Im Westjordanland werden 650.000 illegale Siedler beklagt

(www.conservo.wordpress.com)

Von Albrecht Künstle

– In Deutschland machten sich 1,3 Mio. illegale Siedler breit, mit welchem Recht?

– Die Doppelzüngigkeit der Medien und Polit-Heuchler schreit zum Himmel

Die Badische Zeitung titelte am 20.11. wieder einmal reißerisch, „Trumps Geschenk für Netanjahu – für die US-Regierung verstoßen israelische Siedlungen im Westjordanland nicht gegen das Völkerrecht“. Um dann wieder genüsslich die „illegale“ Politik Israels ausweiden zu können, insbesondere „illegale“ Siedler. Dabei fiel mir spontan ein, dass wir in Deutschland ja das gleiche Problem mit Illegalen haben…

Im Westjordanland wurden über 300 kleine und größere Siedlungen gegründet, ja ganze Städte gebaut, in denen laut dem BZ-Artikel rund 650.000 nicht-palästinensische Menschen leben sollen. Kann schon sein, 2012 waren es laut dem CIA etwa 300.000. Eigentlich haben sie dort nichts zu suchen. Es sind überwiegend Juden, oft nationalreligiöse und orthodoxe, aber überwiegend säkulare Juden, die mit dem Zionismus wenig am Hut haben. Aber: Würden auch diese im Kernland Israels leben, hätte das Land 9,7 Mio. Einwohner mit einer Bevölkerungsdichte der urbanen Gebiete von 800 EW/km² – ein noch größerer Schmelztiegel.Das einzige was den Gegnern und Feinden Israels zu diesem Problem einfällt: Die Fremdbesiedlung des Westjordanlandes und des Golan verstößt gegen das Völkerrecht und ist damit illegal. In der Westbank wohnen also 650.000 „Illegale“. Falsch berichtet ist das nicht, aber schauen wir einmal in unser eigenes Land, statt in andere.

In Deutschland leben geschätzt 1,3 Mio. illegale Nichtdeutsche. Nach der Sichtweise von Juristen wie Rupert Scholz und De Fabio sind es mehr, nämlich alle, denen kein Asyl zusteht und damit 98 Prozent aller Zuwanderer. Also „Dublin-Reisende“, nur geduldete, subsidiäre und ausreisepflichtige Siedler. Diese bei uns doppelt so viele Illegalen hätten bei uns ebenso wenig etwas zu suchen, wie die Illegalen im Westjordanland.

Wobei man den Status des Westjordanlandes auch anders sehen kann. Der Völkerbund sprach diesen Landstrich gemäß dem UNO-Teilungsplan von 1947 einem zu gründenden arabischen Staat zu. Doch die arabischen Palästinenser wollten nicht nur dieses Land, sondern auch das Land bis zum Mittelmeer, das heutige Israel. Im Arabisch-Israelischen Krieg 1948 wurde das palästinensische (?) Westjordanland kurzerhand von Jordanien besetzt und 1950 sogar annektiert. War diese Annexion nicht erst Recht völkerrechtswidrig?

Die Besetzung des Westjordanlandes durch die Israelis 1967 ohne Annexion wird aber als völkerrechtswidrig gegeißelt. Obwohl diese Besetzung die Antwort auf die Truppenaufmärsche arabischer Staaten an der israelischen Grenze im Mai 1967 und dem Präventivkrieg Israels Anfang Juni war. Israel entriss das Westjordanland dem Königreich Jordanien, nicht einem palästinensischem Staat, den es nicht gab. Trotzdem kann man es so sehen, dass die israelischen Siedler dort „Illegale“ sind.

Doch gibt es einen großen Unterschied, man kann die Illegalen im Westjordanland und die Illegalen bei uns nicht direkt vergleichen. Die Siedler dort bauen sich ihre Wohnungen und Städte selbst. Sie bauen Lebensmittel an und liegen dem besiedelten Land nicht auf der Tasche. Anders bei uns. Obwohl sie ebenfalls illegal sind, werden sie von uns ausgehalten. Aber jetzt sind sie halt mal da, meinte die Gastgeberin Merkel. Nicht anders im Westjordanland: Auch dort sind die Siedler jetzt nun mal da.

Was tun gegen die illegale Siedlerei? In Nahost werden die Siedlungen zumindest von den Siedlern selbst bezahlt. Dann könnten doch auch die afrikanischen und arabischen Herkunftsländer die Kosten für die Besiedlung in Deutschland übernehmen. Ist wohl blauäugig. Deshalb meine ich, unsere Politiker und Medien sollten betreffs der Politik Israels einfach die Klappe halten. Und wenn sie diese nicht halten und weiterhin Juden und Israel für ihr Tun verurteilen: Dann mit der gleichen Konsequenz sagen, raus mit den Illegalen auch aus unserem Land! Was für Nahost proklamiert wird, muss erst recht im eigenen Laden gelten. Jeder kehre vor seiner eigenen Tür!

www.conservo.wordpress.com     25.11.2019

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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3 Antworten zu Im Westjordanland werden 650.000 illegale Siedler beklagt

  1. Berti schreibt:

    Uneingeladene, unerwünschte Siedler in fremden Land sind hüben wie drüben illegal, Punkt.

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  2. Ingrid schreibt:

    Gut beobachtet Her Künstle, genau so sieht es aus.
    Uns werden Millionen Illegaler vor die Füsse geschmissen und es nimmt kein Ende, aber es ist wie mit allem was die Politik so verzapft, sie sehen den Splitter im Auge aber den Balken vor ihrem Auge sehen sie nicht, oder wollen ihn nicht sehen.

    Gäbe es die PLO nicht, hätte sich die Bevölkerung Palästinas schon längst mit Israel arrangiert, aber dann würden auch die sehr vielen Millarden aus Europa wegfallen, die sowieso nicht bei der armen palästinensischen Bevölkerung ankommen.
    Auch trägt unsere Politik eine grosse Schuld am Zwist, an der Armut und Hoffnungslosigkeit der Palästinenser.

    Die halten da scheinbar ALLE Bürger für blöd um das nicht zu durchschauen

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  3. Die Westbank nennt man Wetbank weil es keinen arabischen Namen dafür gab,das Land heisst richtig Judäa und Samaria.Aber die Moslems wollten natürlich nicht in Judäa leben…

    Illegal ist nur die ZWANGSWEISE Ansiedlung in einem Staat.Zwangsweise wird dort aber kein Jude angesiedelt und einen Staat gibt es dort auch nicht.

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