Alle Krisen wieder: Merkels Brandstifter als Biedermänner

(www.conservo.wordpress,com)

Von Gerold Keefer

Alle Krisen wieder: Merkels Brandstifter als Biedermänner.

Der bequeme Zugriff auf Dokumente einer aufschlussreichen Vergangenheit erlaubt es jedem, der sich die kleine Mühe macht, den Reinfall auf so manches salbungsvolle Politikerwort dieser Tage zu vermeiden.

Volksfreund Schäuble

„Aber vor allem gebührt unser Dank und unsere Anerkennung den Ärztinnen und Ärzten, Pflegekräften und den Gesundheits- und Sicherheitsbehörden, die täglich an die Grenzen ihrer Belastbarkeit gehen sowie all denen…“

So brachte es Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Schäuble in der Bundestagsdebatte am 25.03.2020 auf den Punkt und für diese Dankesworte gab es stehende Ovationen von den Abgeordneten aller Fraktionen.Wer wollte nun dem Herrn Bundestagspräsidenten, der noch dazu schwerbehindert im Rollstuhl sitzt, in der Stunde der nationalen – Verzeihung – multikulturellen Not in diese Parade fahren?

Gewiss es gab sie, die dunklen Flecken auf der Weste des betagten Herrn. Er war Kofferträger von Bimbes-Kanzler Kohl. Und Herrn Schreiber hat er doch ganz gut gekannt, auch wenn er das vor jenem versammelten Bundestag, einem Gremium, dem er heute vorsteht, leugnete. Legendär auch jene Fehde, die er sich mit der damaligen Schatzmeisterin der Bundes-CDU, Brigitte Baumeister, über die Verbuchung seines Koffergeldes lieferte.

Zehn Jahr zuvor deichselte er die Wiedervereinigung mit seinem Einigungsvertrag um die grundgesetzlich vorgesehene Volksabstimmung über eine neue Verfassung herum und ließ in seiner neuen Version der Präambel des Grundgesetzes die „nationale und staatliche Einheit“ zu Gunsten eines „vereinten Europas“ gleich mal unter den Tisch fallen.

Und als der stellvertretende CDU-Vorsitzende Lothar de Maizière Ende 1990 als hochrangiger Stasi-Spitzel aufflog, bagatellisierte er dessen geheimdienstliches Wirken als IM „Czerni“ und veranlasste damals den späteren Bundespräsidenten Joachim Gauck zur Entlassung zweier Mitarbeiter der Stasi-Unterlagenbehörde, die Gegenteiliges nachweisen konnten. Noch heute ist de Maizière übrigens mit Angela Merkel freundschaftlich bestens verbunden. Auch wenn diese in ihrer Biographie von Wolfgang Stock im Hinblick auf die Stasi-Zuträger der Ost-CDU mit dem Satz „Mit solchen Leuten konnte man sich nicht an einen Tisch setzen.“ zitiert wird.

de Maizière hatte seine Kanzlei jahrelang jedenfalls drei Stockwerke unter der Privatwohnung des Ehepaars Merkel/Sauer im Haus Am Kupfergraben 6 in Berlin Mitte. Ein Zufall dürfte das kaum gewesen sein. Sowohl diese freundschaftliche Beziehung als auch die Stasi-Profession ist bereits generationenübergreifend zu beobachten: Bereits Angelas Vater Horst hatte gemeinsam mit Lothars Vater und Stasi-Mitarbeiter Clemens nach dem Bau der Mauer erfolgreich die Spaltung der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg betrieben, wie sich in damaligen Berichten aus DDR-Zeitungen nachlesen lässt.

Nun könnte man das alles als kalten Kaffee bezeichnen, der spätestens in Corona-Zeiten längst in der Tasse eingetrocknet ist.

Wäre da nicht eine wenig bekannte Entscheidung aus dem Jahre 2007 als Schäuble Innenminister war. Damals wurde beschlossen, alle Schutzräume für die Zivilbevölkerung in Deutschland aufzugeben. Bemerkenswert ist diese Entscheidung vor dem Hintergrund, dass in jenen Jahren ein Raketenabwehrsystem der NATO unter Führung der USA vorangetrieben wurde. Die Gefahr eines Atomkriegs war also nie gebannt, nur die Schutzräume fürs Volk, die gibt es in Deutschland seither nicht mehr. Eine besondere Fürsorge für das eigene Volk hat Herr Schäuble damit jedenfalls nicht gezeigt.

Gleiches lässt sich auch von jener niederträchtigen Äußerung sagen, die er 2016 fünf Monate nach den massenhaften sexuellen Übergriffen auf der Kölner Domplatte tätigte:

„Die Abschottung ist doch das, was uns kaputt machen würde, was uns in Inzucht degenerieren ließe. Für uns sind Muslime in Deutschland eine Bereicherung unserer Offenheit und unserer Vielfalt. Schauen Sie sich doch mal die dritte Generation der Türken an, gerade auch die Frauen! Das ist doch ein enormes innovatorisches Potenzial!“

Abschottung, Corona, Corona, Abschottung – da war doch was? Ach ja, es gibt eine Reihe asiatischer Staaten, die sich unverschämterweise abgeschottet haben. Zufällig haben diese bisher kaum Todesopfer und verschwindend geringe Infektionszahlen zu melden. Von „degenerierender Inzucht“ ist in diesen Ländern übrigens nichts bekannt…

Dank offener Grenzen wanderten allein 2015 1.255 Migranten nach Deutschland ein, bei denen Tuberkulose diagnostiziert wurde. Unter allen in Deutschland geborenen Menschen gab es 2016 im Vergleich dazu nur 1.427 Fälle.

In einem Fall war ein unbegleiteter minderjähriger Flüchtling mit offener Tuberkulose zwecks guter Integration als Praktikant in einer Kita in Waldsee eingesetzt. In einem anderen Fall wurde ein Jugendlicher trotz positiver Diagnose versehentlich nicht isoliert und lebte monatelang mit seiner Familie in einer Flüchtlingsunterkunft in Köln, die zu dieser Zeit auch von Schulklassen besucht wurde. Und wer die Quelle des Tuberkulose-Ausbruchs an einer Schule in Bad Schönborn war, bei der 2019 über 100 Schüler und Lehrer infiziert wurden, blieb bisher offen.

Die Sorglosigkeit mit der diese Infektionsrisiken behandelt wurden, passen jedenfalls sehr gut ins Bild, das Politik und Behörden auch bei der COVID-19-Pandemie an den Tag legen.

Krankheitsminister Seehofer

Wer sich heute fragt, warum es in der Corona-Krise ein Wirrwarr von Zuständigkeiten, kaum klare Ansagen, wirre Zahlen und einen Mangel an Fachkompetenz gibt, dem kann möglicherweise Horst Seehofer Antwort geben. Immerhin war er von 1992 bis 1998 Bundesgesundheitsminister und man muss schon bis in die siebziger Jahre zurückblicken, um einen Gesundheitsminister mit ähnlich langer Amtszeit zu entdecken. In seine Amtszeit fällt ein Geniestreich: Die Abwicklung des Bundesgesundheitsamts, das dem politikgetriebenem Ministerium bis dahin dringend benötigten Sachverstand zur Seite stellte.

Als Seehofer 1993 wegen Fehlinformationen im Zusammenhang mit dem HIV-Bluter-Skandal in die Kritik geriet, suchte er einen Blitzableiter, den er beim Bundesgesundheitsamt fand. Zunächst wurde dessen Chef, Dieter Großklaus, gefeuert. Seehofer war das aber offenbar nicht genug. Es mag sein, dass beim Bundesgesundheitsamt so manches im Argen lag, viel schlimmer als es gegenwärtig beim RKI zugeht, kann es aber nicht gewesen sein.

Die ZEIT berichtete seinerzeit von einer Expertenanhörung wie folgt:

„Unter den 43 geladenen Sachverständigen gab es keinen, der uneingeschränkt gutheißen mochte, was Seehofer will: die Hinrichtung des Bundesgesundheitsamtes in Berlin.“

Spätestens heute wissen wir, warum die Experten dieser Meinung waren.

Dieter Großklaus, der letzte BGA Präsident, kommt in einem Papier aus dem Jahre 2012 zu folgendem Resümee:

“Auch noch nach 18 Jahren einer Neuordnung und in Kenntnis der Aufgabenstellung der Nachfolgeeinrichtungen bleibt festzustellen, dass bei Erhalt des Bundesgesundheitsamtes und nach erfolgter interner Reorganisation alle gegenwärtigen Aufgaben und Pflichten optimal zu erledigen gewesen wären.“

Seehofer war es auch, der den Einstieg in die medizinische Mangelwirtschaft erschuf und damit die Medikamentenherstellung im Ausland beförderte. Noch in den neunziger Jahren wurden 80% der pharmakologischen Wirkstoffe in Europa und Nordamerika hergestellt. Mittlerweile dominiert China die Herstellung, Indien folgt mit einigem Abstand. Die kostenorientierte und gewinnmaximierte internationale Arbeitsteilung kommt dem Sparzwang entgegen, gefährdet aber Qualität und Versorgungssicherheit erheblich.

Lobbyminister Spahn

Wer sich fragt, was Gesundheitsminister Spahn neben einer Bankkaufmannslehre, einem Fernstudium der Politikwissenschaft und der Teilnahme an der Bilderberg-Konferenz 2017 noch so alles für den Beruf Gesundheitsminister qualifiziert, stößt schnell auf den Namen Max Müller.

Bis vor kurzem war dieser Herr Müller im Vorstand der Versandapotheke DocMorris und früher traf man sich gemeinsam mit Jens Spahn und Eckart von Klaeden bei der Jungen Union in Hannover und später auch beim Gesprächskreis „Politik & Wein“. Man nimmt sich vor „die Gesundheitsbranche ein bisschen aufzumischen“. In diesem Umfeld wurden auch die Jungtalente Theodor von und zu Guttenberg sowie der frühere Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) gesichtet.

Gemeinsam mit Müller und dem Büroleiter des damaligen Bundestagsabgeordneten Spahn, Markus Jasper, wurde Spahn Eigentümer der Lobby-Agentur Politas, die u.a. Pharmafirmen zum Kundenkreis zählte.

„Das war eine Dummheit. Ich hätte Markus einfach Geld leihen sollen“, wird Spahn zitiert.

Betrachtet man die Äußerungen, die Spahn noch kurz vor dem Ausbruch der Corona-Krise im Land öffentlich tätigte und die Tatsache, dass in Deutschland eine angemessene Vorbereitung zur Bewältigung der Krise fehlt, war das wohl nicht seine letzte Dummheit …

Risiko-Studien ignoriert!

Wer nun die Regierung angesichts einer in Geschwindigkeit und Tragweite kaum vorhersehbaren Pandemie zu entlasten versucht, muss in Anbetracht zweier Studien aus den Jahren 2012 und 2013, eines Besseren belehrt werden.

Die Studie ‚Pandemie durch Virus „Modi-SARS“’ aus dem Jahre 2012 wurde von einer Bundesbehörde, nämlich dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, verfasst und war als Bericht an den Bundestag nicht nur der Regierung, sondern auch alle Bundestagsabgeordneten verfügbar. In beängstigender Übereinstimmung mit dem gegenwärtigen Verlauf der COVID-19 Pandemie beschreibt diese Studie ein Krisenszenario wie folgt:

„Ein Impfstoff steht ebenfalls für die ersten drei Jahre nicht zur Verfügung. Neben Einhaltung von Hygienemaßnahmen können Schutzmaßnahmen in dem Sinne also ausschließlich durch Absonderung Erkrankter bzw. Ansteckungsverdächtiger, sowie den Einsatz von Schutzausrüstung wie Schutzmasken, Schutzbrillen und Handschuhen getroffen werden. Absonderung, Isolierung und Quarantäne sind aber nur von begrenzter Wirksamkeit, da schon bei Beginn der Symptomatik eine sehr ausgeprägte Infektiosität besteht.“

Das kommt einem doch in der Tat bekannt vor. Wohl ebenso bekannt wie folgende Schilderung aus der Studie ‚Pandemische Influenza in Deutschland 2020’ aus dem Jahr 2013:

„Bestimmte Verbrauchsmaterialien oder Geräte können nach dem Ausbruch einer Pandemie schnell knapp werden. Deshalb empfiehlt sich hier u. a. eine ausreichende Bevorratung, auch wenn Verbrauchsmaterialien regelmäßig erneuert oder Geräte in Stand gehalten werden müssen. Dazu zählen medizinische Einwegmaterialien wie Einwegspritzen, Atemmasken oder auch Desinfektionsmittel, medizinische Gerätschaften wie Beatmungsgeräte, technische Ausrüstung wie die Verteilung von Ausrüstung und Materialien optimiert werden.“

Diese zweite Studie stammt vom Fraunhofer-Institut für Naturwissenschaftlich-Technische Trendanalysen in Euskirchen und sagt die Pandemie sogar aufs Jahr genau voraus. Es gibt darin ein Szenario Nr. 3 „Wir sind auf alles vorbereitet“. Es ist das Szenario, dass die Bundesregierung seit Ende Januar verkündete und das offenbar Herrn Außenminister Maas dazu veranlasste noch Mitte März tonnenweise Schutzausrüstung an China zu verschenken, die kurze Zeit später Pflegern, Krankenschwestern und Ärzten im eigenen Land fehlte.

Die Realität erinnert allerdings eher an Szenario 1 „Krisenanzeichen trotz beherrschbarer Pandemielage“ oder gar 2 „Schlechte Vorbereitung führt zu Krise in Deutschland“:

Für das Szenario 1 lesen wir folgendes:

„Die Bereitschaft der Entscheidungs- und Funktionsträger, innovative Technologien und Strategien zur Wahrnehmung ihrer Aufgaben im Bevölkerungs- und Katastrophenschutz anzuwenden, ist gering. Für die Verteilung und Bevorratung technischer Ausrüstung, darunter auch effektives Ressourcen- und Logistikmanagement für betroffene Regionen und Krankenhäuser, existiert keine Strategie. Eine qualitativ hochwertige Lagebilderfassung in Echtzeit kann ihr Potenzial nicht entfalten. Trotz der umfassenden Pandemieplanung in der öffentlichen Verwaltung, insbesondere auf kommunaler Ebene, mangelt es bei der Umsetzung, da die Koordination fehlt: Es gibt kein durchgängiges nationales Krisenmanagement. Vor allem in der Zusammenarbeit von Bund und Ländern weisen die Entscheidungs- und Zuständigkeitsstrukturen Lücken auf.“

Das kann mindestens in groben Zügen für die gegenwärtige Realität bestätigen. Es bleibt zu hoffen, dass diese Situation durch schnelle Professionalisierung des Krisenmanagements nicht weiter in Richtung auf Szenario 2 eskaliert, das wie folgt beschrieben wird:

„Das medizinische Personal ist nicht flächendeckend für den Katastrophenfall geschult und die Kapazitäten der Krankenhäuser sind nicht auf die Anzahl der zu behandelnden Patienten vorbereitet, insbesondere da nicht genügend Intensivbetten zur Verfügung stehen. Eine Überlastung der Krankenhäuser ist die Folge. 103.000 Menschen können von der Influenza nicht geheilt werden und sterben.“

—–

PS: In einer aktuellen Mitteilung vom 26.03.2020 teilt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe Folgendes mit:

„Ob und welche Maßnahmen in den Ländern auf Grundlage der Risikoanalyse 2012 getroffen wurden, entzieht sich unserer Kenntnis.“

Nun, liebes Bundesamt, die aktuelle Lage gibt darauf erschöpfende Antwort. Man hätte in den vergangenen acht Jahren aber vielleicht auch mal nachfragen können.

www.conservo.wordpress.com     6.4.2020

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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14 Antworten zu Alle Krisen wieder: Merkels Brandstifter als Biedermänner

  1. gerdsoldierer schreibt:

    Nach der Corona- Infektion im Januar in München mußten die Grenzen zu Krisengebieten geschlossen werden. Nach Merkels Doktrin : alle Grenzen müssen für Migranten offen sein :
    Merkel ist ein Ideologe, frech wie oskar u. mit dickem Bauch.
    Spahn hatte mal eine eigene Meinung – inzwischen hängt er – hängt an Merkels Rock.

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  2. ceterum_censeo schreibt:

    Da ist kaum noch etwas hinzuzufügen:
    nur:

    Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz kritisiert, dass seine Risikoanalyse zu einer Pandemie aus dem Jahr 2012 ignoriert worden sei.

    – sh. nur – https://conservo.wordpress.com/2020/04/03/auf-dem-weg-in-die-knechtschaft/
    ceterum_censeo schreibt:
    5. April 2020 um 10:38 (ff.):

    – Diogenes, der Weise aber saß im Faß und sprach: “Ja, ja – das kommt von das!” (Wilhelm Busch) –

    Oder – wie war das noch mit den ‚drei Affen‘?
    In der Buntesregierung freilich scheints davon freilich einige mehr zu geben …. nur nicht so weise ……

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  3. uwe.roland.gross schreibt:

    Hat dies auf uwerolandgross rebloggt.

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  4. text030 schreibt:

    „Und als der stellvertretende CDU-Vorsitzende Lothar de Maizière Ende 1990 als hochrangiger Stasi-Spitzel aufflog, bagatellisierte er dessen geheimdienstliches Wirken als IM „Czerni“ und veranlasste damals den späteren Bundespräsidenten Joachim Gauck zur Entlassung zweier Mitarbeiter der Stasi-Unterlagenbehörde, die Gegenteiliges nachweisen konnten. Noch heute ist de Maizière übrigens mit Angela Merkel freundschaftlich bestens verbunden….“

    Danke, dass das hier noch einmal in aller Deutlichkeit angesprochen wurde. Als ich Lothar de Maizière vor etlichen Jahren eine Akte zu einem Betroffenen von DDR-Unrecht mit Verweisen auf seine Kanzlei vorlegte, hatte ich vergeblich auf Aufklärung gehofft. Leider hat man erfolgreich auf Zeit gespielt. Viele Zeitzeugen sind in der Zwischenzeit verstorben (wer mehr erfahren will, sollte das nachfolgende Buch studieren: https://www.amazon.de/Im-Visier-Chronik-einer-Flucht/dp/3940431141).
    Ich lernte den Autor bei einer Lesung nach dem Tod eines Freundes und Journalistenkollegen kennen, der im Kontext einer Stasi-Recherche ungeklärt verstarb. Die Nicht-Aufklärung all dieser Geschehnisse ist Teil der Probleme, die wir nun haben. Wer Interesse an diesen Vorgängen hat, kann mich gern kontaktieren.

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  5. altmod schreibt:

    Schäuble, den man seit der CDU-Spenden-Affäre ungestraft als korrupt bezeichnen darf, ist der gefährlichste Mann der Merkel-Kamarilla. Er gemäß dem „Inlandsprotokoll“ der Bundesregierung das zweithöchste Staatsamt inne.
    Der Bundestag hat die Grenze zur Beschlussfähigkeit bereits herabgesetzt. Schäuble, der Bundestagspräsident sagt zwar: „Wir müssen alles daransetzen, die parlamentarische Demokratie nicht außer Kraft zu setzen“. In Wirklichkeit will er anderes. Als nächsten Schritt möchte er eine Grundgesetzänderung, um ein „Notparlament“ einsetzen zu können.
    Wir erinnern uns an diverse Schäuble-Äußerungen z.B. im Zusammenhang mit der Euro-Krise, der Flüchtlings-Katastrophe usw., um bei ihm zu erkennen, was er im Grunde ist: ein Frondeur des Rechtsstaats und der bürgerlichen Freiheit.
    Mit „Gendarmen-Mentalität“ wäre der Charakter des früheren Bundesinnenministers unzureichend beschrieben. Ein Möchte-gern-Gewaltherrscher, der ohne Skrupel den Weg für ein Ermächtigungsgesetz 2.0 beschreiten würde.
    Darum reißt er zur Zeit sein Maul wieder auf, denn
    „Weil, wenn die Krise größer wird, werden die Fähigkeiten, Veränderungen durchzusetzen, größer.“

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  6. ceterum_censeo schreibt:

    Und vorhin gehört: MerKIll : „Corona – NOCH mehr „E Uropa!“

    Diesem Monstrum ist wirklich nicht mehr zu helfen!

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    • ceterum_censeo schreibt:

      Ja, wirklich, da sieht man, wie schwer ihr das Denken fällr:

      Wer mit einem viel zu schwachen Hirn alles vom Ende her denken muss, bei dem verkotet, pardon, verknotet sein Gehirn völlig.

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  7. gerardfrederick schreibt:

    Es gibt leider nicht genug Bäume —–

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  8. Aufbruch schreibt:

    Diese Analyse stellt eindeutig klar, dass die Politik schon seit Längerem darauf hin arbeitet, dem deutschen Bürger zu schaden. Nicht nur die Politik, sondern auch die System-Medien. Die Menschen werden derart belogen uind betrogen, dass man eigentlich nur noch das Prädikat Mafia für dieses Polit/Medien-Kartell benutzen muss. Vor allem seit der Kanzlerschaft Merkels schlidderte Deutschland von einer Krise in die andere. Nicht von ungefähr, nein. „Alle Krisen wieder: Merkels Brandstifter als Biedermänner“ Aber das stimmt nicht ganz. Urheber aller Krisen war Merkel selbst. Und sie selbst ließ sich immer wieder als Managerin dieser Krisen feiern. Nartürlich immer mit standing ovations dieser Bidermänner. Und diese sind nicht nur in der Union. Es gibt wohl eine parteiübergreifende, die AfD ausgenommen, Einigkeit darüber, dass Deutschland abgeschafft werden muss. Anders kann man das, was in diesem Lande unter Merkel passiert, nicht deuten.

    Deutschland ist nicht mehr fähig, sich selbst zu verteidigen, da die Bundeswehr systematisch, aber dennoch mit viel Geld, ruiniert wurde. Die deutchen Grenzen wurden geöffnet und ein „Flüchtlings“-Tsunami losgetreten, der das Land mit Migranten flutete und dabei ist, das Soziasystem zu zerstören. Die Merkel’sche Energiewende stranguliert den Bürger mit immensen Kosten und der Gefahr eines Black-Outs. Die entfachte Klima-Hysterie demontiert Deutschland als Industrie-Standort mit entsprechenden Folgen. Und nun das Coronavirus. Keinerlei Vorsorge. um solch einem Ereignis entgegenzutreten und es zu bewältigen. Weder gibt es genug medizinische Kapazitäten, noch genügend medizinische Gerätschaften und Hilfsmittel, wie beispielsweide Mundschutzmasken. Wenn das stimmt, dass die AfD sich dem Bundeskanzleramt angeboten hat, 50 Millionen Masken in Fernost zu besorgen und das nicht angenommen wurde, ist das ein Skandal, der Köpfe rollen lassen müsste. Wir haben es mit einer Polit/Medien-Clique zu tun, die von außen gesteuert, nur ihre eigene Pfründe sichert und den Willen ihrer Auftraggeber erfüllt. Hierzu gehört auch, die AfD zu beseitigen, da sie die Weltregierungsträume nicht mitträumen will. Der Bürger selbst spielt schon lange keine Rolle mehr. Für Merkel schon gar nicht.

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    • gerardfrederick schreibt:

      Als der Sieg der Alliierten trotz deren unbeschreiblicher Brutalität und Zerstörung es nicht geschafft hatte uns auszumerzen, mussten die jüdisch-anglo-amerikanische Welt sich was anderes ersinnen und zwar die Salamitaktik. Erst die unbegrenzte Gehirnwäsche und Kriminalisation alles deutschen, inklusiv der grossartigsten Militärs und Kriegshelden seit den Zeiten Sparta´s. Dann die Abschaffung aller weltführenden Technologien und Industrien, 2-takt-Motorradindustrie, Flugzeugbau, Forschung in ALLEN Feldern,, Elektronikindustrie, Computerindustrie, Machinenbau, Schwerlaster, Bahn- und Lokomotivenbau, Atomindustrie, Nähmachinen, Schreibmaschinen, Telefon und drahtlose Technik, jetzt der urdeutsche Dieselmotor gekoppelt mit der idiotischen ¨grünen¨ Technik, dem ungeheuerlichen Rückgang der sportlichen Leistungen auf internationaler Ebene, die Kriminalsierung und dem tatsächlischen Verschwinden deutscher Kunst und Bildhauerkunst – beides in welchem wir haushoch ALLEN anderen Ländrern überlegen waren und jezt der Klimaterror zusammen mit der Corona-Idiotie. ALL das wurde nur ermöglicht indem geziehlt der abscheulichste Abschaum in ALLEN Bereichen nach oben gespühlt wurde und das seit 70 Jahren. Offengestanden ist es erstaunlich wir existieren überhaupt noch-

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  9. ceterum_censeo schreibt:

    Es ist nicht zu fassen –

    „Friedrich Merz lobt die Regierung.”

    Als Bürger dieses Landes kann man trotz Krise beruhigt schlafen“
    „„Ich finde, dass die Bundesregierung in ihrer ganzen Breite die Arbeit im Augenblick wirklich gut macht. Als Staatsbürger dieses Landes kann man trotz der Krise gut schlafen. Es gab vor der Krise eine schwierige Phase mit wirklich schlechten Wahlergebnissen. Aber das ist jetzt vorbei: In der Krise muss die Bevölkerung hinter der Regierung stehen und das gilt für mich auch.“

    Es ist faszinierend, wie fest Frau Dr. Merkel diesen Schwätzer „bei den Eiern“ hat.

    Wahrscheinlich hat sie ihn schon längst ausge- ent…. merzt …..

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