Geburtenraten in Europa: Entscheidend sind wirtschaftliche Stabilität und kulturelle Selbstbehauptung

(www.conservo.wordpress.com)

Von Jürgen Liminski *)

Geburtenraten in Europa – iDAF_Nachricht 3 / 2019

Verehrte Interessenten, liebe Wohlgesonnene des iDAF,

Sie werden bemerkt haben, dass wir in den letzten Monaten von unserem wöchentlichen Rhythmus abgewichen sind – unfreiwilligerweise. Die „Kriegskasse“ ist wieder leer, aber die Mitarbeiter und Autoren haben ihre Honorare verdient und vieles wird schon ehrenamtlich geleistet. Auch anfallende Kosten müssen beglichen werden. Als gemeinnütziger Verein dürfen wir zudem nicht erwerbsmäßig auftreten und wollen auch aus prinzipiellen Gründen die Informationen und Fakten weiterhin gratis zur Verfügung stellen. Staatliche Subventionen machen ebenfalls abhängig, abgesehen davon sind uns solche noch nie angeboten worden. Mehrere Projekte liegen auf Eis (z.B. der Druck der aktualisierten Broschüre zu den Themenkreisen Immigration-Integration-Islam und Ehe-Partnerschaft- Familie). Die verbleibenden Groschen in der Kasse reichen vielleicht noch für einen Monat. Deshalb wenden wir uns mit der dringenden Bitte an Sie: Schauen Sie doch mal, ob eine Spende möglich ist. Sie würden uns und der wachsenden Nutzer-und Leserschar (deutlich mehr als 50.000 pro Aussendung, täglich mehr als 900 Besuche auf der Webseite mit einer Verweildauer von mehr als elf Minuten) einen großen Dienst erweisen. Angesichts der je nach Thema lauten bis hysterischen Debatte ist die Versachlichung des Diskurses durch Fakten und Analysen notwendiger denn je.

g1g2Unsererseits tun wir alles, was wir können und haben auch Pläne für die Zukunftssicherung. Aber zur Realisierung bedarf es einer Überbrückung, auch finanziell. Vielleicht können Sie einen Stein zur Brücke beitragen – es darf auch ein kleiner Pfeiler sein.

Mit herzlichem Dank für Ihr Verständnis und Interesse,

Ihr

iDAF-Team

Informationen über die Möglichkeit der Spende zur Fortführung der Arbeit des iDAF – VIELEN DANK

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Zitat des Monats, 03 / 2019:

Malthus ist wieder da – jetzt in ökologischem Gewand

So feiert Malthus derzeit ein neues Comeback in der Ökologie, sein Gesetz vom abnehmenden Ertragszuwachs, das zentrale Element der malthusianischen Theorie, wird jetzt schlicht auf das Klima und die Umwelt angewandt. … Man hat dann schnell dasArgument zur Hand, dass das Schrumpfen der Bevölkerung in Europa durch das Wachstum in Afrika oder Asien neutralisiert werde. Herwig Birg meint dazu lakonisch: Das wäre so, wie wenn man mit einem Bein in einem Eimer voll heißem und mit dem anderen in einem Eimer mit eiskaltem Wasser stünde. Insgesamt stimme die Temperatur, trotzdem sei das kein angenehmes Gefühl. …. In den Vereinigten Staaten von Amerika, einem Land mit maßvollem Bevölkerungswachstum, war in den siebziger Jahren so wie in Europa Bevölkerungspessimismus Trumpf. Die apokalyptischen Reiter der Malthusianer hatten vor allem in den Medien so ziemlich alle Andersdenkenden niedergeritten. Von jener intellektuellen Arroganz, die wegen der „Bevölkerungsexplosion“ den Weltfrieden gefährdet und überall Hungersnöte und in Amerika selbst Unruhen wegen knapper Lebensmittel aufkommen sah, ist heute nichts mehr zu spüren. Im Gegenteil: Das größte Gesundheitsrisiko für amerikanische Kinder heute ist das Übergewicht. Natürlich ist der Hunger ein Weltproblem. Aber dieses Problem ist lösbar, denn es ist im Kern ein politisches, kein demographisches Problem. Wer es sich malthusianisch einfach macht, der verweigert politische Lösungen.

Aus: Jürgen Liminski, Die verratene Familie – Politik ohne Zukunft, Augsburg 2007, Seiten 57 ff.

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Geburtenraten in Europa: Entscheidend sind wirtschaftliche Stabilität und kulturelle Selbstbehauptung

Mehr Emanzipation, die Überwindung traditioneller „Rollenbilder“, mehr Erwerbstätigkeit von Müttern und vor allem mehr staatliche Kinderbetreuung: Über viele Jahre wurde dies als der Ausweg aus der demografischen Krise in Deutschland (aber auch international) angepriesen. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sollte Frauen und Paaren wieder mehr Lust auf Kinder machen. Das propagierten die Meinungsführer in den Medien, in den internationalen Organisationen und auch die Bundesregierung, die in ihrer Stellungnahme zum 7. Familienbericht das Ziel verkündete, mehr Familie in die Gesellschaft und mehr Kinder in die Familien zu bringen (1). Um dieses Ziel ist es still geworden, obwohl die Geburtenrate in den letzten Jahren tatsächlich gestiegen ist. Doch das ist kein Erfolg der Familienpolitik, wie die Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen. Denn die Geburtenraten der Frauen deutscher Staatsangehörigkeit (zu denen auch viele mit einem sog. Migrationshintergrund gehören) verharren auf dem niedrigen Niveau von 1,4, das seit Jahrzehnten für Deutschland typisch ist (2). Damit wird der wirtschaftliche Stabilität und kulturelle Selbstbehauptung um rund ein Drittel verfehlt, die Bevölkerung überaltert dramatisch und große und traditionsreiche Regionen in Deutschland veröden.

Dass die Geburtenraten insgesamt gestiegen sind, liegt de facto nur an der Massenzuwanderung. In deren Folge sind die Geburtenraten der Ausländerinnen 2014—2016 auf weit über 2 Kinder pro Frau gestiegen. Das Phänomen können Demografen leicht erklären. Seit langem beobachten sie, dass Zuwanderinnen oft kurz nach ihrer Immigration sehr hohe Geburtenraten aufweisen. Die Gründe dafür liegen nahe, nicht zuletzt ist es der Wunsch nach Aufenthaltsverfestigung (Schutz vor Abschiebung etc.). Zu dieser Art von Geburtenboom verhält sich die Bundesregierung wohlweislich still, denn allzu offensichtlich sind seine Neben- und Folgeprobleme, gerade im Blick auf die Schulen, die mit der Integration immer mehr überfordert werden.

Die Integrationsprobleme in Westeuropa werden in Zentral- und Osteuropa aufmerksam registriert. Sie sind ein wichtiger Grund dafür, warum man dort die Zuwanderung als vermeintliche Lösung der demografischen Probleme ablehnt. Die Regierungen insbesondere in Ungarn und Polen setzen stattdessen auf eine geburtenfördernde Politik, indem sie versuchen, Familien finanziell besserzustellen (3). Staatliche Betreuungspolitik kennt man dort aus kommunistischen Zeiten, sie wird mit gemischten Gefühlen betrachtet, als eine Notwendigkeit, aber nicht als emanzipatorisch und innovativ. Dies gilt insbesondere für Tschechien, wo sich Kinderärzte schon zu kommunistischen Zeiten kritisch mit zu frühzeitiger Kinderbetreuung auseinandergesetzt haben. Dort wurde die Krippenbetreuung von Kleinstkindern stark zurückgefahren und dagegen die häusliche Betreuung finanziell gefördert (4). Das bedeutet für Familien auch wirtschaftliche Stabilität. Der Kontrast zu Deutschland, wo das Betreuungsmodell der DDR beibehalten und sogar auf den Westen ausgedehnt wurde, ist eklatant. Dennoch ist die Geburtenrate in Tschechien höher als in Deutschland und auch als in den neuen Bundesländern. Sie liegt mittlerweile sogar höher als in angeblich so fortschrittlichen nordischen Ländern wie Finnland und Norwegen, wo die Geburtenzahlen zuletzt deutlich zurückgegangen sind.

Die Gründe für diese Entwicklung zu erforschen, wäre Aufgabe der Demografen und Sozialwissenschaftler. Ihr altes Narrativ von den „fortschrittlicheren“ Ländern mit mehr Staatsbetreuung und höheren Geburtenraten stimmt jedenfalls nicht mehr. Wie immer bestimmt ein Bündel von Überlegungen das generative Verhalten. Ein Schlüsselfaktor für die Geburtenentwicklung scheint indes der Arbeitsmarkt zu sein: In Tschechien herrscht Vollbeschäftigung und auch sonst sind in Ostmitteleuropa die Geburtenraten parallel zur Beschäftigung gestiegen. In Südeuropa und besonders in Italien stecken Wirtschaft und Arbeitsmarkt dagegen tief in der Krise und die ohnehin niedrige Geburtenrate rutscht weiter ab. Einen starken Rückgang der Geburtenrate trotz relativ guter Wirtschaftslage erlebt dagegen Irland (5). Hier ist offensichtlich der Verlust an katholischer Identität und Familienwerten eine wichtige Ursache. Erstes Fazit: Wirtschaftlicher Niedergang und Verlust kultureller Identität auf der einen Seite – wirtschaftliche Stabilität und kulturelle Selbstbehauptung auf der anderen erweisen sich als entscheidende Faktoren auch für die Demografie.

(1) Eingehend hierzu Stefan Fuchs: Gesellschaft ohne Kinder. Woran die neue Familienpolitik scheitert, Wiesbaden 2014.

(2) Siehe hierzu Grafik „Geburtenentwicklung in Deutschland“

(3) https://www.i-daf.org/aktuelles/aktuelles-einzelansicht/archiv/2019/01/10/artikel/ostmitteleuropa-familienpolitik-statt-willkommenspolitik-fuer-immigranten.html

(4) http://altewebsite.i-daf.org/files/idaf_-_woche_9_-_2009.pdf

(5) Zur Geburtenentwicklung: „Fertilität in Europa: Neue Konvergenz?“: Zur Entwicklung der Arbeitslosigkeit: https://ec.europa.eu/eurostat/databrowser/view/tipsun20/default/table?lang=de.

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Herzliche Grüße, Jürgen Liminski, (Geschäftsführer iDAF)
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Wer ist iDAF?
Von Jürgen Liminski, Chefredakteur des iDAF
Die moderne Gesellschaft lebt bekanntlich von Voraussetzungen, die sie selber nicht geschaffen hat (vgl. Wolfgang Böckenförde). Diese Voraussetzungen entstehen vor allem in der Familie. Die Familie selbst wiederum lebt nicht autonom. Die Gesellschaft bietet ihr Schutz und Freiraum, um die Voraussetzungen für ein menschliches Leben in der Gesellschaft zu schaffen. Familie braucht Gesellschaft, Gesellschaft braucht Familie. Dieses Zusammenwirken ist grundlegend für das Allgemeinwohl und für das Wohl des Einzelnen. Ohne intakte Familie keine menschliche Erziehung, ohne Erziehung keine Persönlichkeit, ohne Persönlichkeit kein Sinn für die Freiheit (Kirchhof).
Die freiheitliche Gesellschaft ist auch die Grundlage für die soziale Marktwirtschaft. Die Schrumpfung und Unterjüngung der Gesellschaft bedrohen Wohlstand und Werte. Aber in der pluralistischen Medien-Gesellschaft ist die Wertedebatte schwierig. Das Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e.V. will die Zusammenhänge zwischen den Grundwerten heute, ihren geistigen Quellen und ihrer Bedeutung für die Zukunft einer liberalen Gesellschaft stärker ins Bewusstsein heben. „Nicht durch die Erinnerung an die Vergangenheit werden wir weise, sondern durch unsere Verantwortung für die Zukunft“ (George Bernhard Shaw).
Das Institut verfolgt bei seiner Arbeit vorzugsweise einen interdisziplinären Ansatz. Es ist partei- und konfessionsübergreifend. Es will die öffentliche Meinung, die „soziale Haut“ (Noelle-Neumann) befreien helfen von den Ausschlägen einer Ich-Gesellschaft. Ihre bevorzugte Methode ist die Verbreitung von Ergebnissen interdisziplinärer Forschung durch Teilnahme an Symposien, Kolloquien und an der publizistischen Debatte. Auf diese Weise sollen die Handelnden in Politik, Wirtschaft und Bildungswesen gestärkt, die Unentschlossenen und Nicht-Wissenden informiert werden. Die Initiatoren glauben, dass eine Wertedebatte von selbst entsteht, wenn die Zusammenhänge erkannt und der Mensch, insbesondere das Kind, in den Mittelpunkt der Gesellschaft gestellt ist. Das volle Entfaltungspotential des Menschen soll zum Zuge kommen.
Das Institut versteht sich also als eine Ideenfabrik, als Impulsgeber. Seine Mitglieder beteiligen sich ehrenamtlich an dieser Arbeit. Das Institut lebt ausschließlich von Spenden.
www.conservo.wordpress.com     23.10.2019

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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10 Antworten zu Geburtenraten in Europa: Entscheidend sind wirtschaftliche Stabilität und kulturelle Selbstbehauptung

  1. wirklich nicht schreibt:

    Wo ist Platz für ein Kind? In Deutschlands Horrorstadt Nr. 1?
    Staus. Aufgerissene Erde. Vertane, verlorene Lebenszeit. Züge, die nicht fahren. Teu’re, enge Wohnungen. Keine Jobs für junge Menschen geschweige denn junge Eltern. Hohe Kitagebühren. Schlechte (Mobbing-)Schulen, Uneinsichtige Trecker-Colonnen, die noch mehr Pest aufs Gemüse kübeln wollen. Verwaiste Spielplätze…Mieses Wetter und mieses Klima lassen wir mal aussen vor. Da stellt man keinen Kinderwagen auf den Balkon!

    Und dann die Beschreibung der Meta-Situation auch hier in diesem Blog und anderswo und von genannten Namen (von Karin de Jong: „Deutschland hat fertig“ oder siehe den „früheren“ Herrn Doktor :- ) Michael Blume zur christlichen Gebärfreudigkeit….)

    Und dann die Herrschaften Liminski und die anderen „Anheizer“ (ua Birg….die Demografen also, die Fundamentalisten ALLER Farben, die „Rechten“…)
    a la „die Frauen sollen’s richten“.
    Welche Frau ist denn bei solchen „Voraussetzungen“ noch so TÖRICHT und stellt Kinder auf dieses „Fundament“???? (und pflanzt ein Apfelbäumchen?) Das wäre schon mehr als naiv und tollkühn zusammen!
    Und dann die Leutchen (meistens Männer), die da meinen, Familienarbeit sei KEINE ARBEIT! (ausser Johannes Resch) und wenn sie in ihren Funktionen operieren, die heutige Rentensituation verantworten.

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    • wirklich nicht schreibt:

      Muß gerade noch dran denken, dass sich gewisse „Schöngeistige“ , die sich stets an schönen Plätzen dieser Welt = alle paar Tage Ferien (Meer im Hintegrund oder Friedenstauben) oder in Salons und mit ach so wichtigen Leuten ablichten lassen, sich diesbezüglich
      = CareARBEIT
      – niemals die Händchen ihrer antiken Knabenkörper schmutzig machen würden.
      „Jedem das Seine“ 🙂 Hahaha…
      und den Frauen der Rest im Spagat!

      Ich habe es so satt: das Getue und das Stilechte und Reine, das Gebildete, das Edle, das Wetteifern, das Dünkelhafte, das Sinnvolle, das Bessere….
      ich habe u.a. eine Tochter, die streng die Konsequenzen zieht und nicht mehr „strebt“ :- ) nach einer Tortour ihres bisherigen Lebensweges über Studium (Abschluß) etc und die EINFACH NUR LEBEN WILL mit geringeren Ansprüchen, die ihren „geringen“ Job macht und danach „fertig hat“, erschöpft vom Tage ihre Ruhe will in bescheidenen Verhältnissen, gerade so ihr Auskommen – und auch das ist nicht mehr selbstverständlich. Die Tiere schont und seccond hand kauft….und keinen Wert auf small talk, Inn-Orte, Essengehen mit den Marketingchefs im dresscoat usw. legt (Beispiel) Aber Enkel?

      Tja…die CI’s dieser Ära können kaum besser geblöfft sein.

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  2. wirklich nicht schreibt:

    wen es interessiert:
    SZ (pay)

    Psychologie
    Kriegen gestresste Mütter eher Mädchen?

    Körperliche und seelische Probleme werdender Mütter wirken sich auf die Schwangerschaft aus. Eine Folge: Die Frauen bringen weniger Söhne zur Welt.

    Früher hieß es, wenn die Mutter Stress hat, bekommt sie Söhne…( nur vier 😦 )

    heute muß es heissen, wenn die Frau Stress hat, bleiben die Kinder aus

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  3. Ein paar Daten finden sie in meiner Statistikliste ganz unten.

    So sind schon 41% der Kinder in Deutschland bis 6 Jahre Immigrantenkinder!Die Zukunft steht also fest,Deutsche werden zur Minderheit im eigenen Land.Ist das nicht gegen die UN Gesetze???

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  4. Dr. Gunther Kümel schreibt:

    Die Geb.-rate „deutscher Frauen“ scheint leicht anzusteigen. Leider kommt das daher, daß in den Statistiken nicht zwischen einheimischen Frauen und Fremden mit BRD-Staatsbürgerschaft unterschieden wird. Das wird gar nicht erst erfaßt. Schon seit 20 Jahren gibt es auf den Gebärstationen verschleierte türkische Hebammen.
    In den Großstädten sind etwa 70 % der Kinder solche mit MiHiGru.
    .
    Ohne umgehende REMIGRATION sind wir VERLOREN!
    WIR KÖNNEN DIE REGIERUNGEN ZWINGEN (!!!), die REMIGRATION durchzuführen! Denn seit 20 J. haben sich alle UNO-Staaten auf den SACHS-Plan VERPFLICHTET.
    Die Industriestaaten schließen Verträge mit den Entsendestaaten und geben dafür GEZIELTE Entwicklungshilfe.

    Das SACHS-Konzept erlaubt es, die GRENZEN DICHT zu machen, die FREMDEN in Würde HEIMZUSCHICKEN, die Geburtenrate in der Dritten Welt zu normalisieren und die NOT IN DER WELT zu beenden. Und das ganze ist noch dazu zum NULLTARIF zu haben, weil die BRD ihre bisher ungezielt vergebene Entwicklungshilfe umwidmen kann!

    COMPACT hat das Konzept veröffentlicht (https://www.compact-online.de/migrationsproblem-loesen-weltweite-armut-beenden-ein-politsches-konzept/ ).

    Gefällt 1 Person

  5. Dr. Gunther Kümel schreibt:

    Die Ursache der Geburtenarmut ist nicht etwa, daß die Deutschen keine Kinder mehr wollten. Umfragen zeigen, daß heranwachsende Mädchen sich eine ideale Familie mit 2 oder drei Kindern wünschen.
    Aber seit Adenauer wird durch VORSÄTZLICHE Unterlassung einer familienfreundlichen Politik Kinderarmut erzwungen. Kinderlose werden bei allen Sozialabgaben und der Rente massiv privilegiert.
    Ein Richter des Verf.-Ger.: „Die beste Möglichkeit, in Deutschland von Kindern zu profitieren, ist, KEINE ZU HABEN!“

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  6. STEFAN MATUN schreibt:

    Hat dies auf My Blog rebloggt.

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  7. floydmasika schreibt:

    An Malthusianismus ist nichts falsch. Das Problem ist, dass vor allem diejenigen Kinder bekommen, die es nicht verantworten können. Das verschärft sich mit der Einwanderung. Dem lebensbejahenden afrikanischen Ausbreitertyp (Höckes Formulierung trifft den Nagel auf den Kopf) ist keine Umgebung zu schlecht, wohingegen Mitteleuropäer weniger Kinder bekommen, wenn sie keine gute Umgebung dafür vorfinden. Deshalb ist Ersetzungsmigration auch in relativ kleinen Dosen fatal. Interessant ist aber, dass konservative Einstellungen in Osteuropa zu einem gewissen Anstieg der Geburten führen können. In Russland hat die natalistische Politik bislang vor allem die Folge, dass Tschetschenen 4-5 Kinder bekommen.

    Gefällt 1 Person

    • Dr. Gunther Kümel schreibt:

      Floydmasika,
      Ein gewisser Anstieg der Geburtenraten??
      Das reicht vorne und hinten nicht. Selbst wenn es gelänge, in Europa die Geburtenraten zu VERDOPPELN (und das ist utopisch), wäre damit wenig bewirkt. Nur dann, wenn sich die Geburtenraten verdoppeln und über ein bis zwei Generationen so hoch bleiben (aber das ist utopisch), würde es etwa 100 Jahre dauern, bevor das deutsche Volk wieder eine gesunde Altersstruktur hätte..
      .
      Heute fehlen die potentiellen jungen Eltern. Sie wurden vor 25 Jahren gar nicht geboren. Sie konnten nicht geboren werden, weil vor 5o Jahren ihre Großeltern nicht geboren wurden.
      .
      Es fehlen seit 1970 mehr als drei Millionen Geburten. Niemand kann 3 Millionen junge Deutsche herbeizaubern. Die Geburtenlücke ist 50 Jahre alt. Warner gab es genug (etwa Prof. Dr. HERWIG BIRG).
      1985 (!!!) publizierte er in einer populärwiss. Zeitschrift, daß die damals schon zerstörte Altersstruktur nur dann geheilt werden könnte, wenn jede deutsche Frau (im Durchschnitt! mehr als VIER Kinder in die Welt setzte.
      Und trotz aller Warnungen haben die vielen Kanzler in all diesen Jahrzehnten nichts für die Erhaltung des Volkes getan. Ist das ein Zufall? Verbrecherische Inkompetenz? Oder grundgesetzfeindliche Arbeit für fremde Agenda`???

      Gefällt 1 Person

  8. Dr. Gunther Kümel schreibt:

    Gehört zwar nicht zum Thema, aber es ist sehr wichtig:
    JULIAN ASSANGE, einer der mutigsten und entschlossensten Oppositionellen gegen das Kontinente übergreifende SYSTEM, wir derzeit in GB gefangengehalten. Das allein ist ein Skandal!
    Aber es ist noch viel schlimmer!
    Durch die Umstände der Haft ist er körperlich und geistig gebrochen worden, nur noch ein Schatten seiner selbst. Selbst der Folterbeauftragte der UNO bezeichnet seine Haftbedingungen als FOLTER!
    Offenbar will GB ihn an die USA ausliefern, und das so überstürzt wie möglich.

    https://de.sputniknews.com/politik/20191022325895411-nicht-mehr-lange-am-leben-assange/

    Liken

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