„Fluchtursachen bekämpfen“: Die Zauberformel einer weitgehend infantilen Politik

 (www.conservo.wordpress.com)

Von PP-Redaktion *)

Dass unser Reichtum auf der Armut der anderen, vor allem der Afrikaner, beruhe, diese eingängige Formel darf praktisch in keinem Zeitungsartikel oder Leitkommentar fehlen. In dieser Überzeugung findet die heimische Büßergemeinschaft ihr leidenschaftlichstes Argument für offene Grenzen.

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Ein Gastbeitrag von Alexander Meschnig 

I.

Im Jahr 1995 veröffentlichte der amerikanische Demograf Gary Fuller im Auftrag der CIA eine grundlegende Studie zum Zusammenhang von globalen Krisenherden und Bevölkerungsentwicklung, die zum Ziel hatte, die zukünftigen (militärischen) Konfliktlinien für die USA zu ermitteln. Der im Zentrum von Fullers Arbeit stehende Begriff „Youth Bulge“ meint die überproportionale Ausstülpung (bulge) der demografischen Alterspyramide in einer Gesellschaft. Nach Fuller liegt ein Youth Bulge dann vor, wenn die Gruppe der 15- bis 24-Jährigen mindestens 20 % der Gesamtbevölkerung einnimmt. In Deutschland liegt dieser Anteil derzeit bei ca. 10 %, in vierzig Ländern der islamischen und schwarzafrikanischen Welt bei über 30 %.

Der Soziologe Gunnar Heinsohn hat 2003 mit seinem Buch Söhne und Weltmacht die Thesen Fullers auch in Deutschland populär gemacht. Der Titel legt nicht zufällig den Schwerpunkt der Analyse auf die Söhne, da ihre Zahl für eine militärische Betrachtung von Bedrohungsszenarien in den Fokus genommen werden muss. Die extreme Zunahme an jungen Männern in Afrika und den arabischen Ländern, für die keine gesellschaftliche Position zur Verfügung steht und die im wahrsten Sinne des Wortes „Überflüssige“ sind, zeigt sich in der Zunahme kriegerischer Konflikte in den betroffenen Regionen. Bürgerkriege, Grenzkonflikte, ethnische und religiöse Spannungen sind in der Regel historische Begleiterscheinungen von Youth Bulges. Syrien, Jemen, Afghanistan, Irak und die afrikanischen Failed States bestätigen aktuell diese These.Die demografische Entwicklung der arabischen, aber vor allem der afrikanischen Länder, übertrifft dabei alles, was historisch bekannt ist

Die demografische Entwicklung der arabischen, aber vor allem der afrikanischen Länder, übertrifft dabei alles, was historisch bekannt ist. Selbst die Bevölkerungsexplosion in Europa seit dem 15. Jahrhundert, die im 19. Jahrhundert ihren Höhepunkt findet, verblasst dagegen in ihrer Dynamik. Die Bevölkerung in Ägypten wird bis 2050 von 85 auf 130 Millionen Einwohner wachsen, in Tansania von 45 auf 110 Millionen, im Niger von 16 auf 58 Millionen, im Sudan von 34 auf 91 Millionen Einwohner. Nigeria, das bevölkerungsreichste Land Afrikas, wird bis 2050 von derzeit 190 auf über 400 Millionen Menschen anwachsen.

Ähnlich, wenn auf längere Sicht auch nicht ganz so dramatisch wie in Afrika, sind die Zuwachsraten in den arabischen Ländern. Für die islamische Welt insgesamt gilt, dass sie in nur fünf Generationen (1900-2000) von 150 Millionen auf 1,2 Milliarden Menschen zugenommen hat. Sie trägt seit Jahrzehnten, so Heinsohn, das „Siegesbanner der Fortpflanzung vor sich her“. Die Einwohnerzahl in Syrien etwa stieg von 3 Millionen im Jahr 1950 auf 21 im Jahr 2010, also noch vor der großen Auswanderungswelle im Bürgerkrieg. Auch im Jemen wird es zunehmend enger und gewalttätiger. 1950 lebten gerade einmal 4,3 Millionen Menschen im südlichsten Land der arabischen Halbinsel; heute sind es mehr als 24 Millionen, eine Steigerung um fast 500%. Auf Deutschland bezogen würde eine solche Wachstumsrate bedeuten, dass heute etwa 480 Millionen Bürger im Land leben. Und der Anstieg im Jemen setzt sich wie in anderen islamischen Ländern fort: UN-Berechnungen zufolge könnte der Jemen im Jahr 2050 mehr als 53 Millionen Einwohner haben. Daran, dass solche exorbitanten Zuwächse ein friedliches Zusammenleben erlauben, darf Zweifel angemeldet werden.

In einer Rangliste der zehn Länder mit den höchsten Geburtenraten der Welt finden sich neun afrikanische und ein asiatisches Land (Afghanistan). In Niger, Mali, Uganda, Tschad und Somalia etwa beträgt die Geburtenrate durchschnittlich 6-7 Kinder pro Frau. Afrika wächst jede Woche um fast eine Million Menschen, das sind 40-50 Millionen im Jahr. Wenn – und das ist eine sehr optimistische Schätzung – nur 10 % von ihnen nach Europa auswandern wollen, dazu noch eine große Zahl arabischer Migranten aus den Bürgerkriegsgebieten des Nahen Ostens, dann müssen sich die politisch Verantwortlichen in aller Dringlichkeit die Frage stellen, was das für Europa und insbesondere für Deutschland als Ziel- und Wunschland Nummer 1 bedeutet. Es spielt in diesem Zusammenhang überhaupt keine Rolle, ob Deutschland jedes Jahr 200.000, 500.000 oder noch mehr Migranten aufnimmt. Millionen weiterer Auswanderungswilliger stehen bereit. Aber so genau will das niemand wissen.

Man schließt hierzulande gern die Augen und fordert, von nebulösen Formeln wie „europäische Lösung“ abgesehen, die „Fluchtursachen zu bekämpfen“

Man schließt hierzulande gern die Augen und fordert, von nebulösen Formeln wie „europäische Lösung“ abgesehen, die „Fluchtursachen zu bekämpfen“. Es zeigt sich hier eine kolossale Egozentrik, die ernsthaft suggerieren will, Deutschland könne die Probleme und Konflikte Afrikas und der arabischen Staaten lösen – ein weiteres Kapitel in der Geschichte des deutschen Größenwahns als utopisches Projekt. „Fluchtursachen“ zu bekämpfen“ ist die Zauberformel einer weitgehend infantilen Politik geworden, die sich vor schwerwiegenden Entscheidungen drückt. Die hilflose Formel zeugt von einem Unwissen über die Dynamik von Wanderungsbewegungen.

Solange es ein Wohlstandsgefälle zwischen Industrie- und Entwicklungsländern gibt, erhöht jede Verbesserung der Situation vor Ort, den Migrationsdruck. Die europäische Auswanderung nach Amerika etwa erreichte ihren Höhepunkt erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als sich die Lebenssituation der meisten Menschen bereits verbessert hatte und finanzielle Mittel für die Schiffspassage vorhanden waren. Emigration ist niemals Ausdruck von absoluter Armut, sondern der Erwartung, die eigene Lage entscheidend verbessern zu können. Wer meint, Fluchtursachen in Afrika oder anderswo zu bekämpfen, wird kurz- und mittelfristig die Auswanderung verstärken.

II.

Die genannten Zahlen zur Bevölkerungsentwicklung sind Fakten, die niemand leugnen kann, der an der Realität interessiert ist. Während Umweltprobleme auf das Freund-Feind-Verhältnis reduziert werden können, zeigt die Behandlung, besser: Nichtbehandlung des Bevölkerungswachstums durch das „Empörungslager“, dass sich hier kein Gegner festmachen lässt, an den man seine moralischen Appelle richten kann. Es gibt zwar einen Klimagipfel; den viel dringlicheren Bevölkerungsgipfel jedoch gibt es nicht. Entschiedene Maßnahmen gegen das exorbitante Bevölkerungswachstum in Afrika zu ergreifen, wird seit Jahrzehnten im politisch korrekten Milieu vermieden. In den 70er Jahren wurde die Frage der Geburtenkontrolle in der Dritten Welt noch breit und weitgehend tabulos diskutiert. Auch das belegt die Entwicklung hin zu einer Politik, die alles vermeidet, was den Ruch des Anstößigen hat. Der Begriff der Überbevölkerung, den Thomas Robert Malthus in seinem 1798 erschienenen Essay on the Principle of Population geprägt hat, gilt heute per se als „menschenverachtend“, da er, so der Vorwurf, Gesetzmäßigkeiten aus der Biologie auf die Gesellschaft übertrage. Tatsächlich sei aber nur eine ungerechte Verteilung des Reichtums das Problem, also politische Fehlleistungen, die korrigierbar seien.

Das heutige Problem besteht aber nicht in einem allgemeinen Nahrungsmangel, den etwa Malthus noch prophezeit hat, sondern zentriert sich auf die Frage, wer Zugang zu den Ressourcen und Positionen eines Landes bekommt, und wer nicht. Nicht Armut und Mangelernährung erklären die aktuellen Kriege und inneren Konflikte, sondern das Verlangen, zu den Privilegierten zu gehören. „Um Brot wird gebettelt. Getötet wird für Status und Macht“ (Heinsohn). Keine Ökonomie der Welt kann auf Dauer ein Bevölkerungswachstum wie in Afrika oder den arabischen Ländern absorbieren. Damit bleiben den nachdrängenden jungen Männern nur drei Möglichkeiten:

  • Die Gewalt richtet sich nach innen, Bürgerkrieg, Rebellion, ein Aufstand gegen die staatlichen Institutionen und dominanten Väter.
  • Gibt es infolge staatlicher Repression kein Ventil, das den Druck reduziert, kann die Lösung in der Konstruktion eines äußeren Feindes (der Westen, das Judentum) und dem Anschluss an radikale Gruppen (IS, Boko Haram, andere Terrormilizen) liegen.
  • Es gelingt die Flucht und Auswanderung in die befriedeten Wohlstandzonen, nach geografischer Lage der Dinge also nach Europa und hier aufgrund seines umfangreichen Sozialsystems und der mentalen Verfassung des Landes, nach Deutschland.

Es handelt sich hier um eine historisch neuartige Form der Migration, denn bis dato wurden in Friedenszeiten Menschen aus anderen Kulturen nur aus ökonomischen Gründen, also nach Maßgabe der Bedürfnisse der Aufnahmegesellschaft, in größerer Zahl integriert.

Gegenwärtig strömen die überzähligen jungen Männer aus zahlreichen arabischen bzw. afrikanischen Failed States in das alternde Europa. Sie werden die uns vertraute Welt verändern, ja tun das bereits, ohne dass wir eine Antwort auf diese Herausforderung haben, die über fromme Appelle an Integration und für Grundgesetzeinhaltung hinausgehen. Es handelt sich hier um eine historisch neuartige Form der Migration, denn bis dato wurden in Friedenszeiten Menschen aus anderen Kulturen nur aus ökonomischen Gründen, also nach Maßgabe der Bedürfnisse der Aufnahmegesellschaft, in größerer Zahl integriert.

In den früheren Agrargesellschaften zielte die Einwanderung noch auf eine Landnahme ab. Sie ging in aller Regel mit der Besetzung des Territoriums und der Vertreibung der ansässigen Bevölkerung einher, hatte also wesentlich militärischen Charakter. Der Reichtum der Industriegesellschaften beruht aber nicht mehr auf Land und Bodenschätzen, sondern auf einer Wissensstruktur, die kulturelle Voraussetzungen hat und nicht räumlich fixiert ist. „Die moderne Einwanderung zielt daher“, so Rolf Peter Sieferle in seinem erstmals 1994 veröffentlichten Großessay Epochenwechsel. Die Deutschen an der Schwelle zum 21. Jahrhundert, auf die Einmischung in eine ökonomisch-soziale Struktur; ihre Abwehr müsste sich demzufolge auf die Verteidigung dieser Struktur gegen ihre parasitäre Überfrachtung bzw. anomische Auflösung richten.“

Die derzeitige Form der Migration über eine faktisch unbegrenzte Ausweitung des Asylbegriffs kennzeichnet die historische Konstellation einer Gesellschaft, die mit den Auswirkungen eines gigantischen Youth Bulge konfrontiert wird, aber in der Frage der Selbstbehauptung einem moralischen Verbot unterliegt. Wahrscheinlich spielt der demografische Faktor auch für Gewalt und Terror, bereits vielfach importiert und mitten unter uns, eine viel größere Rolle als wir wahrhaben wollen. Ein Youth Bulge, einmal in Bewegung gesetzt, ist stets auf der Suche nach Rechtfertigungen. Ähnlich dem heutigen Islamismus waren die radikalen Parteien des 20. Jahrhunderts in Europa stärker generationen- als politikgetrieben. Insofern kann man den Islamismus, faschistischen und kommunistischen Bewegungen Europas der 30er Jahre nicht unähnlich, als eine „Jungmännerbewegung“ begreifen. Ihre Energie erhalten diese Bewegungen von großen Gruppen junger Männer, die gleichsam frei flottieren, da sie keine gesellschaftliche Position erwarten können und für radikale Gedanken und Taten offen sind.

III.

Die aktuelle Masseneinwanderung erfolgt zu einem Zeitpunkt, da ein moralischer Universalismus zur dominierenden Ideologie der westeuropäischen Länder geworden ist.

Der in Deutschland waltende abstrakte Humanitarismus, der sich von den Konsequenzen seiner Handlungen völlig frei gemacht hat, muss die unbegrenzte Einwanderung propagieren, da er keine prinzipiellen Unterschiede zwischen Ethnien, Kulturen oder Nationen anerkennen will. Die bis vor kurzem nur von Linksextremen, Refugee-Welcome-Aktivisten, Pro Asyl und den Kirchen vertretenen Positionen sind zur Richtschnur der staatlichen Politik geworden. Sie sind gekennzeichnet durch eine Leugnung jeglicher Grenzen (und ihrer Verteidigung) sowie durch den Glauben an eine universelle Gemeinschaft, in der es nur noch „den Menschen“ an sich gibt. Der Staatsbürger wird in den Worten von Kanzlerin Merkel zum „schon länger hier Lebenden“, der sich in nichts von Einwanderern tribalistischer, patriarchaler, gewaltaffiner und antisemitischer Gemeinschaften unterscheidet.

Dass unser Reichtum auf der Armut der anderen, vor allem der Afrikaner, beruhe, diese eingängige Formel darf praktisch in keinem Zeitungsartikel oder Leitkommentar fehlen

Dass unser Reichtum auf der Armut der anderen, vor allem der Afrikaner, beruhe, diese eingängige Formel darf praktisch in keinem Zeitungsartikel oder Leitkommentar fehlen. In dieser Überzeugung findet die heimische Büßergemeinschaft ihr leidenschaftlichstes Argument für offene Grenzen. Nach dieser Logik holen sich die einwandernden Migranten nur das zurück, was wir ihnen seit Jahrhunderten genommen haben, also das, was wir ihnen prinzipiell „schulden“. Vielleicht erklärt sich dadurch auch die erstaunliche Anspruchshaltung vieler Ankommenden, die hier erarbeitete Ressourcen verbrauchen, als stünden sie ihnen rechtmäßig zu.

Rolf Peter Sieferle kommt in Das Migrationsproblem zu dem Schluss, dass wir es heute mit einer neuen, bis dato unbekannten Form der „Kolonisierung“ zu tun haben, die auf den schwächsten Teil der westeuropäischen Wohlstandgesellschaften zielt: das moralische Bewusstsein, das wesentlich von den großen Erzählungen der Ausbeutung, des Kolonialismus und des Rassismus bestimmt wird. Friedrich Nietzsches Begriff des „letzten Menschen“ aus dem Zarathustra paraphrasierend, schreibt Sieferle:

„Dieses Reich der letzten Menschen bildet einen unwiderstehlichen Attraktionsraum für Menschen aus Gebieten, in denen es hinsichtlich von Wohlstand und Sicherheit nicht so gut aussieht – und dies ist natürlich ein Großteil der Welt. Diese Menschen machen sich nun auf den mühseligen Weg zur Landnahme in Europa – und Europa hat ihnen nichts entgegenzusetzen, denn es handelt sich ja um Menschen wie du und ich. Europa wird also überrannt werden, wie einst Amerika von Europäern überrannt wurde. Damit schlägt heute die Kolonisierung auf Europa zurück, d.h. der Kontinent wird selbst kolonisiert, diesmal aber „von unten“, also nicht vermittelt über staatliche Gewalt.“

Der Einwanderungsdruck auf Europa wird in Anbetracht der genannten Geburtenraten und steigenden Bevölkerungszahlen nicht nachlassen

Der Einwanderungsdruck auf Europa wird in Anbetracht der genannten Geburtenraten und steigenden Bevölkerungszahlen nicht nachlassen. Nachdem die osteuropäischen Länder ihre Weigerung, (muslimische) Migranten aufzunehmen bekräftigt haben, steht Europa vor einer Zerreißprobe, da auch andere Länder, wie etwa Österreich und Dänemark, bereits eine restriktivere Migrationspolitik angekündigt haben bzw. betreiben. An der alles entscheidenden Frage wird am Ende niemand, auch nicht in Deutschland, vorbeikommen: Kann Europa seine Grenzen effektiv verteidigen und den Zustrom illegaler Einwanderer aus den afrikanischen und arabischen Staaten unterbinden? Das Problem der Masseneinwanderung wird, so der Philosoph Peter Sloterdijk, ohne Zweifel für Europa zur Schlüsselfrage des 21. Jahrhunderts. „Selbst Kenner der Lage besitzen heute nicht die geringste Vorstellung davon, wie der machtvoll anrollende Youth Bulge, die umfangreichste Welle an genozidschwangeren Jungmännerüberschüssen in der Geschichte der Menschheit, mit friedlichen Mitteln einzudämmen wäre.“

In seinem dystopischen Roman, Das Heerlager der Heiligen, 1973 erstmalig erschienen, beschreibt der französische Autor Jean Raspail die Abfahrt einer Million der ärmsten Inder mit rostigen Schiffen Richtung Europa. Am Ende stranden sie auf dem Sand und den Felsen der Cote d’Azur. Der französische Präsident und mit ihm Militär und Polizei kapitulieren, durch Kirchenvertreter, Medien und Künstler wochenlang unter massiven moralischen Druck gesetzt, vor der Invasion, da ihnen eine Ahnung innewohnt, dass „das Weltgewissen“ verlangt, die „ausbeuterische und rassistische Kultur“ Europas zu verurteilen und die neue, bunte Welt zu begrüßen. Nach dem Vorbild der indischen Armada schiffen sich danach an anderen Orten der Dritten Welt Millionen nach Norden ein:

„Ihre Waffen sind die Schwäche, die Armut und das Mitleid, das sie erwecken, sowie das ungeheure moralische Gewicht, das ihnen in den Augen der Weltmeinung zukommt. […] Wer vermag in einer solchen Lage in seinem Herzen noch einen letzten Rest jenes geächteten Mutes aufzubringen, der ihn vor dem Ansturm des Mitleids schützen könnte? Wo soll er im Labyrinth der vorgekauten Gedanken und der vorgefertigten Gefühle noch nach Widerstandskräften suchen?“ (Raspail)

Ob Europa mit der dramatischen Spaltung in seinem Inneren und der in seinen Wohlfahrtstaaten vorherrschenden mentalen Disposition den (verfemten) Selbstbehauptungswillen aufbringen wird, seine eigene Zerstörung abzuwenden, bleibt eine Frage, die gegenwärtig niemand beantworten kann.

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Dieser Essay erschien zuerst in der Herbstausgabe von TUMULT, Vierteljahresschrift für Konsensstörung, Dresden 2018, und auf PP: https://philosophia-perennis.com/2019/09/17/fluchtursachen-bekaempfen-die-zauberformel-einer-weitgehend-infantilen-politik-2/

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*) Der PHILOSOPHIA PERENNIS-Herausgeber, der Berliner Philosoph und Theologe David Berger (Jg. 1968) war nach seiner Promotion (Dr. phil.) und der Habilitation (Dr. theol.) viele Jahre Professor im Vatikan. 2010 Outing: Es erscheint das zum Besteller werdende Buch „Der heilige Schein“ über seine Arbeit im Vatikan als homosexueller Mann. Anschließend zwei Jahre Chefredakteur eines Homomagazins, Rauswurf wegen zu offener Islamkritik. Seit 2016 Blogger (philosophia-perennis) und freier Journalist (u.a. für die Die Zeit, Junge Freiheit, The European). Seine Bibliographie wissenschaftlicher Schriften umfasst ca. 1.000 Titel.
Dr. David Berger betreibt den Blog PHILOSOPHIA PERENNIS, mit dem conservo einen regelmäßigen Austausch pflegt.
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www.conservo.wordpress.com       18.09.2019

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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14 Antworten zu „Fluchtursachen bekämpfen“: Die Zauberformel einer weitgehend infantilen Politik

  1. Patriosius schreibt:

    Europa und das wird hier deutlich klar wird wohl oder übel seine Politik der offenen Grenzen ändern müssen. Linken Aktivisten NGOs und vielen anderen Organisationen ist viel zuviel staatliche bezahlter Handlungsspielraum eingeräumt worden. Das drücken dieser Organisationen auf die Tränendrüsen der Europäer Islam und die Asylflut positiv zu werten sind das trojanische Pferd für die Demokratie. Meiner Meinung müssten allen Fluchtversuchen zum Trotz die Boote der Flüchtlinge rigoros in ihre Herkunftsländer zurück geschleppt. wenn das nicht mehr möglich ist die Asylanten in Abschiebehaft genommen werden bzw. wieder an ihren ausgangsort zurück gebracht werden auch gegen ihren Willen. Es soll keiner mehr mit Smartphon oder Handy von einer erfolgreichen Flucht Richtung Heimat berichten können und noch mehr dazu animieren. Instrumente stehen der EU genügend zur Verfügung ihre Interessen zu wahren. Das bergen von in Seenot geratene Migraten muss für private Organisationen EU weit verboten werden alleine die Marinen der Mittelmeer Staaten oder dafür zuständige Grenzschutz Einheiten, können eine Rückführung dh auch Androhung von massivem unmittelbarem Zwang gewährleisten. Das australische Modell no Way kann dafür ein guter Ansatz sein. Europa täte es gut hier endlich eine egoistische Position im eigenen Interesse einzunehmen.

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  2. floydmasika schreibt:

    Die größte Fluchtursache ist das Nichtzurückweisungsprinzip, besonders in der vom Straßburger Menschenrechtsgerichtshof entwickelten Ausprägung. Eine weitere Fluchtursache ist das Breite Bündnis aus Kirchen, MenschenrechtlerInnen und SchlepperInnen. All dies gehört bekämpft. Anders als beim Klima lässt sich der Kampf prinzipiell sogar gewinnen und man würde extrem viel Geld dabei sparen.

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    • Freya schreibt:

      Ganz genau, und überhaupt: „Fluchtursachen bekämpfen“….ist ja ein dehnbarer Begriff. Was haben die vor, fragt man sich. Wollen die anderer Länder Regierungen übernehmen, oder was genau, meint das?! Man sollte alarmiert sein, wenn diese Verräter von „vernichten“ und „bekämpfen“ sprechen. Meist meinen sie am Ende nichts Gutes.
      Wegen krimineller Handlungen von der Polizei verfolgt zu werden ist auch eine Fluchtursache. Allerdings für Syrien trifft sie nun nicht mehr zu. Da wurde eine Generalamnesty für ALLE Straftaten und Kriminelle erlassen. Also bitte schön, diese „Fluchtursache“ gibts nicht mehr, man kann wieder nach Hause zurück. Gute Reise! mpGF.

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  3. Semenchkare schreibt:

    Fluchtursachen:

    -Überbevölkerung
    -Druck vom eignen Clan
    -Druck vom islam. Geistlichen vor Ort
    -Habgier
    -Bilder/Videos von schon Angekommenen, über NGOs, Merkel und Co
    -direkte Anleitungen / Unterstützung von NGOs
    -Spenden deutscher Dummpratzen (Kinder Kulleraugensyndrom)
    -Eroberungswillen

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  4. gelbkehlchen schreibt:

    Zitat: “Dass unser Reichtum auf der Armut der anderen, vor allem der Afrikaner, beruhe, diese eingängige Formel darf praktisch in keinem Zeitungsartikel oder Leitkommentar fehlen. In dieser Überzeugung findet die heimische Büßergemeinschaft ihr leidenschaftlichstes Argument für offene Grenzen. Nach dieser Logik holen sich die einwandernden Migranten nur das zurück, was wir ihnen seit Jahrhunderten genommen haben, also das, was wir ihnen prinzipiell „schulden“. Vielleicht erklärt sich dadurch auch die erstaunliche Anspruchshaltung vieler Ankommenden, die hier erarbeitete Ressourcen verbrauchen, als stünden sie ihnen rechtmäßig zu.“
    Diese Behauptung macht mich unheimlich wütend, denn sie ist die reinste Lüge, wie so vieles, auf denen die Linken ihre Ideologien aufbauen. Denn unser Reichtum beruht auf unseren Leistungen, auf unseren Forscher Geist, besonders in der Mathematik und in der Naturwissenschaften, auf unseren Erfindungen und besonders auch auf unseren handwerklichen Leistungen. Und davon haben wir der Dritten Welt weitaus mehr gegeben als sie uns gegeben hat. In der Dritten Welt würden heute weit weniger Menschen leben – und wir hätten die Probleme der Invasion gar nicht-, wenn die Dritte Welt nicht von unserer Technik und unserer Medizin extrem profitiert hätte. Sie hätten sich in blutigen Stammeskriegen schon längst selbst dezimiert und und hätten mit ihrer Steinzeit Technik weit schlechter überleben können. D.h. also die Dritte Welt schuldet uns etwas und nicht umgekehrt. Auch aufgrund der Billionen von Entwicklungshilfe, die dorthin geflossen ist und in der Korruption versackt ist. In Wirklichkeit hat diese Entwicklungshilfe geschadet. Wie so oft, wenn Gutmenschen es gut meinen, kommt dabei etwas schlechtes heraus, weil sie eben keine 2 Schachzüge voraus denken können, ihre Vernunft, ihren Verstand nicht einschalten, die Folgen ihres Handelns nicht bedenken und nur nach Gefühl vorgehen.
    Auch die Jesus Moral (wenn dich jemand auf die Backe schlägt, halte die andere Backe hin) – vielleicht auch falsch verstanden, ich weiß es nicht – hat wesentlich zur Selbstzerstörung in Europa beigetragen. Sie ist eine Selbstzerstörungsmoral und widerspricht dem Selbsterhaltungstrieb, den der Schöpfergott in jedes Lebewesen, jedes Tier, jede Pflanze hineingelegt hat. Denn sogar Pflanzen wollen leben und kämpfen um das Licht, das ihnen die Energie zum Wachstum gibt. Diese selbstzerstörerische Jesus Moral führt dazu, dass die einen, die Migranten, die Invasoren von unserer Hände Arbeit leben können, unsere mühsam aufgebaute Infrastruktur und Wirtschaft nutzen können, Vergewaltigungen und Messermorde und Terror und Kriminalität begehen können, und wir das alles ertragen müssen. Himmel schreiend ungerecht, mich macht das extrem wütend. Denn es ist Himmel schreiend ungerecht weil es kein gleiches Recht ist, der eine darf sich benehmen wie die Sau, und der andere muss alles ertragen. Völliges ungleiches Recht und völlige Doppelmoral. Zutiefst bösartig. Diese selbstzerstörerische Jesus Moral ist die reinste Wehrkraft Zersetzung. Diese Moral muss absolut überwunden werden.

    Auf der anderen Seite sagt sogar die Katholische Kirche in ihrem Weltkatechismus von 1997 in Nummer 2266, dass die Verantwortlichen das Recht haben, die Gemeinschaft mit Waffengewalt zu verteidigen und vielleicht sogar die Pflicht haben. Ich habe das oft genug gepostet.
    Im übrigen verweise ich auf den Artikel auf PI
    OHNE ECHTE VERTEIDIGUNG WIRD VÖLKERWANDERUNG NIEMALS ENDEN
    Wann wird an der Grenze geschossen?
    (http://www.pi-news.net/2019/09/wann-wird-an-der-grenze-geschossen/#comment-5211340),

    auf dem ich auch unter gelbkehlchen einige Kommentare gelassen habe.
    Vieles meiner Gedanken kann ich leider nicht schreiben wegen der Zensur. Auf jeden Fall würde ich viel härter vorgehen.

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    • Freya schreibt:

      Lieber @gelbkehlchen, volle Zustimmung. Zum einen denke ich nicht, dass Jesus es wörtlich gemeint hat, denn er sprach ja meist in Bildern und was die Ausbeutung von Afrika durch uns betrifft, so muss man ja nur mal schauen, was aus denen geworden ist, als die Kolonialisierung beendet war. Man hätte ja nun Zeit genug gehabt, sich gute Länder aufzubauen, gar nicht von den Tonnen an „Entwicklungshilfe“ geredet. Wir Deutschen standen auch schon mal in einem völlig zerstörten Land und haben es wieder aufgebaut. Wieso sollte nun ausgerechnet Afrika mit seinen so günstigen Temperaturen usw. von uns für immer zerstört sein, weshalb sie jetzt alle herkommen?! Das macht überhaupt keinen Sinn. Ach und übrigens, eine härtere Gangart beim Abweisen von Migranten fordert jetzt sogar Macron. Was wohl die Raute dazu meint`….?
      Sei herzlich gegrüßt von Freya

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      • Freya schreibt:

        Ach, da fällt mir doch tatsächlich ein, das ja die Kolonialisierung für Afrika auch viel Infrastruktur und sowas brachte…..die mussten gar nicht komplett wieder aufbauen, sondern nur anknüpfen und ausbauen, was sie gelernt hatten. Hat wohl leider nicht so geklappt.mpGF.

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      • gelbkehlchen schreibt:

        Liebe Freya, dass Du als katholische Christin meinem Kommentar zugestimmt hast, hätte ich nicht gedacht. Zumindest hat die Jesus Moral, vielleicht auch von vielen missverstanden, eine Fehlentwicklung in Europa gebracht und zur völligen Wehrkraftzersetzung geführt. Wir hätten uns viel früher zur Wehr setzen müssen und die Grenzen Europas mit Waffengewalt verteidigen müssen. Auch unsere Entwicklungshilfe hat zu deren Bevölkerungsexplosion beigetragen, an der die katholische Kirche, ja ich selbst als ehemals „guter“ Katholik, sich beteiligt hat, was uns heute auf die Füße fällt. Auch ich habe das damals, vielleicht bis 2006 noch, in guter Meinung getan, habe, so weit ich mich erinnern kann, für Adveniat (Spendenaktion im Advent) und Misereor (Spendenaktion vor Ostern) gespendet. Da Du in der DDR groß geworden bist, weißt Du ja nicht, dass sogar Spendenaktionen der katholischen Kirche in den unteren Klassen der damaligen Volksschulen, heute Grundschule, liefen. Wir wurden im katholischen Westfalen also von klein auf so erzogen.

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        • Freya schreibt:

          Naja, lieber gelbkehlchen, ich bin ja sowas wie eine frei gewählte Christin, also als Erwachsene getauft. Ich fühle mich nur IHM verpflichtet, nicht den vielfältigen Ausdeutungen seiner Lehre. Das wäre mir alles viel zu kompliziert. Ich würde sagen, Jesus kann niemals gewollt haben, das gute Menschen sich von bösen Menschen totprügeln lassen müssen, um IHM seine Liebe zu beweisen und sich als wahre Christen zu beweisen.
          Diese Art von selbstzerstörerischer Lehre haben erst Andere daraus gemacht. Ich denke, ER hat bestimmt gemeint, das man sich nicht in jeder Weise und immerzu zum Bösen prvozieren lassen sollte (oder zur Gotteslästerung). Aber auch das ist nur meine Ansicht. Und er hat auch gesagt, man solle sich fernhalten von Leuten, die gegen IHN sind bzw. seine Lehre nicht hören wollen. Man sollte diesen Ort verlassen und den Staub von seinen Schuhe streifen. Also niemals hat er gepredigt, das wir mit Millionen von Schmarotzern und Hassgläubingen zusammen leben und sie auch noch ernähren sollen. Das hat ER niemals und an keiner Stelle verlangt. Ich kenne die Evangelien in- und auswendig, daher interessiert mich das neuzeitige Pfaffengeschwätz wenig. lGFreya

          ps, und es gibt ja Notfälle, für die Du bestimmt auch ganz richtig gespendet hast. Ich spende auch für Tiere in Not und für behinderte Menschen. Das alles schließt sich ja nicht aus. Nur niemand sollte uns zwingen, andere zu ernähren, die dafür selber aufkommen könnten.Ich halte es mit dem „Heiligen Otto von Bamberg“: Gott will nicht erzwungenen, sondern freiwilligen Dienst.“

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        • conservo schreibt:

          @ Freya: Dem schließe ich mich gerne an! Danke, liebe Freya!

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        • gelbkehlchen schreibt:

          Liebe Freya, ich danke Dir aufrichtig, besonders das (Ich halte es mit dem „Heiligen Otto von Bamberg“: Gott will nicht erzwungenen, sondern freiwilligen Dienst.“) hat mir geholfen. Du bist eine der BESTEN!

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  5. strafjustiz schreibt:

    An Freya! Politik-Grundrichtung sicher mehrheitsfähig stimmig bezüglich Unterscheidung von echten und un-echten = Wirtschafts-“flüchtlingen“, aber mit den Evangelienversen Jesus betreffend sind Sie nicht sattelfest in der richtigen Auslegung! Bedaure, Sie da betreffend “Ihren“ Jesus auf den Boden der Tatsachen runterzuführen: Dieser war a) wider-sprüchlich: Wieso ging er denn gleichwohl nach Jerusalem? entgegen dem Rat Petrus‘ Mt. 16,23, den er mit “Satan“ verunglimpfte; Wieso hiess er den sog. „Verräter“ “hinter dem Rücken der 11 Jünger“ = absichtlich ihn “bald“ zu “verraten“ J. 13,27, dem er ursprünglich den Hinrichtungs-Tod im Meer wünschte u/o dass er nie geboren worden wäre?; Wieso begrüsste er diesen darauf scheinheilig Mt. 26,50 mit: “Freund, wozu bist du hier?“. Wieso liess er Lk. 22,36 Schwerter zu seinem Personenschutz einkaufen, um diese dann bei seiner freiwilligen Gefangennahme doch nicht verwenden zu lassen? b) Üble Rufschädigung also auch des Judas I. (bis heute allwo Vaticanum II die Juden = den Todestreiber Kaiphas (!!) von Moral-Schuld freisprach) und in Lebensgefahrbringung seines Nachfolgers Petrus‘ Mt. 26,34, wo er doch absolut nicht verteidigt werden wollte, da er sich ja selber vor den Juden + PP nicht verteidigte, nein, bei einer allfälligen Mitkreuzigung Petrus‘ die übrigen 11 Apostel führungslos den Supergau seiner Missionstätigkeit ausgelöst hätte, wollte doch Jesus alleine die Supershow der Auferstehung geniessen. c) Überheblich: Wollte er doch den Jüngern die z.T. schwer verständlichen Gleichnisse nicht besser erklären, nein machte sich noch lustig über deren mässigen Verstand als Analphabeten Mk. 4,13 + 25 / Mk. 8,12. d) Unbarmherzig: Lk. 8,21: Empfing auch seine alte, verweinte, beschwerlich weit hergereiste Mutter nicht, weil sein Clan > J. 7,5 nicht an seine (widersprüchlichen) Lehren glaubte e) Usurpation J. 14,6 > entmün-digte Gott“vater“ udgl. f) betrieb selber Gehirnwäsche eben in dem von Ihnen erwähnten (Staub)Fall Lk.10,4 ff und ferner im falschen “Kinderlieb“ Titel, wo die “Kinder“ Erwachsene sind, die in religiösen Dingen wie Vorschulkinder fühlen/denken sollen = Lk. 18,17, Mk. 13,21 und J. 20,29. U.a. / Nein, lassen Sie mir diesen so unfassbaren Jesus strikte beiseite, wovon es keinerlei Signalement gibt und der selber gegen die ersten beiden, wichtigsten AT-Gebote verstossen hat. // Was wir intensivst seit 2015 erleben ist keine Flüchtlings-, sondern gezielt ferngestEUerte, afroasiatische Einwanderungspolitik nach WEST-EUropa zwecks dessen UnterHöHLUNG > Implodierung bis 2100 auch undank der auf 3 Seidenwegen eingetroffenen Chinesen/Inder, wobei dann auch die Religionsfrage höchst aktuell werden wird: Man sieht: EUropa wird wie USrael auch die nächsten 100 Jahre nicht zur Ruhe kommen. // 22/9/19 .

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