Die WerteUnion der CDU/CSU – eine kritische Betrachtung

(www.conservo.wordpress.com)

cropped-WerteUnion_300Von Martin E. Renner *) – mit einer Vorbemerkung von Peter Helmes

Liebe Leser,

diejenigen unter Ihnen, die schon länger Gast auf conservo sind, wissen, daß ich nicht nur Mitglied der WerteUnion der CDU/CSU bin, sondern auch einer ihrer Initiatoren. Deshalb wird sich mancher von Ihnen fragen, warum ich einen Artikel aufnehme, der sich sehr kritisch mit der WerteUnion befaßt.

Die Antwort ist klar:

1. Dies ist ein Blog, der jedermann offensteht, sofern er die Grundwerte, für die conservo steht, bejaht

2. Die von Martin Renner aufgeworfene Kritik ist in weiten Teilen nachvollziehbar und verlangt Konsequenzen.

3. M. Renner verdient allen Respekt. Er ist ein aktiver Katholik und eine unangepaßte Persönlichkeit.

Martin Renner ist Bundestagsabgeordneter der AfD (igittigitt!), der sich aus der Masse der Namenlosen in unserem Parlament heraushebt. Daß die Medien und erst recht die Classe politique sich nicht mit ihm auseinandersetzen, ist ein Armutszeugnis dieser Damen und Herren; denn Renner – Betriebswirt mit Neigung zur Philosophie – verdiente durchaus eine höhere öffentliche Beachtung. Das grundsätzliche Übergehen der AfD ist demokratisch bedenklich und wird der „Alternative“ nur noch mehr Zuspruch bringen.

Renners Artikel, die auch regelmäßig auf conservo erscheinen, bieten (in gebührendem Maße) kritische Betrachtung und sind nicht verletzend. Die Lektüre ist stets eine geistige Bereicherung. Es ist immer wieder lohnend, seine Gedanken nachzuvollziehen.

Martin Renner war Mitglied der CDU. Über seine Kritik gibt der folgende Artikel einige Hinweise.

Mit dem Beitrag Renners setzt conservo eine Reihe herausgehobener Artikel fort, die nicht immer meiner Meinung entsprechen und Widerspruch herausfordern. Aber der politische Diskurs lebt nicht vom gegenseitigen, rituellen Schulterklopfen, sondern von Argumenten pro und contra, von These und Gegenthese. Die jeweilige Synthese mag jeder Leser für sich selbst finden.

Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre und danke Martin Renner für die Abdruckerlaubnis.

12.09.2019, Peter Helmes

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Werte-Union: Freund, Feind oder doch nur Opportunist?

Von Martin Renner *)

Nicht zuletzt seit dem öffentlichen Beitritt von Herrn Maaßen, vor allem aber und insbesondere durch seine Auftritte im sächsischen Wahlkampf erfährt die Werte-Union einige öffentliche Aufmerksamkeit. Die Medien berichten einhellig darüber, dass die Mitgliederzahlen ganz exorbitant nach oben gehen würden.Auch unter AfD-Anhängern ernten die klaren Aussagen zur „Flüchtlingskrise“ und die deutliche Kritik gegenüber dem weiter anhaltenden strammen Linkskurs der Merkel-CDU und ihrer stets gefälligen Postenbesetzerriege einiges an Zustimmung. Und das ist wohl offenkundig und überhaupt das Ziel der Werte-Union und ihrer exponierten Vertreter.

Zeit also, einmal genau hinzuschauen

Bereits im April des vergangenen Jahres veröffentlichte die Werte-Union ihr „Konservatives Manifest“. Die gewaltigen Schnittmengen mit dem noch ziemlich kargen 2013er Wahlprogramm der AfD und unserem in Stuttgart im Jahre 2015 beschlossenen Grundsatzprogramm springen unvermittelt ins Auge. Ohne hier ins Detail gehen zu wollen: Es gibt in diesem Manifest der sich an „Werte erinnernden CDU-Teilmenge“ nahezu keinen Punkt, dem man als überzeugter AfD-Wähler nicht guten Gewissens und mit Überzeugung teilen könnte.

Das macht die Werte-Union natürlich auch für die Mitglieder und die Wähler der „Alternative für Deutschland“ ungemein sympathisch. Auf den ersten Blick. Aber spätestens beim zweiten Blick entstehen Fragen, die dann doch jedermann aufhorchen lassen müsste.

Da wäre die Frage nach der späten Erkenntnis. Warum bemerken die Werte-Unionisten erst jetzt die gigantischen Probleme, die eklatanten Fehlentscheidungen, die schleichende Unterhöhlung unserer Demokratie an vielen Orten, die sich unter Merkels quasi-feudalistischer Herrschaft gar nicht mehr alle aufzählen lassen?

Wurde die CDU verändert, oder hat sich die CDU selbst aktiv verändert?

Wenn der Vorsitzende der Werte-Union, Alexander Mitsch, in einer NTV-Talkshow also zurecht moniert, dass Frau Merkel „die Partei in den letzten 10, 15 Jahren extrem verändert“ habe, so muss er sich die Gegenfrage gefallen lassen, warum er selbst und warum die Mitglieder der Werte-Union, die ja häufig genug auch Funktionsträger der CDU sind, dies alles und im gleichen Zeitraum haben geschehen lassen? Hat also Frau Merkel tatsächlich „die Partei von Helmut Kohl ganz stark umgedreht“ (Alexander Mitsch), oder hat sich die CDU selbst aktiv verändert?

Wir erinnern uns: Ovationen, Ovationen, Ovationen

Im Jahr 2012 satte acht Minuten stehende Ovationen bei Merkels Wiederwahl zur Parteivorsitzenden. Im Jahr 2014 dann zehn Minuten stehende Ovationen und rauschartige Anfälle einiger Beteiligter. Im Jahr 2015 trotz vereinzelter Kritik an ihrer Asylpolitik, die ja gar keine Asylpolitik, sondern in Wirklichkeit vollzogener und wiederholter Rechtsbruch darstellt, immer noch neun Minuten enthusiasmierter Beifall. Im Jahr 2016 wiederum elf Minuten nach ihrer mehr als öden Parteitagsrede. Und jüngst, im Dezember 2018, immerhin noch neun Minuten Beifall und „herzzerreißende“ Szenen bei ihrer Abschiedsrede als Parteivorsitzende.

(Einschub P. H.: Ich lege Wert auf die Feststellung, daß ich nachweislich noch niemals meine Hände zum Applaus für Merkel bewegt habe. Die Quittung: Ich wurde nie mehr zum CDU-Parteitagsdelegierten gewählt.)

Wo war denn da die Werte-Union? Liegen die Positionen, die Herr Mitsch und der Herr Maaßen gerne von ihrer Partei vertreten sähen, tatsächlich noch „in der DNA der Partei“ – oder haben dies Herren schlichtweg verpasst, dass diese ursprüngliche „DNA“ bereits nachhaltig entartet, pardon, degeneriert ist? Dass aus der „CDU“ das „Christliche“ systematisch ausgemerzt, pardon, ausgemerkelt wurde und dafür einem phantastischen Werteuniversalismus, der selbstverständlich einen hohen Islamkoeffizienten enthalten muss und darf, Platz gemacht hat. Dass, der zweite Buchstabe „D“, der einstmals das „Demokratische“ verdeutlichte, nunmehr glatt ebenfalls eliminiert werden könnte.

Die neue „Union“ als Nachfolger der „SED“

Man darf mit Fug und Recht erwarten, dass die ehemalige „CDU“ zukünftig nur noch als „U“ – für „Union“ – auftritt. Der Markenname „Union“ wäre aus kommunikationsstrategischer Sicht sogar erstklassig geeignet, da die Vereinnahmung aller anderen Parteien inklusive ihrer politischen Positionen – außer der AfD – ja in Wirklichkeit nichts anderes darstellt, als die „Unionisierung“, die „Vereinigung“ aller Parteien. Die neue „Union“ als legitimer, nein, besser, nicht legitimer Nachfolger der einstmals so hoch gepriesenen „Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands“.

Ist den beiden Herren entgangen, dass die meisten ursprünglichen und grundständigen Positionen eben nicht mehr vertreten werden, nicht mehr vertreten werden sollen? Immerhin konstatieren beide Herren ja erneut und völlig zutreffend, dass „die Partei (CDU) in den letzten Jahren so weit nach links abgerutscht (ist), dass viele Konservative und Wirtschaftsliberale ihre Heimat verloren haben.“

Richtig – und viele der Genannten haben bereits eine neue Heimat gefunden: Die Alternative für Deutschland. Und nun sollte man eigentlich meinen, dass die Werte-Union und die AfD einander nicht nur aufgrund der enormen programmatischen Schnittmengen freundschaftlich zugeneigt seien. Nein, man müsste bereits aufgrund der unübersehbaren politischen Nähe, aufgrund der nahezu identischen Forderungen eigentlich in gemeinsamer Beratung an einem Tisch sitzen.

Wenn zwei das gleiche sagen, ist es noch lange nicht dasselbe

Eine alte römische Weisheit besagt: “Quod licet Iovi, non licet bovi“. Was dem Jupiter erlaubt ist, ist dem Ochsen noch lange nicht gestattet. Es ist nämlich keineswegs der Fall, dass man sich zusammensetzt und berät, obwohl die Analyse des Politischen und die Folgerungen für die Zukunft nahezu identisch sind. Sowohl Herr Maaßen, als auch Herr Mitsch sind im Gegenteil stets bemüht, jedweder Spekulation in diesem Zusammenhang vorzubeugen:

„Es gibt zwei Punkte“, so Alexander Mitsch in besagtem Talk-Format, „die wir auf keinen Fall diskutieren können – das ist eine Koalition mit der AfD (…). Das darf nicht passieren.“

Nein, meine Herren, es geht nicht um potentielle Koalitionen. Es geht um gleiche Analysenergebnisse und um identische Folgenvermutungen. Und, was passt, muss nicht unpassend gemacht werden, es sei denn, es geht um gänzlich anderes.

Wie passt das alles zusammen?

Einen Hinweis finden wir in einem Interview der Jungen Freiheit mit Herrn Maaßen: „Derzeit kommt die AfD als Koalitionspartner nicht in Frage. Dazu ist ihr Problem mit ‚Spinnern‘ und Radikalen zu groß. Es hängt also davon ab, ob sie das in den Griff bekommt.“

Lassen wir das einmal so stehen und fragen uns nicht, welche Partei in Qualität und Quantität die gefährlicheren „Spinner“ beherbergt. Fragen wir uns einfach: Welche Partei in Person und Programm zu ihrem Namen steht. Die „Alternative für Deutschland“, die dringend alternative Programm-und Politikansätze in Deutschland für notwendig erachtet. Oder, eine „CDU“, die zur „U“ entartet ist (siehe oben) („Halbmond – Union“!, cc.) und sich keinem ihrer ursprünglichen Programm- und Politikansätzen mehr verpflichtet fühlt.

Noch einmal die Frage: Wie passt das zusammen?

Aus unserer Sicht ist ein Detail beim Blick auf die Werte-Union besonders bitter-amüsant: Dass sie – quasi in unserem Kielwasser – von den gleichen links-irrationalen Kanonenbooten des gesamten polit-medialen Establishment unter Feuer genommen wird. Inklusive eines erheblichen Eigenbeschusses („friendly fire“) aus der eigenen „U“-Partei. Und zwar mit exakt der gleichen, links-ideologisch-kulturmarxistisch aufgeladenen Munition namens „Nazi-Keule“.

Gerade in Äußerungen von Herrn Maaßen findet man dabei sehr häufig deutliche Hinweise auf das zunehmend totalitäre Vorgehen unseres Regierungsapparates und seiner abhängigen Organe und Institutionen. Ganz offen spricht Herr Maaßen von „einer fortschreitenden Erosion der Demokratie und des gesellschaftlichen Zusammenhaltes.“

Pikanterweise, so darf oder muss man es in diesem Zusammenhang wohl nennen, schildert er sehr deutlich den heute vorherrschenden Opportunismus im politischen Betrieb. Namentlich die ausschließliche, explizite Ausrichtung auf das Gewinnen der nächsten Wahlen. Dies möglichst auch dadurch, dass man dem politischen Gegner durch Übernahme seiner Positionen möglichst viele Wähler „abluchsen“ will.

Den Wohnungszugang reinigen, bewahrt die Wohnung vor Schmutz

Vermutlich möchte Herr Maaßen dies als „Fegen vor der eigenen Haustür“ verstanden wissen – denn dort passt dieser Vorwurf hin, wie bei keiner anderen Partei sonst. Immerhin schildert Herr Maaßen freimütig, wohin uns Deutsche dieser Verrat an den eigenen Werten durch die Merkel-Entourage geführt hat: „… dass Demokratie und Gesellschaft vor einer tiefen Krise stehen, die fatale Folgen haben wird…“.

Halten wir fest: Die Werte-Union stimmt mit der Analyse des Zustandes unserer Demokratie weitestgehend überein. Sie erkennt offenkundig richtig – auch wenn es aus Pietätsgründen so nicht ausgesprochen wird – dass der „eigene „U“-Laden“ maßgeblich (mit-)verantwortlich ist. Sie stellt die richtigen Forderungen, die mit dem AfD-Programm weitestgehend deckungsgleich sind. Und ihr widerfahren die gleichen Versuche, per Verortung im politischen Rechtsaußen politisch und gesellschaftlich geächtet, tabuisiert und somit aus dem öffentlichen Diskurs verbannt zu werden.

Und immer wieder die Fratze des opportunistischen Ungeistes

Und jetzt schießt sie sich ins eigene Bein – grenzt sich von der AfD im Duktus Franz Josef Strauss´ ab: „Rechts von CDU/CSU darf es keine demokratisch legitimierte Partei geben.“ Herr Maaßen möchte die AfD vor dem Hintergrund dieses altbekannten Anspruches „überflüssig machen“.

Spätestens an dieser Stelle muss der politisch gesunde Menschenverstand die Alarmsirenen aktivieren. Trotz aller etwaigen Sympathien stellt sich jetzt nur eine einzige, nämlich die finale Frage.

Wen möchte die Werte-Union eigentlich „retten“? Unsere Demokratie, unser Land, unsere Zukunft – oder doch nur die eigene Partei? Inklusive der eigenen „Regierungsfähigkeit“, die Herr Mitsch in zutreffender Weise bereits in akuter Gefahr sieht?

Meine Antwort ist die eines unbestechlichen und politischen Denkers:

Für beide Zielfelder der Werte-„U“ bleibt angesichts der Verwüstungen in unserem Land, mit unserer Kultur, mit unserem verlierbaren Wohlstand keine Zeit mehr!

Entscheidet Euch!

Das schrieb Friedhelm Bestek heute: „Werte Werteunion! Wie absurd und kafkaesk ist eine Parteiformation, die, wenn sie nicht blöd sein will, gemäß ihrer Raison d’être geschlossen eine andere Partei wählen muß?!“

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(dazu passend: https://conservo.wordpress.com/2018/11/01/von-klatschaffen-poestchenjaegern-und-machterhaltern-merkels-unterwuerfige-gefolgschaft/https://conservo.wordpress.com/2018/11/01/von-klatschaffen-poestchenjaegern-und-machterhaltern-merkels-unterwuerfige-gefolgschaft/)

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*) Martin E. Renner ist Bundestagsabgeordneter der AfD. Er war Anfang 2013 einer der 16 Gründer der Partei in Oberursel.
(conservo hat mit Martin E. Renner einen Artikelaustausch vereinbart.)
www.conservo.wordpress.com     12.9.19

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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18 Antworten zu Die WerteUnion der CDU/CSU – eine kritische Betrachtung

  1. ceterum_censeo schreibt:

    Liber Peter,

    ich schätze, es handelt sich hier um den Artikel von Martin Renner, den ich neulich schon einmal in einem Kommentar zitiert habe.
    Danke, daß Du ihn nochmals hier als Artikel abdruckst.
    Ich halte derlei Gedfanken für wichtig und darüber muß gesprochen werden.

    Bei aller Wertschätzung und Respekt für die Ziele der Werte Union an sich und insbesondere für die honorigen Protagonisten, wie zuvörderst Dich, Herrn Mitsch, auch Herrn Maaßen und andere, es ist nicht von der Hand zu weisen, daß diese auch zum ‚Feigenblatt‘ gar zum Stegbügelhalter der MerKILLlinksversifften CDU wird.

    Die Reaktionen auf die Ergebnisse der jüngsten Landtagswahlen haben es doch gezeigt.
    Und vergessen wir nicht, auch Herr Maaßen hat sich jüngst noch schärfstens gegenüber der AfD positioniert!

    WO um Himmels Willen, soll denn die notwendige drastische Veränderung bei der CDU herkommen, bei MerKILL und all‘ ihren Schranzen und Helfershelfern?

    Ich habe soeben gerade hier MerKILL’SS Einstellung zur geltenden Rechtsordnung zitiert.

    NOCH FRAGEN?

    Gefällt 5 Personen

    • Ingrid schreibt:

      Danke C.C. so denke ich auch.
      Ich bin CDU Wähler gewesen und meine Partei ist jetzt die AfD.
      Aber ich muss sagen, dass auch ich, immer ein politischer Mensch, auf Merkel hereingefallen bin, bevor sie ihr wahres Gesicht zeigte.
      Wir politisch verwöhnten Westdeutschen, konnten uns soviel Falschheit und Bösartigkeit in der Politik gar nicht vorstellen und wir haben immer an Recht, Ordnung und Freiheit geglaubt.
      Was aber komisch ist, warum wurde uns nie die wahre Identität diese Frau gezeigt. Die Presse hätte das doch aufgreifen müssen.

      Sollte sich die CDU von Grund auf erneuern und wieder zu einer wählbaren demokratischen Pertei werden, dann wird ihr meine Stimme wieder sicher sein.
      So aber, bleibt mir nur noch eine wählbare Partei und die ist blau.

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      • lilie58 schreibt:

        *Sollte sich die CDU von Grund auf erneuern und wieder zu einer wählbaren demokratischen Pertei werden, dann wird ihr meine Stimme wieder sicher sein.
        So aber, bleibt mir nur noch eine wählbare Partei und die ist blau.

        Wir im Westen konnten uns DAS nicht denken, wir waren zu naiv, zu blauäugig, und viele sind es noch immer aufgrund der Sozialisation, wobei auch im jetzigen Osten gibt es genug….., wie wir gesehen haben. – Schon 2013 und früher hätte man ES wissen können. Dafür hätte man sich aber mit den Dingen beschäftigen müssen. Insofern war 2015 ein Aufwachjahr. Jetzt steht Merkel unter scharfer Beobachtung bis zum Lebensende, auch das ist ein hoher Preis. Ohne Sicherheitspersonal wird es wohl nicht mehr gehen, denn das, was sie hier durchführt, das ist schon eine ’scharfe‘ Nummer. Über das deutsche Volk hinweg, undemokratisch, verfügt sie die Massenmigration, da bleibt einem erst einmal der Atem stehen. Und deshalb reden einige immer noch von Verschwörung. Ja, es ist tatsächlich so. Und das andere AUCH dahinterstehen mögen, ok, das kann man sich fast denken. Wer aber die Richtlinienkompetenz noch so betont, der ist nun endgültig im Visier der Öffentlichkeit gelandet.

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        • POGGE schreibt:

          LINKE Querfront-Regierung von CDU und DIE LINKE !

          Mike Mohring (CDU) will Parteien-Einheits-Koalition schaffen Kriegt Thüringen nach der Landtagswahl ein Zimbabwe-Bündnis ?!

          https://www.freiewelt.net/nachricht/kriegt-thueringen-nach-der-landtagswahl-ein-zimbabwe-buendnis-10078940/

          Mike Mohring (CDU) will Parteien-Einheits-Koalition (Querfront) schaffen Kriegt Thüringen nach der Landtagswahl ein Zimbabwe-Bündnis ?!

          Die Angst vor einem Wahlerfolg der AfD bei der Landtagswahl in Thüringen Ende Oktober bei den Altparteien ist groß ! Mike Mohring von der CDU will eine Parteien-Einheits-Koalition gegen die AfD zusammenschustern. Farblich ähnelt das dann der Flagge von Zimbabwe !

          Am 27. Oktober 2019 wird der neue Landtag in Thüringen gewählt. Bei den kommerziellen Umfrageinstituten hält man sich derzeit sehr bedeckt mit Prognosen; zu deutlich hat man bei den Prognosen für die Wahlen in Brandenburg und Sachsen vor allem bei der AfD daneben gelegen. Deren Stimmenanteil hatte man nämlich deutlich geringer vorhergesehen als er tatächlich erzielt wurde. In Thüringen, wo es ein Kopf-an-Kopf-Rennen gleich zwischen drei Parteien gibt (AfD, CDU und Postkommunisten) will man sich eine solche peinliche Blöße wohl nicht noch einmal geben.

          Bei den Altparteien sorgt man schon einmal vor, um gegen einen möglichen Wahlerfolg der AfD gewappent zu sein. Mike Mohring von der CDU, von den Mainstreammedien zu einer Art »Schwiegermutterliebling« hochstilisiert, bastelt gerade kräftig an einer Parteien-Einheitsbrei-Koalition, in der alle im kommenden Landtag vertretenen Altparteien gemeinsame Sache gegen die AfD machen sollen. Noch sollen, so die aktuellen Planspiele, angeblich auch die Postkommunisten außen vor bleiben. Wer sich aber an die Worte des Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein, Daniel Günther (wie Mohring auch CDU), erinnert, der weiß, wo der Hase lang laufen wird.

          Günther hatte damals den thüringischen Oberlinken Bodo Ramelow in höchsten Tönen gelobt und sich respektive seine Partei bei den Postkommunisten geradezu auf peinliche Art und Weise angebiedert. Da kann ein Mohring noch so zurückzurudern versuchen, wenn es für Zimbabwe (CDU, SPD, Grüne, FDP) nicht reicht – rot-rot-grün gilt in Thüringen als nahezu ausgeschlossen – wird sich auch Mohring mit den Postkommunisten gegen die AfD verbrüdern; das gilt gut sechs Wochen vor der Wahl als sicher.

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          https://www.freiewelt.net/nachricht/kriegt-thueringen-nach-der-landtagswahl-ein-zimbabwe-buendnis-10078940/

          WENN DIESE WERTEUNION DANN NOCH GLAUBHAFT BLEIBEN WILL BEI DEN WÄHLER, MÜSSTE SICH DIESE WERTEUNION SPÄTESTENS DANN ABSPALTEN VON DER CDU UND CSU !!!!

          Liken

    • POGGE schreibt:

      Sehr Geehrter Herr Martin E. Renner, WERTEUNION !!!!

      Sehr Geehrter Herr Martin E. Renner,

      SIE sollten diesen Artikel zur WerteUnion sich einmal durchlesen !!!!

      Insider: Die AfD und WerteUnion spielen den Strategischen Plänen der CDU-LINKEN in die Hände !!!!

      http://recentr.com/2019/09/02/insider-die-afd-spielt-den-strategischen-plaenen-der-cdu-voellig-in-die-haende/

      Insider: Die AfD und WerteUnion spielen den Strategischen Plänen der CDU-LINKEN in die Hände !!!!

      Die AfD als deutlich rechte Partei zu stärken war möglicherweise eine bewusste strategische Entscheidung der CDU auf Rat des Demoskopen Matthias Jung, des Vorstands der Forschungsgruppe Wahlen, Mannheim. Nachzulesen in seinem Positionspapier „DIE AfD ALS CHANCE FÜR DIE UNION“ !!!!

      Die Forschung zeigt, dass die deutsche Gesellschaft in den vergangenen Jahrzehnten schon so weit umgebaut und indoktriniert worden ist, dass rund 80% der Menschen sich politisch irgendwo in der “Mitte” verorten. Weil die katholische Kirche dramatisch an Bedeutung verloren hat und pro Legislaturperiode der CDU/CSU rund eine Million Wähler wegsterben, kam die strategische Entscheidung, nach dem Ende des Kalten Krieges und der Helmut Kohl-Ära, die CDU/CSU umzubauen zu einer Partei der breit definierten politischen Mitte. Deshalb behielt man Angela Merkel solange, deshalb wird AKK ihre Nachfolgerin, deshalb wurden die Grenzen offengelassen. Reine Strategie. Hätte die CDU/CSU ihren klassischen konservativen Kurs beibehalten, hätte sie auch massiv Wählerstimmen eingebüßt.

      Die AfD, so der Forscher Matthias Jung, ist im Prinzip ein Sammelbecken für das gesamte rechte Spektrum mit einer maximalen Obergrenze von rund 20% bundesweit. Die AfD kann noch so sehr strampeln und wüten, sie kommt als stramm rechte Partei nicht an gegen die Demografie Deutschlands und gegen die gesellschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte. Die aktuellen Wahlerfolge in Brandenburg und Sachsen sind zwar mehrere Prozente oberhalb von 20%, aber im Osten leben fünfmal weniger Menschen als im Westen, wo der stramm rechte Kurs der AfD einfach nicht gut ankommt.

      “Die CDU/CSU ist durch die bloße Existenz der AfD vom latenten Vorwurf befreit, rechts zu sein, was anders als in den meisten europäischen Ländern in Deutschland einen stigmatisierenden Charakter hat !”

      Die CDU mag konservative Wähler verloren haben, konnte aber Verluste teilweise ausgleichen mit Zugewinnen in der Mitte. Der Mitte-Kurs ist strategisch betrachtet alternativlos für die CDU und sie koaliert eben künftig mit anderen Parteien der breit definierten Mitte wie den Grünen oder der SPD.

      “Während bei der Bundestagswahl 1976 noch 37 % aller Wähler der CDU/CSU aus der Gruppe der Katholiken mit starker Kirchenbindung stammten, waren das trotz seither fast unverändertem Wahlverhalten innerhalb dieser Gruppe bei der letzten Bundestagswahl nur noch 9 %. Selbst wenn es gelänge, den Wahlanteil für die CDU/CSU in dieser Gruppe von zur Zeit über 70 % auf unrealistische 90% zu steigern, wäre mit diesem Zugewinn keine wesentliche Verbesserung des Gesamtergebnisses der CDU/CSU zu erreichen. Es ist somit offensichtlich, dass die Rekrutierung neuer Wähler schon aus quantitativen Gründen nicht überwiegend aus der alten Kernklientel der CDU/CSU erfolgen kann !”

      Der als eher gemäßigt geltende Bundesvorstand der AfD ist sich zumindest Teilen dieser Forschung und Mechanismen bewusst. Ein neues, internes Strategiepapier erklärte treffend, dass die AfD als konservative Partei maximal 20% Potenzial bundesweit hat und sich bald zu einer Partei der Mitte entwickeln müsste, die breitere Wählerschichten ansprechen kann. Der sogenannte rechte Flügel der AfD will aber die gesamte Partei auf stark rechts trimmen und erhebt nun nach den Wahlerfolgen im Osten immer größere Ansprüche. Eine komplett rechte AfD bliebe ein begrenztes Sammelbecken ohne Koalitionspartner und ohne Chance auf Regierungsbeteiligung.

      Gäbe es unter extremen Umständen eine einzige AfD-Regierungsbeteiligung in einem Bundesland im Osten, könnte sich dies als kontraproduktiv erweisen für die AfD, weil eben keine blühenden Landschaften entstehen würden und sich die schwammigen Ideen der Ost-AfD (“patriotischer Sozialismus”) nicht umsetzen lassen oder nicht wirklich Erfolg bringen.

      Viele Wähler aus dem bürgerlich-konservativen Lager halten die AfD für zu aufgekratzt und revolutionär; die Bürgerlich-Konservativen wollen keine Experimente und Umstürze von Verhältnissen.

      “Aus diesen Gründen kann sich das Erscheinen der AfD im politischen System mehr als Segen denn als Fluch für die Union erweisen !”

      Das hieße auch, dass falls der Verfassungsschutz oder “befreundete Dienste” aus dem Ausland die AfD infiltriert hat, die eingeschleusten Agenten und V-Personen die Partei dazu drängen würden, immer stärker auf den radikalen Kurs einzuschwenken.

      Für den Fall, dass wider Erwarten die AfD doch stärker wird als vorausberechnet, hat die CDU die Option, eine bundesweite “Werteunion”-Partei zu starten, die der AfD einen Haufen Wähler wegnimmt. Die Werteunion hat am Wahlabend demonstrativ getrennt von der CDU gefeiert und in den letzten Monaten gab es einen andauernden (Schau-)Kampf zwischen den CDU-Politikern der “Mitte” und der Werteunion. Das Manifest der Werteunion klingt, als habe man einfach von der AfD abgeschrieben und analysiert, welche Slogans bei den konservativen Wählern am besten ankommen.

      Matthias Jung prägte den Begriff der Asymmetrischen Demobilisierung, der den Bundestagswahlkämpfen von CDU/CSU seit 2009 zugrunde lag. Gemeint ist mit dem Begriff “das Vermeiden von Stellungnahmen zu kontroversen Themen die potenziellen Wähler des politischen Gegners soweit zu demotivieren, dass sie vom Wahlgang absehen. Wenn nicht unbeabsichtigt gleichzeitig die eigenen Wähler demobilisiert werden, steigt der Stimmenanteil der Partei, die diese Strategie praktiziert. Das Sinken der Wahlbeteiligung wird bei Anwendung der asymmetrischen Demobilisierung billigend in Kauf genommen !”

      Die CDU setzt (zusammen mit den anderen großen Parteien) auf die Diktatur der Mitte und gemeinsam regiert man weiter bis in alle Ewigkeit. Der rechte Flügel der AfD muss endlich nachvollziehbar und wissenschaftlich erklären, wie man strategisch auf die Realität zu reagieren gedenkt. Einfach nur ideologische Slogans zu dreschen oder auf Putins Panzer zu hoffen, reicht nicht.

      Man muss das gesamte ideologische System durchschauen, die Techniken von Geheimdiensten und die Strukturen der Supermächte. Dazu muss man manche heiligen Kühe schlachten.

      http://recentr.com/2019/09/02/insider-die-afd-spielt-den-strategischen-plaenen-der-cdu-voellig-in-die-haende/

      Vielen Dank für’s Lesen !

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  2. lilie58 schreibt:

    JA, 100% Zustimmung für Herrn Renner. Diese Fragen habe ich mir auch schon gestellt als langjährige CSU Wählerin. Warum hat man DAS durchgelassen? Warum hat Kohl Merkel protegiert? Hat er sie ’nicht erkannt‘, war er zu sorglos, oder gab es von höherer Stelle eine freundliche Anweisung? Merkel ist ein Chamäleon, aber so wenig Gespür kann doch keiner haben, dass er nicht sieht, was da kommt, die Vita dieser Frau war doch bekannt, wozu gibt die Dienste? Gleiches gilt für den Rest der CDU’ler bzw. CSU’ler. Geht es nur um Pfründe? Nun haben wir auf dem Parteitag 2016 auch gesehen, wie Merkel die Basis beim Doppelpass überstimmt hat. Was für ein Grauen für die Demokratie. Das haben doch auch Mitsch und Maaßen gesehen. Wie war es denn beim Migrationspakt, wer hat wie gestimmt, wie war es bei der Abstimmung über die Schließung der Grenzen im BT, wer hat wie gestimmt? Wir wissen es, denn es wurde namentlich abgestimmt. Wir wissen ferner, wie in Brüssel abgestimmt worden ist, hier auch Frau Hohlmeier für die CSU. Das Problem ist, dass es der Majorität der Bevölkerung nicht bekannt ist. Dann die Entscheidung auf dem Parteitag 2018 AKK vs Merz. Die Partei hat für den Migrationspakt gestimmt mit der Wahl von AKK. Wir wissen natürlich nicht, wie es genau mit Merz gelaufen wäre, aber er gilt allgemeinhin als konservativ. Ich bin immer noch fassunglos. Die CDU verliert mit Recht immer mehr Stimmen, siehe Sachsen und Brandenburg….noch mal davongekommen mit einem blauen Auge. Mit dem BLAU, das kann man wörtlich nehmen. – Die meisten wissen nicht oder wollen nicht wissen, was hier auf sie zukommt, gerade und besonders mit der zunehmenden Islamisierung, den damit verbundenen Verwerfungen durch eine vollkommen andere und nicht zu integrierende Kultur und den immensen Kosten. – Das Prinzip der drei Affen. – Das ist ein Wahnwitz, was die CDU/CSU hier macht, da gibt es keine Entschuldigung mehr von Seiten der Werteunion. Es ist sicher ehrenwert, dass Herr Maaßen sich hier meldet, Herr Mitsch kommt ohnehin vollkommen blaß rüber, aber das Einschlagen auf die AfD kann ich geistig nicht nachvollziehen. Was ist das? Hörigkeit gegenüber der Führerin? Hatten wir nicht schon einmal einen Führer, wir wissen, wie das geendet ist. Und meine Prophezeiung bei diesem globalistischen, merkel’schen Experiment wird es genauso laufen, schon jetzt ist die Zahl der „Kollateralschäden“ nicht zu verantworten. Denn DIE mit der Richtlinienkompetez, die wird sich – bauernschlau – rechtzeitig verdrücken.

    https://www.focus.de/politik/deutschland/kampf-um-cdu-vorsitz-im-live-ticker-kramp-karrenbauer-ist-neue-cdu-chefin-und-laesst-emotionen-freien-lauf_id_10039155.html

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    • ceterum_censeo schreibt:

      Ja, liebe(r) lilie 58, volle Zustimmung!
      genau die Fragen habe ich mir auch seit langem und des Öfteren gestellt

      Wie konnte es damals geschehen, daß der tumbe Kohlkopf sich von IM Wolfgang Schur u.a.. dieses stalinistische U-Boot, die 5. Kolonne Honeckers und Erichs‘ Rache für die vermeintliche Zerstörung seiner geliebten ‚DDR‘, unterschieben ließ? Wie dumm und naiv kann man sein?
      Als ‚Dank‘ hat sie ihren ‚Förderer‘ dann später auch kräftig im den A … llerwertesten getreten.

      Und genauso diese wahnsinnigen Vorgänge um den IRREN ‚Migrationspakt‘ der ja dem Vernehmen nach auf maßgebliche Initiative und Betreiben dieser irren, wahnsinnigen Deutschlandzerstörerin zurückgeht, damit sie im Nachhinein ihrer ebenso wahnsinnigen, aber eiskalt geplanten Grenzöffnungs- und Invasionspolitik nachträglich noch ein scheinbar legitimes internationales Mäntelchen umhängen konnte.

      Ich habe noch deutlich die (im besten GOEBBELS*SCHEN) Stile Propagandarede dieses unseligen verantwortungslosen Ober-Umvolkers Harbath im Ohr, für welche dieser gar noch von seiner Herrin mit dem Posten des Bundesverfassungsrichters und gar des künftigen –präsidenten belohnt wurde!
      Wir haben uns ja seinerzeit bereits mit Peter Helmes darüber ausgetauscht.

      SO läuft das heutzutage!

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      • lilie58 schreibt:

        Strafgesetzbuch (StGB)
        § 81 Hochverrat gegen den Bund
        (1) Wer es unternimmt, mit Gewalt oder durch Drohung mit Gewalt
        1.
        den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu beeinträchtigen oder
        2.
        die auf dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland beruhende verfassungsmäßige Ordnung zu ändern,
        wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe oder mit Freiheitsstrafe nicht unter zehn Jahren bestraft.
        (2) In minder schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren.

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        • lilie58 schreibt:

          https://dejure.org/gesetze/GG/81.html

          Grundgesetz
          VII. Die Gesetzgebung des Bundes (Art. 70 – 82)
          Art. 81
          (1) 1Wird im Falle des Artikels 68 der Bundestag nicht aufgelöst, so kann der Bundespräsident auf Antrag der Bundesregierung mit Zustimmung des Bundesrates für eine Gesetzesvorlage den Gesetzgebungsnotstand erklären, wenn der Bundestag sie ablehnt, obwohl die Bundesregierung sie als dringlich bezeichnet hat. 2Das Gleiche gilt, wenn eine Gesetzesvorlage abgelehnt worden ist, obwohl der Bundeskanzler mit ihr den Antrag des Artikels 68 verbunden hatte.
          (2) 1Lehnt der Bundestag die Gesetzesvorlage nach Erklärung des Gesetzgebungsnotstandes erneut ab oder nimmt er sie in einer für die Bundesregierung als unannehmbar bezeichneten Fassung an, so gilt das Gesetz als zustande gekommen, soweit der Bundesrat ihm zustimmt. 2Das Gleiche gilt, wenn die Vorlage vom Bundestage nicht innerhalb von vier Wochen nach der erneuten Einbringung verabschiedet wird.
          (3) 1Während der Amtszeit eines Bundeskanzlers kann auch jede andere vom Bundestage abgelehnte Gesetzesvorlage innerhalb einer Frist von sechs Monaten nach der ersten Erklärung des Gesetzgebungsnotstandes gemäß Absatz 1 und 2 verabschiedet werden. 2Nach Ablauf der Frist ist während der Amtszeit des gleichen Bundeskanzlers eine weitere Erklärung des Gesetzgebungsnotstandes unzulässig.
          (4) Das Grundgesetz darf durch ein Gesetz, das nach Absatz 2 zustande kommt, weder geändert, noch ganz oder teilweise außer Kraft oder außer Anwendung gesetzt werden.

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  3. gelbkehlchen schreibt:

    Der Arschkriecher von Merkel, Peter Tauber, steht leider stellvertretend für die CDU.

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  4. luisman schreibt:

    In der Art wie Herr Renner habe ich hier ja auch schon kommentiert. Das Verharren in dieser Werte-Union ist dysfunktional und wird nach einiger Zeit auch unglaubwuerdig. Wie viele dieser Abgespaltenen haben denn wirklich einflussreiche politische Funktionen, sei es in der CDU/CSU oder in den Parlamenten?

    Und wie Lilie schon bemerkte, fuer immer mehr Politiker, auch in der CDU, ist eine Abgeordneten-Position oder ein Parteiamt, nicht nur eine Machtposition, sondern auch der bestmoegliche Verdienst, den sie mit ihrer oft unterdurchschnittlichen Ausbildung erzielen koennen. Selbst die Abgewaehlten werden meist mit irgend einem ruhigen Posten mit nettem Einkommen belohnt. Wirkliche Fuehrungskraefte (wie z.B. Merz) verdienen in der freien Wirtschaft deutlich mehr als im Politikbetrieb.

    Gefällt 2 Personen

  5. Arndt Gürzener schreibt:

    Der Renner is ne jode Mann.

    Gefällt 2 Personen

  6. Pingback: Afrikanische „Entwicklungshilfe“ – Förderung eines neuen Sklavenhandels? – website-marketing24dotcom

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  8. Aufbruch schreibt:

    Eines steht fest, diejenigen Einzelpersonen oder Vereinigungen innerhalb der CDU, die nach außen hin nicht auf der Merkel’schen Linie liegen, sind geduldete nützliche Idioten. Sie sollen die Wähler einfangen, die den Linksruck der Partei durch Merkel nicht mögen. Wie oft hat man als Außenstehender geglaubt oder gehofft, diese Querdenker könnten etwas in der CDU bewegen. Konnten sie nicht. Es ist immer nur bei harmlosem Geplänkel geblieben. Die Merkel’sche Linie blieb immer Sieger.

    Man fragt sich dann schon wie sich das erklärt. Ist es die Angst dieser quer im Stall stehenden Kühe, wie sich Bosbach einmal bezeichnet hat, von den Futtertrögen verdrängt zu werden? Oder ist das alles nur Theater, um dem dummen Bürger nur eine liberale Lebendigkeit und Meinungsfreiheit innerhalb der Partei vozuspielen? Hier dürfte beides zusammenkommen, denn das eine schließt das andere nicht aus. War es nicht Bosbach, der die Merkel’sche Politik des Öfteren kritisiert hat, der mit seinem Eingreifen in den nordrhein-westfälischen Wahlkampf Latschet und damit der Merkel-Politik den Weg ebnete? War es nicht der Merkel-Kritiker Maaßen, der im sächsischen Wahlkampf Kretschmer und damit der CDU zur Mehrheit verhalf, gleihzeitig aber kurz vor den Wahlen gefeuert wurde, weil man keinen „Maaßen-Erfolg“ zugeben wollte? Schlimm. wie sich diese Leute von Merkel derart missbrauchen lassen und dabei noch selbst mitspielen, statt die Konsequenzen zu ziehen.

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