Kinderliebe – Nur zur Erinnerung zum aktuellen Thema Kindesmisshandlung

(www.conservo.wordpress.com)

Von Michael Dunkel *)

Schau her, meine Kleine, hat die nicht Locken,

und schlank ist sie, nicht so ein Brocken.

Sieh an meinen Bub mit blauen Augen,

er kann mit drei Jahren die Tagesschau sehen

und darüber hinaus die auch noch verstehen.

*

Überall tönt es aus Orten und Straßen,

man glaubt es kaum und will es nicht fassen,

dass unsere Deutschen soo kinderlieb sind.

*

Jedoch ist dies nötig, denn ohne sie

wäre im Geldbeutel keine Marie,

und der Zuschuss fürs Haus – auch der fiele flach.

Bald gäbe es Geschrei mit weh und ach,

die Kinder, so scheint es in heutiger Zeit,

existieren ausschließlich zur Wohlhabenheit.

*

Jeden Tag sendet das Fernsehen, es ist wie Hohn:

Kind totgeschlagen, Vergewaltigung, Kinderpornosyndrom.

Die kleinen Würmer von eigenen Eltern

blau geschlagen und eingesperrt.

*

Dann werden Gerichte frequentiert,

die ganze Presse lamentiert,

und auf jedem Fernsehkanal wird erörtert,

wer diese Bestien hat kreiert.

*

Wir selber(!) – müssten wir ehrlich sagen,

denn wenn wir unsere kleinen Blagen

nur deshalb zum Leben erwecken und zeugen,

damit wir den Steuervorteil kriegen

oder den zögernden Freund so besiegen,

dann ist es aus mit der Moral,

und Kinder werden überall

zum leidigen Verdruss.

*

Da hilft auch nicht, dass Pharisäer sprechen,

wir dürfen Schwangerschaften nicht abbrechen,

ganz einfach und so ohne Grund

und für ungeborenes Leben fordern wir Schutz!

Wo bleibt denn Leben in all diesem Schmutz?

*

Ja für Kinder erziehen braucht man sie,

die Verantwortung und die Energie,

sie nicht nur zu zeugen, sondern danach

auch lebenstüchtig zu machen

und sich selbst reduzieren tausendfach,

sonst haben wir und die Kinder danach nichts zu lachen.

—–

Es passiert jeden Tag und ist mitten in unserer Gesellschaft!!!

**********
*) Michael Dunkel ist ein rheinischer, polyglotter, liberalkonservativer Literat und schreibt für conservo.
www.conservo.wordpress.com     19.11.2019

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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3 Antworten zu Kinderliebe – Nur zur Erinnerung zum aktuellen Thema Kindesmisshandlung

  1. Berti schreibt:

    Sogar in der Tierwelt gibt’s nur vereinzelt Arten die sich an ihrem Nachwuchs vergreifen, normalerweise gilt Welpenschutz, das hat so mancher „Mensch“ noch nicht gelernt…:-(

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    • theresa geissler schreibt:

      Ich habe das als Kind noch näher erlebt, oder am Ende war es hier der Nachwuchs, der sich an seiner Mutter vergriff:
      Hertha, die reifere Hündin unserer Nachbarin, wurde nochmal Schwanger: Sieben Stück. Aber tatsächlich wohnte ihr erwachsener Sohn, Rufus, auch noch in demselbigen Haus, mit seiner Mutter und ihren Meisterin.
      Die ‚puppies‘ waren durchaus gesund, nur hatten mindestens drei von ihnen sehr kurzen Schwänzchen – beim Geburt also; nicht kupiert.

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  2. Ingrid schreibt:

    Also Herr Dunkel dieses Gedicht unterschreibe ich nicht. Es mag diese Fälle und Kinder geben, aber in meinem ländlichen Umfeld sehe ich eher nur überbehütete Kinder und keine der Eltern schaffen sich Kinder an um irgendwelche Prämien oder Vergütungen zu bekommen.

    Es werden doch zu wenige deutsche Kinder geboren und der Staat hat auch den Eltern Vergünstigungen zur Verfügung gestellt, die wir früher nicht hatten, aber wenn es um die wirkliche Hilfe von vielen Alleinerziehenden geht, dann versagt er. Ich meine damit keine Überwachung, aber viele Eltern brauchten da wirkliche Hilfe wo sie an ihre Grenzen stossen.

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