Entwicklungshilfe: Wir sollten den Vorwurf des Neokolonialismus ignorieren

(www.conservo.wordpress.com)

Von Philolaos *)

entwicklungshilfeWolfgang Kaden, Kolumnist bei BILANZ, schätzt die Situation auf dem weiten Feld der Entwicklungshilfe mit gebotener Skepsis so ein (Quelle: BILANZ, 12.3.2019):

Die Entwicklungshilfe für die Zurückgebliebenen gebietet angeblich die Barmherzigkeit; und, seit die Armutsmigration bedrohliche Ausmaße angenommen hat, das deutsche Eigeninteresse. Aber: Hilft sie auch?

Das war doch einmal ein Zeichen der Einsicht. Im vergangenen Sommer gab die Regierung bekannt, dass sie ihre Zahlungen für ein Sozialprogramm des afrikanischen Staates Sambia sofort einstellt. Grund: 4,7 Millionen Dollar an Hilfsgeldern waren spurlos verschwunden.

Es handelte sich allerdings nicht um die deutsche Regierung, sondern um die britische. Der schlossen sich sogleich Finnland und Schweden an. Deutschland zahlt weiter.

Ein Thema war dieses bemerkenswerte Ereignis hierzulande nicht. Die Entwicklungshilfe ist einer der am wenigsten umstrittenen Posten im Bundeshaushalt – insbesondere die für den ärmsten Kontinent, für Afrika. Spenden für die Zurückgebliebenen gebietet angeblich die Barmherzigkeit; und, seit die Armutsmigration bedrohliche Ausmaße angenommen hat, das deutsche Eigeninteresse.„Wir sind der Weltgerechtigkeitsausschuss“,

hat Claudia Roth (Grüne) bei der konstituierenden Sitzung des Entwicklungshilfeausschusses gesagt. Und die Bürger stimmen ihr zu: Fast Dreiviertel der Deutschen, ergab eine Allensbach-Umfrage, heißen die Hilfsgelder für die ärmeren Regionen gut.

Und die fließen großzügig: Knapp zehn Milliarden Euro werden inzwischen von der Bundesregierung über die ganze Welt verstreut, von 2017 auf 2018 gab es einen kräftigen Aufschlag um rund zehn Prozent. Eine Heerschar von Helfern ist unterwegs. Gemessen am Sozialprodukt, ist Deutschland weltweit einer der größten Spender.

Außerhalb der politischen Klasse, bei den Kennern der Szene, jedoch wachsen schon seit vielen Jahren die Zweifel, ob die Spenden in der bisher geübten Praxis den Empfängerländern wirklich eine Hilfe sind.

Dies gilt besonders für den Kontinent, der hierzulande derzeit im Mittelpunkt des Interesses steht: für Afrika.

Seit den 50er-Jahren, vor allem seit dem Ende der Kolonialherrschaft in den Sechzigern, werden die 54 Länder dieser ärmsten Weltregion mit Hilfsgeldern aus Europa und den USA zugeschüttet – inzwischen schätzungsweise bis zu 4.000 Milliarden Dollar. Gebracht hat es so gut wie nichts. Afrika ist so arm wie eh und je; in manchen Landstrichen sogar noch ärmer als am Ende der Kolonialherrschaft.

„Das Gros der Hilfe ist unter Afrikas Sonne verdunstet“, schreibt Volker Seitz, der als Botschafter 17 Jahre lang in Afrika Erfahrungen sammelte, in seinem Buch „Afrika wird armregiert“.

Eigeninitiative wird systematisch abgewürgt

Wo ist all das Geld geblieben? Warum hat Afrika trotz der vielen Milliarden und der Heerschar an gutgesinnten Helfern keinen Entwicklungssprung gemacht wie andere Weltregionen, vor allem das östliche Asien?

Südkorea hatte in den 50er-Jahren in etwa das gleiche Pro-Kopf-Einkommen wie Ghana. Heute ist Südkorea eines der bedeutendsten Industrieländer mit global erfolgreichen Konzernen wie Samsung oder Hyundai. Ghana hingegen ist immer noch arm, ohne nennenswerte Industrie, ein Lieferant unbearbeiteter Rohstoffe.

Der amerikanische Nobelpreisträger Angus Deaton hat in seinem Buch „Der große Ausbruch – von Armut und Wohlstand der Nationen“ eine, wie mir scheint, entscheidende Ursache für die Wirkungslosigkeit der Hilfsgelder für Afrika herausgearbeitet: Diese Völker bieten bislang nicht die Voraussetzungen, damit Gaben aus dem Norden einen eigenen Entwicklungsprozess in Gang setzen können. Ganz im Gegenteil, da sind sich viele Experten einig, verschlechtert der ständige Fluss von Almosen eher die Chancen, sich aus der Not zu befreien – weil sie die Eigeninitiative systematisch abwürgen.

„Sind die Bedingungen für Entwicklung gegeben“, schreibt Deaton, „so wird keine finanzielle Hilfe benötigt. Sind die Bedingungen der Entwicklung abträglich, so ist die Hilfe nutzlos und wird sogar Schaden anrichten …“

Die wesentliche Voraussetzung sind für ihn Regierungen, die besonnen und verantwortungsvoll den Entwicklungsprozess steuern. Doch kaum ein Land des Kontinents konnte und kann eine solche politische Führung aufbieten.

Die meisten Politiker sehen ihre Posten als Chance, sich selbst und ihren Klan zu bereichern. So entspricht die Summe der jährlich nach Afrika fließenden Hilfsgelder, rund 50 Milliarden Dollar, der Summe des alljährlich aus dem Kontinent abwandernden (Flucht-)Kapitals. Das meiste Geld wurde, nach aller Erfahrung, schlichtweg aus der Staatskasse geklaut oder durch Korruption beiseitegeschafft.

Geld an Bedingungen knüpfen

Soll das Geld nicht weiterhin sinnlos verpulvert werden, müssen Geberländer wie Deutschland ihre Hilfe gänzlich neu überdenken und das Geldspenden an konkrete Bedingungen knüpfen, die von den Regierungen der Nehmerländer zu erfüllen sind. Im Wesentlichen sind dies für mich:

1. Kampf gegen die Korruption. Keine andere Weltregion ist so durch Bestechung und Vetternwirtschaft durchseucht wie Afrika. Auf der Korruptionsliste von Transparency International finden sich die meisten Länder Afrikas auf Spitzenplätzen.

Es sind nicht nur die Präsidenten und Minister, die für jeden Auftrag, für jede amtliche Bescheinigung Schmiergeld erwarten. Die Unkultur der Korruption geht hinunter bis zum kleinen Zollbeamten, der nichts ohne Schmiergeld ins Land lässt, und zur Polizei, die willkürliche Straßensperren errichtet, um dort abzukassieren.

2. Kampf gegen die Bevölkerungsexplosion. „Die einzige Kurve, die in Afrika steil nach oben geht, ist das Bevölkerungswachstum“, sagt der Afrika-Journalist Wolfgang Drechsler, der seit 30 Jahren in Südafrika lebt.

Beispiel Nigeria, Afrikas bevölkerungsreichstes Land. Am Ende der englischen Kolonialherrschaft, Anfang der Sechziger, lebten dort 40 Millionen Menschen. Inzwischen sind es 190 Millionen, bis 2050 sollen es 400 Millionen werden.

Die Wirtschaft wächst nicht schneller als die Bevölkerung, oft sogar langsamer. Das heißt: Die Armut bleibt oder wird noch schlimmer.

Eine Politik, die Geburtenkontrolle konsequent fördert, verfolgen nur wenige Regierungen. Verhütungsmittel und Beratungsstellen wären fraglos die wirkungsvollste Entwicklungshilfe (und dabei noch vergleichsweise preiswert). Jedwede Hilfe müsste daher an die Bedingung geknüpft werden, dass die Regierungen der Empfängerländer energisch gegen die überbordende Vermehrung ihrer Bürger antreten.

3. Kampf für bessere Investitionsbedingungen. Afrika südlich der Sahara, mit Ausnahme der Republik Südafrika, ist ein Kontinent weitestgehend ohne Industrie. An diesem beklagenswerten Zustand wird sich erst etwas ändern, wenn die Regierungen mehr für die Bildung tun und für ansiedlungswillige ausländische Unternehmen ein akzeptables Umfeld schaffen.

Von den rund 400.000 deutschen Unternehmen sind gerade einmal 1.000 in Afrika aktiv. Berlin will künftig Unternehmen mit einem milliardenschweren „Investitionsfonds“ nach Afrika locken. Das Geld ist sicher besser angelegt als mit Ausgaben für immer neue Projekte, die nach Abzug der ausländischen Helfer versanden. Allerdings nur dann, wenn die Regierungen in Afrika die Voraussetzungen schaffen.

Wer Bedingungen wie diese drei stellt, wird sich in Afrika und daheim den Vorwurf des Neokolonialismus anhören müssen. Wir sollten ihn ignorieren. „Die Blauäugigkeit der Geber, die nichts mehr fürchten als den vielstrapazierten Vorwurf des Rassismus und Kolonialismus und deshalb im Namen der Political Correctness auf eine ‚Politik der Zurückhaltung‘ setzen“ (Ex-Botschafter Seitz) – sie hat zu der jahrzehntelangen Vergeudung irrwitziger Geldsummen geführt.

„Wie jeder Mensch und jede Gesellschaft kann Afrika sich nur selbst entwickeln“, heißt es in einem „Bonner Aufruf“ von 2008, in der Experten eine Abkehr von der Almosen-Politik fordern. Schön, dass wenigstens die Briten, die größten Kolonialisten aller Zeiten, mit Sambia jetzt eine wegweisende Entscheidung getroffen haben. (Original: https://bayernistfrei.com/2019/07/16/entwicklungshilfe-eir-sollten-den-vorwurf-des-neokolonialismus-ignorieren/)

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*) https://bayernistfrei.com/ „bayernistfrei“ ist ein Partnerblog von conservo, mit dem wir eine Artikelaustausch-Vereinbarung pflegen.

www.conservo.wordpress.com      18.07.2019

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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5 Antworten zu Entwicklungshilfe: Wir sollten den Vorwurf des Neokolonialismus ignorieren

  1. Ingrid schreibt:

    Es ist sehr schlimm was mit den vielen Millarden der Entwicklungshilfe passiert.
    Im Giesskannenverfahren wird das über die Welt verteilt und keinen interessiert es was mit dem Geld gemacht wird.
    Da muss der Deutsche für alle Despoten der Welt den Rücken krumm machen, da werden Waffen für gekauft und Luxusgegenstände und bei den Armen kommt nichts an.

    Unsere Bananenrepublik lässt grüßen.
    Unsere Politik bekommt aber auch nichts auf die Reihe, grauslig!!!!!

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  2. gelbkehlchen schreibt:

    Wer barmherzig sein will, muss dies mit eigenen Schweißtropfen und eigenem Geld tun. Es darf nich staatlich verordnet werden, und damit erzwungen werden. Zwang zur Nächstenliebe = Sklaverei.

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