Mit Thomas von Aquin zurück zu den geistigen Grundlagen Europas

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes

Eine Buchempfehlung und eine unverzichtbare Lektüre für jeden, der die Grundlagen Europas kennenlernen und für den Kampf gegen den Zeitgeist und den zunehmenden Einfluß des Islam gewappnet sein will

Thomas von Aquin (1224-1274) gilt als der bedeutendste Denker des Mittelalters. Seine Philosophie und Theologie prägt die Kultur des jüdisch-christlichen Abendlandes bis heute. Wer die gegenwärtigen Weltanschauungen verstehen und angemessen beurteilen will, dem leistet die Kenntnis seines Denkens einen ungeheuren Dienst. Ein Europa, das sich derzeit erneut auf die Suche nach seinen geistig-geistlichen Grundlagen macht, könnte in dem Aquinaten einen Leuchtturm finden, der in den Stürmen der Zeit die Richtung weist.

David Berger, einer der Gründer der „Vereinigung Freier Medien“ (zu denen auch conservo zählt), ist wie kaum ein anderer geradezu eine „Idealbesetzung“ zur Einführung in das Denken und Wirken des Hl. Thomas. Zudem verfügt Berger über die Gabe, selbst höchst anspruchsvolle Gedanken so auszudrücken, daß sie allgemein verständlich sind – was er gerade wieder mit seinem neuen Buch eindrucksvoll unter Beweis stellt:

Denn mit seinem soeben erschienenen Buch

berger buchThomas von Aquin – Leuchtturm des Abendlandes

legt der Publizist David Berger,

david-berger

viele Jahre Professor der Päpstlichen Thomasakademie (Vatikan), eine allgemein verständliche Summe seiner fast 20 Jahre anhaltenden wissenschaftlichen Beschäftigung mit einem der wichtigsten Denker Europas vor. Sein Anliegen ist dabei ein ganz aktuelles: Er ist davon überzeugt, dass wir mit Thomas von Aquin die geistigen Grundlagen Europas wiedererobern  können, um die Islamisierung wirksam aufzuhalten bzw. zurückzuschlagen.

Kein Denker Europas steht so sehr für das christliche Abendland und die „philosophia perennis“ (immerwährende Philosophie) wie der Philosoph und Theologe Thomas von Aquin (1224-1274).Noch bevor das Christentum endgültig in Ost- und Westkirche zerfiel und lange bevor die Reformatoren sich von der Catholica abspalteten, führte er noch einmal alle großen philosophischen und theologischen Leitmotive der europäischen Kultur zu einer faszinierenden Zusammenschau, die die thomistische Weltanschauung begründet. Im philosophischen Bereich gelang ihm eine Synthese des aristotelischen und platonischen Denkens, die in seiner Seinsphilosophie gipfelt, die bis heute im Bereich der Metaphysik unübertroffen geblieben ist.

Ein Leuchtturm für ein Europa, das seine Identität wiederfinden will

Wer die gegenwärtigen Weltanschauungen verstehen und angemessen beurteilen will, dem leistet die Kenntnis seines Denkens einen ungeheuren Dienst. Ein Europa, das sich derzeit erneut auf die Suche nach seinen geistig-geistlichen Grundlagen macht, könnte in dem Aquinaten einen Leuchtturm finden, der in den Stürmen der Zeit die Richtung weist.

Dieses Buch will daher einen ersten, allgemeinverständlichen Überblick über Leben und Denken des Mannes geben, den die Tradition Doctor Angelicus ( engelgleicher Lehrer ) nennt. Dabei verzichtet es auf einen komplizierten wissenschaftlichen Apparat, den der Autor in zahlreichen akademischen Studien bereits erarbeitet hat, und versucht auch dem Anfänger Leben und Werk des Thomas nahe zu bringen.

In seiner Einleitung, die in der Verteidigung Europas gegen die Islamisierung ihren Schwerpunkt hat, schreibt der Autor:

Auch für Anfänger verständlich

„Diesem Buch geht es nicht darum, die fachwissenschaftliche Thomasforschung weiterzuführen. Dazu habe ich zahlreiche andere Studien vorgelegt, zuletzt in dem von Volker Leppin herausgegebenen Thomas-Handbuch (Tübingen 2017). Vielmehr möchte es, fußend auf deren Erkenntnissen, eine erste allgemeinverständliche Begegnung mit dem hl. Thomas von Aquin ermöglichen und damit zugleich ein vertieftes Verständnis der katholischen Glaubenswelt ermöglichen.

Eine Begegnung mit Denkern der Vorzeit kann man völlig reibungsfrei gestalten, indem man sich aus ihrem Denken das heraussucht und fortentwickelt, was mit dem eigenen Zeitgeist übereinstimmt. Dadurch wird es durchaus gelingen, zumindest vordergründige Sympathien zu wecken. Auf längere Zeit wird ein Dialog mit Gesprächspartnern, die uns immer nur sagen, was wir hören wollen, aber langweilig. Auch deshalb wurde dieser Weg einer egalisierenden Aktualität hier nicht gegangen.

Das Denken des Thomas von Aquin über seine Biographie kennen lernen

Vielmehr ist die folgende Einführung bemüht, zu aller erst Thomas selbst, mit den großen Leitmotiven seines Denkens und den von ihm gesetzten Prioritäten, zu Wort kommen zu lassen. Nicht weniges an diesem Denken wird uns Heutigen auf den ersten Blick vielleicht fremd erscheinen. Aber gerade dieses Fremdheitserlebnis ist es, das nicht selten Faszination auslöst und uns in Person und Lehre des Kirchenlehrers von Aquin echte Alternativen sichtbar werden lässt. Gleichsam wie ein äußeres kritisches Gewissen kann uns eine solche Begegnung helfen, uns unserer eigenen Blindstellen und zeitgeistverhafteten Vorurteile bewusst zu werden, diese zu relativieren und so wieder den Blick für die ganze (= katholische) Wirklichkeit frei zu bekommen.

Ebenfalls lag es nicht in unserer Absicht ausschließlich geschichtlich vorzugehen, das heißt das Denken des Aquinaten museal zu konservieren und es dann allein auf seine logische Rationalität hin zu befragen. Im Anschluss an den in den Geisteswissenschaften zunehmend verfolgten biographisch-mentalitätsgeschichtlichen Ansatz wurden Rationalität und die mit dieser in einem Verhältnis wechselseitiger Ursächlichkeit stehende spirituelle Bedeutung gleichermaßen in den Blick genommen. In besonderer Weise eignete sich dieser Ansatz, die Durchdringung von Leben und Lehre bei Thomas sichtbar zu machen. Besteht doch dessen eigentümliches Charisma in einer „Heiligkeit der Intelligenz“, die sich in seiner „heiligen Lehre“ spiegelt.

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Das Buch ist hier erhältlich: Amazon

Titel: „Thomas von Aquin: Leuchtturm des Abendlandes“

Taschenbuch, 16,80 € , alle Preisangaben inkl. deutscher USt. Weitere Informationen.

Kostenlose Lieferung

Außerdem verlost PP anlässlich der Bucherscheinung 10 Exemplare des Buches (auf der Internetseite von PP: www.philosophia-perennis.com).

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Dr. phil. Dr. theol. David Berger ist Herausgeber des führenden konservativ-liberalen Blogs „Philosophia Perennis“ (PP).

Berger (Jg. 1968) war nach seiner Promotion (Dr. phil.) und der Habilitation (Dr. theol.) viele Jahre Professor im Vatikan. 2010 Outing: Es erscheint das zum Besteller werdende Buch „Der heilige Schein“ über seine Arbeit im Vatikan als homosexueller Mann. Anschließend zwei Jahre Chefredakteur eines Homomagazins, Rauswurf wegen zu offener Islamkritik. Seit 2016 Blogger (philosophia-perennis) und freier Journalist (u.a. für die Die Zeit, Junge Freiheit, The European). Seine Bibliographie wissenschaftlicher Schriften umfaßt ca. 1.000 Titel.

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www.conservo.wordpress.com     2.8.2019

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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11 Antworten zu Mit Thomas von Aquin zurück zu den geistigen Grundlagen Europas

  1. gelbkehlchen schreibt:

    Guter Peter Helmes, war für Thomas von Aquin nicht das eigene Gewissen und die Gewissensfreiheit ganz wichtig?

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  3. francomacorisano schreibt:

    Es reicht nicht, gegen die Linksgrünen zu sein. Wir brauchen eine Vision für ein besseres Deutschland in einem besseren Europa.

    Thomas von Aquin ist einer der größten Kirchenlehrer, vielleich sogar der wichtigste abendländische Philosoph. Seine Auslegung von Gerechtigkeit als ,“suum quique“ (Jedem das Seine) war lange richtungsweisend für unser Rechtsverständnis, das von den 68ern, den Vorvätern der Grünen zerstört wurde.

    Ich möchte wetten, dass Merkel noch nicht einmal genau weiß, wer Thomas von Aquin war…!

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  4. Attila schreibt:

    Unsere Regierung hat einen so großen Scherbenhaufen hinterlassen, dass wir gar nicht mehr wissen, wo wir die Brandherde löschen sollen. Ihr intrigantes Spiel darf nicht aufgehen die Gesellschaft zu spalten und wenn man einen Konflikt hat, sollte man das unter 4 Augen klären und als Mobbingopfer weiß ich, das man mit Zurückhaltung und Fairness die andere nicht haben, mit dem Blick auf das Ziel, mehr erreicht, als wenn man Auge um Auge…. praktiziert. Wie war es denn mit der EKD, wo selbst der damalige Ehemann von Frauke Petry aufgehetzt wurde die Christen wegen der Migranten zu spalten? Dass sie in dieser Beziehung unglücklich war und zur leichten Beute für andere wurde, kann ich mir vorstellen. KGE Grüne damals noch an der Spitze der EKD ist für die Spaltung der Christen verantwortlich. Natürlich wollen unsere Machtmenschen das wir über die Stöckchen springen, da hilft nur sich selbst treu zu bleiben, sich nicht verführen lassen und wenn doch, sich selbst korrigieren zu können. Immer daran denken und manchmal wenn man auch kämpfen möchte abwarten, wo man es kann.

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  5. gelbkehlchen schreibt:

    Guter Peter Helmes, was sagen eigentlich die katholischen religiösen Führer und Migrationsbefürworter Kardinal Marx, Kardinal Woelki und Bischof Overbeck von Essen zu dem Mord an dem achtjährigen Jungen in Frankfurt und zu dem Schwerter Mord in Stuttgart? Sind eigentlich nur die Migranten Menschen und menschlich zu behandeln oder sind auch die eigenen Schäfchen Menschen und menschlich zu behandeln? Diese christlichen Führer haben anscheinend eine völlige Arschloch Moral. Wärest Du bereit, unter solchen christlichen Führern als Messdiener zu fungieren?
    Das sagt übrigens Thomas von Aquin dazu. Aus dem Katechismus der katholischen Kirche, dem Weltkatechismus von 1997 (http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_INDEX.HTM):
    2264 Die Liebe zu sich selbst bleibt ein Grundprinzip der Sittenlehre. Somit darf man sein eigenes Recht auf das Leben geltend machen. Wer sein Leben verteidigt, macht sich keines Mordes schuldig, selbst wenn er gezwungen ist, seinem Angreifer einen tödlichen Schlag zu versetzen:
    „Wenn jemand zur Verteidigung des eigenen Lebens größere Gewalt anwendet als nötig, ist das unerlaubt. Wenn er die Gewalt aber mit Maß zurückstößt, ist die Verteidigung erlaubt … Es ist zum Heil nicht notwendig, auf den Akt des maßvollen Schutzes zu verzichten, um die Tötung des anderen zu vermeiden; denn der Mensch ist mehr gehalten, für das eigene Leben als für das fremde Leben zu sorgen“ (Thomas v. A., s. th. 2-2, 64, 7).

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  6. Pingback: Terug naar de geestelijke basis van Europa met Thomas van Aquino – Theresa's visie

  7. theresa geissler schreibt:

    Ich bin zwar nicht sicher, ob es für jemand hier interessant ist, aber ich möchte in dieser Zusammenhang doch gern etwas erzählen:

    Vor fast 20 Jahren hatte ich selbst noch mal einen Mittelaltrischen Roman geschrieben (damals herausgegeben auf eigener Rechnung) in welchem von Thomas von Aquin ganz kurz die Rede war. Ich werde jetzt mal versuchen, die betreffenden Zeilen hier aufs Deutsch darzustellen (freilich ist die Erzählung aufs Niederländisch geschrieben):

    „Verzeihung, dass ich mich in Ihrer Konversation mische“, unterbrach Récourt den Beiden, „aber ich dachte doch wirklich, Ihrer eigener Orden beschäftigte sich häufig mit dem Alchemie: Einer Ihren ersten Vorgänger, Thomas von Aquin, hatte sich in seiner Zeit zu einem sehr verdienstvollen Alchemisten entwickelt, was ich mich erinnere….“

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  8. theresa geissler schreibt:

    Ëntschuldigung, es geht noch weiter:
    „Thomas von Aquin, wie Sie sagen“, reagierte Bruder Jehan ganz abgemessen, „Ein Geistlicher, und zwar einer der Vorzüglichsten. Die Geistlichkeit weiss jedenfalls genau, wo sie auf diesem Gebiet anfangen und wo sie aufhören soll, ein Einsicht, dass dem Laien durchaus nicht gegeben sei…“

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