Angst und Klimawahnsinn

(www.conservo.wordpress.com)

von altmod *)

Die herbeigeredete kollektive Psychose

Denn der Herr wird dir dort ein bebendes Herz geben
und erlöschende Augen und eine verzagende Seele,
und dein Leben wird immerdar in Gefahr schweben;
Nacht und Tag wirst du dich fürchten und deines Lebens nicht sicher sein.

  1. Buch Moses, Kap. 28, Vers 65-66

Die Katastrophen-Verkünder und Panik-Macher erhöhen ihre Schlagzahl. Kein Tag vergeht, ohne dass nicht mehrere neue Tataren-Meldungen über die gegenwärtige und gewärtigte Klimakatastrophe hinausposaunt werden. Politiker und Endzeitverkünder der Klimaforschung, Lügenpresse und Flunker-TV arbeiten dabei Hand in Hand. Letzte Woche warb denn auch der STERN für eine ZDF-“Doku“ mit dem Titel „Klimawandel – Die Fakten“ im Hauptprogramm am letzten Dienstag moderiert und promotet von dem Wissenschaftstausendsassa und Allerwelts-Experten Prof. Harald Lesch**).
Jedes lokale Käseblatt verbreitet auch nahezu täglich Horrormeldungen über abschmelzende Polkappen, Meeresspiegelanstieg, Monster-Hurricans, Waldbrände und „neues Waldsterben“. Keine Zeitungsausgabe ohne „Fridays for Future“ – Promotion.
Die Menschen werden nahezu schwindlig geschrieben und geredet – in eine kollektive Psychose getrieben.
Getrieben?

Nein, sie ist schon vorhanden: „Die Klimahysterie als Dauermodus deutscher Politik“ (Wolfgang Herrles). Tagtäglich werden die apokalyptischen Reiter der Klimakatastrophe beschworen.

Der Klima- oder CO2-Wahn gleicht einer psychischen Epidemie wie sie einst im Mittelalter die Kinderkreuzzüge und das Flagellantentum hervorgebracht hatte.

Kinder an die Front

Unter der Leitung „visionärer“ Knaben brachen 1212 Tausende von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus Deutschland und aus Frankreich zu einem (unbewaffneten) Kreuzzug auf, um das heilige Land zu befreien.

Etwa um 1260 kam es ausgehend von Italien zu einer spirituellen Massenbewegung von Geißlern. Der Anführer der Bewegung berief sich dabei auf die Stimme eines Engels, der eine Vernichtung der Städte ankündigte, wenn die Bewohner nicht Buße täten. Es fand dann eine Friedensprozession mit öffentlicher Selbstgeißelung statt und so wurde daraus eine öffentliche Inszenierung. Die Selbstgeißelung sollte die Rettung der Welt vor dem Zorn Gottes bewirken.

Der Mönch und religiöse Eiferer Savonarola hatte Ende des 15. Jahrhunderts sich in Florenz mit einer Kinderarmee umgeben, welche seine Parolen verbreiteten und exekutierten. Diese fanatisierten halbwüchsigen Vandalen durften „im Namen Christi“ alles beschlagnahmen, was als Symbol für die Verkommenheit der Menschen gedeutet werden konnte, durften in jedes Haus eindringen und „anrüchige“ Dinge zerstören, z. B. Schminktöpfe, Spiegel, Perücken, reiche Kleidung, Bilder und Skulpturen. Wer ihnen keine Almosen gab, wurde verprügelt.

Die von den Politikern und der Presse herbeigeredete und herbeigeschrieben Kriegsbegeisterung vor dem 1. Weltkrieg glich gleichfalls einer Massenhysterie. In den Sommertagen im Juli und August 1914 machte sich Kriegsbegeisterung breit und es kam zu einem rauschhaften, kollektiven Nationalismus (später als „Augusterlebnis“ mystifiziert). Sprösslinge aus der Mittel- und Oberschicht sehnten sich danach, es den „Feinden“ Deutschlands zu zeigen. Sie meldeten sich reihenweise und ziehen mit viel Hurra in den Krieg. Auch Frauen und Mädchen zieht es an die Front. Ebenso die Jugendlichen des „Wandervogels“ melden sich in Scharen freiwillig zum Kriegsdienst.

Waren es im Mittelalter christliche Eiferer, sind es in modernen Zeiten die Massenmedien und die Politik, welche die Exaltiertheit vorantreiben.

Katastrophenszenarien der 70er

Schon in den 70-Jahren wurde von einer aufkommenden Klimakatastrophe gesprochen . Damals Eis, heute heiß! Die Mehrheit der zuständigen Wissenschaftler und die Medien waren sich seinerzeit einig, dass die Welt vor einer neuen Eiszeit stehe, da die globalen Temperaturen zuvor gesunken waren. Die zu erwartenden Folgen glichen frappant denen, die heute im Zusammenhang mit der Erderwärmung diskutiert werden: Unbewohnbarkeit der Erde, Extremereignisse, Hurrikane, Dürren, Fluten, Hungerkrisen, die CIA erwartete bereits Klimakriege. Und natürlich war der Mensch verantwortlich für den sich abzeichnenden Klimawandel.

»„Während wir in den 75 Jahren unseres Jahrhunderts unter den außergewöhnlichen Bedingungen für ein gemäßigtes Klima lebten, scheint Entscheidendes heute daraufhinzuweisen, dass wir einer flächendeckenden Abkühlung entgegen gehen. Allerdings sind sich die Klimatologen hinsichtlich der Ursache und der Dauer dieses Trends zur Abkühlung nicht einig. Wenn sich das Klima ebenso dauerhaft verändert, wie es die pessimistischster von ihnen vorhersagen, werden die Konsequenzen katastrophal.“ Dieses Zitat stammt aus einem Artikel von „Newsweek“ aus dem Jahr 1975. Erneut abgedruckt wurde es im französischen Geopolitik-Magazin CONFUTS (NO 23, 9/2019 im Rahmen einer Reportage über 70er-Jahre-Prophezeiungen einer angeblich unmittelbar bevorstehenden Kältezeit. Den damaligen Ankündigungen zufolge sei die klimatische Abkühlung „vom Menschen verursacht und im Jahr 2000 werde die Welt eine neue Eiszeit erleben. Es besteht dringender Handlungsbedarf, und diese schwere Aufgabe fällt den Politikern zu“.

Auch das so seriöse Time Magazine hatte seine Leser über die kommende Abkühlung bereits gewarnt. Das war 1972. Erwähnt wurden Wissenschaftler, die eine Zunahme der Polkappen und eine Temperaturabnahme seit 1940 festgestellt hatten. Es gibt eine globale Abkühlung, betonte das Magazin, und wir stehen vor einer neuen Eiszeit. Der Beweis: Zwischen 1945 und 1970 sind die Temperaturen immer weiter gesunken.“ Jean-Baptiste Noe führt in „Conflits“ weiter aus: „Journalisten und Wissenschaftler arbeiteten eng zusammen, um vor dieser gigantischen Abkühlung zu warnen.“ Im Jahr 1978 prophezeite die „Los Angeles Times“ die globale Abkühlung innerhalb der folgenden 30 Jahre.«
(Zitiert aus Die Tagespost)

Ein Aufklärungsorgan wie der Spiegel, muste sich damals selbstredend an dieser Klimadiskussion beteiligen und schockte seine gläubigen Leser ebenfalls mit einer drohenden Eiszeit – siehe hier und hier.

Weitere Katastrophen-Propheten der 70er:

1971 erschienen Paul Ehrlichs „Die Bevölkerungsbombe“ und Gordon Taylors „Das Selbstmordprogramm“.

Herbert Gruhl, einer der Gründer der Grünen veröffentlichte 1975 das Buch „Ein Planet wird geplündert“.

1973 kam es zur ersten „Ölkrise“ und dann verkündete der Club of Rome das Ende des Wachstums und prophezeite das Versiegen der Öl- und Rohstoffquellen binnen einer Generation.

In den 70ern hatten Autoren wie Robert Jungk mit seinem Pamphlet „Der Atomstaat“ Bestsellerstatus.

Die düsteren Vorhersagen prägten die aufkommenden Debatten über Umwelt- und Ressourcenfragen, und über die von „Wissenschaftlern“ und Medien gezeichnete Apokalypse definierte sich nun die jetzt entstehende ökologische Bewegung und die in der Bundesrepublik gescheiterten kommunistischen Rattenfänger organisierten sich neu in der Partei „Die Grünen“.

Waldsterben, Ozonloch und Tschernobyl

Jedes nachfolgende Jahrzehnt brachte neue apokalyptische Gefahren zutage.

In Deutschland berichtete der Spiegel erstmals am 31. Mai 1982 unter dem Titel „Der Schreck von drüben“ über die drohende AIDS-Epidemie. Die bayerische Staatsregierung dachte über Internierungslager für HIV-Infizierte nach, um die Restbevölkerung zu schützen.

Anfang der 80er Jahre warnten die Forstwissenschaftler Bernhard Ulrich und Peter Schütt vor einem bevorstehenden bzw. stattfindenden Waldsterben und forderten eine Verbesserung der Luftreinhaltung. Die Massenmedien griffen diese Warnungen auf, mit einer Titelgeschichte des Spiegel im November 1981 kam das Thema öffentlich zum Durchbruch.

Ebenfalls seit Anfang der 1980er wurde über die Ozonlöcher mit Gefahren für die Menschheit  berichtet. Durch die Löcher gelangte mehr der gefährlichen Weltraum-Strahlung aus dem All bis an die Erdoberfläche und bedrohte den Menschen direkt. Sie fürchteten sich vor Folgen wie Hautkrebs oder Missernten.

1986 ereignete sich in Tschernobyl der ultimative menschgemachte Katastrophenfall, der bis heute nachwirkt. „Atomkraft nein danke“ sprach nun die Millionen an. Willy Brandt sprach plakativ vom „Teufelszeug“ und lieferte damit den Grünen, wie schon in anderen Bezügen, eine wohlfeile Wortschöpfung und Argumentationshilfe.

In den 90er Jahren kam es in Großbritannien zum Ausbruch von BSE-Erkrankungen, der „Rinderwahn“ griff umgehend auf Deutschland über und führte 2001 zum Rücktritt der (grünen) Gesundheitsministerin und des Landwirtschaftsministers.

2002 erschütterte die SARS-Krise Deutschland – weniger die Welt. In Deutschland starben 9 Menschen in China – wo die Krankheit ausbrach – etwa 8000 Menschen. Ökonomen fürchteten eine Börsenkrise und einen Zusammenbruch des internationalen Luftverkehrs.

In den 90ern meldeten sich dann wissenschaftliche und literarische Apokalyptiker zu Wort:

Stephen Hawkins gab der Menschheit eine Überlebenschance von maximal tausend Jahren. Carl Amery, Schriftsteller und hartnäckiger Öko-Fundamentalist sah einen „Gemeinschaftsselbstmord“ am Werke, der »vielleicht schon unsere Kinder und Enkel zu langwierigem, qualvollem Sterben verurteilt«.

Prof. Hoimar von Dithfurt (ein vormaliger „Fernseh-Experte“ wie H.Lesch), schrieb: „Endzeit… es steht nicht gut um uns. … Die Hoffnung, daß wir noch einmal, und sei es um Haaresbreite, davonkommen könnten, muß als kühn bezeichnet werden. Wer sich die Mühe macht, die überall schon erkennbaren Symptome der beginnenden Katastrophe zur Kenntnis zu nehmen, kann sich der Einsicht nicht verschließen, daß die Chancen unseres Geschlechts, die nächsten beiden Generationen heil zu überstehen, verzweifelt klein sind.« Es ist soweit, sich von der Erde zu verabschieden: »Unsere Kinder wer den die Zeitgenossen der Katastrophe sein und unsere Enkel uns verfluchen – soweit sie dazu noch alt genug werden.«

So wurde bereits die Neurotisierung der Gesellschaft peu a peu betrieben.
Aber eine derartige Hysterie und Massenmobilisierung in Blick auf die Umwelt und sonstige „Menschheitskatastrophen“ wie heutzutage, war aber bis dahin noch nicht evident.

Angst und Affluenza

Ein Disputant meint, der Klimawahn werde von der Politik nur hochgespielt, um neue Steuern und Abgaben zu rechtfertigen, um kommende Haushaltslöcher – z.B. durch die Flüchtlings- und „Integrations“Politik – stopfen zu können. Natürlich, da ist sicher etwas Wahres dran. Dafür lassen sich aber Jugendliche und Kinder nur schwer mobilisieren – behaupte ich mal. Da braucht es schon etwas Besonderes.

Dazu muss jetzt ein mit einem psychischen Schaden stigmatisierter Teenager herhalten, der mit allen PR- und Marketings-Strategien aufgebaut wurde, um mit seinen Negativ-Prophezeiungen und Drohungen auf seinesgleichen einzuwirken: einer wohlstands-verwahrlosten und areligiösen Jugend und Erwachsenenwelt den Weg der Erlösung aus ihrer moralischen Unmündigkeit zu weisen.

Zur religiösen Dimension der Klimahysterie schreibt Edgar L. Gärtner (in „Öko-Nihilismus – Eine Kritik der politischen Ökologie):

„Fakten wie Wirbelstürme oder Überschwemmungen oder auch das Austrocknen der Sahelzone wie das zeitweise Wiederergrünen der Sahara sowie die Häufung mediterraner Sommer und milder Winter in unseren Breiten werden doch nicht deshalb als Argumente für das Herannahen einer Klimakatastrophe akzeptiert, weil sich daraus induktiv ein solcher Trend ableiten ließe, sondern weil sie auf den pessimistischen Mythos der Apokalypse anspielen. Dieser aus der Offenbarung des Johannes im Neuen Testament stammende Mythos hat im Denken der meisten Europäer einen festen Platz — selbst bei Leuten, die die Bibel nie zu Ende gelesen haben. Aus der zweideutigen Quelle der Johannesoffenbarung schöpften schon die Nazis ihre Vorstellung vom kommenden Dritten Reich. Andere Quellen für das apokalyptische Denken gibt es … im europäischen Kulturkreis nicht.“

Es wird eine Droh- und Angstkulisse aufgebaut – und Angst gebiert Ungeheuer (Goya) und Angst gebiert Angst. Zugleich ist Angst ein Stammhirnprozess, der meist nicht zugänglich ist für rationale Argumentationen und darauf bauende Kommunikationen (= Großhirnprozess!). Ängste schüren damit stets neue Gefahrenschemata.

Gärtner weiter:
„Wo die political correctness, wie in der „Klimapolitik“ Deutschlands und anderer europäischer Länder, tatsächlich herrscht, ist sie deshalb keineswegs das Resultat rationaler Diskurse, als das sie offiziell ausgegeben wird. Vielmehr besetzt sie in den Hirnen der überzeugten Vertreter dieser Politik allem Anschein nach den Platz, an dem Hirnforscher das Bedürfnis nach Religion ausgemacht zu haben glauben. Das heißt, sie beruht auf einer Reihe fest programmierter Regeln, die nicht mehr kritisch hinterfragt werden können. Es kann auch aus Gründen der Hirnphysiologie zwischen verschiedenen Religionen keinen rationalen Dialog geben. Nur durch diplomatische Bemühungen um produktive Mißverständnisse lassen sich Religionskriege vermeiden.“

____________

**) Der „gelernte Astrophysiker“ Professor Lesch ist ein typisches (pseudo)wissenschaftliches Mietmaul des ZDF (für Terra X usw.), und er beliefert auch damit einen eigenen Youtube-Kanal mit seinem Sachverstand. Dort philosophiert und schwadroniert er über Themen vom Urknall bis zur „digitalen Diktatur“, zerpflückt Gottesbeweise und entlarvt Klimaleugner, klärt über die „Grenzen des Lobbyismus“ auf und „prüft wisssenschftlich“ Trump und die AfD. Ein wahrer Tausendsassa der Aufklärung, ein echtes Universalgenie, von denen man glaubte, sie seien seit mehr als 200 Jahren seit Newton und Leibniz ausgestorben.

*****

*) „altmod“ ist Facharzt und Blogger (http://altmod.de/) sowie Kolumnist bei conservo
www.conservo.wordpress.com       24.09.2019

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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11 Antworten zu Angst und Klimawahnsinn

  1. Semenchkare schreibt:

    Das Problem sind nicht die Klimaverängstiger, sondern Leute die drauf reinfallen. Die sind Masse und damit das Problem.
    An mir prallt das Klimagedöns einfach ab.

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  2. ceterum_censeo schreibt:

    Treffender und informativer Artikel,
    lieber altmod.
    Danke!

    Gefällt 2 Personen

    • ceterum_censeo schreibt:

      …. einer wohlstands-verwahrlosten und areligiösen Jugend und Erwachsenenwelt den Weg der Erlösung aus ihrer moralischen Unmündigkeit zu weisen.“

      WIE WAHR!

      Sind die noch zu retten?

      Gefällt 2 Personen

  3. Helmut Roewer schreibt:

    Vortrefflicher Beitrag. Die Frage (frei nach Lenin) lautet: Was tun?

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  4. Semenchkare schreibt:

    …eigentlich alles gesagt
    ********************************

    Weltwoche Daily, 19. September 2019

    Ökoterrorismus.
    Infantilisierung des Fernsehens.
    Wie teuer wird die Klimawende?
    Deutschland dreht durch.
    Friedenstaube Trump.

    ca 14 min.

    … 🙂

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  5. luisman schreibt:

    Hat dies auf Nicht-Linke Blogs rebloggt.

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  6. gelbkehlchen schreibt:

    Wohlstandsverwahrlosung schlägt die Vernunft? Ich will hoffen, dass die Vernunft gewinnt. altmod gut gemacht.

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  7. Sandokan schreibt:

    Greta ist eine Agitation Propagandistin, Merkel sehr ähnlich, die Schutzschild korrupter Politiker die ihre Bürger und Nationen ausrauben mit Klimawandellügen decken soll, damit der Selbstbedienung -sladen noch ein Weilchen funktioniert, bevor er Insolvenz anmelden muss um die NWO zu erzwingen. Da plärrt die Göre was von Kinderschutzrechten wegen dem Klimawandel, nicht gegen Kinderehen, Gewalt gegen Kinder, Frauen und auch Männer, sie ist eine indoktrinierte Puppe des Ökofaschismus und Dienerin der globalen Eliten der Finanzoligarchie. Unsere Politiker haben unsere Länder in die absolute Pleite für ihren Größenwahn und Ideologie gewirtschaftet und wollen uns zwangsweise, weil der Ablasshandel mit CO2 Zertifikaten um Unternehmen zu Strafzahlungen zu erpressen jetzt noch als Bürger in Haft nehmen, das Geld muss für Eliten und grüne Ökodiktatur verdonnert werden.

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    • ceterum_censeo schreibt:

      sh.: –

      (Semenchkare) – Greta ist auf Grund Asberger, ideal um die Deppen zu „füheren“.
      Die kann nur das wahrnehmen, wie sie es sieht:

      Eindimensional, Agressiv, Hysterisch und ganz wichtig: MEDIENWIRKSAM !

      Die Präsentation Gretas, das hat schon was pittoresk stalinistisch goebellistisches…

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      ceterum_censeo schreibt:
      24. September 2019 um 20:09
      https://conservo.wordpress.com/2019/09/24/greta-thunberg-ein-indoktriniertes-kind-geraet-in-panik-und-an-die-schwelle-zur-paranoia/#comment-47804

      Hab ich hier vor einiger Zeit schon mal zitiert:
      – Greta Thunberg ist langsam aber sicher ein Fall fürs Jugendamt –

      – Greta sitzt mit selbstgebasteltem Pappschild an einer Hauswand in Schweden auf dem Boden.
      REIN ZUFÄLLIG kommt an genau diesem Tag, in genau dieser Stunde,
      an genau diesem Ort Ingmar Rentzhog, ( … )

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