Vorsitzende des Deutsch-Israelischen Arbeitskreises unter Dauerbeschuss

(www.conservo.wordpress.com)

Von Albrecht Künstle

– „Sabine“ hieß der letzte Sturm, gegen Simone einer aus anderer Richtung

– Worin unterscheiden oder ähneln sich der „Judenstaat“ Israel und Deutschland?

Seit dem Jahr 1974 gibt es den Deutsch-Israelischer-Arbeitskreis Südlicher Oberrhein e.V. (DIA). Nach 44 Jahren wurde 2018 Simone Schermann zur Vorsitzenden gewählt – eine (säkulare) Jüdin aus Deutschland. Deren Familie hat wie so viele eine schlimme Geschichte, die in Yad Vashem dokumentiert ist. Die neue Vorsitzende trat ihr Amt an mit dem Wunsch, ohne Wenn und Aber an der Seite Israels zu stehen. Und seither hängt in dem Verein der Haussegen schief.

Der vorige Vorsitzende und wenige andere traten aus, opponieren aber weiter mit Unterstützung der Lokalpresse, allen voran die Lahrer Zeitung, penetrant von außen. Und schicken einen Gegenkandidaten für die nächste Wahl ins Rennen, welcher der Vorsitzenden Rechtsradikalismus(!) und zugleich Israelhörigkeit vorwirft.Die Frage, ist Antisemitismus „nur“ Judenhass hierzulande oder auch Israelfeindlichkeit, veranlasste mich zu ergründen, was denn Israel so verwerflich macht und von unserem Deutschland unterscheidet. Hier einige Vergleiche.

Israel und Deutschland haben wie wenige Länder der Welt keine Verfassung, nur ein Grundgesetz. Wir haben eines, Israel hat elf und eine Unabhängigkeitserklärung. Beide Staaten wurden in einem Mai gegründet, die Bundesrepublik 1949, Israel schon ein Jahr vorher.

Israel und Deutschland sind beide Demokratien, wobei es einen Unterschied gibt: Wir sind „umzingelt“ von ebenfalls demokratischen Ländern, Israel nur von ausschließlich autoritären Islamischen Staaten und dem Meer. Den „Judenstaat“ Israel würden sie gerne „ins Meer werfen“ – wenn sie könnten.

Israel und Deutschland sind säkulare Länder mit Religionsfreiheit. Wie bei uns gibt es dort zwar eine religiöse (?) Mehrheitsgruppe. Bei uns sind das (noch) die Christen, in Israel Juden von Geburt, die drei Viertel der Bevölkerung ausmachen. Aber in beiden Ländern spielt die Mehrheitsreligion keine dominierende Rolle, weil die Hälfte davon säkular orientiert ist. Wir haben keinen Christlichen Staat und in Israel keinen „Judenstaat“, auch wenn Theodor Herzl einen solchen wollte.

In Israel und Deutschland leben viele Migranten und behalten ihre Kultur – teilweise über Gebühr. In Israel sind es 21 Prozent muslimische Araber. Interessant ist, dass diese lieber im „Feindesland“ Israel leben als in ihren Nachbarländern. Nicht anders bei uns; trotz der gebetsmühlenartigen Diskriminierungsvorwürfe sind die Migranten lieber bei uns als in ihren Heimatländern. In Deutschland kommen zu Arabern noch sunnitische Türken, schiitische Perser, Ahmadiyyas aus Pakistan, Hindus aus Indien, Buddhisten aus Fernost, Allerlei aus Afrika und Volkszugehörige mit anderen Religionen hinzu. Israel wird oft „Schmelztiegel“ genannt, was sind dann wir? Jedenfalls sind beide Länder sehr „bunt“.

Israel und Deutschland haben einen enormen Bevölkerungszuwachs zu verzeichnen. Es sind Hunderttausende im Jahr, in Israel relativ gesehen noch mehr. Aber hierin gibt es einen bemerkenswerten Unterschied. In Israel wandern Juden zu, die es z.B. in Frankreich, aber auch bei uns, immer schwerer haben. In Deutschland nicht, sondern jene kommen, die den Juden in aller Welt das Leben schwer machen. Und innerhalb der beiden Länder sorgen die Nicht-Einheimischen für zusätzliches Bevölkerungswachstum. Bei uns sind es die Muslime aller Richtungen. In Israel die arabischen Familien, aber auch jüdisch Orthodoxe.

In beiden Ländern gibt es Aramäer, also Angehörige des Urchristentums. In Israel wurden diese Aramäer 2014 als eigene Bevölkerungsgruppe anerkannt. Deutschland dagegen nimmt das Hundertfache an Muslimen auf, welche Aramäer in ihren Heimatländern verfolgten.

Israel und Deutschland haben Soldaten außerhalb ihres Staatgebietes. Israel wird gerne als Interventionsmacht hingestellt, aber es beschränkt sich dabei auf Niemandsland auf der Westbank. Deutschland hat Soldaten in Afghanistan, Irak, Jordanien, Mali… Vielleicht verteidigt Israel seine Freiheit dort ebenfalls, wie wir es am Hindukusch tun?

Deutschland lebt mit seinen europäischen Nachbarn in Frieden – dank seiner kulturellen Wesensverwandtschaft. Auch die großen Konfessionen pflegen die Ökumene. Nur innerhalb des Landes beginnt ein anderer Konflikt – zwischen den unterschiedlichen islamischen Ausprägungen, zwischen Schiiten, Sunniten, Aleviten, welche die Polizei aber noch im Griff hat.

Israel dagegen wird immer wieder vom Gazastreifen aus mit (kleinen) Raketen beschossen, die aber nicht nur großen Schaden anrichten, sondern auch Menschenleben fordern. Große Raketen drohen aus dem Iran, dem unser (?) Bundespräsident zur Islamischen Revolution gratulierte. Doch Israel reagiert mit Luftschlägen gegen die Angriffsziele, es kann keine NATO anrufen.

Würde Deutschland mit solchen Raketen beschossen, würde vielleicht überlegt, was wir wieder falsch machten und die Parole ausgegeben, „die werden sich schon was dabei gedacht haben“. Aber selbst, wenn ein solcher Raketenbeschuss als feindlicher Angriff verstanden würde, wäre unsere Bundes(ab)wehr (?) kaum in der Lage oder willens, solchen Angreifern das Handwerk zu legen.

Weil es aber zwischen Israel und Deutschland mehr politische und kulturelle Übereinstimmung gibt als Gegensätze, stellt sich die Frage, was finden die Gegner der DIA-Vorsitzenden Schermann an ihr und an Israel so verwerflich? Kann es sein, dass diese nicht nur mit der einheimischen Jüdin und Israel, sondern auch mit unserem Land und dieser Kultur auf Kriegsfuß stehen? „Fragen über Fragen“, hätte Bertold Brecht geschrieben.

Ein Trost bleibt: Die Schermann-Gegner in Lahr schießen nicht mit Raketen, sondern nur mit „Giftpfeilen“. Bleibt abzuwarten, welche Geschütze sie in der nächsten Eskalationsstufe auffahren. Und ob die Lokalpresse weiterhin die Munition liefert.

www.conservo.wordpress.com       15.02.2020

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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11 Antworten zu Vorsitzende des Deutsch-Israelischen Arbeitskreises unter Dauerbeschuss

  1. Ulfried schreibt:

    „Deutschland lebt mit seinen europäischen Nachbarn in Frieden(…)“?
    Der BOMBEN Terror Deutschlands gg. Serbien des Rot grünen Schröder – Fischer-Regimes von 1999 lehrt mich da etwas ganz Anderes. Seit dem befindet sich Deutschland ständig im Krieg gg fremde Länder. Ja Israel wird permanent angegriffen. Doch Deutschland nicht, das ist der Unterschied.
    Vor ein paar Tagen sendete das ZDF einen Bericht über Aktionen des BND unter dem Decknamen „RUBICON“ und die Schweizer Firma CRYPTO AG, die BND und CIA gemeinsam betrieben. Da kamen ernst zu nehmende Kriegsverbrechen zu Tage. Im März will die Arge CRYPTOLEAKS darüber eine große Info Sendung ausstrahlen. Das kann ein gewaltiges Beben auslösen.

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  2. Ulfried schreibt:

    „Operation ‚Rubikon‘
    #Cryptoleaks: Wie BND und CIA alle täuschten“

    Wer das in seine Suchmaschine eingibt wird darüber mehr erfahren. Mal sehen, was ehemalige Geheimdienst- Koordinatoren wie Steinmeier und Schmidtbauer sich rechtfertigen. Übrigens, der ehem. Bundespräsident von Weizsäcker war in den 60er Jahren Direktor der deutschen Firma, die im Auftrag von MONSANTO das in Vietnam eingesetzte „ENTLAUBUNGSMITTEL“ AGEND ORANGE herstellte. Eigentlich gibt es viel zu tun für die Medien…

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  3. Ingrid schreibt:

    Ich muss dir recht geben Ulfried, denn eigentlich leben wir auch schon länger in Kriegszuständen. Die Angriffe auf uns, von wem auch immer, werden uns doch täglich präsentiert.

    Dazu braucht es noch nicht mal einen Krieg im herkömmlichen Sinne, dazu reichen auch Angriffe auf unsere Freiheit und Meinungsfreiheit.

    Aber ein sehr guter Bericht und er zeigt, die Israelis haben ähnliche Probleme wie wir nur mit anderen Vorzeichen, aber das israelische Volk hält zusammen, was man von unserer Politik, Religionen und auch der Bevölkerung nicht sagen kann.

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  4. Semenchkare schreibt:

    Die Israelies haben eine Regierung die die Interessen IHRES Volkes vertiritt. Was hat Deutschland? Eine Regierung, die die Interessen aller Minderheiten und aller Fremden ,gegen das eingeborene Volk, vertritt.

    Wikipedia:
    *************************

    Inhalt des Gesetzes

    Das Nationalstaatsgesetz enthält elf Artikel.[9]

    1. Grundprinzipien

    Das Land Israel, in dem der Staat Israel gegründet wurde, ist die historische Heimat des jüdischen Volkes. Dieser Staat Israel ist der Nationalstaat des jüdischen Volkes, in dem es sein Recht auf nationale, kulturelle, historische und religiöse Selbstbestimmung ausübt. Das Recht auf nationale Selbstbestimmung ist im Staat Israel einzigartig für das jüdische Volk.

    2. Symbole des Staates

    Der Name des Staates lautet Israel. Die Flagge ist weiß mit einem blauen Davidsstern im Zentrum und zwei blauen Streifen an den Rändern. Das Staatswappen ist die Menora, flankiert von zwei Ölzweigen und dem Schriftzug „Israel“ unter der Menora. Die Nationalhymne ist die HaTikwa.

    3. Hauptstadt

    Die Hauptstadt des Staates Israel ist das ganze und vereinigte Jerusalem (vgl. das Jerusalemgesetz von 1980).

    4. Sprache

    Die Amtssprache des Staates Israel ist Hebräisch. Arabisch hat in Israel einen Sonderstatus; der Gebrauch des Arabischen in Behörden wird von Einzelgesetzen geregelt. Der bisherige Gebrauch des Arabischen wird durch dieses Gesetz nicht eingeschränkt.

    5. Jüdische Einwanderung

    Der Staat ist offen für jüdische Einwanderung und die „Einsammlung der Exilierten“.

    6. Verbindung zum jüdischen Volk

    Es ist ein Staatsziel, die Sicherheit aller Mitglieder des jüdischen Volkes zu gewährleisten, die wegen ihres Judeseins oder wegen ihrer Staatsangehörigkeit in Gefahr oder in Gefangenschaft sind. Der Staat Israel vertieft die Beziehungen zur jüdischen Diaspora. Er bewahrt das kulturelle, historische und religiöse Erbe der Diaspora.

    7. Jüdische Siedlungen

    Der Staat Israel sieht im jüdischen Siedlungsbau einen nationalen Wert. Er ermutigt und unterstützt den Bau und die Konsolidierung jüdischer Siedlungen.

    8. Kalender

    Der Hebräische Kalender ist offizieller Kalender des Staates Israel. Daten werden nach dem Hebräischen und dem Gregorianischen Kalender angegeben; den Gebrauch beider Kalender regelt ein Gesetz.

    9. Unabhängigkeitstag und Gedenktage

    Der Unabhängigkeitstag ist Israels Nationalfeiertag. Staatliche Gedenktage sind: Tag der Gefallenen in Israels Kriegen und Tag des Gedenkens an Holocaust und Heldentum.

    10. Ruhetage und Sabbat

    Der Sabbat und die jüdischen Feiertage sind offizielle Ruhetage. Nichtjuden haben das Recht, ihre Sabbate und Feiertage zu befolgen; das Nähere regelt ein Gesetz.

    11. Unveränderlichkeit

    Dieses Grundgesetz kann nur durch ein neues Grundgesetz geändert werden, das mit Mehrheit in der Knesset verabschiedet wird.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Nationalstaatsgesetz_(Israel)

    Aus Sicht eines israeleis, ist das auch vollkommen OK.
    Was steht in unseren GG, das nicht mal durch Volkes Stimme legetimiert ist?

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  5. Dr. Gunther Kümel schreibt:

    Wieso bezeichnet Herr Künstle die Palästinenser in Palästina (Israel) als „Migranten“ ???
    Die Palästinenser leben seit Tausenden von Jahren in ihrer angestammten Heimat, es gab niemals eine „Einwanderun“ von Palästinensern nach Palästina..
    Die Palästinenser sind die Einheimischen, die Juden sind Eingewanderte, Migranten.
    .
    Palästina war um 1900 noch eine ethnisch weitgehend homogene Gesellschaft, es gab nur eine winzige Minderheit von orientalischen Juden, mit denen die Mehrheit in sicherem Frieden lebte. Es gab keine Spannungen. 30 Jahre später war das Land britische Kolonie (Völkerbundsmandat). Die Briten ließen „wohlwollend“ Einwanderung von Juden zu, und zwar gegen den erbitterten und vezweifelten Widerstand der Einheimischen, die bis zum Aufstand reichte. Die jüdischen Migranten wendeten brutalen Terror an, um die Einwanderung zu fördern. 1947 erklärte die jüdische Minderheit einfach einseitig den Staat Israel, der weite Teile der palästinensischen Gebiete einschloß und den Einheimischen großteils Ödland zuwies. Die Juden beriefen sich auf einen Plan, den die UNO zur Diskussion gestellt hatte, aber die UNO wollte nicht etwa vollendete Tatsachen zulassen, dazu hätte sie ja auch kein Recht gehabt.
    .
    Nach der Staatsgründung stellten sich die arabischen Nachbarn natürlich gegen dieses Unrecht, aber durch die Unterstützun des „Westens“ siegten die neuen Herren und vetrieben durch unvorstellbaren Terror etwa 800.000 einheimische Palästinenser, die seither in Flüchtlingslager dahinvegetieren. Viele haben sich in angrenzenden arabischen Ländern eine Existenz geschaffen. etliche leben als diskriminierte Minderheit im hutigen Israel, etliche sind in den besetzten Gebieten der Willkür und Brutalität der „Siedler“ (Migranten) ausgesetzt, oder sie vegetieren in Gaza, das ein fortgesetzt von Israel bekriegte und bombardierte Freiluftgefängnis darstellt.

    Gefällt 1 Person

  6. Thom Ram schreibt:

    Was lese ich hier, Herr Künstle? Die BRD sei eine Demokratie? Die BRD hat ein von den Siegern verfasstes Grundgesetz und eine von den Siegern installierte Verwaltung. Die BRD ist von Demokratie so weit entfernt als wie der Mond von der Sonne. Was an der umgeleiteten Spree abgeht, ist zwar für den Bürger verdammt teuer, ist indes nichts als Schmierentheater. Man kanzelt sich gegenseitig ab, blockweise wird geklatscht oder gebuht, es ist ein Affentheater, inszeniert, damit Bürger meine, dort werde um das Schicksal Deutschlands gerungen. Tatsächlich ist man in Berlin strikte weisungsgebunden an Washington D.C.
    Die gute Nachricht: Es macht den (noch leisen) Anschein, dass der deutsche Donald Trump, in Absprache mit Putin diesem seit 75 Jahre dauerden gespenstischem Treiben ein Ende machen wird.

    Was lese ich hier? „Das Land Israel, in dem der Staat Israel gegründet wurde, ist die historische Heimat des jüdischen Volkes.“ Jawohl, gegründet auf dem Blute der Einheimischen, der Palästinenser, auf Initiative lieber Anglikaner, angedacht um die Jahrhundertwende 18/19. Hitlerdeutschland dann fand die Idee prima, unternahm alles, dass Juden Deutschland doch bitteschön verlassen mögen, warum nicht nach Palästina. Frankreich zum Beispiel wollte sie nicht.

    Was lese ich hier? „Den „Judenstaat“ Israel würden sie (die arabischen Nachbarn) gerne „ins Meer werfen“ – wenn sie könnten.“ Das ist falsch kolportiert. Die originale Rede lautete, sinngemäss, dass die israelische Regierung hinweggefegt werden sollte. Es handelt sich um eine typische MS-Verdrehung.

    Was lese ich hier? Israel werde von den Palästinensern permanent angegriffen? Was würdest du tun, wenn du im weltgrössten Ghetto leben würdest, mit Grenzen, die zu überqueren der DDR alle Ehre gemacht hätten, immer wieder nicht etwa von ein paar Raketen beschossen, sondern von Kampfbombern bombardiert, bei Demo an der Grenze den Bruder oder Onkel verloren, dank israelischem Sniper, abgeschnitten von menschenwürdiger Versorgung. Was würdest du tun? Däumchen drehen und zuschauen wie deine Familie dahinsiecht? Als junger Mann hätte ich auch Raketchen rübergeschickt. Aber es ist ja klar: Palästinenser sind eben mordlüstige Arschlöcher, gelle.

    Einfach mal die locker hocker flexiblen Grenzen Israels von 1949 bis und mit heute vergleichen. Fällt etwas auf, vielleicht? Wo bleiben die Einheimischen? Ja, die Palästinenser?

    Ich habe nichts gegen Israel, ich habe nichts gegen Juden, kenne welche, gute Menschen.

    Bei Geschichtsschreibung sollte sich Mensch an die Tatsachen halten. Seit zehntausenden von Jahren wird die Geschichte von den Siegern geschrieben, und stets ist sie zu 1/3 wahr, zu 1/3 verdreht, zu 1/3 gelogen…und das Beste ist: Was wirklich wichtig zu wissen wäre, das wird schon gar nicht erwähnt.
    Bitteschön, die offizielle Geschichte Deutschlands des letzten Jahrhunderts ist genau nach diesem Muster verfasst.

    Nebenbei: Ich bin nicht links, nicht rechts, ich habe Schweizerpass und tue schlicht mein Mögliches, die Wahrheiten hinter all dem Lügenfilz zu finden.

    Und noch. Ich kenne Berichte, da Palästinenser und Juden nachbarlich und auch familiär in Eintracht leben (lebten). „Lebten“ darum, weil der Friede zerstört wurde. Ich verrate nicht, von welcher Seite her.

    War eine hübsche israelische Ministerin. Sie sagte, sinngemäss: „Palästinenser? Otterngezücht. Auszurotten“. Bei anderer Gelegenheit entfiel ihrem hübschen Munde: „Palästinenser? Gibt es nicht.“

    Hatte hier einen israelischen Gast, ein junger, akademisch Gebildeter. Sein Geschichtsverständnis: „Ja, wir haben 600’000 Palästinenser vertrieben. 200’000 sind zu uns zurückgekehrt. Die Frage lautet: Wer ist stärker.“ Thema erledigt, ich fragte nicht weiter.

    Nun indes aber einen Blick auf das, was wahrlich zukunftsweisend ist:
    https://bumibahagia.com/2017/06/29/die-israelitin-und-die-palaestinenserin-feuriges-feuer/

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    • Ingrid schreibt:

      Oh, mann Thom Ram, warum denn so aggressiv, das sind doch schon die anderen.

      Jeder hat doch seine Sichtweise, das muss man tolerieren.

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      • Thom Ram schreibt:

        Danke, Ingrid, dass du mich auf meine Aggressivität hinweisest. Ich habe nochmal durchgelesen. Habe ich jemanden persönlich angegriffen? Finde nichts.
        Habe ich jemanden diffamiert? Finde nichts. Was die hübsche israelische Regiererin damals von sich gab, das ist autenthisch, ich habe nichts draufgesetzt.
        Aggressiv? Bin ich völlig plöte? Wo war ich aggressiv?

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  7. Thom Ram schreibt:

    Noch einen
    https://bumibahagia.com/2019/01/10/ein-nazi-faehrt-nach-palaestina/
    Fini. Wer in bumibahagia.com in der Suchfunktion „Palästina“ eingibt, stösst auf mehr.

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