Was Ossis und Wessis im Jahr 30 nach dem Mauerfall über tatsächliche und eingebildete Benachteiligung lernen können.

(www.conservo.wordpress.com)

Von DR.PHIL.MEHRENS

Diskriminierung!

Wer erinnert sich in diesen Tagen nicht, oft mit wehmütigen, häufig auch mit nostalgisch verklärenden Gefühlen an die Wendezeit vor dreißig Jahren? Der Jubel an der Mauer, das Staunen über die plötzliche Grenzöffnung, mit der in dieser Form wohl niemand gerechnet hätte, feiernde Menschen unterm Brandenburger Tor …

Und wer erinnert sich nicht an Trabbi-Witze, den Besserwessi und die Vorurteile gegen vermeintlich rückständige Ossis, den Neid auf das von der reichen Bundesrepublik huldreich an den armen Ostdeutschen verschenkte Begrüßungsgeld, der erinnerte an die Missgunst des Bruders im Jesus-Gleichnis vom „verlorenen Sohn“ (Lukas 15), den der Vater mit offenen Armen empfängt, obwohl er sein Erbe verprasst hat, und den der dem Vater stets treu ergebene Bruder als Konkurrenten beargwöhnt?

Als nach ein paar Monaten, spätestens aber im Jahr eins nach der Wiedervereinigung die erste Euphorie verflogen war, waren im Westen auch Stimmen zu hören, die forderten, die Mauer schnellstens wieder hochzuziehen in Anbetracht der vielen Neubürger, die sich angeblich im Westen breit machten.

Heute ist viel von Diskriminierung die Rede im wiedervereinigten Deutschland. Homosexuelle, Zuwanderer, Menschen mit anderer Religion, Menschen mit Behinderung, Frauen: Schon diese Auflistung zeigt, dass es in Deutschland wohl mehr Menschen geben muss, die diskriminiert werden als solche, die von dieser Seuche, dieser Pest des modernen Zeitalters, bisher verschont geblieben sind. Denn als solche, als schlimmstmögliche Geißel der Menschheit, muss jeder die Diskriminierung empfinden angesichts der rhetorischen Bewaffnung und des Panikmodus, die das Thema landauf, landab entfesselt.

Bei jedem Christopher Street Day frage ich mich allerdings, wofür diese Menschen auf die Straße gehen, wo doch in jedem dritten Film aus der Sparte Fiktion aller deutschen Sendeanstalten die Belange dieser Minderheit hervorragend belobbyt werden. Ich fürchte:

Mit kaum einem Wort wird hierzulande so viel Missbrauch getrieben wie mit dem Wort „Diskriminierung“. Besonders augenfällig ist die Verwischung dessen, was das deutsche Recht, namentlich das Grundgesetz, als Diskriminierung ächtet, mit dem, was bestimmte Lobby- und Interessengruppen gern als geächtet sähen, weil es ihre Ideologie so will.

Die wörtliche Bedeutung von „Diskriminierung“ steht in keiner Verbindung zu einem Rechtsverstoß. Die deutsche Vokabel leitet sich ab vom lateinischen „discrimen“, das übersetzt nicht mehr und nicht weniger bedeutet als „Unterschied“. Man muss nicht darüber diskutieren, dass es Unsinn wäre, dem Menschen seine kognitive Unterscheidungsfähigkeit zu untersagen, die Fähigkeit also, bei der Betrachtung von unterschiedlichen Dingen – und auch Menschen – das, was diese unterscheidet, festzustellen und zu bewerten.

  • War es nicht auch reizvoll, gerade in den Nachwendejahren, zu beobachten, worin sich der so genannte Wessi und der so genannte Ossi unterschieden, und daraus Rückschlüsse zu ziehen?
  • War es nicht sowohl soziologisch-historisch als auch in banalen Alltagsgesprächen attraktiv, darüber nachzudenken, wie sich vierzig Jahre unterschiedlicher polit-kultureller Prägung auf Menschen, die, von diesen vierzig Jahren abgesehen, sehr viel gemeinsam haben, auswirkten?

Ossi und Wessi sind selbstverständlich diskriminierende Begriffe. Aber wo ist der Schaden? So berechtigt es war, Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschen zu beobachten und zu analysieren, so berechtigt ist es selbstverständlich auch, zwischen Deutschen und Zuwanderern aus weit entfernten Kulturkreisen und mit erheblichem Einfluss auf unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt Unterschiede zu beobachten und zu bewerten. Zu diesen Unterschieden gehören ebenso selbstverständlich auch diejenigen, die besonders und zuallererst ins Auge springen: Haut- und Haarfarbe und alles, was sonst zum äußeren Erscheinungsbild gehört. So wie es Kriterien für die Unterscheidung von Ossis und Wessis gab, so ist es auch jetzt: Unterschiede werden beobachtet und bewertet. Das ist nicht verwerflich. Und es ist auch nicht rassistisch.

Rassismus und Diskriminierung werden erst dann ein Fall für die Rechtsprechung, wenn im Sinne von Artikel 3 des Grundgesetzes Menschen aufgrund sicht- oder bemerkbarer Unterschiede Nachteile erwachsen. Denn – so regelt es das Grundgesetz eindeutig – „niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.“ Diskriminierung wird also erst dann im juristischen Sinne zum Problem, wenn jemand aufgrund seiner Hautfarbe oder seines sächsischen Akzents – und nur aus diesem Grund – aus einem deutschen Tennisverein geworfen wird, gegenüber einem schlechter qualifizierten Kandidaten bei der Bewerbung auf einen Ausbildungsplatz das Nachsehen hat oder in einer öffentlichen Bibliothek kein Buch ausleihen kann. Wenn jedoch dreißig Personen, die am selben Ort aufgewachsen sind, bei dreißig kriminellen Akten erwischt und dafür rechtskräftig verurteilt werden, dann ist es ein Gebot der Logik, eine Verbindung zwischen Herkunft und krimineller Neigung zu vermuten.

Der Nachweis, dass es eine solche Verbindung tatsächlich gibt, bleibt genaueren Nachforschungen vorbehalten. Aber ist er erbracht, dann gilt es im Sinne und zum Wohle der Allgemeinheit zu handeln! Weil es legitim ist, auf der Grundlage empirischer Daten Wahrscheinlichkeitsberechnungen anzustellen und mit bestimmten Personengruppen in Verbindung zu bringen, sind beispielsweise Homo- und so genannte Transsexuelle, die zum Zeitpunkt der Blutentnahme nicht seit etlichen Monaten sexuell enthaltsam leben, von der Blutspende ausgeschlossen. Sie gelten als HIV-Risikogruppe. Auch hier liegt kein Fall von (rechtlich zu beanstandender) Diskriminierung vor, sondern von simpler Logik.

Die Ost-West-Dichotomie, an die wir anlässlich des Mauerfalls in diesen Tagen so oft erinnert werden, kann uns also helfen, in der hochproblematischen Frage der Diskriminierung endlich den rechten Durchblick zu bekommen.

Jeder, der sich in der Vergangenheit beispielsweise mit dem Vorwurf des Rassismus konfrontiert gesehen hat, ob als Politiker, PEgIdA-Demonstrant oder Privatperson, kann sich per Selbsttest vergewissern, ob an dem Vorwurf was dran ist: Er muss dazu nur die Frage beantworten, ob er einer anderen Person auf der Grundlage der Kriterien, die Artikel 3 GG nennt, einen Nachteil eingebrockt hat oder nicht. Alles andere fällt, auch wenn die Feinde der bürgerlichen Freiheiten es gern anders hätten, unter Meinungsfreiheit und das Recht auf eigenständig logisches Denken.

Wer sich allerdings, als Bürger eines der neuen Bundesländer, schon einmal übervorteilt gefühlt hat, der ist womöglich selbst Opfer von Diskriminierung geworden. Er sollte sich aus diesem Grund sofort mit dem für ihn zuständigen Kreisverband der Grünen oder Linken in Verbindung setzen. Denn für Diskriminierte tun die bekanntlich alles.

www.conservo.wordpress.com     9.11.2019

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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8 Antworten zu Was Ossis und Wessis im Jahr 30 nach dem Mauerfall über tatsächliche und eingebildete Benachteiligung lernen können.

  1. Dr. Gunther Kümel schreibt:

    Die Einschleusung von Millionen ruiniert unsere Kultur, ruiniert unsere Demographie, ruiniert unsere Staatsfinanzen. Und, sie ruiniert alle Chancen für die Arbeiter und die übrigen Arbeitenden.

    RECONQUISTA

    Ohne umgehende REMIGRATION sind wir VERLOREN!
    WIR KÖNNEN DIE REGIERUNGEN ZWINGEN (!!!), die REMIGRATION durchzuführen! Denn seit 20 J. haben sich alle UNO-Staaten auf den SACHS-Plan VERPFLICHTET.
    Die Industriestaaten schließen Verträge mit den Entsendestaaten und geben dafür GEZIELTE Entwicklungshilfe , nach dem Plan des anerkannt weltbesten UNO-Experten Prof. Dr. J. SACHS.

    Das SACHS-Konzept erlaubt es, die GRENZEN DICHT zu machen, die FREMDEN in Würde HEIMZUSCHICKEN, die Geburtenrate in der Dritten Welt zu normalisieren und die NOT IN DER WELT zu beenden. Und das ganze ist noch dazu zum NULLTARIF zu haben, weil die BRD ihre bisher ungezielt vergebene Entwicklungshilfe umwidmen kann!

    COMPACT hat das Konzept veröffentlicht (https://www.compact-online.de/migrationsproblem-loesen-weltweite-armut-beenden-ein-politsches-konzept/ ). Es basiert auf dem UNO-Milleniumsplan von 2001, den ohnehin fast alle 191 Staaten der Erde bereits bindend unterschrieben haben.

    Jetzt muß er durchgeführt werden, aber mit Bedingungen, die die Durchführung für beide Seiten attraktiv machen.

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  2. Semenchkare schreibt:

    Könnt Ihr euch erinnern ? 9.November 1989

    Carsten Jahn
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    Heute vor 30 Jahren geschah etwas, wir wachten morgens früh auf, der Tag begann mit Normalität, aber was dann geschah veränderte alles.Das Leben von Millionen änderte sich schlagartig.

    ca 10 min.

    …!!

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  3. Berti schreibt:

    Sollten die ehem. DDR Bürger eigentlich nicht „Mittis“ heißen?
    Die noch verbliebenen wirklichen „Ossis“ haben heutzutage polnische Pässe…;-)

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    • Semenchkare schreibt:

      Wer weiss? Das ehem. Ostpreussen oder das Sudetenland wird in ein paar Jahren vermutlich für Bio-Deutsche ein Flüchtlingsland werden.
      Gut wenns von z.B. kathl. Polen verwaltet wird, statt rot-grüner berliner Grütze!

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  4. Semenchkare schreibt:

    Mauerfall. Persönliches. Impressionen.
    *******************************************

    Mein persönlicher Mauerfall

    Autor Vera Lengsfeld
    Veröffentlicht am 9. November 2019

    Am Morgen des 9. November 1989 stand ich nach anderthalbjähriger Abwesenheit aus der DDR morgens auf der Westseite vor der Passkontrolle des Grenzübergangs Berlin-Friedrichstraße. Der Posten schaute abwechselnd ratlos in meinen DDR-Pass und auf den Computerbildschirm. Vielleicht erinnerte er sich an die so genannte Liebknecht-Luxemburg-Affäre im Januar 1988, in deren Verlauf führende Bürgerrechtler der DDR direkt aus dem Stasiknast Hohenschönhausen in den Westen abgeschoben worden sind. Einige davon mit DDR-Pass und der Zusicherung, nach einer bestimmten Zeit wieder in die DDR zurückkehren zu dürfen. Nun war ich wieder da, aber man wollte mich nicht zurück haben.

    Schließlich forderte der Posten mich auf, in einen Nebenraum zu kommen, damit mein komplizierter Fall geklärt werden könnte, ohne den weiteren Grenzverkehr zu behindern. Ich weigerte mich, meinen Platz vor dem Schalter zu verlassen. Ich würde nur in eine Richtung gehen – nach Ostberlin.

    Hinter mir hatte sich eine lange Schlange von Rentnern gebildet. Einige fingen laut an zu murren. Als der Unmut einen vorläufigen Höhepunkt erreichte, drehte ich mich um und hielt eine kurze Ansprache. Ich stellte mich vor, sagte, dass meine Papiere in Ordnung seien, dass man mich aber nicht in die DDR einreisen lassen wolle. Da rief eine Stimme ganz hinten: „Reinlassen!“, eine zweite: „Reinlassen!“ Beim dritten Mal, waren es schon alle: „Reinlassen, Reinlassen!“

    mehr hier:

    https://vera-lengsfeld.de/2019/11/09/mein-persoenlicher-mauerfall/#more-4867

    …!!

    mpG Semenchkare

    Gefällt 1 Person

  5. lilie58 schreibt:

    Ich war damals in Shanghai und habe es gehört, man hat sich gefreut. Man war naiv und wußte nicht, was auf einen zukommt, der Ausverkauf des Landes, der schon damals leicht zu bemerken war, mp3 oder die Schwebebahn, damals dachte man, wie dumm, naiv.-
    Dann eine Autokratin, eine Kulturmarxistin, die Millionen Menschen aus z.T. archaischen Kulturen ins Land strömen läßt, Welch ein Wahnsinn. Ich bin heute genauso zornig wie 2015, dabei begann das Elend schon vorher….2005 und leicht davor. Die Zerstörung des Vaterlandes, ein Verlust von Kultur, von Heimat. Ein linksdrehender Staat, vollkommen durchgeknallt. War es das wert? Den Rest meines Lebens habe ich mir anders vorgestellt.
    Eine ostdeutsche Biographie, die nicht gwürdigt wird, dass ich nicht lache,auch mein Land ist futsch, und was sollen die westdeutschen Frauen sagen, sie hatten keinen hatten, der ihr Kind aufs Töpfchen setzte. Auch das sorgt für gebrochene Berufsbiographien.
    Und natürlich wird alles versucht, um zu spalten…..spalten und zersetzen. Wann wird das Werk vollendet sein, große Königin?

    https://hubertus-knabe.de/auferstanden-aus-ruinen/

    http://schmid.welt.de/2019/09/30/die-ddr-lebt-in-koepfen-und-herzen-weiter-zum-3-oktober/?fbclid=IwAR0Syi6wUSfG3hIGB7r72hN9D-Vnzj5gMTlqHBvM2fjUhyIy1ZrYWipfIyA

    Vom Grauen können sie nicht genug kriegen, die Antifaschisten…….
    https://juergenfritz.com/2018/10/20/linke-epigone-des-nazis/?fbclid=IwAR1R1Tp9DvvrKz7HQCblsUzXrYvQaTzjfkahPi-SGqIdV3jku6ML9j80hTc

    Gefällt 3 Personen

  6. luisman schreibt:

    Vor 30 Jahren war ich soweit ich mich erinnere in Asien unterwegs und dachte bei den Fernsehbildern nur „Ach du Scheisse“. Kohl sprach von bluehenden Landschaften und ich wurde gefragt, warum ich mich denn nicht freue. Ich fragte zurueck, wer denn wohl fuer diese bluehenden Landschaften zur Kasse gebeten wird. Wie ich es hasse mit meiner Schwarzmalerei recht zu behalten, aber den Soli gibt’s 30 Jahre spaeter immer noch. Der einzige Weg ihn nicht zu zahlen ist die Ausreise 😉

    Gefällt 1 Person

  7. peter107 schreibt:

    Ich bitte um Verzeihung, da kein anderer Mensch im „Stande ist“ mein Schreiben zu kontrollieren und zu korrigieren, kann schon der eine oder andere Fehler passieren.

    Das Schuldengeld wegen dem Versailler Vertrag wurde vom Deutschen Reiches nie mehr weiter abbezahlt mit der Wahl der Nationasozialisten 1933. Weil dies das Parlament und Adolf Hitler als Reichskanzler so per Gesetz festlegte. Daher, so lange das Deutsche Reich souverän existierte oder ein möglicher souveräner Nachfolgestaat des Deutschen Reiches, welches das Deutsche Reich im Sinn des heutigen Völkerrechts seine Verträge usw. fortführen darf und kann, wäre die souveräne DDR. Auf Grund dessen sind Reichsbahner für ihre 10jährige Bahnzugehörigkeit 1953 ausgezeichnet wurden. Das habe ich schwarz auf weiß als Urkunde. Deswegen ermöglichte auch die Besetzung der souveränen DDR durch die BRinD 1990, als Werkzeug der Alliierten, das weitere Abbezahlen der Schuldenlast des Versailler Vertrages.
    Am 3. Oktober sind die letzten deutschen Reparationszahlungen für den 1919 geschlossenen Friedensvertrag fällig. Damit lässt das wiedervereinigte Deutschland die Schrecken der Vergangenheit hinter sich, ohne sie zu vergessen: https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/letzte-zahlungen-das-spaete-ende-des-versailler-vertrags/3552508.html?ticket=ST-89305164-yy5tkAYamwVo6bUVa9XO-ap4

    Mit diesem Datum begann, wurde manifestiert die innerdeutsche Trennung: http://www.documentarchiv.de/ddr/1952/demarkationslinie-schutz_vo.html Verordnung
    über Maßnahmen an der Demarkationslinie zwischen der Deutschen Demokratischen Republik und den westlichen Besatzungszonen Deutschlands.
    Vom 26. Mai 1952

    Das ist eine deutsche Geschichte, die auch nie öffentlich gelehrt wurde in der DDR, zum Glück für uns. Das zu lehren in der BRinD wäre absurd gewesen, ein Widerspruch in sich. Es muß sich alles ent wickeln, es muß die Gesellschaft reifen bis zu dem Punkt, wo kein Mensch mehr die Möglichkeit erhält, zu zeigen, daß er den gewissen Punkt in der Geschichte be griffen hat und mit hilft dies wieder in Ordnung zu bringen.

    Jetzt ist alles korrekt und selbsterklärend für sich auch logisch zu erkennen.

    Liken

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