Der Zeitgeist vernichtet unsere Ideale – Gedanken zum Advent 2019

von Peter Helmes

Idol versus Ideal – Ideale adé? Christlich statt materialistisch!

Es fing damit an, daß wir statt von Idealen zu sprechen und sie zum Vorbild zu nehmen, immer mehr zum Kult der Idolen-Verehrung gelangten. Idol versus Ideal, Pomp gegen Klasse, moralische Leitfigur gegen Zeitgeist-Idol. Mögen die Übergänge auch fließend sein, irgendwann haben wir uns von „Vorbildern“ verabschiedet und sind zu „Anhängern von…“, neudeutsch: Groupies – geworden, und viele scheinen nicht einmal zu wissen, warum. Weil sie sich blenden lassen vom Glamour, und weil „ideal“ anstrengend ist?

Der wahre Sinn des Lebens

Das Gefährliche an dieser Entwicklung: Die Gesellschaft verliert ihre Ideale und damit den wahren Sinn des Lebens. Die Erfüllung der eigenen Wünsche wird zum Hauptzweck des Lebens. Dabei geht die tiefe Dimension menschlicher – und für Gläubige: auch göttlicher – Liebe verloren, auch die Liebe zu sich selbst.

Der leider viel zu früh verstorbene Schriftsteller Thomas Merton (1915-1968), römisch-katholischer, französischer Trappistenmönch, stellt sehr treffend fest: „Was nützt es uns, zum Mond reisen zu können, wenn es uns nicht gelingt, den Abgrund zu überwinden, der uns von uns selbst trennt? Dies ist die wichtigste aller Entdeckungsreisen; ohne sie sind alle anderen nicht nur nutzlos, sondern zerstörerisch.“

Menschen, die nicht nur dem Materiellen verfallen sind, stellen sich meist zwei Fragen:Die erste lautet: „Gibt es einen Sinn des Lebens?“ Die zweite schließt daran an: „Wenn es einen Sinn des Lebens gibt, was ist der?“

Für positiv eingestellte Menschen gibt es eine klare Antwort: Ein wichtiges Lebensziel ist Lebensfreude. Diese Überzeugung ist uralt. Bereits für die antiken Philosophen bestand der Sinn des Lebens in der Hauptsache in der Erlangung der Glückseligkeit (eudaimonía) durch eine gelungene Lebensführung. Dies kann jeder individuell erhöhen, wenn er an Gott glaubt; denn Gott gibt dem Leben den höchsten Sinn. Der Sozialist fällt am Ende seines Lebens in eine Gruft – und das war´s dann. Der Christ hofft – und glaubt fest – auf seine Erlösung und darf sich deshalb im Tode freuen. Sein Leben hatte einen Sinn!

Das unterscheidet uns (auch) vom Sozialismus, der nur materialistisch eingestellt ist. Das „Paradies auf Erden“ der Sozialisten sieht völlig anders aus als das Paradies der Christen und läßt sich – so man kein Träumer ist – reduzieren auf „genug zu essen und genug zu trinken“ sowie „genug zum Leben“. „Alle Menschen sind gleich.“ Daran glauben die Sozialisten, die einem jeden menschlichen Wesen ein Recht auf Individualität absprechen („die Masse versus das Individuum“).

Zu Ende gedacht werden Marxisten wie Sozialisten keinen wahren Sinn des Lebens finden können; denn ihr Verständnis von Sinn ist rein materiell bestimmt, Christen haben jedoch einen Glauben, der weit über dem Materiellen steht.

Materialismus statt Werte – der Mensch ist „denkende Materie“

Der Zeitgeist, der tief von Marx und Materialismus geprägt ist, läßt nicht viel Raum für Gefühle. Er bringt uns zwar bei, was erstrebenswert sei, aber „wahre Werte“ stören da nur. Materialismus ersetzt Glauben und Werte.

Auch das ist eine der dramatischen Folgen der „Frankfurter Schule“, die uns Menschen jeglichen Glauben an echte Ideale verbieten und stattdessen einen Neuen Menschen schaffen will. Dieser Neue Mensch hat keine Ideale, sondern „funktioniert“: Aus „Liebe“ wird Sex, aus „Ehe“ wird eine Zweckgemeinschaft (zweier oder mehrerer) Partner, egal welchen Geschlechts usw. Logisch, daß die Institution Familie – ebenfalls ein (gewesenes) Ideal – dabei vor die Hunde geht.

Für die Frankfurter Schule ist der Mensch „denkende Materie“, eine Seele braucht er nicht, weil man eine Seele auch nicht beweisen kann. Wie der Urvater der Frankfurter Schule, Karl Marx, schon feststellt: „Religion ist Opium für das Volk.“ In seiner „Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie“, verfaßt 1834/44, schrieb er u. a. wörtlich: „Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüt einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volkes.“ (Da Marx mit Heine befreundet war, der ähnliche Gedanken von Ludwig Börne erwähnt, ist der Originaltext eher Heine zuzuschreiben – was aber hier nicht wichtig ist.) 

Karl Marx: „Knechtschaft brechen durch Revolution“

Das Volk berauscht sich nach Marx also selbst und bekommt das Gift nicht verabreicht, wie es die Wendung „Opium für das Volk“ suggerieren würde. Nach Ansicht von Marx müßten die Menschen sich in der materiellen Welt emanzipieren zur „Überwindung der Entfremdung, insbesondere der Entfremdung des Menschen in der Arbeitswelt des Kapitalismus“ (Entfremdungstheorie). Nach seiner Ansicht wird sich dadurch auch die Religion erübrigen.

Froh-Botschaft

Man kann im Gegenteil zu den Marxisten eine ganz andere, nämlich eine höhere Perspektive bieten: Viele Menschen glauben an einen Gott und an höhere Daseinsstufen, um ihrem Leben einen Sinn zu verleihen. Das ist z.B. für mich der Grund, an Gott zu glauben. Das sozialistische Wesen hat keinen höheren Sinn, sondern nur einen materiellen – mit der Folge, daß eine echte Freude des Lebens und am Leben verborgen bleibt.

Nebenbemerkung: Diese unsere Überzeugung ist auch der Grund, daß wir Christen von der „Frohbotschaft des Herrn“ sprechen. Die christliche Religion ist keine materielle und schon gar keine Trauerveranstaltung, sondern ein Fest der Freude – wobei ich offengestanden bezweifle, ob alle Christen diese Botschaft so verstehen (wollen). Menschlich ausgedrückt: Es ist allemal leichter, die Menschen traurig zu stimmen denn heiter. Wer gram- und leid-gebeugt durchs Leben geht, kann letztlich dem Leben nichts Freudvolles abgewinnen. Ein unverdächtiger Zeuge dieser Denkwelt ist Martin Luther, dem man den treffenden Satz nachsagt: „Aus einem verzagten Hintern kommt kein fröhliche Furz!“

Da Marx die Ursachen zur Überwindung der Entfremdung und zur Beseitigung der Religion in der materiellen Welt sieht, müssen auch die Ursachen der Religion hier zu finden sein. Die Verehrung jenes Gottes halte den Menschen davon ab, sich seiner eigenen Möglichkeiten und Kräfte gewahr zu sein, und er verfalle so in religiösen Fanatismus.

Zum Verständnis unserer (christlich-konservativen) Auseinandersetzung mit dem Zeitgeist, dem neuen Gegner jeglicher Kultur des Denkens und dem Feind immaterieller Werte (Ideale), ist das Folgende besonders bemerkenswert und (leider) heute erst recht aktuell:

Für Marx ist die „Emanzipation des Menschen“, natürlich auch die von der Religion, nur möglich, wenn dem Menschen die „Befreiung in der Arbeitswelt“ gelingt. Auf Deutschland bezogen, kommt er dann zum Ergebnis, daß „in Deutschland (…) keine Art der Knechtschaft gebrochen werden (kann), ohne jede Art der Knechtschaft zu brechen. Das gründliche Deutschland kann nicht revolutionieren, ohne von Grund aus zu revolutionieren. Die Emanzipation des Deutschen ist die Emanzipation des Menschen. Der Kopf dieser Emanzipation ist die Philosophie, ihr Herz das Proletariat. Die Philosophie kann sich nicht verwirklichen ohne die Aufhebung des Proletariats, das Proletariat kann sich nicht aufheben ohne die Verwirklichung der Philosophie.“

Allerdings, wie die „Emanzipation des Menschen“ nach Marx funktioniert, durften Deutsche-Ost vier bittere Jahrzehnte erfahren. Aber durch Marx´s Gedankenwelt, die über die Generation(en) der ´68er auch und besonders im Westen blühte, wurden viele alte Werte zerstört, verschwanden Ideale – und an seine Stelle trat der Neue Mensch, die seelenlose Marionette des Zeitgeistes. 

Ideale – „angestrebte Idee der Vollkommenheit“

Ein krasses Beispiel für den Verfall der Ideale sind die Vielfach-Scheidungen deutscher Politiker und vieler „Aushängeschilder“ (Idole) des deutschen Staates. Notabene, der ehemals höchste Mann unseres Staates, der Bundespräsident vor Steinmeier, lebt seit vielen Jahren mit einer Lebenspartnerin zusammen, ohne von seiner Ehefrau geschieden zu sein. Früher nannte man das Bigamie, heute redet niemand drüber. Sollen so unsere Vorbilder aussehen?

Der Neue Mensch ist „genormt“, ein Einheitsmensch. Da passen schon rein logisch keine Ideale; denn sie sind eine „individuelle Idee“ – siehe z. B. Kant, Hegel oder Schiller. Diese individuelle Idee strebt ständig nach einem höheren Ziel, kann aber eine höchste Norm nicht erreichen. So bleibt das Ideal ein als höchster Wert erkanntes Ziel, eine angestrebte Idee der Vollkommenheit – ganz im Gegenteil zur Frankfurter Schule, die vom genormten Menschen träumt(e) und alles für machbar hält.

Das sozialistische „Paradies auf Erden“

Und da sind wir zum Schluß wieder bei der Religion: Für Christen ist der Mensch „unvollkommen“, er soll zwar zum höchsten Glück streben, aber er wird es hienieden nicht erreichen. Anders Karl Marx und seine Sozialismus-Nachfahren in aller Welt: Der Irrglaube des Sozialismus – und damit der Schlüssel zu viel Unterdrückung und Elend – liegt in seiner Vorstellung vom „Paradies auf Erden“, wie z. B. vom „Arbeiter- und Bauern-Paradies“, aus dem die Arbeiter und Bauern millionenfach flohen.

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Liebe Leser,

in diesem Sinne: Streben wir nach Glück – im Bewußtsein, daß wir nach dem Paradies streben, dies aber nicht auf Erden zu finden ist! 

Ich wünsche Ihnen einen besinnlichen, gesegneten Advent mit viel Vorfreude auf das christliche Weihnachtsfest und einen möglichst unbeschwerten Jahresausklang. 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Peter Helmes

www.conservo.wordpress.com       1. Dezember 2019

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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23 Antworten zu Der Zeitgeist vernichtet unsere Ideale – Gedanken zum Advent 2019

  1. Walter schreibt:

    Ein Bischof fand Demonstration gegen den Parteitag der AfD in Braunschweig sehr gut und hat diese unterstützt. So versucht die Kirche sich politisch zu aktivieren. Einfach miserabel.

    Gefällt 3 Personen

    • theresa geissler schreibt:

      Ja, ‚die Kirche‘ ist am Ende auch Menschenarbeit. Und Menschen lassen sich beeinflüssen von ihren Umgebung, so wie die auf dem Moment eingestellt ist, das ist nur eine Tatsache.
      Ich kann mich erinnern, ‚unser aller‘ Peter behauptete eine Weile her, dass während den dreissiger- und vierziger Jahren gerade die Katholischen sich standhaft von dem Nazionalsozialismus distanzierten. Mag grössenteils so gewesen sein, aber sicherlich nicht ganz, nach einem Dokumentarfilm, die i c h vor Jahren mal gesehen habe und der unmittelbar zeigte, dass gerade viele katholische Geistliche in dieser Periode sich in reinen Nazis verwanderten (selbstverständlich individuell; das Gegenteil kam genauso vor, wie z. B. Maximilian Kolbe).
      Aber wie das möglich war: Ganz klar, dass solche Priester festhielten an bestimmten Richtlinien:
      – Die Nazis waren gegen das Kommunismus – so wie die katholische Kirche.
      – Die Nazis waren gegen die Juden – Na, lass‘ uns ehrlich sein: die katholische Kirche damals auch („Die Juden hatten Christus gekreuzt… usw.“).
      Also, die Priester, die einfach nicht fähig waren, ALLE Überlegungen des Lebens zugleich zu betrachten (ist auch verdammt schwierig) können leicht gedacht haben, es wäre ihren christlichen PFLICHT um das Nazionalsocialismus zu unterstützen.
      Das war ein Fehler. Aber gerade, weil sie diesen Fehler nicht nochmals machen wollten, machen sie ihn jetzt schon wieder:
      Ein Denkfehler: Die Moslems sind nämlich NICHT die ’neue Juden‘ – Alles ausser das!
      Aber weil, wie gesagt, die Kirche ‚Menschenarbeit‘ ist, wird sie – als Institut – auch immer menschlichen Fehler machen: Sie sollte zwar über dem Irdischen stehen, steht jedoch mitten drin – leider.

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      • conservo schreibt:

        @ Theresa: Das war weniger die katholische als vielmehr die protestantische Kirche!

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        • theresa geissler schreibt:

          Ja, Peter, das haben Sie uns damals auch schon deutlich gemacht, und das nehme ich selbstverständlich auch ganz seriös, aber ich rede denn auch nicht für nichts von bestimmten INDIVIDUELLEN Fällen.
          Übrigens wird dann auch der obengenannten Dokumentarfilm einen bestimmten Eindruck bei mir geweckt haben, denn ich versichere Sie, in den alten Filmfragmenten die darin gezeigt wurden, war vor Allem die Rede von katholischen Priester und Mönchen (complett mit Kreuz, Gewand und alles) die öffentlich den „Gruss“ brachten.
          Aber freilich waren es am Ende Einzelfälle: Ich sagte ja schon, die totale Gegensätze, wie Kolbe, gab es genauso.

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        • theresa geissler schreibt:

          Oh, und denn noch etwas: Kann gut sein, dass die Katholische Kirche in Deutschland von sichselbst einen stärkeren eigenen Identität hatte, aber in den Niederländen von vor dem Krieg waren die Katholische eine Minderheit und tatsächlich zeigten sie hier und dort Spuren von Protestantischen Einflüssen. Das kann auch ein Unterschied gewesen sein.
          Ein Beispiel: Die Niederländen standen im Allgemeinem bekannt für ihre relativ bescheidenen Kommunionsfesten – im Vergleich mit z. B., jawohl, Deutschland, weil die niederländische Katholische eine gewisse Angst hatten für „Übermass“. Auch das zeigt sich wie einer typisch Evangelischer Einfluss.

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  2. Semenchkare schreibt:

    Ja!
    Einen schönen 1. Advent wünsche ich Euch allen da draussen..!

    *****************************************************+

    Ot
    Fortsetzung von Gestern

    LIVE: AfD-Bundesparteitag in Braunschweig

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  3. Maria Schneider schreibt:

    Einen wunderschönen 1. Advent an Dich, Peter, und Deine Frau und an Euch alle da draußen.

    Herzliche Grüße von Maria

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    • theresa geissler schreibt:

      Ich hätte fast vergessen, wieviel Advent in Deutschland für die Deutsche noch bedeutet, den in den Niederländen ist das gar nicht mehr der Fall, auch in katholischen Kreisen nicht.
      Aber Danke, Maria, dass Sie mich hiermit daran erinnere, denn in diesem Fall stimme ich natürlich vom Herzen ein:
      Peter – gesamt alle draussen, selbstverständlich – und die liebe Frau Helmes: Auch von mir einen wunderschönen 1. Advent gewünscht. Und dass wir Ihr beide noch möglichst längst behalten dürfen!

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    • Ingrid schreibt:

      Schöne frohe Adventstage wünsche ich allen Lesern und besonders Peter mit Familie und Maria.
      Advent heisst Ankunft und Freude auf Christi Geburt.
      Die Ankunft von Jesus sollte wieder Frieden in unsere Herzen bringen.
      Kinderaugen sollen leuchten und die vielen Lichter der Bäume sollen uns weich und offen machen, auch für die Not anderer.

      Deshalb etwas weniger einkaufen und rumrennen, sondern etwas mehr Besinnlichkeit in der Adventszeit.
      Liebe Grüße Ingrid

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  4. Artushof schreibt:

    Fiebrige Wut

    Was Volker Bouffier glücklich macht, wem Wolfgang Schäuble ins Gewissen redet, und was Paul Ziemiak ohne die CDU wäre

    Der satirische Wochenrückblick mit Hans Heckel
    30.11.19

    Volker Bouffier geht es gut. Mehr noch, dem hessischen Ministerpräsidenten geht’s sogar richtig super! Worauf sein fideles Wohlbefinden beruht, hat er auf dem Leipziger CDU-Parteitag verraten: „Deutschland ist zum Sehnsuchtsort der Welt geworden. Es ist das beste Deutschland, das wir je hatten. Und das hat mit unserer Politik zu tun. Ohne die Union wäre das nicht dieses Deutschland.“
    Die rund 1000 Delegierten quittierten den Wonnegesang aus Wiesbaden mit freundlichem Applaus. Ihnen scheint es also ebenfalls blendend zu gehen.
    Worauf sich die Sehnsucht der Welt richtet, hat selbst die sonst so regierungsfromme „FAZ“ vor ein paar Tagen auf den Punkt gebracht: „Sozialleistungen locken Zuwanderer.“ Nun ja, der Feinkostladen, der seine Leckereien zum Gratisabgreifen an der Straßenfront ausbreitet, wird ja auch im Handumdrehen zum „Sehnsuchtsort“ des ganzen Viertels. Und darauf können der Inhaber und seine Angestellten doch wirklich stolz sein, oder?
    Am hellsten strahlt das „beste Deutschland, das wir je hatten“, wenn wir es gegen die düstere Vergangenheit halten. Man weiß gar nicht, wo man anfangen soll beim Aufzählen all der Grausamkeiten, die wir vor Erreichen der paradiesischen Zustände der Gegenwart durchleiden mussten.
    In jenem dunklen Vergangenheitsdeutschland gab es weder Araber-Clans noch „No-go-Viertel“. Da waren die Weihnachtsmärkte nackt, also nicht von den heimeligen Panzersperren unserer Tage umhegt, da mussten wir beim Besuch von Konzerten auf die freundliche Taschenkontrolle verzichten. Dafür wurden die Grenzen von grimmigen Beamten kontrolliert, die arglosen Kriminellen oder illegalen Einwanderern den Zugang zum „Sehnsuchtsort der Welt“ versperrten.
    Wir durften weder EEG-Umlage zahlen noch Steuern auf Normalrenten. Dafür wurden junge Menschen in aufreibende Entscheidungsnöte gestürzt, ob sie lieber eine Kapitallebensversicherung oder einen Bausparvertrag abschließen sollten, um es künftig einmal besser zu haben oder sich einst eine Wohnimmobilie zuzulegen. Oder beides?
    Können sie sich heute sparen, das Sparen. Denn seit der Abschaffung der Zinsen sind sie von solchen Zumutungen befreit. Wer einmal ein eigenes Haus haben möchte, muss das Geld entweder erben oder so bombig verdienen, dass die Bank das wegen seiner hervorragenden Bonität finanziert. Alle anderen dürfen sitzen bleiben, wo sie sind, und brauchen sich nicht einmal mehr sinnlosen Überlegungen hinzugeben, ob sie ihre Miete auch als Rentner noch aufbringen können. Können sie nämlich nicht.
    Hinzu kam diese sogenannte Meinungsfreiheit: Selbst das Internet war bis vor Kurzem noch irritierend frei. Mit dem „Netzwerkdurchsetzungsgesetz“ (NetzDG) wurden dem Spuk wenigstens Grenzen gesetzt. Und die Zeitungen erst: Die widersprachen sich früher nicht nur gegenseitig, weil sie ganz unterschiedlichen Lagern entstammten. Noch viel lieber schossen sie quer zur Regierung. Vorbei: Heute loben sie die Regierungslinie und halten die Opposition im Zaum. Damit das auch so bleibt, will die Regierung Zeitungsverlage künftig mit staat­lichen Zuschüssen beglücken − wes Brot ich ess, des Lied ich sing, das ist noch immer aufgegangen.
    Sicherlich weiß auch Volker Bouffier, dass es immer noch Restbestände des alten Unheils gibt. Sein Parteifreund, Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble, hat das Übel deutlich benannt. Es handelt sich um uns, das Volk.
    Bei seiner Predigt zum Buß- und Bettag im Berliner Dom hielt uns Schäuble schonungslos unsere Verderbtheit unter die Nase, nämlich den zunehmenden Egoismus der Deutschen, die nicht mehr auf diejenigen schauten, die weniger hätten als sie. Unsere Orientierung an immer mehr Wohlstand führe zu einer Starre, Saturiertheit und Erwartungshaltung. „Wir müssen aufpassen, sonst verliert unsere Gesellschaft die Gemeinwohlorientierung und zerfällt weiter“, warnt der Politiker, der seit 1972 im Bundestag sitzt und sich entsprechend auskennt im Leben der einfachen Bürger. Angst mache ihm der Ton in der Migrations- und Asyldebatte, da grassiere eine „fiebrige Wut“.
    Nach diesen Ermahnungen gehen wir beschämt in uns. Was sind wir bloß für ein Pack. So ist das also: Unsere Gemeinwohlorientierung schwindet, unser Egoismus wächst und wir wollen immer mehr.
    Das dürfte vielen von uns neu gewesen sein. Wir zahlen schließlich die höchsten Steuern der Welt (nach den Belgiern), um damit beispielweise die 30, 40 oder 50 Milliarden Euro jährlich aufzubringen, die unsere sehnsuchtserfüllten Neu-Einwohner aus dem Süden kosten. Unsere Renten schrumpfen derweil, unser Erspartes schmilzt an der Euro-Zinssonne und Neumieten werden für immer mehr Deutsche unerschwinglich.
    Dessen eingedenk hatten wir das Gefühl, dass wir es an Leistungen für Menschen aus aller Welt nicht missen lassen. Ja, dass wir so einiges klaglos hinnehmen, was sich andere Völker niemals bieten ließen, wie etwa die überdurchschnittliche Kriminalität der Sehnsüchtigen oder die offene Verachtung, die wir von manchen Asylsuchern aus dem Morgenland erfahren, während sie unser Geld ausgeben und großzügig Wohnungen zugeteilt be­kommen, die − wenn man Politik und Medien glaubt − auf magische Weise niemandem fehlen, selbst wenn Heerscharen von Deutschen vergeblich nach einer Bleibe suchen.
    Wir dachten schon fast, wir seien großzügig bis zur Verblödung. Falsch gedacht, wie uns Schäuble in seiner Bußtagspredigt belehrt. Leider indes müssen wir stark daran zweifeln, dass sich die Deutschen Schäubles Ermahnung wirklich zu Herzen nehmen. Eine wirkliche Besinnung ist aufgrund unseres erbärmlichen moralischen Zustands, den der CDU-Politiker angeprangert hat, kaum zu erwarten. Vielmehr dürfte die Masse unserer Landsleute auf Schäubles Predigt mit einem Gefühl reagieren, dass am treffendsten mit „fiebriger Wut“ umschrieben wäre.
    Wie passt Schäubles Standpauke eigentlich zu Bouffiers Jubelrede? Vielleicht wollte uns der Hesse nur mitteilen: So toll wie heute wird’s euch nie wieder gehen, macht euch auf (noch?) schlechtere Tage gefasst! Zumal ihr Deppen gar nicht verdient, was die Union alles für euch getan hat.
    Das ist schließlich eine ganze Menge, für manche ist es sogar alles. CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak bekennt auf Twitter: „Alles, was ich im Leben erleben durfte, ist mit der Politik der CDU verbunden.“ Wir haben richtig gelesen: „Alles …“ Was aus dem armen Ziemiak wohl ohne seine Partei geworden wäre? Da bleiben im Grunde nur zwei Möglichkeiten, nämlich entweder ein ganz normaler Mensch wie Sie und ich − oder ein Nichts, ein Niemand. Ziemiaks überschwänglicher Dank an die CDU lässt tragischerweise an Letzteres denken.
    Und dennoch (oder gerade deshalb) haben uns die Worte des Generalsekretärs so heftig gerührt. Ein solch inniges Verhältnis zur herrschenden Partei kannten wir bislang nur aus den untergangenen Ostblock-Diktaturen. Boris Reitschuster, der von 1999 bis 2015 für den „Focus“ aus Moskau berichtete, erzählt von einer russisch-ukrainisch-jüdischen Freundin, die sich Teile des CDU-Parteitags im Fernsehen angesehen habe. Die monotone, einträchtige Jubelei habe sie an die kreuzöden Parteitage der sowjetischen KP erinnert.
    Übertrieben? Reitschuster empfiehlt, die Gesichter der wie auf Kommando klatschenden Delegierten zu studieren. Fürwahr: So blickt nur eine Partei, die nicht mehr viel vorhat in ihrem Leben.

    paz (Die Preußische Allgemeine Zeitung)

    PG
    Artushof

    https://direktedemokratiefuerdeutschland.wordpress.com/

    Gefällt 2 Personen

  5. Artushof schreibt:

    „Idol versus Ideal – Ideale adé? Christlich statt materialistisch!
    Es fing damit an, daß wir statt von Idealen zu sprechen und sie zum Vorbild zu nehmen, immer mehr zum Kult der Idolen-Verehrung gelangten. Idol versus Ideal, Pomp gegen Klasse, moralische Leitfigur gegen Zeitgeist-Idol. Mögen die Übergänge auch fließend sein, irgendwann haben wir uns von „Vorbildern“ verabschiedet und sind zu „Anhängern von…“, neudeutsch: Groupies – geworden, und viele scheinen nicht einmal zu wissen, warum. Weil sie sich blenden lassen vom Glamour, und weil „ideal“ anstrengend ist?“

    -Da fällt mir spontan Herr Hirschausen ein, der auf RTL in seiner Sendung diese Woche davon sprach, daß sich „viele“ Parteien Gedanken machen müßen, wenn es um den Bevölkerungsstand der BRD in den nächsten Jahren geht. „Wir“ bräuchten pro Jahr 250000 Ausländer, auch um die Versorgung der alternden (deutschen) Bevölkerung sicher zu stellen.
    Welch eine unterstützende Suggestion auf die breite Maße. Solche unglaublichen Worte eines Herrn Hirschhausen, der mir bisher eher politisch neutral daher kam.
    Über die Jahrzehntelang verfehlte Familienpolitik für deutsche Familien zur Erhaltung der eigenen Kultur kein einziges Wort.
    ——
    „Das Gefährliche an dieser Entwicklung: Die Gesellschaft verliert ihre Ideale und damit den wahren Sinn des Lebens. Die Erfüllung der eigenen Wünsche wird zum Hauptzweck des Lebens. Dabei geht die tiefe Dimension menschlicher – und für Gläubige: auch göttlicher – Liebe verloren, auch die Liebe zu sich selbst.“

    -Den wahren Sinn des Lebens sucht der „Mensch“ vergebens.
    Wenn es um die wahren Ideale geht, sind es doch bereits nach der Geburt VATER und MUTTER.
    Die natürliche Bindung zu ihnen gewährleistet vor allem in den ersten 3 Jahren der kindlichen Entwicklung die wichtigen Grundsteine wie z. B. Empathie, Liebe, Zuneigung, Achtsamkeit, Verständnis, Respekt, natürliche körperliche Wärme und Nähe.
    Heute lehnen bereits Kinderhorte die Babyversorgung ab, wenn die kleinsten noch nicht trocken sind. Die Ablehnung und Freude am eigenen Nachwuchs zeigt sich täglich und sie wird immer schamloser.
    Gefährlich ist diese Entwicklung deshalb, weil diese Geschöpfe von überlasteten und vor allem fremden Menschen VERSORGT werde.
    Die zukünftige Schmerzgrenze für selbstverständliche Tabu grenzen werden wegfallen.
    Geistiges Einheitsdenken auf niedrigem Niveau wir sich manifestieren. Niedrigste Sexualität wird zum täglichen Pausenbrot gehören und die Gewalt wird die Straße der Zukunft sein.

    Die heuchlerische Auslegung der Religionen wird der zündende Funken sein?
    ——
    „Das sozialistische „Paradies auf Erden“
    Und da sind wir zum Schluß wieder bei der Religion: Für Christen ist der Mensch „unvollkommen“, er soll zwar zum höchsten Glück streben, aber er wird es hienieden nicht erreichen. Anders Karl Marx und seine Sozialismus-Nachfahren in aller Welt: Der Irrglaube des Sozialismus – und damit der Schlüssel zu viel Unterdrückung und Elend – liegt in seiner Vorstellung vom „Paradies auf Erden“, wie z. B. vom „Arbeiter- und Bauern-Paradies“, aus dem die Arbeiter und Bauern millionenfach flohen.“

    -Ich löse mich gerne von den alten geistigen Schubladen, denn auch diese sind in der christlichen Welt vorhanden. Die Erkenntnis der Unvollkommenheit ist in allen Kulturen behandelt und teilweise sehr üppig umschrieben worden. Das immer wieder gärende im Menschen nach der totalen Erkenntnis ist das Salz der Evolution.
    Mahnende aus vielen Religionen sprachen aber auch von dem wahren Sinn des Lebens, dem inne halten und das verstehen der Einfachheit.
    Politische Strömungen, vor allem der Sozialismus, war in seiner Idee begründet, ein soziales Gleichgewicht herzustellen. Das die Umsetzung das größte weltweite Elend auslöste wissen wir alle. Daraus gelernt hat der gegenwärtige Mensch nicht viel.
    Es sind die gleichen Verhaltensmuster auf allen Seiten der Macht.
    Jedoch der heutige Unterschied zeigt sich in der Weltbevölkerung.
    Wir steuern gerade auf 8 Milliarden Menschen zu. Diese Entwicklung bedarf neue Verhaltensmuster, ich kann sie noch nirgendwo entdecken.

    Einen schönen und besinnlichen ersten Advent ihnen allen

    Artushof

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    • Frauen weltweit schreibt:

      neue Verhaltensmuster? versus alte Verhaltensmuster (Beispiel siehe Australiens Heilgeheimnisse oder Lawlor „Am Anfang war der Traum“)
      siehe auch Kommentar „Frauen im Islam“
      Frauen weltweit schreibt:
      3. Dezember 2019 um 05:38 —> _ _ _

      cc „neue Verhaltensmuster“ (in-die-Tonne-Schmeisser):
      h ttps://www.zdf.de/gesellschaft/re/arte-re-bis-zum-letzten-kruemel-100.html

      https://www.zeit.de/wirtschaft/2019-11/jutta-allmendinger-soziologin-wohnungsnot-verunsicherung-sozialpolitik/komplettansicht

      oder auch die Entrüstung gegen Steuerfahnder (gelöschte Kommentare) und das Gewohnheitsrecht unbeschreiblicher Gier gewisser vor Selbst“gerecht“igkeit triefender Exemplare

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      • Artushof schreibt:

        Guten Tag „Frauen weltweit“,

        es ist schön, daß es euch gibt.

        Ja, da ist vieles was vielen auf dem Herzen liegt.

        Von den Gemüse und Obstsorten, die der Güteklasse 3 entsprechen und somit um ein vielfaches günstiger auf dem Ladentisch liegen müßten sucht der Endverbraucher vergebens. Wie schnell rücken doch die Lippenbekenntnisse der Stimmenfänger in die Schublade der Vergesslichkeit.

        Und ja, auch die AfD hatte vor einiger Zeit angemahnt, daß die Kohlekraftwerke nicht von der Bildfläche verschwinden dürfen.
        Radikale, energiepolitischen Umwälzungen, die ohne eine wirkliche Lösung für die unmittelbar betroffenen Bürger daherkommen machen keinen Sinn. Wenn „neue Verhaltensmuster“ entstehen sollen, dann bitte mit allen Fakten und im Dialog mit allen Teilen der Gesellschaft. Radikale, unüberlegte Schnitte schaffen arbeitslose Familien.
        Im großen Stil stehen da die Weltunternehmen an erster Stelle, die ihre soziale Verantwortung nach Gutsherrenart auf unserem Globus „sorgsam“ verteilen.
        Massenentlassungen dürfen in dieser Form nicht mehr ohne massive Folgen für die Unternehmen bleiben. Banken und angegliederte Bereiche gehören auch dazu.
        Die Amerikaner wissen, wovon ich spreche. Kündigungen werden dort von einer Minute zur anderen ausgesprochen. Dort ist das Arbeitsrecht so gelagert, das es den „Arbeitenden“ nicht schützt.
        Es gibt hierzulande beispielsweise in den „höheren“ Etagen der Energiewirtschaft Baupläne, die „fast“ saubere Kohlekraftwerke ermöglichen. Verschwiegen werden sie aus Gründen, die strategischer Natur sind.
        Es gibt weiterhin Windkrafträder, die ohne Flügelräder auskommen und somit keine Schatten verursachen und Vögel zerschlagen.
        Die Lobby läßt solche „Neuen Verhaltensmuster“ strikt nicht zu.

        Der Bürger bleibt bei allem außen vor.

        Direkte Demokratie? Fehlanzeige

        Das absolute Sahnehäubchen im Bereich der Energiewirtschaft aber bleibt die Gefahrenabwälzung auf den Endverbraucher. Die Zeche bezahlt der, der kein Mitspracherecht hat. Da ist sich bis zum heutigen Tag die Politik und die Energiewirtschaft einig. Der Endverbraucher hat leider keine Lobby, die ihn schützt.

        Aus meiner Sicht ist das ein dringendes Thema für die nächste Bundestagswahl.

        PG

        Artushof

        Nec Temere – Nec Timide

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  6. ceterum_censeo schreibt:

    PASST!“ – Passend zum Ersten Advent!


    Predigt gegen die AfD im Braunschweiger Dom
    Der Bischof, der Hetzer

    „Aber das Tier wurde gepackt und mit ihm der falsche Prophet; er hatte vor seinen Augen Zeichen getan und dadurch alle verführt, die das Kennzeichen des Tieres angenommen und sein Standbild angebetet hatten.“ ( Offenbarung 19,20)

    Der Braunschweiger Landesbischof Christoph Meyns hat am gestrigen Samstag die Demonstranten gegen den AfD-Bundesparteitag mit einer Predigt unterstützt und dabei seinen Heiland Jesus Christus für den „Kampf gegen Rechts“ in Braunschweig eingespannt, gegen dessen Willen. Der Heiland persönlich wäre gegen die AfD gewesen, behauptete der Bischof indirekt, frech und dreist im Gottesdienst gegen die deutsche Oppositionspartei.
    Die Süddeutsche (a.k.a. ‚Alpenprawda‘, cc.) berichtet über die „Andacht“ des Braunschweiger „Gottesmannes“:

    Er sei froh, dass so viele Menschen gegen das Erstarken rechtsextremer und antisemitischer Positionen demonstrieren, sagte Meyns bei einer Andacht im Braunschweiger Dom. Die Alternative für Deutschland hatte am Vormittag ihren zweitägigen Parteitag in der Stadt begonnen.
    „Wir dürfen nicht schweigen und wegsehen, wenn behauptet wird, Menschen könnten unterschiedlichen Wert haben“, forderte der Landesbischof laut einem Redemanuskript. Meyns hatte im Vorfeld des AfD-Treffens seine Sorge über die Entwicklung in der Partei geäußert und angekündigt, nach der Andacht auch an der Abschlusskundgebung auf dem Schlossplatz teilzunehmen.

    So, so, Sorge über die Entwicklung der Partei. Meyns soll seine Hetze gegen die AfD bitteschön nicht nur in einer Predigt voller unbestimmter Anspielungen und „Sorgen über die Partei“ zum Ausdruck bringen, sondern seine ekelhaften, gelogenen Unterstellungen bitte mit konkreten Begründungen untermauern. Ansonsten wären sie reine Hetze:
    Hetze Nr. 1: Welche Positionen der AfD sind „rechtsextrem“?
    Hetze Nr. 2: Welche Positionen der AfD sind „antisemitisch“?
    Hetze Nr. 3: Wer hat wann behauptet, dass „Menschen unterschiedlichen Wert haben“?

    Wir bitten den evangelischen Bischof, seine unerhörten Positionen, seine kaum verhohlene Hetze, mit konkreten Zitaten und Erläuterungen zu belegen.
    Ansonsten müsste man davon ausgehen, dass er gerade genau das gedankenlos und devot nachplappert, was politisch jetzt in Mode ist und ihm von der (Merkel)Politik auch abverlangt wird. Das ist aber nicht zwangsläufig das, was Jesus als Position vertreten hätte, also die Wahrheit. Alles theologische Studium nützt nichts, wenn man weder auf die Vernunft noch auf den Heiligen Geist zählen kann.
    Deshalb, Meyns: Sie können hier bei uns Ihre abstrusen und hetzerischen Verleumdungen mit konkreten Zitaten oder Erklärungen belegen. PI-NEWS wird das ungekürzt und unverändert abdrucken, so wie das immer bei uns üblich ist.

    WARNUNG: Der Kommentarbereich bleibt allerdings bei uns geöffnet und damit die Stellungnahmen vieler kritischer, protestantischer (!), Stimmen erlaubt, die ein evangelischer Bischof und sein Gewissen, falls überhaupt vorhanden, von seinen Schäflein her sonst eher nicht gewohnt ist.

    Wenn Sie an Gott glauben und an seinen Sohn Jesus Christus, dann erläutern Sie Ihre unbewiesenen frechen Behauptungen, die Sie im Namen Jesu Christi gegen die AfD aufgestellt haben. Schreiben Sie uns ihre Positionen.
    Der Braunschweiger Landesbischof Christoph Meyns predigt gegen die AfD an. (Von’PI‘)


    HA, EKLES PFAFFENGEZÜCHT!

    „Gottesmann“? – Der ist des Teufels!

    KEIN Pfennig abgepreßtes Kirchensteuergeld mehr für solche Pfaffen!

    Trotzdem – oder gerade deswegen – Euch allen einen schönen 1. Advent!

    Gefällt 1 Person

  7. text030 schreibt:

    „Der Zeitgeist vernichtet unsere Ideale…“ Auch dieser Beitrag spricht mir aus dem Herzen und es bleibt nichts hinzuzufügen.

    Als ich im Herbst dieses Jahres in Warnemünde war, kamen mir ähnliche Gedanken. Heute habe ich ein Kurzvideo zu diesem Teil unserer wunderschönen Heimat veröffentlicht. Auch wenn es mit der Drohne (also modernster Technik) aufgenommen wurde, ist es Ausdruck von Freiheit und Unabhängigkeit des freien Denkens.

    Gefällt 2 Personen

  8. Pingback: Der „Zeitgeist“ vernichtet unsere Ideale – Gedanken zum Advent 2019 | 99 Thesen

  9. ceterum_censeo schreibt:

    Nein, das ist nicht ‚Nosferatu‘ aus dem gleichnamigen Film

    – dies ist ein Frischgebackener BuntesVerschissmusKreuzTräger!

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