(Zum SPD-Parteitag): Von Hasen und Menschen

(www.conservo.wordpress.com)

VON DR.PHIL.MEHRENS

Der am Sonntag zu Ende gegangene Parteitag lässt keinen Zweifel: Die SPD ist am Ende. Sie hat ihren Todesschuss nur noch nicht gehört.

Viele Jäger sind des Hasen Tod, sagt der Volksmund. Wer jemals an einer Treibjagd teilgenommen hat, kann das bestätigen: Der von den Treibern aufgescheuchte Hase läuft genau in die falsche Richtung: direkt vor die Visiere der Jäger, die ihn bereits mit geladenen Flinten erwarten. Wenig später wird man ihm das Fell über die Ohren ziehen.

Nach dem SPD-Bundesparteitag am vergangenen Wochenende sind die letzten Zweifel daran geschwunden, dass die Partei noch bei Verstand ist. Sie verhält sich wie der Hase, dem der Volksmund einen raschen Tod prophezeit: Getrieben von zunehmend schlechteren Umfrage- und Wahlergebnissen wagt die Partei die Flucht nach vorn: vor die Flinten, die ihr Verhängnis sind. Die SPD wird nämlich nicht nur von schlechten Umfragewerten gejagt, sondern auch von ihrer gesamten politischen Konkurrenz.

Auf die bisher geistreichste Formel brachte es im letzten Bundestagswahlkampf der als Kanzlerkandidat krachend gescheiterte Ex-SPD-Vorsitzende Martin Schulz, der in einem Wahlduell mit Merkel seinem Frust über die schon vorher feststehende Niederlage freien Lauf ließ, indem er seine Kontrahentin als »Ideenstaubsauger« bezeichnete, der einfach programmatische Schwerpunkte anderer Parteien aufsauge und zu CDU-Politik mache. Martin Schulz hat selten etwas Klügeres von sich gegeben als diese Staubsauger-Metapher.

Denn es stimmt: Mit einer besonders perfiden Form von demokratischem Opportunismus, der die Christdemokraten schleichend in Sozialdemokraten transformierte, gewann Angela Merkel Wahl um Wahl. Als die SPD im Wahlkampf 2017 gegenüber der als bürgerlich-konservativ geltenden Union mit dem Thema Homo-Ehe zu punkten hoffte, die zwei Drittel der CDU-Abgeordneten im letzten Bundestag ablehnten, sorgte die Kanzlerin dafür, dass mit einer Abstimmung, deren Ausgang sie kannte, eine weitere Angriffsfläche wegbrach. Die Lehre aus der Bundestagswahl vor zwei Jahren lautet: Gegen einen Ideenstaubsauger kann man nicht gewinnen.

Nun will die SPD, getrieben von Neosozialisten wie Kevin Kühnert und Saskia Esken, die auf eine radikale Revision der Bürgerdemokratie mit ihren im Grundgesetz festgeschriebenen Rechten und Werten setzen, einen neuen Kurs einschlagen, der nach dem Vorbild des Gesetzes zur »Ehe für alle« zur Aufwertung dekadenter Existenzen führt.

Ihnen schwebt, wie die permanente Verunglimpfung des Rückgrats der deutschen Wirtschaft als »Reiche, die immer reicher werden«, offenbart, ein sozialistisches Utopia vor, in dem die »bourgeoisen« Produktivkräfte unter repressiver staatlicher Kontrolle zur Melkkuh für ein staatliches Alimentierungslummerland umfunktioniert sind.

Man darf sich selbiges vorstellen als gemütskranken Mutanten dessen, was Marx als kommunistische Endgesellschaft anstrebte. Dahinter steckt unbestreitbare Logik. Für Marxisten ist alles gleich: Mann und Frau, besitzende und besitzlose Klasse, Blutsauger und Blutspender, dumm und schlau. Einem Unternehmer muss also prinzipiell nicht mehr Kapital zur Lebensgestaltung zur Verfügung stehen als einem rauschgiftsüchtigen Späthippie, einem Alkoholiker kurz vorm Delirium tremens oder einer bildungsfernen Couchkartoffel, die acht von zehn Stunden ihrer Wachphase mit dem Streamen von Netflix-Serien verbringt.

Angetreten war die SPD einst, um produktiven Kräften bessere Lebensbedingungen zu verschaffen. Das »Bürgergeld« degradiert die gesellschaftlichen Produktivkräfte nun zur Finanzmittel­beschaffungsmasse für Sozialschmarotzertum. Als Blaupause für diesen Sozialismus 2.0 dient die »Homo-Ehe«, mit der reproduktionsimpotente Lebens­gemeinschaften reproduktionsfähigen gleichgestellt worden sind. Das alles sind in einer Demokratie, in der man über alles nachdenken kann, auch über Blödsinn, natürlich legitime Projekte und Ideen. Nur: Die hatten andere schon vor der SPD. Was zu der Überlegung führt, ob die SPD eigentlich noch gebraucht wird. Die Antwort: ein klares Nein mit vier Argumenten:

  1. Die SPD muss sterben, weil sie ihre historische Mission erfüllt hat.

Die Partei verdankt ihre Gründung 1875 als Sozialistische Arbeiterpartei (SAP) dem Kampf gegen die Ausbeutung von Industriearbeitern durch ein privilegiertes bürgerliches Unternehmertum. Hauptziele waren laut Gothaer Erklärung die Abschaffung des knechtischen Systems der Lohnarbeit und »die Beseitigung der sozialen und politischen Ungleichheit«. Diese Ziele sollten, von Marx und Engels heftig kritisiert, ohne Umsturz und Gewalt erreicht werden, allein durch die »Anwendung aller gesetzlichen Mittel«. Im Fokus standen politische Rechte und Freiheiten sowie Erleichterungen für die arbeitende Bevölkerung wie der Achtstundentag und eine großzügigere Urlaubsregelung. Heute gibt es in Deutschland Akademiker, die weniger verdienen als ein Facharbeiter. Angestellte und Arbeiter, die früher verschiedenen sozialen Schichten zugerechnet wurden, sind im Wesentlichen gleichgestellt. Wer sich die Zahl der Urlaubstage, die Arbeitszeitregelungen und die soziale Absicherung anschaut, auf die beide gleichermaßen Anspruch haben, der kann der SPD eigentlich nur auf die Schulter klopfen und dazu die Worte sprechen: Mission erfüllt.

  1. Die SPD muss sterben, weil der Partei ein Markenkern fehlt.

Ist ihre eigentliche Mission erfüllt, braucht eine Partei, die politisch überleben will, eine neue Existenzberechtigung. Dazu bot sich der Mindestlohn (derzeit 9 €) an, eine Art Adventskranz, auf dem die SPD jedes Jahr eine neue Kerze anzünden kann: 10 €, 11 € … Aus eins mach‘ zwei, dann drei, dann vier – dann steht die Wirtschaftskrise vor der Tür. Originell sieht anders aus.

Aber in den letzten Jahren scheint es der Partei sowieso nur noch darum gegangen zu sein, sich ihr Programm bei anderen Parteien zusammenzuklauen. Auf die »grüne« Konkurrenz reagierte die Partei mit einem neuen ökologischen Profil. Beim Streit um die Atomkraft und die Braunkohleabbaugebiete wie den Hambacher Forst war eine resolute SPD-Position zum Schutz von Arbeitsplätzen in der betroffenen Energiebranche nicht zu vernehmen. Im zurückliegenden Europawahlkampf war zu erkennen, dass die SPD-Position zur EU im Wesentlichen eine Dublette derjenigen der Merkel-CDU ist.

Mit dem Angriff auf Hartz IV, Basis der aktuellen Arbeitslosenquote von 5 %, und den Forderungen nach Vermögensteuer und »Bürgergeld« wildert man nun im Revier der Linken, die all das schon im Wahlkampf 2017 auf ihren roten Fahnen stehen hatten. Dabei ist eine alte Politik-Weisheit, dass in solchen Fällen der Wähler lieber das Original wählt, was den Aufstieg der Grünen – auf Kosten vor allem der SPD – erklärt. Jetzt will man offenbar die Linke stark machen.

Man kann das gesamte SPD-Programm durchgehen: Immer wird es bei der Frage bleiben: Welche Antwort liefert die Partei, die das jeweilige Original nicht besser liefern würde? Die panische Flucht nach vorn wird den alten SPD-Hasen ins Verderben führen, weil er gegenüber Grünen (»Wir sind Klimaschutz!«), Linken (»Wir sind Bürgergeld! Wir sind Reichensteuer!«) und CDU (»Wir sind schwarze Null!«) chancenlos ist. Die politische Konkurrenz kann wie der Igel im Märchen vom Hasen und Igel jedes Mal rufen: »Ick bün all dor!«

  1. Die SPD muss sterben, weil ihr Untergang längst besiegelt ist.

Mit der Wahl der weitgehend unbekannten und in der Gesamtbevölkerung unpopulären neuen Spitze hat sich die Partei noch tiefer in die Krise manövriert als jemals zuvor. Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans sind die Gesichter der Verzweiflung. Sie spiegeln die Verzweiflung des Hasen beim Wettlauf mit dem Igel in dem Moment, als ihm klar wird, dass er das Rennen nicht gewinnen kann. Sie sind das Gesicht des Treibjagd-Hasen in dem Moment, als seine Löffel das heransausende tödliche Geschoss erlauschen. Esken und Walter-Borjans zeigen erstens, dass SPD-Basis und SPD-Obere einander entfremdet sind, zweitens, dass SPD-Basis und SPD-Stammwähler einander entfremdet sind und drittens, dass sowohl Basis als auch Parteiführung dem Wahlvolk insgesamt entfremdet sind, das, wie eine aktuelle ARD-Umfrage beweist, ausgerechnet den bei der Basis in Ungnade gefallenen Olaf Scholz für viel fähiger hält als alle anderen und über die Konkurrenzkandidaten für den Parteivorsitz, einschließlich der jetzt gewählten, nur den Kopf schütteln konnte.

In Anbetracht der Kandidatenliste mit Rohrkrepierern wie Ralf Stegner, Karl Lauterbach oder Gesine Schwan wurde im Netz gewitzelt, ob man nicht lieber Tom und Jerry, Dick und Doof oder Dracula und Frankenstein ins Rennen um die Partei-Doppelspitze schicken wolle.

Viele sind sich, vor allem nach Eskens ersten Fernsehinterviews, wahrscheinlich heute noch nicht sicher, ob einer der drei Letztgenannten im Vergleich zum Duo Esken/Walter-Borjans nicht das kleinere Übel gewesen wäre. Eskens und Walter-Borjans‘ historische Mission ist es, das Totenglöckchen für die SPD zu läuten. Sie sind das, was der fünfte Trainerwechsel einer laufenden Saison für einen Bundesligaverein ist, dessen Abstieg längst besiegelt ist. Da die Vereinsführung irgendwas machen muss, macht sie irgendwas. Nützen wird es nichts. Und es gibt auch keine Garantie dafür, dass einer der vier vorher gefeuerten Trainer nicht doch der bessere gewesen wäre. Für die SPD bedeutet das: Es spricht nichts dafür, dass der Linksrutsch, in dem die SPD ihr Heil sucht, ihren Abstieg wird verhindern können. Und es spricht alles dafür, dass diese Partei vollkommen unfähig ist, sich selbst zu retten.

  1. Die SPD muss sterben, weil sie ihre Stammwähler verraten hat.

Die SPD ist, wie oben gesehen, keine Arbeiterpartei mehr. Sie ist längst von bornierten Ideologen und Polit-Automaten aus dem bürgerlichen Milieu übernommen worden, von gut Situierten, die sich nie die Hände schmutzig gemacht haben, jedenfalls nicht beim Kohleabbau im Revier, von Parteikarrieristen wie Andrea Nahles, von Geschlechtsrevisionisten wie den bekennenden Homosexuellen Johannes Kahrs, Klaus Wowereit oder – jetzt neu und aktuell – Kevin Kühnert. Sie alle eint ihre akademische Laufbahn (bei Kühnert der abgebrochene Versuch einer solchen) und ihre Sozialisation in theorielastigen linken Zirkeln und elitistischen Juso-Gruppen – mit der Folge, dass sie mit bodenständigen, einfach gestrickten Arbeitnehmern auf dem Kriegsfuß stehen.

Nennen wir diese Bodenständigen, denen die Lebenswirklichkeit dekadenter Möchtegernweltverbesserer aus dem Umfeld von universitären Studentenausschüssen und urbanen Kulturvereinen so fremd ist wie umgekehrt ihre diesen, der Anschaulichkeit halber Emma Möller und Otto Schulz und betrachten sie als Stellvertreter all derjenigen in Deutschland, die, schon aus Tradition, immer SPD gewählt haben. Beide kommen mit ihren kleinen Renten gut zurecht, weil sie Bescheidenheit gelernt haben. Womit Emma Möller nicht zurechtkommt, ist das Unbehagen, das sie seit ein paar Jahren beim Warten in der Supermarktschlange beschleicht, weil vor und hinter ihr Leute stehen, die sich nicht auf Deutsch unterhalten, oder das ästhetisch-sittliche Widerstreben, das sie erfüllt, wenn sie abends beim Fernsehgucken mit Homo-Pärchen konfrontiert wird, die es früher so nicht zu sehen gab. Womit Otto Schulz nicht zurechtkommt, das ist der vorliegende Änderungsbescheid für eine vierköpfige Familie aus Syrien, die seit einigen Jahren in seiner Nachbarschaft lebt und deren Ernährer trotz mehrerer von Emma Möller und Otto Schulz mitfinanzierter Kurse mangels Sprachkenntnissen keiner regelmäßigen Beschäftigung nachgeht.

»Sehr geehrter Herr H.«, steht da schwarz auf Weiß, »für Sie und die mit Ihnen in der Bedarfsgemeinschaft lebenden Personen ändert sich die Höhe der Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) für folgenden Zeitraum:

Monatlicher Gesamtbetrag für September 2019 in Höhe von 1.945,65 Euro.

Monatlicher Gesamtbetrag für Oktober 2019 bis Februar 2020 in Höhe von 1.958,68 Euro.«

Otto Schulz hat Schwierigkeiten zu verstehen, warum die Partei, die er immer treu gewählt hat, über diesen Geldbetrag, der Menschen ausgezahlt wird, die nicht wie er jahrelang in die deutschen Sozialkassen eingezahlt haben, nicht einmal diskutieren möchte, weil das humanitären Grundsätzen widerspricht. Emma Möller begreift nicht, warum SPD-Leute in dem von ihr empfundenen Unbehagen einen Angriff auf »Vielfalt und Toleranz« sehen und ihr dafür die Rote Karte hinhalten.

Vielleicht würden Emma Möller und Otto Schulz gerne wissen, wie lange Familie H. noch mit Geldern, die Menschen wie sie, Emma und Otto, erwirtschaftet haben, ein Leben führen darf, von dem andere in Familie H.s Heimat, die das Geld für einen Schlepper nicht aufbringen konnten, nur träumen können, und wofür man eigentlich all die Milliarden ausgegeben hätte, wenn die SPD anno 2015 zur Öffnung der Grenzen für nicht einreiseberechtigte Staatsbürger anderer Länder eine konsequent andere Position eingenommen hätte als Angela Merkel.

Vielleicht. Vielleicht werden Emma und Otto aber auch einfach sagen: »Liebe SPD, schön war’s mit dir. Du hast viel erreicht. Jetzt ist deine Zeit vorbei. Ich wünsche dir einen schnellen und schmerzfreien Tod.«

www.conservo.wordpress.com    9.12.2019

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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11 Antworten zu (Zum SPD-Parteitag): Von Hasen und Menschen

  1. Semenchkare schreibt:

    SPD. Den Beginn des Parteitages habe ich bei Phoenix gesehen.
    UND… wer optisch aufgepasst hat, der konnte
    Aiman Mazyek vom ZdM da auch herum schleichen sehen.

    Genau dieses Kilentel hat über die Jahre die SPD gewählt. Weil die die Macht hatten, Moschee-Bau-Projekte zu ermöglichen! Und nur darum ,die Stärkung des Islam, geht es..!!

    Islamische Wähler. Die sind mehrheitlich nun bei den Grünen/Linken gelandet. Zum anderen gibt es noch die deutsch-islamischen Partei
    (ja, ist legal…) BIG und MDU (mittlerweile /2014/ fusioniert unter dem kürzel BIG)

    Ansonsten….

    **************************
    Archiv:

    Islamische Netzwerke in der SPD – Genosse Muslimbruder

    VON DANIEL FALLENSTEIN UND RALF FISCHER am 29. April 2019

    In ganz Europa haben Islamisten damit begonnen, Vereine, Parteien und staatliche Organisationen zu unterwandern. Zum Beispiel in Berlin – die islamistischen Netzwerker nutzen dabei die SPD als strategischen Brückenkopf

    mehr hier

    https://www.cicero.de/innenpolitik/islamische-netzwerke-spd-muslime-muslimbruderschaft-islamismus/plus

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  2. Semenchkare schreibt:

    …!!

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  3. Semenchkare schreibt:

    7.12.2019

    …!!

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  4. Semenchkare schreibt:

    Was sich hier in unserem Lande so alles rumtreibt….

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  5. Ingrid schreibt:

    Hoffentlich ist dieser Trümmerhaufen SPD bald ganz am Ende, denn mit dieser Gurkentruppe werden sie nicht mal über die nächste Hürde kommen.
    Wenn man deren Euphorie sieht, wie sie sich selbst in Szene setzen und gar nicht merken, dass sie dem Wähler aber auch gar nichts zu bieten haben, ausser dummes Geschwätz und Selbstverherrlichung.
    Ihre Geheimwaffe Kevin Künert, dieser schlaue Klassensprecher, soll sicher die jungen Wähler auf den Weg bringen, aber ohne Grips und Charisma, wird das nichts.
    Der ,,Schulzzug „ist schon nicht aus dem Depot gekommen und alle die, die mal dabei waren, wie Gabriel, Schulz, Nales ect.haben schon das Weite in der Wirtschaft gesucht, weil die innere Zerrissenheit der Partei immer grösser wird und der ganze Haufen wild durcheinander wirbelt.
    Eine ehemals gute Partei, die für viele Arbeiter jahrelang ein guter Begleiter war, ist am Ende, sie scheinen es nur noch nicht zu wahrhaben zu wollen!

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    • Pogge schreibt:

      Dieser Kevin Künert wurde sogar schon vom COMPACT-MAGAZINZ des Jürger Elsässer beworben schon vor Zwei 2 Jahren !!!!

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  6. POGGE schreibt:

    SPD-JUSOS HABE IN AUGSBURG ZERSTÖRTE DEN TRAUER-KRANZ FÜR ERMORDETEN FEUERWEHR !!!!

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  7. Pogge schreibt:

    Ralf Stegner will neuer Finanzminister und Vizekanzler von Angela Merkel werden, Entgegen Allen seinen Lügereien dass er NICHT KEIN Amt in Merkel’s Regierungs-Mannschaft anstrebe !

    Der Komiker Klemens Kilic telefonierte mit Ralf Stegner und Komiker Klemens Kilic ausgab sich als Norbert Walter-Borjans der dem Ralf Stegner den Posten als Merkel’s Finanzminister und Vizekanzler vergeben wollte und Ralf Stegner wollte wollte sofort Merkel’s Vize werden !

    Im über 2 Stunden langen Telefonat anmerkt man wie Gierig dieser Ralf Stegner ist einen Posten Merkel’s Regierungs-Mannschaft zukriegen !

    Wird Ralf Stegner tatsächlich Finanzminister und Vize-Kanzler ?!

    https://juergenfritz.com/2019/12/09/ralf-stegner-finanzminister-vizekanzler/

    Wird Ralf Stegner tatsächlich Finanzminister und Vize-Kanzler ?!

    Am Samstag wurde der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag Ralf Stegner, der die letzten fünf Jahre stellvertretender Bundesvorsitzender war, nicht einmal mehr als Beisitzer in den SPD-Vorstand gewählt und dann auch noch dies. Der YouTuber Klemens Kilic erlaubte sich einen bösen Scherz mit dem Sozi. Er rief ihn an, gab sich als Norbert Walter-Borjans aus und bot ihm das Bundesfinanzministerium und den Posten des Vizekanzlers an. Und siehe da, Stegner zeigte sich durchaus interessiert.

    „Erfahrung als Finanzminister habe ich ja tatsächlich“

    Das war wirklich bitterböse. Klemens Kilic hatte sich ja schon auf dem Parteitag der Grünen einen Scherz mit der Parteivorsitzenden Annalena Kobold Baerbock erlaubt. Nun war der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag und bisherige Parteivizevorsitzende Ralf Stegner dran.

    Der Komiker rief Stegner an und gab sich als designierter SPD-Vorsitzender Norbert Walter-Borjans aus. Stegner kennt Walter-Borjans, hatte ja zusammen mit Gesine Schwan gegen ihn und Saskia Esken bei der Mitgliederbefragung zum neuen Parteivorsitzenden-Duo kandidiert und dabei haushoch verloren. Stegner und Schwan waren das einzige Paar, das in nicht mal zehn Prozent der Stimmen bekam (9,6), während Walter-Borjans und Esken auf über 21 Prozent kamen und dann später die Stichwahl gegen Olaf Scholz und Klara Geywitz gewannen.

    Kilic stellte sich also als Walter-Borjans vor und sagte, an der Parteibasis würde es ja stark rumoren, Saskia und er hätten nach vielen Gesprächen mit Genossinnen und Genossen sich nochmals zusammengesetzt und möchten eine strategische Änderung durchsetzen, mit der beiden Seiten zufrieden sein könnten. In Rücksprache mit Kevin Kühnert und Karl Lauterbach, die ihm ganz deutlich zu verstehen gegeben hätten, dass man nun ein deutliches Signal setzen müsse. Die GroKo müsse zwar erhalten bleiben, aber er wolle den Posten des Vizekanzlers mit einer bekannten, progressiven Person neu besetzen wolle.

    Ralf Stegner merkt in dem fast zweieinhalbminütigem Telefonat offenbar nicht, dass es sich gar nicht um Walter-Borjans handelt, den er ja persönlich kennt. Er zeigt sich zunächst ein wenig überrascht über den Anruf. Er müsse da einen Moment darüber nachdenken, aber Erfahrung als Finanzminister habe er ja tatsächlich. Und „vorstellen kann ich mir das“, so Stegner wörtlich. Er müsse natürlich noch mit seiner Frau drüber reden. Er teile auf jeden Fall die Einschätzung, dass die SPD in der GroKo drin bleiben müsse, andererseits müsse ein klares Signal gesetzt werden, dass es Veränderungen gebe. Er wolle auf jeden Fall sofort mit seiner Frau darüber sprechen.

    Klemens Kilic: Ich ernenne Ralf Stegner zum Vizekanzler

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