Anschlag gegen Juden in Deutschland

(www.conservo.wordpress.com)

Von Doron Schneider *)

Wie sollen wir Israelis das verstehen?

Kurz nach dem Angriff auf die Synagoge in Halle veröffentlichten zahlreiche Politiker ihre Beileidsbekundungen, Reaktionen und Deutungen im Internet. Viele wirkten ehrlich betroffen und fassungslos. Andere machten vor allem einen hilflosen Eindruck.

“Ein solcher Angriff am höchsten jüdischen Feiertag ist ein Alarmzeichen, das niemanden in Deutschland unberührt lassen kann”, sagte die CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer. “Alarmzeichen” – an diesem Wort hängten sich viele auf, der Begriff trendete bei Twitter.

Zu spät für Alarmzeichen

Denn “Alarmzeichen” ist mit Blick auf die schreckliche Tat schon eine ziemliche Verharmlosung: Zwei Menschen wurden ermordet und für die 70-80 betenden Juden in der Synagoge war ein Massaker geplant. Da ist es für Alarm zu spät – der einer Gefahrensituation doch vorausgehen sollte, sonst wäre er ja nutzlos.

Wer nach “Alarmzeichen” für antisemitische Gewalt suchen will, findet außerdem bei Wikipedia eine ganze Liste mit Vorfällen, die sich durch die Geschichte der Republik ziehen:

  • die Geiselnahme bei den Olympischen Spielen in München 1972, bei der 17 Menschen starben.
  • Der mutmaßlich rechtsextreme Doppelmord an Shlomo Lewin und Frida Poeschke 1980 in Erlangen.
  • Der vereitelte Bombenanschlag – geplant von Rechtsextremisten – auf die Grundsteinlegung des neuen jüdischen Zentrums in München 2003.

Brandanschläge, Friedhofsschändungen, Beleidigungen, Morde: Kein Jahrzehnt verging ohne Antisemitismus von rechts, links oder durch Islamisten. Die “Alarmzeichen”, es gibt sie seit 60 Jahren.Bei der Synagoge in Halle

Da darf sich auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier fragen lassen, warum er den Anschlag von Halle in einer ersten Reaktion für “unvorstellbar” hielt. Jüdinnen und Juden in Deutschland können sich so ein Szenario durchaus vorstellen. Sie werden jeden Tag daran erinnert, dass so etwas möglich ist, wenn sie an bewaffneten Polizeibeamten und Sicherheitstüren vorbeimüssen, um zur Schule zu gehen oder zum Gottesdienst.

Wie aber sollten wir Israelis das verstehen?

Als israelischer Bürger schaue ich erstaunt zu, wie deutsche Politiker den Anschlag von Halle zur Selbstinszenierung ausnutzen.

Wie sollen wir Israelis es verstehen, wenn der deutsche Bundespräsident Steinmeier, der als erstes deutsches Staatsoberhaupt am Grab Arafat’s (eines Terroristen) einen Kranz niederlegt und Glückwünsche an die Islamische Revolutionsregierung, die größte Bedrohung des jüdischen Staates Israel abgibt? Und dann allen Ernstes vor laufender Kamera sagt, dass ein “solcher Angriff auf eine voll besetzte jüdische Synagoge in Deutschland nicht mehr vorstellbar” gewesen sei. Warum fällt mir als Israeli es schwer, das zu verstehen?

Wie sollen wir verstehen, wenn Vertreter der Bundesregierung sich vor Kameras drängen und große Reden zum „Schutz jüdischen Lebens“ schwingen, dann aber, wie Außenminister Heiko Maas, das Auswärtige Amt der Hisbollah als einen wichtigen politischen Partner begrüßt und sich weigert, diese Organisation als Terror-Gruppe einzustufen. Eine Regierung, die aussagt, für die Sicherheit Israels verantwortlich zu sein, dann aber offen und stolz die iranische Politik unterstützt, die zum „Auslöschen des Staates Israels“ aufruft?

In Deutschland ist Antisemitismus ein tief verwurzelter Systemfehler. Er wird toleriert, man schaut weg, außer natürlich von den vielen Israelfreunden, die es mittlerweile auch gibt. Das wohl beste Beispiel hierfür dürfte das Nichthandeln der Bundesregierung sein, als Deutschlands Gerichtsbarkeit beschied, dass es Kuwait Airways nicht zumutbar sei, Juden an Bord ihrer Flugzeuge zu lassen.

Da hätte eigentlich die Antwort der Bundesregierung lauten müssen, dass es Juden in Deutschland nicht zumutbar ist, dass Kuwait Airways auch nur noch einen Tag länger von Deutschland aus fliegt. So wie in einem ähnlichen Fall die Schweiz als auch die USA entschieden haben, deren Airline die Lande- und Startgenehmigungen zu verweigern. So zeigt man Kante und nicht beim sich gegenseitigen Übertrumpfen mit inhaltsleeren politischen Slogans.

“Ein Angriff auf uns alle”

Nein, ich als Israeli verstehe es nicht so, dass es ein „Angriff auf alle Deutsche“ ist, wie die Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli twitterte. Ein Attentat auf Juden ist ein Attentat auf Juden.

“Deutsche Politiker, macht euch nicht zu Opfern, denn ihr seid allesamt Mittäter solcher Auswüchse, indem ihr ausser scheinheiligem Getue keine Kante zeigt. Jeder von euch trägt seinen Anteil dazu bei, dass für uns Israelis und Juden das Klima in Deutschland so unsicher geworden ist, wie es in den letzten 80 Jahren nicht war.”

Gott sei Dank für Israelfreunde

Ich danke Gott für die vielen Israelfreunde, die es mittlerweile heute schon in Deutschland, Schweiz und Österreich gibt, und es werden ständig mehr. An dieser Stelle möchte ich mich als Israeli für Ihre treue Liebe zu Israel, die sich durch Gebete und finanzielle Unterstützung ausdrückt, ganz herzlich bedanken. Mir ist bewusst, dass laut der obigen Angaben es nicht einfach ist, für Israel zu sein, so wie für viele andere biblische Wahrheiten und Werte.

Trotzdem gibt es noch immer 80-90% der Gemeinden und Kirchen im deutschsprachigen Raum, die Israel in ihrer Gemeinde nicht willkommen heißen wollen, weil sie in dem heutigen Staat Israel nicht das biblisch-prophetische Israel sehen, womit Gott Seine Prophezeiungen zur Erfüllung bringt. Diese Prozentzahl werden wir mit Gottes Hilfe und viel Gebet verringern.

Vielen Dank! Ihr Doron Schneider

*) Original: https://doronschneider.de/halle/
www.conservo.wordpress.com     15.10.2019

Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. Wer jedoch andere Foristen mehrfach persönlich angeht, beleidigt oder unflätig beschimpft, wird nach einer dreimaligen Verwarnung vom Diskussionsforum ausgeschlossen. Maria Schneider Beiträge bitte an Maria_Schneider@mailbox.org Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten in meinen emails und auf den Seiten der „sozialen Medien“ und mache mir diese Inhalte nicht zu Eigen. Diese Erklärung gilt für alle in und mit meiner Internetadresse/emails angebrachten Links. Die verlinkten Seiten wurden zum Zeitpunkt der Verlinkung auf mögliche Rechtsverstöße überprüft. Zu diesem Zeitpunkt waren keine Rechtsverstöße ersichtlich. Eine permanente inhaltliche Kontrolle der verlinkten Websites ist ohne konkrete Anhaltspunkte einer Rechtsverletzung nicht zumutbar. Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen werden jedoch derartige Links umgehend entfernen. Maria Schneider 10.11.2020
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Antisemitismus, Außenpolitik, Bundespräsident Steinmeier, CDU, Islam, Medien, Merkel, Politik Deutschland abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

26 Antworten zu Anschlag gegen Juden in Deutschland

  1. Semenchkare schreibt:

    OT
    SPD-Bürgermeister tickt wegen AfD-Wahlkampfveranstaltung (Knallvoller Marktplatz) aus….
    ******************************************

    Höcke zieht die Massen: SPD-Bürgermeister sieht rot

    Demokratienotstand in Bad Frankenhausen: Örtliche Vereinsmitglieder und Unternehmer bei Höcke-Kundgebung – danach droht der rote Schultes („als Privatmann“) ihnen mit finanziellen Einbußen.

    mehr hier:

    https://www.compact-online.de/hoecke-zieht-die-massen-spd-buergermeister-sieht-rot/

    Gefällt 1 Person

  2. francomacorisano schreibt:

    Die größten Judenhasser sind nicht die wenigen Rechtsextremisten, die es in Deutschland noch gibt, sondern radikale, korangetreue Moslems. DAS ist die unbequeme Wahrheit, die Linksgrüne systematisch verdrängen!

    Gefällt 1 Person

  3. Semenchkare schreibt:

    OT
    TV-Tipp

    ich kenne den Film. Durchaus sehenswert.
    Er hätte aber noch klarer das „Stalinistisch verblendetete gewaltsame ->Stasiknäste<- herausarbeiten müssen.
    *************************************************
    Arte 20:15

    Erich Mielke – Meister der Angst

    90 Min.
    Verfügbar vom 15/10/2019 bis 21/10/2019

    Nächste Ausstrahlung am Dienstag, 15. Oktober um 20:15

    Der langjährige Minister für Staatssicherheit, Erich Mielke, war einer der Hauptverantwortlichen für den Ausbau des flächendeckenden Überwachungs- und Unterdrückungssystems der DDR. Er war ein Mann mit unglaublicher Machtfülle, ein Karrierist und politischer Überlebenskünstler. Das Dokudrama versucht, den Menschen Mielke hinter dem totalitären Apparat zu zeigen.

    Das Dokudrama zeigt das Leben Erich Mielkes vom Höhepunkt seiner Macht 1988/1989 bis zu seiner totalen Resignation im Gefängnis 1991. In Spielfilmszenen wird zum einen der vitale 83-jährige Mielke an seinem Arbeitsplatz, dem Ministerium für Staatssicherheit, gezeigt. Es wird deutlich, wie er als Minister agiert, wie er versucht, den totalitären Apparat der DDR aufrechtzuerhalten, und wie er letzten Endes kapituliert.

    In der zweiten Spielfilmebene ist Erich Mielke als gebrochenen Mann zu sehen, der körperlich und geistig um Jahre gealtert scheint. Während er in der JVA Moabit auf seinen Prozess wartet, blickt er im Gespräch mit einer Psychologin auf sein Leben zurück. Ergänzt werden die Spielfilmszenen durch Interviews, Archivmaterial und exklusive Einsichten in die Akten, die der BND und die CIA über Erich Mielke führten. Die Regisseure Jens Becker und Maarten van der Duin zeichnen in dem 90-minütigen Dokudrama ein scharfsinniges Porträt des ehemaligen Ministers für Staatssicherheit der DDR.

    https://www.arte.tv/de/videos/043849-000-A/erich-mielke-meister-der-angst/

    Gefällt 1 Person

  4. germananicus schreibt:

    Lieber Herr Schneider,
    es ist für mich schwer nachzuvollziehen, was sie uns vorwerfen. Mir kommt es so vor, dass sie etwas einfordern, was nicht mehr zeitgemäß ist. Es geht in Deutschland nicht nur um Juden, Islamisten oder allen anderen Volksgruppen. Richtig ist, dass solch eine Tat durch nichts zu rechtfertigen ist, egal gegen wen, wenn sie denn so stattgefunden hat. Das Verhältnis zwischen Deutschen und Juden, hätte sich nach meiner Einschätzung schon längst wieder positiv angenähert, wenn es nicht Personen hier wie dort geben würde, die aus diesem Verhältnis einen großen Nutzen ziehen. Das hat mit Israel überhaupt nichts zu tun. Sind Sie wirklich betroffen, dass zwei Bürger dieses Landes getötet wurden? Natürlich ist es sehr schlimm, dass ein verwirrter Mensch die Synagoge „stürmen“ wollte. Aber es ist nichts Ihrer Volksgruppe passiert. Dass ist wirklich gut. Warum also diese Stellungnahme? Kein Mensch hat das Recht, jemanden aufgrund seiner religiösen, kulturellen Einstellung in einer funktionierenden Demokratie anfeinden. Es sollte aber auch keiner sich als „erwähltes“ Volk bezeichnen und alle anderen Kulturen haben das zu akzeptieren und sich unterzuordnen. Finden Sie nicht, dass man, auch wenn es noch so verwerflich war, nach so einer sogenannten Tat gegen eine bestimmte Volksgruppe, wieder ein gesamtes Volk verurteilt? Wir haben Spinner, Sie haben Spinner, die Islamisten haben Spinner. Aber dehalb kann man nicht alles in Frage stellen. Es muss jetzt endlich mal Schluss sein mit dieser Art und Weise Probleme zu lösen. Machen Sie lieber sich einmal Gedanken, wie wir eine demokratische Lösung finden, um uns endlich mal für Ihre und unsere Jugend einschließlich aller anderen hier lebenden Volksgruppen, eine ruhige und wertvolle Zukunft schaffen. Sie sind herzlich eingeladen. Es wäre schön, wenn wir uns darüber mal unterhalten könnten.

    Gefällt 2 Personen

    • Semenchkare schreibt:

      …Das Verhältnis zwischen Deutschen und Juden, hätte sich nach meiner Einschätzung schon längst wieder positiv angenähert, wenn es nicht Personen hier wie dort geben würde, die aus diesem Verhältnis einen großen Nutzen ziehen. …
      ********************************************
      Der beste Kernsatz seit langem!
      Danke!

      Gefällt 2 Personen

      • Semenchkare schreibt:

        Bezahlartikel:
        Aktuell
        **************************

        Der politische Islam zu Gast in der Jüdischen Gemeinde Berlin

        Ein Augenzeugenbericht für starke Nerven aus der Oranienburger Straße

        Mit der „Berliner Erklärung bürgerschaftlicher Solidarität“ will die Jüdische Gemeinde auch dem wachsenden Antisemitismus begegnen. Im Rahmen der Vorstellung des Bündnisses kamen zu einer Gesprächsrunde zusammen:

        Sigmount Königsberg, der Antisemitismusbeauftragte der Jüdischen Gemeinde zu Berlin

        Rabbiner Yehuda Teichtal, Chabad Berlin

        Lorenz Korgel, Ansprechpartner für Antisemitismus im Senat

        Fereshta Ludin, Berliner Forum der Religionen

        Überraschend der Auftakt: Moderator Dr. Christian Staffa von der Evangelischen Akademie fragte zunächst Fereshta Ludin nach ihren Erlebnissen mit Anfeindungen, denn „die Erfahrung von Frauen mit Kopftuch ist ja nicht so sichtbar in den Medien“. Frau Ludin hatte nun Gelegenheit, über die aus ihrer Sicht dramatische Lage von „Muslimas“ in Deutschland zu sprechen. Aus dem Publikum gab es dazu einen Zwischenruf, „Warum darf eine Islamistin hier auf dem Podium sitzen?“

        Was könnte es mit diesem Vorwurf auf sich haben?

        Fereshta Ludin ist bekannt seit dem Kopftuchstreit Ende der 1990er Jahre, und Alice Schwarzer schrieb über sie:

        „Bei ihrer Verfassungsklage argumentierte die gebürtige Afghanin Fereshta Ludin, die qua Heirat Deutsche wurde, mit dem Grundrecht der Glaubensfreiheit und dem Recht auf freie Berufswahl. Dem hält die beklagte Ministerin Anette Schavan das strikte Neutralitätsgebot des Staates sowie das demokratische Grundprinzip der Trennung von Staat und Religion entgegen. Darüber hinaus vertritt die CDU-Ministerin die Auffassung: Das Tragen des Kopftuches gehört nicht zu den religiösen Pflichten einer Muslimin. Die Mehrheit der Frauen trägt weltweit kein Kopftuch. Vielmehr wird das Kopftuch …..

        https://juedischerundschau.de/article.2019-10.der-politische-islam-zu-gast-in-der-juedischen-gemeinde-berlin.html

        Gefällt 1 Person

  5. Semenchkare schreibt:

    Lüge Medien…
    *****************************

    Horror in Halle: Doku manipuliert – Lug und Trug beim ZDF

    Das Establishment will Migrationskritiker, Patrioten und harmlose Gamer kriminalisieren und mundtot machen.
    Dazu passend manipulierte das ZDF in einer Dokumentation Bilder vom Live-Stream des Attentats.

    Das ZDF hat in seiner Berichterstattung zum Amoklauf in Halle (Saale), dem zwei Unschuldige zum Opfer fielen, Bilder manipuliert. Offenbar wollten die Verantwortlichen den Eindruck erwecken, das Live-Video des irren Mörders sei millionenfach abgerufen wurden. Ein mieser Trick!
    So manipuliert das Staatsfernsehen

    Stephan Balliet wollte die Netz-Gesellschaft an seinem Wahnsinn teilhaben lassen. Deswegen streamte er seinen Amoklauf durch die Saalestadt live auf der Streamingplattform „Twitch“, die vor allem von Gamern genutzt wird. In einem mittlerweile gelöschten Twitter-Video von „ZDF heuteplus“ wurde nun ein Ausschnitt aus dem Amok-Video auf den bekannten Gaming-Kanal „DreamHackCS“ montiert.

    Die Gaming-Szene reagiert empört. Denn die ZDF-Montage erweckte den Eindruck, der Täter von Halle habe seine Bluttat über „DreamHackCS“ mit rund 1,5 Millionen Followern verbreitet, das Video hätten mehr als 500 Personen live mitverfolgt und es sei insgesamt mehr als 170 Millionen Mal angeklickt worden – doch das ist nachweislich falsch!

    Gamer prüfen rechtliche Schritte

    Wie das Portal „Winfuture“ berichtet, lief auf „DreamHackCS“ zum Tatzeitpunkt eine Aufzeichnung eines „Counter-Strike“-Matches zwischen Teams „G2 ESports“ und „Renegades“. Das Amok-Video sahen laut „Twitch“ fünf Personen live. 2.200 Personen sahen…

    mehr hier:

    https://www.journalistenwatch.com/2019/10/15/horror-halle-doku/

    ..!!

    Gefällt 1 Person

  6. Semenchkare schreibt:

    Alles bekannt->Archiv Jüdische Rundschau 2015:
    **********************************
    Die empathielosen Journalisten

    Zu berichten, was ist, scheint viele Journalisten in Sachen Nahost zu überfordern

    40 Seiten pdf div. Themen

    Klicke, um auf jr-15.pdf zuzugreifen

    Gefällt 1 Person

  7. Ist die Ermordung von zwei zufällig anwesenden Deutschen als „antisemitische Aktion“ zu werten?
    Die Attacke gegen das gut gesicherte Haustor der Synagoge erschien mir beim Angucken eher hilflos, eher Pose, ein In-Szene-Setzen..
    Und es muß immer wieder gefragt werden: War denn der Mörder, der ja englisch und deutsch kauderwelschte, überhaupt ein Deutscher? Bevor das geklärt ist, kann man doch alle die Sätze gar nicht sagen: „In unserem Land. . . „

    Gefällt 4 Personen

  8. Semenchkare schreibt:

    Warum Wiso Weshalb….
    Gegenöffentlichkeit herstellen:
    ******************************************

    Gefällt 3 Personen

  9. Semenchkare schreibt:

    Upps, hier ist der richtige:

    ..!!

    Gefällt 1 Person

  10. Freya schreibt:

    „Wie sollen wir verstehen, wenn Vertreter der Bundesregierung sich vor Kameras drängen und große Reden zum „Schutz jüdischen Lebens“ schwingen, dann aber, wie Außenminister Heiko Maas, das Auswärtige Amt der Hisbollah als einen wichtigen politischen Partner begrüßt und sich weigert, diese Organisation als Terror-Gruppe einzustufen. Eine Regierung, die aussagt, für die Sicherheit Israels verantwortlich zu sein, dann aber offen und stolz die iranische Politik unterstützt, die zum „Auslöschen des Staates Israels“ aufruft?“

    Genau das ist die Frage! Ich, als deutsche Frau und Katholikin frage ich mich das schon länger. Wie soll man das Verhalten der Vertreter der Bundesregierung verstehen? Ich kann es nicht verstehen. Aber es empört mich zutiefst und niemand wird mir mehr erzählen können, das hier nicht äußerst bedrohliche Signale von seiten deutscher Politiker ausgesendet wurden. Und es ist für mich völlig unverständlich, was man davon halten soll, wenn man einerseits allerorten davon berichtet, das es wieder jüdisches Leben und jüdische Gemeinde in Deutschland gibt, und dann geht man hin und lädt weltweit die schlimmsten Judenfeinde aller Zeiten nach Deutschland ein. Wie soll man das verstehen? Ich weiß es auch nicht. Allein es bleibt einem persönlich nur, sein Befremden und tiefes Mißfallen zum Ausdruck zu bringen. Einzige Anmerkung von mir: Nur die AfD steht dafür ein, solidarisch auf der Seite Israels zu stehen. Alle anderen haben bereits versagt.
    mit patriiotischen Grüßen von Freya

    Gefällt 2 Personen

  11. Berti schreibt:

    …und wieso geschieht das immer wieder u. wieder?
    Könnte es sein das es davon kommt, sich immer für was besonderes, gar „auserwählt“ zu halten?
    Kein MENSCH kann, nur durch Zugehörigkeit zu einem Glauben (von Rasse kann da keine Rede sein!) einem anderen überlegen sein.
    Mal darüber nachdenken, shalom.

    Gefällt 3 Personen

Kommentare sind geschlossen.