conservo-Zitat des Tages zu Künast-Beleidigungen

(www.conservo.wordpress.com)

von Nicolaus Fest *)  

„Laut Beschluß des Landgerichts Berlin darf Renate Künast mit Schmähungen belegt werden, die hier nicht wiederholt werden sollen. Der Beschluß ist grotesk, liegt aber auf der Linie vieler Gerichte, den Ehrenschutz für Politiker faktisch abzuschaffen.

Nun zeigen sich gerade jene Medien empört, welche die Etikettierung von Alice Weidel als “Nazischlampe” für satirische Hochkultur und hinnehmbar hielten. Allerdings hat Weidel, anders als Frau Künast, nie Unzucht mit Kindern als legitim verteidigt.“

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Der Journalist Nicolaus Fest arbeitete nach seinem 2. Staatsexamen und seiner Promotion zum Dr. jur. zunächst einige Jahre für das Auktionshaus Sotheby’s, dann für die Verlage Ebner Pressegesellschaft und Gruner + Jahr, von 2001 an für Axel Springer. Dort lange in der Chefredaktion von BILD, später bis zum Oktober 2014 stellvertretender Chefredakteur der BILD am SONNTAG. Seitdem freier Publizist. Politisch war immer ungebunden. Daher war der Wechsel in die Politik, den er im Herbst 2016 mit dem Eintritt in die Alternative für Deutschland vollzog, auch für ihn eine neue Erfahrung.
www.conservo.wordpress.com     23.09.2019

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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4 Antworten zu conservo-Zitat des Tages zu Künast-Beleidigungen

  1. floydmasika schreibt:

    Der Beschluss ist NICHT grotesk. Auch Nicolaus Fest scheint sich zu sehr aus Leitmedien zu informieren, und für viele Blogger gilt das gleiche. Niemand darf ohne Anlass „Drecksvotze“ genannt werden. Es ging bei dem Urteil darum, ob Politiker, die selber mit pädophilenfreundlichen Äußerungen unmut provozieren, in fernen belanglosen Foren wie dem von Sven Liebich auf Facebook juristisch auf Jagd gehen dürfen.

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  2. Artushof schreibt:

    Absolut richtig
    Es wäre interessant zu erfahren, welche Parteibücher solche rechtsprechenden Richter haben.
    Auf welchen Weg sollen wir uns zukünftig gefälligst begeben.
    Diese Form der geistigen Freiheit solcher Richter, welche mit einer Rechtsprechung belegt wird, ist nicht die Judikative die in der BRD lange Jahre eine politische Stabilität garantierte. Heute entzweit sich die Bevölkerung und die Politik trägt zum größten Teil die Schuld daran.
    Ich hatte heute die Gelegenheit mit einem Priester zusprechen, der 60 Jahre aktiv als Vertreter Gottes das Wort verkündet.
    Meine Frage an ihn war, warum die Kirche sich von den Menschen so massiv entfernt hat.
    Er antwortete mir, es liegt heute daran, daß das Wort Gottes nicht mit dem Herzen gepredigt wird.
    Heute ist es so, daß die Predigt vorgegeben wird, Abweichungen werden von oberster Stelle sehr genau beobachtet, sprich und verkünde den (politischen und neuen christlichen Geist) Text.
    Er war nie ein Freund dieser neuen Regeln und er wird es niemals sein.
    Wer seine Predigten aufnimmt spürt sein Herzblut und die Verbindung zur Gemeinde. Ein großes Stück Identifikation ist spürbar.
    Und doch, er spricht offen über die Zukunft der Christen und wagt die Behauptung, daß die Diktate der Kirche nur eine Momentaufnahme sind.
    Es ist und bleibt die Liebe, die als Nächstenliebe die Familie (er meint damit die Menschen auf der ganzen Welt) vereinen wird.
    Es darf, so sagt er nicht sein, daß bei einer bewusst nachvollziehbaren Menschheitsgeschichte der letzten 5- 6000 Jahre mal gerade ca. 340 Tage absoluter Friede war.

    Warum ich das schreibe, werden sie jetzt fragen.
    Es ist die Bestie mit den vielen Gesichtern in uns, vereint könnte man die Gesichter als Teufel bezeichnen.
    Die Wahrheit liegt nicht in den Händen einer Partei, sie liegt auch niemals in der Hand eines Gerichtes.
    Strukturen bleiben stets Gerüste, die ein Zusammenleben ermöglichen. Das gute darin zu finden und es als die Wahrheit vorne anzustellen bleibt meist ein Wunschgedanke des Bürgers.
    Die politische Ausgrenzung anderer, bleibt so lange ein Verbrechen am eigenen Volk, solange die Politik die Demokratie pflegt, danach spielt es sowieso keine Rolle mehr, denn die Diktatur ist zerstörend und oft tödlich.
    Die EU beschneidet schon lange die Demokratie und direkt auch die BRD.
    H. Höcke von der AfD fordert eine Ausweitung der direkten Demokratie, also genau das Gegenteil dessen, was die EU und die Einheitsparteien wollen.
    Wie also soll die Zukunft in einem Europa der Vaterländer funktionieren, wenn selbst das Vaterland in Struktur und im Wort von der EU nicht gewünscht wird.
    Wie soll der gesellschaftliche und politische Friede erhalten werden, den wir so dringend brauchen.
    Der Priester wagte zum Abschluß unseres Gespräches die Prognose, daß die Zeit des Friedens unter uns Menschen ihrem Ende entgegen geht,…………….es sei denn die Liebe behauptet sich als stärkste Kraft.

    Patriotische Grüße
    Artushof

    Zum Ausklang des Tages ein Deutsches Requiem mit dem unvergessenen und aus meiner Sicht besten Dirigenten
    Herbert von Karajan

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    • floydmasika schreibt:

      Es gibt zu wenige Leute, die ein Urteil oder wenigstens seinen Tenor lesen, bevor sie sich in Richterschelte üben.

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      • Artushof schreibt:

        da stimme ich ihnen zu und erschreckend daran ist, daß die Öffentlichkeitsarbeit der Medien so sehr schnell „ERFOLGE“ verbuchen kann und über drei Ecken gesprochen erhält der weitersagende eine ganz andere Darstellung. Ich bin aber weiterhin der festen Überzeugung, daß ein Richter kein Parteibuch tragen sollte.

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