Exzess der Doppelmoral

(www.conservo.wordpress.com)

Von DR. PHIL. MEHRENS

Der grausame Terroranschlag von Halle markiert einen Scheidepunkt: Die Mehrheitsgesellschaft muss sich entscheiden, ob sie wirklich Demokratie will oder lieber ein postdemokratisches Gesinnungsregime, das abweichende Meinungen kriminalisiert.

Hans-Christian Ströbele, langjähriges Mitglied des Bundestages, wurde 1975 aus der SPD ausgeschlossen, weil er die RAF „liebe Genossen“ genannt hatte. Das Landgericht Berlin verurteilte ihn 1980 zu einer 18-monatigen Haftstrafe auf Bewährung, weil es als erwiesen ansah, dass er an der Bildung einer kriminellen Vereinigung (der RAF) mitgewirkt hatte. Ströbele gehörte zu den wichtigsten Gründungsmitgliedern der Grünen bzw. deren Berliner Vorläufer AL. Er verteidigte den Terroristen Andreas Baader. Die Verbrechen von Christian Klar, einem der gefährlichsten Linksterroristen mit Verstrickungen in die Ermordung von Siegfried Buback, Hanns Martin Schleyer und Jürgen Ponto, relativierte er mit den Worten, Kapitalismuskritik sei per se „keine Aufforderung zu Gewalt und Terrorismus“.

Auf das Konto der RAF gehen erwiesenermaßen insgesamt mehr als dreißig Morde. Hans-Christian Ströbeles politische Karriere ist nur ein Beispiel von vielen für die enge Verflechtung zwischen Grün-Alternativen und dem militanten Linksterrorismus der siebziger und achtziger Jahre. Im Rahmen der Hamburger G-20-Ausschreitungen trat er noch einmal zutage. Bürgerschaftsabgeordnete der Grünen machten sich für Rückzugscamps für militante Aktivisten stark.

Wenn nun Olaf Scholz (SPD), der während der G-20-Krawalle Hamburger Bürgermeister war, der AfD, wie am Dienstag öffentlich wurde, eine Mitverantwortung an der Bluttat von Halle unterstellt, wenn Politiker wie Alexander Dobrindt, Lars Klingbeil und – besonders abwegig, da Parteifreundin von Ströbele – Katrin Göring-Eckardt, mehr oder minder klar die Ächtung der Partei durch eine entsprechende Bewertung des Verfassungsschutzes verlangen, weil einzelne Mitglieder, so wird zumindest unterstellt, eine Verbindung zur rechtsextremem Szene haben, dann ist das ein besonders erschütternder Fall von doppelter Moral. Während Hans-Christian Ströbele Mitglied des Bundestages war, hatten die Grünen nicht nur einen Vertreter im Bundestagspräsidium (was der AfD bis heute verweigert wird), sie waren sogar an etlichen Landesregierungen und zwischen 1998 und 2005 sogar an der Bundesregierung beteiligt, ohne dass ein Alexander Dobrindt, ein Olaf Scholz oder ein Lars Klingbeil daran erkennbar Anstoß genommen hätten. Es gab sogar – nämlich in Berlin – eine Regierung mit grün-alternativer Beteiligung, als die RAF noch terroristisch aktiv war. Man muss es leider so klar sagen:

Wer jemals mit einem nach § 129 (1) StGB Vorbestraften wie Hans-Christian Ströbele politisch zusammengearbeitet oder eine solche Zusammenarbeit toleriert hat, der hat jedes moralische Recht verwirkt, zur Distanzierung von Björn Höcke aufzurufen.

Man muss aber nicht bei dem Vorwurf der doppelten Moral stehen bleiben. In einem weiteren Schritt wäre zu fragen: Was können wir aus der Entwicklung, die die Grünen genommen haben, seit sie dem zum Teil gewaltbereiten und verfassungsfeindlichen Sumpf von Linken und Autonomen entstiegen sind, genommen haben? Die Gewaltbereitschaft der linksextremen Kreise war genährt von der Überzeugung der Täter, dass in diesem Land etwas fundamental in die falsche Richtung geht, dass der Staat nicht kritikfähig und nicht dialogbereit ist, dass er stattdessen – vor allem in der Ära Schmidt und in den frühen Kohl-Jahren (Innenminister Zimmermann!) repressiv mit einer politischen Bewegung Andersdenkender, deren Zielen, Werten und Überzeugungen umgeht. Das schürte Hass. Er wurde genährt von der Überzeugung, selbst gehasst zu werden.

Noch Ende der sechziger Jahre war Ulrike Meinhof als professionelle Journalistin eine viel beachtete Stimme in der Gesellschaft, die nach ihrer Radikalisierung 1970 ihre Ansichten unter dem Titel „Natürlich darf geschossen werden“ sogar im SPIEGEL einer breiten Öffentlichkeit zur Diskussion stellen durfte. Wörtlich stand in dem Text: „Wir sagen, natürlich, […] der Typ in der Uniform ist ein Schwein, das ist kein Mensch“ (SPIEGEL 25/1970). Man braucht nicht darüber zu streiten, dass sich in dieser Aussage blanker Hass verbal Bahn bricht.

Dieselbe Radikalisierung, zu der sich die Mitglieder der Baader-Meinhof-Bande damals öffentlich bekannten, verzeichnen wir in der Bundesrepublik der Gegenwart: Terrorakte sind Taten von Überzeugungstätern, von Menschen, die aufgrund gesellschaftlicher Veränderungen mit der Welt nicht mehr klarkommen, die ihrem Umfeld entfremdet sind und diesem daher zunehmend frustriert gegenüberstehen – erst frustriert, dann feindlich, schließlich mit blinder Wut, die in blutige Gewalt ausarten kann.

Die RAF-Terroristen waren Menschen, die das scheinbar hilflose Mitansehenmüssen von – aus ihrer ideologisch verengten Sicht – total falschen, geradezu irrwitzigen Fehlentwicklungen in der Gesellschaft nicht mehr ertrugen, die sich fortwährend einer grassierenden Ungerechtigkeit ausgesetzt sahen, wie es sie eigentlich nur in Diktaturen gibt, und die daraus die Berechtigung ableiteten, mit Gewalt Abhilfe zu schaffen. Die daraus resultierenden Terrorakte sind die maximale Form der Provokation. Sie provozieren wie 2011 die Bluttat von Anders Breivik den größtmöglichen gesellschaftlichen Aufschrei, der denen, die sie ausüben, Linderung für ihr egomanisches Leiden an der Zeit verschafft.

Es gibt weitere alarmierende Parallelen zwischen einst und jetzt: So verhasst wie den Kriegern der Stadtguerilla die aus ihrer Sicht tendenziöse Springer-Presse war (auf deren Verlagshaus 1972 sogar ein Terroranschlag verübt wurde), sind vielen „Rechten“ hierzulande die so genannten „Mainstream-Medien“. In den sechziger Jahren sah man in den zu reaktionärem Konsens verschworenen „monopolistischen Medien“ die Gefahr der Meinungslenkung, durch die „eine Mentalität erzeugt“ wurde, „für die Recht und Unrecht, Wahr und Falsch vorherbestimmt sind“ (Herbert Marcuse). Ganz ähnlich urteilt heute das rechte Lager über die deutschen Leitmedien, in denen allseits die Gleichung gilt: Links = wahr, rechts = falsch.

Tatsächlich spielen die links unterwanderten Medien in den ideologischen Grabenkämpfen der Gegenwart eine entscheidende Rolle. Sie sollten die Kritik des Herrn Marcuse, dessen Theorien vielen Journalisten in ihrem Studium begegnet sind, beherzigen und endlich wieder eine Debattenkultur pflegen, in der nicht Hass, Intoleranz und Orwellsche Denkverbote regieren, sondern echte Freiheit. Völlig zu Recht hat der ehemalige Bundespräsident Gauck in jüngster Zeit mehrfach zu dem aufgefordert, wozu seinem Nachfolger von der linken SPD bisher der Mut fehlte: Toleranz gegen Rechts.

Rechte, also im herkömmlichen Sinn: bürgerlich-konservative Auffassungen vertragen sich nämlich seit jeher blendend mit Freiheit und Demokratie, weil diese das Ergebnis einer bürgerlichen Revolution sind (1789), während Linke bis heute praktisch mit jedem wichtigen Symbol unserer freiheitlichen Grundordnung, Hymnen und Nationalfarben, und auch mit dem Text des Grundgesetzes in seiner jetzigen Fassung auf dem Kriegsfuß stehen.

Darauf wird seitens der „monopolistischen Medien“ in unserer Gesellschaft viel zu wenig hingewiesen und die Verschiebung des Denkens und der Moral nach links – wie am Beispiel „Homo-Ehe“ zu sehen – als gewünschte Normalität hingestellt. Mit bedenklichen Folgen: Bestimmte Kreise innerhalb der Gesellschaft, die eine gesunde Demokratie im Sinne des Pluralismus viel mehr einbinden müsste, entfremden sich. Warum beispielsweise hat es im ZDF nie ein angemessenes Nachfolgeformat für das erzkonservative ZDF-Magazin gegeben, in dem sich die erklärten Feinde linker Weltdeutungsmuster journalistisch austoben und damit traditionell rechten Zusehern ein Forum bieten konnten, auf dem deren Werte und Anschauungen repräsentiert sind – mit gleichzeitiger Ventilfunktion für allfällige Empörung?

Die Empörung hat sich notgedrungen ins Internet verlagert, sieht sich in so genannte Echokammern gesperrt, anstatt ihren Platz dort zu haben, wo sie hingehört: im gesellschaftlichen Diskurs und dort als gleichberechtigte Stimme, auf einem offenen Forum, das der Radikalisierung vorbeugt, weil auf ihm Rede und Gegenrede ihren festen Platz haben. Doch wer hierzulande in den letzten Jahren beispielsweise auf Asylmissbrauch, das skrupellose Abgreifen von Sozialleistungen oder auch nur auf die mangelnde Mitwirkungsbereitschaft von Migranten beim Pauken deutscher Vokabeln hinweisen wollte, stand automatisch am Rassismuspranger. Eine ideologisch bedingte Verweigerungshaltung, eine überhebliche Besserwissermentalität hat in unserer angeblich so weltoffenen und toleranten Gesellschaft mutwillig Radikalisierung, Frustration und Filterblaseneinseitigkeit gefördert. Es ist an der Zeit gegenzusteuern.

Und es ist noch nicht zu spät. Denn die aktuelle politische Lage hat derjenigen in den RAF-Terrorjahren eines voraus:

Die Bewegung der Unzufriedenen und Aufsässigen, der Establishmentkritiker und Rebellen ist bereits parlamentarisch repräsentiert. Das ist etwas, worauf die Achtundsechziger-Revolutionäre mehr als zehn Jahre warten mussten.

Es ist kein Zufall, dass dem linksextremistischen Terror in dem Maße die Luft ausging, wie die Grünen als Sammelbecken der linken, ökologischen Protestbewegung – mit RAF-Verteidigern wie Otto Schily und Hans-Christian Ströbele an vorderster Front – von der Bevölkerung mit einem Mandat betraut wurden, an der Gestaltung und, wo nötig, Veränderung der Gesellschaft mitzuwirken, und, zunächst auf Landesebene, sogar Regierungsverantwortung übernehmen durften. 1998 gab es die erste rot-grüne Regierung auf Bundesebene; im selben Jahre erklärte die RAF ihre Selbstauflösung.

Die Rolle, die in den Achtzigern die Grünen ausübten, kommt in der gegenwärtigen politischen Lage ohne Frage der AfD zu, die als Oppositionspartei mit klarem eigenen Profil das dringend erforderliche Repräsentationsorgan für die Empörten und Unzufriedenen, die Konservativen und Patrioten ist. Sie macht buchstäblich alternative Vorschläge zu Fragen der nationalen Identität und Ethnizität und diese müssen, damit sich nicht noch mehr Menschen in einer Art und Weise radikalisieren, wie wir sie in Deutschland nie wieder erleben möchten, endlich auch in den Leitmedien als gleichberechtigte Diskursbeiträge angesehen werden.

Mit einem bedingungslosen Ja zum Grundgesetz und seinen Werten (wie es das AfD-Parteiprogramm erkennen lässt) kann die junge Partei Heimat und Korrektiv zugleich werden: Heimat für Zornige und Frustrierte und Korrektiv für all diejenigen unter ihnen, die meinen, mit ihrer Entrüstung das Recht erworben zu haben, unsere gesamte Grundordnung und als Teil deren ein klares Ja zu jüdischem Leben in Deutschland in Frage zu stellen. Der Regulierungs- und Zähmungseffekt, den die Grün-Alternativen dereinst auf den bunten, gärigen Haufen aus Neomarxisten, Atomkraftgegnern, Feministen, Pazifisten, Eine-Welt-Aktivisten, geistigen Rotarmisten und militanten Linksfaschisten hatten, kann also schon jetzt greifen. Aber nur, wenn unsere Gesellschaft diese vom parlamentarischen System gewollte Rolle durch ein klares Ja zur Freiheit der Andersdenkenden endlich rückhaltlos anerkennt, anstatt permanent den blindwütigen Versuch zu unternehmen, die AfD, und ihre Anhänger, wie zuletzt seitens der etablierten Parteien geschehen, zu diffamieren, zu diskreditieren und zu delegitimieren. Das hat damals bei den Grünen auch nicht funktioniert.

www.conservo.wordpress.com     17.10.2019

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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6 Antworten zu Exzess der Doppelmoral

  1. Berti schreibt:

    Als erstes sollte man den Presstituierten u. sonstigen „influencern“ das Wasser entziehen, dann würde auch die grüne Stinkmorchel peu à peu verdorren…
    Man kann mit einer Axt keinen Baum fällen wenn die keinen Stiel hat!
    Und eigentlich sollte man endlich die grünen Verbieter …verbieten!

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  2. Hallenser schreibt:

    Großes Kino der Instrumentalisierung einer gesamten Stadt Halle mit vielen jüdischen Wurzeln als Terrorhotspot, um den politischen Gegner mit der Moralkeule zu erschlagen. Keine Frage das Verbrechen ist furchtbar und wir müssen uns Sorgen machen. Wo waren aber die Grünen Doppelmoralisten, wo die Schweigeminute für Susanna Feldmann von der AFD von der grünen Claudia Roth schreiend unterbrochen wurde, ist sie den kein Opfer von Gewalttätern? Immerhin hat deren Mutter Frau Merkel um Hilfe gebeten und man hat versagt, die Lage nicht mehr im Griff. Wo war die Schweigeminute für die Opfer des Berliner Weihnachtsmarktes, ach ja wir wissen schon der Islam ist die Religion des Friedens? Wo war eine Schweigeminute beim feigen Anschlag in Münster, mich überzeugen solche Krokodilstränen nicht. Die AFD ist eine sehr junge Partei und wenn Einzelne aus der Reihe scheren, kann man nicht die ganze Partei in Sippenhaft nehmen und dieses Recht beanspruchen die Altparteien allein für sich selbst. Die ganzen grünen Kinder Schänder Skandale, pervers, aber legitim ? Der Fall Edathy der SPD landete irgendwann unter dem Teppich, auch andere Einzelfälle, die Union Skandälchen ebenso, glaubwürdig sieht anders aus.

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  3. text030 schreibt:

    „…ob sie wirklich Demokratie will oder lieber ein postdemokratisches Gesinnungsregime…“
    Genau so stellt sich die Frage. 1989 hatten die Menschen in der ehem. DDR anders entschieden. Flüchtlinge und Übersiedler hatten sich schon vorher für Freiheit und Demokratie entschieden und müssen nun zusehen, wie die schwer erreichten Grundwerte zerstört werden.

    Gefällt 2 Personen

  4. Semenchkare schreibt:

    Vieleicht ein paar Ansätze…
    **************************************
    (Text youtube)

    Neverforgetniki
    Aufwachsen im BUNTEN Deutschland – Mein Interview bei SchrangTV

    Dieses Video ist als Werbung gekennzeichnet. Ich bewerbe im Interview mein eigenes Buch, Geld bekomme ich für diese Werbung natürlich nicht.

    …Dieses Video wurde in Absprache mit SchrangTV auch auf diesem Kanal hochgeladen..

    ca 47 min

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    • Semenchkare schreibt:

      Hammerstark!
      Da gehts nicht nur ums Buch, sondern wenn ein junger Mensch mal Fakten aus eigenem Erleben (Schule/Indoktrinationen/usw) bringt ist es um so glaubwürdiger.

      Ein Lichtblick!

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  5. patriosius schreibt:

    Der aufgeklärte Bürger der zwischen den Zeilen lesen kann sich medialer Meinungsmacher verweigert bzw. deren staatlich verordneten Mist zu sortieren weiß ist dagegen immun. Längst gibt es , Gott sei dank, andere Quellen die wahren Begebenheiten bzw. Zusammenhänge in Erfahrung zu bringen. Das kann mit unter etwas mühsam sein lohnt sich aber mit der Zeit kommt man schnell an authentische Info. Die freie Presse ist mannigfaltig vertreten auch ausländischen Medien sollte man nutzen. Leider hat sich in ganz Deutschland der zensierte Druck auf die Medien bis in den letzten Winkel gefressenen wie zuletzt in der DDR. Mann könnte meinen das Gespenst der Stasi hätte sich auf ganz Deutschland gelegt. Berichterstattung die nur einem politischen …clean Update….folgt hat in unserem Land bis heute Tradition.

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