Umstrittene Windkraft – mein Test verlief erfolgreich

(www.conservo.wordpress.com)

Von Albrecht Künstle

– Wie jede Technik der Energiegewinnung/-umwandlung hat sie viele Gegner

– Eine kurze Erwiderung auf Leserzuschriften, warum ich auch Windkraft nutze

Mit meinem Artikel über Alternativen der Stromproduktion im Allgemeinen, per Windkraft im Besonderen, habe ich mit Leserzuschriften viel Gegenwind erfahren (siehe: https://conservo.wordpress.com/2019/11/21/mindestabstand-fuer-windraeder-dann-auch-fuer-andere-anlagen/).

Etwas anderes hätte mich überrascht, weil mir das Spektrum der Leserschaft bewusst ist. Warum habe ich den Artikel trotzdem verfasst und an die Redaktion geschickt? Es war ein Test, ob im Gegensatz zur fast gleichgeschalteten Presselandschaft, Außenseitermeinungen ein Chance haben. Und dieser Test war erfolgreich. Damit zeigt sich, dass die vielgescholtenen alternativen Medien liberaler sind, als sie von der angeblichen Qualitätspresse verteufelt werden.

Trotzdem sei mir gestattet, zu einigen Leserzuschriften Stellung zu nehmen.

Ja, ich bin ein Anhänger auch von Windkraft als ein Standbein der Stromgewinnung. Und ich bin für Windräder vor Ort, nicht weit weg in der Nordsee. Weil ich niemandem Stromtrassen durch halb Deutschland zumuten will, habe ich als Gesellschafter eines Windparks fast vor der Haustür in Sichtweite (!) Geld investiert. Aus dem ich selbst nach 18 Jahren noch nicht einen Cent Ausschüttung bekam. Trotzdem bereue ich die Investition nicht, weil ich damit für meine Enkelkinder fossile Primärenergie eingespart habe. Aber ich habe auch in Photovoltaik investiert, ein weiteres Standbein der Stromgewinnung.

Zum Einwand, „Ich betreibe meine Heizung mit einer umweltfreundliche Wärmepumpe, die nachts in Betrieb ist“. Wärmepumpen sind eine Alternative zu klassischen Heizungen, auch wenn diese besonders auf Strom angewiesen sind. Aber nachts, wenn die Leserin die Wärmepumpe betreibt, nützt Photovoltaik nichts, meine Windräder liefern ihr Strom. Im Übrigen: Meine Heizungsanlage braucht nur Strom für die Umwälzpumpen, weil sie auf Solarthermie und nachwachsendem Holz basiert. Außerdem thematisierte ich in meinem Artikel nur die Stromgewinnung, nicht Heiztechniken.

Wie widersprüchlich die eine oder andere Zuschrift war zeigt sich z.B. an der beklagten Windschwäche, während der keine Anlagen laufen. Auf einer längeren Autofahrt schätzte ein Leser eine Betriebszeit von zehn Prozent. Es sind an Land zwar doppelt so viel, aber zugegeben wenig. Doch immer noch mehr als die Betriebszeit von Autos, und trotzdem werden sie angeschafft. Im Übrigen sollte sich der Leser über Stillstandszeiten freuen, denn da werden keine Viecher „geschreddert“, wie er beklagt.

Und die Landwirtschaft und Windräder seien schuld am Insekten- und anderem Sterben. Da wäre es doch am einfachsten, beides zu verbieten und die Lebensmittel und Energie aus – egal woher – zu importieren? Zur von mir im Artikel nicht erwähnten Wasserkraft, die gegen Windkraft ins Feld geführt wird: Deutschland ist nicht die Schweiz oder Österreich. Wir haben zwar die gleiche Sprache, aber nicht die gleichen Berge und Wasserreserven.

Immerhin 20 Prozent der Stromproduktion stammt aus Windkraft. Ein Vorschlag zur Güte: Alle, die etwas gegen bestehende und neue Windräder haben, verpflichten sich, 20 Prozent weniger Strom zu verbrauchen. Im Gegenzug bin ich als Gesellschafter bereit, in zwei Jahren auf Repowering (Ersatz meiner beiden Windräder durch ein effektiveres) zu verzichten und sie nur laufen zu lassen, bis sie ihren Geist aufgeben. Der Strombedarf steigt leider weiter, aber den Gegnern von alternativen Energien wird schon etwas einfallen, womit sie ihre stromaufwändige Lebensweise meistern werden.

Weiteren Widerspruch im Rahmen eines lebendigen Forums erwartend, verbleibt ihr Autor Albrecht Künstle

www.conservo.wordpress.com     25.11.2019

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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8 Antworten zu Umstrittene Windkraft – mein Test verlief erfolgreich

  1. Berti schreibt:

    „Zur von mir im Artikel nicht erwähnten Wasserkraft, die gegen Windkraft ins Feld geführt wird…“
    Damit bin wohl ich gemeint; na ja, D ist nicht gerade mit vielen Wasserstraßen gesegnet, niemand denkt auch an Monster-Wasserkraftwerke wie der chinesische Dreischluchtendamm, aber kleine, lokale hydrotechnische Anlagen wären schon machbar, sind zuverlässlicher u. verschandeln auch nicht die Botanik, geschweige die Fauna.

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  2. Andre Frost schreibt:

    „Im Übrigen sollte sich der Leser über Stillstandszeiten freuen, denn da werden keine Viecher „geschreddert“, wie er beklagt.
    Alle, die etwas gegen bestehende und neue Windräder haben, verpflichten sich, 20 Prozent weniger Strom zu verbrauchen. Im Gegenzug bin ich als Gesellschafter bereit, in zwei Jahren auf Repowering (Ersatz meiner beiden Windräder durch ein effektiveres) zu verzichten und sie nur laufen zu lassen, bis sie ihren Geist aufgeben.“

    Hmmm…und wie sieht’s aus mit Subventionsverzicht,Verzicht auf Zwangseinspeisung oder Ausfallverzicht wenn wegen Überlastung die Dinger vom Netz müssen? Die Windenergie an sich ist nur ein Teil des Problems,der gravierende Teil ist das Strom bezahlt wird auch wenn er gar nicht produziert wurde,er teurer ist als die KW/h an der Strombörse gehandelt wird und Überschussstrom aus Windkraft zu einem erheblichen Teil bezahlt verschenkt wird, also dafür bezahlt wird das er abgenommen wird. Wind und Solarstrom gibt’s quasi frei Haus von der Natur und ich verwette meinen Hintern darauf,das es so gut wie keinen Gegenwind geben würde,wenn sich die Stromkosten rein auf die Erzeugung beziehen…tun sie aber nicht,man will Profit machen und die Förder/Abnahmepolitik die noch betrieben wird,macht den Strom nur sinnlos teurer…es geht also nicht nur um das reine Windrad
    was irgendwo hingestellt wird,da hängt noch nen Batzen anderer Sachen mit drann. Allerdings finde ich auch die betriebene Doppelmoral zum kotzen,wegen bissel Wirtschaftswald (Hambi) wird ein riesen Bohei gemacht,wärend anderswo Alt/Natur-Wälder teilgerodet und mit Beton und GFK versaut werden. Gegen Off Shore hat kaum jemand etwas,verschandeln aber auch dort teilweise die Aussicht in die Natur und das Geräusch der Anlagen stört dort auch niemanden,zumindes den Menschen nicht,wie sich der Infraschall auf die Tierwelt auswirkt scheint nicht getestet,aber in Anbetracht dessen was an Meeressäugern krepiert wegen Schallverschmutzung der Meere scheint es nicht unerheblich zu sein.
    Wie gesagt,die Windmühle allein ist nur ein Teil des Problems,und wegen mir kannste Repowering betreiben bis der Arzt kommt,aber nur wenn ich das nicht mit meinem Strompreis subventionieren muß, denn Repowering ist ja nur dann Thema wenn nach 20 Jahren die Subvention ausläuft,damit dann wieder Subventioniert werden kann. Wenn Wind und Solarbranche sich selbst tragen würden kein Thema,tun sie aber nicht und werden sie auch nicht,der Erntefaktor ist marginal.
    Als Insellösung kann Windstrom ne Alternative für Klein und Kleinstgemeinden oder Siedlungen sein…ein ganzes Land incl Wirtschaft mit Wind und Sonnenstrom zu betreiben,wo nebenbei 100% Versorgungssicherheit garantiert sein muß,ist eine völlig irre Idee.
    Und nur nebenbei bemerkt,ich möchte weder ne Gruppe WKA noch nen Kraftwerk oder ne Autobahn vor meiner Nase haben wenn ich die Haustür durchschreite,genau deswegen wohne ich dort wo ich wohne und jedem der mir das versauen will,nehme ich das hochgradig übel.

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  3. Ingrid schreibt:

    Hallo Herr Künstle, ich muss ihnen antworten, weil sie mich persönlich ansprechen.
    Meine Wärmepumpeheizung funktioniert effektiv und super preiswert.!!!!!!!!!

    Wir haben in Deutschland viel zu viel Strom und müssen ihn an andere Länder verschenken und wir bezahlen noch dafür, denn das Stromsysthem ist ein sehr empfindlich und muss intelligent gesteuert werden.

    Aber dem Blödsinn den sie da über die Windräder schreiben kann ich nicht zustimnen.
    Da sollte sie sich erst mal informieren.
    Firmen gehen Pleite weil die Windkraft mehr kostet als einbringt. Das ist erwiesen, dann fehlen Trassen um es dahinzubringen wo es gebraucht wird.
    Da unser Land von der Energie abhängig ist, ist ein Windrad welches bei tagelanger Flaute, nichts und abermals nichts bringt überhaupt nicht effektiv und nützt uns sehr wenig, wenn auch die Sonne mal nicht scheint.

    Trotzdem kämpfen wir alle im Rheihardswald weiter gegen diese Wahnsinn der Riesenräder.

    Sie können sich ja gerne eins vor die Tür stellen,da habe ich überhaupt nichts dagegen.

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  4. Gert Friederichs schreibt:

    Alle Unternehmen in unserer Industrielandschaft können nur überleben, wenn die Kosten für Planung, Errichtung, Unterhalt und schließlich Abbau des Geschäftsmodells wenigstens durch die Einnahmen gedeckt sind. Sonst lohnt sich das Wirtschaften nicht. Bei Windmühlen und Photovoltaik ist dies eindeutig nicht der Fall. Das haben schlaue Leute in der Politik schon längst erkannt und daher diese lieben Subventionen in die Welt der „Erneuerbaren“ eingeführt.
    Das heisst aber nun nicht, dass sich diese Energieanlagen volkswirtschaftlich rechnen. Denn irgendwer muss die Differenz halt zahlen, hier nämlich du und ich. Die Volkswirtschaftslehre ist ganz eindeutig und streng gegen jede Subventionierung, denn: Du und ich und auch der Staat, wir könnten das Geld, das in die Subventionen fließt, in ertragreichere Objekte investieren.
    Klimagläubige wie Greta sind trotzdem für o.g. Subventionen, nur mir fehlt der Glaube!

    Nun zur persönlichen Situation von Herrn Künstle, abgesehen von oben Geschriebenem: Er scheint mir in einer äußerst privilegierten Lage (nicht nur örtlich) zu sein. Die überwiegende Zahl der Stadtbewohner kommen nicht einmal ansatzweise zu den von ihm angestellten positiven Erwägungen geschweige denn zu einer Realisierung. Und bei der Landbevölkerung wohl auch nur wenige.

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  5. WernerT schreibt:

    Da sie mich falsch zitieren muß ich korrigieren:
    1. Sie schreiben: Auf einer längeren Autofahrt schätzte ein Leser eine Betriebszeit von zehn Prozent. – Nein – ich habe etwas anderes geschrieben:
    … Ich war den kompletten August und September 2019 mit dem Wohnwagen unterwegs: über Polen,Tschechien und Ungarn nach Rumänien und Bulgarien (Schwarzes Meer) – eine andere Strecke über Serbien, Ungarn und Tschechien zurück…. (Ergänzung: insgesamt ca. 5000 KM)
    Wenn sich geschätzte 10 % der Windmühlen gedreht haben, wird es viel sein… (Zitatende)
    Fazit: Meine Beobachtung hat überhaupt nichts mit der statistischen Betriebszeit im Jahresdurchschnitt zu tun sondern ausschließlich mit flächendeckendem Windmangel über Wochen hinweg.
    2. Sie schreiben: Immerhin 20 Prozent der Stromproduktion stammt aus Windkraft.
    Nein. Beispiel 2018: Erneuerbare hatten ca. 40 % Anteil an der Gesamtproduktion – davon (von den Erneuerbaren) Windkraft 20 % – das ist ein gewaltiger Unterschied zu Ihrer Aussage.
    siehe hier https://strom-report.de/strom/
    Das ist aber der Jahresdurchschnitt. Es gibt auch in D immer wieder flächendeckende Windflauten und die Windmühlen liefern gar nichts. Das wird immer wieder unter den Tisch gefegt.
    3. Sie schreiben: Und die Landwirtschaft und Windräder seien schuld am Insekten- und anderem Sterben. Da wäre es doch am einfachsten, beides zu verbieten….
    Ich finde Ihre Schlußfolgerung makaber und am Thema vorbei.
    Man muß der Landwirtschaft die Gifte verbieten …
    … und die Windräder schreddern nun mal, Insekten und Vögel … und es gibt Spezialfirmen, die ebendiese Reste von den Rotoren kratzen damit die wieder „windschnittig“ sind.
    Jede Industrieanlage, jedes Gewerbegebiet, jede Werkstatt wird auf Umweltverträglichkeit geprüft – nur die Windräder nicht. Schon komisch, nicht wahr?

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  6. Gert Friederichs schreibt:

    Ein Nachtrag zur Subventionspraxis:
    In diesem Jahrhundert habe ich eigentlich nirgends, nicht im Mainstream und auch nicht in alternativen Medien, die ich regelmäßig besucht habe, etwas über das Schädliche an den Staatssubventionen gehört. Nur Berichte über gewisse Wirtschaftsteilbereiche, z.B. Stahlindustrie, die in gewissen Ländern durch Subventionen exportgestärkt wurde. Und auch noch wird.
    Im vorigen Jahrhundert dagegen wurde fast regelmäßig vor den großen Wahlen gefordert, die Subventionen drastisch zurückzufahren. Volkswirtschaftler forderten dies damals eindringlich, die FDP und auch Teile der CDU/CSU schlossen sich dem an. Damals gab es noch richtige Auseinandersetzungen darüber auf der politischen Bühne, der Ausgang ist aber bekannt!
    Jede einzelne Subvention wurde von den davon Begünstigten mit Zähnen, Klauen und weiteren unappetitlichen Mitteln verteidigt und es geschah: NICHTS!
    Kleiner Anhang: Nicht nur die Zuwendungen zur Energieversorgung sind Subventionen, sondern auch der Geldsegen an die Nutzniesser der Asylindustrie!

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  7. luisman schreibt:

    Lieber Herr Kuenstle, eine Investition war es nur dann, wenn sie irgendwann mal mehr Geld zurueck bekommen, als sie reingesteckt haben. Da der Wert der Anlage konstant faellt, und sie keine Ausschuettungen bekommen, verbrennen Sie nur Geld. Und nicht nur Ihr Geld, sondern auch noch viel Steuergeld. Und nicht nur insgeheim hoffe ich, dass derartige Investoren bei der anstehenden Verschrottung der Anlagen nochmals kraeftig zur Kasse gebeten werden. Wenn Sie aber so „investieren“, haetten Sie besser in die Forschung und Entwicklung von Energiespeichertechniken investiert. Das Geld waere zwar auch weg, aber Ihre Enkel haetten viel wahrscheinlicher etwas davon.

    Bei Wasserkraftwerken (Staudamm) kann man z.B. Wind und Solar zum Hochpumpen des ablaufenden Wassers einsetzen. Der Stausee ist der mechanische Speicher.

    Anstatt die Strom-Ueberschuesse aus Wind/Solar zu verschenken, kann man z.B. Wasserstoff erzeugen. Das ist ein Energiespeicher.

    Die ganzen „Klimaforscher“ sollten sich lieber mal ins Labor setzen und neue Batterietechnologien entwickeln, anstatt Messdaten zu faelschen.

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