Von Merkels und der Medien Gnaden – Mit Thüringen hat das offizielle Demokratieverständnis in Deutschland seinen absoluten Tiefpunkt erreicht

(www.conservo.wordpress.com)

Von Hans-Rolf Vetter*)

Die Vorgänge in Thüringen, die aus meiner Sicht einem linken Putsch gegen das parlamentarische System gleichkommen, haben bei mir nunmehr die schlimmsten – nicht nur die gewohnten schlimmen – Befürchtungen hervorgerufen. Die neue SED mit Merkel an der Spitze schafft sich offensichtlich ein nachhaltiges Ermächtigungsgesetz. Da muss einem – auch angesichts des galoppierenden Niedergangs der Industrie (siehe Daimler AG) – angst und bange werden. Allmählich bricht alles weg, was diese Bundesrepublik groß gemacht und für Stabilität gesorgt hat.

Die sozialistische Einheitsfront hat mal wieder zugeschlagen. Und jeder Schlag dieser Einheitsfront respektiert die parlamentarischen Gepflogenheiten, das freie Gewissen der Parlamentarier und den demokratischen Anstand immer weniger. Gerne lässt man auch in plumper, selbstverständlich sich stramm antifaschistisch gebender Überzeugung selbsternannte SAs aufmarschieren, unbescholtene Bürger terrorisieren und parlamentarisch in geheimer Wahl zustande gekommene Ergebnisse der nur ihrem Gewissen verantwortlichen Abgeordneten einfach mal mit Druck von der Straße, übler Hetze vom linken Mob und mithilfe pharisäerhaft unerträglicher Selbstgefälligkeit „revidieren“. Wenn von der Staatsratsvorsitzenden im fernen Afrika der Befehlausgegeben wird, alle Entscheidungen wieder „zurück zu nehmen!“ und unliebsame Ergebnisse einzudampfen, dann ist auf die zu rückratlosen Winzlingen verkommenen Untertanen schlichtweg Verlass.

Das alles ist zwar im höchsten Maße (z.Zt. noch) verfassungswidrig, aber was soll`s! Was in Deutschland aktuell als verfassungskonform gilt, das wird ja nicht über die geschriebene Verfassung, Linguistik und wissensbasierte Sachlichkeit oder im Rahmen eines sensiblen professionellen Diskurses von erfahrenen, ausschließlich am „Geist“ des Grundgesetzes orientierten Verfassungsjuristen definiert, sondern inzwischen ganz real über eine an den Trögen der Macht hängende Politiker- und Journalistenkamarilla, der das Gemeinwohl und der Innere Friede schlichtweg „schnurz und piepe“ ist. Und diese Spalter-Kamarilla wird nun mal seit spätestens 2015 von der Entourage des Merkelismus mit ihren partiell überflüssigen „Eliten“ in Funk, Fernsehen, Printmedien, Schulen, KiTas, öffentlicher Verwaltung und den neuen grünen (natürlich konsequent veganen!) Speckgürteln in den westdeutschen Metropolen gebildet.

Diese nachgerade gehätschelte und gezüchtete Einfalts-Spezies des Merkelismus bzw. des damit verbundenen „teutschen KiTa-Sozialismus“ (Hackordnung in der Spielecke) übt sich schon lange in einem bescheidenen geistigen, dafür umso lautstärkeren Totalitarismus. Denn in der neuen Zeit kommt es nicht mehr so sehr auf Reflexion und Seriosität an – da kann dieses sozialpsychologisch und kognitiv weitgehend verkorkste Personal ohnehin schon lange nicht mehr mithalten und will es infolgedessen auch gar nicht mehr – sondern es geht lediglich um den eigenen Machterhalt und die dazu notwendige Entschiedenheit, seine moralische Gewalttätigkeit auch in kompromissloser gegen Andersdenkende umzusetzen. Respekt vor politischen Minderheiten darf frau sich da auf keinen Fall leisten.

Die neue Gesinnungskultur

Die Geschichte, gerade die deutsche, lehrt, dass bei einer solchen, fachlich-sachlich vollständig entkernten, dafür umso machtgieriger und hysterisch angelegten Gemengelage noch jede(r) Einfaltspinsel*in hat mitmachen dürfen. Generell betrachtet haben es zudem alle Wegbereiter*Innen von Diktaturen noch nie mit den Fakten, mit der grundständigen Anerkennung des demokratischen Gegners oder dem Nachdenken über die schlussendlichen Folgen ihres schändlichen Gesinnungshandelns besonders ernst genommen. Im Gegenteil: Camouflage, Diffamierung des Gegners, moralische Überhöhung der eigenen Position, geschichtliche Unkenntnis oder deren Umdeutung und ein rücksichtsloser Durchsetzungswille gehören zum erprobten Arsenal dieser links- wie rechtsradikalen Klonkrieger und ihrer nicht minder degenerierten Gesinnungsgenossinnen. Beispielhaft aktuell Anja Reschke und der Erich Mielke des militanten öffentlichen Gesinnungsgebahrens Georg Restle von der ARD. Hochrangige Journalisten, die sich in einem zur Neutralität verpflichteten Medium unhinterfragt als Chefideologinnen inszenieren dürfen und dies auch noch offenherzig verkünden.

In diesem Zusammenhang darf auch gerne mal – wie von dem neuen Prototyp der rasant erstarkenden weiblichen Klonkrieger, einer MdL namens Susanne Helling-Wessow ganz praktisch vorgeführt – jeder persönliche Anstand verloren gehen, vor allem dann, wenn frau von ihrer KiTa-Spielecken-Gruppe, ihrem Polit-Büro und ihrer vernebelten Aufmerksamkeitsblase dafür auch noch frenetisch gefeiert wird.

Dass hier in ekelhafter Weise einerseits die Ästhetik des Faschismus immer mehr Pate steht und andererseits dieser Widerspruch, sich als antifaschistisch zu definieren und SA- und SS-Methodiken zu pflegen, von der öko-sozialistischen Linken nicht einmal ansatzweise selbstkritisch wahrgenommen wird, zeigt, wie degeneriert große Teile des bundesdeutschen Politiksystems und seine Claqeure bereits degeneriert ist. Tiefer geht´s kurz vor dem Eintritt in die Diktatur selbst nun wirklich nicht.

Noch besser ist es selbstverständlich, über den persönlichen Antifa-Einsatz im Parlament hinaus auch das kollektive Schwingen der Nazi-Keule zu praktizieren. Zwar sollten jene, die diese Diffamierung des politischen Gegners quasi mantra-artig wiederholen – und damit im Übrigen die Greueltaten des Nationalsozialismus verniedlichen und dessen Opfer schändlichst verhöhnen – wegen notorischer Dummheit zu mindestens 20 Stunden Nachsitzen in Politischer Bildung verdonnert werden; und gleich noch mal 20 Stunden dran hängen müssen, in denen sie gezwungen wären, sich mit dem Stalinismus, den Moskauer Schauprozessen, mit der chinesischen Kulturrevolution oder den „Killing Fields“ systematisch auseinandersetzen zu müssen. Aber wir leben ja im Reich der Hyperbekloppten und Hypermoralisten, denen die willfährigen ÖRM zusätzlich entweder begeistert eine eigenen Plattform für ihre Obstrusitäten vermitteln; oder die von diesen selbst als geistig minderbemittelte Kommunikationsklone und Polit-Clowns – bitte das Denken vor dem Einschalten der ÖRM komplett einstellen –„ausgebildet“ worden sind.

Dass in Deutschland 75 Jahre nach dem Untergang des Nationalsozialismus jüdische, konservativ-liberale Mitbürger und Mitbürgerinnen, Bürgerrechtler und Wirtschaftsvertreter wieder Angst vor einem fehlgeleiteten links- wie rechtsradikalen Mob haben müssen, das lässt sich in Worte eigentlich schon längst nicht mehr fassen. Und verstehe daher wer will!

Praktiziertes Parteien- und Parlamentsverbot

Ganz zu schweigen davon, dass einem Viertel der aktiven Wähler einer immerhin demokratisch gewählten Partei unter dem durch bewusstes Framing in Szene gesetzten Etikett, dass das alles faktisch Nazis seien und insofern auch nur von Nazis gewählt würden, jegliche parlamentarische Berechtigung abgesprochen wird. Das bedeutet faktisch ein Parteienverbot für ca. 24 Prozent der Wähler in Thüringen! Aber das macht selbstredend auch hier wieder alles nix! Denn als Mehrheitsmeinung auch i.S. der Verfassungskonformität gilt ja neuerdings, was geistig verzwergte Politik-Repräsentantinnen wie KGE, Elmar Brok oder Tobias Hans an selbstgefälligem Sendungsbewusstsein als Hetzer und Spalter so von sich geben.

Und warum eigentlich auch erst so mühsam auf die dafür vorgesehenen Initiativen und Prüfungen des Verfassungsschutzes warten, wenn frau das doch qua richtiger Gesinnung und Geschlecht von vornherein in vielseitig bejubelter Selbstjustiz einfach über Nacht erledigen kann. Nach dem Motto: „Ich kenne nur noch die neue SED 2.0, aber keine Verfassung mehr“! Welch` eine wunderbare Reminiszenz an die deutsche Geschichte!

Nach den bereits vor Monaten durch die linken Mainstream- und die öffentlichen-rechtlichen Gebührenzwangs-Medien zur ersten Entscheidungsschlacht für den Merkel`schen Neo-Sozialismus erklärten Wahlen im Oktober 2019 ist Thüringen nun erneut zu einer wichtigen Etappe für die Einleitung einer weiteren – bislang allerdings „sanften“ – Diktatur auf deutschem Boden geworden. Im neuen ZK der DDR 2.0 – als dem zentralen Steuerungsorgan der „Großen Transformation“ (Peter Helmes) bzw. der nachhaltigen Unterwanderung, De-Stabilisierung und Usurpierung des Parlamentarismus – sitzen alle Fraktionen des einen großen linksideologischen Lagers der neuen SED:

Von einer nunmehr sich offen als Genossin outenden Kanzlerin mit dem verdächtigen Titel „Mutti“ über den Märchenerzähler Robert, die einfältige Annalena, Katja die Rote – auch als Meuchlerin von Sarah Wagenknecht bekannt, denn die war einfach zu professionell aufgestellt, zu reflektiert und zu gebildet für die „Linke“ – einem Genossen namens NoWaBo, der es in früheren Zeiten mit Haushaltsdisziplin nicht sonderlich ernst genommen hat, des Weiteren die als personifizierten Furie auftretenden Saskia, den eitlen Christian, den Täuscher und Selbstverleugner, den neunmalklugen Kevin als Vertreter eines unwissenschaftlichen Sehnsuchts-Sozialismus – und den halten viel für einen Marxisten, mehr Bescheuertheit geht wirklich nicht, aber das ist ein anderes Thema – bis hin zu den kleinen Scharfmachern wie Peter Tauber oder dem Männermodel mit dem maßgeschneiderten Konfirmandenanzug, dem Heiko, der im Nebenjob trotz seiner, immer wieder von neuem eilfertig und selbstsüchtig vorgeführten Inkompetenz auch noch als strammer Außenminister fungiert.

Und dann sind da noch einige Politbüro-Kandidatinnen wie der Fürstbischof Bedford-Mainstrohmer, Luisa von den „Fjutschas“, ein nicht näher identifizierbares, da vermummtes Subjekt (m/w/d?) aus dem Hambacher Forst sowie die stramme Marietta mit den stahlblauen Augen, der selbsternannte Gott „seriösen“ (haha) Journalismus – siehe das Interview mit Kanzler Kurz – Klaus der Ankleber oder der Vertreter des heiligen Zorns, ein gewisser Peter mit dem Tarnnamen „Frey“ – letztere allesamt verdiente Vertreter der öffentlich-„rechtlichen“ Hetzmedien bzw. der „geistig-ideologischen Inzuchtvereine“ ARD und ZDF, die inzwischen allzu gerne von der Leine gelassen werden. Tja, sollen sich ja noch ihre Sporen verdienen! Oder zeigen, dass sie ihre üppigen späteren Pensionseinkünfte heute schon „wert“ sind?

Die Allianz der Anti-Aufklärer

Es ist dies die selbst ernannte „Brandmauer“ der heiligen politisch-moralischen Inquisition, die Kampffront der Anti-Aufklärer und der sich selbst zur Elite des Systems zählenden deutschen „Neo-Demokraten“, die sich über guten Sold und satte Pensionen verdingenden Landsknechte und Markentenderinnen der ebenfalls neuen KomIntern aus UNO, Brüssel, sattem Finanzkapital a la Soros, noch satteren Wohlfahrtsstrukturen und sozialpädagogisch sozialisierten und öko-fundamentalistisch gezüchteten Neidern, Zu-Kurz-Gekommenen, Miesepittern und Oberlehrern.

Symbolisch für diese abgehobene grün-rot-rote Abzocker-Kaste a la „Wandlitz“ bzw. „Prenzlauer Berg“ steht die bereits erwähnte stramme Genossin Susanne Hellwig-Wellsow aus Thüringen, die einem aus einem demokratischen Wahlverfahren hervorgegangenen Ministerpräsidenten voller Verachtung einen Blumenstrauß meint, vor die Füße werfen zu dürfen. Aber Regelverletzungen und mangelndes Benehmen sind ja sowas von chic, dass sich Frau ihrer Sache bzgl. des nicht endenden wollenden Applauses von der „richtigen“ Seite, also von Mutti und Genossen, durchaus sicher sein kann.

Genauso symbolisch: Eine gewisse AKK hat den tatsächlichen Verfall der Demokratie in Deutschland ganz offensichtlich nicht richtig geschnallt und wird abgesägt. Man kann zu ihr stehen, wie man will, aber dass es sich bei AKK um eine hervorragende, sachorientierte Persönlichkeit handelt, um eine faire, um Ausgleich bemühte Parteichefin, eine loyale Dienerin ihrer herrischen Herrin, das zumindest steht außer Frage. Und dass so jemand mit gezielter Tücke als „führungsschwach“ insbesondere von „Mutti“ und Ihren „Entourage-Medien“ abgewatscht wird, weil sie sich konsequent demokratisch zu verhalten sucht; und dass sie auf`s Gemeinste eben durch diese, ihre moralisch hinterlistige Herrin ins offene Messer geschickt worden ist, das allein schon müsste jedem aufrechten Demokraten zu denken geben. Aber rührt sich gegenüber dem rücksichtslosen Gebaren von Angela der Machtgeilen Kritik? Pustekuchen. Und so hat eine AKK im System M der Kriecher und Gedemütigten selbstverständlich rein gar nichts mehr zu suchen. Bekommt noch einen Tritt verpasst, und das wars.

Wovor soll man mehr Angst haben? Vor dem Links- oder dem Rechtradikalismus? Klar doch: ein Höcke und sein rechtsradikaler „Flügel“ bedeuten eine latente Gefahr. Sie sind nun wirklich nicht nur unappetitlich, sondern in ihrer Dumpfheit und renitenten Lernunwilligkeit auch unerträglich. Aber ebenso klar ist doch auch: Von den Stalinisten, den Roten Garden und den Grünen Khmer, die sich heute in der Bundesrepublik eine Komfortzone geschaffen haben und täglich ungehindert Tausende terrorisieren dürfen, geht aktuell doch eine wesentlich größere Gefahr aus. Denn die militante öko-sozialistische Linke hat – mit dem Segen von ganz oben bis zum Bundespräsidenten, der nur 50 Prozent der Bevölkerung meint vertreten zu müssen – bereits von den Medien bis zur Straße auf ihre Umsturzziele hin mobil gemacht. Gnade uns Gott, wenn die Rechtsradikalen und wirklichen Neo-Nazis eines Tages konsequent nachziehen. Was bei den gegenseitigen Provokationen doch nur noch eine Frage der Zeit ist.

Was wird da nicht noch alles auf uns zukommen! Und die Frage lautet: Warten auf uns als der hoffnungslos versprengten bürgerlichen Minderheit dieses Landes ohne den bisherigen Schutzschirm von CDU, CSU und FDP nunmehr Dachau oder der Gulag? Oder als Kompromiss: die Psychiatrie?

Das eigentliche Problem sitzt ungeschoren weiter im Kanzleramt

Es ist nahezu unerträglich, ständig von neuem miterleben zu müssen, wie das seit Jahren schwelende eigentliche Problem der bundesdeutschen Demokratie, Kanzlerin „Mutti“, die kaltschnäuzige Verfassungsfeindin, nach wie vor gefeiert und mit Hilfe fragwürdiger „Umfragen“ gestützt und hofiert wird. Und ungeniert das Land an die Wand fahren darf. Ein Ausbund grenzenloser Machtgier und Illoyalität, geschützt von einem Cordon unterwürfiger Lakaien, an die sich selbst das Gros der Verfassungsjuristinnen nicht herantraut! Vielleicht ist diese imperiale Hofhaltung des Kanzleramtes unter der Knute des Merkelismus das Krebsgeschwür? Ganz sicher, die Geschichte wird über diese Kanzlerin eines Tages schonungslos zu Gericht sitzen! Aber vorher winkt u.U. noch der Friedensnobelpreis und außerdem: Was haben wir eigentlich heute(!) von dieser Gewissheit?!

Noch ist es nicht soweit. Aber: der öko-sozialistische Putsch, von oben inszeniert, weil dem inzwischen schwindsüchtigen Merkelismus die Fälle davon schwimmen, ist in sein erstes praktisches Umsturz-Stadium eingetreten. Das komplett entgrenzte System M versucht sich erbarmungslos an der Macht zu halten. Und die z.Zt. angewandte Methodik ist die der „gelenkten Demokratie“.

Vor diesem Hintergrund müssen alle gegenläufigen demokratischen Prozesse bis hin zum Verfassungsbruch eingefangen, revidiert, „rückgängig“ – welch eine entlarvende Selbsteinordnung im Übrigen – gemacht werden. Da kann auf eine reflektierte AKK – die ebenfalls mehr und mehr zum Symbol des Scheiterns einer „Demokratie mit Anstand“ wird – keinerlei Rücksicht mehr genommen werden. Das hört die Solidarität abrupt auf. Ab heute wird erbarmungslos „herausgeschnitten“ (Elmar, der große Europäer), da muss auf Teufel komm raus „geopfert“ werden. Und das ist auch nur allzu „gerecht“: Denn viel zu viele Schmarotzer und Nichtskönner hängen ja an diesem System. Und sie tun wahrlich alles, sich täglich als servile Mitläufer und devote „Untertanen“ zu outen. Das darf doch nun wahrlich nicht ohne Anerkennung bleiben.

Nüchtern betrachtet hat das System M insofern auch keine andere Chance mehr als den gezielten Putsch von oben einzuleiten. In der offenen, nach fairen demokratischen Regeln und im Rahmen rationaler Transparenz durchgeführten Feldschlacht würde es ansonsten nämlich seinem unrühmlichen Ende umso schneller entgegen gehen. Denn die Führung ist schwach, Visionen fehlen und die Mitläufer haben außer ihren Beinen nichts zu bieten und Mittelstand und Erwerbsbevölkerung müssen weiter ausgebeutet und deren noch positiv bilanzierten Ergebnisse mit dem bisherigen Schlendrian umverteilt werden. Berlin als Hauptstadt und Symbol dieses unappetitlichen Demokratieverständnisses ist schließlich ebenso Patenonkel wie Biotop dieses Systems.

Und dennoch: Das Ende des Merkelismus zeichnet sich unausweichlich ab. Nicht nur infolge des Abgangs der Patronin, sondern als desolates System, das in sich immer weiter wirtschaftlich, kulturell, sozial und vor allem politisch implodieren wird. Aber für Hoffnung ist umgekehrt immer noch wenig Anlass. Denn der Niedergang verläuft schleichend, ereignet sich nicht heute und nicht morgen. Vielmehr wird das wird noch eine ganze Weile dauern. Und es wird – wie schon zweimal in der deutschen Geschichte – gerade in der Schlussphase zu noch erheblich mehr Opfern und Verlierern kommen, sowie es vorübergehend auch einige mehr Gewinnerinnen dieser Günstlingswirtschaft geben wird. Auch letzteres gibt Anlass zu größter Sorge

*****

*) Zum Autor: Prof.i.R. Dr. Hans-Rolf Vetter lebt z.Zt. in Leonberg/BW. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Wiss. Sozialpolitik, Erwerbsbiographie, Mütter und Mediationsverfahren

www.conservo.wordpress.com       16.02.2020

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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16 Antworten zu Von Merkels und der Medien Gnaden – Mit Thüringen hat das offizielle Demokratieverständnis in Deutschland seinen absoluten Tiefpunkt erreicht

  1. Klaus Hildebrandt schreibt:

    Völlig richtig: „Das eigentliche Problem sitzt ungeschoren weiter im Kanzleramt!“
    Klaus Hildebrandt

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  2. Ingrid schreibt:

    Unser Übel gut in Worte gefasst Herr Vetter.

    Nur wie werden wir das Übel wieder los?
    Erst wenn ein ganzes Volk aufwacht, aufsteht und anfängt die verlogene Bande zu entfernen, dann kann etwas Neues entstehen.
    Eigentlich hat es uns unserer abhandengekommene Teil Deutschlands gezeigt, was wir tun müssen, aber scheinbar ist die Zeit dazu noch nicht reif und unser Land muss erst am Abgrund stehen.

    Aber die Angst scheint da oben schon umzugehen, das zeigt die Panik mit der agiert wird und die vielen Fehler die gemacht werden.

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  3. Semenchkare schreibt:

    Merkel mit ihrer Entourage treibt die Union seit Jahren auf den Weg, den die italienischen Christdemokraten genommen haben. Wie? Mit ihrer antidemokratischen caesarenwahnhaften Politik zum Schaden des deutsch Volkes. Die müssen entlich weg und es muß eine politische Wende durchgeführt werden!

    Er hier, er wird treffende Worte dafüer haben!
    ******************************************************

    Björn Höcke beim Kommunalwahlkampfauftakt in Kulmbach am 14.02.2020

    Björn Höcke unterstreicht in einer bemerkenswerten Rede zum Kommunalwahlkampfauftakt der AfD in Kulmbach die Bedeutung der kommunalen Politik und nimmt Stellung zu den Vorgängen rund um die Ministerpräsidentenwahl in Thüringen.

    68 min.

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  4. Semenchkare schreibt:

    Fundstück

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  5. Semenchkare schreibt:

    …ebenso wie in der AfD, die nur konkreter ist!
    Bosbach ,der einzige Unionler,den ich ob seinen Aussagen, persönlich mag!

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  6. text030 schreibt:

    „Mit Thüringen hat das offizielle Demokratieverständnis in Deutschland seinen absoluten Tiefpunkt erreicht…“

    Leider, nein! Den vorläufigen Höhepunkt. Das beweist jeder neue Tag.

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  7. francomacorisano schreibt:

    Man muss kein Fan von Höcke sein, aber ein Rechtsextremist ist er garantiert NICHT. Ich habe mir mal eine aktuelle Rede von ihm angeschaut:

    Broders hat Höcke als Nationalromantiker beschrieben. DAS ist die richtige Einschätzung

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    • Semenchkare schreibt:

      Es lohnt sich, bei youtube jede Rede von ihm anzusehen.
      Die nächste hält er morgen in Dresden bei Pegida.
      **********************************************************

      200. PEGIDA-Demo mit Björn Höcke in Dresden
      17. Februar-18:30 – 20:00
      200. PEGIDA-Demonstration, Gastredner u.a. Björn Höcke
      Datum & Uhrzeit:
      Montag, 17.2.20
      Uhrzeit:
      18:30
      Ort:
      Neumarkt
      Dresden
      Link zur Demo:
      *ttps://t.me/s/pegidaoriginal/1364

      https://www.journalistenwatch.com/demo/pegida-bjoern-hoecke/

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  8. greypanter schreibt:

    Dass ein Mann wie Prof.i.R. Dr. Hans-Rolf Vetter seinem Unmut über die politischen Verwerfungen der letzten Jahre in einem zu lang und zu polemisch geratenen Beitrag freien Lauf lässt, kann ich nachvollziehen. Die Bezeichnung ‚Verwerfungen‘ ist auch noch stark untertrieben. Es handelt sich um ein Erdbeben, das in seiner Wucht nur mit der Machtergreifung Hitlers zu vergleichen ist. Wie damals steht die Bevölkerung ungläubig da, schaut auf ihren reichlich gedeckten Tisch und denkt: ‚Es ist ja nichts passiert‘. Die Auswirkungen des bröckelnden Gebäudes ‚Demokratie‘ treffen den Einzelnen erst in einigen Jahren, doch die verloren gegangene Statik lässt den unaufhaltbaren Verfall erkennen.

    Damals haben viele jüdischen Mitbürger die Zeichen der Zeit erkannt und mit der Auswanderung in die USA die richtige Entscheidung getroffen. Heute sollte jeder, sofern er jung und unabhängig zu agieren vermag, Deutschland den Rücken kehren, bevor Republikflucht wieder als Verbrechen geahndet wird. Auf Besserung zu hoffen, habe ich aufgegeben.

    Wie sehr die permanente, linke Propaganda die Köpfe vernebelt, zeigt sich sogar im vorliegenden Beitrag von Herr Vetter, indem er schreibt:

    >> Klar doch: ein Höcke und sein rechtsradikaler „Flügel“ bedeuten eine latente Gefahr. Sie sind nun wirklich nicht nur unappetitlich, sondern in ihrer Dumpfheit und renitenten Lernunwilligkeit auch unerträglich. <<

    Ich hoffe, dass er noch zu Darstellungen fähig ist, die er mit Quellenangaben zu belegen vermag, anstatt den politisch dominierenden Trend unreflektiert nachzubeten, so quasi als kleines Opfer an den Mainstream und ohne die verheerenden Auswirkungen derartiger Kotaus zu bedenken.

    Ist auch er schon zum Opfer und Nachbeter des allgemeinen Geschwafels und Verleumdens geworden? Hat er noch nie von sogenannten U-Booten gehört, die von der Gegenseite in eine Partei eingeschleust werden, um diese lautstark in Verruf zu bringen? Als Kenner der internen Verhältnisse der AfD gehe ich von dieser Tatsache aus. Leider machen es die Gesetze fast unmöglich, solche U-Boote aus der Partei auszuschließen und es dauert oft Jahre, in denen diese Personen weiteren Schaden anrichten.

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  9. francomacorisano schreibt:

    Die Sozen liegen darnieder, aber die CDU ist auch nicht mehr weit entfernt davon…!

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  10. ceterum_censeo schreibt:

    „Klar doch: ein Höcke und sein rechtsradikaler „Flügel“ bedeuten eine latente Gefahr. Sie sind nun wirklich nicht nur unappetitlich, sondern in ihrer Dumpfheit und renitenten Lernunwilligkeit auch unerträglich. “

    – Meint der Verfasser das etwa ironisch??? –

    Wie ‚francomacorisano‘ vorstehend richtig sagt:

    Man muss kein Fan von Höcke sein, aber ein Rechtsextremist ist er garantiert NICHT. Ich habe mir mal eine aktuelle Rede von ihm angeschaut: …..

    In der Tat – ich habe mir die Rede in Kulmbach auch angeschaut. Un d ich kann NICHTS, aber auch GAR NICHTS an ‚rechtsextrmistischem‘ Gedankengut darin finden.

    Ich kann dem Verfasser darin überhaupt nicht folgen.

    Und für mein Empfinden gibt es ENTSCHIEDEN DUMPFERES und UNAPPETITLICHERES

    z.B. nur das Gebaren des schier unerträglichen SED – Kommunisten Rammerlow und dem – wie der Verfasser passend formuliert – “weiblichen Klonkrieger” , eine widerwärtige, durch und durch kommunistisch gefärbte “SED – Wollsau” (Satire!).

    Entschieden!
    Und leider wertet eine solche m.E. deplacierte Bemerkung den ansonsten durchaus zutreffenden Artikel leider ab. Schade.

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  11. ceterum_censeo schreibt:

    Wie man nach dem Putsch seine Haut rettet, und wie AKK Merkels Plan durcheinandergebracht hat-
    15.02.20 – Preußische Allgemeine Zeitung –

    DER WOCHENRÜCKBLICK

    Von Hans Heckel

    Nach dem Putsch folgen die Säuberungen. Es wird abgerechnet mit den Abweichlern. Früher brausten an solchen Tagen schwarze Limousinen durch die Straßen, denen grobe Kerle in dunklen Mänteln entstiegen und „Kommse mit, stellense keine
    Fragen!“ brummelten.

    Die Eingesammelten verschwanden in dunklen Löchern oder wurden gar gleich liquidiert.

    Diese Zeiten sind glücklicherweise vorbei. Heute rückt nur noch die Antifa an, beschmiert die Wände von Parteibüros und bedroht die Familie des Weggeputschten, derweil die Führer der siegreichen Putschisten das Land nach weiteren Opfern durchsuchen: „Als nächstes sind Kemmerich, Mohring und Lindner fällig, vorher geben wir keine Ruhe“, so Timon Dzienus, Bundesvorstandmitglied der Grünen Jugend.

    Auch der frühere CDU-Abgeordnete im EU-Parlament Elmar Brok möchte die Gunst der aufgewühlten Stunde nutzen und klar Schiff machen. Die letzten konservativen Dissidenten in der CDU will er jetzt „mit aller Rücksichtslosigkeit bekämpfen“, weil sie wie ein „Krebsgeschwür seien“, das man „abschneiden“ müsse.

    Wir sehen: Zumindest die Sprache hat sich seit der Epoche der schwarzen Limousinen kaum verändert. Wie es unter Stalin zur Zeit der berüchtigten Säuberungen zuging, beschreibt Wolfgang Leonhard in seinem Bestseller „Die Revolution entlässt ihre Kinder“ von 1955. Er erzählt dort, wie die Angeklagten in den berüchtigten Schauprozessen ihre Treue zum Regime und zur „gemeinsamen Sache“ beteuerten und wie manche sogar angebliche eigene Verfehlungen erfunden haben, weil sie hofften, per Selbstanklage ein milderes Urteil zu erwirken.

    Ria Schröder, die Chefin der Jungen Liberalen, hat ihren Leonhard offenbar gelesen. Beim Wahlkampf in Hamburg habe jemand sie als „Nazi“ verurteilt, verrät Schröder dem Netzportal der „Zeit“ und reagiert mit einem flehenden Plädoyer, das die erwähnte Selbstanklage gleich mit dem flammenden Treueschwur zur „gemeinsamen Sache“ verbindet. Schröder wörtlich: „Wir müssen aufmerksamer werden gegenüber den vielfältigen Wegen, die sich die AfD sucht, um demokratische Prozesse zu unterwandern, und uns darauf besser vorbereiten. Wir haben die Ereignisse in Thüringen nicht kommen sehen. Da waren wir nicht wachsam genug.“ Nicht „wachsam genug“ war laut Leonhard eine sehr beliebte Formel der abgenötigten „Selbstkritik“.

    Eines hat Ria Schröder auf jeden Fall gelernt: Wenn du vor dem Tribunal stehst, zeige bloß kein Mitleid oder gar Zeichen von Solidarität mit anderen Angeklagten. Im Gegenteil, schmeiß ins Feuer, wen du finden kannst. Die Ankläger mögen Denunzianten. So stellt die Jungliberale die (historisch wie weltanschaulich ziemlich sportliche) Gleichsetzung der AfD mit „Nazis“ im „Zeit-online“-Interview auch mit keiner Silbe in Frage und gelobt stattdessen „klare Abgrenzung“. Wir wollen hoffen, dass der Hechtsprung in den Staub die junge Frau noch einmal rettet.

    Es kommt halt darauf an, auch in der fast ausweglosen Klemme eine Spalte zu finden, durch die man entweichen kann. Annegret Kramp-Karrenbauer hat die Spalte gefunden, sehr zum Unbehagen der Kanzlerin.

    Angela Merkel hatte das nämlich ganz anders geplant, und zwar so: Nicht sie, sondern AKK sollte die kommenden Landtagswahlen für die CDU verlieren und dabei jedes Mal ein bisschen kleiner werden. Wenn es dann zur Kür des nächsten Kanzlerkandidaten der Union gekommen wäre, hätte die glücklose Parteichefin schon alle Federn verloren und wäre gar nicht mehr in Frage gekommen.

    Um ganz sicher zu gehen, dass AKK im Dreck landet, hat Merkel sie obendrein mit dem Verteidigungsministerium behängt. Kein Ressort ist verminter, keines gefährlicher als dieses, das fast alle seine Chefs in den Abgrund gezogen hat.

    (Dass von der Leyen danach trotzdem noch Karriere machen konnte, liegt nur an ihrer eigenen Chuzpe, die AKK fehlt, und daran, dass die meisten Medien den Berater-Skandal bemerkenswert tief gehängt haben.) Schließlich sollten die übrigen Aspiranten wie Merz, Laschet oder Spahn wild übereinander herfallen und sich dabei so hässlich machen, dass sie am Ende keiner sehen will.

    Dann – aber eben erst dann! – wollte die große Merkel majestätisch aus der Kulisse schreiten und huldvoll verkünden: „Kinder, ihr seht ja: Es geht nicht ohne mich! Also habe ich schweren Herzens beschlossen, mich aus Sorge um das Land und unsere Partei doch noch einmal in die Pflicht nehmen zu lassen und trete daher 2021 erneut zur Kanzlerkandidatenwahl an. Niemand soll glauben, dass mir dieser Entschluss leichtgefallen ist.“

    Mit diesen Worten wäre das Tor aufgestoßen zu weiteren vier Jahren Kanzlerschaft für Angela Merkel. Doch was ist mit der Groko? Die überlebt die Wahlen Ende nächsten Jahres doch auf keinen Fall, schon wegen des absehbaren Untergangs der SPD.

    Richtig, aber das kann Merkel egal sein. Selbst, wenn die Sozen 2021 aus dem Bundestag fliegen, braucht dies die Kanzlerin nicht zu kümmern. Sie kann ihre Macht danach auf eine solide Koalition aus Union, Grünen und Linkspartei stützen. Ein Bündnis, das in unseren bewegten Tagen bereits unübersehbar angebahnt wird.

    Und die CDU? Der geht’s schließlich auch immer schlechter. Na und? Ebenfalls kein Problem für Merkel: Der Niedergang der CDU läuft ja zeitversetzt zu dem der SPD ab, wird also etwas später zum Ziel kommen. Für Merkel wird’s noch reichen, glaubt Merkel.

    Übrigens ist man sich in der CDU gar nicht sicher: Hat Merkel die Partei zerstört? Oder ist nicht ausgerechnet sie die Klammer, welche die CDU zusammenhält, weshalb man den Tag ihres Abgangs eher fürchten als herbeisehnen sollte. Na?

    Was meinen Sie?

    Ich sage, die Frau ist beides, Zerstörerin und letzte Klammer zugleich. Die Kanzlerin erscheint in dem Spiel wie ein Riesenkraken, der das Schiff CDU zerquetscht hat. Nachdem es längst zerschmettert ist, wird das Wrack nur noch von den Tentakeln seines eigenen Zerstörers zusammengehalten. Erst, wenn der sich zurückzieht und dafür seinen Würgegriff löst, wird alles auseinanderfallen und auf den Grund sinken, wo die SPD dann schon eine Weile liegt.

    Die Kanzlerin benutzt die CDU sozusagen wie eine Endverbraucherin. Wenn sie 2025 tatsächlich in den Ruhestand geht, so ihr bisheriger Plan, kann die CDU ruhig verschwinden, denn dann hätte sie ja sowieso keine Verwendung mehr für diese Partei, also: Deckel auf und weg damit.

    Ja, so hätte es kommen sollen. Blöderweise hat AKK ihre triste Rolle in dem Ränkespiel viel zu früh durchschaut. Daraufhin hat sie den ganzen Zeitplan durcheinandergebracht und Merkel damit großen Kummer bereitet, denn nun beginnt das Gerangel um die Kanzlerkandidatur viel zu früh, was Merkel aus dem Rennen werfen könnte. Mit einem schnell berühmt gewordenen Wort der Kanzlerin möchte man sagen: Das, was AKK da getan hat, ist „unverzeihlich“ und müsste „rückgängig gemacht werden“.

    https://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/unverzeihlich.html

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    • Hans-Rolf Vetter schreibt:

      Genau so soll die Inszenierung ablaufen. Und es ist immer ja noch genügend Zeit, diese auch umzusetzen. Getrommelt wird ja bereits genug. Und es ist ein wirkliches – auch menschliches – Drama, dass außerr AKK offenbar niemand mehr in der CDU/CSU den Mut hat, diesem Spiel der „Schwarzen Witwe“ endlich entschieden entgegen zu treten. Die „Nibelungentreue“, geboren aus Opportunismus, Machtgeilheit und unendlicher Angst, hat insbesondere die CDU fest im Griff. Da reichen in der Tat inzwischen 20 Prozent kampfbereite Linke, um dieses System endgültig aus den Angeln zu heben.

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  12. ceterum_censeo schreibt:

    Und auch das paßt hierher:
    – noch so ein rückgratloser Hetzer von der ‚knapp 5 % – Partei‘:

    ‚fdp‘ minister Joachim Stamp, der im Kalifat Nordrhein-Kuffnuckistan auch Vize-Ministerpräsident des Islam Freundes Ali (a.k.a. ‚Armin‘) Al – Luschet ist,
    äußerte sich nun wie folgt: „Wer AfD wählt, wählt Faschisten“.

    „Wer heute noch AfD wählt, wählt Faschisten, und wer künftig noch AfD wählt, macht sich ‚mitschuldig‘ “ – was immer das heißen soll.

    Wie es aussieht, stößt sich der wackere MerKILL – Bückling daran, daß zuvor ein AfD – MdL das Gebaren MerKILL’SS in der ‚causa Thüringen‘ als Putsch – was es ist – und ‚Staatsstreich‘ bezeichnet hat.

    Weiteren Kommentar braucht’s da nicht. Ab in Richtung 3 %!

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  13. Habicht schreibt:

    Wem die ganze Hetze ,gegen rechts links und Mitte nützt, ist die Finanzoligarchie, die mit den Gründervätern der EU und nicht mit den gierigen Versagern und Größenwahnsinnigen in Brüssel ihre Pfründe mit Devisen Defizit verloren haben. Merkel ist eine von den UNO Finanzoligarchen. Die Linken sind ob ihrer Hirngespinste unwählbar, aber Diplomatie um Probleme zu lösen ist in Deutschland klein geschrieben. Mein Vater sagte mal, gib den Sozialisten Kapital, dann sind sie die Schlimmsten.

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  14. Aufbruch schreibt:

    „Viele Deutsche blicken heute irritiert, beunruhigt und besorgt auf die internationale Politik. Gerne denken wir dann, wenn nur alle vernünftig wären und so wie wir Deutsche, dann wäre alles gut.“ So das Statement unseres Herrn Bundespräsidenten auf der Sicherheitslonferenz. Ja, so geht Gehirnwäsche. Und der deutsche Michel ist wieder zufrieden mit seiner Regierung, die alles richtig macht. Nein, von Deutschland geht tatsächlich kein Krieg mehr aus. Man kann sich ja mangels funktionierenden Kriegsgeräts noch nicht mal verteideigen, geschweige denn angreifen. Und dennoch führt die deutsche Regierung einen Krieg. Einen Krieg im Innern. Angriffskriege gehen fast immer von Diktaturen aus. Auch der Angriffskrieg im Innern ist ein Krieg der Merkel-Diktatur gegen die einzige Opposition in diesem Lande, die vernichtet werden soll. Die Diktatur hasst die Opposition. Es ist aber auch ein Angriffskrieg gegen den Bürger, den diese Opposition verhindern will. Sie will verhinderm dass der Bürger weiter belogen, betrogen und für dumm verkauft wird und dass alle demokratischen Instrumente ganz abgeschaltet werden. Im Gegensatz zum Hitler-Regime, dass mit diktatorischen Mitteln Deutschland verherrlichen und größer machen wollte, zielt das Merkel-System darauf ab, Deutschland diktatorisch am Bürger vorbei als Nation von der Landkarte zu „radieren“, wie es Frans Timmermans plastisch ausgedrückt hat. Würde der Michel das doch endlich begreifen.

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