Ismail Tipi: Kopftuch und Schleier haben in Kindergärten und Schulen keinen Platz

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes

Hessischer CDU-Integrationsbeauftragter Ismail Tipi: „Vollverschleierung und Kopftuch haben nichts mit Religionsfreiheit zu tun“ – „Es geht um Schutz unserer Werte und unserer Demokratie, … um die Freiheit und Gleichberechtigung der Frauen“.

Ismail Tipi ist Landtagsabgeordneter (seit 09. Februar 2010) und integrationspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag. Er vertritt im Landtag den Wahlkreis 45 (Offenbach Land).

Begrüßenswert ist seine Grundhaltung in der Integrationspolitik. Er spricht Klartext, der von seinen politischen Gegnern kaum angreifbar ist:„Worauf warten wir noch? Wann fangen wir endlich an und handeln? Seit Jahren fordere ich ein Verbot der Vollverschleierung. Im letzten Jahr habe ich mich dafür eingesetzt, das Kopftuch an Grundschulen sowie an Schulen für Mädchen unter 14 Jahren zu verbieten. Doch noch immer ist nichts passiert. Jetzt haben sich einer Umfrage zufolge 57 Prozent der Bundesbürger für ein Kopftuchverbot an Grundschulen ausgesprochen. Daher fordere ich wieder: Wir sollten ein Verbot des Kopftuchs an Grundschulen prüfen und einführen und aufhören, nur darüber zu reden“ (Ismail Tipi).

Diese Zahl geht aus der Umfrage des Instituts YouGov hervor. Von den Wählern der CDU seien sogar 61 Prozent und von der FDP 64 Prozent dafür, ein solches Verbot einzuführen. Die Debatte ist neu entbrannt, nachdem das Parlament in Österreich ein Kopftuchverbot an Grundschulen beschlossen hatte. Ob so ein Verbot möglich ist, muss noch juristisch geprüft werden.

„Ich freue mich, dass diese Diskussion nun endlich in die richtige Richtung führt. Wir müssen endlich dafür sorgen, dass Kopftücher aus den Kindergärten und den Grundschulen verschwinden. Sie haben nichts mit Religion oder Religionsfreiheit zu tun. Es geht auch nicht um den Islam generell als Religion, auch das muss klar sein. Es geht vielmehr um die Selbstbestimmung und freie Entwicklung der Mädchen, ohne dass auf sie Druck ausgeübt wird, sei es durch die Eltern oder das soziale Umfeld. Die Kinder müssen sich frei entfalten können.“ (Quelle: http://www.ismail-tipi.de/aktuelles/ismail-tipi-kopftuch-und-schleier-haben-in-kindergaerten-und-schulen-k/)

Tipi ergänzte (auf seiner Homepage): „Ich finde es traurig, dass wir stellenweise scheinbar nicht mehr offen über Themen wie Verschleierungen und Kopftuch-Verbote diskutieren können, ohne dass es einen Aufschrei bzgl. rechter Hetze gibt. Seit Jahren spreche ich mich für ein Verbot der Vollverschleierung aus und setze mich für ein Kopftuch-Verbot an Kindergärten und Grundschulen ein. Das hat nichts mit einer rechten Einstellung oder gar Hetze zu tun. Vielmehr geht es um den Schutz unserer Werte und unserer Demokratie, der Freiheiten und in dem Zusammenhang um die Freiheit und Gleichberechtigung der Frauen. Die Vollverschleierung und auch das Kopftuch haben nichts mit Religion oder Religionsfreiheit zu tun…“ (Quelle: http://www.ismail-tipi.de/aktuelles/ismail-tipi-themen-wie-vollverschleierung-und-kopftuch-verbote-fuer-ju/)

www.conservo.wordpress.com   25.01.2020

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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4 Antworten zu Ismail Tipi: Kopftuch und Schleier haben in Kindergärten und Schulen keinen Platz

  1. […unter 14 Jahren verbieten …] Na, wenn das alles ist was im Zusammenhang mit der zunehmenden Islamisierung in Deutschland verboten werden soll, dann ist die Welt ja noch in Ordnung. Ich sehe nur noch schwarz – auch auf den Klassenfotos 2030.

    https://ludwigdertraeumer.wordpress.com/2018/12/02/klassenfoto-2030-in-berlin/

    Manchmal kann ich meine Wut über so viel Blödheit, die in Europa gewachsene Kultur durch eine Wüstenreligion zu ersetzen, die vlt.? vor langer Zeit den Kamelhirten das Leben in unwirscher Umgebung nützte, nur noch durch Satire bändigen. Des Nachts wache ich schweißgebadet nach einem Alptraum auf, der mir sagt – es ist keine Satire. Es ist die Zukunft der nächsten zwölf Jahre.
    Weiter wage ich nicht zu denken.

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  2. Ingrid schreibt:

    Das Kopftuch in Kindergärten und Schulen diskreminiert alle. Die Kinder des Islam genauso wie auch unsere Kinder.
    Jeder hebt sich von jedem ab und ein Miteinander wird schon gleich im Keime erstickt.
    Ich habe Filme aus Indonesien und anderen streng Islamischen Ländern gesehen und fast nirgends waren die Mädchen so früh wie bei uns unter das Kopftuch gezwungen.

    Das hier ist unser Land und unsere Kultur und jeder Fremde hat sich dem anzupassen.
    In Deutschland aber nimmt man uns unsere Rechte und Kultur und gibt für fremde Kulturen alle Werte hin, aus Selbsthass!!!!!!!

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