Die CDU wird die neue SPD, die AfD ersetzt die CDU, die SPD geht zu den Linken und Grünen

(www.conservo.wordpress.com)

Von Klaus Hildebrandt

Liebe CDU und CSU,

zurzeit vergeht kaum ein Tag, an dem Deutschland nicht „jünger, moderner und weiblicher“ wird, wie es die Kanzlerin vor 2 Jahren ankündigte. Der junge 30-jährige linke Kevin Kühnert zeigt es Ihnen allen und lässt seine Muckies spielen. Wer weiß, vielleicht tritt er bald zum Kanzler an. Der Unterstützung der Grünen kann er sich dabei sicher sein. https://www.youtube.com/watch?v=ZHFt12VM3jE

Durch ihren Linksruck hat es CDU geschafft, die SPD mehr oder weniger obsolet zu machen, was dazu führt, dass das „rechte“ Spektrum nun brach liegt und es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis die AfD diesen Platz einnimmt. Ich begrüße diese Entwicklung sehr, denn die repräsentative Demokratie braucht beide Flügel und eine möglichst breite Mitte.

Mit der Migrationspolitik der Kanzlerin hat sich unser Land schlagartig zum schlechteren verändert. Das kann und wird sich auch nicht bessern, solange das Problem nicht offen thematisiert und danach behoben wird und man sich in Berlin immer noch nur auf Personalfragen konzentriert.Wo steht im GG etwas von Globalisierung, von Multikulturalismus (Multi-Kulti) oder Gender, die bei genauem Hinschauen alle miteinander verknüpft sind? Das alles sind – verfassungsfremde – Aufgaben, die sich die Politik schrittweise im Laufe der Jahre zueigen machte und die jeglicher rechtlich-demokratischer Grundlage entbehren, auch wenn sie unter maßgeblicher Mitwirkung Deutschlands in den Vereinten Nationen und der EU zustand kamen.

Ist es wirklich so schwierig, sich nur mit den essentiellen Dingen des Regierens zufrieden zu geben? Wie ich gestern erfuhr, stieg der Bundeshaushalt seit 2010, also in weniger als 10 Jahren, angeblich um glatte 100 Mrd. Euro an. Was geschah mit all diesem Geld, und warum mussten sich im vergangenen Jahr trotzdem schon wieder 20 Prozent mehr Rentner im Vergleich zum Vorjahr ihr Essen bei einer der rd. 1000 Essenstafeln erstehen? Für Millionen Migranten, die sich im Übrigen oft nur der Strafverfolgung in ihrer Heimat entziehen wollen, sind Sie offensichtlich bereit, alles zu tun, die eigenen Leute, die dieses Land aufbauten und liebten, aber lassen Sie hängen.

Weder CDU oder SPD sind für mich noch wählbar, denn sie beuten die Bürger aus, anstatt sich um ihr Wohl zu sorgen. Darum gilt meine Unterstützung auch der AfD, die die Lage durchschaut und es schaffte, in nur wenigen Jahren zur bedeutendsten Oppositionspartei aufzusteigen. Das alles war absehbar, auch wenn viele Politiker aus Ihren Reihen diesem Newcomer noch vor wenigen Jahren das Gegenteil prophezeiten. Schon Ihre Diffamierungs- und Ausgrenzungspolitik nach DDR-Manier ist abstoßend und macht deutlich, dass Sie Ungutes im Schilde führen.

Mit freundlichen Grüßen und „weiter so“! Sie „schaffen das“ schon, wobei ich gestehen muss, diesen Spruch seit einiger Zeit nicht mehr gehört zu haben.

Klaus Hildebrandt

www.conservo.wordpress.com     9.12.2019

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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16 Antworten zu Die CDU wird die neue SPD, die AfD ersetzt die CDU, die SPD geht zu den Linken und Grünen

  1. Walter schreibt:

    Lieber Herr Hildebrandt!
    Danke für den zutreffenden Artikel. Sie sprechen mir aus der Seele. Die Volksmasse tut mir seit September 2017 nicht mehr leid. Sie hat ihre jetzige Lage mit Wahl(nicht)beteiligung verdient. Außerdem ist die Mehrheit der Bevölkerung ziemlich arrogant. „Wir schaffen das! “ Wer sind „WIR“? Ich bin das nicht!

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  2. Semenchkare schreibt:

    Netzfund:

    Sie werden weiter sabotieren und koalieren
    auch wenn das Deutschland in Scherben fällt,
    Denn heute da erhört uns F.f.F. und Extinction Rebellion
    Und morgen die ganze grün-rote Welt.

    Sie werden weiter koalieren, die Alt-Poltiker sie bibbern,
    das die Groko hält und hält und hält…
    *********************************************************

    „Völlig links orientiert instrumentalisiert“ | Alice Weidel

    AfD Kompakt TV
    69.400 Abonnenten

    Dr. Alice Weidel, stellvertretende Sprecherin der AfD im Gespräch mit Jonas Dünzel über ihre eigene berufliche Vita, die Gründe für ihr politisches Engagement im „Startup“ AfD und das in der Geschichte der Bundesrepublik einmalige Vorgehen des Verfassungsschutzes gegen eine konservativ-bürgerliche Partei.

    (text: youtube)

    ca 15 min.

    …!

    Gefällt 2 Personen

  3. Artushof schreibt:

    Die Flegeljahre der jungen Partei sind vorüber

    06.12.19

    Einstimmiges Ergebnis: Die AfD-Delegierten demonstrierten beim Parteitag viel Einigkeit Foto: imago images/Revierfoto

    Die Alternative für Deutschland hat ihre Flegelphase abgelegt. Der Generationenwechsel wurde vergleichsweise geräuschlos vollzogen.
    Im Vorfeld des Delegiertentreffens in Braunschweig war viel darüber spekuliert worden, ob der Parteitag im Chaos versinken würde. Oder ob der Einfluss des ,,Flügels“ um den thüringischen Landesvorsitzenden Björn Höcke weiter wachsen würde. Doch nichts davon trat ein. Vielmehr zeigte sich, dass die Partei mittlerweile das von ihr häufig hart kritisierte Strippenziehen der Altparteien auch ganz gut beherrscht.
    Der scheidende Vorsitzende Alexander Gauland, der am Ende des zweiten Parteitages zum Ehrenvorsitzenden gekürt wurde, hat ganze Arbeit geleistet. Gemeinsam mit dem im Amt bestätigen Bundessprecher Jörg Meuthen, den Flügelleuten Andreas Kalbitz sowie Höcke, schaffte er es, dass ein im Vorfeld ausgehandeltes Personaltableau weitestgehend verabschiedet wurde.
    So hatte die rheinland-pfälzische Bundestagsabgeordneter Nicole Höchst, die mit dem Flügel sympathisiert, in einer Kampfkandidatur gegen Meuthen um den ersten Sprecher-Posten keine Chance. Und im Kampf um die Nachfolge Gaulands an der Parteispitze setzte sich der sächsische Bundestagsabgeordnete Tino Chrupalla in einer Stichwahl gegen den Bundestagsabgeordneten Gottfried Curio durch, dem aufgrund seiner rhetorischen Fähigkeiten große Sympathien an der Basis entgegengebracht werden.
    Genau diese Doppelspitze war auch in den Tagen vor dem Parteitag von den führenden Köpfen der Partei ausgehandelt worden. Personell konnte der Flügel nicht zulegen, schaffe es aber trotzdem, dass Kritiker wie der Berliner Landesvorsitzende Georg Pazderski oder der bisherige Parteivize Kay Gottschalk im künftigen Bundesvorstand nicht mehr vertreten sind.
    Andererseits hatten Kandidaten, die zwar mit Höcke sympathisieren, aber deren Kandidatur im Vorfeld nicht abgesprochen war, keine Chancen. Vergessen scheinen die Parteitage, auf denen die Fetzen flogen. Stattdessen wurden jene Kandidaten gewählt, die sich um einen Ausgleich bemühten. Und jene, wie der ehemalige Vorsitzende des Rechtsausschusses im Deutschen Bundestag, Stefan Brandner oder der rheinland-pfälzische Landtagsabgeordnete Joachim Paul, die in den vergangenen Wochen unter starkem medialen Druck standen, wurden von der Versammlung mit Vorstandsposten belohnt.
    Vorbei sind auch die Zeiten, in denen sich bis dato völlig unbekannte Kandidaten aufgrund einer flammenden Parteitagsrede in ein Amt wählen lassen konnten. Im neuen Bundesvorstand sitzen ausschließlich Parlamentarier, die entweder dem Deutschen Bundestag, dem Europaparlament oder einer Landesvertretung angehören.
    Neue starke Frau ist Alice Weidel. Die 40-Jährige steht seit 2017 an der Spitze der AfD-Bundestagsfraktion. Als Parteivize dürfte ihr Einfluss weiter wachsen. Als bekennend homosexuelle Politikerin ist sie in ihrer Partei eine Ausnahmeerscheinung. Die promovierte Volkswirtin, die noch vor drei Jahren einen Ausschluss-Antrag gegen Höcke unterstützte, verkörpert den neuen Typus der Politprofis innerhalb der AfD. Mit dem Flügel hat sie sich schon längst ausgesöhnt. Dennoch ist sie auch für das sogenannte bürgerliche Lager innerhalb der Partei immer noch wählbar. Neben Chrupalla und Weidel gehören auch die beiden anderen Stellvertreter Stephan Brandner sowie Beatrix von Storch der Bundestagsfraktion an. Diese dürfte künftig das neue Machtzentrum der Partei darstellen.
    Inhaltlich gab es in der Braunschweiger Volkswagen-Halle wenig Neues. Auf allzu schrille Töne möchte die Partei künftig offenbar verzichten, auch um bürgerliche Sympathisanten nicht zu verschrecken. Um den konservativen Teil der Bevölkerung zu gewinnen, brauche es keine scharfen Töne, sagte Chrupalla. Das schrecke viele ab, besonders die Frauen. Mit Blick auf seinen Mitbewerber Wolfgang Gedeon versprach er, als Vorsitzender werde er dafür sorgen, dass solche Leute nie wieder auf AfD-Parteitagen auftreten könnten.
    Gedeon, der aufgrund einiger als antisemitisch geltenden Schriften aus der baden-württembergischen Landtag Fraktion ausgeschlossen wurde, lieferte den einzigen schillernden Auftritt des Wochenendes ab. Seine bereits im Vorfeld chancenlose Bewerbung wurde von einem lautstarken Pfeifkonzert begleitet. Gedeon sowie seine wenigen aus Baden-Württemberg stammenden Unterstützer arbeiteten sich vor allem am alten und neuen Parteichef Meuthen ab. Der ging allerdings gestärkt aus dem Parteitag hervor, wurde mit knapp 70 Prozent wiedergewählt.
    Meuthen distanzierte sich in seiner Bewerbungsrede von extremen Positionen. „Für eine Rechtsaußen-Partei stünde ich nicht zur Verfügung“, sagte der alte und neue Vorsitzende. Es dürfe nicht sein, dass die Partei in den Extremismus abdrifte. Die Unvereinbarkeitsliste, welche insgesamt 250 Organisationen umfasst, die vom Verfassungsschutz beobachtet werden, halte er für „absolut unentbehrlich“. Zuvor hatten die Delegierten es abgelehnt, sich mit einem Antrag zur Abschaffung der Liste zu befassen.
    Stand der Sonnabend noch ganz im Zeichen der Sprecher-Wahlen, gehörte der abschließende Sonntag fast allein Alexander Gauland. Als erster Ehrenvorsitzender werde er sich in jedem Fall einschalten, sollte die AfD „irgendwann in die falsche Richtung gehen“, sagte er. Aber das werde wohl nicht nötig sein: „Die Partei ist erwachsen geworden.“
    Peter Entinger
    paz

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  4. POGGE schreibt:

    Die CDU wird zur neuen Linkspartei !

    Richtungsstreit adé ? Als Merz schließlich auf die brisante AfD-Frage antwortet, wird er lange gefeiert !

    https://www.focus.de/politik/deutschland/richtungsstreit-ade-als-merz-endlich-zur-afd-frage-stellung-bezieht-bricht-tosender-applaus-los_id_11435426.html?obref=outbrain-fol-web&cm_ven=focus_outbrain

    Richtungsstreit adé ? Als Merz schließlich auf die brisante AfD-Frage antwortet, wird er lange gefeiert !

    Friedrich Merz hat schon eine halbe Stunde geredet, als er beim Parteitag in Magdeburg zu seiner Antwort auf die brisante Frage ansetzt, die Sachsen-Anhalts CDU seit Monaten hitzig diskutiert: Wie umgehen mit der AfD?

    „Eine Zusammenarbeit mit einer solchen Partei, die rechtsradikale Neonazis in ihren Reihen nicht nur duldet, sondern aktiv fördert, kommt für die Christlich Demokratische Union nicht infrage“, sagt der 64-Jährige am Samstag. Es könne gelingen, mindestens die Hälfte der AfD-Wähler zurückzugewinnen, sagt er. „Aber nicht indem wir uns jetzt selbst in diese Ecke manövrieren.“ Und: „Nicht indem in unseren eigenen Reihen die Diskussionen losgehen, ob wir mit denen zusammenarbeiten oder NICHT !“

    Aus den Reihen der rund 80 Delegierten folgte lang anhaltender Applaus. Mit wenigen Sätzen in seiner rund 45-minütigen Rede positionierte Merz sich eindeutig in einem Richtungsstreit, der in der CDU Sachsen-Anhalt in den vergangenen Monaten so vehement und öffentlich geführt wurde, dass er bundesweit zu hören war.

    Delegierte stimmen in Windeseile für Grundsatzpapier

    Der Streit brach auf dem Parteitag nicht wieder aus. Dabei war das Treffen angesetzt worden, um den künftigen Kurs festzuzurren. In Windeseile, ohne Aussprache und Debatte stimmten die Delegierten für ein Grundsatzpapier, das auch den Ausschluss einer Koalition mit der Linkspartei und einer „derzeit in vielen Teilen radikalen AfD“ nach der nächsten Landtagswahl festschreibt. Zwei Vertreter stimmen dagegen, drei enthalten sich.

    Im ursprünglichen Entwurf war noch davon die Rede gewesen, jegliche Zusammenarbeit auszuschließen. Das beinhaltet beispielsweise auch, sich als Minderheitsregierung von der AfD tolerieren zu lassen. Zudem hatte es ursprünglich keine Beschränkung auf die Landtagswahl 2021 gegeben. Parteivize André Schröder sprach von einem Kompromiss. Er hatte die Diskussionen in den Kreisverbänden koordiniert, aus denen gut 100 Vorschläge für Formulierungen im jetzt beschlossenen Papier kamen. In der Parteispitze hoffen viele, dass die turbulente Zeit in der Landes-CDU erstmal vorbei – und der Streit befriedet ist.

    „Ich gehe davon aus, dass man sich dahinter versammelt“

    Parteichef Holger Stahlknecht und Generalsekretär Sven Schulze hatten sich zuvor oft gezwungen gesehen, dem rechten Flügel zu widersprechen und immer wieder ihr Nein zu jeglicher Zusammenarbeit mit der AfD zu bekräftigen. Der Grund: Das sogenannte Harzer Papier, für das die CDU-Landtagsfraktionsvize Ulrich Thomas und Lars-Jörn Zimmer vehement geworben hatten. Thomas sprach sich etwa dafür aus, eine Zusammenarbeit mit der AfD perspektivisch nicht auszuschließen.

    „Ich gehe davon aus, dass man sich dahinter versammelt, wenn man etwas gemeinsam so kraftvoll beschließt“, kommentierte Stahlknecht den Parteitag. „Nach bewegten Wochen in der CDU haben wir wichtige Weichen gestellt und das hat die Partei gebraucht“, sagte Schulze.

    Auch auf diese Ereignisse dürfte Merz angespielt haben

    Letzterer spielte damit auch auf die vorige Woche an, in der sich Stahlknecht zwei Mal einer Vertrauensfrage stellen musste. Sowohl bei den CDU-Abgeordneten als auch im Landesvorstand gewann er sie nur knapp. Hintergrund war der verpatzte Wechsel des politischen Hardliners und Polizeigewerkschafters Rainer Wendt als Staatssekretär nach Magdeburg. Die Personalie sollte ein Signal an den rechten Parteiflügel sein. Laut Stahlknecht scheiterte die Berufung an rechtlichen Hindernissen. Der rechte Flügel wertete den abgesagten Wechsel als Einknicken vor den mitregierenden Parteien SPD und Grünen, die heftig protestiert hatten. Der Name Wendt wurde auf dem Parteitag nicht erwähnt, auch hier ein Streit vermieden.

    Auch auf diese Ereignisse dürfte Merz angespielt haben, als er sich mit einer „abschließenden Bitte“ an die Parteikollegen wandte: „Führen Sie jetzt bitte keine Personaldebatten.“ Zudem rief er zu mehr Selbstbewusstsein auf: „Wir messen uns weder an den Grünen noch an der AfD, wir sind die deutschen Christdemokraten !“

    „Die CDU in Sachsen-Anhalt ist personell sehr gut aufgestellt“

    Wozu Personaldebatten und interner Streit führen, zeigt sich aus Sicht von Merz bei der SPD: Die Sozialdemokraten vernachlässigten vor lauter Selbstbeschäftigung die Herausforderungen der Bundespolitik. Im Grunde sei die SPD „in der letzten suizidalen Phase ihrer Existenz als Volkspartei“.

    Nach der Rede des prominenten Gastes hielt der Fraktionsvize Ulrich Thomas mit einigen weiteren Delegierten gedruckte Schilder mit „Merz Revolution“ und „Merz 2021“ hoch, um klar zu machen, wen sie sich als Spitzenkandidaten für die nächste Bundestagswahl wünschen. Es ist auf den Tag ein Jahr her, dass Merz bei der Wahl zum Bundesparteivorsitz Annegret Kramp-Karrenbauer unterlag.

    „Merz hat recht, wenn er sagt, dass wir eine CDU sind, die gewählt wird für den Blick nach vorn und nicht nach hinten“, gibt sich Thomas versöhnlich. Für den Moment sei er rundum zufrieden. Mit dem Papier habe die Landes-CDU wieder die richtige Richtung eingeschlagen und lasse die „konservative Flanke“ nicht mehr offen. Nehme er sich Merz‘ Appell gegen Personaldebatten zu Herzen? Thomas wiegelt ab: Es habe gar keine Personaldebatte gegeben. „Die CDU in Sachsen-Anhalt ist personell sehr gut aufgestellt !“

    https://www.focus.de/politik/deutschland/richtungsstreit-ade-als-merz-endlich-zur-afd-frage-stellung-bezieht-bricht-tosender-applaus-los_id_11435426.html?obref=outbrain-fol-web&cm_ven=focus_outbrain

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    • ceterum_censeo schreibt:

      Wer etwa noch auf Merz als ‚Hoffnungsträger‘ setzt, hat den nicht begriffen.

      Aber was ist, wenn Angelas kleine Kröt a.k.a. Annekröt Karren Klauer abgesetzt wird‘ –
      dann Ali rmin Mohammed Al – Luschet?

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  5. Pingback: De CDU wordt de nieuwe SPD, de AfD vervangt de CDU, de SPD gaat naar de Linksen en de Groenen – Theresa's visie

  6. theresa geissler schreibt:

    Nagel auf dem Kopf, werter Herr Hildebrandt; hervorragend auseinandergesetzt! Bravo!

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  7. Klaus Hildebrandt schreibt:

    Ich danke allen Kommentatoren. Wir müssem diesem Misthaufen ein Ende setzen.
    Klaus Hildebrandt

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  8. POGGE schreibt:

    Prof. Dr. Jörg Meuthen (AfD) zur Zukunft der AfD im Gefährlichen Fahrwasser der LINKEN-PRE-DIKTATUR !!!!

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