Corona-Krise: Katalysator einer gewollten Politik?

(www.conservo.wordpress.com)

Von Philolaos (bayernistfrei) *)

Freikeimende Steuerkartoffeln mit eigenem Haus und Garten werden in Deutschland zur aussterbenden Spezies. Millionen malochen mühsam für ihre Miete in einem der am dichtest besiedelten Länder Europas. Merkels Anschaffer in der EU agieren nach dem Motto „jeder in der EU soll das machen, was er am besten kann!“. Und im Steuerzahlen haben die Deutschen die Nase vorne. Dafür dümpeln sie im Hinblick auf das Privatvermögen am Ende der Fahnenstange.

Ähnlich wie ihr Vorgänger Juncker ist die ehrgeizige EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bekannt für rhetorisch-pompöse Selbstvermarktung bei nicht sehr überzeugenden Eigenleistungen im Amt. Wenn frau ohne überzeugende Qualifikationen der Posten eines Verteidigungsministers (gegen wen?) in den Schoß fällt, dann überrascht es den ohnehin verhohnepiepelten Wähler nicht mehr signifikant, wenn frau wie das Häschen aus dem Zylinder ins Amt gezaubert wird.Gelöschte Handydaten, dubiose Beraterverträge, eine zur Karikatur umreformierte Bundeswehr und das äußerst merkwürdige Zustandekommen ihrer „Wahl“ zur EU-Kommissionspräsidentin prädestinieren von der Leyen nicht gerade zur Mutter Teresa der Demokratie. Im Gegenteil, sie rollt dem Bunt-Bolschewismus bzw. Kommunismus im neuen Kleide den roten Teppich aus, wie unser Autor bvk analysiert:

„Eurobonds, gemeinsame Haftung und weitere Forderungen kommen durch die Corona-Krise mit neuem Gesicht auf die alte Tagesordnung der Italiener und der anderen Südstaaten.

Dass Italien schon vorher wirtschaftlich pleite war, soll hier natürlich nicht erwähnt werden, im Gegenteil: Italien will dies völlig trennen und nur die Folgen der Corona-Krise vergemeinschaften.

Dies funktioniert genauso wenig, wie alles andere nach der letzten Finanzkrise, als die Hilfen nur neue Verschuldung zur Folge hatten.

Unser Wirtschaftsminister heute: diese Krise ist schon jetzt schwerer für die Wirtschaft zu verkraften als die letzte große Finanzkrise.

Die Kommissionspräsidentin von der Leyen spricht in den heutigen Nachrichten von einem europäischen Kurzarbeitergeld und mit ganzem Herzen die europäische Solidarität an, wie sie auch schon bei Amtsantritt versprach, die europäische Arbeitslosenversicherung als erste Amtshandlung (der Vergemeinschaftung) durchsetzen zu wollen.

Gleichzeitig greift sie mangelndes Demokratieverständnis und -Verhalten der Ungarn an.

Hierbei hat sie natürlich völlig vergessen,  wie „demokratisch“ sie selbst gewählt wurde und welche Legitimation dieses ganze „EU-Austragshäusl“ überhaupt hat. (Hinterzimmer-Entscheidung zwischen Frankreich und BRD= Tagesordnung).

Dass man sich gegenseitig stützt und unterstützt wo immer es nötig ist und möglich, ist doch selbstverständlich.

Auch ist es durchaus möglich, dass die einen oder anderen Geldgeschenke fließen, falls es die eigene Finanzübersicht zulässt.

Wenn aber im Anfangsstadium der Krise bereits eine komplette Kostenübernahme für die und von den Nehmerländern gefordert wird, so ist “ Frechheit “ noch die mildeste Definition.

Auch die Abriegelung und Wiedereinführung von Grenzen haben mit mangelnder Solidarität nichts zu tun, da selbst innerhalb der Staaten bestimmte Städte oder Ortschaften komplett abgeriegelt werden mussten, um eine Verbreitung dieser Pandemie zu stoppen.

Die Aufforderung oder Anforderung der Hilfe durch die NATO für Europa durch den Außenminister könnte ein Schuss nach hinten werden.

In den Nachrichten werden verschiedene Quellen zitiert, dass Italien den Höhepunkt bereits erreicht hätte und an manchen Stellen ein Abflauen der Neuerkrankungen bereits berichtet wurde. Dies würde auf jeden Fall nach hinten losgehen, denn wenn irgendjemand in der NATO den Beistandspakt ausrufen könnte, dann wären dies zunächst die USA mit New York.

Diese ganze self-fulfilling-prophecy der EU ähnelt immer mehr der Anforderung eines Euro-Kommunismus als einer freiwilligen Solidarität.

Enteignung und Abschaffung des Bargeldes, um diese besser durchsetzen zu können, wurde von der neuen SPD Führung von Anfang an postuliert und von Habeck & Co mit Zustimmung angenommen.“ (bvk)

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Anhang:

In Italien kochen die Emotionen hoch. Während Rußland, China, Albanien, Kuba, Vietnam und Venezuela helfen, reagieren Macron und Merkel eher genervt: https://bayernistfrei.com/2020/03/27/brief-aus-italien-an-merkel-und-macron/

Aber auch im deutschsprachigen Raum wallen die Emotionen:

„Isabella Klais hat ja gestern auf Steemit bereits vor allem mit Bezug auf Italien darüber geschrieben, anbei zur weiteren Illustration das Werk Eric Gujers, Chefredakteur der NZZ, zum Thema Corona und seine Folgen auf die EU – das sich naturgemäß auch stark mit dem Verhältnis Deutschlands zu Italien und den mediterranen Mitgliedsstaaten befasst.

Dem Vorwurf der „Moral“, besser gesagt, des Moralisierens, den Gujer an die Adresse Berlins richtet, kann man wohl getrost zustimmen. Dem der „Schäbigkeit“, sprich Geiz angesichts der Exportinteressen Deutschlands in der EU, verbunden mit der unter dem Euphemismus „Führung“ versteckten Forderung nach deutschem Geld, würde ich das Verdikt „unverschämt“ entgegensetzen, auch wenn G. ein noch so verdienter Mitarbeiter offener und verdeckter atlantischer Seilschaften ist.

Die Begründung dafür hat IK in ihrem Artikel bereits schön herausgearbeitet: In diesem europäischen Follow-up – oder wird es auch in gewisser Hinsicht ein Finale oder gar ein Fanal? – zu Corona ist nicht die Stunde der Altruisten, sondern der Realisten! Man muss auch auf „Führung“ verzichten können, wenn es an der willigen Gefolgschaft fehlt. Gujers vermutlich kryptisches Motiv hinter seiner Argumentation: Deutschland soll gefälligst Europa für die USA in Ordnung halten, damit deren Stützpunkte nicht gefährdet sind.

Angefügt sei noch folgendes: Gujer bringt wie üblich das Argument, das ewig und immer wieder angeführt wird, Deutschland sei ja als Exporteur von der EU abhängig und profitiere von ihr. Dem sei erstens entgegengehalten, dass in den letzten zwei Jahrzehnten der Export in die als dafür besonders wichtig gerühmte Eurozone zurückgegangen ist, von über 45% in 2000 auf gute 35% in 2018 (2017 36,8%)! Deutschland hat sich in diesem Sinne eigentlich aus dem Euro „hinausexportiert“. Das wird in offiziellen Stellungnahmen der Politik meist „vergessen“. Damit soll gar nicht heruntergespielt werden, dass der Anteil der EU an den deutschen Exporten immer noch – zwar auch fallend – rund 58% beträgt. Aber dies zeigt eben auch, dass Handel in der EU auch ohne Euro möglich ist.

Allerdings hat Deutschland über den niedrigen oder niedrigeren Außenwert des Euro auch im Verhältnis zu  Drittländern profitiert, ein Faktor, der natürlich der Mitgliedschaft „schwacher“ Ländern wie Italien geschuldet ist. Was uns zu einem zweiten Aspekt führt, der vielleicht der schwierigere ist, weil er vermutlich Handeln von Deutschland selbst, aber auch anderer Länder in ähnlicher Lage wie beispielsweise Österreich erfordern wird: Hier geht es um die Frage, ob die heutige Exportorientierung des Landes in der jetzigen Intensität im Hinblick auf zukünftige Entwicklungen der Weltwirtschaft und damit eben auch der europäischen noch zeitgemäß ist.

Deutschland liegt mit seiner Exportquote von rd. 38 % (ähnlich übrigens auch Österreich) weit über denjenigen vergleichbarer oder zumindest ähnlich großer Länder: Frankreich, Italien oder Spanien bewegen sich in einer Größenordnung von mindestens 10% weniger, auch ein Land wie Japan liegt nur bei rd. 15%!

Dass kleinere Länder oft deutlich darüber liegen, hat mit der Begrenztheit von deren Märkten zu tun, im Falle von Slowakei (82%!), Slowenien, Ungarn oder Tschechien (alle über 60%) auch mit ihrer Entwicklung als Produktionsbasis für die deutsche (Auto-)Industrie! Diese Exportorientierung Deutschlands schafft außenpolitische Abhängigkeiten (der Donald lässt das die Deutschen ja auch permanent spüren) im internationalen Kontext, sie führt über den Euro aber auch zu solchen in Europa, zu Trade-offs mit der Bereitschaft zum Zahlen, the license to pay!

Und sie führt auch zu binnenwirtschaftlichen Verteilungseffekten in Deutschland selbst: Nimmt man beispielsweise budgetäre Hilfen der EU für Italien u.a. (etwa über die Strukturfonds), so werden diese eben auch aus dem Staatshaushalt geleistet, zu Lasten des Steuerzahlers, während die Profite direkt in die Exportindustrie gehen. Ähnlich müssen die Tief- oder Nullzinsen, die aus der Euromitgliedschaft folgen, von allen Sparern bezahlt werden und allen Wirtschaftssubjekten, die unter ihren negativen Verteilungswirkungen leiden, während die positiven Wirkungen für die Ausfuhren über den niedrigen Eurokurs spezifisch den Exporteuren zugutekommen.

Fazit: Eine Vielzahl von Überlegungen ergeben ein differenziertes Bild über Nutzen und Nachteil einer deutschen Euromitgliedschaft, die diese nicht ganz so “alternativlos“ erscheinen lassen, wie aus ideologischen Gründen von der Politik und aus ökonomischen Motiven von der einschlägigen Wirtschaft dargestellt. Vielleicht als Aperçu am Ende: Nimmt man die deutschen Exporte nach Österreich und der Schweiz zusammen, so sind diese beiden Länder deutlich der größte Exportmarkt mit einem Volumen von bald 120 Mrd. € in 2018, umgekehrt stehen beide Länder zusammen hinter China und den Niederlanden immer noch an dritter Stelle der deutschen Importeure (knapp 89 Mrd. €). Man muss also auch nicht immer in die Ferne schweifen, Chancen gibt es viele, nicht zuletzt auch manchmal direkt vor der Haustür.

Also: Kein Grund, sich kleingläubig aus dem Süden wegen vermeintlicher Exportabhängigkeit „erpressen“ zu lassen. Aber ein guter Grund, „lieb“ gewordene Denkgewohnheiten auch im ökonomischen Bereich einmal auf den Prüfstand zu stellen!

Schönes Wochenende!

(Erasmus Konsul)

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Isabella Klais bringt den Schiefen Turm von Pisa aus deutscher Sicht wieder ins Lot: https://vk.com/@-163464132-was-wirklich-zhlt

Die NZZ schreibt:

Die Corona-Krise ist eine Bewährungsprobe für die EU
Berlin schwankt zwischen Moral und Schäbigkeit
Krisenzeiten sind teure Zeiten. So stellen in Deutschland Bund und Länder unglaubliche 1,8 Billionen Euro bereit, um das Coronavirus zu bekämpfen. Es ist das grösste Hilfspaket in der Geschichte der Bundesrepublik.

Wie Deutschland mobilisieren auch andere Nationen alle ihre Reserven, in der Krise beweist sich die Stärke des Nationalstaats.

Die EU aber gibt kein gutes Bild ab, und das ist nicht die Schuld derer, die oft als Brüsseler Bürokraten tituliert werden.

Obwohl Covid-19 Europa bereits seit Wochen in seinem unsichtbaren Griff hält, tun sich die Mitgliedsstaaten schwer, Solidarität mit ihren am stärksten betroffenen Partnern zu zeigen. Eine Videokonferenz der Staats- und Regierungschefs zu einem europaweiten Hilfspaket brachte kein greifbares Ergebnis. In der Krise ist sich jeder selbst der Nächste. Zwar nimmt etwa Baden-Württemberg Erkrankte aus dem Elsass auf, doch bringen solche humanitären Gesten keine echte Linderung.
…….
Auch in Zeiten der Seuche ist Geld die Währung, die zählt. Italiens Staatsschulden betragen derzeit noch 135 Prozent des Bruttoinlandprodukts. Experten schätzen, dass sie wegen der Pandemie auf 160 Prozent ansteigen könnten – auf einen Wert also, der Griechenland in den Abgrund riss und die Euro-Krise auslöste. Alle Europäer müssen daher ein großes Interesse haben, Italien und anderen Ländern mit ähnlichen Problemen zu helfen. Die Regierungen in Rom, Madrid, Paris und mehreren anderen Ländern fordern deshalb gemeinsame Anleihen. Wie in der Euro-Krise lehnen Berlin, Wien und Den Haag solche sogenannten Euro-Bonds ab, weil sie eine Vergemeinschaftung der Schulden fürchten. Wer sparsamer gewirtschaftet hat als andere, soll für die Außenstände der Verschwender aufkommen: Das missfällt nicht nur der schwäbischen Hausfrau.
………

Dann aber kam die Flüchtlingskrise, und Deutschland verlegte sich auf eine moralische Begründung. Im Jahr 2015 hiess es, die Aufnahme von einer Million Flüchtlingen sei eine moralische Verpflichtung, so wie andere EU-Staaten verpflichtet seien, sich solidarisch zu zeigen und einen Teil der Flüchtlinge zu übernehmen. Noch im letzten Jahr hielten Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Außenminister Heiko Maas Italien eine Standpauke und erklärten sinngemäß, die Schließung der Häfen für Bootsflüchtlinge sei unmoralisch.

Italienische Politiker klagen an
Wäre in der Corona-Krise nicht eine von finanziellen Hintergedanken freie Solidarität ebenfalls ein moralisches Gebot? Die Bürgermeister von Bergamo, Mailand und Venedig sowie weitere italienische Regionalpolitiker sehen es so. Sie warnen Deutschland in einem ganzseitigen Inserat in der «FAZ» vor «kleinlichem nationalem Egoismus». Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt für den Bundespräsidenten, sich wieder an die italienische Nation zu wenden und zu erklären, dass Deutschland bedingungslos an ihrer Seite stehe – «whatever it takes», um die berühmte Formel von Mario Draghi aufzugreifen.
…….
Der allerletzte Ausweg, wenn Politiker nicht mehr weiterwissen, ist die Europäische Zentralbank.

…..….
Das wäre kein reiner Altruismus. Die EU stellt schon heute ein ziemlich anämisches Gebilde dar.

…..
Die Krise der EU wird verschärft, weil Deutschland als wirtschaftlich und politisch stärkste Macht zwischen Hypermoral und Schäbigkeit schwankt. In der gewiss wichtigen Flüchtlingsproblematik erschien keine Geste groß genug, bei Covid-19 hingegen dominiert bis anhin Kleinkariertheit.
…………

Gäbe es noch die Mark, hätte sie in der letzten Dekade wohl manche Aufwertung durchlaufen. Die Pandemie ist kein schlechter Zeitpunkt, um Vor- und Nachteile abzuwägen und sich zu überlegen, was Europa noch wert ist.
Aus dem NZZ-E-Paper vom 03.04.2020

Der „Gatestone“-Autor beobachtet das Zerbröseln der EU: https://de.gatestoneinstitute.org/15810/coronavirus-eu-zerbroeselt

(Original: https://bayernistfrei.com/2020/04/03/corona-krise-katalysator-einer-gewollten-politik/)
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*) https://bayernistfrei.com/ „bayernistfrei“ ist ein Partnerblog von conservo, mit dem wir eine Artikelaustausch-Vereinbarung pflegen.
www.conservo.wordpress.com     9.4.2020

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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27 Antworten zu Corona-Krise: Katalysator einer gewollten Politik?

  1. uwe.roland.gross schreibt:

    Hat dies auf uwerolandgross rebloggt.

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  2. DFD D schreibt:

    „Corona-Krise: Katalysator einer gewollten Politik?“
    Korrektion: Ein willkommener Faktor in der gewollten Politik.

    Re: Verschuldung:
    Wenn man einer total verschuldeten Person noch mehr Geld pumpt, dann ist die betreffende Person noch mehr verschuldet. Wer hätte das gedacht?!

    Re: vd Leyen:
    Sie hatte eins erreicht, die Bundes.. Bundeswww… die Bundeswas(?) ist in schlimmeren Zustand als die Wehrmacht 1945. Sehr zur Freude von Merkel und ihren Politbanditen.

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    • Berti schreibt:

      Na ja, nachdem die v.d.L. der Wehrm…eeehm, Bundeswehr ’nen rosa Tarnanstrich, Flachbildschirme u. vergrößerte Panzereinstiegsluken f. Schwangere verpasst hat, überfällt der böse Russe mit seinen riesigen IL-76 Schwertransporter, vollgepackt mit Hilfsgüter, in Geschwaderstärke das arme Italien…:-)))

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      • DFD schreibt:

        Bei dem Amerikanern, auf verschieden Militär Webseiten, machte folgender Kommentar die Runde, ***sehr*** frei übersetzt:

        „Bald werden die Deutschen Panzer mobile Entbindungsstationen, gepanzert und auf Gleisketten, hinter (sich, dem Panzer) herziehen.“

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  3. gelbkehlchen schreibt:

    Zitat: „…..zwischen Hypermoral und Schäbigkeit schwankt“
    In den Köpfen der meisten Journalisten ist doch eine völlige Arschlochmoral. Derjenige, der Nächstenliebe fordert, der von anderen etwas will, ist doch der Egoist und hinterhältige Ausbeuter, und nicht derjenige ist der Egoist, der diese Hilfe verweigert.
    Außerdem verschenken wir dank Target 2 unsere Exporte und verdienen nicht daran.

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  4. Adler schreibt:

    Ich komme aus der Fassungslosigkeit über unsere Spitzenpolitiker nicht mehr raus. Was macht man, wenn man keinen Impfstoff hat, man lässt sich die Pandemie stufenweise ausbreiten, wenn eine Welle Patienten durch ist, soll planmäßig die nächste Welle Patienten folgen, dann sind Betten und Personal ausgelastet, eben auch unsere Krankheiten haben sich der Planwirtschaft anzupassen, egal wie viel Folgeschäden bei den Einzelnen zurück bleiben. Hat man da auch schon daran gedacht, weil eben auch Nierenschäden eintreten können, genügend Potential für die wachsenden Dialysepatienten zu haben? Sind unsere politischen Geisterfahrer nun völlig durchgeknallt oder hat das Spähnle in vorausschauender orakelnder Ahnung die Steigerung der Organtransplantation im Sinn gehabt ? Mich überkommen nur noch Wut und Zorn. Was machen wir wenn noch eine andere Pandemiewelle anrollt, bauen wir dann Zeltlager und nutzen diese als Lazarette? Immerhin wir hätten da noch einige afrikanische Tropenkrankheiten. Man kann Krankenhausbetten als Reserve wenn die Pandemie abflacht auch anderweitiger Nutzung zuführen, zum Beispiel wenn Familien die Angehörige pflegen auch mal Urlaub brauchen oder Menschen die schwerstkranke versorgen müssen fachkundige Hilfe brauchen, man müsste eben nur sein Köpfchen zum Denken benutzen. Bald soll ja auch im Notfall Mundschutzpflicht kommen, beim deutschen Hamsterverhalten, wie bekomme ich einen ? Ach ja, die Antifa macht es vor, ich vermumme mich eben, ne mir bleibt vor Entsetzen die Spucke weg.

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    • DFD schreibt:

      „bauen wir dann Zeltlager und nutzen diese als Lazarette?“

      Ne, die haben andere Lager fuer Euch im Sinn.

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  5. Ingrid schreibt:

    ,,Freikeimende Steuerkartoffeln mit eigenem Haus und Garten, werden in Deutschland zur aussterbenden Spezies“!

    Supersatz, trifft für viele von uns zu!
    Manchmal frage ich mich wirklich, wie lange uns Haus und Hof noch gehört, bevor es der kommunistischen Regierung zum Opfer fällt und enteignet wird.

    In der EU läuft doch alles mit dem gleichen Programm ab, wie auch in Deutschland.
    Dem einen schiebt man die Kohle nur so zu und jeder Fehler wird ignoriert und den östlichen Ländern wirft man vor unsozial zu sein, man will sie erpressen, nur weil sie ihre Länder einfach nur schützen wollen.

    Diese selbsterzeugte Krise wird alle Länder betreffen und viele werden vor einem Scherbenhaufen stehen, der allein nur mit Geld nicht zu bewältigen sein wird.
    Gerade Italien und Spanien haben eine linke Regierung die für ihr Länder noch nichts auf die Beine gestellt haben und nur von der EU fordern.

    Unser Wirtschaftminister hat gerade verlauten lassen, dass diese Krise sehr viel teurer wird als die Bankenkrise. Na toll, wo soll das Geld denn herkommen, das hat er nicht gesagt.

    Ob unsere Wirtschaft nach der Krise noch die gleiche Kraft hat wie vor der Krise, ist fraglich.

    Eins ist sicher, die EU mit diser Frau an der Spitze, die so agiert wie die grosse selbsternannte Kaiserin, wird für Europa kein Stern am Himmel sein.
    Entweder es zerbricht die EU oder der Euro geht pleite.

    Gerade wärend ich das schreibe kommt eine Meldung rein, gesprochen von undere großen Führerin in ihrer Donnerstags-Osteransprache; DIE LAGE IST FRAGIL.
    Was für ein Ausspruch, für eine Kanzlerin, der Kasten bleibt heute aus, das wird heute nämlich mit Sondersendungen und Phrasendreschen unerträglich werden.
    Ohne mich!!!!!!

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    • gelbkehlchen schreibt:

      Ach, Ingrid, Du sprichst mir aus der Seele. Ich kann weder Gesicht noch Stimme unserer Sonnenkönigin hören.

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    • ceterum_censeo schreibt:

      Ich bin gestern auch aus dem Radio mit dem Gesabbel dieser Monstrums traktiert worden – glücklicherweise nur ein kurzer Ausschnitt
      Bla Blaa Blalbal Ballaballa – wie üblich behäbig bräsig dahergeleiert ….

      Zum R – Brechen!

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  6. Ingrid schreibt:

    ,,Freikeimende Steuerkartoffeln mit eigenem Haus und Garten, werden in Deutschland zur aussterbenden Spezies“!

    Supersatz, trifft für viele von uns zu!
    Manchmal frage ich mich wirklich, wie lange uns Haus und Hof noch gehört, bevor es der kommunistischen Regierung zum Opfer fällt und enteignet wird.

    In der EU läuft doch alles mit dem gleichen Programm ab, wie auch in Deutschland.
    Dem einen schiebt man die Kohle nur so zu und jeder Fehler wird ignoriert und den östlichen Ländern wirft man vor unsozial zu sein, man will sie erpressen, nur weil sie ihre Länder einfach nur schützen wollen.

    Diese selbsterzeugte Krise wird alle Länder betreffen und viele werden vor einem Scherbenhaufen stehen, der allein nur mit Geld nicht zu bewältigen sein wird.
    Gerade Italien und Spanien haben eine linke Regierung die für ihr Länder noch nichts auf die Beine gestellt haben und nur von der EU fordern.

    Unser Wirtschaftminister hat gerade verlauten lassen, dass diese Krise sehr viel teurer wird als die Bankenkrise. Na toll, wo soll das Geld denn herkommen, das hat er nicht gesagt.

    Ob unsere Wirtschaft nach der Krise noch die gleiche Kraft hat wie vor der Krise, ist fraglich.

    Eins ist sicher, die EU mit diser Frau an der Spitze, die so agiert wie die grosse selbsternannte Kaiserin, wird für Europa kein Stern am Himmel sein.
    Entweder es zerbricht die EU oder der Euro geht pleite.

    Gerade wärend ich das schreibe kommt eine Meldung rein, gesprochen von undere großen Führerin in ihrer Donnerstags-Osteransprache; DIE LAGE IST FRAGIL.
    Was für ein Ausspruch, für eine Kanzlerin, der Kasten bleibt heute aus, das wird heute nämlich mit Sondersendungen und Phrasendreschen unerträglich werden.
    Ohne mich!!!!!!

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  7. ceterum_censeo schreibt:


    Nicht zu fassen:
    Ermittlungen gegen Anwältin – Sie soll zum Widerstand gegen Coronamaßnahmen aufgerufen haben

    > Der MerKILL’SS sche Dfiktatur- und POLIZEISTAAT, wie er leibt und lebt!<

    Totalitär. Die Heidelberger Anwältin Beate Bahner hält die Corona-Verordnungen wegen Verfassungswidrigkeit für unwirksam. Sie stellte einen Eilantrag beim Bundesverfassungsgericht und soll unter anderem zu einer bundesweiten Demonstration am Karsamstag eingeladen haben. Nun wird gegen die Juristin wegen angeblichem „Aufruf zum Widerstand gegen die Corona-Maßnahmen“ durch das Staatsschutzdezernat der Kripo in Heidelberg ermittelt.

    Polizei und Staatsanwaltschaft Heidelberg ermitteln gegen die Rechtsanwältin Beate Bahner. Die Juristin habe über das Internet öffentlich zum Widerstand gegen die Corona-Verordnungen aufgefordert und unter anderem zu einer bundesweiten Demonstration am Karsamstag eingeladen. Wie der Spiegel berichtet, werde der Fall im Staatsschutzdezernat der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg geführt.

    Die Anwältin hatte am 8. April einen Eilantrag an das Bundesverfassungsgericht geschickt. Darin fordert sie, dass „der Vollzug der Corona-Verordnungen aller Landesregierungen bis zur Entscheidung in der Hauptsache sofort außer Vollzug gesetzt.“
    – sh.://www.journalistenwatch.com/2020/04/09/ermittlungen-anwaeltin-sie/

    H ttp://beatebahner.de/lib.medien/Erklaerung%20Beate%20Bahner%207.4.2020.pdf

    Wer jetzt IMMER NOCH NICHT den Schuß gehört hat was hier abläuft – nämlich der Weg in eine linksfaschistische Diktatur – dem ist nicht mehr zu helfen!

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    • Berti schreibt:

      „…soll unter anderem zu einer bundesweiten Demonstration am Karsamstag eingeladen haben.“

      Genau DAS hätte die taube Nuß nicht tun sollen, Blödheit muß bestraft werden!

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      • ceterum_censeo schreibt:

        Das KANN man so sehen – Lieber Kuschen?

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        • Berti schreibt:

          Natürlich nicht, nur, die Klage war völlig ausreichend, wozu also noch der Schwachsinn mi’m „Aufruf“ zu einer Demo?
          Bringt nix u. damit hat sie sich angreifbar gemacht.

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      • ceterum_censeo schreibt:

        Nun schön, über die Sinnhaftigkeit dieses Aufrufs kann man durchaus geteilter Meinung sein.

        Ich sehe es freilich unter dem Gesichtspunkt, daß angesichts der klaren Verfassungswidrigkeit dieser ‚verordneten‘ Maßnahmen –

        mögen inzwischen bereits GLEICHGESCHALTETE Marionetten – Gerichte das entscheiden wie sie wollen – daß die Kollegin hier für ein wahrnehmbares Zeichen gesorgt hat und verdienstvoll dafür gesorgt hat, daß dieser sich hier Schritt um Schritt entwickelnde Diktatur- und Polizeistaat deutlich demaskiert und entlarvt hat und mehr und mehr seine häßliche Fratze zeigt mit solchen Repressalien – ‚“STAATSSCHUTZ“ um Himmels Willen.

        Und wann kommt die StaSI? –

        Motto: „Wir können sie nicht zwingen, die Wahrheit zu sagen, aber wir können sie zwingen, immer dreister zu lügen“! –

        DAS aufgezeigt zu haben – wie immer man die Aktion selbst beurteilt – dafür gebührt der mutigen Kollegin meine Anerkennung – Chapeau!.

        Ich habe den Text ihrer Schrift vorliegen – heruntergeladen, als das noch möglich war, und auch hier verlinkt. Wer sich das rechtzeitig gesichert hat, kann das nachlesen.

        In der Sache stehe ich voll und ganz hinter der mutigen Kollegin! Wie gesagt: Chapeau!

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        • gelbkehlchen schreibt:

          Um Dich zu untermauern. lieber c_c, hier dieser Artikel von Heinsberg, bei dem mit besserem Zahlenmaterial herauskam, dass die Sterblichkeitsrate weit niedriger ist als vorher angegeben. Möglicherewise, das ist meine Vermutung, hat die Sterblichkeitsrate durch Corona möglicherweise nur unerheblich zur normalen Sterblichkeitsrate – Menschen sterben nun mal – beigetragen, sodass diese ganzen Verfassungsbrüche nicht notwendig waren:
          Erste richtige Ergebnisse für Corona!
          https://www.politaia.org/erste-richtige-ergebnisse-fuer-corona/?source=ENL

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    • ceterum_censeo schreibt:

      So s agte die Vorsitzende des Ausschusses für Gefahrenabwehr des Deutschen Anwaltsvereins (DAV) Lea Voigt dem Focus, Es gebe große Zweifel, „dass die Regelungen bestimmt genug formuliert sind“.

      Das fördere den Verdacht der Willkür und sei für die Justiz in jedem Fall neu. Auch der Staatsrechtler Rupert Scholz (CDU) kritisiert die Corona-Gesetze. Teile davon seien verfassungswidrig.

      „Die Situation, in der wir leben, hat einen notstandsähnlichen Charakter angenommen“, so Scholz. Eine Notstandsgesetzgebung gebe es jedoch nur für den Verteidigungsfall, nicht aber ein Virus wie CoVid-19. Zudem müsse bei allen Gesetzen der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit gewahrt bleiben. Für Scholz ist das vor allem mit Blick auf die Schließung von Hotels und Restaurants nicht der Fall.

      Wer sein Restaurant ohne nachgewiesene Infektion schließen musste, hat Anspruch auf Entschädigung, sagte der Staatsrechtler dem Focus.

      Obwohl Scholz natürlich Recht hat, wird das alles nichts nützen,
      da wir kein unabhängiges Bundesverfassungsgericht mehr haben. Die obersten Hüter der Gesetze werden sich als treue Untertanen des Bundeskanzleramtes zeigen und alles abbügeln.

      Oder das Grundgesetz wird schnell mal geändert – natürlich ohne die vielen Abgeordneten zu fragen. (Quelle: dts)

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    • ceterum_censeo schreibt:

      Aber wie oben schon angesprochen und – weil die Kollegin das so wunderbar begründet hat:
      – Beate Bahner erklärt, warum der Shutdown verfassungswidrig ist – und der größte Rechtsskandal
      der Bundesrepublik Deutschland –

      Beschränkung fast aller Grund- und Freiheitsrechte der Bürger:

      Denn durch die vielfachen Verbote der Corona-Verordnung werden in absolut
      einmaliger Weise seit dem Beginn der Bundesrepublik die folgenden Grundrechte
      beschränkt bzw. verletzt:

      − Die Würde des Menschen, Art. 1 GG
      − Das Recht auf Handlungs- und Bewegungsfreiheit und das Recht auf freie
      Entfaltung der Persönlichkeit, Art. 2 Abs. 1 GG
      − Die unverletzliche Freiheit der Person, Art. 2 Abs. 2 S. 2 GG
      − Das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit, Art. 2 Abs. 2 S. 1 GG
      − Das Recht auf ungestörte Religionsausübung, Art. 4 Abs. 2 GG
      − Die Versammlungsfreiheit als Recht der Deutschen, sich ohne Anmeldung
      oder Erlaubnis friedlich zu versammeln, Art. 8 Abs. 1 GG
      − Die Vereinigungsfreiheit als Recht, Aktivitäten innerhalb eines Vereins o-
      der einer Gesellschaft auszuüben, Art. 9 GG
      − Die Berufsfreiheit in Gestalt der freien Berufsausübung, Art. 12 Abs. 1 GG

      1.5
      BAHNER ■

      Alle Corona-Verordnungen sind sofort außer Kraft zu setzen
      Alle Corona-Verordnungen sind – zur Vermeidung erheblicher Schäden für die
      Gesundheit der Menschen und die Wirtschaft des Landes sowie zur Vermeidung
      erheblicher Schadensersatzansprüche gegen alle Landesregierungen – sofort
      außer Kraft zu setzen.
      Denn das Infektionsschutzgesetz in seiner Neufassung
      vom 27. März 2020 berechtigt keine Landesregierung zu einer so fundamentalen
      Beschränkung nahezu aller Rechte ihrer Bürgerinnen und Bürger.
      ( … ) mehr s.u. Link –
      Rechtsanwältin Beate Bahner, Heidelberg –
      h ttp://beatebahner.de/lib.medien/Erklaerung%20Beate%20Bahner%207.4.2020.pdf

      Und (s.o.) –
      Zur Verfassungswidrigkeit der Corona-Politik
      Raus aus dem Ausnahmezustand!
      Von Dietrich Murswiek
      Di, 31. März 2020
      (z.B. Gärditz/Meinel, Möllers),
      h ttps://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/raus-aus-dem-ausnahmezustand/

      Dietrich Murswiek ist emeritierter Professor für Öffentliches Recht an der Universität Freiburg im Breisgau.

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    • ceterum_censeo schreibt:

      So wird in Diktaturen mit Systemkritikern verfahren: Einschüchtern, Diffamieren, Verklagen und die Wohnung auf links drehen (Hausdurchsuchung).

      Frei nach Stalin/Mao: Bestrafe eine(n), erziehe Millionen!
      Merkels Erfahrungen aus der DDR leisten ihr bis heute gute Dienste.

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  8. ceterum_censeo schreibt:

    Keine Theorie: Die globale Covid 19-Verschwörung

    Die Bürger fangen an zu murren – angesichts der fortdauernden Beschneidung ihrer Grundrechte per Infektionsschutzgesetz. Immer mehr fragen sich aufgrund des alogischen Wirr-Warrs bei der Umsetzung der „Seuchenschutzmaßnahmen“, was eigentlich wirklich los ist. Und es gibt immer treffendere Antworten auf ihre Fragen. Es wird allmählich gefährlich für die Initiatoren der globalen Panik. Sie treten den geordneten Rückzug an und reden auf einmal von „weniger Fällen“ als bisher angenommen (Wieler, RKI). Wichtige Erkenntnisse wurden dennoch gewonnen. Ihrer zukünftigen Verwendung muß ein Riegel vorgeschoben werden.
    von Max Erdinger

    In der globalen Covid-19-Pandemie wurden inzwischen alarmierende Sachverhalte offengelegt, derer sich vorher niemand bewußt gewesen zu sein scheint. Im Zentrum der Betrachtungen stehen die Weltgesundheitsorganisation (WHO), diverse reiche Stiftungen und Stifter, diverse NGOs, Think-Tanks und Politiker, sowie deren Interaktion untereinander. Bill Gates ist dabei eine zentrale Figur.

    Der Einfluß der Bill & Melinda-Gates-Stiftung auf WHO, auf Politik und Medien
    Größter Geldgeber der Weltgesundheitsorganisation sind die USA. Gleich danach kommt die Bill & Melinda-Gates Stiftung, noch vor Großbritannien und Deutschland. An fünfter Stelle liegt die GAVI Alliance, eine Organisation der Arzneimittelhersteller. Die GAVI Alliance wiederum wird ebenfalls von Gates unterstützt. Das heißt, daß die WHO von der Gates-Stiftung auf zweierlei Weise finanziert wird: Erstens direkt als zweitgrößter Geldgeber – und indirekt über die Gates-Zuwendungen an GAVI. Im Gegensatz zu den die WHO finanzierenden Nationen, die der Weltgesundheitsorganisation die freie Entscheidung über die gespendeten Mittel lassen, können Privatsponsoren bestimmen, wofür ihre Zuwendungen innerhalb der WHO verwendet werden sollen – zum Beispiel für eine weltumspannende Impfkampagne. Die Bill & Melinda Gates-Stiftung wiederum hält riesige Aktienpakete an verschiedenen Pharmakonzernen, z.B. Novartis und Gilead. Novartis wiederum hat seinen Hauptsitz in Genf, genau dort, wo auch die WHO residiert, was wiederum den Wechsel aus Führungspositionen der WHO direkt in die Pharmaindustrie angenehm erleichtert und auch bereits vorgekommen ist.  Der Gründer der GAVI-Alliance, Dr.Seth Berkley wiederum, arbeitete einst als Vizedirektor der Abteilung Gesundheitswissenschaften für die Rockefeller Foundation.

    Weitere direkte Verbindungen der Bill & Melinda Gates-Stiftung bestehen zum Bundesministerium für Gesundheit in Deutschland, der Berliner Charité und dem Robert-Koch-Institut (RKI). Das RKI wiederum ist die zentrale Einrichtung des Bundes im Bereich der Öffentlichen Gesundheit. Das heißt, daß Bill Gates direkten Einfluß auf die WHO – und indirekten Einfluß auf die deutsche Gesundheitspolitik hat. Kürzer: Die Bill & Melinda Gates-Stiftung finanziert praktisch jeden, der mit Impfung in Zusammenhang gebracht werden kann. Gleichzeitig besteht ein großes Interesse am Wohlergehen der Pharmaindustrie, da die Stiftung Großaktionär der Pharmabranche ist. Damit erschöpft sich der Einfluß der Bill & Melinda Gates-Stiftung aber noch lange nicht.

    In einer Auswahl deutscher Medien, die ebenfalls von Gates profitieren, befinden sich u.a. die „Zeit“ und der „Spiegel“. Ebenso gesponsert werden neben der WHO und GAVI auch noch die „Coalition for Epidemic Preparedness Innovations“ (CEPI) sowie „Event 201“. Und Letzteres ist von allen heißen Verbindungen die heißeste: „Bei Event 201 handelte es sich um die Simulations-Übung einer Corona-Pandemie kurz vor ihrem tatsächlichen Ausbruch. Dazu eingeladen hatten das Johns Hopkins Center for Health Security, das umstrittene Weltwirtschaftsforum (World Economic Forum) und die umstrittene Bill & Melinda Gates Foundation.“, wie man bei freewiki.eu erfährt.

    – Das gängige Menschenbild und das Stiftungsunwesen der „Philanthropen“ –

    Ist Philanthrop, wer als „Philanthrop“ (Menschenfreund, Freund der „die Menschen“) bezeichnet wird? Sowohl George Soros als auch Bill Gates mit ihren Stiftungen werden gern als Philanthropen bezeichnet, besonders von westlichen Regierungen und „ihren“ Medien.

    Bei der Antwort auf die Frage kommt es darauf an, wer diesen Philanthropen was genau unterstellt. Und da scheiden sich die Geister zwischen denjenigen, die ein grundsätzlich idealistisches, humanistisches Menschenbild á la Jean-Jacques Rousseau pflegen, und solchen, die ein eher realistisches Menschenbild haben und in einer gemeinnützigen Großstiftung vor allem das mafiöse Potential erkennen.

    Den Idealisten ist der gierige Raffzahn eher das Opfer einer zutiefst verderbten Welt, welche das menschliche Unschuldslamm ab dem Zeitpunkt seiner Geburt per Sozialisation zum Bösen hin deformiert – weswegen die ganze Welt auch ständig verbessert werden muß zur Genesung der gesamten Menschheit, – den Realisten hingegen sind Kultur und Zivilisation die Mittel, mit denen der als gieriger Raffzahn Geborene samt seiner asozialen Anlagen in Zaum gehalten – und zum sozialverträglichen Menschen geformt wird.

    Was sich im April des Jahres 2020 anhand des Umgangs der „Philanthropen“ und der ihnen herzlich verbundenen Idealisten in Politik und Medien mit der Weltöffentlichkeit offenbart, das ist, daß es die Realisten sind, die näher an der Wahrheit zum Menschen als solchem siedeln. Es sieht nämlich sehr danach aus, als seien der „Philanthrop“ und die ihm wohlgesonnenen Idealisten in Politik und Medien trotz ihres permanenten Geredes von Menschheit, Planet und Weltklima alles andere als Freunde der „die Menschen“. Und das hätten sie dann – die Geschichte beweist es – mit allen sozialistischen und kommunistischen Ideologen, Politikern und Staatschefs des 20ten und des 21ten Jahrhunderts gemeinsam. Die Leichenberge, die Braunlinke und Rotlinke allein im 20ten Jahrhundert produziert haben, das Elend und das Leid, das sie über jene Teile der Menschheit gebracht haben, die ihrem idealistischen Diktat unterworfen gewesen waren, sind höher, als alle Mord- und Seuchenopfer der vorherigen Jahrhunderte zusammengenommen.

    Weiter: https://www.journalistenwatch.com/2020/04/09/keine-theorie-die/

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    • gelbkehlchen schreibt:

      Zitat: „Den Idealisten ist der gierige Raffzahn eher das Opfer einer zutiefst verderbten Welt, welche das menschliche Unschuldslamm ab dem Zeitpunkt seiner Geburt per Sozialisation zum Bösen hin deformiert – weswegen die ganze Welt auch ständig verbessert werden muß zur Genesung der gesamten Menschheit,…“
      Da liegt schon der Denkfehler der sogenannten „Idealisten“:
      Ihre Grundannahme ist: der Mensch ist von Geburt an gut und wird durch eine böse Umwelt böse gemacht.
      Aber die Umwelt des Menschen besteht aber auch aus Menschen. Woher kommen denn dann die ganzen bösen Menschen her, wenn der Mensch von Grund auf gut ist?
      Die Behauptungen und Ideologien der linksgrünen Gutmenschen bestehen nur aus Widersprüchlichkeiten und Lügen.

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    • ceterum_censeo schreibt:

      Fauler Zauber: Event 201

      Wie eingangs schon erwähnt, wächst der Widerstand in der Bevölkerung gegen die verfügten Beschneidungen ihrer grundgesetzlich garantierten Rechte. Und damit ist für die Elite auch der Punkt erreicht, die Covid-19-Pandemie in den Köpfen erst einmal wieder herunterzufahren. Das geht, wenn das Experiment zu gefährlich für die Elite selbst wird. Die Virengeschichte läßt sich tatsächlich über das Bewußtsein der Massen rauf- und wieder herunterfahren, wenn man es vorsichtig und geschickt anstellt, etwa, indem man irrelevante Daten veröffentlicht, um ihnen große Relevanz anzudichten.
      Das ist sozusagen der „Volksverarschungstest“. Der ist ganz gut gelaufen, wenn er auch allmählich aufzufliegen droht.

      Es gab in den vergangenen Wochen genügend Erkenntnisse einzusammeln darüber, wie weit sich ein demokratisches und eigentlich freies Volk per Angstmache in die Ecke drängen läßt. Das war Ziel der ganzen Übung. Netter Nebeneffekt: Es gibt mit dem „überaus gefährlichen Virus“ einen Verantwortlichen für den wirtschaftlichen Ruin jener Existenzen, die zu Übungszwecken geopfert werden mussten.

      Aber es wurden Übungsfehler gemacht, die zukünftig zu berücksichtigen sein werden. Diese ganze Covid-19-Pandemie wurde hinter verschlossenen Türen nämlich erst einmal theoretisch durchgespielt, ehe sie dann in der Realität als Übung inszeniert wurde.
      Das Ganze nannte sich „Event 201“, gefördert von der Bill & Melinda Gates-Stiftung, und dieser Event 201 fand am 18. Oktober 2019 statt, also kurz vor Beginn der „tatsächlichen Pandemie“. Daran beteiligt waren u.a. Vertreter und ehemalige Mitarbeiter der chinesischen Gesundheitsbehörde, des Weltwirtschafts-Forums, der Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung und des CIA – und andere. Wie diese Simulation gelaufen ist?

      Auf der Website des John Hopkins Centre for Health Security (Dazugehöriger „Philanthrop“-Milliardär: Michael Bloomberg) kann es nachgelesen werden. Dort gibt es auch ausführliche Video-Mitschnitte der Vorträge. Es wurde ein globaler Corona-Ausbruch simuliert, der in der Simulation Brasilien statt China als angenommenen Startpunkt hatte. Der Rest hört sich aber bis ins Detail so an, wie das, was sich wenig später weltweit als „real“ abgespielt hat. Zusammenfassend läßt sich sagen, das Ziel der Übung sei es gewesen, die Kompetenzen einer „Global Governance“ (Weltregierung) auszubauen, etwa durch die Einrichtung finanzieller Fonds, die im Falle von Pandemien ausgeschöpft werden können.

      Das An- und Ausschalten der Pandemie in den Köpfen funktioniert über die veröffentlichten Daten. Und da – es läßt sich nicht verheimlichen – scheint der Fehler sowohl beim theoretischen „Event 201“ als auch bei der „praktischen Pandemie in den Köpfen der Masse“ zu liegen (noch immer Übung, nicht die richtige Pandemie! Die steht erst noch bevor!). So doof waren aber „leider“ nicht alle, als daß sie sich auf lange Zeit die veröffentlichten Daten als relevant – und damit als Begründung für „Pandemie“ und Grundrechtsbeschneidungen hätten andrehen lassen. Aber irgendwo muß der Fehler ja liegen, wenn man nach der theoretischen Übung (Event 201) bei der praktischen Übung (Covid-19-Pandemie in den Köpfen der Massen) noch immer nicht auf tatsächliche Pandemiefälle zurückgreifen kann. Die Sache droht nun aufzufliegen.

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    • DFD schreibt:

      @CC
      Guter Beitrag, wie immer. Dank fuer das Link zu: freewiki.eu
      Sehr interessant.

      Best DFD

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  9. ceterum_censeo schreibt:

    MerKILL und die Macht

    An dieser Stelle als Fortsetzung – ein Ausblick weg von und Covid 19, hin zur deutschen Gottkanzlerin und GRÖÖÖÖÖÖHHHSTEN Kanzlerin aller Zeiten:

    Man schaue sie sich einfach an, die Fotos, die es vom „Meinmädchenkohl“, unserem Kanzler vom empathischeren Geschlecht gibt, dem mit der emotionalen Intelligenz also. Was gibt es zu sehen, wenn sich Frau Merkel mit den „philanthropischen Herren des Weltgeldes“ trifft?
    Das sind fotografierte Zeitdokumente höchster weiblicher Glückseligkeit. Sie strahlt wie ein Honigkuchenpferd und fühlt sich gebauchpinselt ohne Ende. Der liebe Bill, der liebe Barack, der liebe George usw.. Dazu noch ihre „Moral“, ihre Überzeugungen, ihr notorisches „Gemeinsam“, ihre Sozialisation, ihre Machtbessenheit, ihre Besserwisserei und alles das: Man kann sich an drei Fingern abzählen, wer leichtes Spiel mit einer solchen tragischen Figur hat (tragisch insofern, als daß sie für alle anderen tragisch ist). – Es sind clevere Männer, die auf der weiblichen Gefühlsklaviatur zu spielen verstehen, wie einst Arthur Rubinstein auf dem Steinway.

    Und dann diese ganzen feministoiden Schranzen, welche die Mächtige umschwirren wie die Motten das Licht: Ein ekelerregendes Schauspiel. Das besonders Gräßliche daran ist, daß man sich in der „Coronakrise“ eben wegen des Regierungshandelns in seiner unschönen Ansicht bestätigt sieht, daß die wenigstens Frauen, die zwar Macht haben wollen, auch dazu in der Lage oder überhaupt willens sind, die Verantwortung zu tragen, die mit der Machtübernahme zwingend einherzugehen hätte. Das sind wohl diese Manipuleusen, von denen Taubert schreibt: Herrscher über freie Menschen kraft höherer Moral. Eine Elite samt ignoranten Bürokraten, die „ihre Positionen durch Korruption und Bestechung aufrechterhalten„. Mächtige, die „in einem Gedankenfluss idealistischer Plattitüden für eine utopische Zukunft“ planschen.

    Es verstärkte sich in diesen Wochen abermals ein Verdacht, den ich seit Jahren hege: Daß nämlich die profeministische Geisteshaltung, die in der Westlichen Welt heute dogmatisch verteidigt wird, nicht forciert worden sein könnte, um den Frauen insgesamt etwas Gutes zu tun, sondern, um das ganze Gebilde sturmreif zu schießen. Kein Adenauer, kein Strauß, kein Schmidt hätte je seine Verantwortung bei den „philanthropischen Herren des Geldes“ abgeliefert, um ihnen dann gehorsam hinterherzutappen. Frau Merkel, Frau von der Leyen und wie sie alle heißen, tun das aber. Sie scheinen es quasi in den Genen zu haben, daß es letztlich immer Männer sein werden, die den Bockmist wieder in Ordnung bringen, den sie allen Anderen kraft ihrer eingebildeten moralischen Überlegenheit und ihrer ebenfalls eingebildeten emotionalen Hochintelligenz eingebrockt hätten. Darüber denken sie selbst nicht einmal mehr nach, so fest sitzt das Dogma von der Unterdrückung der Frau und ihrer Befreiung per Emanzipation in den Köpfen fest.

    Mir ist durchaus klar, daß auch jetzt die Zeit bei weitem noch nicht so reif ist, als daß sich eine Mehrheit diesem Gedanken anschließen könnte. Natürlich bestätigen Ausnahmen immer die Regel – in jeder Hinsicht. Zu viel, um sich im Rahmen dieses Artikels auch noch auf die geistesgeschichtliche Herkunft des zivilreligiösen Dogmas von der Gleichheit aller mit allen anderen zu beschäftigen. Es war einmal: Die Anthropozentrierung des Glaubens im 16ten Jahrhundert ….

    Auf alle Fälle sind wir in Deutschland seit anderthalb Jahrzehnten mit einer hypermoralisierenden Frau an der Regierungsspitze geschlagen, einer ewigen Utopistin und Idealistin, die erwiesenermaßen ihre persönlichen Überzeugungen bedenkenlos über den Willen des Souveräns und über Recht & Gestz stellt. Für eine bessere Welt. Wer sie daran hindern will, gilt als böse.

    Es ändert aber nichts: Es ist egal, wer hinter den Mikrofonen sitzt, über welche das deutsche Volk zur Covid-19-Pandemie „aufgeklärt“ wird und über welche die erforderlichen Maßnahmen verkündet werden. Ob da die Herren Wieler, Drosten, Spahn oder Frau Merkel sitzen, ist völlig schnuppe.
    Letztlich sprechen aus ihren Mündern immer die „philanthropischen Herren des Weltgeldes“.

    (Link sh. oben)

    Merke(l) : UND immer schön mit Karte zahlen, damit sich die Bürger an die Abschaffung des Bargelds gewöhnen.

     

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