Ich bin wohl misoporn

(www.conservo.wordpress.com)

Von Dr.Phil.Mehrens

Es ist wieder so weit: Deutschlandweit finden in den Sommermonaten so genannte Christopher-Street-Day-Paraden statt. Hauptgegner der bunten Stoßtrupps, die alle Jahre wieder ausschwärmen, um Deutschland toleranter zu machen, ist die so genannte »Homophobie« in der Gesellschaft. Aber was soll das sein? Und geht es wirklich um Toleranz?

Im Frühjahr 2014 schrieb ein Redakteur der WELT für das Online-Portal der Zeitung einen sarkastischen Kommentar zu der am Vortag ausgestrahlten Ausgabe der Talk-Sendung »Menschen bei Maischberger« zum Thema Homosexualität und Familie. Er schrieb: »Homophobie hat mittlerweile dem Antisemitismus als schlimmste ideologische Sünde den Rang streitig gemacht.« Und er zitierte aus einem früheren Interview seines Blattes mit dem Philosophen Robert Spaemann dessen Aussage: »Das Natürliche ist auch moralisches Maß für die Beurteilung von Defekten. Nehmen Sie die Homo­sexualität: Die Abwesenheit der sexuellen Anziehungs­kraft des anderen Geschlechts, auf dem die Fortexistenz der menschlichen Gattung beruht, ist ein solcher Defekt. Aristoteles nennt das einen Fehler der Natur.« Die Provokation gipfelte in dem ironischen Schlusssatz: »Ich bin wohl homophob. Und das ist auch gut so.«

Wenig später hatte der Beitrag auf der WELT-Webseite 37.000 »Gefällt mir«-Zustimmungs­klicks eingefahren. Allerdings gab es auch Reaktionen wie die folgenden: »Katholiken-Flachw***, der ordentlich a***gef*** gehört […] Kill a Christian, Kill one today – They don’t like it down here anyway …« und »Verschwinde endlich, du menschenverachtendes A***loch« (obszöne Ausdrücke durch *** ersetzt). Ein Redakteur der links­extremen taz veröffentlichte den Satz: »Es müsste sich nur ein Geschlechts­genosse erbarmen und den Mann mal ordentlich rannehmen. So ganz im Sinne der Natur.« Der Angefeindete fasst die weniger wohl­wollenden Reaktionen auf seinen kritischen Diskussions­beitrag wie folgt zusammen: »Hass und Vernich­tungswut und Mord­aufrufe«. Davon sei er vor allem deshalb so überrascht gewesen, schreibt er in seiner Nachlese der Vorfälle, weil er Homosexuelle, aus deren Kreisen offensichtlich viele Reaktionen gekommen waren, als »eher sanft und mitfühlend« eingeschätzt hatte. Was ist da schiefgelaufen?

Die Reaktionen belegen dreierlei: Erstens, es gibt Hassbotschaften, deren Herkunft man bisher in der öffentlichen Darstellung weitgehend unterschlagen hat, weil sie der installierten Denkrichtung im Wege stehen, wonach Hass vornehmlich von rechten Zirkeln ausgeht. Zweitens, wer sich selbst als »homophob« zu erkennen gibt, zieht ebensolchen Hass auf sich. Drittens, viele Menschen nutzen die Anonymität des Internets, um auszudrücken, dass sie mit der Stigmatisierung ihrer Haltung als »homophob« nicht besonders glücklich sind und gerne trotz des Stigmas an ihrer Meinung festhalten möchten. Und das ist in einer pluralen Gesellschaft auch völlig legitim.

Aber was bedeutet eigentlich der Begriff »Homophobie« und woher kommt er? Das Wort ist relativ jung. Vor zwanzig Jahren fand es sich noch in keinem DUDEN. Es wurde im Umfeld der GLTB-Aktivisten und der mit ihrem Anliegen sympathisierenden Politiker und Medienschaffenden geprägt und erlebte einen kometenhaften Aufstieg. »Homophobie« ist Ergebnis eines so genannten »Framings«. Framing nennt man die Installation eines Begriffs mit einer bestimmten negativen oder positiven Konnotation, dem »Rahmen«, in dem der Begriff wahrgenommen wird, wenn er irgendwo fällt. Die Erfinder des Framings wissen: Allein dadurch, dass ich ein bestimmtes Wort und mit ihm ein bestimmtes Gefühl – denn Menschen treffen Entscheidungen weit weniger auf der Grundlage rationaler Argumente als auf der von Gefühl­simpulsen – im gesellschaftlichen Diskurs durchsetzen kann, verschaffe ich mir einen argumentativen Vorsprung. Wenn es einmal gelungen ist, einen negativ besetzten Begriff im gesellschaftlichen Diskurs zu verankern, kann eine Diskussion zu dem von ihm berührten Thema kaum noch offen geführt werden.

Meister des Framings sind seit jeher totalitäre und faschistoide Regime. Es waren die Nationalsozialisten, die mit Begriffen wie »Wehrkraftzersetzung« oder »Bolschewist« dem Denken der Deutschen eine klare Richtung vorgaben. Zu Beginn des Ersten Weltkriegs war ein klassischer Framing-Begriff »Defätismus«. Mit ihm wurde Kritik am Krieg zum unerwünschten Diskursbeitrag gestempelt. Framing ist ein Instrument der Propaganda.

Obwohl Deutschland ein liberaler Rechtsstaat ist und keine Diktatur, tut man sich hierzulande mit einer ergebnisoffenen Debatte über Sinn und Nutzen gelebter Homo­sexualität schwer, weil das links­liberale Establishment, also diejenigen Kreise in der Gesell­schaft, die jenseits der Berufs­politik im Besitz der entschei­denden meinungs­bildenden Instru­mente sind, durch das erfolgreich durchgeführte »Homophobie«-Framing ein Klima geschaffen haben, in dem Menschen, die aus ästhetischen, religiösen, allgemein ethischen oder welchen Gründen auch immer die Gleich­setzung von homo- und hetero­sexuellen Partner­schaften ablehnen, dies nicht mehr offen aussprechen können.

Matthias Matussek, der Autor der eingangs erwähnten »Homophobie«-Glosse, hat natürlich einen taktischen Fehler begangen, indem er sich auf einen »geframten« Begriff einließ. Es wäre sicher ehrenwert gewesen, wenn ein überzeugter Kommunist sich zu der Zeit, als Joseph Goebbels Deutschlands Chef-»Framer« war, mit einem hitlerkritischen Kommentar zu Wort gemeldet und diesen mit den Worten: »Ich bin wohl ein Bolschewist. Und das ist auch gut so!« hätte enden lassen. Aber Wetten darauf abgeschlossen, dass er anschließend noch genauso viele Freunde haben würde wie vor der Veröffentlichung, hätte er wohl nicht. Und dass die Schlussbemerkung ironisch gemeint sein sollte, hätte daran auch nichts geändert. Ironie verfängt nur bei Anhängern und so gut wie nie bei Gegnern der eigenen Sache.

Erfolg verspricht in derart aussichtsloser Lage nur noch ein Gegenframing: Wem es gelingt, einen adäquaten Gegen­begriff in die Kampfarena der Worte zu hieven, ein Wort, das beim Hörer oder Leser ganz andere Emotionen hervorruft, verbessert seine Chancen im Meinungs­wettbewerb beträchtlich. Ein Alternativbegriff zu Homophobie ist aber, unabhängig von Framing-Interessen, noch aus einem ganz anderen Grund dringend erforderlich: weil die Wort­schöpfung homophob in jeder nur erdenklichen Weise missglückt ist. Denn erstens geht es hier nicht um Angst (griechisch phóbos) und zweitens insbesondere nicht um Angst vor dem, was dem Sprach­verwender gleicht (griechisch hómoios). Dass es die Vokabel trotz ihrer morphosemantischen Invalidität so weit gebracht hat, wird man, ohne irgendwem persönlich zu nahe treten zu wollen, auf die vergleichs­weise dürftigen intellektuellen Fähigkeiten der Framer zurückzuführen haben.

Das Wort homophob ist nämlich eine unakademische und unre­flektierte Analogie­bildung zu xenophob (»Angst vor Fremdem«). Was die Menschen, die das Unwort homophob benutzen, eigentlich sagen wollen, würde morpho­semantisch korrekter das Adjektiv misoporn mit dem dazu passenden Substantiv Misopornie ausdrücken. Die griechische Vorsilbe »miso-«, bekannt aus misogyn (»frauen­feindlich«), stammt von dem griechischen Verb miséo (»ich verabscheue«) ab und porneía bezeichnet unzüchtige sexuelle Handlungen, darunter praktizierte Homo­sexualität, wie sie etwa in Platons Symposium oder im Römerbrief des Paulus beschrieben werden, in Texten aus jenen fernen Zeiten also, denen wir die griechischen Morpheme verdanken, um die es hier geht.

Vom griechischen adókimos (»untauglich«, »verwerflich«, wörtlich: »einer Prüfung nicht stand­haltend«), von Paulus im Römerbrief verwendet, wäre analog der Terminus Misadokimie abzuleiten. Er würde eine Ablehnung zum Ausdruck bringen, die darauf beruht, dass die gleich­geschlechtliche Verbindung »untauglich« ist, auf natürlichem Wege Nachwuchs hervorzu­bringen. Egal, für welchen Begriff man sich entscheidet, beide beschreiben das Gefühl, um das es hier geht, wesentlich präziser als die missver­ständliche Wort­kreation »Homophobie«, weil das Motiv für die Ablehnung von Homo­sexualität erstens eher Abscheu als Furcht ist und weil diese Ablehnung oder Abneigung sich zweitens – was noch viel wichtiger ist – auf ein Verhalten bezieht und nicht auf eine Person (den vermeintlichen »Homo«). Damit hat sich auch der Vorwurf der Diskrimi­nierung erledigt. Im Sinne des Grund­gesetzes diskriminiert werden können schließlich nur Personen, nicht ein bestimmtes Verhalten.

Dass Misopornie den strittigen Sachverhalt besser beschreibt, ist auch daraus zu ersehen, dass es Personen gibt, die zwar homosexuell empfinden, diese Neigung aber nicht ausleben möchten, weil sie das daraus resultierende Sexual­verhalten aus zumeist sehr persönlichen Gründen, für die sie niemandem Rechenschaft schuldig sind, selbst ablehnen. Diese Personen diskriminieren sich nicht selbst und sie haben auch keine Angst vor sich selbst (was ja auch ziemlicher paradox wäre), sondern sie empfinden Abscheu oder Widerwillen gegenüber abwegigem Sexual­verhalten. Sie sind nicht homophob, sie sind misoporn.

Ein liberaler Rechtsstaat kann nicht wollen, dass Menschen für ihre ästhetischen, sittlichen oder religiösen Überzeugungen gegängelt werden. Deshalb muss unsere Gesellschaft Toleranz neu lernen, als universale Toleranz, eine Toleranz, die keine Ausnahmen kennt, solange es nur um Meinungen geht. Es sollte sich daher jeder vor dem Gebrauch eines Begriffs wie »geistiger Brandstifter« darüber klar werden, dass er mit dieser Wortwahl den Versuch unternimmt, eine Teilmenge der vom Pluralismus gewünschten Vielfalt der Diskursbeiträge zu kriminalisieren. Ein solcher Mangel an Respekt gegenüber unbequemen Ansichten sollte den Führern totalitärer Systeme vorbehalten bleiben und die Prüfung, ob tatsächlich ein Delikt vorliegt, unabhängigen Gerichten.

Misopornie hinnehmen zu müssen, das wird manchem – und mit hoher Wahrscheinlichkeit jedem Teilnehmer einer der vielen CSD-Paraden dieses Sommers – wehtun, weil sie seinem persönlichen Werte­katalog widerspricht. Doch unterhalb dieser Schmerzgrenze ist eine liberale und plurale Gesellschaft nicht zu haben. Was wäre die Alternative? Eine Gedankenpolizei nach dem Vorbild von George Orwells Big Brother? Eine Tugendkontrolle nach dem Muster des Pariser Wohlfahrts­ausschusses anno 1793? Muss demnächst vor einem Hohen Wächterrat erscheinen, wer Spaemann liest?

Toleranz tut immer weh, denn toleriert (geduldet, ertragen) wird nicht, was ich von Natur aus gut und richtig finde, sondern was ich von Natur aus schlecht und falsch finde. Denkverbote und Meinungssperrzäune indes passen nicht zu einer Gesellschaft, die sich Glaubens-, Gewissens- und Meinungsfreiheit auf ihre Fahnen geschrieben hat. Der Vorwurf der Diskriminierung ist am Platz, wo Menschen eine tatsächliche, durch kein Sachargument begründbare Benachteiligung erleiden. Er darf aber nicht zur Installation eines neuen, illiberalen Tugendbegriffs missbraucht werden, der unter veränderten Vorzeichen neu erschafft, was er abzuschaffen angetreten ist: die Diskriminierung Andersdenkender.

Jakobinischer Tugendeifer, der mit dem Anspruch auftritt, alle Bundesbürger zu diversitätskonformen Warmduschern und Birkenstocksandalenträgern umzuerziehen, deren Hauptanliegen die Ausmerzung von Misopornie ist, verträgt sich nicht mit der Freiheit, auf der unsere Demokratie fußt. Gerade wer für Pluralismus und Toleranz auf die Straße geht, sollte das wissen und Buntheit nicht zum Dogma einer neuen Intoleranz erheben. Toleranz funktioniert nur mit Gegenverkehr und nicht als Einbahnstraße.

www.conservo.wordpress.com   26.07.2019

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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7 Antworten zu Ich bin wohl misoporn

  1. ceterum_censeo schreibt:

    Sehr gut dargestellt! Ich kann mir nicht helfen: Dieser ganze Schwulenkram hängt mir zum Halse heraus!

    Eins – in diesem Kontext – der deutlichsten Beispiele für ‚Framing‘ – lange vor der ‚ARD‘ – Handreichung:

    ‚Gay‘ (engl.) – frühere Bedeutung: lustig, fröhlich, sorglos, etc.

    – vgl. auch:https://www.merriam-webster.com/dictionary/gay

    – Heute – erfolgreich usurpiert und umgedreht, wird der Begriff praktisch nur noch verstanden:
    Gay
    Gay is a term that primarily refers to a homosexual person or the trait of being homosexual. The term was originally used to mean „carefree“, „cheerful“, or „bright and showy“.
    (wikilügia)

    Angenommen, jemand der in einer fröhlichen, lustigen Stimmung ist, würde sich beschreiben als ‚I’m gay‘ – welche Assoziationen würde DAS wohl hervorrufen?

    – Helfen könnte man sich da vielleicht noch mit dem Ausdruck: ‚I feel gay‘ –
    aber auch das nicht unbedingt ein Schutz vor Mißverständnissen!

    Gefällt 1 Person

  2. Patricia Steinkirchner schreibt:

    Dem ist nichts hinzuzufügen. Sehr gut finde ich die Aussage mit den „Warmduschern und Birken-stockträgern“ – ich werde das bestimmt nie sein!

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  3. Semenchkare schreibt:

    Mir persönlich ist es wurscht wenn jemand so veranlagt ist.
    Allerdings widern mich die Typen an, die ihr Homo sein zur politischen Geschäftsgrundlage machen und ausser Homo/Transe/xyz-Sonstwas nix können oder wollen.

    Seid wie ihr seid, aber lasst die Mehrheit damit in Ruhe….!!

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  4. Pingback: Ich bin wohl misoporn – alternativ-report.de

  5. yvonne52 schreibt:

    Es gehört alles zusammen. Je mehr der Mensch reduziert wird auf Arbeitssklave, Konsument und Steuerzahler, desto mehr wird er und sie auch auf ihre Sexualität reduziert. Sexualität wohin man schaut, scheint neben Geld heute das Wichtigste zu sein. Schrill und aufdringlich wird sie vermarktet auch von „Gays“ oder LGBT selbst. Als ob es nicht Wichtigeres gäbe. Ich meine jetzt nicht das Klima. Ich meine zum Beispiel Liebe und Fürsorglichkeit. Aber diese Eigenschaften wurden zusammen mit Gott abgeschafft. Der Narzissmus und Egowahn feiern wieder mal Urstände. Da ist Sex und seine Zurschaustellung natürlich unheimlich wichtig. Überhaupt: Wie sich alle wichtig machen, mit ihrer sexuellen Präferenz. Es ist nicht zu glauben, wie infantil-pubertär unsere Gesellschaft geworden ist.
    (geistiges Durchschnittsalter 14 Jahre, IQ 75 Punkte.)

    Gefällt 1 Person

    • Daphne schreibt:

      Dieser Analyse kann ich nur zustimmen. Warum haben viele Eltern vor allem in den westlichen Bundesländern nicht gemerkt, das rot grün mit Hilfe von Schulpsychologen sich die Hoheit über die Kinderbetten, wie Scholz SPD das formulierte verschafft hat. So ein LSBQT Wahn bricht nicht über Nacht aus. Ich denke die bewusst durch Indoktrination an den Schulen nach grüner Manier sexual gesteuerten werden noch ihre bittere Rechnung bekommen, spätestens wenn Sozialstaat und Wirtschaft zusammen bricht, denn dann müssen sie um die nackte Existenz kämpfen und sei es als Pornosklaven für die Obrigkeit.

      Gefällt 1 Person

  6. ceterum_censeo schreibt:

    In Bayreuth, Inszenierung von Tannhäuser, gab’s auch wieder so einen Schweinkram:

    Ein schwuler voll durchgeknallter schwarzer Transvestit in lächerlichster Aufmachung mit dem Naman „Chocolat“ irgendwas. Angeblich ein „KÜNSTLER!“

    Abartig! Na danke für solche Schokolade! Ungenießbar.

    Was hat so ein Schwachsinn mit ‚Tannhäuser‘ zu tun?
    Nun jedenfalls wurde der/die/das vom Publikum kräftig ausgebuht.

    Und dann hatte DAS (Subjekt) auch noch die Stirn, sich darüber zu beschweren!

    Liken

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