Ideologie des Gender-Unfugs – Bravo NZZ

(www.conservo.wordpress.com)

Von Klaus Hildebrandt

Ich weiß nicht, was besser ist, dieser Clip https://www.youtube.com/watch?v=Y-hy29b0xjc  oder der Artikel https://www.nzz.ch/meinung/gender-sprache-die-sexualisierung-der-sprache-von-oben-ld.1513053?mktcid=nled&mktcval=107_2019–10-04&kid=nl107_2019-10-3  ? Trotz unterschiedlicher Ansätze und Stil, drücken beide doch das gleiche aus.

Der vom Staat initiierte Gender-Unfug ist tödlich für uns alle, denn er zerstört die Menschen von Grund auf. Diese Ideologie verstößt gegen die Natur selbst.

Das ist auch das erklärte Ziel grün-linker Politik (s. Beispiel Massenmigration), inzwischen aber auch der CDU, die seit rd. 10 Jahren völlig von ihrem einst „christlichen“ Pfad  abgekommen ist. Was wir heute erleben, sind die ganz konkreten Auswirkungen dieser obskuren und gleichermaßen albernen Genderpolitik, unter der wir am Ende aber alle zu leiden haben. Es fehlt den Menschen und insbesondere den Kindern und Jugendlichen an Geborgenheit und Orientierung, die kein Staat auf der Welt geben kann. Dazu sind nur die Familien in der Lage, warum sie endlich auch wieder mehr gefördert werden müssen. Auch die gezielte, billige staatliche (Früh-) Sexualisierung, die sich wie ein Geschwür breit macht, muss gestoppt werden.

Die Arbeit (und Bedeutung) der Familie kann kein Staat ersetzen. Wo keine normale Erziehung mehr stattfindet und keine Fürsorge mehr ist, zieht Chaos ein. Das ist Sozialismus, von dem viele die Nase gestrichen voll haben.  Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) forderte einst „die Hoheit über dt. Kinderbetten“. Was daraus geworden ist, sehen wir inzwischen deutlich. Gerade diese SPD fordert heute ein „Recht“ auf Abtreibung bis kurz vor der Geburt. So sehr „liebt“ sie Kinder.

Deutschland braucht einen Neustart, denn unser Land hat Besseres verdient. Wir brauchen eine Rückbesinnung auf Werte, dann werden wir auch die Probleme der Zeit wieder bewältigen können.

Diese Regierung hat versagt, und das kommt uns alle teuer zu stehen. Stehen wir auf und tun etwas dagegen. Beginnen wir damit, die Probleme beim Namen zu nennen, auch wenn Berlin das nicht gerne hört. Ich habe das ehrliche Gefühl, dass wir langsam aufwachen und uns der Korrektur öffnen. Wir müssen es, wenn wir unseren Kindern und den Generationen nach uns eine lebenswerte Welt hinterlassen wollen. Das ist sogar unsere Pflicht.

—–

Ex-Verfassungsschutz-Präs. Maaßen hatte recht: NZZ und Weltwoche sind das Westfernsehen Deutschlands….. großartig! 

…… schon gesehen/gelesen? (https://www.nzz.ch/meinung/gender-sprache-die-sexualisierung-der-sprache-von-oben-ld.1513053?mktcid=nled&mktcval=107_2019–10-04&kid=nl107_2019-10-3)

Bravo, NZZ!

www.conservo.wordpress.com     5.10.2019

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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18 Antworten zu Ideologie des Gender-Unfugs – Bravo NZZ

  1. Peter Dege schreibt:

    Sie schreiben: … Beginnen wir damit, die Probleme beim Namen zu nennen, auch wenn Berlin das nicht gerne hört. Ich habe das ehrliche Gefühl, dass wir langsam aufwachen und uns der Korrektur öffnen. …

    Dazu möchte ich Ihnen dieses Foto aus Berlin zeigen:

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  2. Semenchkare schreibt:

    Obengenannter videolink: Fehler-Code: 403

    Bisher habe ich hier im pers. Umfeld noch keinen gendern gehört.

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  3. Semenchkare schreibt:

    OT
    Ich halte das Video für sehr wichtig! Vorallem weil ein Ex-Muslim (Kian Kermanshahi) gleich zu Beginn absolut Klartext spricht !! Deutlicher, Eindringlicher als man es sonst von Stürtzenberger hört oder bei M.M. ließt…!!

    Im Prinzip sind dies (WerteUnion), was ich bisher sah, abgeschwächte AfD-Postulate.

    ******************************************************************

    NITIATIVE AN DER BASIS zu Gast bei der WerteUnion-Berlin (31. August 2019)

    ca 100 min.

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  4. Semenchkare schreibt:

    Zurück zum Gendermüll
    Eigentlich das Standardwerk von Birgitt Kelle zum Thema
    *******************************************************
    Gendergaga – Wie eine absurde Ideologie
    unseren Alltag erobern will

    Über das Buch

    Heute schon über Ihr Geschlecht nachgedacht? Gender Mainstreaming – die Vielfalt der Geschlechter – ist überall und in aller Munde. 20 Jahre lang hat sich diese absurde Ideologie unbeobachtet durch alle Hierarchieebenen gearbeitet – und jetzt haben wir den Salat. Gleichstellungsbeauftragte, Kirchen, Unternehmen, Ämter – alle haben sich des Themas angenommen. Wir gendern jetzt Spielplätze, Ampeln, Toiletten, Studiengänge, die deutsche Sprache und sogar die Bibel. So langsam schwant immer mehr Bürgern, dass dies alles von zweifelhaftem Sinn und Nutzen ist, dafür aber zielsicher Steuergelder vernichtet. Aber es gibt auch positive Aspekte: Selten hatte eine Ideologie mit Weltverbesserungsanspruch einen derart großen Unterhaltungsfaktor. Und deswegen hat Gender Mainstreaming es verdient, als das betrachtet zu werden, was es ist: eine große Satireshow. Bühne frei!

    http://gendergaga.de/

    Mein Fazit:
    Sollte mir so ein Sprachpanscher was erzählen wollen, lasse ich den stehen oder lache den einfach aus!

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  5. d1d3 schreibt:

    Thüringen scheint genug von Salonbolschewist Ramelow zu haben. Die neusten Zahlen:

    https://terminegegenmerkel.wordpress.com/2019/10/05/tgm-prognose-ltw-thueringen-19/

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  6. Freya schreibt:

    „Der vom Staat initiierte Gender-Unfug ist tödlich für uns alle, denn er zerstört die Menschen von Grund auf. Diese Ideologie verstößt gegen die Natur selbst.
    Das ist auch das erklärte Ziel grün-linker Politik (s. Beispiel Massenmigration), inzwischen aber auch der CDU, die seit rd. 10 Jahren völlig von ihrem einst „christlichen“ Pfad abgekommen ist.“

    Doch genau hier liegt auch ein versteckter Punkt, den die Genderisten, Gutmenschen und Massenmigrationsfans noch nicht so ganz gerafft haben dürften. Mir ist persönlich von einigen Moslems, auch aus afrikanischen Clans, versichert worden, dass man zwar hier in Europa ist, um den Islam zu installieren, doch das die wahren Moslems (zumindest in einigen Gladubensrichtungen) selber noch am ehesten Achtung vor echten Christen hätten. Man wisse genau, das diese Leute zumindest an einen Gott glauben und man wird ihnen dereinst die Chance zur Konvertierung geben. Viele Moslems glauben ja, das ihr Allah der gleiche Gott ist, wie der Christengott und Jesus ist nur ein weiterer Prophet bei denen.
    Den anderen, den Atheisten und Modernisierern wird man sofort den Kopf abschlagen.

    Nunja, man darf noch rätseln, wie wohlwollend die dann mit den ganzen Diversen und Angepassten und Umgebauten umgehen werden. Dann mal zu, es gibt noch Teddybären zum Werfen, die Party geht weiter !!!
    Danke für den Artikel, er greift auf, was alles sonst noch gegen die Wand gefahren wurde, außer dem Glauben an Jesus Christus und seine heilige Kirche.
    mit patriotischen Grüßen von Freya

    Gefällt 1 Person

  7. Ingrid schreibt:

    Dieser ganze Gendermist geht mir gewaltig auf die Nerven.
    Für mich gibt es Mann und Frau und sonst nichts. Ich achte Menschen mit anderen Färbungen, denn jeder hat das Recht nach seinem Gusto glücklich zu werden.
    Wir sollten endlich aufhören darüber zu reden, dann nimmt man diesem Unsinn sehr schnell die Grundlage.

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  8. Berti schreibt:

    Fein, da können wir auch unsere Sprache vereinfachen, da gibt’s kein der u. die mehr sondern nur noch das.
    Fangen wir also an, wie wär’s z.B. mit …das Merkel?

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  9. text030 schreibt:

    „Die Arbeit (und Bedeutung) der Familie kann kein Staat ersetzen…“

    Kleine Korrektur. Der Staat hat überhaupt kein Recht, die Familie zu ersetzen. Er hat die Rahmenbedingungen zu schaffen, dass sich Familien in Freiheit und sozialer Sicherheit entfalten können.

    Gefällt 3 Personen

  10. Artushof schreibt:

    Der satirische Wochenrückblick mit Hans Heckel

    Macht endlich Notstand!

    Warum Sebastian Kurz den Falschen verpflichtet ist, wie eine gute Regierung bestimmt wird, und was uns Eritrea lehrt

    05.10.19

    Die Österreicher sind ja schon seit Langem ein Ärgernis. Die machen, was sie wollen, und wählen den, den sie für richtig halten. Und der koaliert dann mit denjenigen, die er passend findet.
    Wie rücksichtslos sie dabei durchs Beet „unserer Werte“ stampfen, hat der immergute Claus Kleber konsterniert mit ansehen müssen. Der Frontmann des „Heute Journals“ wollte dem Wahlsieger Sebastian Kurz den Schwur abnehmen, dass er endlich umsetzt, was „die deutsche Regierung, die Benelux-Regierungen, die Frankreich-Regierung und so weiter“ von ihm verlangen, nämlich dass er eine neuerliche „Allianz mit den zweifelhaften Rechtsnationalen in Österreich“ ausschließt.
    Doch was antwortet dieser freche Kerl? „Nein“, denn er sei seinen Wählern verpflichtet und „nicht dem Ausland und auch nicht irgendwelchen Medienvertretern“. Wem ist Kurz verpflichtet? Seinen „Wählern“? Und wenn da nun Rechtspopulisten dabei sind? Oder Klimaskeptiker? Oder Anhänger von kontrollierten Grenzen? Also Nazis?
    Wer sich solchen Gestalten verpflichtet fühlt und nicht den Regierungen in Berlin, Paris, Brüssel „und so weiter“, der soll sich nicht wundern, wenn er mit härtesten Sanktionen zu rechnen hat. Heiko Maas, als unser Außenminister im Grunde ja zuständig für Strafaktionen gegen aufsässige Fremdstaaten, bringt es auf den Punkt: „Die Feinde der Freiheit verdienen keine Freiheit!“
    Kleber fasste sich glücklicherweise rasch wieder und brachte die Lage auf den Punkt: „Da ist es ja gut, dass die Österreicher mit der gegenwärtig regierenden Expertenregierung ohne politische Parteien so zufrieden sind.“
    Nach dem Bruch der ÖVP-FPÖ-Koalition und der Abwahl von ÖVP-Kurz als Kanzler hatte man in Wien eine Art Direktorium eingerichtet, das frei von Parteien und Einmischungen des Wahlvolks die Regierungsgeschäfte übernahm. Eine Regierung für den Ausnahmezustand, gewissermaßen.
    Für einen wie Kleber offenbar generell die ideale Konstruktion für den Fall, dass das Volk nicht will (also wählt), wie er und die Seinen es sich vorstellen. Herrschen, ohne sich dem demokratischen Zirkus aussetzen zu müssen, herrlich. Solche Notstands­kabinette haben völlig freie Hand!
    So sehr Staatsfunker Kleber das jetzt aber auch genießen mag, die Sache hat einen Haken. Wenn Kurz seinen Koalitionspartner erwählt hat (womöglich gar wieder die zweifelhaften Rechtsnationalen!), gilt wieder der Volkswille vom Wahltag.
    Und das sollen wir einfach so hinnehmen? Da müsste doch was zu machen sein! Keine Sorge, ist es auch, die klugen Köpfe sind längst drauf gekommen. Man muss nur dafür sorgen, dass immer irgendein „Notstand“ herrscht, mit dem man dem unreifen Volk verklickern kann, dass sein Wille im Moment leider nicht zählt, weil es „Wichtigeres“ gibt.
    Eine Stadt nach der anderen erklärt neuerdings den „Klimanotstand“. Fürs Erste ist das wohl eher symbolisch gemeint. Aber man muss die Leute ja erst mal dran gewöhnen, was langsam geschehen sollte, damit sie nicht plötzlich aufwachen. Nach und nach werden sie ihre Entmachtung schlucken, wenn ihnen erklärt wird, dass Einwände zurzeit nicht diskutiert und Entscheidungen nicht per Abstimmung gefällt werden können, weil die Zeit zur Weltrettung drängt und daher „Notstand“ herrscht.
    Wer dennoch dazwischenquatscht, wird eisern an die Wand gespielt. Dabei sind alle Tricks erlaubt, wie etwa das „Spiegeln“. „Spiegeln“ nennt man es, wenn Sie jemandem genau das vorwerfen, was Sie selbst gerade gemacht haben. Beispielsweise, wenn Sie jemanden grundlos „Schuft“ nennen und ihn gleich darauf anklagend fragen, warum er Sie beleidigt habe. Schlau, was?
    Um zu illustrieren, wie der Dreh in der Wirklichkeit funktioniert, müssen wir leider noch mal auf das Mädchen Greta zurück­kommen. Mit hasserfülltem Gesicht war sie in einer aggressiv anklagenden Tirade auf die Weltöffentlichkeit losgegangen: „Wie könnt ihr es wagen, meine Träume und meine Kindheit zu stehlen!“ zeterte sie und drohte, dass nunmehr eine Linie gezogen würde. Sie erinnern sich.
    Hätte ein „Klimaskeptiker“ in diesem Ton gepoltert, würde man ihn geradewegs der „Hassrede“ überführen. Im Falle von Greta lesen wir dagegen auf „Focus- Online“ die Überschrift: „Psychologe erklärt, woher der Hass auf Greta Thunberg kommt.“ Die Schwedin habe ja bloß „mit einer emotionalen Ansprache aufgerüttelt“. Ihre Kritiker im Internet „wettern“ stattdessen gegen die Aufrüttlerin, so das Magazin.
    Es werden Beispiele genannt: Einer meint, Greta „nervt“, ein anderer will sie zum Psychiater schicken, und ein Dritter fragt sich, „mit was für einem Recht legt das Kind Beschwerde ein … Leben wir in einem Kindergarten?“ Ja, „Hass“ kann so grausam sein, wo Greta doch nur „emotional“ war.
    Der Psychologe führt den „Hass“ der Genervten, der Besorgten und der Fragensteller darauf zurück, dass wir in Deutschland eine „extrem gereizte Gesellschaft“ hätten, die „annimmt, dass man ihr etwas wegnehmen könnte“. Na sowas! EEG-Umlage, CO2-Steuer, Entwertung des eigenen Autos durch Diesel-Kampagne, Fahrverbote, Baukosten-Explosion durch immer neue Klima-Auflagen … Wie kommen diese Figuren nur auf die krude Annahme, dass man ihnen etwas wegnehmen „könnte“? Ts,ts,ts …
    Diese „Gereizten“ sind offensichtlich üblen Fake News aufgesessen. Auch so ein Wort, das man bei den „Spieglern“ gern in Stellung bringt.
    Allerdings hat die Methode einen Haken. Ein Teil des Volkes hat den Trick durchschaut und „spiegelt“ seinerseits die Spiegler. Und was geschieht, wenn man ein Spiegelbild spiegelt? Genau: Im Nu stehen die Dinge wieder richtig herum und man erkennt die Wahrheit, wie sie ist. Nämlich dass diejenigen, die ständig mit dem Vorwurf der „Hassrede“ herumschleudern, in Wirklichkeit selbst vom Hass zerfressen sind. Oder dass die Wahrheit ausgerechnet dort stecken könnte, wo jemand „Fake News“ draufgeklebt hat. Und dass sich der friedliche Bürger lieber in Sicherheit bringen sollte, wenn er einer Meute begegnet, die laut „gegen Gewalt und Intoleranz“ demonstriert.
    Im Heimatstadtteil des Verfassers lief neulich wieder irgend so ein „Event“ auf dem zentralen Platz. Was genau, war von draußen nicht zu erkennen. Näher herangehen mochte ich nicht, denn schon von Weitem hörte man eine Männerstimme grell ins Mikrofon bellen: „Wir sind tolerant!“, und nochmal: „Wir sind tolerant!!“ Es hörte sich an wie ein fanatischer Kampfaufruf, nein, wie eine Drohung: Und wagt es ja nicht, anders zu sein als wir!
    Ob ich der Einzige war, der den Schwindel durchschaut hat? Kaum, denn deutlich zu erkennen war, dass der Kläffer seine Parole in ziemlich dünn gesätes Publikum schrie. Haben die Leute etwa verstanden, was da gespielt, also falsch gespielt wird? Wählen die demnächst womöglich was „Zweifelhaftes“?
    Ein bedenklicher Verdacht, der uns zurück­führt zu Claus Kleber und seiner klugen Idee von einer guten Regierung. Warum sollte es so ein Regime, das sich keinem Volkswillen zu beugen hat, nur in Österreich geben? Und warum nur für eine gewisse Zeit?
    Ungarn, Polen, Tschechien, Brexit-Britannien oder bis vor Kurzem (und nach den nächsten Wahlen vermutlich wieder) Italien: Überall erkennen wir schließlich, dass das „Volk“ es nicht hinkriegt, die Richtigen zu wählen. Das Beste wäre es, die EU teilte den Ländern von Brüssel aus die Regierungen zu, die dann ganz sicher ohne „zweifelhafte“ Elemente auskämen. Natürlich müsste man das den Leuten als bloße Übergangslösung verkaufen, beispielsweise notwendig geworden durch den bereits fertig konstruierten „Klimanotstand“. Eritrea wird schon seit 1993 von einer „Übergangsregierung“ beherrscht. Geht also.

    Herzlichen Dank an Hans Heckel

    Patriotische Grüße

    Artushof

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  11. francomacorisano schreibt:

    Gesellschaftsexperimente sind immer schiefgegangen, im kommunistischen Ostblock, im marxistischen China und in Nazi-Deutschland!

    Linksgrüne wollen kaputte Menschen produzieren, damit die deutsche, bzw. weiße Rasse schneller ausstirbt und ein Proletariat für ihre sozialistischen Revolutionsträume erzeugt wird. DAS ist der Hintergrund!

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  12. ceterum_censeo schreibt:

    Liebe Mitglieder und Mitgliederinnen hier ! – *)

    Bemüht Euch doch um des Himmels Willen um eine ‚geschlechtergerechte‘ Sprache!
    Größere Probleme als das haben wir doch nicht!

    *) P.S. – Original – Ton aus einen von mir vor einiger Zeit gehörten Radio-Bericht (m. Erinnerung . nach ‚NDDR 1‘) – Es ging um einen Verein ….

    Chapeau, Tusch, NARR-halla – Marsch!

    Gefällt 2 Personen

  13. luisman schreibt:

    Hat dies auf Nicht-Linke Blogs rebloggt.

    Liken

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