Ein bewegender #Bericht: #Gedenken an unsere gefallenen #Soldaten der #Weltkriege

(www.conservo.wordpress.com)

Von Freddy Kühne*)

November – Monat des Gedenkens an unsere Verstorbenen: Allerheiligen – Allerseelen – Volkstrauertag

Prolog

„99Thesen“ *) erhielt nachfolgenden persönlichen emotionalen Brief über den Besuch eines ehemaligen Soldaten der deutschen Bundesmarine  mit seinem Vater bei den Schlachtfeldern und Soldatenfriedhöfen von Verdun in Frankreich. Der Autor schrieb den Brief an seine Kameraden von der Marinekameradschaft „Graf Spee“ – wir veröffentlichen diesen Brief. Denn er gibt ein Zeugnis von der Geschichte des ersten Weltkriegs und zeigt die emotionale  Empfindung beim Anblick unserer gefallenen Kameraden jüdischen Glaubens , die für Gott, Kaiser und deutsches Vaterland wie selbstverständlich gekämpft und – ihr Leben genau wie ihre christlichen Kameraden – verloren haben. Auch Ihnen  wollen wir mit innerer Achtung, Respekt und Dankbarkeit die ihnen zustehende Würde und Ehre erweisen – und so verneigen wir uns innerlich in stiller Andacht vor allen Toten des Ersten Weltkriegs – gedenken heuer aber besonders unserer christlichen und jüdischen Gefallenen.

Da auch ich selbst in der Bundesmarine gedient habe – und es mir emotional bei meinem bisherigen Besuch auf unserem kommunalen jüdischen Friedhof und der Besichtigung der Gräber aus den Kriegszeiten ebenso emotional erging – ist es mir ein wichtiges persönliches Anliegen, mit der Veröffentlichung dieses Briefes insbesondere auch an die Leistungen, an die Solidarität und an die Kameradschaft von und mit unseren jüdischen Mitbürgern zu erinnern, zumal ich selbst als evangelikaler Christ auch um die heilsgeschichtliche Bedeutung des Volkes Israels weiß und mir seit Kindertagen die Geschichten des Volkes Israels aus der Bibel ans Herz gewachsen sind.

Auch heute  pflege ich  persönlichen Kontakt zu Mitmenschen jüdischen bzw. messianisch-jüdischen Glaubens in Deutschland.  Bitte lesen Sie also den nachfolgenden Brief:

Von Bernd Ulrich *

Liebe Kameraden,

Die aktuellen Äußerungen von Politikern und Funktionären über angeblich grassierenden Antisemitismus in Deutschland in Gefolge des Amoklaufs in Halle haben mich schwer erschüttert. Sollte das Ganze tatsächlich zutreffen, dann wäre das wirklich furchtbar. Sollte es sich aber um herbei phantasierte Hirngespinste und Medienspektakel handeln, dann wäre das kaum weniger verwerflich. Hierzu meine ganz persönlichen Empfindungen:

Vor einigen Jahren besuchte ich gemeinsam mit meinem Vater die Schlachtfelder und Soldatenfriedhöfe bei Verdun. In dem weiten Gelände, wo vor über hundert Jahren hunderttausende ihr Leben ließen, liegen neben dem zentralen Mahnmal am Douaumont noch  Dutzende an Friedhöfen  der damals kämpfenden Nationen verstreut.  Einer ist mir besonders im Gedächtnis haften geblieben: Das deutsche Gräberfeld von Hautecourt, letzte Ruhestätte von über 7000 Toten, für die die Stadt Essen vor Jahren die Patenschaft übernommen  hatte. Tausende einfache eiserne Kreuze stehen in Reih und Glied, vor manchen lag noch frischer Blumenschmuck. Aber ganz vereinzelt ragt statt eines Kreuzes eine schlichte runde Stele aus der Erde. Die Inschrift gibt Auskunft: An dieser Stelle liegt ein jüdischer Soldat begraben.

Unter den zwei Millionen deutschen Gefallenen des ersten Weltkrieges waren sechzehntausend jüdische Soldaten. Sie starben auf dem Felde der Ehre, für Kaiser, Gott und Vaterland, wie man damals zu sagen pflegte. Im damaligen deutschen Kaiserreich war ein knappes Prozent der Bevölkerung jüdischen Glaubens. Sie zogen in den Krieg, kämpften und starben wie alle anderen, viele noch sehr jung; sie hätten ihr ganzes Leben noch vor sich gehabt. Beweint und betrauert von Müttern, Vätern, Geschwistern, Freunden und Verlobten. Wenn man heute vor diesen Gräbern steht im  dem Wissen, welchen Fortgang die Deutsche Geschichte wenige Jahre später genommen hat, dann schnürt es einem vor Beklemmung die Kehle zu. So ist es zumindest mir ergangen.

Szenenwechsel: Noch ein paar Jahre früher hatte ich das Glück und die Ehre, einen der letzten Überlebenden des Schlachtschiffs „Bismarck“ noch persönlich sprechen zu dürfen: Burkhard Freiherr von Müllenheim-Rechberg, ehemals Artillerieoffizier auf der Bismarck. Es war im Mai des  Jahres 2001, als sich der Untergang des Schlachtschiffes zum 60. Male jährte. Aus dem jungen Seeoffizier von damals war ein alter Herr von über neunzig Jahren geworden.  Aber immer noch mit klaren Verstand, flüssiger Sprache und gutem Erinnerungsvermögen. Seine erste Frage an mich: Haben Sie mein Interview in der BBC gesehen? Von ihm habe ich die Kenntnis von einen außergewöhnlichen Schicksal eines  seiner Kameraden erhalten: Fregattenkapitän Paul Ascher.

Paul Ascher diente bereits in der kaiserlichen Marine, brachte es dort zum Fähnrich und wurde in die Reichsmarine übernommen. Nach den Nürnberger Rassegesetzen des Nationalsozialismus galt er als Halbjude und hätte den Dienst quittieren sollen. Mittels einer Ausnahmegenehmigung durfte er weiter in seiner geliebten Marine dienen. Im Herbst 1938 war er erster Artillerieoffizier auf jenen Schiff, daß auch den Namen unserer Marinekameradschaft trug: Dem Panzerschiff „Admiral Graf Spee“.  Er war mit an Bord bei der Kaperfahrt im Südatlantik, bei dem Seegefecht vor der La Plata-Mündung und der Selbstversenkung des Panzerschiffes. Wie seine Kameraden wurde er in Argentinien interniert.

Damit hätte der Krieg für ihn zu Ende sein können. Stattdessen floh er aus dem Lager, gelangte auf abenteuerliche Weise wieder nach Deutschland und meldete sich erneut zum Dienst in der Kriegsmarine.  Im Stab von Admiral Lütjens nahm er teil an den Atlantikunternehmungen von „Scharnhorst“ und „Gneisenau“. Er war an Bord, als die „Bismarck“ zu ihrer ersten Feindfahrt auslief, die zugleich ihre letzte sein sollte.  Am Morgen des 27. Mai 1941,  die manövrierunfähige „Bismarck“ war bereits von feindlichen Schiffen eingekreist, sah Müllenheim seinen Kameraden Paul Ascher  zum letzten Mal in Begleitung des Admirals. Stunden später waren sie gefallen. Nur etwa einhundert von der über zweitausend Mann Besatzung der „Bismarck“ wurden von englischen Schiffen aus dem Atlantik aufgefischt; Kapitänleutnant Freiherr von Müllenheim-Rechberg gehörte zu den wenigen Geretteten.

Die genauen Umstände des Todes von Paul Ascher sind unbekannt. Verglühte er im brennenden Vorschiff, aus dem kein Entkommen war? Oder wurde das kenternde Schlachtschiff sein stählerner Sarg? Oder schwamm er, wie viele Kameraden, noch stundenlang in den Wellen des Atlantik, bis Kälte und Erschöpfung das Lebenslicht auslöschten? Wir wissen es nicht. Von den wenigen Überlebenden hatte niemand den Admiral noch seinen Stabsoffizier Paul Ascher im Wasser treiben sehen.

Was bleibt, ist die Erinnerung an ein außergewöhnliches Seemannsschicksal. Ein Seeoffizier jüdischer Abstammung, der wegen Hitlers Rassenwahn eigentlich „wehrunwürdig“ sein sollte, der alles daransetzte, um mitten im Krieg wieder nach Deutschland zu kommen, fällt im Kampf und geht mit den Flottenflaggschiff  unter.

Es mag noch viele tausende solch tragischer Lebenslinien gegeben haben. Nicht unbedingt so dramatisch. Und die meisten wurden wohl mangels Chronisten nie aufgezeichnet und sind der Vergessenheit heimgefallen. – Wenn mir heute jemand etwas von Antisemitismus einzureden versuchen sollte, dann ….

Mit kameradschaftlichen Grüßen

Bernd *

(*Bernd Ulrich ist pensionierter ehemals leitender Mitarbeiter im Personalwesen einer großen weltweit agierenden deutschen Software-Schmiede)

—–

Hier die ganze Geschichte von Paul Ascher und dem Schiff „Die Bismarck“ 

Soldatenfriedhof Hautecourt

Weitere Informationen:

Was sind Messianische Juden ?

Was unterscheidet „evangelikal“ und „evangelisch“ ?

(Original: https://99thesen.com/2019/11/05/ein-bewegender-bericht-gedenken-an-unsere-gefallenen-soldaten-der-weltkriege/?fbclid=IwAR1ioHxCnDlGbl296HgyACiwN53APhcdOyxL0qVuE3xpD5c4BY0BfTkcrZY)

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*) Freddy Kühne betreibt den conservo-Partnerblog http://99thesen.com und ist regelmäßiger Kolumnist bei conservo
www.conservo.wordpress.com       9.11.2019

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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6 Antworten zu Ein bewegender #Bericht: #Gedenken an unsere gefallenen #Soldaten der #Weltkriege

  1. alphachamber schreibt:

    Ein Toter ist ein Toter. Was in Deutschland besonders stoert, ist die (seit 1945) uebliche Einteilung in Opfer (=Juden und Alliierte) und tote Deutsche, oder Nazis (=wir). Eine Nation die tote Feinde und Widersacher hoeher ehrt als ihre eigenen Helden verdient nicht ihr bestehen.

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  2. Berti schreibt:

    Was meint der Autor mit „unsere“?
    Das Ganze ist mir ein wenig zu „6-zackig“ angehaucht…
    Der Sensemann hat nie volks-, rassen- od. glaubendiskriminiert, vor ihm sind alle gleich!

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  3. Dr. Gunther Kümel schreibt:

    In der Wehrmacht dienten etwa 150.000 Soldaten aller Waffengattungen, die „eigentlich“ rassisch belastet waren, also mit mehreren jüdischen Großeltern. Auch in den höchsten Rängen der Politik waren Juden vertreten. Heydrich, Milch, Kaltenbrunner u.a. Manche wurden zu „Ehrenariern“ gemacht, manche wurden augenzwinkernd zu „Ariern“, indem anerkannt wurde, daß die jüdische Großmutter ein außereheliches Verhältnis mit einem „Arier“ hatte.
    .
    Die Idee, den Judenstern einzuführen, und die Juden in Lager zu deportieren, kam von dem jüdischen Hamburger Bankdirektor KARESKI, offizieller „Berater der Reichsregierung für Judenfragen“ und Präsident der „Zionistischen Reichsvereinigung“. Er begrüßte die Nrnberger Rassengesetzgebung, und schlug Verschärfungen vor: „Endlich werden die beiden Völker unterschieden!“ KARESKI erhoffte sich für seine zionistische Agenda erhebliche Vorteile von einer Benachteiligung der Juden.
    Er stellte seinen Plan den Spitzen der Regierung dar, die allesamt entsetzt ablehnten, aus Sorge, internationales Renommée zu verspielen. Dann steckte sich KARESKI hinter CANARIS, von dem er wußte, daß er mit den Alliierten als Landesverräter verbunden war. Aber auch die entsprechenden Vorschläge des Chefs der militärischen Abwehr wurden abgewehrt. Schließlich sprach CANARIS mit HITLER und heuchelte, er könne nicht mehr für Sicherheit garantieren, wenn seine Pläne nicht umgesetzt würden. Hitler zögerte, bis schließlich mitten im Krieg Judenstern und Deportation „aus Gründen der Staatssicherheit“ Wirklichkeit wurden.
    .
    All das ist nachzulesen in dem Buch des „nichtarischen“ NS-Sympathisanten DDr. Erwin Goldmann, „Zwischen zwei Völkern“, Kramer, 1975 und in Karl BARTZ, „Die Tragödie der deutschen Abwehr“, Pilgram 1955.

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  4. Dr. Gunther Kümel schreibt:

    Gedenken an die vorsätzlich und rechtswidrig zu Tode gebrachten deutschen Soldaten 1945 – 1948 in den Gefangenenlagern der US-und frz. Besatzungsmächte in den Rheinwiesenlagern.
    .
    Die Alliierten hatten am 15. Juni 1945 eine Militärdiktatur über Deutschland unter dem Oberkommandierenden Eisenhower verhängt („Kontrollrat“). Deutsche Gefangene wurden als „entwaffnetes Feindpersonal rechtlos gemacht, und dem Schutz des Roten Kreuzes entzogen.
    .
    6 Millionen deutscher Kriegsgefangener vegetierten bei jedem Wetter, Sommer wie Winter unter freiem Himmel in Stacheldraht-Käfigen (“Cages“), Sumpfwiesen am Rheinufer ohne jede Lagereinrichtung. (J. BACQUE, „Der geplante Tod“). Es gab keine Baracken, Zelte, Decken, Wetterschutz, auf speziellen Befehl von Eisenhower auch keinerlei Unterstand („No shelter!“).
    Es gab keine Aufenthaltsräume, keine Krankenstation, Wasserstellen, Waschräume, Latrinen.
    Die Gefangenen schliefen in selbstgegrabenen Erdlöchern, gruben selbst Latrinengruben.
    Die Verpflegung war auf Sterben angelegt, in den deutschen KZ’s war sie doppelt oder dreimal so hoch: es waren Todeslager, Vernichtungslager: Eine Million wehrloser Kriegsgefangener überlebte nicht.
    Wenn Bewohner der umliegenden Dörfer, die alle selbst Hunger litten, den Gefangenen ihr letztes Brot brachten, warfen die US-Soldaten die Lebensmittel auf einen Haufen und verbrannten sie mit Benzin. Oft wurde sogar das Feuer eröffnet. Es wurde grundlos auf die Gefangenen geschossen, gelegentlich fuhr ein Panzer oder Lastwagen über die Erdlöcher und erdrückte die Insassen (http://www.rheinwiesenlager.de/).

    Die Alliierten haben nach der Kapitulation den Krieg einfach fortgesetzt, nun gegen die Zivilbevölkerung. Diese Phase der Nachkriegszeit ist als „Nachkrieg“ bekannt.
    .
    GEDENKEN am Samstag, 23.11., 16Uhr in Bretzenheim bei Bad Kreuznach, Mahmal „Feld des Jammers am Ortsausgang an der B48 Richtung Bad Kreuznach.
    Dort steht eines der wenigen Mahnmale für die dort umgekommenen deutschen Soldaten.
    http://www.rheinwiesenlager.de

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