Wednesday for Weltkriegsgedenken!

(www.conservo.wordpress.com)

VON DR.PHIL.MEHRENS

Soldaten, die beim öffentlichen Gelöbnis vor denen geschützt werden müssen, zu deren Verteidigung sie bereitstehen, historische Denkmäler im Verfallsstadium: Der diesjährige Volkstrauertag und der Buß- und Bettag schreien nach einer erinnerungspolitischen Wende.

Jeder letzte Montag im Mai ist in den USA ein landesweiter Feiertag, der »Memorial Day«. Er dient dem Gedenken an alle für ihr Vaterland gefallenen Soldaten. In Deutschland gibt es im Frühjahr ebenfalls arbeitsfreie Montage; der Volkstrauertag, das deutsche Pendant zum amerikanischen »Memorial Day«, gehört nicht dazu. Er fällt auf den vorletzten Sonntag im Kirchenjahr, also auf einen Tag, an dem sowieso jeder frei hat.

Das Gedenken an die Menschen, die ihr Leben in zwei Weltkriegen für Volk und Vaterland geopfert haben, ist den Deutschen keinen gesonderten Feiertag wert.

Mit dem Begriff des Kriegshelden tut sich unser Land schwer. Wer im Krieg auf der falschen Seite kämpfte, für das militaristische Zweite Reich der beiden Wilhelms oder für das antisemitische »Dritte Reich« der Nazis, verdient nach Ansicht vieler kein Gedenken und einen Heldenstatus schon gar nicht. Als es am Dienstag vor dem diesjährigen Volkstrauertag auf Veranlassung der neuen Verteidigungsministerin nach längerer Zeit wieder ein großes öffentliches Gelöbnis vor dem Reichstag gab, platzte vielen im pseudo-pazifistischen linken Lager der Kragen. Die Tagesschau sprach von Kritikern, die eine »Zurschaustellung von Militarismus« moniert hätten. Und natürlich war das Gelöbnis aus Angst vor übergriffigen Störern auch nicht wirklich öffentlich. Die Veranstaltung wurde durch Polizeikräfte abgeriegelt.

Ein Land, das denjenigen, die bereit waren und sind, für dieses Land, ihr Vaterland, und seine Werte das Leben zu geben, den dafür schuldigen Respekt verweigert, ist ein armes und vor allem ein schwaches Land.

Auch wenn ich zu wissen glaube, was er damit sagen wollte, bin ich kein Freund von Alexander Gaulands »Vogelschiss«-Formulierung. Das nationalsozialistische Unrechtsregime ist das jüngste seiner Art in der gesamtdeutschen Geschichte, und es hat großes, sehr großes Unheil über Deutschland gebracht. Die Verletzung, die die Nazis dem deutschen Volk zugefügt haben, ist so groß, dass sie nicht schnell abheilen kann. Sie darf nicht verharmlost, an sie muss immer wieder erinnert werden.

Ein Skandal jedoch ist es, wenn diese Verletzung verzweckt, instrumentalisiert, missbraucht wird, um Begriffe wie Volk, Vaterland oder Nation zu diskreditieren und die (positiven) Gefühle, die sie bei vielen auslösen, zu kriminalisieren. Und es ist auch nicht zulässig, so zu tun, als habe es Verbrechen gegen die Menschlichkeit auf deutschem Boden nur einmal in der Geschichte gegeben und als seien sie ausnahmslos von einem bestimmten Regime verübt worden.

Welcher Deutsche weiß heute noch, was im Mai 1631 bei der so genannten Magdeburger Bluthochzeit geschah, als kaiserliche Truppen unter dem Befehl des Grafen von Tilly ein Blutbad mit 20.000 Toten unter der Zivilbevölkerung anrichteten, das es an Grausamkeit jederzeit mit SS-Exekutionen an der Ostfront aufnehmen kann? Und wenn von diesen Verbrechen Deutscher an Deutschen (begangen zu allem Überfluss im Namen des Christentums) heute kaum noch ein Deutscher etwas weiß, ist das für dieses Land gut oder schlecht?

Warum wird Helmut Kohl als Architekt der deutschen Einheit gewürdigt und Bismarck mit seinen Verdiensten um die deutsche Einigung von 1871 nicht? Dass das kollektive Gedächtnis weiter zurückreicht als bis 1933 und auch weiter als bis 1914, beweisen die Entschädigungsforderungen der südwestafrikanischen Herero gegenüber der Bundesregierung. Warum fristen dann aber die Kaiserdenkmäler vor allem in westdeutschen Ortschaften ein Schattendasein, bleiben ungepflegt, unbeachtet, dem Zahn der Zeit preisgegeben? Warum muss, wie 2015 am Hamburger Dammtor geschehen, ein traditionsreiches Denkmal für die Gefallenen des Infanterie-Regiments No. 76 mit der Aufschrift »Deutschland muss leben und wenn wir sterben müssen« um ein Korrektiv-Denkmal für Deserteure ergänzt werden, das eine völlig andere Kunstrichtung repräsentiert und damit den Gedenkort ästhetisch ruiniert?

»In Mitteldeutschland liegt im Zentrum eines jeden kleineren Ortes ein gepflegtes und in gutem Zustand sich befindendes Ehrenmal respektive ein Ehrenhain zum Gedenken der in beiden Weltkriegen verstorbenen Männer«, berichtet ein spürbar betroffener Familienvater, der sich mit seinen Kindern regelmäßig vom heimischen Schleswig-Holstein in den Ostteil unseres Landes begibt. »Davon sind wir in den älteren Bundesländern sehr weit entfernt.«

Die Vergangenheit, die eigene Geschichte, ist bei vielen Deutschen nur präsent als riesiges schwarzes Loch, das Humanität und Gerechtigkeit mit der Gier eines mittelalterlichen Drachen verschlang, als dunkles Zeitalter der Rückständigkeit, aus dem nichts zu lernen ist außer dem, wie man es auf schnellstem Wege überwindet. Man muss sich aber darüber klar sein: Das ist eine typisch linke Lesart von Geschichte.

Wer sich eine deutsche Erinnerungskultur wünscht, der darf sie nicht begrenzen oder verengen, nur weil sie sich dann zur propagandistischen Unterfütterung der eigenen politischen Agenda so schön benutzen lässt. Jede Fokusverengung dient einem Zweck. Und wer sich nicht vor den Karren einer bestimmten Ideologie spannen lassen will, muss die ganze Wahrheit im Blick behalten und sich gegen deren Verengung und Verzweckung entschieden zur Wehr setzen.

Der Verweis auf die NS-Verbrechen dient den Anhängern linker Weltdeutungsmodelle schon so lange als anti-reaktionäres Propagandamaschinengewehr, wie es keine SS mehr gibt. Die Gefahr, das Kind mit dem Bade auszuschütten, ist dabei groß. Denn wie sehr geschichtsvergessene Eliten mit visionärer Zukunftsorientierung selbstbewusste Nationen zugrunde richten und vitale Volkswirtschaften ruinieren können, ist ja eine der Hauptlehren aus dem Zeitalter des real existierenden Sozialismus. Davon ab- und die Aufmerksamkeit auf das Unrechtsregime der Nazis umzulenken, ist noch heute ein beliebter linker Volkssport. Schon in seinen ersten Jahren ging der SED-Staat mit dem historischen Erbe aus dem – als falsch erkannten – Zeitalter des Imperialismus und Feudalismus alles andere als zimperlich um. Der 2013 verstorbene Autor Erich Loest schrieb darüber in seinem monumentalen Leipzig-Roman »Löwenstadt«.

Die »DDR« war noch gar nicht geboren, da wollten deutsche Sozialisten in politisch-korrekter, anti-bourgeoiser Pflichterfüllung bereits abreißen, was nicht auf den ersten Blick mit dem Marxismus kompatibel war. Ironie am Rande: Die noch vor Gründung der »DDR« vorgesehene Sprengung des über achtzig Meter hohen Kyffhäuserdenkmals zu Ehren von Kaiser Wilhelm I. im thüringischen Kyffhäuserkreis verhinderten ausgerechnet die Russen. Die sowjetische Kommandantur in der damaligen sowjetisch-besetzten Zone (SBZ) weigerte sich, wie der oben bereits zitierte Schleswig-Holsteiner Grenzgänger berichtet, »den Deutschen den zur Sprengung notwendigen Sprengstoff herauszugeben, und gab den Deutschen stattdessen den leidenschaftlichen Rat mit auf den Weg, sich etwas näher mit der über 1.500-jährigen deutschen Geschichte zu beschäftigen und sich nicht nur auf die letzten zwölf schlimmen Jahre jüngerer deutscher Geschichte zu fokussieren.« So jedenfalls sei es den Hinweisschildern zur Geschichte des Denkmals zu entnehmen.

Für den sowjetischen Kommandanten scheint es eine Selbstverständlichkeit gewesen zu sein, dass eine Nation, die sich einen Rest an Stolz bewahrt hat, respektvoll mit ihren Ahnen und ihrem kulturellen Erbe umgeht. Er hat vielleicht gewusst, dass, wer seine eigene Geschichte und Tradition verleugnet, einer entwurzelten Pflanze gleicht: Sie ist abgeschnitten von dem, was sie nährt und am Leben erhält, sie lässt sich mit leichter Hand entfernen, sie wird verdrängt von anderen Pflanzen, die mit ihr im Wettkampf um die Ressourcen stehen, die der Erdboden, auf dem alle wachsen, hergibt, sie verdorrt.

Knapp dreißig Jahre nach der Wiedervereinigung muss sich Deutschland der Frage stellen, ob es vor der neosozialistischen Regenbogenfahne, dem Banner der Beliebigkeit, den Grüßaugust spielen und, wenn der Wind ein bisschen heftiger weht, wie dürres Gras hinweggeweht werden will, oder ob es als Nation mit eigenem Gepräge, einer eigenen Kultur und Identität, erhalten bleiben möchte.

Mit spezifischem Blick auf den Volkstrauertag bedeutet das: Gedenken als Feigenblatt für einen gesellschaftspolitischen Konformismus, dem das NS-Unrecht als Legitimation dient – oder Gedenken, das auch wirklich die für das Vaterland Gefallenen ehren will. Fiele die Wahl auf Letzteres, käme das einer erinnerungspolitischen Wende gleich.

Die Antwort auf den grundsätzlich zu verzeichnenden Niedergang der Gedenkkultur könnte in einer Renaissance des in den meisten Bundesländern abgeschafften Buß- und Bettages als bundesweiter »Buß-, Bet- und Volkstrauertag« liegen.

Faktisch sind die Volkstrauertage durch die Verknüpfung des Gedenkens an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft mit der Warnung vor deren totalitären Urhebern bereits jetzt auch Tage der Buße, in denen die Repräsentanten von Politik und Gesellschaft öffentlich Reue für die Verirrungen der Vergangenheit bekunden. Und regelmäßig schließen die Gebete in den Volkstrauertagsgottesdiensten die aktuellen Opfer von Krieg, Terror und Gewalt mit ein. Die Botschaft des Volkstrauertages: »Lasst uns nicht aufhören, Abbitte zu leisten für das Unrecht, das Deutsche an Deutschen und Angehörigen anderer Nationen begangen haben«, ist mit dem Anliegen des schon vor seiner weitestgehenden Abschaffung zum klerikalen Rätseltag verblassten Buß- und Bettags zu hundert Prozent kompatibel.

Beide Gedenktage würde die Zusammenlegung aufwerten: Der kirchliche Buß- und Bettag wäre durch die Verbindung mit dem Kriegsgedenken mit Inhalt aufgeladen, der bisher regelmäßig auf einen Sonntag fallende Volkstrauertag würde von dem – bundesweit wiederherzustellenden – Feiertagsstatus profitieren und der Buß-, Bet- und Volkstrauertag zu einer Art deutschem Memorial Day werden, einem zugleich kirchlichen und politischen Feiertag.

Ökumenische Gottesdienste, Kranzniederlegungen im Beisein sämtlicher Vertreter der Kommunalgemeinde und sämtlicher ortsansässiger Staatsbediensteter einschließlich der Lehrkräfte öffentlicher Schulen und eine verpflichtende Teilnahme für alle Schulklassen – Wednesday for Weltkriegsgedenken – würde den sozialen Zusammenhalt fördern, einen wichtigen Beitrag im Rahmen der Erziehung zur Demokratie leisten und identitätsstiftend wirken. Wer einen deutschen Pass in der Tasche hat, der ist damit schließlich automatisch Teil der deutschen Erinnerungskultur. Und wenn er davon, etwa als türkischstämmiger Migrant, bisher gar nichts gemerkt hat, dann wird es höchste Zeit!

Ein deutscher »Memorial Day« würde die Gedenkkultur der Bundesrepublik beleben und der arbeitsfreie Mittwoch dafür sorgen, dass dieses Gedenken auch gesamtgesellschaftlich wahrgenommen und angemessen gewürdigt wird. Wer aus Anlass dieses Tages tief in sich hineinhorcht und trotzdem keinerlei Verbindung zu den Opfern der beiden Weltkriege verspürt, der wird sich von dem Gedanken verabschieden müssen, ein Deutscher zu sein.

www.conservo.wordpress.com     20.11.2019

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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9 Antworten zu Wednesday for Weltkriegsgedenken!

  1. POGGE schreibt:

    Wahrscheinlich wird man diesen Geistig-KAPUTT-Zustand der Deutschen Gesellschaft erst dadurch wieder weg kriegen durch den Nächsten Krieg und die Nächsten NIEDERLAGE des Ex-Deutschland-Staatgebilde gegen USA, Polen und Osteuropa !!!! Und ES wird wieder viel Leid und Menschenleben kosten !!!!

    Gefällt 1 Person

  2. Berti schreibt:

    Zum Titel:
    sollte er nicht besser „Mittwoch für (also deutsch) Weltkriegsgefallene“ heißen?
    Zum Artikel:
    Unsere Soldaten haben nach DAMALS gültigem Gesetz u. Befehle gehandelt, keiner ist aus Jux losgezogen um sich abschlachten zu lassen.
    Und in Anbetracht von über tausendjähriger Geschichte sind die leidlichen 12 wirklich nur ein „Vogelschiß“.
    Umgekehrt könnte man ja auch sagen das die VSA seit ihrer Gründung nur ebenfalls ca. ein Dutzend Jahre INSGESAMT in Frieden lebten, also ohne irgendwo auf der Welt in einem Krieg involviert zu sein.
    Langer Dauerkriegzustand war auch bei den anderen Kolonialmächten eher die Regel.

    Gefällt 3 Personen

  3. ceterum_censeo schreibt:

    Rememberance Day & Poppy

    – Oder etwa ein ‚Rememberance Day‘? –

    Statt des ‚Volkstrauertages‘ –

    In den angelsächsisch – britischen Ländern (vornehmlich GB, Australien, Kanada, …) wird der ‚Rememberance Day‘, also Gedenktag, begangen.

    Dieser rührt her aus dem ‚Armistice Day‘ dem Datum des Waffenstillstandes, jährlich am 11. November .
    Der Tag selbst ist kein öffentlicher Feertag, aber z.B. in GB wird der Tag i.d.R.
    begangen, indem in vielen Unternehmen ein zweiminütige stilles Gedenken eingehalten wird.

    Darüber hinaus gibt es auch noch den ‚Rememberance Sunday‘ der i.D.R. auf den 2. Sonntag im November fällt und( dies Jahr z.B. der 10. November) der dann einem breiteren öffentlichen Gedenken gewidmet ist;

    Unter anderem finden Gedenkveranstaltungen, Gottesdienste und Gedenkparaden statt
    Eine zentrale nationale Veranstaltung gibt es regelmäßig in London, Whitehall.
    Dort befindet sich auch ein nationales Kriegerdenkmal

    sowie dasw Verteidigungsministerium (Mnistry of Defence, Old War Office) und ‚Horse Guards Parade‘ – jener Platz auf dem alljährich die Geburtstagsparade ‚Trooping the Colour‘ stattfindet.

    Als äußeres Zeichen des Gedenkens wird in England an dem Tag und in den Wochen zuvor von fast jedem eine stilisierte MOHNBLÜTE als Anstecker o . dergl. getragen.

    Die Mohnblüte gilt als Zeichen dieses Gedenkens; dieser Brauch geht zurück, auf das im 1. Weltkrieg von einem Kriegsteilnehmer in den Schützengräben vor Ypern, Belgien verfaßte , berühmt gewordene Gedicht ‚
    In Flanders Fields
    The poem by John McCrae

    Zu deutsch: „Auf Flanders Feldern blüht der Mohn“.
    Der Canadische Arzt Lieutenant Colonel John McCrae verfaßte dies Gedicht im Frühjahr 1915 im Andenken an einen gerade gefallenen Freund, als er damals auf den vom Krieg verwüsteten Schlachtfeld Mohnblumen aufblühen sah.

    Wie gesagt, seither ist die Mohnblüte im angelsächsischen Raum geradezu Symbol des Gedenkens geworden:

    In Flanders‘ fields the poppies blow
    Between the crosses, row on row,
    That mark our place: and in the sky
    The larks, still bravely singing, fly
    Scarce heard amid the guns below.

    We are the dead. Short days ago
    We lived, felt dawn, saw sunset glow,
    Loved and were loved, and now we lie
    In Flanders‘ fields.
    Take up our quarrel with the foe;

    To you from failing hands we throw
    The torch; be yours to hold it high,
    If ye break faith with us who die
    We shall not sleep, though poppies grow
    In Flanders‘ Fields.

    Der ‚Rememberance Day‘ wird nicht begriffen als Tag einer ‚Heldenverehrung‘, sondern schlicht als Tag des Innehaltens, des Gedenkens.

    Zugleich wird mit der landesweiten Aktion ‚Poppy (Mohnblüte) Appeal ‚
    und dem Verkauf der Mohnblüten durch das Sozialhilfswerk ‚British Legion ‚ für soziale Zwecke gesammelt, der Erlös kommt maßgeblich, dem Anlaß entsprechen, verletzten oder notleidenden Armeeveteranen und ihren Familien zugute.

    – Also ‚Gedenktag‘ statt ‚Volkstrauertag‘ ?

    Da schließe ich mich ganz dem Fazit des Autors an.

    Gefällt 1 Person

  4. Andre Frost schreibt:

    „Sie darf nicht verharmlost, an sie muss immer wieder erinnert werden.“

    Und genau deshalb werdet ihr nie auf nen grünen Zweig kommen. Ihr Pseudo-Patrioten tragt genau so den Schuldkomplex vor euch her, wie dieser ganze linksgrün angehauchte Dreck der auf seinen Demos „Nie wieder Deutschland“ grölt. Geht euch dabei einer ab das ihr dauernd auf dem „Vogelschiss“ rumreitet oder hat man euch in 70 Jahren Umerziehung so dermaßen den Stolz auf die Leistungen der eigenen Nation und das Selbstwertgefühl aberzogen, das ihr freiwillig und mit ewig gesenktem Haupt nur auf den 12jährigen Ausrutscher deutscher Geschichte blickt?
    Wenn ich heute so jeden Tag in die Runde schaue,überall Holoklaus hier und Holoklaus da, sehe/höre/lese und ständig vorgehalten bekomme,möchte ich am liebsten wieder zurück in der DDR sein…wir hatten zwar die Gedenkstätten Buchenwald,Sachsenhausen und Ravebsbrück,mussten auch von der Schule aus 1x im Rahmen des Geschichtsunterrichtes Buchenwald besuchen, damit war dann aber auch genug,niemand ging einem damit dann noch auf den Zünder. Im Deutschland 2019 jedoch vergeht kein Tag an dem man dieses Geschichtsereignis als Bußeaufforderung vorgehalten bekommt und etliche Stunden im TV „Die bösen Deutschen“ läuft. Deutschland wird sterben,über kurz oder lang wird sich dieses einst so stolze Volk auflösen,aufgehen im einerlei Völkermischmasch der EU,aber nicht weil die Entwicklung es so will,sondern weil sie es selbst so wollen…kein Selbsterhaltungstrieb,kein Rückgrad,kein Stolz…ein Leben in ewigem Schuldkult und moralverseuchten Wiedergutmachungskomplex.
    Ich könnte noch Sunden weiter schreiben, soll auch kein Ost-West Ding werden,aber so nehme ich die ganze Sache täglich war…
    „“Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Zwiespalt brauchte ich unter ihnen nie zu säen. Ich brauchte nur meine Netze auszuspannen, dann liefen sie wie ein scheues Wild hinein. Untereinander haben sie sich gewürgt, und sie meinten, ihre Pflicht zu tun. Törichter ist kein anderes Volk auf Erden. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden: Die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgten sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wahren Feinde.“ (Joseph Görres)

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    • Berti schreibt:

      Wer soll der „Görres“ sein?
      Denke er meint Dr.J.Goebbels oder?
      (ich weiß, scheiß Autokorrektur…-grins-)

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      • theresa geissler schreibt:

        Goebbels?
        Ich weiss nicht… Könnte ein Nazi mal öffentlich so etwas schreiben?
        Vielleicht Jahren später, Jahren nach dem Kriegsende, wenn er es überlebt hätte und im Ruhe z. B. seinen Memoiren hätte schreiben können…
        Aber Ende April 1945 war er – gesamt seiner Familie – tot.
        Falls dieser Text tatsächlich von ihm stammt, frage ich mich wirklich ab, wann, und in welcher Kontext er dies geschrieben hat – und, auch interessant, was sein ‚höchster Boss‘ davon sagte (für den war das Deutsche Volk schliesslich das ‚Herrenvolk‘.)

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        • Andre Frost schreibt:

          Nein nicht Goebbels,der Name Görres ist schon richtig,das Originalzitat stammt aus seinem Buch „Napoleons Proclamation an die Völker Europas vor seinem Abzug auf die Insel Elba“, es stammt von 1814 und ist über die Jahre zu dieser verkürzten Version geworden. Es wird fälschlicher Weise immer Napoleon zugeschoben, obwohl er das nie gesagt hat und nur ein fiktives Zitat aus seinem Buch ist.
          Das Original von ihm ist länger und lautet so : „““Gegen Teutschland hab ich vor Allem zuerst den Blick gewendet. Ein Volk ohne Vaterland, eine Verfassung ohne Einheit, Fürsten ohne Charakter und Gesinnung, ein Adel ohne Stolz und Kraft, das Alles mußte leichte Beute mir versprechen. Seit Jahrhunderten nicht vertheidigt, und doch in Anspruch nicht genommen: voll Soldaten und ohne Heer, Unterthanen und kein Regiment, so lag es von alter Trägheit einzig nur gehalten. Zwiespalt durfte ich nicht stiften unter ihnen, denn die Einigkeit war aus ihrer Mitte längst gewichen. Nur meine Netze durft ich stellen, und sie liefen mir wie scheues Wild von selbst hinein. Ihre Ehre hab ich ihnen weggenommen, und der meinen sind sie darauf treuherzig nachgelaufen. Untereinander haben sie sich erwürgt, und glaubten redlich ihre Pflicht zu thun. Leichtgläubiger ist kein Volk gewesen, und thöricht toller kein anderes auf Erden. Aberglauben haben sie mit mir getrieben, und als ich sie unter meinem Fuß zertrat, mit verhaßter Gutmüthigkeit mich als ihren Abgott noch verehrt. Als ich sie mit Peitschen schlug, und ihr Land zum Tummelplatz des ewigen Kriegs gemacht, haben ihre Dichter als den Friedensstifter mich besungen.“

          „Die thörichte Mißgunst, womit sie sich untereinander angefeindet, hab ich zu meinem Gewinnste wohl gehegt; immer haben sie mehr Verbitterug gegeneinander als gegen den wahren Feind. Affen sind sie seit lange schon gewesen, und so haben sie auch meine Größe nachgeäfft.““

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      • Anonymous schreibt:

        Kann man nicht eine ‚Autokorrektur‘ auch aussschalten?
        Oder ist das ‚Trick 17 mit Selbstüberlistung‘?

        – Mehr -grins-!

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