Bundeswehr: Soldat verweigerte Frauen den Handschlag – Entlassung rechtmäßig

(www.conservo.wordpress.com)

von Peter Helmes

Ein Soldat der Bundeswehr ist mit einer Klage gegen seine Entlassung gescheitert. Er hatte sich geweigert, Frauen die Hand zu geben. Laut Bundeswehr hätte dies dem Ansehen der Truppe geschadet.

Die Weigerung, Frauen aus religiösen Gründen die Hand zu geben, rechtfertigt die Entlassung eines Zeitsoldaten. Das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz wies die Klage eines ehemaligen Soldaten in einer am Donnerstag veröffentlichten Entscheidung ab. Die Kündigung basiere auf einer Verletzung der militärischen Dienstpflichten und nicht auf einer Vorverurteilung von Muslimen, entschieden die Richter.

Weiterbeschäftigung hätte Ansehen der Bundeswehr geschadet

Der Kläger war seit 2015 Zeitsoldat. 2017 informierte der militärische Abschirmdienst über Erkenntnisse zu einer mutmaßlich extremistischen Einstellung des Manns. Er sei zum Islam konvertiert und habe sein Erscheinungsbild sowie sein Verhalten geändert. Es bestehe der Verdacht, dass sich der Soldat in einem Radikalisierungsprozess befinde. Bei einer Befragung habe der Kläger ausgesagt, dass es seine Sache sei, wenn er Frauen nicht die Hand gebe. Im Mai 2018 wurde der Soldat entlassen. Die Berufung des Klägers lehnte das Oberverwaltungsgericht nun ab.

Das Verwaltungsgericht habe die Klage zu Recht abgewiesen, urteilten die Richter. Durch seine religiös begründete Weigerung, Frauen die Hand zu geben, verstoße er gegen die Pflicht, für die freiheitliche demokratische Grundordnung einzutreten. Zusätzlich habe er gegen die Pflicht zum achtungs- und vertrauenswürdigen Verhalten verstoßen. Eine Weiterbeschäftigung des Soldaten hätte die militärische Ordnung und das Ansehen der Bundeswehr ernstlich gefährdet.

Einsatzfähigkeit der Armee gefährdet

Der ehemalige Soldat habe angegeben, problemlos mit Frauen zusammengearbeitet zu haben und sie zu respektieren. Auch anderen Menschen gebe der Kläger nach eigenen Angaben aus hygienischen Gründen nur in Ausnahmefällen die Hand. Die von ihm angegebenen Gründe für sein Verhalten gegenüber Frauen seien angesichts seiner konsequenten Hinwendung zum Islam nur Schutzbehauptungen, urteilten die Richter. Die Einstellung des Klägers widerspreche der Gleichstellung von Mann und Frau im Grundgesetz.

Unabhängig davon, daß es keine Vorschrift für eine Begrüßung per Handschlag gebe, rechtfertige das Verhalten des Klägers die Annahme, daß er Kameradinnen nicht ausreichend respektiere und die Einsatzfähigkeit der Bundeswehr gefährde. Es bestünden erhebliche Zweifel daran, daß ein Soldat, der Frauen den Handschlag verwehre, bereit sei, für Soldatinnen einzustehen. (Quelle: https://www.t-online.de/nachrichten.html)

www.conservo.wordpress.com     11.10.2019

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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14 Antworten zu Bundeswehr: Soldat verweigerte Frauen den Handschlag – Entlassung rechtmäßig

  1. Berti schreibt:

    Der hat sicher noch paar andere Sachen auf’m Kerbholz, das war nur ein (nicht gerade besst ausgewählter) Grund den Typen loszuwerden…

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  2. conservo schreibt:

    @ Berti: Das werden wir nie erfahren, da Moslems in der Bundeswehr ja willkommen sind…

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    • Berti schreibt:

      Das wage ich sehr zu bezweifeln; natürlich, politisch ist das so gewollt, aber wie sieht’s in der Praxis aus?
      Man sollte bedenken das die Wehr…eeehm ich meine Bundeswehr, obwohl durch Politiker runtergewirtschaftet, noch immer ein ziemlich konservativer Haufen ist, den antifanten, grüne u. anderes chaotisches Gesindel scheuen wie d. Teufel das Weihwasser:-)))

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  3. Semenchkare schreibt:

    Konvertit.
    ExBundeswehr (Kampfausbildung)
    islamisch-religiöser Fundi

    Kopfkino an..!!

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  4. Freya schreibt:

    Ja richtig so. Sowas überhaupt erst da anzufangen, einfach unmöglich. Doch der Fall zeigt auch schön, mit was für geistigen Niederungen wir es bei dieser „Religion des Friedens“ zu tun haben. Die zersetzen alles, einfach alles. Und unsere Gerichte müssen sich bald schon tausendfach mit deren Allüren befassen (Sowas klagt auch noch !). Egal ob konvertiert oder von Hause aus, ich will nicht mit denen leben. Mehr kann man nicht sagen. Die Begründung für den Rauswurf finde ich großartig. Man ist sich nicht sicher, ob so jemand im Ernstfall für Soldatinnen einsteht.
    Die stehen im Ernstfall für uns alle nicht ein, die werden im Ernstfall noch ganz andere Sachen mit uns machen. Aber wie wir alle wissen: Herzlich Willkommen bei der Bundeswehr, bei der Polizei, als Politiker wie Bürgermeister und überall.
    Dieses Volk bekommt, aus meiner Sicht, gerade das, was es gewählt hat, nämlich solche Soldaten zum Beispiel.
    Danke für den guten Artikel, und patriotische Grüße von Freya

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  6. Emil schreibt:

    Klar erkennbar was in unserer Bundeswehr, der ich selbst 10 Jahre aktiv und dann noch 34 jahre als aktiver Reservist gedient habe, geworden ist. Erst Wehrpflicht aussetzen, dann aus Personalmangel jeden dahergelaufenen einstellen. Hätte der auch einen Anschlag durchgeführt? Was wäre dann los bei uns? Die Krönung aber ist, die jetzige und vorherige Oberbefehlshaberin. Sowas gibt es auch bloß bei uns in Deutschland. Die Bundeswehr ist in den letzten Jahren systematisch herunter gewirtschaftet worden. Das gehört sicher mit zum Plan: “ Wie lösche ich ein Volk ohne Krieg aus?“ Wirschaft ruinieren, Volk austauschen ( Hooten Plan ) Armee zersetzen. Funktioniert, da unsere Sesselfurzer in der Politik aus Angst um ihren gutdotierten Posten, nichts gegen die Diktatorin Merkel unternehmen. Noch ist die Alternative zu schwach, aber ich hoffe sie wird stärker und stärker.

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    • Maru schreibt:

      „Das gehört sicher mit zum Plan: Wie lösche ich ein Volk ohne Krieg aus?“

      Genau das! Obwohl die Anwendung der Migrationswaffe ist ja ein „moderner“ Krieg.

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  7. Maru schreibt:

    „Es bestünden erhebliche Zweifel daran, daß ein Soldat, der Frauen den Handschlag verwehre, bereit sei, für Soldatinnen einzustehen.“

    Eine gute und passende Begründung des Gerichts. Moslems sollten aufgrund ihrer extremistischen Gesinnung gar nicht zur Bundeswehr zugelassen sein.

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  8. Freya schreibt:

    ….und überhaupt, was für eine Heuchelei.
    Immerhin: die AfD vertritt legitime Positionen! Also ist der Plan „Gesinnungsschnüffelei“ völlig rechtswidrig. Aber sich freuen, wenn Millionen junge wehrfähige Männer mit islamistischen Zielen, also deutlich verfassungswidrigen, hier angepaddelt kommen und sie so schnell wie möglich beim Bund und Polizei unterbringen…..was für Heuchler sind das eigentlich? Man ist sprachlos, und wer glaubt denen noch irgendwas? mgGF.

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