So werden ungeborene, ungewollte Kinder „geschlachtet“

(www.conservo.wordpress.com)

Von iDAF *)

Fetozid als Mittel der Wahl

Verehrte Interessenten, liebe Freunde des iDAF,

am 28. Dezember begingen die Kirchen den Tag der Unschuldigen Kinder – ein vergessenes Fest, das an den Kindermord von Bethlehem erinnern soll. Es ist kein Zufall, dass wir an diesem Tag über ein Phänomen berichten, das nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit größere Ausmaße annimmt und zwar gerade in den westlichen Gesellschaften. Es zeigt auf Auswüchse der Reproduktionsmedizin und illustriert ein gerüttelt Maß Verlust an Menschlichkeit. Die Nachricht ist sicher keine angenehme Lektüre, aber Teil der Wirklichkeit, in der wir heute leben.

Wir wünschen Ihnen / Euch ein gutes neues Jahr. Bleiben Sie uns gewogen, wir haben noch manches vor.

Ihr iDAF-Team

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Zitat des Monats:

Geschenk und Auftrag

„Der Arbeitsauftrag an uns Ärzte lautet, die Mutter vor der Last eines kranken Kindes zu bewahren.“

Peter Mallmann: Therapie ist in den wenigsten Fällen möglich. LebensForum Nr. 54 (2000) S. 11-13. Hier S. 12.

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„Ich habe eine Überzeugung, die ich Ihnen allen mitteilen möchte: der größte Zerstörer des Friedens ist heute der Schrei des unschuldigen, ungeborenen Kindes. ….. Für mich sind die Nationen, die Abtreibung legalisiert haben, die ärmsten Länder. Sie fürchten die Kleinen, sie fürchten das ungeborene Kind. Und das Kind muss sterben, weil sie dies eine Kind nicht mehr haben wollen … ich bitte Sie hier im Namen der Kleinen: rettet das ungeborene Kind! … Denn das Kind ist das größte Geschenk Gottes für die Familie, für ein Volk und für die Welt.“

(Mutter Theresa von Kalkutta am 10. Dezember 1979 bei der Verleihung des Friedensnobelpreises in Oslo)

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Fetozid als Mittel der Wahl

Seit 2010 steigt die Zahl der in Deutschland durchgeführten Fetozide Jahr für Jahr an. Als Fetozid wird in der Medizin die Tötung eines oder mehrerer Foeten im Mutterleib bezeichnet, die meist im Rahmen von Spätabtreibungen nach positivem pränatalem Befund oder zur Reduktion einer Mehrlingsschwangerschaft nach künstlicher Befruchtung durchgeführt werden. Im kommenden Jahr wird das Thema nun den Bundesgerichtshof beschäftigen.

Der Grund: Mitte November verurteilte die 32. Große Strafkammer des Landgerichts Berlin zwei Gynäkologen wegen Totschlags zu Bewährungsstrafen von einem Jahr und neun Monaten sowie einem Jahr und sechs Monaten (Az.: 532 Ks 7/16).[i] Im Juli 2010 mussten die Ärzte eine Frau, die mit eineiigen Zwillingen schwanger war, wegen frühzeitig einsetzender Wehen in der 32. Woche entbinden. Bei einem der beiden Mädchen war zuvor eine Hirnschädigung diagnostiziert worden. Die Ärzte entschieden sich für einen Kaiserschnitt und entbanden zuerst das gesunde Mädchen. Anschließend töteten sie die lebensfähige Schwester, indem sie ihr eine Kalium-Chlorid-Lösung in die Nabelvene injizierten.

Wie der Vorsitzende Richter in seiner mündlichen Urteilsbegründung ausführte, sei dies rechtlich als „Totschlag im Sinne des § 212 Strafgesetzbuch zu werten“.[ii] Hätten die Ärzte dagegen das hirngeschädigte Zwillingsmädchen im geschlossenen Mutterleib getötet, hätte es sich – bei entsprechender Indikation – um eine rechtlich zulässige Spätabtreibung gehandelt.

Rechtlich zulässige Spätabtreibungen sind in Deutschland keine Einzelfälle. Als „Mittel der Wahl“ gilt dabei der Fetozid. Dabei „durchsticht der Arzt mit einer langen Nadel die Bauchdecke der Schwangeren bis er in die Bauchhöhle gelangt. Dann sucht er unter Ultraschallansicht das etwa kirschkerngroße Herz des Kindes, sticht zu und spitzt eine Kalium-Chlorid-Lösung hinein, die in hoher Dosierung jede koordinierte Kontraktion des Herzmuskels unmöglich macht. Nach ein bis zwei Minuten stirbt das Kind im Mutterleib an „Herzversagen“. Alternativ zu der Kalium-Chlorid-Methode wird beim Fetozid auch Luft in das Herz gespritzt (intrakardiale Luftinjektion) oder aber das Herz „punktiert“ (Kardiozentese).“[iii]

2010, dem Jahr in dem die Ärzte den vom Landgericht Berlin als Totschlag klassifizierten Fetozid durchführten, kamen auf deutschlandweit 109.506 vorgeburtliche Kindstötungen 346 Fetozide. Seitdem steigt ihre Zahl kontinuierlich an. Das Gesundheits- und Informationssystem der Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung (GSI) verzeichnet für das Jahr 2017 bundesweit 100.146 vorgeburtliche Kindstötungen, 656 davon per Fetozid.[iv]

Ein Grund für den Anstieg (2011: 441; 2012: 453; 2013: 541; 2014: 551; 2015: 620; 2016: 641)[v] sind vermutlich die Zunahme sogenannter „verspäteter Familien“ und in Folge dessen die vermehrte Inanspruchnahme künstlicher Befruchtung. Laut der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) „liegt die Rate von Mehrlingsschwangerschaften“ in Folge künstlicher Befruchtungen jedenfalls „über dem 20-fachen gegenüber denen bei natürlicher Empfängnis“.[vi]

Da Mehrlinge häufiger mit leichten bis schweren Handicaps geborenen werden, ein höheres Sterblichkeitsrisiko sowie eine höhere Krankheitsanfälligkeit besitzen, gefährden sie aus Sicht der Reproduktionsmediziner das Behandlungsziel einer erfolgreichen „Ein-Kind-Schwangerschaft“ und damit die Zufriedenheit ihrer Kunden. Und weil das so ist, betrachten Reproduktionsmediziner die Empfängnis von Zwillingen, Drillingen oder noch mehr Kindern, als „medizinische Fehlleistung“, die es durch „fetale Reduktionen“ zu korrigieren gelte.[vii]

Auch hier gilt der Fetozid als „Mittel der Wahl“. In aller Regel erfolgt er in diesem Kontext nach „technischen Gesichtspunkten. Das heißt, der Arzt tötet dasjenige Kind, welches für ihn mit der Nadel am besten zu erreichen ist. Nicht wenige Mediziner sind aber inzwischen auch für einen „selektiven Fetozid“ zu haben. Dabei tötet der Arzt im Anschluss an die pränatale Diagnostik das Kind, das die „schlechteste Prognose aufweist“.[viii] Die getöteten Kinder verbleiben dabei bis zur Geburt ihrer Geschwister im Mutterleib.

[i] Vgl. https://www.berlin.de/gerichte/presse/pressemitteilungen-der-ordentlichen-gerichtsbarkeit/2019/pressemitteilung.866852.php. Upload zuletzt am 6.12.2019

[ii] ebenda

[iii] Stefan Rehder: Gott spielen. Im Supermarkt der Gentechnik, München 2007. S. 199

[iv] Vgl. Tabelle 7.2z-1 a: Schwangerschaftsabbrüche (darunter Fetozide) in Deutschland (Wohnort- und Ereignisprinzip nach Bundesländern (Wohnortprinzip) – absolut/alle Altersgruppen, https://www.gsi-berlin.info . Upload zuletzt am 6.12.2019

[v] ebenda

[vi] Mehrlingsreduktion durch Fetozid vermeiden. Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG) 5/2017. https://www.dggg.de/presse-news/pressemitteilungen/mitteilung/mehrlingsreduktion-durch-fetozid-vermeiden-31/ Upload zuletzt am 6.12.2019

[vii] Vgl. Vortragsmanuskript: Prof. Dr. Hermann Hepp: Höhergradige Mehrlinge – Pränataler Fetozid. Vortrag auf der DGGG-Veranstaltung „Kinderwunsch in der Krise“ am 28. Juni 2005 in Berlin. S. 1.

[viii] Wie Anm. 3

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Wer ist iDAF?

Von Jürgen Liminski, Chefredakteur des iDAF

Die moderne Gesellschaft lebt bekanntlich von Voraussetzungen, die sie selber nicht geschaffen hat (vgl. Wolfgang Böckenförde). Diese Voraussetzungen entstehen vor allem in der Familie. Die Familie selbst wiederum lebt nicht autonom. Die Gesellschaft bietet ihr Schutz und Freiraum, um die Voraussetzungen für ein menschliches Leben in der Gesellschaft zu schaffen. Familie braucht Gesellschaft, Gesellschaft braucht Familie. Dieses Zusammenwirken ist grundlegend für das Allgemeinwohl und für das Wohl des Einzelnen. Ohne intakte Familie keine menschliche Erziehung, ohne Erziehung keine Persönlichkeit, ohne Persönlichkeit kein Sinn für die Freiheit (Kirchhof).
Die freiheitliche Gesellschaft ist auch die Grundlage für die soziale Marktwirtschaft. Die Schrumpfung und Unterjüngung der Gesellschaft bedrohen Wohlstand und Werte. Aber in der pluralistischen Medien-Gesellschaft ist die Wertedebatte schwierig. Das Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e.V. will die Zusammenhänge zwischen den Grundwerten heute, ihren geistigen Quellen und ihrer Bedeutung für die Zukunft einer liberalen Gesellschaft stärker ins Bewusstsein heben. „Nicht durch die Erinnerung an die Vergangenheit werden wir weise, sondern durch unsere Verantwortung für die Zukunft“ (George Bernhard Shaw).
Das Institut verfolgt bei seiner Arbeit vorzugsweise einen interdisziplinären Ansatz. Es ist partei- und konfessionsübergreifend. Es will die öffentliche Meinung, die „soziale Haut“ (Noelle-Neumann) befreien helfen von den Ausschlägen einer Ich-Gesellschaft. Ihre bevorzugte Methode ist die Verbreitung von Ergebnissen interdisziplinärer Forschung durch Teilnahme an Symposien, Kolloquien und an der publizistischen Debatte. Auf diese Weise sollen die Handelnden in Politik, Wirtschaft und Bildungswesen gestärkt, die Unentschlossenen und Nicht-Wissenden informiert werden. Die Initiatoren glauben, dass eine Wertedebatte von selbst entsteht, wenn die Zusammenhänge erkannt und der Mensch, insbesondere das Kind, in den Mittelpunkt der Gesellschaft gestellt ist. Das volle Entfaltungspotential des Menschen soll zum Zuge kommen.
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Herzliche Grüße, Jürgen Liminski, (Geschäftsführer iDAF)
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www.conservo.wordpress.com          21.01.2020

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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10 Antworten zu So werden ungeborene, ungewollte Kinder „geschlachtet“

  1. theresa geissler schreibt:

    Tja. Ich fürchte also, solche Methoden wie hier bezeichnet sind z. B. auch üblich in der Volksrepublik China, und zwar ‚en Masse‘.
    Ach ja, und dabei handelt es sich dort fast immer um MÄDCHEN, behindert oder nicht.
    Wird offiziell nicht genannt, denn, so heisst es, seit dem sozialistischen Sieg sind Männer und Frauen gleichberechtigt. Sicher…. Um aber halb-und-halb George Orwell zu zitieren: „Alle leute sind gleichberechtigt, aber Manche (Männer also) sind mehr gleichberechtigt als Sonstigen (Frauen).“
    Doch davon abgesehen: Es ist höchster Zeit, dass der ganzen Abtreibungspraxis bei uns im Westen viel und viel kritischer betrachtet wird: Wir möchten ja nicht so handeln wie die Schlächter dort, oder…?

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  2. Habenixe schreibt:

    Schockierende kulturelle Unterschiede
    warum es nicht funktioniert, konfliktfrei miteinander auszukommen
    Es ist ein Auszug aus einem sehr langen Artikel , wenn dringend erforderlich bzw. erwünscht,, dann setze ich die verlinkung nachträglich hinzu.
    Ich hoffe, es ist korrekt so.
    Ich bin mir nur unsicher, ob ich die Verlinkung durchführen darf.Gerne schreibe ich an Peter Helmes privat .
    Chinesischer Handel mit menschlichen Föten für den Verzehr aufgedeckt

    Von Yojana Sharma in Hongkong und Graham Hutchings in Beijing, 13. April 1995

    Abgetriebene menschliche Föten für den menschlichen Verzehr werden laut gestrigen Meldungen in Hongkong in der chinesischen Stadt Shenzhen für nur ein Pfund verkauft.

    Die Zeitung Eastern Express sagte, Journalisten ihrer Schwesterpublikation Eastweek seien nach Shenzhen gegangen, gleich jenseits der Grenze zu Hongkong, um zu sehen, ob Föten verkauft würden. Krankenhäuser in Shenzhen führten letztes Jahr 7000 Schwangerschaftsabbrüche durch, einschließlich einer Zahl von Frauen aus Hongkong, die billige Abtreibungen suchten.

    Im staatlich geführten Shenzhen-Gesundheitszentrum für Frauen und Kinder wurde eine Ärztin um einen Fötus gebeten. Am nächsten Tag überreichte sie dem Reporter „eine faustgroße Glasflasche, die mit daumengroßen Föten vollgestopft war.“

    Die Ärztin wurde mit den Worten zitiert: „Hier sind 10 Föten, alle heute morgen abgetrieben. Sie können sie haben. Wir sind ein staatliches Krankenhaus und verlangen nichts dafür. Normalerweise nehmen wir Ärzte sie mit nach Hause, um sie zu essen – alles gratis. Nachdem Sie nicht gut aussehen, können Sie sie haben.“

    An Privatkliniken könnten abgetriebene Föten zu Preisen zwischen 1 und 1,75 Pfund erworben werden, sagte die Zeitung. Es gab jedoch keine Beweise, daß Föten in große Mengen an Mittelsmänner für den Verkauf in Hongkong verkauft würden.

    Zou Qin, eine Ärztin, die an der Luo-Hu-Klinik in Shenzhen arbeitet, sagte, die Föten seien „nahrhaft“ und behauptete, in den vergangenen sechs Monaten selbst 100 gegessen zu haben.

    Sie sagte, die „besten“ seien erstgeborene männliche Föten von jungen Frauen. „Wir führen keine Abtreibungen durch, nur um die Föten zu essen“, sagte sie, fügte aber hinzu, die Föten wären „verschwendet, wenn sie nicht gegessen würden.“ Die Zeitung sagte, die Föten würden als Suppe gegessen, zusammen mit Schweinefleisch und Ingwer.

    Eine nur als Wang bezeichnete Ärztin von der Sin-Hua-Klinik in Shenzhen wurde mit der Aussage zitiert, die Föten seien vom Nährwert her „noch besser als Plazenten.“ „Sie können Ihre Haut glatter machen, Ihren Körper stärker, und sie sind gut für die Nieren“, sagte sie.

    Dr. Warren Lee, Präsident der Hong Kong Nutrition Association, sagte: „Föten zu essen ist eine traditionelle chinesische Medizin, die tief in der Folklore begründet ist.“ Jedoch betrachtete er die angeblichen Eigenschaften von Föten als wenig mehr als Altweibergeschichten. Andere sagten, die Praktik sei abstoßend.

    Der Verkauf und Verzehr von Plazenten ist in China üblich.

    Dr. Cao Shilin vom Hospital für chinesische Medizin in Shenzhen sagte, abgetriebene Föten würden zu Fabriken gebracht, wo sie für die Herstellung von Medizin verwendet werden. Sie wußte nicht, ob welche an Privatpersonen verkauft werden, aber sie sagte, daß mehr als acht Wochen alte Embryos, wenn sie nach chinesischen Begriffen als Föten eingestuft werden, wenig medizinischen Wert hätten. Sie hatte nichts davon gehört, daß Föten in Shenzhen verkauft würden, warnte aber davor, daß es bei den starken Arzneien, die bei Abtreibungen verwendet werden, gefährlich sei, sie zu essen.

    Eine Ärztin in Peking, die sich weigerte, namentlich genannt zu werden, sagte, Teile der Föten hätten medizinischen Wert, und nannte die Leber als etwas, das Anämie zu heilen helfen könnte. Aber Krankenhäuser in Peking hätten Öfen für die Vernichtung abgetriebener Föten, und sie hatte nichts davon gehört, daß sie für den individuellen Verzehr verkauft worden seien.

    Der Verkauf und Verzehr von Plazenten ist in China üblich, obwohl er von den Behörden mißbilligt wird. Nur Leute mit guten Verbindungen zur medizinischen Welt können sich Plazenten beschaffen, die zwischen 2,50 und 3 Pfund pro Stück kosten.

    Laut der traditionellen chinesischen Medizin wird es als besonders vorteilhaft für eine stillende Mutter betrachtet, ihre eigene Plazenta zu essen, weil sie ihre Milch verbessert. Sie wird für gewöhnlich in Form einer Suppe getrunken.

    Die Authentizität des Berichts wird von einem Kommentator im Forum China Daily akzeptiert, wo der Autor den Artikel des Telegraph zitiert und ihn verwendet, um Chinas Regierung zu verteidigen, wobei er sagt, daß der Artikel uns zeigt, daß das Essen menschlicher Föten „nur“ eine exzentrische kulturelle Praktik sei, keine Politik der Regierung
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    Dieserlei Gewohnheiten und ähnlichen Bräuchen aus jedweden Nichtdeutschen Kulturen kann ich absolut nicht zustimmen, ein Grund dafür, daß man Völker nicht vermischen sollte.
    Nur, was ich und die meisten Landsleute für absolut unvertretbar halten, gar unvorstellbar,
    heißt ja nicht, daß in unseren Landen unter den „Ladentischen“ nicht mit Föten gehandelt wird.
    Ich schließe nicht aus, daß die Pharmaindustrie sich nicht scheut, prima Geschäfte mit hohem Gewinn zu betreiben, die auf das Gleiche herauskommen .
    Es ist widerlich , aber Abtreibungen bringen Geld für Kosmetikfirmen, Pharmafirmen, Föten finden Wiederverwehrtung in Medizinprodukten , Cremes und u.a. auch in satanischen Sekten für abartige Rituale. Der Phantasie laßt freien Lauf…?
    Ein gesunder Mensch kann sich so was krankes gar nicht vorstellen…

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  3. Ingrid schreibt:

    Oh wie schrecklich, so etwas kann ich gar nicht lesen, das ist zu hart.
    Was sind wir Menschen nur für Bestien.
    Komisch, dass das nur an der weißen Bevölkerung praktiziert wird, es kommt keinem Mouslim in den Sinn einen Abbruch zu machen, bei den vielen Inzuchtschäden.

    Was denken sich diese Ärzte und Politiker dabei das zuzulassen, genau das erinnert an eine schlimme Zeit, wo man viele Versuche mit Ungeborenen gemacht hat.

    In China und Indien ist es an der Tagesordnung alles wegzumachen was einem nicht in den Kram passt. Gerade weibliche Föten werden immer noch abgetrieben. Ja wir nähern uns den anderen Unrechtsstaaten an. Denn wenn die Moral erst einmal weg ist, ist der Weg in die Willkür offen.

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    • Habenixe schreibt:

      Liebe Ingrid, ob Moslems das nicht praktizieren, da bin ich mir unsicher.
      Denn nichts ist unmöglich.
      Die „verunglückten“ Inzestkinder werden versteckt, das haben etliche Islamkritiker schon ans Tageslicht gebracht.Auch kann ich mir vorstellen, daß Frauen, die ungewollt
      (wo ist da schon Wille…?) schwanger werden, in den Selbstmord getrieben, verselbstmordet oder verjagt werden, eingesperrt werden bis Allah für sie eine Lösung gefunden hat. Ich schätze auch, daß Abtreibungen heimlich stattfinden bei „Engelmachern.“, Naturprodukte für eine Abtreibung gibt es ja, die nutzte man immer schon, auch wenn das Leben der Mutter dabei auf dem Spielstand oder sie selbst dabei sterben mußte.
      Und Versuche an Ungeborenen werden weiter gemacht. Welche auch immer.
      Wir erfahren dann davon, wenn eine sensationelle Operation am Ungeborenen das Leben desselben gerettet werden und es quasi gesund zur Welt kommen konnte.
      Was wissen wir schon…?

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