Facebooks widersprüchliche Gemeinschaftsstandards

(www.conservo.wordpress.com)

Ein Gastbeitrag von Michael van Laack/PP-Redaktion*)

Die völlig willkürlichen, teilweise komplett wirren, durch keinen Gemeinschaftsstandard gedeckten Profillöschungen und -Sperren auf Facebook erreichen derzeit einen neuen Höhepunkt. PP präsentiert einige krasse Beispiele.

Dass es Regeln und Gesetze bedarf, damit ein Gemeinwesen stabil bleiben und funktionieren kann, wird niemand ernsthaft bestreiten, der kein Reichsbürger oder Antifant ist. Ebensowenig, dass weniger oft mehr ist und nicht – wie wir Deutsche es gern tun –  jede Eventualität bis ins Kleinste in Vorschriften und Verordnungen geregelt werden muss.

Somit ist es sinnvoll, dass es auch in der virtuellen Welt Verbindliches gibt, Vorschriften an die man sich halten muss. So weit, so gut!

Die Facebook-Gemeinschaftsstandards

In fünf Kapiteln erklärt Facebook, wie wir uns zu benehmen haben, was aus gesetzlichen Gründen nicht geht, was unanständig ist usw. Sie tragen die Überschriften „1. Gewalt und kriminelles Verhalten“, „2. Sicherheit“, „3. Anstössige Inhalte“, „4. Integrität und Authenzität“ und „5. Wahrung des geistigen Eigentums“.

Von diesen fünf Kapiteln soll hier nur eines berührt werden, die anderen enthalten zwar auch Missverständliches und Widersprüchliches; das aber hat nur für wenige User negative Folgen.

Kapitel 3 ist mit „Anstössige Inhalte“ überschrieben. Hauptsächlich seine Unterpunkte sind es, die das Instrumentarium bieten, Facebook-Nutzer gezielt politisch und religiös zu „erziehen“. Sie bieten den größten Spielraum, Meinungsfreiheit einzuschränken, intellektuelle Eliten abzuschalten, Multiplikatoren in Gesichtsbuch-Geister zu verwandeln.Die Hassrede…

Lesen wir zunächst, was FB in den Gemeinschaftsstandards dazu schreibt:

„Wir definieren Hassrede als direkten Angriff auf Personen aufgrund geschützter Eigenschaften: ethnische Zugehörigkeit, nationale Herkunft, religiöse Zugehörigkeit, sexuelle Orientierung, Kaste, Geschlecht, Geschlechtsidentität, ernsthafte Erkrankung oder schwere Behinderung. Auch der Einwanderungsstatus ist in gewissem Umfang eine geschützte Eigenschaft. Wir definieren Angriff als gewalttätige oder entmenschlichende Sprache, Aussagen über Minderwertigkeit oder Aufrufe, Personen auszuschließen oder zu isolieren.“

An zwei Stellen bin ich beim Lesen hängen geblieben:

…gegen „Eingewanderte“

Hier findet sich ein Satz, den wir vor 2018 noch nicht hatten: Der „Einwanderungsstatus“ als geschütze Eigenschaft. Man muss also damit rechnen, dass Sätze wie „Wir haben viel zu viele Schein-Asylanten in Deutschland.“ oder „Im Verhältnis begehen Migranten die meisten schweren Straftaten im Bereich X“ in all ihren Varianten bereits Blacklist gesetzt wurden und das Posten solcher Inhalte durch die Bots (die freundlichen virtuellen Helfer der Mitarbeiter in den FB-Löschzentren) Sanktionen nach sich ziehen.

Erhebt man Einspruch, prüft (noch) ein Mensch. Das allerdings ist Chance und Fluch zugleich, wie wir weiter unten sehen werden.

…zum Zweck des Ausschlußes oder der Isolation

Ob dieser Passus wohl nach 2013 eingesetzt worden ist, um die AfD, ihre Mitglieder, Wähler und Sympathisanten zu schützen? Vermutlich nicht, denn weder die offiziellen Seiten der Altparteien noch deren exponierte Vertreter sind m.W. sanktioniert worden, wenn sie darauf hinwiesen, dass man mit der braunen Brut oder dem Pack nicht reden werde.

Es gibt bekanntlich auch FB-Seiten, die regelrecht von Ausgrenzung und Hass leben, wie z.B. „AfD-Watch“. Von dieser Seite müsste eigentlich mindestens jeder zweite Artikel gelöscht werden, weil in ihm Gruppen oder Einzelpersonen der Partei bzw. „Rechte“ im Allgemeinen verächtlich gemacht und ausgegrenzt werden.

Nein, der ganze Abschnitt und vor allem dieser Passus schützt weder „Rechte“ noch Konservative, weder Christen noch Juden, nicht die Lebensschützer und auch immer seltener Homosexuelle (was überraschen könnte, weil bis vor wenigen Jahren die Queeren ähnlich sakrosankt waren wie heute Flüchtlinge aus arabischen Ländern. Vielleicht liegt ja auch genau darin die Ursache für die Veränderung: Muslime mögen Schwule genauso wenig wie Juden und Hunde. Da sie aber nach dem Willen manch einflussreicher Regierung des Westens unter besonderem Schutz stehen, auch überdurchschnittlich medial präsent sind und durchgängig positiv konnotiert werden, muss man halt schon mal die 4 eine Primzahl sein lassen. – Auf so genannten „Freidenker“-Seiten oder dem ANTIFA-Spektrum wird zudem regelmäßig auf Christen eingedroschen. Beschwerden zumeist zwecklos.

Nein, dieser Passus schützt ganz bestimmte politische Strömungen (Links, Liberal), Religionsangehörige (hauptsächlich Muslime. Juden nur dann, wenn das ausgrenzende Posting nicht von einem Vertreter der Linkspartei oder Muslime kommt), Nationalitäten (weiße alte Männer nur, wenn sie Araber sind) und Berufsgruppen (Altparteien-Politiker, Journalisten, Mainstream-Künstler, anständige Sportler usw.).

Auch Satire über Journalisten geht gar nicht, wie ich persönlich erfahren durfte, als ich gesperrt wurde für eine Collage, die zwischen den Logos von ARD und ZDF ein Hitler-Portrait enthielt und sich mit Bezug auf das am Sonntag veröffentlichte Höcke-Interview über Hauptstadt-Journalisten lustig machte.

Absurdistan beim Verstoß gegen Gemeinschaftsstandards

Für mein Bildposting wurde ich gnädigerweise nur für 24 Stunden gesperrt – 2017 gab es für mich für Justizminister Heiko Maas in der Robe des Reichsgerichtspräsidenten Freisler 30 Tage… Wie auch immer!

Das heutige Bild (Screenshot l.) hatte ich auf meinem Profil und in sechs Gruppen geteilt; es waren maximal zweieinhalb Minuten vergangen seit dem ersten Posting, da traf mich schon das Schwert des Bot-Ritters.

Selbstverständlich legte ich in allen sieben Fällen Beschwerde ein, und bat um nochmalige Prüfung. Mit verblüffenden Ergebnis: In drei der Gruppen verstieß mein Bild nun nicht mehr gegen die Gemeinschaftsstandards und wurde wieder sichtbar gemacht, in drei anderen Gruppen und auf meinem Profil verstieß es auch nach der Prüfung durch einen Menschen noch gegen die Standards, die Sperre wurde aufrecht erhalten.

Der typische Fb-Wahnsinn: Ein und derselbe Post verstößt einmal gegen die Richtlinien, einmal nicht

Was zeigt uns das? Der Einsatz von Bots schafft erst die Probleme. Entsprechend der Symbol-, Bild- wie auch Begriffs-Blacklists wird von der Maschine das Posting entfernt und ein vorher programmiertes (andere sagen: zufallsgeneriertes) Strafmaß ausgesprochen. Und dann muß man halt Glück haben: Sitzt im Löschzentrum ein Mitarbeiter, der zum Lachen in den Keller geht oder sich dem „Kampf gegen Rechts“ verbunden fühlt, wird die Strafe nicht aufgehoben; sitzt dort ein Satirefreund oder ein Konservativer bis Rechter, wird sie aufgehoben.

Die Gemeinschaftsstandards sind also keine Standards, die kompromisslos umgesetzt werden, sondern so dehnbar, dass man in ihnen auch die Dikriminierung von Religionsgruppen oder „Rechten“ vertuschen und verstecken kann. In ihnen liegt ein so großer Interpretations-Spielraum, dass eben zwei verschiedene Mitarbeiter nicht zwingend zum gleichen Ergebnis kommen müssen.

Ein weiteres Beispiel mag das verdeutlichen:

Tommy Robinsons Freilassung ein Verstoss gegen FB-Gemeinschaftsstandards?

Nein, die Facebook-Bots und zumindest der nachgeschaltete Mitarbeiter des Löschzentrums hätten ihn nicht aus der Haft entlassen! Schließlich gilt Robinson weit über Großbritannien hinaus als exponierter Feind des Islams und Hardcore-Rechtspopulist, vielleicht sogar als rechtsextremistischer alter weißer Mann in der Maske eines 36jährigen Familienvaters.

Anders ist kaum zu erklären, dass das Posting von Renate Zimmermann zu seiner Freilassung gegen irgendeinen der unter die Rubrik „Anstößige Inhalte“ verzeichneten Gemeinschaftsstandards verstoßen hat.

<img width=“150″ height=“150″ src=“https://philosophia-perennis.com/wp-content/uploads/2019/09/x70344683_730219417447002_7900851404829360128_n-150×150.jpg.pagespeed.ic.c6RI5n5G40.jpg“ class=“attachment-thumbnail size-thumbnail“ />

Denn hier findet sich weder „Hassrede“, „Gewalt und Gewaltdarstellung“ noch „Nacktdarstellung und sexuelle Handlungen von Erwachsenen“. Ebensowenig lässt sich aus dem kommentierenden Text „Sexuelle Kontaktaufnahme“ herauslesen. Dann müssen es wohl „Grausame und taktlose Inhalte“ sein, die den Löschzentrums-Mitarbeiter empörten. Empfand er es vielleicht als grausam, das Robinson die Haftstrafe überlebte und Frau Hofmann sich darüber auch noch freute? Wir wissen es nicht, aber eine bessere Erklärung habe ich nicht zu bieten.

[Ergänzung: Fast zeitgleich wurden die fast 10 Jahre alten Profile von Ilse El Khaloui (Deutschland mon amour) und einem weiteren Facebook-User, beide Admins der Facebook-Seite von „Philosophia Perennis“, komplett bereits vor fast zwei Wochen ohne Angabe von Gründen gelöscht. Alle Anfragen blieben unbeantwortet. (David Berger)]

Fazit

Dies sind nur zwei Beispiele. Ich selbst und viele Tausend mit mir haben solches schon erlebt oder bei Freunden gesehen. – Ändern können wir all das nicht, hinnehmen wollen wir das nicht!

Wenn wir uns ehrlich machen, haben wir allerdings nur zwei Möglichkeiten: Aufgeben und Facebook den Rücken kehren oder trotz all dieser Beschneidungen, trotz all dieser Ungerechtigkeiten weiter machen. Kontinuierlich unser Recht auf freie Meinungsäußerung wahrnehmen, redundant die Finger in die Wunden legen, nicht entmutigen lassen.

Um es mit den Worten eines Songs der linken Punkband „Straßenjungs“ zu sagen: „Immer weiter geh’n auf deinem Weg, lass die Macker neben Dir steh’n. Oh Leute, immer weiter geh’n.  Immer weiter geh’n, wenn’s dir auch schwer fällt, Land seh’n, wo keines ist. Oh Leute, immer weiter geh’n.“

Was mich betrifft, so mache ich das als Multplikator der so genannten „Neuen Rechten“ seit fast vier Jahren so. Trotz aller Sperren, trotz Shadow-Ban und das ans Ende einer Timeline stellen vieler meiner in Gruppen geposteten Beiträge.

Und dabei bin ich stets eingedenk der Worte von Dr. Joseph Goebbels und im Bewusstsein, dass Geschichte sich in Teilbereichen sehr wohl wiederholt: „Wenn unsere Gegner sagen: ‚Wir haben Euch doch früher die Freiheit der Meinung zugebilligt!‘ ‚Ja, Ihr uns, das ist doch kein Beweis, daß wir das Euch auch tuen sollen! Dass Ihr das uns gegeben habt, ist ja nur ein Beweis dafür, wie dumm Ihr seid!“

Keiner von uns kann in die Zukunft schauen. Deshalb wissen wir nicht, ob wir „uns unser Land zurückholen“ können. Aber ich möchte mir am Ende meiner eigenen unbedeutenden Geschichte nicht vorwerfen lassen müssen: „Du hast es ja nicht einmal versucht!“ (Original: https://philosophia-perennis.com/2019/09/18/facebook-und-seine-gemeinschaftsstandards-die-blau-weisse-absurdistan-blase/)

*****

*) Der PHILOSOPHIA PERENNIS-Herausgeber, der Berliner Philosoph und Theologe David Berger (Jg. 1968) war nach seiner Promotion (Dr. phil.) und der Habilitation (Dr. theol.) viele Jahre Professor im Vatikan. 2010 Outing: Es erscheint das zum Besteller werdende Buch „Der heilige Schein“ über seine Arbeit im Vatikan als homosexueller Mann. Anschließend zwei Jahre Chefredakteur eines Homomagazins, Rauswurf wegen zu offener Islamkritik. Seit 2016 Blogger (philosophia-perennis) und freier Journalist (u.a. für die Die Zeit, Junge Freiheit, The European). Seine Bibliographie wissenschaftlicher Schriften umfasst ca. 1.000 Titel.

Dr. David Berger betreibt den Blog PHILOSOPHIA PERENNIS, mit dem conservo einen regelmäßigen Austausch pflegt.

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www.conservo.wordpress.com        18.09.2019

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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5 Antworten zu Facebooks widersprüchliche Gemeinschaftsstandards

  1. uwe.roland.gross schreibt:

    Hat dies auf uwerolandgross rebloggt.

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  2. Dr. Gunther Kümel schreibt:

    Facebook zensuriert, und Zensur ist nicht nur grundgesetzfeindlich sondern auch unmenschlich.
    Aber das ist doch nichts Neues!
    Überall wird Zensur angelegt:
    „selbstverständlich“ Leserbriefe, Beiträge in Netzdiskussionen.
    Gesetze (§130) schreiben eine bestimmte Geschichtsauffassung vor, jeder Verstoß ist schwerstens pönalisiert, trotz des Verdikts des UNO-Menschenrechtsrates 2011, auch irrige Geschichtsauffassungen dürften nicht pönalisiert werden.
    Meinungsmonopole halten die Masse in Schach.
    Google reiht bei einer Suche nicht nach der Anzahl des Auftretens eines Begriffes im Netz, sondern strikt nach PC-Gesichtspunkten.
    Wikipedia („Lügipedia“) ist nur noch dazu zu gebrauchen, Fragen nach dem Liebesleben der Maikäfer zu beantworten. In weiten Bereichen gibt es die Einheitssuppe der veröffentlichten Meinung, manchmal subtil, meist brutal. Widerspruch gegen falsche Behauptungen sind unmöglich.
    .
    Zensur ist selbstverständlich geworden, sie ist „in der Mitte der Gesellschaft angekommen“.
    Keiner traut sich mehr „Neger“ oder „Zigeuner“ sagen, zu brisanten Themen wie Geschichte oder politischen Widerstand ist der Mund zu halten, das ist Konsens.
    Es dauert vielleicht nicht mehr lange, da wird der Satz „Zensur findet nicht statt“ aus dem GG gestrichen, er ist „obsolet“.
    .
    Alles das ist sonnenklar und braucht nicht zum Thema gemacht zu werden.
    .
    Wichtig ist indessen: „Warum machen die das?“ und „Wer ist es, der das macht?“ und vor allem:
    „Was ist das Endziel der Bevormundung?“
    .
    Ich denke, alles läuft auf die Agenda des „Globalismus“ hinaus auf die NEO-liberale „New World“.
    Volk und Kultur werden abgeschafft, der Einzelne wird entwurzelt und seiner Identität beraubt.
    Am Ende steht die weltweite Herrschaft eines neuartigen Super-Kapitalismus, der sich wie ein Krebsgeschwür verfestigt und verbreitet. Am Ende malochen die Vielen, die Entwurzelten, am unteren Ende des Existenzminimums, Nutznießer sind nicht mehr „die Reichen“. Sondern nur noch einige wenige Vielfach-Milliardäre, „Die Dreihundert“.
    Widerstand?
    Barnett: „TÖTET SIE!!“

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  3. Dr. Gunther Kümel schreibt:

    Nur noch hinter vorgehaltener Hand sprechen? Am besten gar nicht.

    Mendig, Geschäftsführer der hessischen Filmförderung, trifft sich mit PR-Berater Moritz Hunzinger dem AfD-Vorsitzenden Jörg Meuthen in Frankfurt privat zum Essen.

    Deshalb fordern jetzt 300 konformistische Staatskünstler Mendigs Rücktritt, darunter auch Mitglieder des Bundesverbands Regie.

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  4. Anonymous schreibt:

    Es geht nur darum, unliebsame Meinungen zu unterdrücken. Eine Seite von mir wurde ohne Ankündigung gelöscht, meine jetzige ist wegen wiederholter Falschmeldungen in der Reichweite eingeschränkt. Es wird kein Beitrag mehr öffentlich gemacht. Selbst Kommentare oder Artikel aus 2015 werden zu Mehrfachsperrungen herangezogen. Heute wurde ein Artikel von jouwatch über chinesische Wirtschaftshilfe entfernt, da Hass und Hetze. Das Beängstigende an der ganzen Geschichte ist aber, die Ignoranz der großen Masse der Bevölkerung, an immer weiteren Einschränkungen unserer Rechte.

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  5. Semenchkare schreibt:

    Sind die Richtlinien von FB überhaupt mit der Verfassung der USA vereinbar?

    *****************************************************************
    DIE ZUSATZARTIKEL DER VERFASSUNG ZUSATZARTIKEL

    1 Der Kongreß darf kein Gesetz erlassen, das die Einführung einer Staatsreligion zum Gegenstand hat, die freie Religionsausübung verbietet, die Rede- oder Pressefreiheit oder das Recht des Volkes einschränkt, sich friedlich zu versammeln und die Regierung durch Petition um Abstellung von Mißständen zu ersuchen.

    ….

    Die Zusatzartikel I—X bilden die sogenannte „Bill of Rights“ und sind 1791 in Kraft getreten.

    https://usa.usembassy.de/etexts/gov/gov-constitutiond.pdf

    Facebook ist ein Medienunternehmen und wenn ich richtig informiert bin ist der Gerichtsstand: USA

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