Antisemitismus: Ein bewegender Film — Eine jüdische Irrfahrt

(www.conservo.wordpress.com)

Von Albrecht Künstle

Die Diskussion um den real existieren Antisemitismus nahm in den letzten Tagen teilweise skurrile Formen an. Auf der einen Seite Verharmlosung, auf der anderen Seite Übertreibungen, aber auch fragwürdige Schuldzuweisungen nach dem Prinzip „haltet den Dieb“. Von regierungsamtlicher Seite und eingesetzten Antisemitismusbeauftragten hört man leider nicht viel Besseres, im Gegenteil.

Eine befreundete Jüdin aus Fr., Simone.Schermann@gmx.net hat in https://tapferimnirgendwo.com/2019/10/21/selbstachtung-fehlanzeige/ ihren „Kropf geleert“, was ich Ihnen nicht vorenthalten will. Letzter Auslöser war wohl eine Veranstaltung in Freiburg, deren Verlauf darin beschrieben und kommentiert ist. Sie bat mich, das zu streuen.

Noch etwas von mir: Vorgestern Abend wurde die Erstfassung des Dokumentarfilmes „Die Ungewollten – die Irrfahrt der St. Louis“ ausgestrahlt. Ein bewegender Film, ich konnte danach kaum schlafen.Es ging um die von Nazi-Strategen eingefädelte Überführung von 900 Juden nach Kuba, die aber dort nicht an Land durften. Der Kapitän versuchte, mit den verzweifelten Juden in den USA und schließlich Kanada anzulanden, aber auch diese machten die Schotten dicht. Schließlich ging es wieder zurück nach Deutschland, als sich kurz vor dem sicheren Tod England und die Benelux-Staaten erbarmten, und die Juden aufnahmen.

Und ein Schelm, der Gutes dabei dachte. Am Ende des Films zeigte sich dessen Intention. Es wurde herausgestellt, dass auch die amerikanischen Juden die deutschen nicht wollten. Die Botschaft war also, dass die Juden nicht einmal sich selbst mögen und sogar ans Messer liefern.

Die zweite Botschaft war die des soeben wiedergewählten kanadischen Trudeau.

Im Wahlkampf sagte er im Film unter Bezug auf diese Schande zu recht, dass sich die Abweisung von Schutzsuchenden nie mehr wiederholen dürfe – womit er zwar Recht hat. Aber diese Inszenierung diente nur der Rechtfertigung seiner auch in Kanada umstrittenen Emigrationspolitik. Damit stellte er den Niederlassungswunsch von Menschen aus aller Welt und das Schicksal von tatsächlich vom Tod bedrohten Juden auf eine Stufe.

Wetten, dass in den nächsten Tagen und Wochen die Forderung noch offenen Mittelmeerhäfen für migrationswillige Afrikaner und Asiaten mit diesem Film begründet werden wird. Und dass damit wiederum das Schicksal der damaligen (und heutigen?) Juden auf das Szenario der heute proklamierten offenen Grenzen für alle heruntergespielt wird.    

Nachdenklich! Albrecht Künstle

www.conservo.wordpress.com     23.10.2019

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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2 Antworten zu Antisemitismus: Ein bewegender Film — Eine jüdische Irrfahrt

  1. Ingrid schreibt:

    Genau das habe ich auch gedacht Herr Künstle.
    Ich hatte in der Vorschau von dem Film gelesen und ich hätte mir in normalen Zeiten, diesen Film auch angeschaut, aber in Zeiten von Propaganda und Gehirnwäsche weiß ich was man damit bezweckt.
    Man will einfach aus Wirtschaftsflüchtligen vom Tode bedrohte machen, die sich aber selbst in Gefahr gebracht haben. Also haben wir die Pflicht jeden Dahergelaufenen, bei unserer Vergangenheit, auch aufzunehmen.

    Was aber damals mit den Juden passiert ist, war aber eine wirkliche Schande, denn was mit denen passiert wäre kann sich jeder vorstellen.

    Gefällt 1 Person

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