Die dünne Basis der Frau von der Leyen

(www.conservo.wordpress.com)

iDAF_Brief aus Brüssel, Juli 2019

Die dünne Basis der Frau von der Leyen

Nach den Wahlen in den 28 Staaten der EU hat sich das EU-Parlament in Strasbourg konstituiert, übrigens mit fast zwei Drittel Abgeordneter, die zum ersten Mal in dieses Parlament gewählt wurden. Kurz nach der Wahl trafen die 28 im Europäischen Rat versammelten Staats- und Regierungschefs vier wichtige Personal-Entscheidungen, um zwischen den Staatskanzleien der Mitgliedstaaten die wichtigsten Posten der EU neu zu verteilen.

Es ging um folgende Ämter: Präsident/in des Europäischen Rates, Präsident/in der EU-Kommission, Hohe Vertretung der Union für Außen- und Sicherheitspolitik und Präsident/in der Europäischen Zentralbank. Es war die übliche Methode, auch wenn manche Leitmedien oder (bei der Postenverteilung zu kurz gekommene) Parteien und Politiker sie als „undemokratische und intransparente Hinterzimmerdeals“ diskreditieren.

Die EU ist de facto immer noch der gemeinsame Nenner von 28 nationalstaatlichen Interessen, und die werden von nationalen Parlamenten und Regierungen formuliert. Deswegen ist das EU-Parlament weitgehend eine Vielvölkerversammlung mit zwar beachtlichen parlamentarischen Kompetenzen, aber vor allem mit vielen Ambitionen. Und deswegen ist die EU-Kommission auch keine internationale Regierung, wenngleich sie selbst diesen Umstand ganz gerne ignoriert und sie in dieser Ignoranz ausgerechnet von der ARD-Tagesschau unterstützt wird, die die neue Präsidentin der EU-Kommission Ursula von der Leyen umgehend zur „Bundeskanzlerin der EU“ erklärte. Solange öffentlich-rechtliche Leitmedien solchen Unsinn über die EU verbreiten, sollte man sich auch über das Unwissen der breiten Bevölkerung über die Europäische Union nicht wundern.Ursula von der Leyen wurde nun überraschend als Präsidentin der EU-Kommission vom Europäischen Rat vorgeschlagen. Es war eine willkommene Möglichkeit für Bundeskanzlerin Merkel, ihre fachlich stark kritisierte Ministerin elegant loszuwerden – unter aktiver Mitwirkung von Emmanuel Macron, der sich in diesem Procedere entgegen seinen theatralischen Reden in der Sorbonne und vor der Akropolis in Athen als knallharter Nationalist outete.

In einem vorletzten Akt politischer Selbstverleugnung gab der gescheiterte „Spitzenkandidat“ der Christdemokraten, der CSU-Politiker Manfred Weber, am Tag vor der Behandlung der Personalie von der Leyen im EU-Parlament der Augsburger Allgemeinen zu Protokoll, wie „tief enttäuscht er vom Umgang mit seiner Person“ in der politischen Auseinandersetzung um das Brüsseler Personalkarussell noch immer sei. Aber die Wahrheit ist: „EU-Spitzenkandidaten“ gibt es formal und rechtlich nicht. Hier ist der „Vertrag über die Europäische Union“ nicht eindeutig und diese Lücke nutzten Macron und Merkel.

Auch die angebliche Wahl von Frau von der Leyen durch das EU-Parlament ist umstritten. Die Wirklichkeit ist, dass sich beim Parlament niemand bewirbt, der gewählt werden könnte. Das Parlament stimmt einem Vorschlag einer anderen Institution zu oder lehnt ihn ab. Das ist jedoch nur eine Wahl nach dem Prinzip alles oder nichts, ähnlich wie die Kanzlerwahl im Bundestag. In Deutschland aber wird die Partei gewählt, die den Kanzlerkandidaten bundesweit aufgestellt hat. Aber Manfred Weber kandidierte nur in seiner bayrischen Heimat. Nicht einmal in Berlin, Brandenburg oder in NRW stand sein Name auf dem Wahlzettel, und erst recht nicht außerhalb Deutschlands.

Auch sein Gegenspieler von den Sozialdemokraten, der niederländische EU-Kommissar Franz Timmermans, wurde nur in den Niederlanden gewählt und – grotesk – nahm sein Mandat im EU-Parlament nicht einmal an! Die „verspätete Spitzenkandidatin“ der Liberalen, EU-Kommissarin Margrethe Vestager erklärte sich gar erst am Wahlabend nach der Auszählung der Stimmergebnisse zur liberalen Spitzenkandidatin. Selbst diese „Spitzenkandidaten“ nehmen also das neue Prinzip nicht ernst, weil es eben vertraglich so nicht existiert.

Dennoch kam es zu einer Werbetour von Frau von der Leyen. Die Kandidatin des Europäischen Rates absolvierte einige Speed-Dating-Vorstellungsrunden im EU-Parlament, zunächst in der Konferenz der Fraktionsvorsitzenden und dann in einzelnen Fraktionen. Dort versprach sie Gebotes oder Angepasstes, was ihre Zuhörer jeweils so erwarteten: den Grünen mehr Umweltfreundlichkeit sowie mehr Verbote und Umweltsteuern, den PiS-Polen von der EKR-Fraktion und den Gleichgesinnten der Visegrad-Staaten einen nachsichtigeren Umgang bei der Vertragsauslegung hinsichtlich der Grundrechte. Um bestätigt zu werden, biederte sich die CDU-Politikerin sogar bei den Kommunisten der Linke an.

Dann kam in Strasbourg ihre Bewerbungsrede. Es war eine beeindruckende Vorstellung: in ihrer einstudierten Choreographie passte jedes Wort, jeder Satz wurde von einer passenden Geste begleitet. Frau von der Leyen tanzte ihre Rede. Hätte man den Ton abgedreht, hätte man sich eine Operettensängerin vorstellen können (und in der Tat bietet der Plenarsaal in Strasbourg eine hervorragende Akustik). Es war so einstudiert, dass es auf etliche Beobachter gekünstelt wirkte.

Inhaltlich ging die CDU-Politikerin voll auf Stimmenfang bei den Links-Grün-Liberalen. Soll man daraus Schlussfolgerungen auf die aktuellen Positionen der CDU ziehen? Denn es ist ja anzunehmen, daß Frau von der Leyen in Strasbourg keine Zusagen machte, die nicht mit der CDU-Chefin und der CDU-Bundeskanzlerin abgestimmt gewesen wären.

Gleich in den ersten drei Minuten ihres Redetanzes berief sich Frau von der Leyen ausgerechnet auf das politische Erbe von Simone Veil, jener Ikone der französischen Frauenrechtlerinnen, die per Gesetz 1975 Abtreibung in Frankreich legalisierte. Danach kamen minutenlange Zugeständnisse an die Grünen: Steuern, Verbote, produktions- und arbeitsmarktschädliche Umweltauflagen. Die Transfer-Union etwa, vor der CDU und CSU noch im Europa-Wahlkampf als absolutes No-Go leidenschaftlich warnten (aufgrund der exorbitanten Kosten zulasten Deutschlands), wurde im selben Atemzug zum Grundsatzprogramm erklärt!

So brach die CDU ein wesentliches EU-Wahlversprechen schon in der zweiten Plenarsitzung in Strasbourg. Und das am Tag des Steuerzahlers, also an dem Tag, bis zu dem statistisch das komplette Monatsgehalt an den Staat abgegeben wird und ab dem die Menschen für ihr eigenes Leben arbeiten und Geld verdienen. Auch die Zusagen Frau von der Leyens in der EKR-Fraktion vom Vortag, im Umgang mit den Visegrad-Staaten (und allen anderen Staaten übrigens auch) deren nationale kulturelle Souveränität zu beherzigen, waren plötzlich keiner Erwähnung mehr wert.

Von der Besuchertribüne aus konnte man die versteinerten Gesichter der Europa-Abgeordneten von CDU und CSU und ihrer Verbündeten in der EVP-Parteienfamilie wahrnehmen. Ihnen fielen die Unterkiefer herunter. Man sah das Erstaunen: Da redete doch CDU-Frau und nicht der linksliberale Niederländer Franz Timmermans! So geriet auch der Beifall eher berufsbedingt verhalten, nur die EVP stand pflichtgemäß auf, zwei oder drei enthusiastisch aufgeheizte Grüne auch.

Als Fraktionschef der größten Fraktion (bzw. wichtigsten Minderheit) kam Manfred Weber die erste Replik auf die Bewerbungsrede zu. Sie wurde ein Akt politischer Selbstverleugnung. Gewiss gilt Manfred Weber als eher linksliberal als klassisch CSU. Aber auf Frau von der Leyens verzweifelte Zukunftspläne mit Wohlwollen zu antworten und eine Mehrheit für ihre Wahl zu organisieren, trotz ihrer „sozialistischen Anbiederungsperformance“ (Jörg Meuthen), kann schon als Selbstverleugnung erkannt werden.

Frau von der Leyen wurde schließlich in geheimer Wahl mit nur neun Stimmen Vorsprung gewählt. Das ist das schlechteste Ergebnis aller Zeiten, das ein zukünftiger Kommissionspräsident je bekam. Da muss niemand extra betonen, dass Frau von der Leyen nur eine dünne Basis im Parlament – und in den Verträgen – hat. Das könnte sich bald zeigen. Ihr knapper Erfolg war erst die erste Abstimmung.

Während der Sommerpause beraten nun die Regierungen, welchen Parteisoldaten sie als Kommissar nach Brüssel schicken wollen. Diese Kandidaten müssen sich dann im Oktober fachspezifischen Anhörungen unterziehen, bevor das Parlament erneut über das gesamte Personalpaket abstimmt. Es kann durchaus sein, daß der eine oder andere Kandidat dann durchfällt. Solange aber die Kommission nicht in toto steht, solange kann Frau von der Leyen ihr linksgrünes Programm nicht umsetzen. Und manche Regierung wird, anders als im Präzendenzfall Buttiglione, ihren Kandidaten durchsetzen wollen – oder die Kommission blockieren. Der Herbst wird spannend.

Einen angenehmen Sommer wünscht

Ihr Junius

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Zur Erinnerung: Mehrfach wurden wir gebeten, die Identität des Briefeschreibers aus Brüssel preiszugeben. Es handelt sich um eine Gemeinschaftsarbeit von Informanten und Redaktion. Sie erinnert an die sogenannten Junius letters, in denen ein Pseudonym namens Junius in der Zeitschrift Public Advertiser in London vom 21. Januar 1769 bis zum 12. Mai 1772 Briefe über die Geschehnisse am Hofe und im Parlament veröffentlichte. Darin wurden die Machenschaften in der Königsfamilie, von Ministern, Richtern und Abgeordneten satirisch und mit Sachkenntnis der internen Vorgänge und Intrigen aufgespießt. Die Junius-letters gelten als erster Beleg des journalistischen Zeugnisverweigerungsrechts

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Herzliche Grüße

Jürgen Liminski, (Geschäftsführer iDAF)

www.conservo.wordpress.com      6.8.2019

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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8 Antworten zu Die dünne Basis der Frau von der Leyen

  1. uwe.roland.gross schreibt:

    Hat dies auf Climate- Science rebloggt.

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  2. horstier schreibt:

    Muss man denn wirklich von „Strasbourg“ schreiben. Es gibt einen schönen deutschen Namen für eine alte Deutsche Reichstadt. Der lautet Straßburg (im Französichen gibt es übrigens Wort Straße überhaupt nicht; schon deshalb klingt Strasbourg aus deutschem Mund einfach nur albern und politisch korrekt verschreckt)

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  3. Attila schreibt:

    Ich gebe Willy Wimmer Recht, die GRÜNEN SIND EINE KRIEGSGEFAHR für Deutschland und Europa und AKK will mit den Grünen. Ein deutscher Kriegseinsatz im persischen Golf hätte verheerende Folgen Jetzt weiß ich aber auch, wie man KGE aus der Fassung bringt, indem man sie unterhalb der Gürtellinie verbal angreift, sonst wären ihr in der Süddeutschen Presse nicht die Wahrheit rausgerutscht, wo sie betonte, die Grünen waren nie eine Friedensparte, also nie Pazifisten, das sie einen Kriegseinsatz unter Umständen im persischen Golf befürwortet und das sie Ströbeles Idealismus in etwa teilt, der Perverse der schon lange für legitimen Sex mit Kindern und jetzt auch für Inzest kämpft. So ein Schwein. Das hat er sicher von der RAF übernommen. Ich könnte kotzen.

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    • Zau schreibt:

      Na ja, bei den vielen Grünen Witzen die jetzt schon im Netz kursieren, wo sich grüne Witzemacher spezialisiert haben, liegen bei denen die Nerven blank. Dem Bürger und seinen Kindern als Verwertungsobjekte an die Wäsche gehen wollen, aber geht man ihnen als Politadel an die Wäsche, schreien sie nach mehr Personenschutz. In BW hat Kretschmann Politikern angedroht, die das Fahrverbot für Diesel umgehen, wie in Stuttgart in Beugehaft zu kommen, damit die Grünen mehr um die Welt fliegen können. Warum die Polizei gegen die Antifa Jugendgruppe die das Kraftwerk in Mannheim stürmten nicht vorgegangen ist, habe ich mir erklären lassen, einmal weil sie nicht unter die Räder der Denunzianten in den eigenen Reihen kommen wollen und sie können nur bei akuter Gefahr die Täter für 12 Stunden festsetzen, ansonsten brauchen sie Haftbefehle und jeder Winkeladvokat boxt die frei und die Polizei kriegt eine auf den Deckel. Ein Rechtsstaat ist das nicht mehr.

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  4. francomacorisano schreibt:

    UvdL ist Merkel 2.0! Genau so kalt, ähnlich linksgrün und geht über Leichen.

    Christlich? Fehlanzeige! Demokratisch? Nur wenn es ihr nützt! Union? Wenn es sein muss, mit dem Teufel!

    Die haben Günstlinge, Claqueure und Kumpane, aber keine echten Freunde…!

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  5. Pogge schreibt:

    Christine Lagarde ist noch Schlimmer als Von-der-Leyen

    Christine Lagarde wird diesen Plan jetzt umsetzen zur Vernichtung der Freiheit … und zwar auf Steroiden !!!!

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    Christine Lagarde wird diesen Plan jetzt umsetzen zur Vernichtung der Freiheit … und zwar auf Steroiden !!!!

    Frau von der Leyen hat schon klar gemacht, dass sie sich zuerst als Europäerin und erst dann als Deutsche sieht. Ihre Rolle ist es, Deutschland als Zahlmeister weiterhin in der EU zu halten. Denn nur so lassen sich die Pläne der Eliten umsetzen…

    Viel gravierender für Sie als Selbstständiger, Anleger oder Privatier ist aber die andere Personalie: Christine Lagarde als neue EZB-Präsidentin.

    Quelle: theeuropean

    Wenn Sie bisher schon befürchtet haben, dass Lagarde die Geldpolitik von Mario Draghi fortsetzt, lagen Sie durchaus richtig.

    Doch sie wird die Daumenschrauben nicht nur eine Umdrehung anziehen, sondern mindestens zwei.

    Mario Draghi selber gab auf dem letzten Notenbankertreffen im portugiesischen Sintra schon mal einen keinen Vorgeschmack:

    Er sagte, „negative Einlagezinsen seien ein sehr wichtiges Instrument der EZB“. Nicht nur, um Banken neue Liquidität für noch mehr Kredite zu verschaffen. Sondern auch, um den Wechselkurs des Euro zu senken.

    Christine Lagarde wird diesen Plan jetzt umsetzen zur Vernichtung der Freiheit … und zwar auf Steroiden !!!!

    Das Problem, das keiner sieht ist nicht etwa, dass Lagarde Juristin ist und noch nie in einer Volkswirtschafts-Vorlesung gesessen hat, keine geldpolitische Analyse geschrieben und keine Notenbank von innen gesehen hat.

    Oder ihre dubiosen Verstrickungen, in die sie 2016 verwickelt war. Als sie als französische Finanzministerin eine Veruntreuung öffentlicher Gelder ermöglicht hat, ohne jemals dafür bestraft zu werden.

    Auch dass sie als Vertreterin eines Euro-“Südlands“ bei der Verschuldung von Staaten und Finanzmärkten die Zügel lockerer lässt ist nicht das Hauptproblem.

    Sondern es ist ihre Vergangenheit als Präsidentin des Internationalen Währungsfonds IWF.

    Die Tatsache, dass sofort nach ihrer Ernennung die Anleihenrenditen für europäische Staatsanleihen in den Keller gingen, ist kein gutes Zeichen:

    Deutsche Langläufer (10 Jahre) notieren jetzt bei minus 0,4 Prozent, aber auch spanische und italienische Papiere fielen um rund ein Zehntel Prozentpunkte. Selbst das bankrotte Griechenland zahlt nur noch 1,9 %.

    Ich nenne Christine Lagarde die gefährlichste Frau Europas. Und das aus gutem Grund – hier ist er:

    Durch eben diesen Null- und Negativzinsen ist der Zins als Steuerungsinstrument komplett ausgefallen.

    Die Zentralbanken und Politiker brauchen also andere Möglichkeiten, mit denen sie Dinge wie Inflation oder Kreditvergabe durch die Banken steuern können.

    Angeblich um damit Immobilienblasen und Finanzkrisen zu verhindern.

    Christine Lagarde hat keine andere Wahl, als die Zinsen noch weiter zu senken. Sie soll um jeden Preis sicherstellen, dass Europas Bürger wieder mehr konsumieren. Statt ihr Geld auf Konten oder in Sachwerten zu bunkern.

    Dazu soll die EZB EU-weit den Konsum ankurbeln, denn speziell in den Südländern inklusive Frankreich liegt die Wirtschaft am Boden.

    Durch hohe Arbeitslosigkeit und ohne neue Steuereinnahmen auf Konsum droht vielen Ländern der Staatsbankrott.

    Daher wird Lagarde über das weitere Öffnen der Geldschleusen Konsumverweigerer und Sparer bestrafen, Investoren und Konsumenten dagegen mit Null- und Negativzinsen belohnen.

    Und genau diese Instrumente kommen … vom IWF!

    Soll Christine Lagarde jetzt genau das umsetzen, was der IWF seit Jahren fordert ?! Und wurde deswegen gezielt bei der EZB installiert? Es könnte gut sein.

    Der größte Holzhammer des IWF ist: Ein Bargeldverbot, um noch extremere Negativzinsen durchzudrücken.

    Das ist kein Hirngespinst oder eine Verschwörungstheorie.

    Schon 2017 veröffentlichte der IWF-Analyst Alexei Kireyev ein „Arbeitspapier“ zum Thema Bargeldabschaffung.

    Es liest sich wie eine genaue Anleitung, die seitdem schon zur Hälfte umgesetzt ist.

    Die Crux dabei ist: Der IWF rät ganz konkret dazu, das Bargeld schrittweise und unbemerkt abzuschaffen.

    So wurde beispielsweise empfohlen, große Geldscheine nach und nach vom Markt zu nehmen. Das ist bei 500 €- und demnächst bei 200 €-Scheinen bereits passiert!
    Als nächstes sollen Obergrenzen bei Bargeldtransaktionen und die Kontrolle von Bargeldbewegungen über Grenzen hinweg etabliert werden. Gibt es auch schon – mit dem Automatischen Informationsaustausch (AIA) und Zahlungsobergrenzen von z. B. 1000 € in Italien.
    Verbraucher sollen nach und nach zur bargeldlosen Zahlung animiert werden, etwa durch Mobile Payment (Zahlung per Smartphone)

    Alle diese Maßnahmen sollen den Bürgern gezielt „positiv besetzt“ schmackhaft gemacht werden. Es ist ja so bequem, den Espresso im Café per Handy zu bezahlen – und sicherer, weil man nicht mehr ausgeraubt werden kann…

    Bedenken Sie dabei:

    Für IWF-Analyst Kireyev ist die Möglichkeit der totalen Kontrolle aller finanziellen Transaktionen explizit ein Vorteil der Bargeld-Abschaffung!

    Auch dass sämtliche Ersparnisse zwangsweise bei Banken angelegt werden müssen, ist aus seiner Sicht positiv.

    Sämtliche Nachteile dagegen lässt er komplett unter den Tisch fallen. Etwa die Bedrohung der Privatsphäre.

    Und im April Jahres gab es eine weitere Studie mit dem blumigen Namen „Enabling Deep Negative Rates to Fight Recessions: A Guide“ (Stark negative Zinsen gegen Rezessionen: Ein Leitfaden).

    Quelle: norberthaering.de

    Damit sollen die Notenbanken in die Lage versetzt werden, die Zinsen tief in den negativen Bereich zu drücken, um die Konjunktur anzukurbeln. Rein zufällig muss dazu eben das Bargeld abgeschafft werden…

    Plant Christine Lagarde schon 2020 das vom IWF geforderte Bargeldverbot ?!

    Quelle: mmnews.de

    Logisch: Solche Einschränkungen der persönlichen Freiheit lässt sich kaum jemand freiwillig bieten.

    Es ist also zu befürchten, dass es zu massenhaft Bank-Runs und Geldabhebungen kommt. Kein Wunder:

    Schon bei Zinsraten von minus 1% wären bei einer Million Euro Vermögen pro Jahr schon satte 10.000 Euro pulverisiert.

    Und genau weil Zinsen immer mehr ins Minus rutschen, möchte der Internationale Währungsfonds (IWF) in den größten Währungsräumen (Dollar, Euro, Yen) das Bargeld abschaffen. Und zwar gleichzeitig!

    Denn nur so kann die Flucht in Bargeld verhindert werden.

    Das geht sogar handstreichartig:

    Dazu muss die EZB nur die Zinsen für die Mindestreserven, die alle Banken bei der EZB leisten müssen, noch weiter absenken.

    Die sind jetzt schon negativ. Immer mehr Banken sind dann gezwungen, diese Negativzinsen an die Kunden weiterzureichen.

    Und spätestens dann wird es zu Massenabhebungen kommen.

    In einem weiteren IWF mit dem deutlichen Namen „Abkassieren: Wie Negativzinsen funktionieren können“ schreiben die IWF-Ökonomen Ruchir Agarwal und Signe Krogstrup:

    Quelle: blogs.imf.org

    „In einer bargeldlosen Welt gibt es für Zinsen keine Grenzen mehr nach unten. Eine Zentralbank könnte den Leitzins von +2 % auf -4 % senken, um einer großen Rezession zu begegnen“ !

    Sie sehen daran:

    Sobald Anleger und Sparer genau das merken und zu spüren bekommen, werden sie die Banken stürmen. Schon heute schlagen Banken weltweit Alarm, weil immer mehr Anleger, vor allem Vermögende, immer mehr Geld abheben und horten. Oder eben in Edelmetalle umschichten.

    Deshalb will der IWF das Bargeld in den größten Währungsräumen wie Dollar, Euro und Yen ab 2020 abschaffen

    Barzahlungen sollen sogar unter Strafe gestellt werden…

    Nur so kann eine schockartige die Flucht in andere Devisen verhindert werden.

    Sie müssten dann Ihr bestehendes Bargeld erst auf Ihr Konto einzahlen, um es dann bargeldlos einsetzen zu können.

    Deutschland könnte diesem Zangengriff nur entkommen, indem es den Euro aufgibt. Aber wird das passieren? Wohl kaum. Denn das verhindert die überzeugte Europäerin Ursula von der Leyen…

    Diese kaum woanders offengelegten Zusammenhänge machen mehr als deutlich:

    Die Schlinge um Ihr Vermögen zieht sich immer mehr zu.

    Sollte es bereits 2020 zu einem Bargeldverbot kommen, sind Ihre Handlungsmöglichkeiten extrem begrenzt.

    Sie müssen also JETZT GLEICH Maßnahmen treffen.

    Doch HALT …

    was ist denn mit der ultimativen Währung – Gold ?!

    Genau damit komme ich zu dem übersehenen Detail, das die meisten Anleger komplett ausblenden.

    Viele fürchten zwar ein Goldverbot, doch das wird die gefährlichste Frau Europas gar nicht durchpeitschen. Weil es viel zu ineffizient ist.

    Denn dazu müssten ja Myriaden von staatlichen Aufpassern allein in Deutschland alle 82 Millionen Einwohner und 40 Millionen Haushalte nach Goldreserven durchkämmen. EU-weit wären es sogar rund 500 Millionen Einwohner.

    Quelle: kopp-report.de

    Das steht selbst für einen Staat in keinem sinnvollen Verhältnis. Zudem:

    Auch das Goldverbot in den USA zwischen den Dreißiger- und Siebzigerjahren war nur extrem schwer durchzusetzen.

    Obwohl jeder verpflichtet war, sein Gold zum festgelegten Kurs von 35 US-Dollar je Unze abzuliefern, konnte der Staat lediglich jede dritte Unze für sich vereinnahmen. Der Rest blieb versteckt.

    Es wird daher etwas ganz anderes kommen: Ein Bar-GOLD-Verbot !

    Ein Bar-GOLD-Verbot !

    Genauer gesagt: Ein Handelsverbot für Gold.

    Überlegen Sie einmal:

    Es gibt gerade einmal 200 Edelmetallhändler in ganz Deutschland. Vom kleinen Briefmarkenhöker, der auch mit Münzen handelt bis zum professionellen Edelmetallhändler.

    Was ist einfacher zu überwachen – diese 200 Firmen, bei denen sowieso alles durch die Bücher läuft … oder Millionen von Anlegern?

    Im Grunde ist es dasselbe wie ein Bargeldverbot:

    Sollen doch Ihre Barren und Krügerrands im Keller verschimmeln wie auch Ihr nicht eingetauschtes Bargeld. Kaufen können Sie sich eh nichts mehr dafür.

    Jedenfalls nicht, ohne sich damit „strafbar“ zu machen.

    Haben Sie woanders schon einmal von dieser Möglichkeit gelesen? Vermutlich nicht. Denn in der Mainstream-Presse erfahren Sie diese Meldungen nicht.

    Selbst die Geheimberichte und „Arbeitspapiere“ des IWF werden allenfalls auf den hinteren Seiten der Zeitungen thematisiert – wenn überhaupt.

    https://www.gevestor-shop.de/rbr-31-07-2019-der-deutsche-wirtschafts-breif-responsive-lange-lp/?wkz=RBR9221&banner=Z8_C69506_M271857991818_KMRnachm&SYS=230&SCID=U1ZFTl9VTkdMQVVCRUBULU9OTElORS5ERQ%3D%3D&utm_source=1109997658&utm_medium=email&utm_campaign=271857991818_2019-08-09T18%3A00_%5BAV%5D+KMRnachm+Newsletter+vom+0

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  6. ceterum_censeo schreibt:

    „Der größte Holzhammer des IWF ist: Ein Bargeldverbot, um noch extremere Negativzinsen durchzudrücken.“

    – und um wirklich die TOTALE KONTROLLE über jeden Einzelnen auszüüben!

    ORWELL … war GESTERN!

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