Polit. Islam – Religiöse Normen nicht an die Stelle weltlicher Normen setzen!

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Eigener Bericht

Die Ethnologin Susanne Schröter rief dazu auf, das Grundgesetz gegen den politischen Islam zu verteidigen. „Wir müssen aufpassen, dass die individuellen Freiheitsrechte uns nicht verlorengehen“, sagte Schröter im Dlf. Religiöse Normen dürften nicht an die Stelle weltlicher Normen treten. (Susanne Schröter im Gespräch mit Andreas Main, Dlf *)

Andreas Main: Heute zu Gast: Susanne Schröter, Professorin in Frankfurt. Sie ist Leiterin des Forschungszentrums Globaler Islam an der Frankfurter Universität, ein Zentrum, das gerade sein fünfjähriges Jubiläum gefeiert hat. Auf Susanne Schröter bezog sich neulich auch der Verband der Redenschreiber deutscher Sprache, als sich Verbandspräsidentin Jaqueline Schäfer besorgt zeigte, was die Meinungsfreiheit in Deutschland betrifft. Eines ihrer Beispiele, eine Frankfurter Konferenz über das Kopftuch im Islam, die von wütenden Protesten und Rassismusvorwürfen gegen die verantwortliche Professorin begleitet wurde, gegen Susanne Schröter. Zuletzt ist von ihr erschienen das Buch „Politischer Islam: Stresstest für Deutschland“. Es ist das Buch, wenn ich es richtig gelesen habe, einer Liberalen durch und durch, einer Frau, die Religionsgemeinschaften und Staat nicht verwischt wissen möchte, nicht verwoben und vermischt. Wir sitzen uns im Studio des Hessischen Rundfunks in Wiesbaden gegenüber und zeichnen dieses Gespräch auf, beziehungsweise haben es aufgezeichnet. Schön, dass Sie hier sind, Susanne Schröter, guten Tag.Main: Frau Schröter, egal, ob Titel und Untertitel Ihres Buchs auf Ihr Konto oder das Konto des Verlags gehen, aber „Politischer Islam: Stresstest für Deutschland“ ist schon eine Ansage. Stress macht nervös, macht krank. Sollten wir allergisch reagieren auf das, was als politischer Islam bezeichnet wird?

Schröter: Nun, allergisch sollte man nicht reagieren, sondern man sollte das als Auftrag vielleicht nehmen, wenn man sich genügend Informationen angeeignet hat, um zu handeln, um auch in bestimmten Bereichen, in denen es meiner Meinung nach Stress gibt, gegenzusteuern. Letztendlich geht es um die Islampolitik in Deutschland, die meiner Meinung nach einen Drall gekriegt hat in Richtung einer Empowerment des politischen Islam, also großer Organisationen, die ich aus vielerlei Gründen für problematisch halte. Und ich denke, dass die Politik besser beraten wäre, wenn sie liberale, humanistische und säkulare Muslime, die nun auch die Mehrheit bei uns stellen, stärker einbezieht in Gremien oder in Partizipationsmodelle jeglicher Art.

Kritik am politischen Islam

Main: Sie deuten an, wer den Stress macht. Nennen Sie den Stressmacher.

Schröter: Nun, Stressmacher sind die großen muslimischen Verbände, die in erster Linie aus dem Ausland heraus organisiert werden. Der größte von allen ist die DITIB. Die DITIB ist letztendlich – obwohl sie Vereinsstatus genießt hier in Deutschland – sie ist nichts anderes als eine Auslandsdependance der türkischen Religionsbehörde, also untersteht direkt Erdogan, der in der Türkei die Religionsbehörde unter seinen Fittichen hat und den Vorsitzenden ernennt. Und bei der DITIB ist es nicht anders. In allen Gremien haben türkische Beamte die Majorität. Also es passiert nichts, was Herrn Erdogan nicht gefällt. Die DITIB ist bis in die kleinste Moscheegemeinde hinein abhängig von der Türkei. Die bekommt die Imame gestellt. Auch die Ausbuchstabierung der Religion in Form von Inhalten, von Freitagspredigten et cetera – all das kommt aus der Türkei. Sie ist eine absolut auslandsabhängige Organisation.

Die zweite große wäre die Millî Görüş. Auch die hat ihre Wurzeln in der Türkei. Auch sie ist hierarchisch organisiert und auslandsabhängig.

Aber wer eine wichtige Rolle spielt, jedoch in der ganzen Debatte sehr wenig vorkommt, das sind verschiedene Organisationen, die man als „muslimbrudernah“ bezeichnet. Ich sage „muslimbrudernah“, weil all diese Gruppen eigentlich behaupten, sie seien keine Muslimbruderorganisation.

Main: Damit meinen Sie auch den Zentralrat der Muslime in Deutschland?

Schröter: Ich meine zumindest einen Teil der Organisationen, die unter dem Dach des Zentralrats sind. Das ist die ‚Muslimische Gemeinschaft in Deutschland‘. Das sind aber auch eine ganze Reihe von ‚Islamischen Zentren‘.

Und die dritte große Gruppe, auch die ist nicht sonderlich in der Öffentlichkeit präsent, sind vom Iran abhängige Gruppen, also schiitische Gruppierungen. Es gibt natürlich auch Schiiten, die aus dem Libanon kommen, aus dem Irak kommen – aber in Deutschland sieht es so aus: Die gehen alle letztendlich organisatorisch auf das Islamische Zentrum in Hamburg zurück. Das Zentrum ist eine Vorfeldorganisation der iranischen Mullahs. Der Leiter ist immer Stellvertreter des obersten Führers im Iran.

Das sind sozusagen die drei großen Blöcke: die von der Türkei abhängigen Organisationen, dann die Organisationen, die mehr oder weniger auf den Iran zurückzuführen sind, und jene Organisationen, die man im Umfeld der Muslimbruderschaft verorten kann.

Liberale Muslime in der Defensive

Main: Stress hängt ja immer auch davon ab, wie dick mein Fell ist. Was sagen Sie denen, die kein Interesse an Stresstests haben und die die Vertreter des politischen Islams, so, wie Sie sie eben skizziert haben, als Teil der politischen Kultur ansehen, als Stimme unter vielen?

Schröter: Wenn sie nur Stimmen unter vielen wären, wäre es möglicherweise gar kein großes Problem. Aber wenn Sie sich mal anschauen, in welcher Weise diese Gruppen privilegiert werden, beispielsweise in der Deutschen Islamkonferenz. Die ist ja mal einberufen worden, damit man Muslimen bessere Möglichkeiten der Teilhabe in Deutschland bietet. Da hat man am Anfang sowohl die großen Verbandsvertreter eingeladen als auch liberale Kritiker und Kritikerinnen. Nach einiger Zeit hat man dann die …

Main: Dann waren die draußen.

Schröter: Ja, dann waren die wieder draußen. Warum? Weil die Verbandsvertreter nicht mit denen zusammenarbeiten wollten. Das war auch nicht sonderlich produktiv, weil die Unterschiede schon sehr groß sind. Aber dass man jetzt ausgerechnet die Liberalen, die im Prinzip wesentlich besser zu unserer Gesellschaft passen, dass man die nicht mehr eingeladen hat, das war meiner Meinung nach ein Fehler. Und letztendlich hat man dadurch eine kleine Gruppe von Muslimen, die allerdings sehr gut organisiert sind, muss man sagen, hat man stilisiert zu den Stellvertretungsorganen der Muslime in Deutschland. Das ist falsch, weil allerhöchstens 20 Prozent aller Menschen, die sich hier als Muslime bezeichnen in Deutschland, mit diesen Organisationen zusammenhängen. Und dann sind es ausgerechnet diejenigen, deren Islamverständnis am wenigsten zu unserer Gesellschaft passt.

Main: Ist das ein Kriterium, dass das Islamverständnis zu unserem Demokratie-verständnis passt? Könnte man nicht auch mit Fug und Recht sagen, dass das so was wie eine imperialistische Attitüde ist, wenn ich mir meinen Kuschel-Islam zurechtbastele und dann besonders Sympathien für liberale Muslime entwickele, so nach eigenem Gusto, Islam „light“ ohne Ecken und Kanten? Ist das nicht auch ein bisschen heikel?

Schröter: Dazu muss man zwei Sachen sagen. Es wird ja hier nicht ein Islam geschaffen, sondern es gibt unterschiedliche Spielarten des Islam in Deutschland. Die sind da. Und jetzt muss man überlegen: Mit wem arbeitet man zusammen? Also, ich meine, wir arbeiten ja auch nicht mit Rechtsradikalen zusammen. Da haben wir ja auch eine klare Kante. Und in politische Kategorien übersetzt sind diese Verbände in ihrem Programm nichts anderes als Rechtsradikale, also verortet ganz, ganz arg am rechten Rand, teilweise sogar explizit.

Also, weil sie den Zentralrat der Muslime angesprochen haben, die größte Gruppe, die ATIB, ist eine ultranationalistische türkische Organisation, deren Mitglieder gerne den Gruß der Grauen Wölfe zeigen. Und diese Grauen Wölfe waren in der Türkei lange Zeit als rechte Terrororganisation verschrien. Also, da muss man sich mal überlegen, wo sich diese Leute tatsächlich positionieren. Oder wenn ich mir überlege, wenn man einen Islam tatsächlich als einzig richtigen empfindet, der die Gleichberechtigung von Männern und Frauen absolut ablehnt, dann ist das sicherlich nicht ganz unproblematisch. Das heißt nicht, dass man diese Leute jetzt negieren muss. Aber sie sind glücklicherweise nur ein kleiner Teil – und wir müssen nicht so tun, als ob sie die wichtigsten von allen sind.

Das Grundgesetz verteidigen

Main: Verstehen Sie sich als Laizistin?

Schröter: Ach, sagen wir mal so: Ich habe viel Sympathie für religiöse Bräuche, für Rituale. Ich mache auch alles mit. Ich habe hier in Wiesbaden dreieinhalb Jahre lang eine ethnografische Forschung bei allen Moscheegemeinden durchgeführt, auch bei all denen, die dem politischen Islam angehören. Ich habe mit denen in der Moschee gesessen. Ich habe mit denen gebetet. Wir haben zusammen gefrühstückt. Wir haben Gespräche geführt. Ich bin also durchaus nicht religionsfeindlich.

Ich habe nur ein Problem damit, wenn religiöse Normen anstelle der weltlichen gesetzt werden. Und da, muss ich sagen, glaube ich, dass wir hier einiges zu verteidigen haben. Also unser Grundgesetz und alle die individuellen Rechte, die Rechte der Individuen, die Freiheitsrechte, die hier ja mühsam erkämpft worden sind. Ich glaube, da muss man schon aufpassen, dass sie uns nicht verlorengehen.

Main: Wer ist für Sie in der islamischen Gemeinschaft in Deutschland neben den liberalen Muslimen ein Gegenpol zu jenen, die Sie als reaktionär bezeichnen?

Schröter: Nun, im Prinzip sind es die ganzen unorganisierten säkularen Muslime, ja.

Main: Also die absolute Mehrheit?

Schröter: Das ist nun wirklich die absolute Mehrheit. Das sind Leute, die nehmen hier ganz normal teil an dem gesellschaftlichen Leben wie andere Menschen auch. Die empfinden die Religion als eher eine Privatangelegenheit, in die keiner reinreden muss. Wenn jemand aber glaubt, dass überall islamische Normen implementiert werden müssen, dann verursacht das natürlich Reibungen. Das ist logisch.

Nehmen Sie mal die Schule. Da sieht man das ja am deutlichsten, deshalb habe ich das in meinem Buch auch besonders hervorgehoben: Die ganzen Konflikte, die entstehen, wenn Mädchen sich bei vielen Dingen nicht beteiligen dürfen – Sportunterricht, Klassenfahrt, Schwimmunterricht. Dann sollen die nicht neben Jungen sitzen. Dann sollen die sich nicht an Spielen beteiligen, wo sich auch Jungen beteiligen. Sie sollen bestimmte körperliche Sachen gar nicht machen – rennen, springen, klettern. Das ist natürlich für unser Schulsystem, für unsere Vorstellung von Bildung, in der Mädchen und Jungen ja gleichermaßen Zugang zu allem haben sollen, das verursacht natürlich Stress.

Und wenn es dann noch so weit geht, dass die Mädchen plötzlich mit Kopftuch in die Schule kommen, dass die Kinder anfangen zu fasten in der heißen Jahreszeit, dann nicht mehr die Leistungen in der Schule bringen, vielleicht zusammenklappen, dass Kontrolle ausgeübt wird.

Ich habe viele Interviews geführt mit Schulleiterinnen: Da werden die muslimischen Kinder kontrolliert von ihren ultra-fundamentalistischen Klassenkameraden. Zum Teil gehen die mit in die Waschräume und gucken, ob da jemand heimlich Wasser trinkt. Also, ich meine, da muss man letztendlich intervenieren.

Fundamentalistisches Religionsverständnis

Main: Frau Schröter, Sie haben mehrfach … oder wir haben beide mehrfach den Begriff „politischer Islam“ benutzt. Um das jetzt mal zu definieren, setzen Sie das gleich mit Islamismus oder grenzen Sie es ab? Was meint „politischer Islam“ für Sie?

Schröter: Ja, „politischer Islam“ ist eine Bezeichnung, die sich in den letzten Jahren durchgesetzt hat, den Begriff des „Islamismus“ ein bisschen verdrängt hat. Der Begriff des Islamismus ist immer von Muslimen als nicht adäquat abgelehnt worden, weil Islam eben da drinsteckt und das dann so eine negative Konnotation bekommt.

Politischer Islam bedeutet auf der einen Seite, dass man ein fundamentalistisches Islamverständnis hat. Das heißt, dass man die wesentlichen Quellen des Islam, vor allem den Koran und die Sunna, also die Überlieferung zum Leben Mohammeds, dass man die in einer wortwörtlichen Weise nimmt und nicht wie progressive Theologen an die Texte herangeht. Die sagen: Na ja, wir müssen unterscheiden zwischen den Versen, die einen Ewigkeitswert haben, und den Versen, die kontextuell und zeitlich begrenzt waren. Das heißt, da, wo Gott speziell zu Mohammed in einer bestimmten Situation gesprochen hat, da galt das eben auch nur für diese Situation, aber nicht für alle Ewigkeit.

Und mit diesem Herangehen kommen progressive Theologen dann darum herum, diese Verse festschreiben zu müssen. Und Fundamentalisten, für die gilt das aber immer. Das heißt, da gelten auch diese frauenfeindlichen Verse, die Gehorsam von Ehefrauen verlangen, die sogar Züchtigungsrecht den Männern zugestehen, wenn die Frauen ungehorsam sind. Also fundamentalistisches Religionsverständnis hat von vorneherein eine problematische Ebene für Menschen, die heute leben in einer Zeit, in der es Menschenrechte gibt. Die gab es ja früher nicht. Ist ja logisch.

Main: Und, wenn es sehr politisch wird, dann trifft dieser Satz zu aus Ihrem Buch, den ich einfach mal zitiere: „Im Kern geht es überall um die Durchsetzung eines totalitären und menschenrechtsfeindlichen Systems.“

Schröter: Genau. Und das ist der zweite Schritt. Das erste, die Basis, ist ein fundamentalistisches Islamverständnis.…

Main: …was dann eben politisch umgesetzt werden soll…

Schröter: Genau. Und das zweite ist, dass man es nicht in einer quietistischen Weise lebt und sagt, wir haben hier unsere kleine abgeschiedene Community und wir leben nach diesen Normen….

Main: …das ist dann superfromm und stört Sie nicht in dem Maße ….

Schröter: Das ist superfromm und stört nicht. Aber das wäre in Deutschland natürlich für die Jugendlichen schon ein Problem, wenn jemand in so einer Gemeinschaft aufwächst. Das ist ja nicht nur bei Muslimen so. Das ist ja auch bei christlichen Fundamentalisten so, dass die Jugendlichen dann schlecht zurechtkommen in der Schule und in der Gesellschaft. Also von daher ist es auch ein Problem.

Aber: Diese Leute haben nicht den Anspruch, die Gesellschaft umzugestalten nach ihren Vorstellungen und auch den ganzen Bereich des Politischen zu übernehmen. Und das ist der Punkt des politischen Islam. Und deshalb sage ich, dass dieser politische Islam nicht kompatibel ist mit unserer Gesellschaft, weil er die Freiheitsrechte, die Menschenrechte letztendlich negiert. Und die Unterwerfung der gesamten Gesellschaft unter ein göttliches Recht ist meiner Meinung nach, Gott sei Dank, überholt.

„Das Kopftuch ist mehr als ein Stück Stoff“

Main: Sie reden nicht um den heißen Brei herum, Frau Schröter, weder hier im Gespräch noch in Ihrem Buch. Ich zitiere einen Satz, der es in sich hat. Da heißt es wörtlich: „Der Grat der Islamisierung einer Gesellschaft lässt sich an der Anzahl verschleierter Frauen ablesen.“ Gehen Sie damit womöglich denen auf den Leim, die genau das durchsetzen wollen?

Schröter: Nein, tue ich nicht. Ich habe in meinem Buch einige Länderbeispiele zitiert. Ich meine, der politische Islam – oder überhaupt der Islam – ist ja keine nationale Religion, sondern eine globale Religion. Ich habe mir angeschaut: Wo geschieht die Durchsetzung des politischen Islam – also in Gesellschaften, in denen vorher eher moderate Verhältnisse geherrscht haben, die jetzt plötzlich in einer politischen Weise islamisiert werden?

Da ist absolut auffällig, rein empirisch, dass die Frage der Verhüllung der Frauen und Mädchen – vor allem das Kopftuch, aber auch die Körperverhüllung, dass die ganz am Anfang stand. Und das geschieht immer, nahezu ausnahmslos, in drei Stufen. Die erste Stufe: Man führt einen Freiheits- und Emanzipationsdiskurs. „Ich bin eine gläubige Frau, und ich möchte gerne mit Kopftuch als Schülerin in die Schule gehen, als Lehrerin oder als Verwaltungsangestellte auf den Arbeitsmarkt gehen.“

Sobald das durchgesetzt ist, gibt es einen moralischen Diskurs, der alle Frauen, die verschleiert sind, als ehrbar, gläubig, gottesfürchtig bezeichnet und all diejenigen, die nicht verschleiert sind, als ehrlos, gottesfern und möglicherweise Kandidatin für das Höllenfeuer bezeichnet.

Davon ausgehend gibt es dann in einem weiteren Schritt den Druck auf Institutionen, Regularien zu erlassen, die Frauen in bestimmten Einrichtungen nur noch zulassen, wenn sie verschleiert sind. Und die letzte Stufe ist – und das kann man natürlich in vielen Ländern eindrucksvoll besichtigen –, dass Verschleierungspflicht für alle Frauen erlassen wird.

Diese Verschleierungspflicht und Verhüllungspflicht, die kommt nicht allein. Das ist ein Teil eines Paketes von Verhaltensrichtlinien für Frauen und Mädchen, die den Ausschluss aus vielen Bereichen in der Öffentlichkeit bedeuten, dass sie nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr ohne männliche Begleitung – also: Verwandter oder Ehemann – auf die Straße gehen können. Mit der Begründung kann man ihnen verschiedene Berufe vorenthalten, nämlich alle diejenigen, wo man nicht nach Einbruch der Dunkelheit zu Hause ist.

Dann kommt dazu das islamische Familienrecht, das Frauen in ganz krasser Weise diskriminiert. Also, beim Scheidungsrecht haben Frauen ein großes Problem, beim Unterhalt haben sie ein großes Problem et cetera, also eine ganz lange Liste, die quasi zusammenhängt. Aber das äußere Zeichen ist immer ganz auffällig und es hat eine enorme symbolische Wirkung. Und gerade um diese Verschleierung wird überall gestritten. Deshalb war das sicherlich auch bei meiner Kopftuchkonferenz der Fall, dass da so ein großer Protest plötzlich kam. Also das Kopftuch ist wirklich mehr als ein Stück Stoff. Das steht für eine gesamte Ordnung.

 Main: Ist es ein religiöses Symbol?

 Schröter: Ja, das ist jetzt die Frage. Es ist nicht per se ein religiöses Symbol. Man kann es so sehen, wenn man eine sehr fundamentalistische Form der Exegese praktiziert. Aber moderne Theologen würden es verneinen. Das ist nicht eindeutig, ganz sicherlich nicht.

Das sehen wir in islamischen oder islamisch geprägten Ländern: Wenn immer es dazu kommt, dass diese Kopftuchfrage diskutiert wird und sich dann das Kopftuch durchsetzt, dann haben wir immer sehr reaktionäre islamische Kräfte am Werk, die sich gerade durchsetzen gegen alle anderen, die möglicherweise auch fromm sind, aber den Glauben in einer ganz anderen Weise leben möchten.

Hysterische Debatten

Main: Wenn ich Ihnen so zuhöre und auch, wenn ich Ihr Buch lese, bekomme ich den Eindruck einer großen Sachlichkeit. Es ist alles sehr nüchtern. Und ich erlebe Debatten rund um den Islam in der Öffentlichkeit oft als sehr hysterisch.

Schröter: Ja.

Main: Und trotzdem reagieren manche auch auf Sie hysterisch. Wie erklären Sie sich das?

Schröter: Ja, manche reagieren aus unterschiedlichen Ecken hysterisch auf mich. Eine extreme Position wäre, ich dürfe gar nicht über den Islam oder Muslime überhaupt schreiben und sprechen, weil ich keine Muslimin bin. Nur Muslime dürfen das. Die gleichen Leute versuchen auch, Muslimen kritische Positionen zu untersagen. Das muss man immer mal betonen, dass es nicht nur mich trifft als Nicht-Muslimin, sondern meine Freunde, die Muslime und Musliminnen sind und eine kritische Haltung haben, die werden eigentlich noch stärker angegriffen als ich.

Aber, um bei der Wahrheit zu bleiben, ich werde nicht nur aus dieser Ecke angegriffen, sondern es gibt natürlich auch viele, die eher im rechten Bereich angesiedelt sind oder im komplett säkularen oder atheistischen Bereich…

Main: …für die sind Sie eine Islam-Versteherin…

Schröter: Ja, für die bin ich eine Islam-Versteherin. Für die bin ich eine derjenigen, die dem Islam hier die Steigbügelhalterin der Islamisierung Deutschlands, so etwas, ja. Das höre ich eben auch. Oder mir wird selbst von wohlmeinenden Menschen gesagt: Wieso sagen Sie immer politischer Islam? Sagen Sie doch Islam. Der Islam ist eine gewaltverherrlichende Religion. Da muss ich sagen, das ist Unfug. Das heißt, ich habe den nicht sehr bequemen Platz zwischen zwei Stühlen.

Main: Sie machen für vieles ja eben die muslimischen Organisationen verantwortlich, die Sie als zum Teil islamistisch beschreiben. Da schreiben Sie dann wörtlich: „Fatalerweise sind diese Organisationen auf lokaler oder auf Bundesebene oft genug Partner des Staates und anderer zivilgesellschaftlicher Einrichtungen.“ Wie erklären Sie sich den Schmusekurs, der in Teilen der Kirchen zu beobachten ist?

Schröter: Ja, ich habe zwei Erklärungen. Das eine ist, dass man möglicherweise angesichts des eigenen Bedeutungsverlustes, dass man da die Muslime dringend braucht oder glaubt zu brauchen, um einen religiösen Block zu stärken. Es gibt auch solche Aussagen, die darauf hindeuten, dass man sagt, Hauptsache religiös. Jeder Religiöse, egal welcher Religionsangehörigkeit, ist einem immer noch lieber als ein säkularer Mensch.

Zum anderen haben die Kirchen institutionell gearbeitet, um den Kontakt mit den Muslimen am Laufen zu halten. Das heißt, es gibt Islambeauftragte auf allen Ebenen. Diese Islambeauftragten werden aber alle arbeitslos, wenn man nicht mehr mit den großen Verbänden zusammenarbeitet. Also ich glaube, solche strategischen Allianzen stehen vielfach dahinter.

Das Erbe der Aufklärung: Alles darf kritisiert werden

Main: Mögen Sie den Begriff Islamophobie?

Schröter: Ich halte den für vollkommen absurd. Denn die Kritik am Islam ist keine Krankheit, genauso wenig wie sie rassistisch ist, um gleich den nächsten Begriff mal aufzugreifen, nämlich „antimuslimischer Rassismus“. Kritik ist erlaubt. Vor allem Kritik an totalitären Strukturen ist sogar wünschenswert, egal, ob sie religiös oder nicht religiös daherkommen. Von daher ist Islamismuskritik bitter nötig, meiner Meinung nach. Aber selber jemand, der Islamkritiker wäre, wäre auch nicht schlimm. Es gibt auch Kirchenkritiker. Es gibt Menschen …

Main: Ist aber noch nicht zum Schimpfwort geworden.

Schröter: Nein. Es gibt Menschen, die sind komplett atheistisch. Die sind sogar der Meinung, alle, die nicht atheistisch sind, die sind komplett von gestern, die haben es noch nicht verstanden. Und dennoch …

Main: Es sollte auch Atheismus-Kritik geben dürfen.

Schröter: Ja, es soll auch Atheismus-Kritik geben dürfen! Man darf jede Weltanschauung kritisieren, meiner Meinung nach. Das ist das Erbe der Aufklärung. Das ist sozusagen eines der Fundamente, auf dem wir stehen, dass man alles kritisieren darf. Man sollte dabei die Menschen nicht in verachtender Weise behandeln.

Und deshalb unterscheide ich auch die Begriffe antimuslimischer Rassismus und Islamophobie von der Feindschaft oder Feindseligkeit gegenüber Muslimen. Das ist eine ernste Sache. Das muss auch absolut zurückgewiesen werden. Aber eine Religion darf man kritisieren, selbstverständlich.

Main: Zum Schluss und zum Ende unseres Gesprächs, der letzte Satz Ihres Buches, Ihr Schlusssatz:

„Eine freie Gesellschaft lebt von einer freien Debatte, gerade dann, wenn es um eine totalitäre Bewegung geht, die im Namen von Religionsfreiheit und Toleranz an den Fundamenten unserer Gesellschaft sägt.“

Was ist das Rezept, damit wir den eingangs besprochenen Stresstest für Deutschland bestehen?

Schröter: Vernünftige Regularien, vor allem in Orten, in denen es Stress gibt, wie in Schulen. Da würde ich mir wünschen: Handreichungen der Kultusministerien, damit die Lehrer und Lehrerinnen mal aus dem Stress rauskommen. Und ansonsten eine beherzte Debatte über alle möglichen Punkte, die besprochen werden müssen, ohne Denk- und Redeverbote.

Main: Susanne Schröter war das. Professorin und Leiterin des Forschungszentrums Globaler Islam an der Frankfurter Universität. Danke für das Gespräch.

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(Susanne Schröter: „Politischer Islam: Stresstest für Deutschland“, Gütersloher Verlagshaus, 382 Seiten, 25 €)

* Quelle: Dlf (13.12.2019): https://www.deutschlandfunk.de/politischer-islam-in-deutschland-wir-haben-einiges-zu.886.de.html?dram:article_id=465593

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Redaktioneller Hinweis:
Mehr zu dem Thema finden Sie in der „Kleinen unkorrekten Islam-Bibel“ (von Peter Helmes), die inzwischen in 5. Auflage erschienen ist (Stand Dez. ´19). Bestellung bei:
Die Deutschen Konservativen e.V., Beethovenstr. 60, 22083 Hamburg, 040 / 299 44 01, info@konservative.de
www.conservo.wordpress.com     17.01.2020

Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. 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19 Antworten zu Polit. Islam – Religiöse Normen nicht an die Stelle weltlicher Normen setzen!

  1. Hans Melcher schreibt:

    Es gibt hier nur eine Lösung – der Islam muss raus aus Europa. Muslimische Einrichtungen verbieten, Imame, die gegen das Grundgesetz „predigen“ ins Gefängnis und Straftäter aus Islam – religiösen Gründen zu Höchststrafen verurteilen.. Nur so kommen wir aus dieser militant – religiösen Zange heraus. Aber das ist mit unseren hörigen Politikern nicht zu machen. Also müssen wir uns selbst wehren !

    Gefällt 4 Personen

    • patriosius schreibt:

      Dem kann ich mich nur anschließen die Zeit wo man den Islam mit Samthandschuhen angefasst hat muss schlussendlich vorbei sein. Eine Ideologie die sogar die Täuschung als legales Mittel betrachtet ist eine große Gefahr für Europa vergleichbar mit dem 2 Weltkrieg. Ich weiß das klingt jetzt sehr theatralisch aber man stelle sich vor irgendwann in der Zukunft wird jede Frau jeder Mann von dieser Pest des 21 Jahrhunderts unterdrückt dann haben wir wieder einen alles umfassenden Krieg. Jeder der das nicht gut heißt hat Chance eine Kehrtwende herbei zu führen indem er für eine Abschaffung des Islam in Europa votiert und das auch mit Nachdruck zum Ausdruck bringt.

      Gefällt 2 Personen

    • Vox schreibt:

      Richtig!

      Der Islam und seine Vereinigungen, wie Ditib, ZdM, Mili Göros sind, bzw. wären nach GG Art. 9 Abs. 2 verboten. Aber wer hält sich denn noch an geltendes Recht und setzt dieses auch durch?

      GG Art. 9 Abs. 2:

      „Vereinigungen, deren Zwecke oder deren Tätigkeit den Strafgesetzen zuwiderlaufen oder die sich gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder gegen den Gedanken der Völkerverständigung richten, sind verboten.“

      Folglich ergäbe sich daraus ein generelles Kopftuchverbot gem. StGB § 86a:

      § 86a
      Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen

      „(1) Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer
      1. im Inland Kennzeichen einer der in § 86 Abs. 1 Nr. 1, 2 und 4 bezeichneten Parteien oder Vereinigungen verbreitet oder öffentlich, in einer Versammlung oder in von ihm verbreiteten Schriften (§ 11 Abs. 3) verwendet oder
      2. Gegenstände, die derartige Kennzeichen darstellen oder enthalten, zur Verbreitung oder Verwendung im Inland oder Ausland in der in Nummer 1 bezeichneten Art und Weise herstellt, vorrätig hält, einführt oder ausführt.

      (2) 1Kennzeichen im Sinne des Absatzes 1 sind namentlich Fahnen, Abzeichen, Uniformstücke, Parolen und Grußformen. 2Den in Satz 1 genannten Kennzeichen stehen solche gleich, die ihnen zum Verwechseln ähnlich sind.“

      Gefällt 2 Personen

      • Vox schreibt:

        Kemal Atatürk hatte seinerzeit eine einfach aber erfolgreiche Strategie gegen Kopftücher. Er sagte: „Jede Frau darf sich grundsätzlich kleiden, wie sie will. Nur Prostituierte müssen Kopftuch tragen … .“

        Gefällt 3 Personen

        • Maru schreibt:

          Das ist mal ein cleverer Ansatz, der die Ideologie der Islamisten gegen sie selber wendet.
          👍👍👍

          Liken

  2. Ulfried schreibt:

    Polit. Islam – Religiöse Normen nicht an die Stelle weltlicher Normen setzen!?!?
    (ich ahne wer der Verfasser dieses Beitrages ist)
    Wie verblendet muß eine Menschheit sein, die Welt vor Religion stellt? Weiß eigentlich irgendwer, was das Wort Religion bedeutet? Weiß eigentlich irgendwer, was das Wort „Welt“ bedeutet? Ich will es aussprechen:
    Religion ist die Verbindung mit Gott! Und zwar in Liebe.
    Was wäre Gott für ein elender Stümper, wenn ER Leben kreiert und dann dem einen Teil befiehlt den anderen zu töten? Wie es uns grad eben die Herrscher dieser „Welt“ befehlen). Kleine Menschen im Mutterleib töten? Derzeit überflutet uns eine verbrecherische Sekte die das lehrt. Die haben sich einen blutigen Götzen erdacht. Das muß ein schlechter Vater sein.
    Und um uns das Wort RELIGION begreiflich zu machen kleidete Gott Sein Wort in Fleisch und lehrte uns die Liebe zu Gott und zum Nächsten!
    Und so hat ER, Jesus, es uns gelehrt Lukas 10/27:
    „Er antwortete und sprach: Du sollst Gott, deinen HERRN, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüt und deinen Nächsten als dich selbst.“

    Was ist falsch daran, dieses Wort anstelle der falschen Welt- Lüge zum Leitwort und Dogma dieser verbrecherischen Welt zu erheben?
    Hätte sich die Menschheit statt der Welt- Lüge lieber dem Wort Christi anvertraut könnten noch viele Menschen leben, die leider ermordet wurden.
    ER Jesus Christus, Mein Gott lehrte mich:
    Johannes 14
    1 Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott und glaubt an mich! 2 Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten? 3 Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin. 4 Und wohin ich gehe – den Weg dorthin kennt ihr. 5 Thomas sagte zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie können wir dann den Weg kennen? 6 Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich. 7 Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen. 8 Philippus sagte zu ihm: Herr, zeig uns den Vater; das genügt uns. 9 Jesus sagte zu ihm: Schon so lange bin ich bei euch und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie kannst du sagen: Zeig uns den Vater? 10 Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch sage, habe ich nicht aus mir selbst. Der Vater, der in mir bleibt, vollbringt seine Werke. 11 Glaubt mir doch, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist; wenn nicht, dann glaubt aufgrund eben dieser Werke! 12 Amen, amen, ich sage euch: Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen und er wird noch größere als diese vollbringen, denn ich gehe zum Vater. 13 Alles, um was ihr in meinem Namen bitten werdet, werde ich tun, damit der Vater im Sohn verherrlicht wird. 14 Wenn ihr mich um etwas in meinem Namen bitten werdet, werde ich es tun. 15 Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten. 16 Und ich werde den Vater bitten und er wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben soll, 17 den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht und nicht kennt.
    Ich setze die einzige religiöse Norm anstelle der lügnerischen Welt- Verbrecher! Wer weiterhin so weltlich weitermachen will wie bisher, sollte sich nicht wundern, wenn er demnächst aufwacht und ein Messer an der Kehle hat.
    Diese Welt? Wird demnächst das Bargeld abschaffen und dann ist der Weg frei für den RFID- Chip. Schöne neue Welt. Ich bleibe bei meiner christlich- katholischen Religion.
    Auf Faschisten, Atheisten, Kommunisten bin ich als junger Mann hereingefallen. Die können mir alle am verlängerten Rücken …
    Ich vertraue auf Jesus Christus und auf die Mutter Gottes – Maria.

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  3. Ulfried schreibt:

    „Eine freie Gesellschaft lebt von einer freien Debatte, gerade dann, wenn es um eine totalitäre Bewegung geht, die im Namen von Religionsfreiheit und Toleranz an den Fundamenten unserer Gesellschaft sägt.“ ???
    Ich lach mich schlapp. Ich lebe nicht von Debatten sondern meine Lebensgrundlage ist:
    Nahrung, Kleidung Wohnung!
    Darüber debattiere ich nicht sondern sorge dafür, daß meine Lebensgrundlage erhalten bleibt. Wer wissen möchte wie ich das mache, gerne.

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  4. Vox schreibt:

    Was ist eigentlich der Unterschied zwischen politischem Islam und Islam? Ist der Begriff „politischer Islam“ nicht genauso redundant, wie „weibliche Frau“, „schwarzer Rappe“ oder „weißer Schimmel“?

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    • Semenchkare schreibt:

      Stimmt, Islam ist Islam und sonst garnichts.

      …Wir müssen aufpassen, dass die individuellen Freiheitsrechte uns nicht verlorengehen“, sagte Schröter im Dlf. Religiöse Normen dürften nicht an die Stelle weltlicher Normen treten. …

      Das Gegenteil wird von den politischen Alt-Parteien betrieben:

      Nun doch einer. Einstimmig (CSU-Stadtrat) beschlossen.
      Christen wählen ihren „Henker“….!
      Deutschland 2020!
      *****************************************************************

      17.01.2020, 20:59 Uhr

      CSU: Muslimischer Bürgermeisterkandidat in Neufahrn aufgestellt

      Es ist soweit: Die CSU hat ihren ersten Bürgermeisterkandidaten mit islamischer Konfession. Die CSU in Neufahrn bei Freising hat den Neufahrner Unternehmensberater Ozan Iyibas einstimmig gewählt. ….

      mehr hier:

      https://www.br.de/nachrichten/bayern/csu-muslimischer-buergermeisterkandidat-in-neufahrn-aufgestellt,Rnrcp12

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    • Ulfried schreibt:

      Genau oder wie nasses Wasser

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    • Freya schreibt:

      „Politischer Islam“ und „Islam“ trennen zu wollen und unterschiedlich zu definieren ist nur eine Nebelkerze der ganzen islamaffinen Umvolker. Daran sollen wir uns abarbeiten, während Millionen „gemäßigte Moslems“ unsere Grenzen stürmen. Mir würde noch „großer Riese“ und „kleiner Zwerg“ einfallen, um dieses Ablenkungsmanöver ad absurdum zu stellen. mpGF.

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      • Artushof schreibt:

        Liebe Freya, schau nur nach Belgien, dort hat der politische Islam ohne eine Maske bereits eine klare Ansage mit seiner Partei getätigt.
        „Das Ziel, Belgien als ersten islamischen Staat in Westeuropa auf den Weg zu bringen“.

        ,………..

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        • Ulfried schreibt:

          Und du hast recht Artushof. Ich hatte als Trucker viel in Antwerpen zu tun. Das ist die EU- Hauptstadt des Islam. Aber auch das französische Calais, Dunkirchen oder auch Marseille. Was ich dort erlebte, habe ich jetzt vor der eigenen deutschen Haustür. Mein wunderschöner Odenwald ist noch weitaus frei davon. Wir leben hier noch katholisches Christentum. Ich bete darum, daß das so bleibt!!

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    • Vox schreibt:

      Jetzt ist mir endlich der Fachbegriff dazu eingefallen: Pleonasmus.

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  5. Semenchkare schreibt:

    Stimmt! Fotographen und Videofilmer, also Tat und Zeitzeugen, stehen seit kurzem wieder auf der Abschussliste…

    Also: Aufnehmen, unter 4Augen teilen, aber Maul halten …..
    Wir kennen das noch zu gut !

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  6. Artushof schreibt:

    DER WOCHENRÜCKBLICK Von Hans Heckel
    Ein Kommentar auf:

    https://direktedemokratiefuerdeutschland.wordpress.com/

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    • Freya schreibt:

      Danke, lieber @Artushof, habs komplett gelesen. Wieder sehr gut der Hans Heckel. Sehr lesenwert, wie immer !
      Sei lieb gegrüßt von Freya

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  7. POGGE schreibt:

    WIE SICH MERKEL ALS FRIEDEN’S BRINGERIN FÜR LIBYEN AUFSPIELEN UND PROFILIEREN WILL !

    Jetzt hat wohl der Krieg in Libyen seinen Zweck erfüllt für die NWO, Der Krieg hat Haufen Leute Ermordet, dass Land Verbrannt und Alles umgestaltet, Jetzt wird Libyen in die neue „Neue Weltordnung (NWO)“ überführt ?!

    CIA-Agent Haftar ist der Darling der EU, um Libyen unter Kontrolle zu bringen !

    http://recentr.com/2020/01/20/cia-agent-haftar-ist-der-darling-der-eu-um-libyen-unter-kontrolle-zu-bringen/

    CIA-Agent Haftar ist der Darling der EU, um Libyen unter Kontrolle zu bringen !

    Kanzlerin Merkel lud ein zum Sondergipfel über Libyens Zukunft. Auch Putin kam.

    Die EU will in Libyen notfalls militärisch eingreifen, die dortigen Warlords umfunktionieren zu einer hübsch aussehenden Pseudoregierung, natürlich sollen die Flüchtlingsströme per Gummiboot enden und die EU will sich zu einer Mittelmeerunion ausweiten.

    Der Darling der EU ist General Haftar; dieser führt die Libysche Nationalarmee (LNA) an und kontrolliert 90 Prozent des Landes und alle wichtigen Erdölvorkommen, Raffinerien sowie Exporthäfen. Haftar wurde einst US-Staatsbürger und arbeitete einige Jahre lang für die CIA. In Libyen wurde er in Abwesenheit zum Tode verurteilt. Aus dem US-amerikanischen Exil unterstützte er 1996 einen erfolglosen Umsturzversuch gegen Gaddafi.

    2011 kehrte Haftar in seine Heimat zurück und beteiligte sich am Aufstand gegen Gaddafi. Er hat anscheinend auch bedeutende Kontakte zu Russland, weshalb Putin wohl auch keinen nennenswerten Protest übte bei dem Sondergipfel.

    Die große Mehrheit der Migranten/Flüchtlinge, die über das Mittelmeer Italien erreicht hatten, reisten aus Libyen an. Libyen wird von Schutzsuchenden aus vielen anderen Ländern wie Eritrea, Syrien, Ägypten, Nigeria und Somalia als Transitstaat genutzt. Nach offizieller Lesart handelte es sich bei dem Chaos in Libyen um das Ergebnis einer außer Kontrolle geratenen Regimewechsel-Aktion der USA und Großbritannien. Im Endeffekt müsste man aber sehr wohl in der Lage sein, die verschiedenen Gruppierungen, die sich in Libyen miteinander konkurrieren, zu steuern.

    Die Obama-Administration hatte den Krieg gegen Libyen frühzeitig begonnen mit der Unterstützung der sogenannten “Nationalen Libyschen Befreiungsfront” (NFSL). Die Publikation Pakistan Observer berichtete, dass hunderte Mitglieder von Spezialeinheiten der USA, Großbritannien und Frankreich am in “amerikanischen und französischen Kriegsschiffen und kleinen Marinebooten an den libyschen Häfen von Bengasi und Tobruk landeten.” Britische und französische “Sicherheitsberater” sollen ebenfalls Ausbildungslager in der von den Rebellen besetzten Region des Landes aufgebaut haben. Die damalige US-Außenministerin Hillary Clinton gestand öffentlich ein, dass die Vereinigten Staaten die Rebellen mit allen erdenklichen Mitteln unterstützen.

    Die NFSL erhielt in den internationalen Medien erhebliche Aufmerksamkeit; sie lancierte auch die Vorwürfe über Greueltaten. Eine Woche vor Beginn der großen Unruhen war es die National Conference of Libyan Opposition (NCLO) mit Sitz in London die den “Tag der Wut” forderte; nicht etwa die Libyer in den Straßen von Bengasi oder Tripoli. Die NCLO wurde 2005 in London geschaffen von Ibrahim Sahad und seiner National Front for the Salvation of Libya (NFSL), eine der führenden libyschen Oppositionsgruppen seit den 1980ern. Die Zeitungen Daily Mail und Daily Globe hatten berichtet, dass Sahads NFSL bereits in den 80ern mehrere bewaffnete Aufstände und Attentate gegen Gaddafi versucht hatte, während Aufzeichnungen in der US Library of Congress darauf hindeuten, dass die NFSL Unterstützung und Ausbildung von der CIA erhielt. Sahad leitete dann den Aufstand in Libyen von Washington D.C. aus, während er vor dem Weißen Haus den Konzernmedien zahlreiche Interviews gab.

    Der letzte Nationalkongress der NFSL wurde in den Vereinigten Staaten im Juli 2007 abgehalten. Der Nachfolger der Nationalfront wurde 2012 die Partei der Nationalen Front.

    Am 9. August 2012 wurde der Vorsitzende der Nationalen Front, el-Magariaf, zum Präsidenten des Nationalkongresses, und damit interimistischen Staatsoberhaupt, gewählt. Die Partei für Gerechtigkeit und Aufbau der islamistischen Muslimbruderschaft hatte el-Magariaf aus taktischen Gründen unterstützt, um später ihren Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten durchzusetzen. wikipedia

    Inzwischen kämpfen die Muslimbruderschaft, die beiden Allianzen „Würde” und „Morgenröte“ und die Terrororganisation „IS“ um die Macht im Land. Dazu gesellen sich verschiedene Milizen.

    Muslimbrüder

    Wie Peter Goodgame ausführlich dokumentiert hat, ist die Muslimbruderschaft eine geschätzte Geheimwaffe der Briten, Angloamerikaner, EU-ler und Russen ! Sowohl die CIA als auch die Britischen Geheimdienste und Russischen Geheimdienste hatten die Gruppe penetriert und benutzten sie im Kampf gegen arabischen Nationalismus

    “Die CIA folgte dem Beispiel des britischen Geheimdienstes und versuchte den Islam für die eigenen Ziele zu gebrauchen.” “Sie wollten einen charismatischen religiösen Führer finden, den sie bewerben und kontrollieren konnten und man fing an, mit Gruppen wie der Muslimbruderschaft zusammenzuarbeiten. Während des Aufstiegs von Nasser wurde die Bruderschaft verstärkt umworben von den westfreundlichen arabischen Regimen in Saudi-Arabien und Jordanien. Sie brauchten sämtliche mögliche Unterstützung von der Bevölkerung gegen den Aufstieg des von Nasser inspirierten arabischen Nationalismus um ihre Regime intakt zu halten.”

    Offiziell galt die Bruderschaft als verbotene Organisation, aber sie blieb einflussreich und aktiv in Ländern wie Ägypten und arbeitete gegen das säkulare Regime, oftmals Hand in Hand mit dem britischen Geheimdienst. Im Juni 1955 verhandelte der MI6 bereits mit der Bruderschaft in Syrien um gegen die neue Regierung zu agitieren, die starke linksliberale Tendenzen zeigte sowie die Bereitschaft, mit Ägypten zu verschmelzen. Die Bruderschaft wurde ein noch wichtigerer Partner nachdem Nasser die Übernahme des Suez-Kanal durch Ägypten angekündigt hatte. Vor dem ersten Weltkrieg pflegte der britische Geheimdienst Verbindungen mit der Bruderschaft durch den Agent Freya Stark, ein britischer Abenteurer und Autor.

    “Diese verdeckten Verbindungen wurden benutzt um die wachsende Präsenz der Deutschen in Nordafrika zu verfolgen und um informiert zu bleiben über die vielen unterschiedlichen politischen Bewegungen die entstanden,”

    hält der Aangirfan Blog fest.

    “Die Muslimbruderschaft hat sich in der muslimischen Welt verbreitet und sich verwandelt in eine Art muslimisches Äquivalent der westlichen Freimaurer-Bruderschaft. Sei wurde eine der ersten fundamental-islamischen Terrororganisationen.”

    Es ist gut dokumentiert dass Israel ebenfalls die Bruderschaft durch die Hamas unterstützt und finanziert hat, aber dieser unbequeme Fakt wird geflissentlich von den Konzernmedien ignoriert. Israels Untestützung der Hamas “war ein direkter Versuch, die Unterstützung für eine starke säkulare PLO zu spalten und zu verwässern durch eine konkurrierende religiöse Alternative,” erklärte ein ehemaliger ranghoher CIA-Funktionär gegenüber Richard Sale von UPI im Jahr 2002. UPI beschaffte Dokumente von dem israelischen Institute for Counter Terrorism, die enthüllen wie sich die Hamas aus Zellen der Muslimbruderschaft gebildet hatte. Der ursprüngliche UPI-Bericht wurde interessanterweise inzwischen aus den Archiven gelöscht. Israel und Jordanien unterstützten das Unterfangen der Bruderschaft, um Syriens säkulare Regierung im Jahr 1976 zu stürzen. Israel unterstützte Ausbildungslager für die Muslimbruderschaft im Libanon und in Jordanien nahe der syrischen Grenze. Innerhalb einer Zeitspanne von fünf Jahren tötete die Bruderschaft hunderte Alawit-Mitglieder von Assads regierender Ba’ath-Partei samt deren Angehörigen, Assads Leibarzt sowie mehrere sowjetische Berater, meldete Newsweek.

    Al-Kaida verurteilte offiziell die sogenannte Reform der Bruderschaft hin zur Gewaltlosigkeit und warf ihr vor, “den Islam verraten und ihren Dschihad beendet zu haben um politische Parteien zu bilden und moderne staatliche Einrichtungen zu unterstützen.” Die angebliche Nummer zwei der durch die CIA geschaffenen al-Kaida, Ayman al-Zawahiri, war als Teenager in Ägypten der Bruderschaft beigetreten.

    Osama Bin Ladens Mentor Abdullah Azzam war verbunden mit der Bruderschaft und der CIA. Azzam wurde laut Professor Barnett Rubin von der Columbia University als ein enorm wichtiger Partner betrachtet wegen dessen “engen Verbindungen zu der Muslimbruderschaft, dem saudischen Geheimdienst und der Muslim World League.” Osamas Famile hat ebenfalls Verbindungen: Mohammed Jamal Khalifa, sein Schwäger, war ein ranghohes Mitglied der Muslimbruderschaft im Libanon und leitete das Büro der Muslim World Legaue im pakistanischen Peschawar, von wo aus er in den 1980er Jahren Rekruten aussandte um die Sowjets in Afghanistan zu bekämpfen. Der angebliche Anführer der 9/11-Flugzeugentführer Mohammed Atta trat der Bruderschaft 1990 bei.

    “An jedem wichtigen Punkt auf Attas Reise steht die Muslimbruderschaft,”

    sagte ein ehemaliger CIA-Funktionär zu Seymour Hersh vom New Yorker im Jahr 2003. Die Muslimbruderschaft ist ein wichtiger Teil des globalen Geheimdienstkonglomerates und dessen langanhaltender Kampagne um islamischen Terror zu starten und auszubeuten.

    Quellen:

    The Muslim Brotherhood Sharks Are Circling In Egypt, Joseph Klein, NewsRealBlog, February 1, 2011.

    Richard Mellon Scaife: Who Is He Really? Edward Spannaus, The Executive Intelligence Review, March 21, 1997.

    Horowitz Funding Sources, University of Cincinnati Chapter AAUP, April 6, 2005.

    Report: Post-Mubarak regime seen as anti-West, aligned with Al Qaida, World Tribune, February 1, 2011.

    A democratic Egypt or a state of hate? Richard Cohen, The Washington Post, February 1, 2011.

    Peter D. Goodgame, The Globalists and the Islamists: Fomenting the “Clash of Civilizations” for a New World Order, Red Moon Rising, 2001.

    The use of the Muslim Brotherhood by MI6 and the CIA in Egypt, Syria and Iran, Aangirfan, November 29, 2005.

    Hamas history tied to Israel, Richard Sale, United Press International, June 18, 2002.

    Robert Dreyfuss, Devil’s Game: How the United States Helped Unleash Fundamentalist Islam, Metropolitan Books, October 13, 2005.

    Muslim Brotherhood vs Al Qaeda, IkhwanWeb (the official Muslim Brotherhood website), January 19, 2010

    The Syrian Bet, Seymour M. Hersh, New Yorker, July 28, 2003.

    Peter Lance, Triple Cross: How bin Laden’s Master Spy Penetrated the CIA, the Green Berets, and the FBI–and Why Patrick Fitzgerald Failed to Stop Him, William Morrow, 2006, p. 19.

    1987-1991: Bin Laden’s Brother-in-Law Khalifa Sets Up Al-Qaeda Fronts in Philippines, History Commons.

    Why Were Government Propaganda Experts Working On News At CNN? Fairness & Accuracy in Reporting, March 27, 2000.

    http://recentr.com/2020/01/20/cia-agent-haftar-ist-der-darling-der-eu-um-libyen-unter-kontrolle-zu-bringen/

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