Anschlag gegen Juden in Deutschland

(www.conservo.wordpress.com)

Von Doron Schneider *)

Wie sollen wir Israelis das verstehen?

Kurz nach dem Angriff auf die Synagoge in Halle veröffentlichten zahlreiche Politiker ihre Beileidsbekundungen, Reaktionen und Deutungen im Internet. Viele wirkten ehrlich betroffen und fassungslos. Andere machten vor allem einen hilflosen Eindruck.

“Ein solcher Angriff am höchsten jüdischen Feiertag ist ein Alarmzeichen, das niemanden in Deutschland unberührt lassen kann”, sagte die CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer. “Alarmzeichen” – an diesem Wort hängten sich viele auf, der Begriff trendete bei Twitter.

Zu spät für Alarmzeichen

Denn “Alarmzeichen” ist mit Blick auf die schreckliche Tat schon eine ziemliche Verharmlosung: Zwei Menschen wurden ermordet und für die 70-80 betenden Juden in der Synagoge war ein Massaker geplant. Da ist es für Alarm zu spät – der einer Gefahrensituation doch vorausgehen sollte, sonst wäre er ja nutzlos.

Wer nach “Alarmzeichen” für antisemitische Gewalt suchen will, findet außerdem bei Wikipedia eine ganze Liste mit Vorfällen, die sich durch die Geschichte der Republik ziehen:

  • die Geiselnahme bei den Olympischen Spielen in München 1972, bei der 17 Menschen starben.
  • Der mutmaßlich rechtsextreme Doppelmord an Shlomo Lewin und Frida Poeschke 1980 in Erlangen.
  • Der vereitelte Bombenanschlag – geplant von Rechtsextremisten – auf die Grundsteinlegung des neuen jüdischen Zentrums in München 2003.

Brandanschläge, Friedhofsschändungen, Beleidigungen, Morde: Kein Jahrzehnt verging ohne Antisemitismus von rechts, links oder durch Islamisten. Die “Alarmzeichen”, es gibt sie seit 60 Jahren.Bei der Synagoge in Halle

Da darf sich auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier fragen lassen, warum er den Anschlag von Halle in einer ersten Reaktion für “unvorstellbar” hielt. Jüdinnen und Juden in Deutschland können sich so ein Szenario durchaus vorstellen. Sie werden jeden Tag daran erinnert, dass so etwas möglich ist, wenn sie an bewaffneten Polizeibeamten und Sicherheitstüren vorbeimüssen, um zur Schule zu gehen oder zum Gottesdienst.

Wie aber sollten wir Israelis das verstehen?

Als israelischer Bürger schaue ich erstaunt zu, wie deutsche Politiker den Anschlag von Halle zur Selbstinszenierung ausnutzen.

Wie sollen wir Israelis es verstehen, wenn der deutsche Bundespräsident Steinmeier, der als erstes deutsches Staatsoberhaupt am Grab Arafat’s (eines Terroristen) einen Kranz niederlegt und Glückwünsche an die Islamische Revolutionsregierung, die größte Bedrohung des jüdischen Staates Israel abgibt? Und dann allen Ernstes vor laufender Kamera sagt, dass ein “solcher Angriff auf eine voll besetzte jüdische Synagoge in Deutschland nicht mehr vorstellbar” gewesen sei. Warum fällt mir als Israeli es schwer, das zu verstehen?

Wie sollen wir verstehen, wenn Vertreter der Bundesregierung sich vor Kameras drängen und große Reden zum „Schutz jüdischen Lebens“ schwingen, dann aber, wie Außenminister Heiko Maas, das Auswärtige Amt der Hisbollah als einen wichtigen politischen Partner begrüßt und sich weigert, diese Organisation als Terror-Gruppe einzustufen. Eine Regierung, die aussagt, für die Sicherheit Israels verantwortlich zu sein, dann aber offen und stolz die iranische Politik unterstützt, die zum „Auslöschen des Staates Israels“ aufruft?

In Deutschland ist Antisemitismus ein tief verwurzelter Systemfehler. Er wird toleriert, man schaut weg, außer natürlich von den vielen Israelfreunden, die es mittlerweile auch gibt. Das wohl beste Beispiel hierfür dürfte das Nichthandeln der Bundesregierung sein, als Deutschlands Gerichtsbarkeit beschied, dass es Kuwait Airways nicht zumutbar sei, Juden an Bord ihrer Flugzeuge zu lassen.

Da hätte eigentlich die Antwort der Bundesregierung lauten müssen, dass es Juden in Deutschland nicht zumutbar ist, dass Kuwait Airways auch nur noch einen Tag länger von Deutschland aus fliegt. So wie in einem ähnlichen Fall die Schweiz als auch die USA entschieden haben, deren Airline die Lande- und Startgenehmigungen zu verweigern. So zeigt man Kante und nicht beim sich gegenseitigen Übertrumpfen mit inhaltsleeren politischen Slogans.

“Ein Angriff auf uns alle”

Nein, ich als Israeli verstehe es nicht so, dass es ein „Angriff auf alle Deutsche“ ist, wie die Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli twitterte. Ein Attentat auf Juden ist ein Attentat auf Juden.

“Deutsche Politiker, macht euch nicht zu Opfern, denn ihr seid allesamt Mittäter solcher Auswüchse, indem ihr ausser scheinheiligem Getue keine Kante zeigt. Jeder von euch trägt seinen Anteil dazu bei, dass für uns Israelis und Juden das Klima in Deutschland so unsicher geworden ist, wie es in den letzten 80 Jahren nicht war.”

Gott sei Dank für Israelfreunde

Ich danke Gott für die vielen Israelfreunde, die es mittlerweile heute schon in Deutschland, Schweiz und Österreich gibt, und es werden ständig mehr. An dieser Stelle möchte ich mich als Israeli für Ihre treue Liebe zu Israel, die sich durch Gebete und finanzielle Unterstützung ausdrückt, ganz herzlich bedanken. Mir ist bewusst, dass laut der obigen Angaben es nicht einfach ist, für Israel zu sein, so wie für viele andere biblische Wahrheiten und Werte.

Trotzdem gibt es noch immer 80-90% der Gemeinden und Kirchen im deutschsprachigen Raum, die Israel in ihrer Gemeinde nicht willkommen heißen wollen, weil sie in dem heutigen Staat Israel nicht das biblisch-prophetische Israel sehen, womit Gott Seine Prophezeiungen zur Erfüllung bringt. Diese Prozentzahl werden wir mit Gottes Hilfe und viel Gebet verringern.

Vielen Dank! Ihr Doron Schneider

*) Original: https://doronschneider.de/halle/
www.conservo.wordpress.com     15.10.2019

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten in meinen Emails sowie auf den Seiten der „sozialen Medien“ und mache mir diese Inhalte nicht zueigen. *****
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Antisemitismus, Außenpolitik, Bundespräsident Steinmeier, CDU, Islam, Medien, Merkel, Politik Deutschland abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

26 Antworten zu Anschlag gegen Juden in Deutschland

  1. Berti schreibt:

    …und wieso geschieht das immer wieder u. wieder?
    Könnte es sein das es davon kommt, sich immer für was besonderes, gar „auserwählt“ zu halten?
    Kein MENSCH kann, nur durch Zugehörigkeit zu einem Glauben (von Rasse kann da keine Rede sein!) einem anderen überlegen sein.
    Mal darüber nachdenken, shalom.

    Gefällt 3 Personen

  2. Freya schreibt:

    „Wie sollen wir verstehen, wenn Vertreter der Bundesregierung sich vor Kameras drängen und große Reden zum „Schutz jüdischen Lebens“ schwingen, dann aber, wie Außenminister Heiko Maas, das Auswärtige Amt der Hisbollah als einen wichtigen politischen Partner begrüßt und sich weigert, diese Organisation als Terror-Gruppe einzustufen. Eine Regierung, die aussagt, für die Sicherheit Israels verantwortlich zu sein, dann aber offen und stolz die iranische Politik unterstützt, die zum „Auslöschen des Staates Israels“ aufruft?“

    Genau das ist die Frage! Ich, als deutsche Frau und Katholikin frage ich mich das schon länger. Wie soll man das Verhalten der Vertreter der Bundesregierung verstehen? Ich kann es nicht verstehen. Aber es empört mich zutiefst und niemand wird mir mehr erzählen können, das hier nicht äußerst bedrohliche Signale von seiten deutscher Politiker ausgesendet wurden. Und es ist für mich völlig unverständlich, was man davon halten soll, wenn man einerseits allerorten davon berichtet, das es wieder jüdisches Leben und jüdische Gemeinde in Deutschland gibt, und dann geht man hin und lädt weltweit die schlimmsten Judenfeinde aller Zeiten nach Deutschland ein. Wie soll man das verstehen? Ich weiß es auch nicht. Allein es bleibt einem persönlich nur, sein Befremden und tiefes Mißfallen zum Ausdruck zu bringen. Einzige Anmerkung von mir: Nur die AfD steht dafür ein, solidarisch auf der Seite Israels zu stehen. Alle anderen haben bereits versagt.
    mit patriiotischen Grüßen von Freya

    Gefällt 2 Personen

  3. Semenchkare schreibt:

    Upps, hier ist der richtige:

    ..!!

    Gefällt 1 Person

  4. Semenchkare schreibt:

    Warum Wiso Weshalb….
    Gegenöffentlichkeit herstellen:
    ******************************************

    Gefällt 3 Personen

  5. Ist die Ermordung von zwei zufällig anwesenden Deutschen als „antisemitische Aktion“ zu werten?
    Die Attacke gegen das gut gesicherte Haustor der Synagoge erschien mir beim Angucken eher hilflos, eher Pose, ein In-Szene-Setzen..
    Und es muß immer wieder gefragt werden: War denn der Mörder, der ja englisch und deutsch kauderwelschte, überhaupt ein Deutscher? Bevor das geklärt ist, kann man doch alle die Sätze gar nicht sagen: „In unserem Land. . . „

    Gefällt 4 Personen

  6. Semenchkare schreibt:

    Alles bekannt->Archiv Jüdische Rundschau 2015:
    **********************************
    Die empathielosen Journalisten

    Zu berichten, was ist, scheint viele Journalisten in Sachen Nahost zu überfordern

    40 Seiten pdf div. Themen

    https://alt.juedischerundschau.de/wp-content/uploads/archiv/jr-15.pdf

    Gefällt 1 Person

  7. Semenchkare schreibt:

    Lüge Medien…
    *****************************

    Horror in Halle: Doku manipuliert – Lug und Trug beim ZDF

    Das Establishment will Migrationskritiker, Patrioten und harmlose Gamer kriminalisieren und mundtot machen.
    Dazu passend manipulierte das ZDF in einer Dokumentation Bilder vom Live-Stream des Attentats.

    Das ZDF hat in seiner Berichterstattung zum Amoklauf in Halle (Saale), dem zwei Unschuldige zum Opfer fielen, Bilder manipuliert. Offenbar wollten die Verantwortlichen den Eindruck erwecken, das Live-Video des irren Mörders sei millionenfach abgerufen wurden. Ein mieser Trick!
    So manipuliert das Staatsfernsehen

    Stephan Balliet wollte die Netz-Gesellschaft an seinem Wahnsinn teilhaben lassen. Deswegen streamte er seinen Amoklauf durch die Saalestadt live auf der Streamingplattform „Twitch“, die vor allem von Gamern genutzt wird. In einem mittlerweile gelöschten Twitter-Video von „ZDF heuteplus“ wurde nun ein Ausschnitt aus dem Amok-Video auf den bekannten Gaming-Kanal „DreamHackCS“ montiert.

    Die Gaming-Szene reagiert empört. Denn die ZDF-Montage erweckte den Eindruck, der Täter von Halle habe seine Bluttat über „DreamHackCS“ mit rund 1,5 Millionen Followern verbreitet, das Video hätten mehr als 500 Personen live mitverfolgt und es sei insgesamt mehr als 170 Millionen Mal angeklickt worden – doch das ist nachweislich falsch!

    Gamer prüfen rechtliche Schritte

    Wie das Portal „Winfuture“ berichtet, lief auf „DreamHackCS“ zum Tatzeitpunkt eine Aufzeichnung eines „Counter-Strike“-Matches zwischen Teams „G2 ESports“ und „Renegades“. Das Amok-Video sahen laut „Twitch“ fünf Personen live. 2.200 Personen sahen…

    mehr hier:

    https://www.journalistenwatch.com/2019/10/15/horror-halle-doku/

    ..!!

    Gefällt 1 Person

  8. germananicus schreibt:

    Lieber Herr Schneider,
    es ist für mich schwer nachzuvollziehen, was sie uns vorwerfen. Mir kommt es so vor, dass sie etwas einfordern, was nicht mehr zeitgemäß ist. Es geht in Deutschland nicht nur um Juden, Islamisten oder allen anderen Volksgruppen. Richtig ist, dass solch eine Tat durch nichts zu rechtfertigen ist, egal gegen wen, wenn sie denn so stattgefunden hat. Das Verhältnis zwischen Deutschen und Juden, hätte sich nach meiner Einschätzung schon längst wieder positiv angenähert, wenn es nicht Personen hier wie dort geben würde, die aus diesem Verhältnis einen großen Nutzen ziehen. Das hat mit Israel überhaupt nichts zu tun. Sind Sie wirklich betroffen, dass zwei Bürger dieses Landes getötet wurden? Natürlich ist es sehr schlimm, dass ein verwirrter Mensch die Synagoge „stürmen“ wollte. Aber es ist nichts Ihrer Volksgruppe passiert. Dass ist wirklich gut. Warum also diese Stellungnahme? Kein Mensch hat das Recht, jemanden aufgrund seiner religiösen, kulturellen Einstellung in einer funktionierenden Demokratie anfeinden. Es sollte aber auch keiner sich als „erwähltes“ Volk bezeichnen und alle anderen Kulturen haben das zu akzeptieren und sich unterzuordnen. Finden Sie nicht, dass man, auch wenn es noch so verwerflich war, nach so einer sogenannten Tat gegen eine bestimmte Volksgruppe, wieder ein gesamtes Volk verurteilt? Wir haben Spinner, Sie haben Spinner, die Islamisten haben Spinner. Aber dehalb kann man nicht alles in Frage stellen. Es muss jetzt endlich mal Schluss sein mit dieser Art und Weise Probleme zu lösen. Machen Sie lieber sich einmal Gedanken, wie wir eine demokratische Lösung finden, um uns endlich mal für Ihre und unsere Jugend einschließlich aller anderen hier lebenden Volksgruppen, eine ruhige und wertvolle Zukunft schaffen. Sie sind herzlich eingeladen. Es wäre schön, wenn wir uns darüber mal unterhalten könnten.

    Gefällt 2 Personen

    • Semenchkare schreibt:

      …Das Verhältnis zwischen Deutschen und Juden, hätte sich nach meiner Einschätzung schon längst wieder positiv angenähert, wenn es nicht Personen hier wie dort geben würde, die aus diesem Verhältnis einen großen Nutzen ziehen. …
      ********************************************
      Der beste Kernsatz seit langem!
      Danke!

      Gefällt 2 Personen

      • Semenchkare schreibt:

        Bezahlartikel:
        Aktuell
        **************************

        Der politische Islam zu Gast in der Jüdischen Gemeinde Berlin

        Ein Augenzeugenbericht für starke Nerven aus der Oranienburger Straße

        Mit der „Berliner Erklärung bürgerschaftlicher Solidarität“ will die Jüdische Gemeinde auch dem wachsenden Antisemitismus begegnen. Im Rahmen der Vorstellung des Bündnisses kamen zu einer Gesprächsrunde zusammen:

        Sigmount Königsberg, der Antisemitismusbeauftragte der Jüdischen Gemeinde zu Berlin

        Rabbiner Yehuda Teichtal, Chabad Berlin

        Lorenz Korgel, Ansprechpartner für Antisemitismus im Senat

        Fereshta Ludin, Berliner Forum der Religionen

        Überraschend der Auftakt: Moderator Dr. Christian Staffa von der Evangelischen Akademie fragte zunächst Fereshta Ludin nach ihren Erlebnissen mit Anfeindungen, denn „die Erfahrung von Frauen mit Kopftuch ist ja nicht so sichtbar in den Medien“. Frau Ludin hatte nun Gelegenheit, über die aus ihrer Sicht dramatische Lage von „Muslimas“ in Deutschland zu sprechen. Aus dem Publikum gab es dazu einen Zwischenruf, „Warum darf eine Islamistin hier auf dem Podium sitzen?“

        Was könnte es mit diesem Vorwurf auf sich haben?

        Fereshta Ludin ist bekannt seit dem Kopftuchstreit Ende der 1990er Jahre, und Alice Schwarzer schrieb über sie:

        „Bei ihrer Verfassungsklage argumentierte die gebürtige Afghanin Fereshta Ludin, die qua Heirat Deutsche wurde, mit dem Grundrecht der Glaubensfreiheit und dem Recht auf freie Berufswahl. Dem hält die beklagte Ministerin Anette Schavan das strikte Neutralitätsgebot des Staates sowie das demokratische Grundprinzip der Trennung von Staat und Religion entgegen. Darüber hinaus vertritt die CDU-Ministerin die Auffassung: Das Tragen des Kopftuches gehört nicht zu den religiösen Pflichten einer Muslimin. Die Mehrheit der Frauen trägt weltweit kein Kopftuch. Vielmehr wird das Kopftuch …..

        https://juedischerundschau.de/article.2019-10.der-politische-islam-zu-gast-in-der-juedischen-gemeinde-berlin.html

        Gefällt 1 Person

  9. Semenchkare schreibt:

    OT
    TV-Tipp

    ich kenne den Film. Durchaus sehenswert.
    Er hätte aber noch klarer das „Stalinistisch verblendetete gewaltsame ->Stasiknäste<- herausarbeiten müssen.
    *************************************************
    Arte 20:15

    Erich Mielke – Meister der Angst

    90 Min.
    Verfügbar vom 15/10/2019 bis 21/10/2019

    Nächste Ausstrahlung am Dienstag, 15. Oktober um 20:15

    Der langjährige Minister für Staatssicherheit, Erich Mielke, war einer der Hauptverantwortlichen für den Ausbau des flächendeckenden Überwachungs- und Unterdrückungssystems der DDR. Er war ein Mann mit unglaublicher Machtfülle, ein Karrierist und politischer Überlebenskünstler. Das Dokudrama versucht, den Menschen Mielke hinter dem totalitären Apparat zu zeigen.

    Das Dokudrama zeigt das Leben Erich Mielkes vom Höhepunkt seiner Macht 1988/1989 bis zu seiner totalen Resignation im Gefängnis 1991. In Spielfilmszenen wird zum einen der vitale 83-jährige Mielke an seinem Arbeitsplatz, dem Ministerium für Staatssicherheit, gezeigt. Es wird deutlich, wie er als Minister agiert, wie er versucht, den totalitären Apparat der DDR aufrechtzuerhalten, und wie er letzten Endes kapituliert.

    In der zweiten Spielfilmebene ist Erich Mielke als gebrochenen Mann zu sehen, der körperlich und geistig um Jahre gealtert scheint. Während er in der JVA Moabit auf seinen Prozess wartet, blickt er im Gespräch mit einer Psychologin auf sein Leben zurück. Ergänzt werden die Spielfilmszenen durch Interviews, Archivmaterial und exklusive Einsichten in die Akten, die der BND und die CIA über Erich Mielke führten. Die Regisseure Jens Becker und Maarten van der Duin zeichnen in dem 90-minütigen Dokudrama ein scharfsinniges Porträt des ehemaligen Ministers für Staatssicherheit der DDR.

    https://www.arte.tv/de/videos/043849-000-A/erich-mielke-meister-der-angst/

    Gefällt 1 Person

  10. francomacorisano schreibt:

    Die größten Judenhasser sind nicht die wenigen Rechtsextremisten, die es in Deutschland noch gibt, sondern radikale, korangetreue Moslems. DAS ist die unbequeme Wahrheit, die Linksgrüne systematisch verdrängen!

    Gefällt 1 Person

    • Morisano,
      „Rechts“ sind alle normalen Menschen. Juden kritisieren, Jüdische Organisationen kritisieren, Israel kritisieren, das tun viele.
      Was heißt schon „rechtsextrem“, wenn „rechts“ normal bedeutet ?? Super-normal?
      Ganz sicher gibt es in der BRD kaum einen einzigen Deutschen, der sich über die Juden derart aufregt, daß er einen umbringen wollte.

      Gefällt 1 Person

  11. Semenchkare schreibt:

    OT
    SPD-Bürgermeister tickt wegen AfD-Wahlkampfveranstaltung (Knallvoller Marktplatz) aus….
    ******************************************

    Höcke zieht die Massen: SPD-Bürgermeister sieht rot

    Demokratienotstand in Bad Frankenhausen: Örtliche Vereinsmitglieder und Unternehmer bei Höcke-Kundgebung – danach droht der rote Schultes („als Privatmann“) ihnen mit finanziellen Einbußen.

    mehr hier:

    https://www.compact-online.de/hoecke-zieht-die-massen-spd-buergermeister-sieht-rot/

    Gefällt 1 Person

Kommentare sind geschlossen.