Aufruf zum Marsch für das Leben, Berlin, 21. Sept. ´19

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes

Von Jahr zu Jahr wächst die Zahl derjenigen, die unüberhörbar gegen die Tötung im Mutterleib und für die Achtung vor dem Lebensrecht ungeborener Kinder demonstrieren.

Allerdings, erst allmählich fanden unsere Bemühungen auch bei Bischöfen endlich mehr Anerkennung. Endlich, endlich werden sie wach, die christlichen Würdenträger. Spät, aber nicht zu spät! Wurde der „Marsch für das Leben“ von den Amtskirchen lange eher ignoriert – wenn nicht sogar boykottiert –, so nehmen jetzt endlich auch Geistliche – darunter auch Bischöfe – teil.

Damit wird offensichtlich – selbst in einem Teil der Presse – daß das Interesse am „Marsch für das Leben“ von Jahr zu Jahr zunimmt. Auch in diesem Jahr werden wieder tausende wunderbare Menschen aus allen Regionen Deutschlands und sogar aus dem Ausland anreisen, um ganz persönlich Zeugnis für das Leben zu geben.

Zeugnis geben kann man auf unterschiedlichste Weise, im gesellschaftlichen Alltag, Kirche und Politik. aber eben auch in Form einer Großveranstaltung, wie wir sie in diesem Jahr in Berlin wieder erleben werden.

Wer gegen Homo-Ehe auf die Straße geht, wer sich gegen die „Frühsexualisierung“ unserer Kinder wehrt, wer also (auch verborgen gehaltene) Pädophilie in Kindergarten und Schule nicht mitträgt oder dafür eintritt, daß Ungeborene leben (dürfen) – also gegen „Abtreibung“ demonstriert – stellt sich automatisch außerhalb unserer Gesellschaft. (Siehe auch: https://conservo.wordpress.com/2015/08/04/deutsche-protestkultur-abtreibung-und-das-schlachten-traechtiger-kuehe/)Es ist gewiß nicht einfach und schon gar nicht selbstverständlich, daß mutige Christen für ihre Überzeugung auf die Straße gehen und demonstrieren, ja, auch protestieren!

Spiegel unserer Gesellschaft

Wie wir Menschen mit unseren Ungeborenen, Sterbenskranken, Alten und Behinderten umgehen, spiegelt sich in fast allen Bereichen unserer Gesellschaft wider. Ich denke da auch an die von einigen Stellen bewußt betriebene Zerstörung der traditionellen Familie, in der doch Leben entsteht und sich zweifellos am besten entwickelt.

Wenn aber wir „Bösmenschen“, also ein paar irregeleitete „religiöse Fundamentalisten“ (lt. Katja Kipping/Die Linke), für ein angebliches „Recht auf Leben“ demonstrieren wollen, ist das der beste Beweis für die Gefährdung unserer Nation.

Tausende „nicht einsichtiger“ Bürger – gewiß „Rechte“, also Faschisten – wollen doch tatsächlich am 21. September in Berlin für das Recht auf Leben – und damit gegen den Tötungsparagraphen 218 StGB – demonstrieren! Das treibt die Linken auf die Barrikaden; denn sie treten vehement für die Tötung ungeborenen Lebens ein. Irre!

Bitte lesen Sie den folgenden Aufruf:

Der Aufruf:

Wir hören oft, dass die Abtreibung eine freie Wahl der Frau sein muss, und dass diejenigen, die sich gegen Abtreibungen wenden, die Freiheit der Frauen einschränken.
Aber um welche Wahl geht es eigentlich?  Eine wirklich freie Wahl, das ist eine Wahl deren Konsequenzen für den Rest seines Lebens man überblickt. Eine falsche Berufswahl macht unglücklich – aber sie lässt sich ändern.  Wahlfreiheit hat nur der, der lebt. Der Tod lässt einem keine Wahl mehr: er ist endgültig.

Eine Abtreibung ist eine endgültige Entscheidung. Oft sind sich Paare dieser Endgültigkeit gar nicht bewusst: sie treffen eine Entscheidung, die sie nie wieder zurücknehmen können. Viele Frauen (und Männer) leiden ihr Leben lang darunter. Wir wollen, dass Frauen umfassend darüber informiert werden – über alle Konsequenzen von Abtreibungen. Wir wollen Hilfe für Frauen, denen das JA zum Kind schwerfällt. Wir wollen keine Werbung für eine Tat, die so viele Frauen bitter bereuen. Wir kämpfen für das Recht auf Leben – für alle Menschen! Sei dabei – komm mit nach Berlin!

*****

Unsere „Berliner Erklärung“ aus dem Jahre gilt auch weiterhin:

Berliner Erklärung zum Schutz des ungeborenen Lebens anlässlich des Marsches für das Leben am 16. September 2017

„Der Bundesverband Lebensrecht appelliert an Politik und Gesellschaft, das unbedingte Recht auf Leben als oberstes Menschenrecht und elementare Grundlage unserer rechtsstaatlichen Ordnung zu achten und durchzusetzen.

  • Jeder Mensch, ob geboren oder ungeboren, hat das Recht auf Leben und Achtung seiner Würde.
  • Jeder Mensch ist gleich wertvoll, unabhängig vom Stand seiner Entwicklung, von Eigenschaften und Umständen.
  • Die Schutzpflicht des Staates gilt jedem einzelnen Menschen ab der Zeugung. Dessen Menschenwürde und Lebensrecht ist unabhängig von der Entscheidung Dritter.“

———-

Teilnehmer Infos

Ablauf am Samstag, den 21. September 2019

  • Beginn um 13:00 Uhr mit der Kundgebung vor dem Reichstag in Berlin (Platz der Republik, 10557 Berlin).
  • Anschließend gemeinsamer Marsch für das Leben durch Berlin. Die Wegstrecke ist maximal 5 km lang und barrierefrei.
  • Im Anschluss findet ein Ökumenischer Gottesdienst statt. Die Veranstaltung endet gegen 17:30 Uhr.Wir sind ausschließlich auf die wichtigste moralische Frage unserer Zeit, nämlich das Recht auf Leben, fokussiert und wollen alles vermeiden, was von diesem Fokus ablenkt, deswegen benutzen Sie bitte nur die vom BVL gestellten Materialien beim Marsch für das Leben.
  • Für nachfolgende Sonderbusse und weitere Fahrgemeinschaften zum Marsch für das Leben wenden Sie sich bitte direkt an die jeweils angegebenen Anbieter. Bitte melden Sie sich frühzeitig, damit alle Fahrten zustandekommen. Wenn Sie Ihren Ort/Ihre Region nicht alphabetisch aufgeführt finden, sehen Sie bitte die Liste durch – viele Busse fahren mehrere Orte und Regionen an.
  • Beim Marsch für das Leben stehen für alle Interviewanfragen Ansprechpartner in einem eigens eingerichteten Pressepavillon zur Verfügung. Anfragen der Presse können daher gern an das Büro des BVL weitergeleitet werden, wo sie koordiniert werden.
  • Fahrgemeinschaften zum Marsch für das Leben in Berlin am 21.09.2019:
  • Aschaffenburg (Zugfahrt), Abfahrt 6:12 Uhr ab Aschaffenburg Hbf, Rückkehr 22:51 Uhr » Information und Anmeldung bis Fr. 23.08.: Tel. 06021/920 64 55
  • Auerbach/Oberpfalz (06:10 Uhr hl. Messe im Mutterhaus der Schulschwestern – 07:15 Uhr Abfahrt Mutterhaus, Klosterweg 2, 91275 Auerbach – Abfahrt Berlin 18:00 Uhr) » Information und Anmeldung: sr.miriam[at]schulschwestern-auerbach.de / Tel. 09643 91346 / www.schulschwestern-auerbach.de
  • Celle (Sonderbus) » Informationen und Anmeldung: 05141-217141Erfurt (Sonderbus – 20€ p. Person / 50€ p. Familie) » Informationen und Anmeldung: 0361-5403106 / sonderbus-erfurt[at]gmx.de
  • Forchheim (St. Johannis-Kirche, Abfahrt 05:00),
  • Heiligenstadt (Bürgerhaus, Abfahrt 05:25),
  • Bayreuth (Oberfrankenhalle, Abfahrt 06:05),
  • Münchberg (A9-Rasthof McDonalds, 07:00). Weitere Zustiege nach Absprache – (Rückfahrt ca. 20 Uhr. Späte Rückkehr… Kostenbeitrag pro Erw.  € 30 – günstiger: Kinder+Jgdl.) » Informationen und Anmeldung: Pfr. Martin Kühn  Pfarrer.Martin.Kuehn[at]web.de (FO – Tel. 09191-7941433), P. Richard Brütting, FO – Pfr. Thomas Bruhnke (pfarramt. heiligenstadt[at]elkb.de – 09198-332), Pfr. Schröder, BT ( 0921-980679), Ernst Müller, Selbitz (em[at]druckerei-gmbh.de – 09280-97113)
  • Kiel/Neumünster (Sonderbus) » Information und Anmeldung: Gerhard Kramer 0174-9468215 / ghartk[at]gmail.com
  • Korntal/Weinsberg/Crailsheim/Satteldorf (Start: Sa 21.09.19 – 2:00 Uhr in 70825 Korntal – 1. Halt: Talstraße 2:30 Uhr bei Weinsberg (A81) – 2. Halt: 3:15 Uhr Autohof A6 Ausfahrt 46 Crailsheim/Satteldorf – Zusätzliche Haltepunkte an der A6 oder A9 möglich – Rückfahrt So 23.09.19: ca. 12 Uhr ab Berlin – Übernachtung im Doppelzimmer mit Frühstück in einem Hotel in Berlin, Hin- & Rückfahrt – Kosten je nach Teilnehmerzahl nur 99 bis 120 Euro/Person. – EZ + 27 Euro) » Information und Anmeldung: Tel. 07955 92 60 60 / Mobil 0160 97 82 95 76 / cdl-busfahrt[at]t-online.de /
  • Recklinghausen/Münster (Sonderbus) » Information und Anmeldung: 0160 40 44 434 / christa.ley[at]gmx.de    Flyer
  • Rosenheim/Holzkirchen/München (Abfahrt: 21 Sept. 2019, 3:30 Uhr morgens an der A8, P & R-Parkplatz an der Auffahrt Rosenheim (bei der Autobahnpolizei), Zustieg in Holzkirchen und München – Übernachtung im Mehrbettzimmer der Jugendherberge mit Halbpension – Möglichkeit zum Gottesdienstbesuch – Sonntagvormittag: Besuch des Mauermuseums / freie Verfügung – Rückkehr: So. 22. September, (spät) abends – Kosten (Busfahrt und Übernachtung + Mauermuseum) 95 €, Jugend, 50 €, Ermäßigung für ALfA-Mitglieder) » Information und Anmeldung: Aktion Lebensrecht für Alle e. V. (ALfA) · Regionalverband Rosenheim / Tel. 08035-3259 (Josef Moosreiner) / Mobil 0152 01 73 01 18 / rosenheim[at]alfa-ev.de
  • Siegen-Weidenau (Sonderbus – Abfahrt: 4:30 Uhr Kirche St. Josef – Rückfahrt: ca. 17:30 Uhr Berlin -Kosten: 35 € – 55 € pro Person) » Information und Anmeldung: 0271 303 7 10 10 / info[at]dekanat-siegen.de
  • Villingen (Abfahrt Busbahnhof am 20.09.19 um 11 Uhr; Rückfahrt ab Berlin 22.09.19 um 10 Uhr), 2 Übernachtungen. » Information und Anmeldung:
  • FLYERWetzlar (35578 ), Gießen und Marburg » Information und Anmeldung: J. Eichenauer / je[at]sigma27.de / Mobil +49 162 017 406 00—–https://www.bundesverband-lebensrecht.de/marsch-fuer-das-leben/
  • Unsere Forderungen sehen Sie hier (PDF)
  • Veranstaltungen rund um den Marsch
  • Werneck-Zeuzleben/Unterfranken (Abfahrt 06:00 Uhr Werneck-Zeuzleben, Schmitt Omnibusunternehmen, Freistück 2), Pendlerparkplatz Münnerstadt (Staatsstr. 2445, nicht auf den Autobahnzubringer fahren!). » Information und Anmeldung: Tel. 09762-930308 / th[at]onlinehome.de
  • Verden/Aller (Sonderbus von 27283 Verden/Aller über 29664 Walsrode-Krelingen) » Information und Anmeldung: J. Hesse / jhesse[at]gemeindehilfsbund.de / 05161-911330
  • Sebnitz (Sonderbus – Start am 21.09.2019 um 9.30 Uhr – Kostenbeteiligung bitte 20,00 Euro p.P.) » Informationen und Anmeldung: sebnitz[at]kaleb.de / 0172 80 34 916
  • Regensburg, Straubing, Weiden, Neustadt a. d. Donau, Kelheim, Schwandorf und weitere Zustiege. » Informationen und Anmeldung: www.dioezesankomitee-regensburg.de
    dioezesankomitee[at]bistum-regensburg.de, Tel. 0941/597-2227
  • Lemgo/Detmold/Lage/Extertal/Kalletal/Bad Salzuflen/Rinteln (Sonderbus – Abfahrtsort: Lemgo 21.09. 6:00 Uhr, weitere Orte auf Anfrage – Kostenbeitrag für die Busfahrt: EUR 25,00 pro Person Tagesreise) » Information und Anmeldung: Jens Köhler / jens.koehler[at]aufbruch-c.de / 0177-1674802 / Flyer
  • Köln (Zugfahrt zum Marsch für das Leben: 6:30 Uhr Hl. Messe im Kölner Dom – 7:27 Uhr Abfahrt Köln Hbf ICE 1045 – 13:00 Uhr Kundgebung – 18:00 Uhr Abendessen im Zollpackhof – 19:49 Abfahrt Berlin Hbf ICE 842 – Ankunft Köln Hbf 00:27 Uhr) » Information und Anmeldung: www.fahrt-zum-marsch.koeln / Info[at]Fahrt-zum-Marsch.Koeln
  • Jena (Sonderbus Abfahrt um 9:00 Uhr ab Lobeda Ost) » Information und Anmeldung: 0152-01382276 / leben2019[at]eg-jena.de
  • Espelkamp (Freie Evang. Bibel Gemeinde, General-Bishop-Str. 52, Abfahrt 21.09.2019 07:00 Uhr),
  • Rahden, Lübbecke, Minden (Zustieg Freie Evang. Schule, Kingsleyallee 5, Abfahrt 07:30 Uhr) (Rückkehr 21.09.2019 ca. 23:00 Uhr – Kosten: 18 € pro Person – Bitte frühzeitig anmelden – begrenzte Teilnehmerzahl!)» Informationen und Anmeldung: Andreas Berg / Tel 01577-2959460 /  a.berg.a[at]web.de / Flyer Sonderbus Espelkamp
  • Dresden (Sonderbus – Abfahrt 21.09.2019 9:45 Uhr – Kosten 15 € pro Person) » Informationen und Anmeldung: bus-von-dresden[at]gmx.de bei Ulrike, Georg, Daniel von der Privatinitiative „Bus von Dresden“
  • Bielefeld und Umgebung (Sonderbus – Abfahrt in Bielefeld: 21.09.19 6.00 Uhr vom Parkplatz der Ev. Freikirche Immanuel, Scheckenheide 2a, 33605 Bielefeld – Kosten pro Person 25 € / Schüler und Studenten 20€) »Informationen und Anmeldung: 0521 71155 oder weisseskreuz.bielefeld[at]googlemail.com
  • Aue/Region Westerzgebirge  (Sonderbus) » Information und Anmeldung: Agnes und Reiner Weigel / Tel. 037752 3820 / Mail reinerweigel[at]web.de
  • Altötting (Zugfahrt/weitere Zustiege auf Anfrage) Abfahrt Samstag, 21.09. 5:59 Uhr Altötting Bahnhof; Teilnahme am Marsch für das Leben, 1 Übernachtung/Frühstück, Rückfahrt Sonntag 12:30 Uhr, Ankunft Altötting 19:50 Uhr.» Information und Anmeldung (bis 5.9.): Fam. Lenz, Tel. 0 86 39/70 88 11, Fam. Weber Tel. 0 86 71/8 55 21, eugenmariaweber@web.de
  • Kontakt: berlin@bv-lebensrecht.de oder 030 / 644 940 39
  • Wir weisen darauf hin, dass gemäß der Datenschutzbestimmungen für eventuelle Foto-/Filmaufnahmen und Interviews während der Fahrt zum Marsch (ob privat oder durch Journalisten) zuvor das schriftliche Einverständnis ALLER Teilnehmer an der Fahrt notwendig ist.
  • Sonderbusse und Zugreisen 2019 nach Berlin
  • Eine Anmeldung zum Marsch für das Leben ist nicht erforderlich.

Vorankündigung für 2020:

MARSCH FÜR DAS LEBEN 2020: Samstag 19.09.2020

www.conservo.wordpress.com       17.09.2019

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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11 Antworten zu Aufruf zum Marsch für das Leben, Berlin, 21. Sept. ´19

  1. Semenchkare schreibt:

    …nur mal so als Anregung

    -Öffentlichkeit herstellen
    -macht die Reden publik, beispwei. youtube/bitschute und andere Kanäle (Pegidaprinzip)
    -stellt die Gebete/Reden-Videos unzensiert ins Netz (volle Länge)
    -Redenlänge ca 15 min.
    -dadurch mehr prägnante Redner möglich.
    (keine Langeweile beim Zuseher)

    -hier die Homepage noch mal separat aufgeführt:

    Marsch für das Leben

    https://www.bundesverband-lebensrecht.de/marsch-fuer-das-leben/

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  2. francomacorisano schreibt:

    Ja, den „Marsch für das Leben“ braucht Deutschland, ABER nicht den infantilen Mist von „Friday for futur“!

    Gefällt 3 Personen

  3. Freya schreibt:

    Eine sehr wichtige Sache. Danke für die aktuellen Informationen! mpGFreya

    Gefällt 2 Personen

  4. theresa geissler schreibt:

    „Wir wollen keine Werbung für eine Tat, die so viele Frauen bitter bereuen!“
    DAS ist es eben. Zu jedem, der behauptet, dass Veranstaltungen wie „Marsch für das Leben“ lediglich religiös-dogmatisch inspiriert sind, kann man deshalb in aller Ruhe sagen: „Überhaupt nicht, jedenfalls nicht lediglich“:
    Ebensogut kann man dazu inspiriert werden auf reinen humanitären Gründen: Weil – sogar noch abgesehen von dem Schicksal des Ungeborenen – Abtreibung heutzutage noch immer einseitig wie ein FrauenRECHT betrachtet wird, weshalb es viel zu wenig Aufmerksamkeit gibt für die Tatsache, dass Frauen, die selbst keine Abtreibung wünschen, viel zu leicht von ihren Umgebung gezwungen- oder wenigstens schwer unter Druck gesetzt werden können, wenn es so einfach zu anordnen ist, wie momentan der Fall ist!
    Das möchten die ‚pro Choice‘ Leute nicht wissen, aber leider ist das momentan der Fall! (Nein, darüber hört man die Feministen kaum bis nie.)
    Wenn also jemand wie i c h hier sage: Marsch für das Leben, das hat tatsächlich seinen Grund, dann ist das nicht einmal so sehr auf religiösen sondern vielmehr auf humanitären Gründen: Für die ungeborene Kinder UND für ihre Mütter – damit die von NIEMAND mehr unter Druck gesetzt werden können! (Ja, weil man noch fast niemand darüber hört, werde ich es noch mal benennen.)

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  5. dürfte gar nicht hier sein schreibt:

    mir geht es nicht um *Likes* – im Gegenthum…nicht um „Geliebtwerden“, nicht um Umarmungen in Massen wie Lovebombing
    „Lovebombing nie und nirgendwo meine Schleimspur ist,
    auch wenn mich die Ewige Verdammnis küßt“
    Das posting mit diesen Zeilen wurde gelöscht
    JA! ICH STEHE AUSSERHALB! und stelle mich auch selbstverständlich gern neben, vor, hinter meinen Sohn mit Trisomie 21, der AUSSERHALB steht!
    WIR als Eltern (als auch andere Eltern mit dem gleichen Lebens“entwurf“) machen unsere Erfahrungen in einer HEUCHELWELT. (dabei denke ich zwangsläufig an längst vergangene Zuhör-Zeiten bei Radio Luxemburg mit Werner Heuchelb….Ironie)
    Es ist auch ein Weg, auf dem persönlich schon viel, wie soll ich sagen? „Positives“ verloren gegangen ist und statt dessen viel von *Unerträglichem* aufgeladen,
    Dazu gehört auch der „Marsch“ (bzw. das Aushalten) durch die Institutionen, durch Bürokratie (demnächst noch mehr erschwert, von Pingelei und Abrechnungs/Dokumentationswahn dominiert, statt das Leben zu ERLEiCHTERN!…ich nenne es SCHIKANE) , das alternativlose Dasein bei „sozialen Trägern“ in den zugedachten Wohn-und Arbeitsformen. Damit gehandelt wird (wenn überhaupt) muß das Kind erstmal in den Brunnen gefallen sein…. Am besten, der Proband bliebe bei den Eltern….
    Ich kann mich nur immer aufregen? wundern? amüsieren? echauffieren….über das Getue der „Solidarität“?, ÜBER DIE SONNTAGSREDEN und die Diskrepanz mit welcher Marktschreier auf den Plan treten, aber in der PRAXIS regelrecht versagen oder nur einen simplen Rückzieher machen. Oder wie „Gewisse“ aller Farben dann doch hintenrum diffamieren und ihre blanke GEHÄSSIGE Empathielosigkeit offenbaren ! ! ! ~

    Nun ja. andererseits hat auch Methode, sich als persönlich Angesprocher 🙂 (von HvB) darzustellen, auch wenn es sich nur um einen ausgefüllten Platzhalter eines Newsletters handelt. (das möge verstehen, wer kann)

    Ich oute mich als ambivalent in vielen Fragen des „Geschäftsbereiches Sorge, Begleitung, Nachwuchs“ (eben „Gedöns“) , hätte selber niemals „entsorgt“ (und mich meinen bedürftigen Klein-/Kindern nie entzogen…Nanny&Co) , aber stehe keineswegs stramm in der Reihe derjenigen, die da in speziellen Fällen uniformiert über die Köpfe, BÄUCHE der Mutter FORDERN. (z.B. bei Vergewaltigung)
    Lesenswert finde ich einen Beitrag von Dorothee Markert – Ein durch und durch politisches Buch über das Schwangerwerdenkönnen von Antje Schrupp (das sind Auslassungen der „Denkfreundinnen“)
    Womit dann auch wir zu den Päpsten und Afrika kämen….oder zu den Kostümen der unterjochten Frauen, wie sie die Fernsehserie nach Atwoods „Der Report der Magd“ darstellte, die Ikone der Frauenbewegung.
    Natürlich verstehe ich mich „feministisch“! Habe nach und nach dazu gelernt! Habe Federn gelassen.
    Aber eines bleibt ganz zuverlässig statisch: mein Standpunkt und mein Blick auf die Bigotten:
    und damit auch auf jene Stellvertreter, die gern ihre saubere Moral in den Vordergrund stellen, ihre Todsünden abarbeiten – nach Ruhm, Ehebruch, Gier, Übedruss, Verleumdung etc…..und reichlich ABLASS erwirken (auch per Freikauf), sich explizit von einigen Prämissen in der Praxis verabschieden. (die Ausnahme-Geier)
    und dann doch ihren Egoismus begründen, natürlich MIT Gott
    Wenn frau gesehen hat, wie sich jene, an denen der Krug vorbei gegangen ist, GENERELL aus dem Staub machen, die eigenen Schäfchen noch schnell ins Trockene retten, dann ist es mit
    j e g l i c h e r meiner eventuellen Wortgläubigkeit dahin.

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    • dürfte gar nicht hier sein schreibt:

      cc Antje Schrupp „Schwangerwerdenkönnen“
      zit. D.Markert
      „Den Begriff „Vater“ hält sie für patriarchal besetzt und daher für unbrauchbar im Hinblick auf eine freiheitliche Familienpolitik. Im Kapitel „Die Konstruktion des Vaters und die Entstehung des Patriarchats“ zeigt sie, wie wichtig Vätern die Verfügungsgewalt über „ihre“ Nachkommen war (und teilweise auch heute noch ist) und wie wenig Interesse sie im Gegensatz dazu daran hatten, sich auch selbst um ihre Kinder zu kümmern. Das mag sich in vieler Hinsicht geändert haben, doch an einigen Fakten, die Antje Schrupp nennt, beispielweise die fehlende Bereitschaft, Unterhalt zu bezahlen samt dem Skandal, dass dieser staatlicherseits nur halbherzig eingetrieben wird, können wir sehen, dass Beziehungen zwischen Vätern und Kindern immer noch „vom Primat der Freiwilligkeit geprägt“ sind, während „Frauen, die Kinder geboren haben, nach wie vor gezwungen sind, sich um diese zu kümmern (weil sonst im Zweifelsfall niemand da ist, der es tut)“ (S. 106).“

      (……….)von PH gestrichen, da unerträglich! Bitte lesen Sie auf der Titelseite „über mich conservo“, dann finden Sie die Grundlagen von conservo.

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      • theresa geissler schreibt:

        Das letzte behauptet niemand, sicher nicht hier auf ‚conservo‘.
        Aber erstens wäre, jedenfalls in Zusammenhang mit Schwangerschaft, ‚vorbeugen‘ besser als ‚heilen‘, das heisst, sich lieber rechtzeitig konzentrieren auf Vorbeugsmassnahmen, als hinterher auf Abtreibung. Und zweitens: Wenn die Gesellschaft derart leicht denkt über Abtreibung, als jetzt der Fall ist, hat das auch leicht zufolge, dass man zu schnell geneigt ist, die Frauen zu ZWINGEN um für Abtreibung zu entschliessen. – ALLE schwangere Frauen; sogar verheiratet (weil z. B. der Partner es nicht will). DAFÜR ist momentan durchaus noch zu wenig Aufmerksamkeit, und DESHALB wäre es nicht schlecht um mit dem Abreibungspraxis mal gründlich ab zu bremsen, bis die Aufmerksamkeit mal gewachsen ist. Nachher kann man weiter sehen, aber so wie es jetzt ist, läuft irgendwas sehr schief:
        Abtreibung verdient es sicher nicht, ein endgültiger Lösung zu sein, weil genug Frauen Mutter werden WOLLEN.

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      • "tt"? schreibt:

        Wat den eenen sin Uhl, is den annern sin Nachtigall

        den Nachtigall iss anneres „unerträglich“!
        @ PH
        ich wurde im vorauseilenden Gehorsam erzogen und habe die soziale Direktive, die Bereitschaft unsichtbar zu sein, lange gepflegt.

        Selbstverständlich begrüße ich die Religionsfreiheit und plädiere für freie Meinungsäusserung.

        Hörte heute zufällig heute diesen dlf-Beitrag..
        https://www.deutschlandfunk.de/geistliche-gemeinschaft-totus-tuus-totale-hingabe-als.886.de.html?dram:article_id=459079

        Kommt einem bekannt vor, unabhängig vom NAMEN:
        psychischer Druck, Leistungsdruck…hier in der kath. Kirche.
        Tja…dazu muß Frau konditioniert sein 😦 …wie das geht haben wir lange genug mitgemacht.

        Es gehört eben alles zusammen: Religion, geistlicher (und sonstiger) Missbrauch, Instrumentalisierung, Abtreibung….

        erst biste nongrata, ne Lachnummer, dann, dann biste unerträglich….

        aber wehe, du echauffierst dich über die Armada, die einig unflätig z.B. über das Aussehen eines Menschen herzieht! Da applaudiert die volle Zustimmung!

        tt = Thunfisch und Teflon

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  6. theresa geissler schreibt:

    Na, also: Jetzt mal durch Philosophia Perennis übersetzet, aber übersetzt habe ich es:
    https://theresasvisie.com/2019/09/18/berlijn-mars-voor-het-leven-aanstaande-zaterdag/

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