Sport, Lügen und Video

(www.conservo.wordpress.com)

Von DR.PHIL.MEHRENS

Die USA sind Weltmeister. Die deutschen Fußballfrauen dagegen sind im WM-Viertelfinale sang- und klanglos ausgeschieden. Vielleicht wäre die Sache besser ausgegangen, wenn man darauf verzichtet hätte, die DFB-Damen als Lokomotive an den feministischen Propaganda-Expresszug zu koppeln, der seit einiger Zeit durch Deutschlands Medienlandschaft donnert und alles platt macht, was sich ihm in den Weg zu stellen wagt.

Keine Frage: Auch Frauen können Fußball spielen und ihr Land international würdig vertreten. Mit der Produktion eines feministischen Propagandavideos, finanziert vom Hauptsponsor Commerzbank, begab sich die deutsche Fußballnationalmannschaft der Frauen jedoch im Vorfeld der WM in Frankreich auf einen Nebenkriegsschauplatz und setzte sich damit unnötig selbst unter Druck. O-Ton:

„Wir spielen für eine Nation, die unsere Namen nicht kennt.“

Ein Skandal, so wird genüsslich unterstellt, denn schließlich weiß ja auch jeder, wer Neuer, Kroos und Boateng sind. Dabei haben die DFB-Frauen, wird dem Zuschauer in dem Filmchen genüsslich unter die Nase gerieben, schon viel häufiger einen EM-Pokal mit nach Hause gebracht als ihre männlichen Kollegen. Eine weitere Trophäe, das steht jetzt fest, kommt dieses Jahr nicht dazu.

Gegen Schweden fehlte ganz einfach die Qualität, die man für den Einzug in ein WM-Halbfinale benötigt. Man kann sagen, dass der Schuss, der mit dem provokanten Werbefilm in Richtung Zuschauer abgegeben werden sollte, kolossal nach hinten losging.Mit dem Commerzbank-Clip wurde ganz bewusst der Vergleich mit den männlichen Kollegen gesucht und der völlig unsinnige Versuch unternommen, sich in der Männerdomäne Fußball als in jeder Hinsicht ebenbürtig, vielleicht sogar überlegen („acht Mal Europameister“) zu inszenieren.

Was macht das mit Frauen, die in ein großes Turnier gehen, wenn unterm Pferdeschwanz irgendwo im Hinterkopf die Erinnerung an die provokante Propaganda eines unsubtilen, um nicht zu sagen: rotzfrechen, Youtube-Videos hängen geblieben ist, das landauf, landab diskutiert wird? „Waren wir da nicht vielleicht ein bisschen zu frech und vorlaut?“, könnte sich zum ungünstigsten Zeitpunkt eine Stimme im Kopf gemeldet haben. „Und was, wenn wir nun früh ausscheiden?“ Dass sich Druck nicht immer positiv auf eine Mannschaft auswirkt, ist spätestens seit Brasiliens Halbfinalniederlage 2014 bei der Männer-WM eine geradezu legendäre Erkenntnis. Ja, auch Frauen reagieren auf Druck. Und wer sich zu weit aus dem Fenster lehnt, kann auch herausfallen. Ausscheiden ist schlimm, aber ausscheiden, nachdem man vorher große Töne gespuckt hat, ist schlimmer.

Und so haben diejenigen, die den Frauenfußball unbedingt für die totale Gleichberechtigung instrumentalisiert sehen wollten, der Mannschaft einen Bärendienst erwiesen.

Dass die krude Gleichheitsideologie linker Weltdeuter vor allem in den öffentlich-rechtlichen Redaktionsstuben eine bizarre Tyrannis ausübt, ist seit Eva Hermans Enthüllungsbuch „Das Eva-Prinzip“ kein Geheimnis. Kaum eine Heute-Journal– oder Tagesthemen-Sendung kommt heute noch ohne mindestens einen Beitrag aus, der das Thema Gleichberechtigung wenigstens kurz streift.

Und im fiktionalen Bereich ist es nicht besser:

Der Frauenanteil unter Tatort– und anderen TV-Hauptkommissaren ist eine dreiste Propagandalüge.

Er bildet nicht Wirklichkeit ab, sondern das Wunschdenken von Emanzipations- und Gleichstellungsfanatikern, die sich im Fernsehen ungeniert als Feminismus-Krakeeler betätigen. Tatsächlich gilt: „Je höher der Dienstgrad, desto niedriger der Frauenanteil.“ Zwischen den Besoldungsgruppe A 10 und A13 (ein Hauptkommissar ist A 11 oder A 12), berichtete 2016 die Westdeutsche Allgemeine, nimmt er von rund einem Drittel auf 2,08 Prozent ab.

Da passt es prima ins Bild, dass das ZDF-Heute-Journal sich bereitwillig zum Vize-Werbeträger der Commerzbank machte, indem es Ausschnitte aus dem Propagandavideo gleich mehrfach zeigte. Es ging natürlich auch um die eigene Quote. Schließlich hatte man die Übertragungsrechte für die Spiele erworben.

Doch auch in Sachen Quote wurde dem Zuschauer nur die halbe Wahrheit präsentiert:

Wie in dieser Woche DER SPIEGEL berichtete, lagen die Einschaltquoten bei den ersten vier Spielen mit deutscher Beteiligung mit knapp 6 Millionen niedriger als bei der WM vor vier Jahren (über 6 Mio.) und weit unter denen von 2011 mit durchschnittlich 16 Mio. Zuschauern. Abgesehen davon hätte man den Zuschauern den feministischen Belehrungs- und Bekehrungseifer im primitiven Proletenjargon („Wir brauchen keine Eier, wir haben Pferdeschwänze!“) allein deshalb ersparen dürfen, weil beim Frauenfußball seit jeher vor allem Männer zuschauen. Und bei der Männer-WM 2018 schalteten drei Mal so viele Frauen das Fernsehgerät ein wie dieses Jahr bei deren weiblichen Kollegen.

Das zeigt: Wer keine Lust hat, Frauenfußball zu schauen, weil ihm dabei die Männer fehlen, dem muss nicht gleich ein Problem mit der Gleichberechtigung unterstellt werden. Es könnte auch daran liegen, dass Männer schneller laufen und schärfer schießen können und dass das dann insgesamt „ästhetischer“ wirkt, wie sich einst Paul Breitner ausdrückte und sich damit viel Schelte einhandelte.

Vielleicht kann man auch bei ARD und ZDF mal den Gedanken zulassen, dass bei einer Spielfeldlänge von hundert Metern die natürlichen anatomischen Unterschiede zwischen Mann und Frau, insbesondere die größere Muskelkraft, stärker zur Geltung kommen als etwa beim Handball oder Volleyball mit ihren viel kleineren Feldern.

Und noch mal ganz grundsätzlich: In Deutschland gibt es viele Vereine, in denen Männer und Frauen alle möglichen Arten von Sport ausüben können. Ganz bestimmt gibt es in diesem Land Menschen, die stundenlang beim Billard, beim Judo oder beim Hallenhalma zuschauen können. Ich habe sogar schon jemanden getroffen, der das Nachtprogramm des Offenen Kanals Hamburg toll fand: ein Aquarium in Großaufnahme. Die Fische, lobte diese Person, hätten eine unglaublich beruhigende Wirkung.

Niemand würde jedoch auf die Idee kommen, für diese Sportarten oder für die beruhigenden Zierfische ein Propagandavideo zu produzieren mit dem Ziel, mangelndes Interesse seitens des Fernsehpublikums als vorurteilsbehaftetes Verhalten zu problematisieren. Aber könnte man natürlich auch machen. Für die Judoka, Billard- und Hallenhalmaspieler wäre das so erzielte Mehr an öffentlicher Beachtung bestimmt schön. Den Fischen wäre es wahrscheinlich egal.

Allerdings weiß ich nicht recht, ob ein Werbefilm, der mir dick aufs Brot schmiert, dass mit meinem Denken was nicht stimmen könnte, nur weil mich Hallenhalma nicht interessiert, wirklich geeignet ist, bei mir eine Verhaltensänderung zu bewirken. Ich schalte da eher auf Stur. Schließlich bin ich kein Schulkind mehr, dem man noch beibringen muss, an der richtigen Stelle danke zu sagen und dem Lehrer nicht zu widersprechen, weil der bekanntlich immer klüger ist. Eher stellt sich die Überlegung ein: Wenn die so ein teures Video produzieren müssen, um wahrgenommen zu werden, dann müssen sie es ja ganz schön nötig haben. Etwa so wie Schneewittchens Stiefmutter, die sich sogar von ihrem eigenen Spiegelbild übersehen fühlte und sogleich rabiate Gegenmaßnahmen ergriff.

Scherz beiseite. Die Frage ist doch: Warum schaut die ganze Welt Männerfußball und dreht bei jeder WM fast durch? Die Antwort ist ganz einfach: Die Leute schauen, was ihnen gefällt. Man mag darüber streiten, ob es gerechtfertigt ist, dass mit diesem Sport solche Unsummen von Geld umgesetzt werden.

Aber Fußball ist doch nicht so erfolgreich, weil sich irgendwann in einem dunklen Zeitalter, in dem an das Wahlrecht für Frauen noch nicht einmal zu denken war, autoritäre Staatenlenker hingestellt und ex cathedra verfügt haben: So, das ist der Sport, den ihr jetzt alle gucken müsst. Damit können wir viel Geld verdienen und das ist gut für die Wirtschaft und damit für den Staat und damit für uns alle.

Sondern: Fußball ist so erfolgreich auf Grund einer natürlichen Entwicklung, einer nahezu endlos sich steigernden Faszination. Es geht um Kraft, um Heldentum, um reine Freude, blanke Wut, brutale Fouls, rüde Attacken und genauso rüde Gegenattacken, und es geht nicht selten – denkt man an die Trainer, an Auf- und Abstieg – um die nackte Existenz.

Jede WM ist für jedes Land die Chance auf den maximalen nationalen Triumph und zugleich das Risiko der maximalen nationalen Schande.

Man könnte auch sagen: Der Fußball und seine Helden sind für unsere Zeit das, was die Gladiatoren in den Arenen der Antike waren: Eine erlesene Schar von besonders starken und athletischen Männern trägt einen Kampf aus, bei dem nur einer siegen kann, und sie trägt ihn stellvertretend für die Gesellschaft aus, die ihr dabei zuschaut. Für diese Art von Heldentum, für diesen martialischen Urkampf sind Frauen einfach nicht geboren. Eine Frau mit der Aura, Athletik, Präsenz eines Cristiano Ronaldo? Gibt es nicht. Das mag sexistisch und diskriminierend klingen, aber in Wahrheit ist es auch nicht sexistischer und diskriminierender als der Umstand, dass mehr Frauen als Männer Hebammen sind. Denn die Entwicklung, die zu dieser unparitätischen beruflichen Wirklichkeit führte, ist genauso natürlich wie die, der es zu verdanken ist, dass Männer- und Frauenfußball in der Wahrnehmung der Menschen, wie gesehen auch der Frauen, so verschieden sind wie Erde und Mond oder – vielleicht passender – wie Mars und Venus.

Meines Wissens ist dadurch kein so großer gesellschaftlicher Schaden entstanden, dass er durch Männer-zu-Hebammen-Propagandavideos behoben werden müsste.

Eher könnte eine Gesellschaft Schaden nehmen, wenn sich eine Ideologie gegen die Natur stellt, wenn ideologische Dogmen Naturgesetze zu korrigieren versuchen, weil diese ihnen widersprechen.

Und deswegen, liebe Fußballfrauen, liebe Commerzbank, liebes öffentlich-rechtliches Fernsehen: Beim nächsten Frauenfußballturnier bitte auf Fußball setzen statt auf Feminismus. Dann klappt‘s auch wieder mit dem Titel.

www.conservo.wordpress.com     10.07.2019

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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5 Antworten zu Sport, Lügen und Video

  1. Freya schreibt:

    Der Frauenanteil unter Tatort– und anderen TV-Hauptkommissaren ist eine dreiste Propagandalüge.

    Er bildet nicht Wirklichkeit ab, sondern das Wunschdenken von Emanzipations- und Gleichstellungsfanatikern, die sich im Fernsehen ungeniert als Feminismus-Krakeeler betätigen. Tatsächlich gilt: „Je höher der Dienstgrad, desto niedriger der Frauenanteil.“ Zwischen den Besoldungsgruppe A 10 und A13 (ein Hauptkommissar ist A 11 oder A 12), berichtete 2016 die Westdeutsche Allgemeine, nimmt er von rund einem Drittel auf 2,08 Prozent ab.
    ______________________________________“
    Ja schrecklich diese Propaganda-TV-HauptkommissarInnen. Für mich als Frau zum Fremdschämen, weil die an den Haaren herbeigezogenen Inhalte und KommissarInnen eben nicht nur spalterisch und oft teamunfähig angelegt sind und wie im Artikel beschrieben tatsächlich im richtigen Leben beruflich da selten hinkämen, sondern weil ins Drehbuch auch noch eingeflochten wird, das der bedeutend jüngere männliche Kollege, also der Assistent meistens latent verliebt in seine so supercoole Chefin ist. Das ist dann zuviel für mich, wenn laut Drehbuch auch noch so alte Frauen wie die Postel usw. schmachtende Blicke von jungen knackigen Männern abfedern müssen, weil sie ja gar nicht daran denken vor lauter Supercoolness, diesen Assistentenschnösel ernst zu nehmen. Das wird dann immer so dargestellt: Der Depp soll schön schmachten und lieber seinen Job machen…….holen Sie mir lieber einen Kaffee….oder die Akte sowieso…..und der Depp ist glücklich, das er rennen darf.
    Also für mich ein KO-Kriterium. Ich halte mich von FernsehkommissarInnen und sonstigen Emanzen fern. Und von Frauenfußball sowieso. Ansonsten, Danke für den Beitrag und patriotische Grüße von Freya

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    • Freya schreibt:

      Ach ja und weil das alles immer peinlich ist, dieses auf Feminismus setzen statt eben auf Fußball, auf Gefühle und Unterschiede setzen statt auf Leistung, auf „Wir als Frauen/oder Wir als Männer wollen das und das“, weil das immer irgendwie so ein Geschmäckle hat, haben die verdient verloren. Wenigstens einmal machen Natur und Logik noch das zu Erwartende. Wie schön.

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    • theresa geissler schreibt:

      Frauen in „Tatort“… mal sehen, ob ich mich noch ein paar Namen erinnere…

      Kommissarin Wiegand, Lena Odenthal, Bella Block…und dann in „Grossstadtrevier“ Ellen Wegener (die letzte wurde dargestellt von Mareike Carrière, weiss, ich noch.) Ellen war aber keine ‚Kommissarin, sondern eine einfache Polizistin.

      Und am Ende der 60er Jahren in Der Kommissar die Frauen die gehörten zur Kripo-teams Kommissar Kellers: Polizei-Sekretärin Frau Rehbein und Kripo-Polizistin Helga. Ich erinnere mich auch einer Episode, in welcher an einem Abend auf Keller geschossen wurde und in No-Time fast das ganzen Team am ‚Tatort‘ war, auch Frau Rehbein. Keller, der unverletzt war, und wem dies alles ziemlich übertrieben vorkam, bemerkte ironisch: „Na also, warten wir noch auf Helga, damit der völligen Revier komplett ist.“

      Ja, warum erinnert man sich so etwas…? Jedenfalls war ich schon damals begeistert von allen Deutschen Krimis.

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  2. oldman_2 schreibt:

    Typisch für das derzeitige Deutschland : Wenn man kein Problem hat, dann macht man sich eins. Und dabei helfen dann die Commerzbank und selbstverständlich die Nachrichten-Wichtigkeits-Bestimmer von ARD und ZDF. Blöd gelaufen, aber was stört das die Inhaber der allzeit richtigen Meinung ? Die merken es ja nicht einmal, wenn sie sich selbst ins Bein schießen.

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  3. Semenchkare schreibt:

    Ich habe mich aus dem Medialen Zircus schon lange ausgeklinkt.
    Ja, ich schaue noch ausgewählte Sendungen, allerdings mit der notwendigen mentalen Distanz. Sportsendungen gehören nicht (ausser als Kind:-> 4 Schanzen Tournee) dazu.

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