Spalter, Hetzer und Mauer-Architekt

(www.conservo.wordpress.com)

von altmod *)

Das Metier des Frank-Walter Steinmeier

steinmeier-Eulenspiegel-Frank-Hoppmann-247x300© Frank HoppmannEulenspiegel

 Teuflisch ist, wer das Reich der Lüge aufrichtet
und andere Menschen zwingt, in ihm zu leben.
Das geht über die Demütigung der geistigen Abtrennung noch hinaus,
dann wird das Reich der verkehrten Welt aufgerichtet,
und der Antichrist trägt die Maske des Erlösers,
wie auf Signorellis Fresco in Orvieto.

Der Teufel ist nicht der Töter, er ist Diabolos, der Verleumder,
ist der Gott, in dem die Lüge nicht Feigheit ist,
wie im Menschen, sondern Herrschaft.

Er verschüttet den letzten Ausweg der Verzweiflung,
die Erkenntnis, er stiftet das Reich der Verrücktheit,
denn es ist Wahnsinn, sich in der Lüge einzurichten.

Arnold Gehlen: „Moral und Hypermoral“

Ich wollte mir eigentlich seine Rede nicht anhören – zum 30-jährigen Jubiläum des Mauerfalls am 9. November. Ich wollte mir meine persönlichen Erinnerungen an dieses epochale Ereignis nicht durch einen Volksbelehrer verderben lassen. Doch da hatte jemand an jenem Samstagnachmittag den Fernseher eingeschaltet und so drang doch etwas zu mir ins Nebenzimmer durch, was da am Brandenburger Tor von unserem Bundespräsidenten regelrecht hinaus geplärrt wurde.

Dem wollte ich dann doch nachgehen, was unser Bundes-Frank für Botschaften so entschlossen von sich gab. „… quer durch unser Land sind neue Mauern entstanden: Mauern aus Frust, Mauern aus Wut und Hass. Mauern der Sprachlosigkeit und der Entfremdung. Mauern, die unsichtbar sind, aber trotzdem spalten. Mauern, die unserem Zusammenhalt im Wege stehen.

Und wissen Sie was? Die Berliner Mauer, die hatte Ulbricht gebaut. Die hat ein Unrechtsregime errichtet. Aber die neuen Mauern in unserem Land, die haben wir selbst gebaut. …“

Ja, und Du hast an diesen neuen Mauern mitgewirkt und dann forderst Du uns auf, diese neuen Mauern einzureißen – kam mir da in den Sinn.

Aber noch wichtiger schien ihm wohl folgende Aussage: „Spätestens, allerspätestens nach dem Anschlag von Halle haben hoffentlich alle in diesem Land begriffen: Die Jahre vergehen, die Vergangenheit rückt in die Ferne – ja. Aber das „„Nie wieder““, der Kampf gegen Rassenhass und Antisemitismus, diese Verantwortung vergeht nicht!“ 

Das reiht sich in seine vorausgehenden Ansprachen ein.

Scham und Schande?

Am 17. Oktober sagte er bei einer „Diskussion zur politischen Streitkultur“ in Berlin:

„Der 9. Oktober 2019 war ein Tag der Scham, ein Tag der Schande für dieses Land, für diese Demokratie. Und dieser Tag hat auf erschreckende Weise deutlich gemacht: Ja, wir haben ein Problem mit unserer politischen Streitkultur. Mit einer Streitkultur, die über die vergangenen Jahre ein gefährliches Substrat aus verrohter Sprache, Hass und Hetze hat wachsen lassen. Der Weg von solch verrohter, zynischer, unerbittlicher Sprache zur offenen Gewalt, er ist ganz offensichtlich kurz geworden.

Wer heute noch von Einzelfällen spricht, der redet an der Tiefenstruktur des Problems vorbei. Wahr ist doch, dass sich im ganzen Land politisch motivierte gewaltsame Übergriffe mehren, sowohl auf Menschen, die sich für unser Gemeinwesen einsetzen, als auch gegen Menschen, die anders aussehen, anders denken, anders glauben. Wer den Zusammenhang dieser Gewalt mit der Verrohung unserer Debatten leugnet, der ist entweder naiv oder ignorant.

Die Tat von Halle reiht sich ein in eine lange Linie von rechtsextrem, antisemitisch oder rassistisch motivierten Morden und Gewalttaten in unserem Land. Denken wir an die Anschläge von München, auf das Altenheim der Israelitischen Kultusgemeinde, auf das Oktoberfest, an Rostock-Lichtenhagen, Mölln und Hoyerswerda, an die Mordserie des sogenannten Nationalsozialistischen Untergrunds und zuletzt an den Mord an Walter Lübcke. Denken wir auch jenseits unserer Grenzen an Oslo und Utøya in Norwegen, an Pittsburgh in den USA oder an Christchurch in Neuseeland.“

Eine beeindruckende Aufzählung rechtsradikaler Schandtaten. Aber man muss auch noch auf Oslo, Pittsburgh oder Christchurch usw. zurückgreifen, um die Monstrosität rechter Aktionen zu betonen?

Wo ist da ein Wort zu den Monstrositäten im Namen der orientalischen Religion, die er und seinesgleichen als „Bereicherung“ willkommen heißen. Was da in Berlin, Würzburg, Ansbach usw. geschah. Wenn man von Oslo oder Christchurch spricht, sollte man auch Paris oder Nizza erwähnen?

Wo ist ein Wort von ihm zu den fast täglichen Messerattacken überwiegend von „kulturell bestimmter“ Männer aus dem Nahen Osten und zu den Vergewaltigungen deutscher Mädchen und Frauen durch „frustrierte“ Zuwanderer?

Wo ist ein Satz zu dem wahrhaft grassierenden Antisemitismus mit Angriffen und Beschimpfungen von Juden durch eingesessene Muslime bzw. deren Organisationen?
Wo eine Erwähnung der Hassprediger in den Moscheen hierzulande?

Unsagbares und Political Correctness

Ich entdecke die Mauern des sog. Unsagbaren, an der sich dieser Präsident orientiert. Da ist mehr „Unsagbares“ entstanden, als es allein die Political Correctness vorgibt, welche ja von Steinmeier vehement verteidigt wird.

Bei der Eröffnung der Dialogveranstaltung „Deutschland spricht“ in Berlin im September letzten Jahres meinte er:

„Vielleicht lohnt … ein Blickwechsel auf die vielgescholtene „„Political Correctness““, die ebenso, wie Eva Menasse sagt, zum Kampfbegriff geworden ist. Darauf herumzutrampeln ist richtiggehend schick geworden; sie für unterbliebene Debatten verantwortlich zu machen, wird mittlerweile Allgemeingut. Doch vielleicht geht es der Political Correctness ja nicht um Zensur des gerechten Volkszorns, sondern um das historisch gewachsene Bewusstsein, dass jeder, so anders er auch sein oder denken mag, zunächst einmal ein legitimer Gesprächspartner und ein Gegenüber ist, den es zu respektieren gilt. …“

Wirklich, Frank-Walter?

Political Correctness hat Auswirkungen, wie ein neues Beispiel aus den USA belegt:

„Die Stadt New York hat als Teil ihres Kampfes gegen „Hate Speech“ die Benutzung des Ausdrucks „illegale Einwanderer“ unter Strafe gestellt. Wer dieses Wort „motiviert von Haß“ ausspreche oder einem illegalen Einwanderer mit den Behörden drohe, muß in der Millionenmetropole künftig bis zu 250.000 Dollar Strafe zahlen, berichtet die New York Post mit Verweis auf ein Dokument der Stadtverwaltung.“

Thorsten Hinz verweist in diesem Zusammenhang in einem lesenswerten Beitrag auf JF  auf diese, unsere gegenwärtige, vom Bundespräsidenten abgesegnete Verfasstheit bzw. Politische Korrektheit hin:

„Der Begriff „Ausländer“ oder „illegaler Ausländer“ – für jene, die sich gesetzeswidrig in Deutschland aufhalten – ist aus dem öffentlichen Wortschatz so gut wie verschwunden, obwohl die Unterscheidung zum „Inländer“ den grundlegenden rechtlichen Unterschied markiert.

Gebräuchlich ist nun der „Migrant“, der einen gleichsam natürlichen Vorgang der Ortsveränderung insinuiert. Er transzendiert geltendes Recht und Gesetz und hebt sukzessive die Sonderung zwischen drinnen und draußen auf. In der Folge begibt sich jeder, der das Attribut „illegal“ verwendet, in eine Zone der Unsicherheit und der potentiellen „Haßrede“. Auf diese Weise weicht die politisch-mediale Klasse der politischen Auseinandersetzung einerseits aus und radikalisiert sie gleichzeitig, indem sie sie auf das Feld der Moral verlegt. Statt zwischen „richtig“ und „falsch“ wird nun zwischen „gut“ und „böse“ unterschieden. Als nächster Schritt wird das Böse kriminalisiert und schließlich verboten.“

Der Medienwissenschaftler Norbert Bolz stellt fest:

„Reeducation durch politische Korrektheit: Erst sagt man  nicht mehr, was man denkt, und dann sagt man, was man nicht denkt.“

Und man weiß, Reeducation ist nichts anderes als „Entnazifizierung“.

Rechter Hass – Grundproblem unserer Epoche?

Einer, der „rechten Haß“ als ein Grundproblem unserer Epoche ansieht, hat natürlich kein Berührungsproblem mit „kunstschaffenden“ Hetzern aus dem linksradikalen Milieu, wenn sie nur „antifaschistische“ Botschaften vermitteln. Man erinnere sich, wie ein Auftritt der berüchtigten Rockband „Feine Sahne Fischfilet“ nach den erfundenen Hetzjagden in Chemnitz vor einem Jahr vom Bundespräsidenten verbal und ideell „gesponsert“ wurde.

Ein Kommentator der WELT fragte in diesem Zusammenhang zu Recht:

„Aber kann man gegen Hass und Hetze glaubwürdig Stellung beziehen mit Bands, die ihrerseits Hass und Hetze verbreitet haben, nicht gegen Migranten, aber gegen Polizisten und den Staat? Im Song „Staatsgewalt“ (2011) heißt es: „Wir stellen unseren eigenen Trupp zusammen und schicken den Mob dann auf euch rauf. Die Bullenhelme – sie sollen fliegen. Eure Knüppel kriegt ihr in die Fresse rein und danach schicken wir euch nach Bayern, denn die Ostsee soll frei von Bullen sein.“

„Umstrittene Professoren“

Dieser Bundespräsident setzt sich jetzt angeblich auch für die Freiheit von Forschung und Lehre ein. Zur Jahresversammlung der Rektorenkonferenz in Hamburg tönte er:

„ … Frei soll die Lehre sein und frei das Lernen““ – dieser Ruf nimmt in solchen Kämpfen eine klare Haltung ein. Und dieser Ruf gehört zur Gründungsgeschichte der Hamburger Universität. Sie wird in diesem Jahr hundert Jahre alt und wir alle gratulieren ihr herzlich zum Geburtstag. … In diesem Jahr hat die Universität Hamburg die Auszeichnung einer Exzellenz-Universität erhalten.“

Wir erinnern uns, dass gerade in Hamburg linke Studenten und der ASTA Lehrveranstaltungen von Prof. Bernd Lucke, der Mitbegründer der AfD war und jetzt nach seinem EU-Mandat an seine Hochschule zurückkehrte, verhindern wollten. In diesem Zusammenhang meinte Bundespräsident Steinmeier:

„Was wir gewiss nicht brauchen – lassen Sie mich das auch aus gegebenem Anlass sagen –, sind aggressive Gesprächsverhinderungen, Einschüchterungen und Angriffe. Angriffe auf vermeintlich unbequeme Politikerinnen und Politiker, wie es sich jüngst in Göttingen und Hamburg zugetragen hat, oder auf umstrittene Professoren in Hörsälen und Seminarräumen.“

Ein fragwürdiges Lippenbekenntnis, wenn man im gleichen Atemzug von „umstrittenen Professoren“ spricht. Das ist gepflegte „Lingua Germanica novo ex democratia“ im Erbe der „Lingua tertii imperii“, wie sie Viktor Klemperer einst analysierte. Dessen Quintessenz lautete:

„Worte können sein wie winzige Arsendosen: sie werden unbemerkt verschluckt, sie scheinen keine Wirkung zu tun, und nach einiger Zeit ist die Giftwirkung doch da.“

Das beherrscht unser Frank-Walter.

„Kein anderer Bundespräsident hat das Land so gespalten wie Frank-Walter Steinmeier“!

stellte Anfang des Jahres der Deutschland-Kurier fest.
Dazu wird der aus dem Iran stammende Moderator, Performance-Künstler und Journalist Michel Abdollahi zitiert:

Der Spalter Steinmeier spreche nur dann mit Andersdenkenden, wenn er das Gefühl habe, »die argumentativ zurückzubekommen«. Nur darum geht es Steinmeier. Er hat die Wucht der Gegenbewegung von Wut- und Mutbürgern erkannt. Jetzt versucht er, Bürger gegen Bürger, Migranten gegen Deutsche und Deutsche gegen Deutsche auszuspielen – denn: »Was passiert, wenn Gesellschaften auseinanderdriften, wenn eine Seite mit der anderen kaum noch reden kann, ohne dass die Fetzen fliegen – das sehen wir in der Welt um uns herum. Wir haben brennende Barrikaden in Paris erlebt.«

Was für ein Charakter da auf uns zu kommt, war schon in der damaligen Antrittsrede im März 2017 zu erkennen, in der sein Hauptthema der Kampf gegen gefährliche Populisten war, und er forderte „die Demokratie braucht Mut!“.

Alexander Grau schrieb dazu auf Cicero:

… „Mut ist das Lebenselixier der Demokratie“. Das war gut gemeint, aber mindestens ebenso verräterisch. Immerhin könnte man mit ebenso gutem Recht das Gegenteil behaupten. Denn Demokratie, so könnte man argumentieren, rechtfertigt sich dadurch, dass niemand mutig zu sein braucht. In einer funktionierenden Demokratie braucht es keinen Mut, um seine Rechte wahrzunehmen, um seine Freiheit zu leben oder seine Meinung zu sagen. Demokratie ist die Staatsform, die vom Mutigsein entlastet. Hieraus gewinnt sie ihre Legitimation. Das macht sie auf so eine lebenswerte Art langweilig. Nur in Diktaturen muss man mutig sein.

So meint denn eine Leserbriefschreiberin dazu:

Würden wir in einer funktionierenden Demokratie leben, brauchten wir uns um deren Bestand sicher keine Sorgen zu machen. Leben wir aber nicht. Nicht weil sie von außen gefährdet wäre oder von irgend einer Partei. Nein, weil sie von innen, aus dem Machtzentrum heraus, gefährdet ist. Es wird an Recht, Gesetz und am Bürger vorbei regiert. Die Gewaltenteilung, einer der Grundpfeiler der Demokratie, wird ausgehebelt. Und was das Schlimmste ist, Kritik an dieser Vorgehensweise wird geächtet, als rechtspopulistisch gebrandmarkt. Ja, Herr Bundespräsident, wir brauchen Mut. Mut zur Kritik am regierungsamtlichen Praktizieren von Antidemokratie. Zur Kritik am Ausschalten einer Opposition und an einer fanatischen und demokratieunwürdigen Bekämpfung einer Alternative, statt den Diskurs zu suchen und diesen zuzulassen, der ja zu einer Demokratie gehört. „Nur in Diktaturen muss man mutig sein.“ Stimmt, aber auch in Demokratien, denen aus den eigenen Politik- und Medien-Eliten heraus Gefahr droht.

Dem Mullah-Regime, der Diktatur im Iran sendete der Bundespräsident „herzliche Glückwünsche“ zum Nationalfeiertag, „auch im Namen meiner Landsleute“.

Als Außenminister hatte er dem demokratisch gewählten Präsidenten der USA Donald Trump schon mal die Gratulation verweigert und ihn als „Hassprediger“ bezeichnet.

Verantwortungslose Kräfte?

Steinmeier verkörpert das, was der bekannte Autor Douglas Murray (Der Wahnsinn der Massen) in einem Interview bei Tichy feststellt:

… es ist ein typisches Beispiel für unsere Zeit, in der politische Linien so gezogen werden, dass sie oft sogar eine Mehrheit der Menschen vom politischen Mainstream ausschließen. Das kann nicht funktionieren.

Wir dürfen nicht zulassen, dass Menschen ausgegrenzt und angegriffen werden, dass die Demokratie verhöhnt, dass der Zusammenhalt in diesem Land zerstört wird! Das dürfen wir nicht zulassen!

Mit subtiler Sprache und Rede grenzt Steinmeier Mitbürger aus und greift sie an und zerstört den Zusammenhalt in unserem Land. In seiner Rede zur Rektorenkonferenz glaubte Steinmeier, die „bewusste Strategie interessierter verantwortungsloser Kräfte“ geißeln zu müssen.

Dieser Bundespräsident schätzt alles, was im gegenwärtigen Diskurs nicht dem herrschenden sozialistischen und hypermoralischem Weltbild folgt, als „bewusste Strategie interessierter verantwortungsloser Kräfte“ ein.

„Verantwortungslose Kräfte“, das sind wohl die auf bald 20% einzuschätzenden AFD-Wähler und deren 91 Abgeordneten im Bundestag (welche als einzige eine echte demokratische Opposition bilden). Das sind wohl die kritischen Journalisten, die sich nicht in den Staatsmedien prostituieren wollen und die nicht nur im Internet inzwischen eine aufgeschlossene Art von Gegenöffentlichkeit geschaffen haben. Das sind wohl die „Klimaleugner“ und gewiss auch „islamophobe“ Christen.
Menschen wie Du und ich!

*****
*) „altmod“ ist Facharzt und Blogger (http://altmod.de/) sowie Kolumnist bei conservo
www.conservo.wordpress.com      29.11.2019

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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10 Antworten zu Spalter, Hetzer und Mauer-Architekt

  1. Semenchkare schreibt:

    Politnicks, egal in welcher Position, aus dieser antideutschen Ecke lösen bei mir nur noch Ekel und Würgereiz aus.

    Mehr gibts zu solchen Leuten nicht zu sagen.

    Irgendwann, irgendwo, durch irgendwen, wird der letzte Tropfen das Fass zum überlaufen bringen und dann gibts kein Halten mehr….

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  2. Semenchkare schreibt:

    Es sind Lumpen am Werk

    ca 3 min.

    Das man diese brilliante Frau aus der AfD getrieben hat, ist in erster Linie dem Berliner AfD-Klüngel (Wahlverlierer innerhalb der AfD, um einen Führungsposten) zu verdanken!

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    • Semenchkare schreibt:

      Worum es geht….
      *************************

      Sayn-Wittgenstein rechtsradikal? – Eine selbsterklärende Rede

      nur ca 52 sec.

      ..!!

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    • August schreibt:

      Ich grüße Sahra/Sarah Wagenknecht. Sie ist auch meine beliebteste Politikerin und mE nach zudem die fähigste auf weiter Flur! Und ich stimme Jan Fleischhauer zu, der fragt, welches Selbstbestrafungsprogramm sich Alice Weidel denn auferlegt hätte angesichts ihrer Biografie und die sie Politik für Männer 55 plus*** machen würde, die allesamt ihr privates Lebensmodell verachten würden?
      Und ja, auch das (Mayb.,Illner) war mal -ausnahmsweise – eine sehenswerte Talkrunde, von der ich hoffe, dass auch ein Herr Meuthen sie gesehen und Impulse für seine verzögerte Rentenpolitik bekommen hat!
      [auch ein Aspekt: h ttps://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/rente-steuern-abgaben-doppelbesteuerung-1.4701196]

      *** „Wir schaffen uns selber unser Recht“
      Wegen der äusserst dürftigen Kommentarnutzung der beiden Artikel betreffs Gewalt gegen Frauen empfehle ich den Kurs der Münchner VHS „Die Schriftstellerinnen der Frauenbewegung“ ab 17.1.
      „Zusammen prägten sie ein modernes, neues Bild der Frau, kämpften für das Recht auf Bildung, Selbstbestimmung, Erwerbstätigkeit und gleiche Bezahlung. Es war auch ihr Verdienst, dass das Reichswahlgesetz am 30. November 1918 mit einem allgemeinen aktiven und passiven Wahlrecht für Frauen in Kraft trat – verankert in Art. 109 Abs. 2 der Weimarer Verfassung vom 01.08.1919: „Männer und Frauen haben grundsätzlich dieselben Rechte und Pflichten“.“ 😦

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  3. gelbkehlchen schreibt:

    steinmeier ist doch einer der schlimmsten …. überhaupt. Er lässt Leute ins Land, die uns finanziell ausbeuten, Messermorde begehen, Vergewaltigung begehen, Terror begehen, usw.. Er, der angebliche „Volksvertreter“ versklavt das eigene Volk. Sklaverei ist Rassismus hoch 3. Er ist einer der schlimmsten …..

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    • ceterum_censeo schreibt:

      Ja lieber gelbkehlchen,

      nur noch ein Beispiel:
      Er – als ‚Bundespräsident‘ hat für die Aufrechterhaltung von geltendem Recht und Ordnung einzutreten – und was passiert?

      Er HULDIGT solchen LinkseXtremFaschisten wie vom ‚Faule Jauche Fischabfall‘, die ‚ die Bullenhelme fliegen‘ sehen und ‚Polizisten die Schlagstöcke in die Fresse rammen‘ wollen.

      Wahrhaft staatstragend – und abscheulich!

      Noch vor wenigen Jahren und sicher vor ‚MerKILL‘ hätte ich nicht im Traum geglaubt, daß so etwas je in Deutschland möglich sein würde …

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  4. Semenchkare schreibt:

    Sehr gut..!!
    ************************

    Dritter Schlag gegen linksradikale Netzwerke

    Nach „Campact“ und „Attac“ kann die „VVN-BdA“ möglicherweise demnächst dichtmachen. Die Berliner Finanzverwaltung hat entschieden, der „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten“ die Gemeinnützigkeit zu entziehen. Dadurch können Spenden an die Vereinigung nicht mehr von der Steuer abgesetzt werden.

    Die VVN-BdA, deren Name auf den ersten Blick harmlos wirkt, ist allerdings eine linksradikale Vereinigung, die zeitweise von Landesämtern für Verfassungsschutz beobachtet wurde. Die Berliner Finanzverwaltung setzt also das durch, was in einem gesunden Land Normalzustand wäre.

    Der Verein ist eine der Schaltstellen zwischen offenem Linksradikalismus und den linken Parteien der Bundesrepublik. Täglich versucht man auf das politische Geschehen Einfluss zu nehmen.

    In Hessen urteilte ein Gericht über den Verein, dass er sich dem „orthodox-kommunistischen Antifaschismus verpflichtet fühle und das Ziel der Errichtung einer sozialistischen Gesellschaft verfolge“. Mehr Informationen zum VVN-BdA.

    Jahrelang versuchte man gegen die VVN-BdA vorzugehen und ihr…

    ….Die millionenschweren NGOs, die jahrelang von Steuererleichterungen, Subventionen und Fördergelder profitiert hatten, stehen vor dem Ende ihrer Arbeit….

    mehr hier:

    https://www.blicknachlinks.org/dritter-schlag-gegen-linksradikale-netzwerke/

    Und, es sind noch hunderte Linke und Islamische Verbände mehr,
    die man finanziell trocken legen muß !! Beispielesweise:
    Die AAS ist ein wichtiges Teil (Herzkammer) der Hydra…

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  5. ceterum_censeo schreibt:

    Wir hatten ja neulich schon einen guten Artikel zum ‚Genossen Buntes – UHU‘ a.k.a. Steingeier.
    „Frank-Walter, nun sag, wie hast du’s mit der Meinungsfreiheit?“

    Schön daß nach dem dort gegebenen Hinweis auch nun der anze, dies
    hervorragend ergänzende informative Artikel von ‚altmod‘ hier als
    eigener Artikel erscheint.

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  6. text030 schreibt:

    Das Lied „Wer weiß das schon “ von Rammstein-Frontmann Lindemann kann auch als aktuelles Spiegelbild Deutschlands gesehen werden:

    „Ich liebe das Leben – das Leben liebt mich nicht
    Es tritt mich mit Füßen und schlägt mir ins Gesicht
    Ich liebe die Sonne – Die Sonne liebt mich nicht
    Verbrennt mir die Seele, der tag ohne Licht“

    Das neue Album „Lindemann“: Meine Hörempfehlung.

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