Die zerrissene Republik

(www.conservo.wordpress.com)

Von Michael Dunkel *)

Meine Ansichten aus dem letzten Jahr:

Man weiß echt nicht, ob man lachen oder weinen soll oder einfach nur wütend die Achseln zuckt, wenn man die politische Lage betrachtet.

Die Beschwörungen, Europa in Einigkeit zu halten, nehmen schon flehende Züge an, und alleine der Kampf um den Brexit verrät, es scheint nichts mehr geordnet zu verlaufen.

Da uns ja medial eine genaue Übersicht unserer EU-Länder in meinen Augen bewusst vorenthalten wird damit die Zerrissenheit nicht so sichtbar wird, kann man nur mühevoll recherchieren und sich Baustein für Baustein zusammensuchen.

Alleine aus diesen Fragmenten ist zu erkennen, wie zerstritten und uneins dort agiert wird.

Wenden wir dann den Blick zurück nach Deutschland, sieht man allerdings das blanke Chaos.

Als Spiegelbild der Meinungsstrukturen können dann getrost unsere Parteien herhalten, denn denen mit Abstand zuzuschauen, ist makaber bis gruselig.

Von CSU/CDU über SPD, Grüne und Linke bis zur AfD flügeln sie, was das Zeug hält.

Alle Parteien sind intern in Machtkämpfe verwickelt, bekommen keine Konstante mehr hin, und die oberflächlich dargebotene und gespielte Einigkeit hält meist nicht länger als das abgegebene Statement zur Lage.

Zwar sind da Unterschiede in den Vorgehensweisen, und einige können noch den Deckel der Interna mehr oder weniger gut auf dem Topf lassen. Aber ab und zu wird da ein wenig Dampf abgelassen, und so erhalten wir den individuellen Geruch der Zersetzung der jeweiligen Gruppierungen.

In meinen Augen noch viel schlimmer sieht es in der Bevölkerung selbst aus. Es gibt kaum noch ein Thema, welches nicht in tausende Stücke zerteilt, der Meinungsbildung ausgesetzt ist.

Pro, Contra, unterteilt mit Wenn und Aber, zerpflückt mit einem zusätzlichen „Eventuell“ und entwertet durch ein „Nicht vorstellbar“.

Besonders bei dem brisanten Thema Islam ist das Kasperle-Theater der Meinungen grotesk.

Kein Thema wurde derart durchgewalzt, zerpflückt und zerstückelt – und genau deshalb auch bis heute nichts, rein gar nichts erreicht und gelöst.

Es wird gestritten und gezankt, appelliert und schöngeredet. Argumente dafür oder dagegen heben sich teils gegenseitig wieder auf.

Wer davon profitiert ist eindeutig:

Der Islam und insbesondere seine fundamentalen Kräfte verzeichnen einen Erfolg nach dem anderen. Moscheen sprießen in die Landschaften, Burkinis sind legitimiert, für „richtiges“ Kopftuchbinden gibt es heute Kurse an Universitäten, und Sharia-Gesetze werden in Teilen bei Urteilen zumindest mitbewertet.

Die Bevölkerung streitet sich, entfremdet sich dadurch, isolierte Gruppen agieren wechselseitig gegeneinander und das alles völlig ergebnislos.

Was für ein Bild und was für ein unsäglicher Zustand!

Wer das als Meinungsvielfalt betrachten möchte, hat in meinen Augen schwarzen Humor, denn genau dieser Meinungswirrwarr wird uns auf Dauer den Hals brechen.

Sei es politisch oder sozial und wahrscheinlich sogar beides gleichzeitig.

**********
*) Michael Dunkel ist ein rheinischer, polyglotter, liberalkonservativer Literat und schreibt für conservo.
www.conservo.wordpress.com     9.7.2019

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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26 Antworten zu Die zerrissene Republik

  1. uwe.roland.gross schreibt:

    Hat dies auf uwerolandgross rebloggt.

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  2. yvonne52 schreibt:

    Deshalb geht die Fahrt in den Abgrund ja auch immer schneller. Wie beim Fahrrad muss man schnell fahren, sonst fällt man irgendwann schwankend um. Leider fahren jedoch alle im Kreis, dafür immer schneller. Stillstand. Wer dann schlussendlich den Hals brechen wird ist auch schon klar. Die Bevölkerung. Wie immer in einem Krieg. Die Profiteure sind die „Neueinwanderer“ mit dem angeblich „friedlichen Glauben“. Die Entwicklung geht wieder einmal rasend schnell rückwärts.
    Das kommende Elend und die Zunahme an Gewalt sind jedoch bereits jetzt absehbar.

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    • Ingrid schreibt:

      Genau Yvonne, du hast mir die Worte aus dem Mund genommen.
      Das Rad dreht sich immer schneller und die Junta verliert alle Moral und Scham und feiert sich täglich selbst. Es wird nur noch um Posten geschachtert und die Deutschen werden wie der letzte Dreck behandelt wenn sie nicht auf ihrer Welle schwimmen.
      Aber wie das Sprichwort sagt:,,Hochmut kommt vor dem Fall!“
      Es ist wie bei einer Supernova, sie bläht sich auf und dann fällt dann in sich zusammen.

      VdL. wird Europa mit in den Abgrund ziehen, die Grünen werden uns den Rest geben, die Wirtschaft und die Banken werden Pleite gehen und der Zustrom von Asylanten wird anhalten und alle werden uns überrennen, weil wir dem keinen Einhalt bieten.
      Wenn uns dann das Geld ausgeht um alle zu versorgen, dann werden diese Zuwanderer den Bürgerkrieg anzetteln und sich nehmen was sie wollen.
      Wer kann verlässt das Land und die anderen sind dem Verderben ausgeliefert.

      Was ich mich täglich Frage, wenn ich diesen Hype um die sogenannten Flüchtlinge im Mittelmeer höre, hatt unsere Bevölkerung das Denken aufgegeben, oder sind sie von einem Virus befallen. Es ist doch absehbar, dass dieser Sog und die momentane gute Versorgung einen riesigen Kontinent mobilisieren wird und der Zustrom immer weiter gehen wird, bis wir am Ende sind oder uns wehren müssen.

      Mir ist noch etwas aufgefallen, als ich die in Malta gestrandeten gesehen habe. Es sind alles sehr junge Männer, ja Kinder gewesen.
      Es hat sich bis in den Kral rumgesprochen, dass keine Jugendlichen heimgeschickt werden.Die Sippe hofft auf Nachzug oder Versorgung.
      Warum findet keine Hilfe zur Selbsthilfe mehr statt, mit dem vielen Schleusergeld könnte man in Afrika einen Kiosk aufmachen und die ganze Familie versorgen und mit dem vielen Kosten der Krise, könnten wir vielen armen Menschen bestehen.

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      • Sokrates schreibt:

        Ich glaube die Bankenpleite wird gesteuert und ist gewollt, nur so kann man die Völker Europas noch mehr auspressen, damit Oligarchen, Plutokraten und Politiker als Elite an der Armut der anderen immer reicher werden.

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    • gelbkehlchen schreibt:

      Gute Yvonne, ich denke, wer nicht fähig ist, sich selbst zu Hause ein gutes Land aufzubauen und sich woanders ins gemachte Nest setzt und sich woanders durch den Sozialstaat ernähren lassen muss, wird auch keinen Krieg gewinnen, wenn es hart auf hart kommt. Diese Hoffnung habe ich zumindest. Deswegen sehe ich nicht ganz so schwarz.

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      • Dr. Gunther Kümel schreibt:

        Viel Glück mit Deinem Optimismus.
        Ich denke, daß sich kaum jemand einer Horde von tausend brutalen Negern mit Macheten entgegenstellen wird, auch nicht Poizei oder BH. Die sind ja von befejhen abhöngig, und die kommen nicht: es könnte doch „unschöne Bilder“ geben!

        Und dann kommt noch eins dazu:
        Es gibt Kräfte, die wollen das Chaos; deshalb haben sie Jugoslawien, Syrien, Libyen, Afghanistan und die Ukraine angezündet. Auch der Migrationspakt fällt in diese Kategorie. Werden diese Kräfte vor dem Schüren des Kriegs in Europa zurücjkschrecken?

        Eine LÖSUNG bietet der SACHS-PLAN:
        Er erlaubt es, die GRENZEN DICHT zu machen, die FREMDEN in Würde HEIMZUSCHICKEN, die Geburtenrate in der Dritten Welt zu normalisieren und die NOT IN DER WELT zu beenden. Und das ganze kostet nur halb so viel (für einen begrenzten Zeitraum), wie wir bereits jetzt für die Eingeschleusten bezahlen müssen (voraussichtlich bis zu unserem absoluten Ruin).

        COMPACT hat das Konzept veröffentlicht (https://www.compact-online.de/migrationsproblem-loesen-weltweite-armut-beenden-ein-politsches-konzept/ ). Es basiert auf dem UNO-Milleniumsplan von 2001, den ohnehin alle 191 Staaten der Erde bereits bindend unterschrieben haben.

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        • gelbkehlchen schreibt:

          Die Hypermoral von supermoralischen Herrenmenschen können wir uns dann natürlich nicht mehr leisten. Wir hätten uns sie auch nie leisten sollen, denn sie ist sowieso himmelschreiend ungerecht. Weil sie von total ungleichem Recht ausgeht. Weil sie davon ausgeht, dass der eine sich benehmen kann wie die Axt im Walde und der andere alles ertragen muss. Totale falsche Erziehung seit Jahrzehnten, die du aus dem Kopf kriegen musst. Wenn es denn im Krieg endet. Hypermoral ist eine himmelschreiend ungerechte, weil ungleiche Moral und hinterhältige Wehrkraftzersetzung.

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  3. Pingback: Die zerrissene Republik – alternativ-report.de

  4. Dr. Gunther Kümel schreibt:

    Ich habe eine völlig konträre Befürchtung:
    Die Gegensätze sind nur scheinbar und sollen spalten, um zu herrschen.
    Linke, Grüne, Liberale, Christen sind nicht, was ihr Name verspricht.

    Die Systemparteien verfolgen mit unterschiedlichem Geschrei die nämliche Agenda:
    Die des NEO-Liberalismus: BARNETT, Oligarchen, Hochfinanz, Globalismus.

    Einschleusung, Deindustrialisierung, vorsätzliche Demographie-Katastrophe dienen der Zerstörung des Volkes. Zerstörung der individuellen Identität durch Zerstörung von Familie, Mann-Frau-Beziehung, Volk, Heimat, Religion.

    Das Ziel ist die Ausbeutung weltweit zugunsten einer sehr klinen Junta innerhalb der Hochfinanz.

    Abhilfe könnte die Verwirklichung des bereits von allen Staaten der Erde verbindlich unterschriebenen SACHS-PLANES unter Auflagen und Bedingungen (Remigration) sein.
    COMPACT hat das Konzept veröffentlicht (https://www.compact-online.de/migrationsproblem-loesen-weltweite-armut-beenden-ein-politsches-konzept/).

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    • Sandokan schreibt:

      Besser kann man es nicht formulieren. La Garde soll für die kleine schmarotzende Elite und die Hochfinanz EZB und Europas Ressourcen abwickeln, ist meine Befürchtung. Zu denken geben muss einem auch, wie eng Merkel mit La Garde und dem IWF ist, wie Teile Griechenlands abgewickelt wurden, wer fördert dort das Gas, ein amerikanischer Globalist, wer fördert in der Ukraine Öl, der Sohn des besten Freundes Obama von Merkel, obwohl Deutschland bürg, während andere Banken Pleite gehen, warum kann eine spezielle Bank trotz Milliarden Schulden weiter machen, wer zieht die Fäden, soll dadurch die von Schäuble gewünscht Krise gesteuert werden, damit den Bürgern nicht auffällt, wie sie von ihrer Politiker und Kleriker Kaste bestohlen wurden und wie sahnt Soros Fördermittel für seine zweifelhaften Stiftungen von der EZB ab, obwohl er diese als Milliardär selbst finanzieren könnte. Alle europäischen Staaten aufwachen, La Garde als Vollstreckerin des IWF verhindern!!!

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      • Daphne schreibt:

        Bei achgut läuft gerade eine Debatte über die Deutsch Bank. Der Verdacht das das Institut und die Staatspolitiker im Sinne von der globalen Welteinheitsregierung zusammenarbeiten erhärtet sich.

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      • gelbkehlchen schreibt:

        Eine der ersten Untaten von Merkel und Steinbrück: die Bankenrettung von 2008.

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        • Sandokan schreibt:

          Liebes Gelbkehlchen, ich fürchte fast, es kommt noch schlimmer und das auch die Berliner Politpfeifen deshalb durchdrehen. Einige Kommunen haben „Spread Ladder Swaps bei Banken abgeschlossen, keine normalen Kredite, sondern diese mit einer Wette über Zinsabstand zwischen zwei und 10 Jahren ab. So gescheit wie unsere Politiker sind, haben sie bestimmt vergessen eine rechtliche Insolvenzunfähigkeit als Kommune, Kreis zu vereinbaren und somit kommt es auch vor, dass der Kreis von überschuldeten Kommunen die Veräußerung/Privatisierung kommunalen Eigentums fordert. 2014 erteilte Weidmann Merkel eine Abfuhr, wo sie scheinheilig fragte, ob man Deutschland verpfänden könnte und doch finden Banken die mit dem Regierungskartell zusammen arbeiten dafür Wege, wenn das Umscheffeln der Gelder nicht mehr ausreicht und so retten andere Bundesländer über den Länderfinanzausgleich auch die Pleitegeier Stadt Berlin und die erlaubt sich immer mehr Tollheiten. Laptops für Häftlinge usw. .

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  5. Semenchkare schreibt:

    Wir als indigene Deutsche sind nicht einmal im eigenen Land geschützt dank der Bundesregierungen:
    **********************************************

    Wenn indigene Völker ihr Land verlieren, zerstört dies ihre Gesellschaften und macht ihre Angehörigen anfälliger für Alkoholismus und andere schwere Krankheiten.

    Das einzige internationale Abkommen, das die Landrechte indigener Völker sichern kann, ist die Konvention 169 der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). ILO 169 erkennt die Landrechte indigener Völker an und schützt sie. Das Übereinkommen stellt zudem UN-Mindeststandards dafür auf, wie indigene Völker konsultiert werden müssen und mitentscheiden dürfen, wenn Projekte sie betreffen…..

    ….ILO 169 und Deutschland

    Auch Deutschland hat bisher die Ratifizierung des Abkommens ILO 169 mit den Argumenten abgelehnt, dass es in Deutschland keine indigene Bevölkerung gibt, die Anerkennung der Rechte bestimmter Gruppen den deutschen Gesetzen entgegensteht oder deutsche Unternehmen Nachteile aus einer Ratifizierung hätten.

    Diese Argumente lassen sich jedoch entkräften und sprechen nicht gegen die Ratifizierung von ILO 169. Zudem können sich auch Aktivitäten deutscher Unternehmen und die deutsche Außen- und Entwicklungspolitik auf indigene Völker auswirken. Eine Ratifizierung von ILO 169 würde somit minimale Standards sichern, anhand derer sich diese Vorhaben messen lassen müssten….

    Auszüge

    https://www.survivalinternational.de/indigene/ilo

    ****************************************************************

    Das politische Zusammenspiel der ethbl. Parteien dient nur der Zerstörung Deutschlands als Staat mit homogener ,kultureller,religiöser, ehtnisch gleicher Bevölkerung!

    Das ist der politische Fakt der letzten Jahrzehnte seit Mauerfall!
    Immer mehr Leute bergreifen aber, das es so ist und wehren sich!

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  6. Pingback: De verscheurde republiek – Theresa's visie

  7. theresa geissler schreibt:

    Pffffft! filosofisch und zugleich (schwarz)humoristisch, dadurch nicht überall recht leicht zum übersetzen! Aber trotzdem Brilliant! Danke, Michael!

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    • conservo schreibt:

      @theresa: Über dieses Lob aus kompetentem Mund freut sich Michael ganz gewiß!

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      • theresa geissler schreibt:

        Ach, Peter, es ist nichts als die Wahrheit. Und die Wahrheit darf geäussert werden, nicht?
        Spür‘ ich übrigens richtig, dass Sie sich wieder ein wenig besser fühlen? Wenn das stimmt, ist das auch schon wieder eine Erleuchterung.

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        • conservo schreibt:

          @ Theresa: Jain! Ich fühle mich in der Tat besser (weniger Schmerzen in den Augen), aber links (haha) sehe ich fst nichts und rechts etwas verschwommen. Morgen werde ich in der Augenklinik mehr erfahren. Schreiben geht bei mir immer noch – aber nur mit Lupe, was furchtbar lästig und umständlich ist. Aber ich kann doch nicht stattdessen den ganzen Tag aus dem Fenster in den Garten schauen, da werde ich ja noch ganz grün. Und das will ich gewiß nichht. Lb. Gr. P.

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  8. stephan schreibt:

    Politische Identifikation und persönliches Identitätsgefühl
    David Holbrook, M.D.

    Neulich fiel mir auf, daß die Menschen politische Identifikationen immer mehr als sehr wichtige Elemente ihres Identitätsgefühls einsetzen. Ich finde das seltsam und beunruhigend. Es scheint mir, daß wir in erster Linie Menschen waren und mit weitem Abstand erst sekundär politische Tiere. Das bedeutete es „amerikanisch“ zu sein: relativ frei von der Politik zu sein. Wir gaben unsere Stimme zur Wahlzeit ab, aber sprachen ansonsten nicht so viel über Politik und dachten nicht über sie nach.

    Jetzt sind politische Überzeugungen zu einer Form eifernder religiöser Identifikation, der Identifikation mit dem Mob geworden, und das Gefühl der persönlichen und privaten individuellen Identität geht verloren. Wer bist du nachts in deinem Bett? Wer bist du, wenn du deine Kinder umarmst?

    Die Menschen werden von neuen Stammesidentitäten angezogen, die es schwierig machen, sich mit „dem anderen“ zu identifizieren. Tatsächlich sind diese neuen politischen Identitäten ausdrücklich darauf ausgelegt, die Wahrnehmung zu erzeugen, daß es einen „anderen“ gibt, der sich von dir unterscheidet, jemand, den du ohne Schuldgefühle hassen kannst, jemand, der für alle deine persönlichen Probleme verantwortlich ist, anstatt daß du tatsächlich Verantwortung übernehmen mußt für einige deiner persönlichen Probleme. Diese politischen Identitäten verleiten die Menschen zu glauben, daß sie Menschen abstrakt lieben können oder sich mit ihnen abstrakt identifizieren können, während sie tatsächliche Menschen hassen, von denen uns gesagt wird, daß sie unsere Liebe nicht verdienen.

    Spürst du, wie deine Menschlichkeit dich verläßt? Anstatt, daß wir uns zuerst als Menschen und zweitens als politisches Tier betrachten, gibt es jetzt eine Verschiebung in Richtung Politik, die immer mehr alles definiert, was wir über uns selbst und andere wahrnehmen. Sie bestimmt, mit wem wir befreundet sind oder nicht mehr befreundet sind. Wir werden zu Eiferern, politischen Robotern, Kultisten, Parteisoldaten und verlieren dergestalt den Reichtum unseres Menschseins und das breite Gefühl für unser gemeinsames Menschsein und ersetzen es mit immer engeren und starreren politischen Identifikationen, als würde die Politik die wichtigsten Dinge über uns und andere definieren.

    Politik ist im Wesentlichen eine Form des Kampfes. Also erlauben wir uns, Krieger zu werden. Denk darüber nach. Ist das wirklich das, was du sein willst? Möchtest du ein Soldat oder möchtest du ein Mensch sein? Möchtest du dich mit einem Satz politischer Waffen und Ideologien identifizieren oder mit den Menschen, die du persönlich kennst und liebst? Laß deinen Speer fallen!

    Es gibt mehr im Leben! Hast du das vergessen? Ist unser persönliches Leben jetzt so arm, daß wir den Reichtum persönlicher und zwischenmenschlicher subjektiver Erfahrung durch einen starren Satz von Überzeugungen ersetzen, dem wir nun gestatten uns und unsere Ansichten über andere zu definieren? Sehr gefährlich!

    Wir werden zu Zombies, wir bilden politische Kulte. Laß es nicht zu, daß der Reichtum des Lebens aus deinem Herzen gesaugt wird. Liebe deinen Partner, liebe deine Familie. Die einzige Art von Politik, die wirklich zählt, beginnt in deinem Herzen. Konzentriere dich auf dich. Verändere dich. Mache dir nicht so einen Kopf über andere Menschen. Laß sie. Ersetze den Reichtum des Lebens nicht mit der Enge des politischen Streits. Der Glaube, daß die Politik die Menschen jemals wirklich verändert hat oder wird, ist eine Täuschung! Schaue dir das 20. Jahrhundert an!

    Sei einfach menschlich. Kanalisiere nicht deinen Ärger, deine Frustration und deine Unzufriedenheit in politische Konflikte. Finde einen Weg wirkliche Menschen zu lieben, Menschen, die du tatsächlich kennst und mit denen du zu tun hast, nicht Stereotypen und Karikaturen anderer, die du noch nie getroffen hast. Laß deine Waffen fallen! Habe eine Beziehung mit tatsächlichen Menschen und beziehe dich nicht auf politische Stereotypen. Wir müssen keine politischen Kommunen bilden, um zu lernen, sozial zu sein. Werde wieder eine Person.

    http://www.orgonomie.net/holbrook4.htm

    Emotionen und politische Diskussion
    David Holbrook, M.D.

    I
    Ich persönlich verstehe nicht, warum, wenn man mit der Politik von Leuten nicht einverstanden ist, das bedeuten muß, daß man sie nicht mag und daß sie schlechte Menschen sind. Es ist meiner Meinung nach eine sehr engstirnige Sicht auf und Herangehensweise an die menschliche Natur. Aber ich verstehe, daß manche Menschen sich so gründlich mit ihren Überzeugungen identifizieren, daß sie diese nicht lange genug auf Abstand halten können, um das Menschliche in jemandem, dem sie nicht zustimmen, zu sehen und sogar zu schätzen. Schade.

    Von meiner Arbeit als Therapeut her habe ich einen Instinkt entwickelt, um zu spüren, wo das „nicht dort Hingehen“ bei Menschen liegt. Im allgemeinen kann man Menschen nur erreichen, wenn man nicht in die Zone des „nicht dort Hingehen“ vordringt. Man muß einen Ort finden, der etwas oberflächlicher ist als diese Zone, oder vielleicht einen Weg finden, der um sie herum führt, wenn man mit jemanden auf eine Weise kommunizieren will, die ihm zeigt, daß man seine Grenzen und seine Subjektivität respektiert – mit anderen Worten man vermeidet ihn zum Objekt zu machen.

    Das gleiche gilt für die Politik: es ist eine „nicht dort Hingehen“-Zone. Früher verstanden die Menschen das, wenn sie davor warnten, jemals mit anderen Menschen über Religion oder Politik zu diskutieren.

    Im gegenwärtigen Klima gehe ich davon aus, daß es sehr unwahrscheinlich ist, mit jemandem einer anderen politischen Ausrichtung über Politik diskutieren zu können, weil heutzutage für fast jeden Politik im Wesentlichen eine „nicht dort Hingehen“-Zone ist. Im politischen Kontext ist diese Zone ein Ort, an dem, wenn man hineingeht, die andere Person die Perspektive verlieren und deine Menschlichkeit nicht mehr sehen wird. Es ist so eine tragische Verschwendung.

    Ich glaube wirklich und zutiefst, daß ein sehr großer Prozentsatz der Menschen den Kontakt mit jeglicher Art von Bewußtsein für unsere gemeinsame Menschlichkeit verloren hat. Für diese Leute BIST du deine Politik. Dies ist meiner Meinung nach ein Fehler. In der Tat ist es die Art von Fehler, die das meiste Blutvergießen in der Geschichte der Menschheit verursacht hat.

    Ich kann verstehen, daß wir auf den Gedanken kommen, wir seien unsere Politik, aber ich denke, daß die Leute eine breitere Sichtweise haben müssen. Obwohl die politische Identifikation viel über eine Person aussagt, ist es nicht alles, was man über jemanden sagen oder wissen oder an ihm schätzen kann. Man verstehe es nicht als einen Ausdruck von Sentimentalität, wenn ich sage, daß unsere gemeinsame Menschlichkeit breiter ist als unser politisches Dasein. Ich denke wirklich, daß das wahr ist und für jeden offensichtlich sein sollte. Aber irgendwie ist diese offensichtliche Tatsache – die wir alle bis vor zwei oder drei Jahren oder vielleicht vor etwas länger Zeit zu verstehen schienen – den Menschen abhanden gekommen. Ich denke, daß diejenigen, die dieses Bewußtsein verloren haben, einen langen, harten Blick auf sich selbst richten und sich fragen sollten: „Was ist mit mir passiert?“ Ich denke, sie sollten aufhören, selbstgerecht zu sein und etwas Demut zeigen. Und wenn aus ihrem Geist als Antwort kommt, daß es wegen etwas Politischem ist, ist die betreffende Person meiner Meinung nach verloren und muß sich selbst und andere wiederfinden. Und ich würde das gleiche zu jedem sagen, der auf diesen Eintrag mit irgendeiner Art von Bezug auf Politik antwortet. Ich möchte nicht gemein sein, aber ich denke, du bist verloren, wenn dein Verstand so funktioniert, und ich bedauere dich. Viel Glück beim Finden deiner selbst. Ich meine das nicht auf eine böse Weise.

    Wenn man damt anfängt, jemanden wegen Politik anzuschreien, kommuniziert man nicht mit ihm. Man ist mit einer Art autistischer Übung beschäftigt. In gewissem Sinne schreit man vielleicht sich selbst an – vielleicht ist es ein seltsamer Dialog mit den eigenen Dämonen, eine Form von Projektion – aber man kommuniziert sicherlich nicht mit einem anderen Menschen. Man hat eine „nicht dort Hingehen“-Zone betreten, in der keine Kommunikation möglich ist. Ich denke von daher wirklich, daß die Leute sich fragen sollten: „Warum mache ich das?“

    II
    Ich bin der Meinung, daß, wenn man seine politischen Ansichten auf der Wirklichkeit gründet, man nicht das Bedürfnis verspürt, zu agitieren oder feindselig zu werden, um sie durchzusetzen. Ich benutze das als eine Art Lackmustest, um zu entscheiden, was ich ernst nehmen bzw. weiter untersuchen und was ich ignorieren sollte. Eine ruhig geäußerte Meinung wird viel eher meine Aufmerksamkeit erregen als eine, die mit hysterischer Emotionalität oder Beleidigungen oder Moralisiererei gegenüber den Gegnern vertreten wird. Ich bin absolut für Emotionen und ihren Ausdruck, aber ich bin nicht für Geschrei, buchstäbliches oder metaphorisches, und generell mißtraue ich Emotionen im Bereich der Politik.

    Ich mag die Meute nicht, den Mob. Die Art von Dingen, von denen die Meute schreit, basieren selten auf Vernunft oder Tatsachen. Die Meute gehört zu den Dingen, von denen man sich am besten fernhält. Ich nahm an politischen Demonstrationen teil, als ich ein Teenager war, an denen Hunderttausende von Menschen beteiligt waren. Ich kam schließlich zu dem Schluß, daß es sich im Grunde genommen im Wesentlichen um große Partys und im schlimmsten Fall um Unruhen handelte, und daß eine ernsthafte Person sich davon fernhalten sollte.

    Im allgemeinen braucht man nicht über Fakten brüllen. Sie verbreiten sich allmählich von selbst, weil sie durch die Wahrheit angetrieben werden. Sie müssen nicht wirklich als Schlagstock benutzt werden, um Leute den Schädel einzuschlagen, das ist kontraproduktiv. Die Wahrheit wird sich schließlich durchsetzen, wenn die Bedingungen stimmen. Es gibt Gründe, warum sich die Wahrheit nicht immer wie ein Lauffeuer ausbreitet. Die Menschen werden auf die Wahrheit hören, wenn sie dazu bereit sind, und man wird die Menschen wahrscheinlich eher überzeugen, wenn man ruhig, großzügig und wohlwollend vorgeht. Das Medium ist die Nachricht. Edle Ziele rechtfertigen keine unwürdigen Mittel.

    Was, wenn man die Fakten hat, aber niemand zuhört, könnte man fragen. Meine Antwort lautet, daß es bei Agitation viel weniger wahrscheinlich ist, daß Menschen ein Gehör für die Fakten haben, über die man mit ihnen ins Gespräch kommen will. Je ruhiger die Aussage ist, desto wahrscheinlicher werde ich annehmen, daß sie in der Realität begründet ist und möchte mich weiter damit beschäftigen. Die Tatsache, daß die Person, die die Aussage macht, nicht das Bedürfnis verspürt, etwas anzupreisen oder ihre Meinung jemanden aufzudrängen, beeindruckt mich und vermittelt mir den Eindruck, daß es wahrscheinlicher ist, daß das, worüber gesprochen wird, in der Realität begründet ist, so daß es mein Interesse weckt. Agitation oder Feindseligkeit hat den gegenteiligen Effekt. Je agitierter die Aussage ist, desto eher gehe ich davon aus, daß sie auf Voreingenommenheit beruht, nicht auf Fakten. Voreingenommenheit erfordert definitionsgemäß eine emotionale Investition. Die Aufmerksamkeit auf die Realität zu richten wird hingegen leichter durch einen ruhigen Geisteszustand sowohl im Individuum als auch zwischen den Individuen. Fakten stehen für sich selbst ein, man muß keine Schreierei über sie veranstalten und es ist weniger wahrscheinlich, daß sie Menschen aufgezwungen werden müssen, im Gegensatz zur Voreingenommenheit, die den Einsatz von Gewalt für ihre Durchsetzung erforderlich macht. Wenn man überzeugt ist, die Fakten auf seiner Seite zu haben, aber niemand auf dich zu hören scheint, dann sollte man sich fragen, was die Menschen daran hindert zuzuhören. Das wäre ein vernünftiger Ansatz. Allgemein gesagt, ist es so, daß, wenn man Leute bedrängt, sie sich dessen erwehren, statt zuzuhören. Bedrängen ist demnach generell kontraproduktiv. Wenn du versuchst, jemanden von etwas zu überzeugen, wird das Beleidigen definitiv nicht funktionieren! Wenn sich etwas Faktisches nicht angemessen ausbreitet, bedeutet das, daß es eine andere Tatsache gibt, die seine Verbreitung verhindert, und man sollte versuchen rational herauszufinden, was diese Tatsache ist. Cartoon-hafte Meinungen oder Fantasien über den Gegner lassen dich nur dumm aussehen.

    Wann hast du zum letzten Mal gesehen, daß jemand gleichzeitig rational und agitiert war? Agitation ist ein Zeichen von Verwirrung. Menschen, die einen guten Zugang zu den Fakten haben, müssen gemeinhin nicht in Wallung geraten. Wenn sie auf ein Hindernis stoßen, werden sie sich zurückziehen, über die Situation nachdenken und versuchen, einen besseren Weg zu finden, um die Leute zu erreichen.

    III
    Ich denke, die Dinge, die uns als Nation zusammenhalten, sind wichtiger als die Dinge, die uns trennen. Ich weiß, das hört sich abgedroschen und stereotyp an, aber ich denke, es ist eine äußerst wichtige Tatsache, hinsichtlich der die Menschen die Perspektive vollkommen verloren haben.

    Ich liebe das Internet und Smartphones, aber dank ihrer können wir uns selbst balkanisieren, so daß wir nie nachsinnen brauchen oder mit jemandem sprechen oder zusammensein müssen, der sich in irgendeiner Hinsicht von uns unterscheidet. Das Ergebnis ist intellektuelle Masturbation und emotionaler Inzest.

    Obwohl diese Balkanisierung in gewisser Weise destruktiv ist, hat sie auch einige gute Seiten. Sie ermöglicht es uns, unser individuelles Verständnis der Dinge zu verfeinern. Aber die Menschen fühlen sich nun bemüßigt sich gegenseitig wie komplette Arschlöcher zu behandeln, weil wir jetzt alle miteinander über das Internet sprechen können, ohne einander zu begegnen. Nun reden alle, auch wenn sie Angesicht zu Angesicht stehen, miteinander, als würden sie twittern. Was wichtig ist, ist unsere demokratische Republik. Das ist wichtiger als eine bestimmte politische Partei. Sie funktioniert so – und ich sollte das nicht erklären müssen – daß keine Partei für immer dominieren kann. Wenn deine Seite vorübergehend verliert, werde erwachsen.

    Historiker haben gesagt, daß das politische System Amerikas mit Absicht so konzipiert ist, daß es einer Seite unmöglich ist, eine zu lange Vorherrschaft zu gewinnen und zu behaupten. Es wurde gesagt, daß es so eingerichtet wurde, damit wir eine nicht enden wollende politische Debatte haben. Es ist das Disputieren selbst, das im Mittelpunkt unserer politischen Lebensweise steht – es geht nicht darum, wer zu einer gegebenen Zeit gewinnt, sondern um die Fortsetzung der Diskussion. Das ist unser politisches System und das Geniale daran. Eine Debatte. Das Gewinnen ist nicht das Wichtigste. Das Überleben unseres politischen Systems mit seinen Kontrollmechanismen ist das Wichtigste.

    Wenn Leute anfangen, sich gegenseitig als böse zu bezeichnen, weil jemand eine andere politische Meinung hat als du, zerstörst du persönlich die Demokratie und du hast die Perspektive verloren.

    Ich denke, wir sollten eine energische politische Debatte führen, und ich denke, es ist in Ordnung, kritische Dinge über einzelne Politiker zu sagen. Aber ich denke nicht, daß es in Ordnung ist, die Menschen, mit denen man politisch nicht übereinstimmt, als böse zu bezeichnen (zumindest in den Vereinigten Staaten im Jahr 2018). Ich denke, das ist unreif, unverantwortlich, gefährlich und signalisiert völliges Unverständnis.

    Die Debatte sollte sich größtenteils auf eine bestimmte Politik beziehen. Gegenwärtig geht es bei fast keiner Debatte um eine bestimmte Politik. Es ist alles eine Schlammschlacht, Rufmord, „du hast damit angefangen“, hinterlistige Tricks und die endlose Instrumentalisierung von Diskussionen, die als Platzhalter für die echte Diskussion dienen, die sich auf eine bestimmte Politik und kaum etwas anderes beziehen sollte. Das amerikanische Volk ist nicht so dumm, wie viele an der [Ost- und West-] Küste [also in den Machtmetropolen] glauben. Es gibt viele Leute, die nicht so artikuliert sind wie andere, aber das bedeutet nicht notwendigerweise, daß sie weniger aufmerksam sind. Und es gibt so etwas wie den gesunden Menschenverstand.

    Ja, ein bestimmter Kandidat oder eine bestimmte Partei kann sich vorübergehend einen Vorsprung durch negatives Auftreten verschaffen, aber ich glaube, daß auf lange Sicht die meisten Amerikaner das durchschauen und daß bestimmte politische Positionen das sind, was ihnen wirklich wichtig ist. Ich denke, daß die Negativität auf lange Sicht nach hinten losgeht, und wir haben viele, viele Beispiele dafür gesehen.

    Auf allen Seiten herrscht Aggression. Manchmal ist sie relativ offen und deutlich sichtbar; zu anderen Zeiten ist sie gut verborgen unter einer Schicht von Unaufrichtigkeit und Heuchelei. Ich denke, die Heuchler unterschätzen auch die Fähigkeit der Amerikaner ihr Tun zu durchschauen.

    Ich wünschte, die Leute würden aufhören, sich wie ein Haufen Kinder zu streiten. Es ist widerlich und verachtenswert. Werdet erwachsen, Leute! Wir machen uns alle schuldig – wir alle ziehen mit unseren Landsleuten hinter dem Rücken und außer Hörweite der Gegenseite über diese her. Und wenn wir schließlich miteinander reden, ist es nicht konstruktiv einfach nur die Antagonismen zu pflegen.

    Menschen sollten immer eine gesunde Skepsis gegenüber ihren eigenen Überzeugungen haben. Absolute Sicherheit ist das Zeichen eines Idioten. Wenn du ein Thema nicht besprechen kannst, ohne emotional zu werden und zu denken, daß die Gegenseite böse ist, solltest du einfach den Mund halten. Diese Art von Idiotie und Aggression ist zersetzender als jede einzelne Politik oder Kampagne je sein könnte. Laß das System seine Arbeit tun. Es ist klüger als du. Es hat mehr als 200 Jahre bestanden. Unterschätze es nicht und zerstöre es nicht.

    http://www.orgonomie.net/holbrook2.htm#diskussion

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  11. es war einmal schreibt:

    war einmal? Freundliches Deutschland?

    kleiner Input
    (Henning Sußebach schreibt „wahnsinnig“ empathische Artikel,wie oft in ZEIT über DS oder aktuell über ME/CFS)
    und hier in RP
    https://rp-online.de/panorama/deutschland/henning-sussebach-ich-fand-dieses-deutschland-wahnsinnig-freundlich_aid-21001013

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  12. Platz am Tisch des Lebens schreibt:

    zerrisssene Republik heißt SPALTUNG
    Spaltung? Das eigentliche Problem wie eh und je: Arme und Reiche!
    h ttps://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/soziale-ungleichheit-immobilienboom-spaltet-deutschland-in-arm-und-reich-1.4490831
    https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/iwf-exporte-soziale-ungleichheit-1.4517665
    und wer sonst keine „Probleme“ hat, darf sich gern auch nach 2007 immer noch aktuell fragen lassen: GESELLSCHAFT, WO SEID IHR?
    h ttps://www.zeit.de/2007/43/Zivikinder
    h ttps://www1.wdr.de/wissen/mensch/down-syndrom-trisomie-alter-demenz-100.html
    zerrissene Republik heißt auch:die Einen mit den Sorgen (gleich welcher Art), die Anderen ent-sorgen (z.B. das Kapital ins Ausland…)
    h ttp://kaiserinnenreich.de/tag/down-syndrom/

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