Männer- und Väterthemen

(www.conservo.wordpress.com)

Von Klaus Hildebrandt

(Vorweg gesagt: Ich bin weder Politiker noch Priester)

Wer sagt’s denn? Es kommt doch, das neue Familienbewusstsein von unten (s.u.), denn die Folgen der fortschreitenden Abwertung von Ehe und Familie sind tatsächlich drastisch! Wer die Familie im Visier der Zerstörung hat, wie „unsere“ Regierung und Parteien, dem steht auch der Sitz am Kabinettstisch nicht zu und sollte abgewählt werden.

Zuallererst müsste die Zuständigkeit des BMFSFJ (Bundesministeriums für Frauen, Familie, Jugend und Senioren) aufgespalten und für den Bereich Familie ein eigenständiges Ressort geschaffen werden.

Die besondere Förderung von Frauen ist ohnehin nicht mehr erforderlich, denn sie haben heute ohnehin schon alles bis hin zur einseitigen Bevorteilung in vielen Bereichen. Sollten sich heute noch irgendwelche „Nachteile“ für Frauen auftun, dann hängt dies mit ihrer biologisch wichtigen Rolle für und in der Familie zusammen und mit nichts anderem.

Heute gibt es an dt. Universitäten über 200 Genderlehrstühle, die sich alle mit dem gleichen Thema und der einen Frage beschäftigen, wie man Frauen noch besser fördern könnte.

Das ließe sich mit etwas Vernunft in 5 Minuten beantworten, wofür man ganz sicher auch keine Professur braucht. Im Übrigen haben diese vielen „GelehrtInnen“ es bis heute nicht geschafft, dieses einfache Rätsel zu lösen, und ich wage zu behaupten, sie werden es auch nicht, weil sie es gar nicht wollen.

Die Liebe zwischen Mann und Frau ist das Beste und schönste, was die Natur uns zu bieten hat. Nur man muss etwas dafür tun, was in erster Linie auch nichts mit Politik zu tun hat. Sie bietet Schutz und Geborgenheit und gibt den Menschen einen echten Lebenssinn, der sich bis ins hohe Alter entwickelt und auf Gegenseitigkeit und Ergänzung basiert. Darüber hinaus sorgen Ehe und Familie für die richtigen Rahmenbedingungen für den Nachwuchs, damit wir Kindern adäquaten Schutz für ihre gesamte Entwicklung bieten können.

Dass der Nachwuchs wichtig ist, sehen wir gegenwärtig anhand der von der Regierung geförderten Massenmigration von Menschen aus Afrika und Asien nach Deutschland und Europa. Anstatt Millionen Euro Kindergeld an Eltern türkischer und anderer Kinder ins Ausland zu zahlen, sollte man doch besser die eigenen Familien finanziell unterstützen.

Das macht doch Sinn, oder? Früher war das selbstverständlich, und heute? Unsere Kanzlerin Frau Dr. Angela Merkel wollte die CDU weiblicher, jünger und moderner machen und das hat sie tatsächlich „geschafft“. An der Familienpolitik hängen viele wichtige Themen, u.a. die Abtreibung.

Wer am diesjährigen „Berliner Marsch für das Leben“ teilnahm, wird die dortigen Szenen nie wieder vergessen. Das Verhalten der linken Gegendemonstranten und ihre diversen Sitzblockaden spiegelten den Zustand dieser Regierung und unseres gesamten Landes wieder. Die überwiegend jungen Menschen schienen aus keinen intakten Familien mehr zu kommen und stattdessen nur noch Interesse am Sex, Alkohol, sonstigen Drogen und Gewalt zu haben. Ihre Zukunft ist für alle Zeiten vernichtet.

Ein Staat, der nichts mehr für die eigenen Familien tut und diese sogar zerstören möchte, hat Böses im Sinn.

_____________________________________________________________

(Gesendet: Dienstag, 01. Oktober 2019 um 13:07 Uhr, Von: „Väterbewegung Köln“ newsletter@vaeterbewegung.koeln, An:  hildebrandt.klaus@web.de
Betreff: Männer- und Väterthemen)

„Die Väterbewegung in Deutschland“ – Köln, Deutschland und die Welt aus Sicht von Vätern

Für Schnellleser, denen das Interesse fehlt:

Inhalt:

Inhalt des Themennewsletter:
Anhörung im Rechtsausschuss
Die Welt: Wenn Familienrichter keine Ahnung haben
Archezeit: Für ein „Modernes Familienrecht in Europa“ und der Weg dorthin
Das Statement der IG-JMV in der Anhörung des Rechtsausschusses
Wohin führen uns die Veränderungen im Familienrecht?
Qualität familiengerichtlicher Verfahren verbessern
Paritätisches Wechselmodell als grünes familienpolitisches Leitbild etablieren
Weitere Informationen zur Anhörung
Arbeite auch Du mit!
Allen Kindern beide Eltern – Alle Kinder bei den Eltern.
*Der Begriff „Bewegung“ bezeichnet keinen Verein oder Verband. Bei einer „Bewegung“ handelt es sich um die Verkörperung der Solidarität politischer und sonstiger Kräfte, die vorrangig in Bezug auf eine bestimmbare gemeinsame Schnittmenge der im Übrigen unterschiedlichen Gesinnungen eine gemeinsame Sache voran treiben möchten.
Bundesregierung muss handeln: Experten fordern Qualitätsverbesserung in familiengerichtlichen Verfahren – Wenn Familienrichter Laien sind…
Bundesregierung muss handeln: Experten fordern Qualitätsverbesserung in familiengerichtlichen Verfahren – Wenn Familienrichter Laien sind…

www.conservo.wordpress.com     8.10.2019

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten in meinen Emails sowie auf den Seiten der „sozialen Medien“ und mache mir diese Inhalte nicht zueigen. *****
Dieser Beitrag wurde unter Afrika, Allgemein, CDU, Christen, Dritte Welt, EU, Flüchtlinge, Kirche, Kultur, Merkel, Politik Deutschland abgelegt und mit , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Antworten zu Männer- und Väterthemen

  1. stephan schreibt:

    Aus Wilhem Reich „Charakteranalyse“ zur Eltern-Kind-Entfremdung
    Das Buch „Charakteranalyse“ des Wiener Psychoanalytikers Wilhelm Reich erschien erstmals 1933. In Nazideutschland war das Buch verboten, erreichte aber 2006 seine 8. deutsche Neuauflage, entsprechend der U.S. Fassung ab 1945: Kiepenheuer &Witsch, Köln, 8te Auflage, 1971, 1989, ISBN 10: 3-462-01982-1, ISBN 13: 978-3-462-01982-7.

    Im Kapitel VI. Die emotionelle Pest (Seiten 330.-372 ), geschrieben 1945, finden sich Beschreibungen, in denen wir heute Fälle erkennen, die unter den von Richard Gardner etwa 1985 eingeführten Begriff “ Parental Alienation Syndrome (PAS)“ fallen würden.

    Auf Seite 335 ist eine kurze Bemerkung:
    „Eine Mutter etwa, die sich der Methoden der Politik bediente, um ihr Kind dem Gatten zu entfremden, fiele unter diesen erweiterten Begriff der politischen emotionellen Pest; ebenso ein streberischer Wissenschaftler, der sich nicht durch sachliche Leistungen, sondern mittels der Methoden der Intrige zu einer hohen sozialen Stellung emporarbeitet, die in keiner Weise seinen Leistungen entspricht.“

    Auf Seite 341:
    „Ein Vater, der aus Haß gegen seine Frau, die ihm, sagen wir, untreu wurde, das gemeinsame Kind fur sich in Anspruch nimmt, handelt aus ehrlichster Überzeugung »im Interesse des Kindes«; aber er erweist sich als völlig unzugänglich jeder Korrektur, wenn das Kind unter der Trennung von der Mutter leidet oder sogar zugrunde geht; der pestkranke Vater wird sekundär allerhand Begründungen finden, um seine Überzeugung aufrecht zu erhalten, daß er es mit dem Kinde »gut meine«, wenn er es von der Mutter fernhält; er ist nicht zu überzeugen, daß das wirkliche Motiv sadistische Bestrafung der Mutter ist..“

    Das erscheint hoch relelevant, weil es einen Aspekt beschreibt, den man immer in schweren PAS Fällen findet, seltsamerweise meist sogar bei entfremdenden Elternteilen, die auf Grund ihres Bildungsstandes oder sogar zusätzlich noch Berufsausbildung eigentlich in der Lage sein müssten die ernsthaften Auswirkungen ihres Verhaltens auf das Kind zu erkennen.
    Diese Beschreibung entspricht übrigens auch genau der Geschichte die Theodor Fontane in seinem berühmten Roman „Effi Briest“ (1894-95) erzählt. Fontane beschreibt auch das mechanische Verhalten des entfremdeten Kindes bei den wenigen Kontakten mit seiner Mutter. [Der von Reich eingeführte Begriff ,,pestkrank“ für solche Persönlichkeitsstörungen, wie hier beim entfremdenden Vater, hat sich allerdings nicht durchgesetzt, auch nicht andere seiner vielen sehr originellen Ideen.]

    Seiten 348-349: Typischer Kampf ums Kind in Scheidungsfällen :
    „Versuchen wir nun, diese Differenzierungen an einfachen Beispielen aus dem Alltagsleben zu überprüfen: Nehmen wir als erstes Beispiel den Kampf ums Kind, der sich bei Ehescheidungen in typischer Weise
    abzuspielen pflegt.
    Wir haben drei verschiedene Reaktionen zu erwarten: die rationale, die charakterneurotisch-gehemmte and die emotionell pestkranke Reaktion.
    a. Rational: Vater and Mutter kämpfen um gesunde Entwicklung des Kindes mit rationalen Begründungen and Mitteln. Sie können prinzipiell einig sein, dann ist es leicht; sie können aber auch sehr verschiedener Meinung sein. Sie werden in jedem Falle im Interesse des Kindes es vermeiden, hinterhältige Methoden zu benützen. Sie werden mit dem Kinde offen sprechen und es entscheiden lassen. Sie werden ihr eigenes Interesse am Besitz des Kindes ausschalten. Sie werden sich von den Neigungen des Kindes führen lassen. Wenn der eine oder andere Ehepartner Trinker oder geisteskrank ist, wird diese Tatsache dem Kinde unter größtmöglicher Schonung als ein tapfer zu tragendes Unglück in entsprechender Weise vermittelt werden. Das Motiv ist immer Vermeidung einer Schädigung des Kindes. Die Haltung ist bestimmt durch Opferung der persönlichen Interessen.
    b. Charakterneurotisch: Der Kampf ums Kind ist durch Rücksichten aller Art, durch Scheu vor Öffentlichkeit etc., gebremst. Die Führung im Konflikt hat nicht so sehr das Interesse des Kindes als die Anpassung an die öffentliche Meinung. Die charakterneurotischen Eltern fügen sich dem üblichen Brauch in solchen Dingen, also etwa der Ansicht, daß das Kind unter allen Umständen bei der Mutter bleibt, oder sie ziehen einen Gerichtsbeschluß zu Rate. Wenn einer der Ehepartner Trinker oder geisteskrank ist, dann besteht die Neigung zur Aufopferung, zur Verhüllung der Tatsache mit dem Resultat, daB das Kind sowohl wie der andere Ehepartner leiden und gefährdet werden: Die Ehescheidung wird vermieden. Das Motiv des Verhaltens ist durch den Satz »Wir wollen kein Aufsehen erregen« geprägt. Die Haltung ist bestimmt durch Resignation.
    c. Emotionell pestkrank: Die Rettung des Kindes ist regelmäßig ein vorgeschobenes und, wie das Ergebnis zeigt, unerfülltes Motiv. Das wahre Motiv ist die Rache am Partner durch Beraubung der Freude am Kinde. Der Kampf ums Kind bedient sich daher der Diffamierung des Partners, gleichgültig, ob er gesund oder krank ist. Das Fehlen jeder Rücksicht auf das Kind kommt darin zum Ausdruck, daß seine Liebe zum anderen Elternteil nicht in Rechnung gestellt wird. Dem Kinde wird, um es vom anderen Partner zu trennen, beigebracht, daß der Betreffende Trinker oder geisteskrank ist, was nicht der Wahrheit entspricht. Das Ergebnis ist Schädigung des Kindes, das Motiv ist Rache am Partner und seine Vernichtung sowie Herrschaft über das Kind und nicht Liebe für das Kind.2

    Seiten 359-360:
    „Ich möchte hier ein klinisches Beispiel aus meiner ärztlichen Erfahrung einschalten.
    Bei einer Ehetrennung hatte die Mutter mit dem Vater der Kinder die Vereinbarung getroffen, daß die Kinder zunächst bei der Mutter verbleiben, daß sie aber, wenn sie das 14. Lebensjahr erreichten, sich selbst freiwillig entscheiden sollten, bei wem sie weiterleben wollten. Eines der Kinder äußerte schon mit 12 Jahren den Wunsch, beim Vater zu leben. Daraufhin griff die Mutter zum Mittel der Diffamierung des Vaters, der abwesend war. Dem Kinde wurde die Überzeugung beigebracht, daß der Vater ein Mensch wäre, der andere Menschen beherrschen wollte, man müßte vor ihm auf der Hut sein, denn man könnte sich seinem Einfluß nicht mehr entziehen, wenn man einmal unter ihn geraten wäre. Diese Diffamierung war um so unverständlicher, als der Vater an der genau entgegengesetzten Schwäche litt, Menschen seiner Umgebung uneingeschränkte Freiheit zu lassen. Das Argument der Pestreaktion wurde erst einige Jahre später verständlich: Die Entfremdung des Vaters war offenbar nicht völlig geglückt, denn die Mutter griff zu einem schärferen Mittel. Sie brachte den Kindern die Uberzeugung bei, daß der Vater verrückt geworden and daher gefährlich wäre. Dies wirkte. Das Kind entwickelte eine neurotische Selbstversagung. Seine Charakterhaltung begann sich immer mehr dahin zu entwickeln, daß man sich gerade das, was man am sehnlichsten wünschte, zu versagen hatte.Das wurde nun zu einem Zwang. Der Einfluß der Mutter verinnerlichte sich im Kinde in so hohem Grade, daß das Kind sich jahrelang den heißen Wunsch, den Vater zu besuchen, versagte. Obwohl es später einsah, daß die Verrücktheitserklärung des Vaters ein Mittel, es fernzuhalten, gewesen war, behielt es die nun phobisch gewordene Angst, den Vater zu besuchen, bei. Obwohl es nun erwachsen war, war es unfähig, sich von der Mutter zu lösen and sein eigenes Leben zu führen. Es schob seinen Entschluß, das mütterliche Haus zu verlassen, immer wieder hinaus. Es war deutlich, daß eine Zwangshemmung es im Hause der Mutter festhielt. Genau das also, was diese Mutter dem Vater des Kindes zugeschrieben hatte, war komplett gelungen. Im Leben des Kindes hatte sich ein irreparabler Bruch festgesetzt. Die Selbstversagung durchaus rationaler Wünsche war zu einer dauernden Grundhaltung geworden. Obwohl sie den Vater sehr schätzte und liebte, vermochte sie es nicht über sich zu bringen, mit ihm auch nur wenige Tage in den Ferien oder bei ähnlichen Anlässen zu verbringen.“

    Das ist vielleicht das relevanteste Zitat, da es auch beschreibt was im Kinde passiert, als Folge des entfremdenden Verhaltens seines betreuenden Elternteils Dass dieser Elternteil dem anderen etwas vorwirft (hier: andere beherrschen zu wollen) was nur auf ihn selbst zutrifft, nennt man heute in der Psychiatrie „Projektion“.

    http://www.vaeterfuerkinder.de/Reich.htm

    Gefällt 1 Person

  2. Pingback: Islamisten/Muslimisten werden immer unverschämter – website-marketing24dotcom

  3. Pingback: Islamisten/Muslimisten werden immer unverschämter – Willibald66's Blog/Website-Marketing24/Verbraucherberatung

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s