Karfreitag: Christus stirbt für uns am Kreuz – Wir fürchten den Tod unserer „Freiheiten“

(www.conservo.wordpress.com)

Von Michael van Laack *)

jesusBei allem Respekt… Nein, eigentlich habe ich gar keinen mehr! Ich kann es nicht mehr hören. All das Gefasel über uns genommene Freiheiten, sei es nun der Restaurantbesuch oder die Urlaubsreise, der Geschäftsflug oder der Besuch im Puff! All die Verschwörungstheorien, die Wirtschaftsprognosen, die Diskussionen über gefakte Wahlumfragen, über die Aufnahme von Flüchtlingskindern. Und schon gar nicht das Jammern von Abermillionen Bürgern, die plötzlich das Fest der Auferstehung vermissen.

Welches Ostern wird Euch genommen?

Jenes mit dem Osterhasen in Bilderbüchern, aus denen Ihr (hoffentlich) in dieser Krisenzeit Euren kleinen Kindern mehr vorlest als ihr es bisher tatet, weil das ja die KITA-Tante für euch übernahm? Jenes mit den bunten Eiern, die ihr versteckt habt, um danach traditionell zum Osteressen beim Edel-Griechen, -Italiener oder gar -Deutschen ins Restaurant zu schreiten und Euch genüsslich fünf Gänge munden zu lassen, die jene für Euch zubereiten müssen, die Ostern deshalb nicht feiern können, weil Ihr ein Recht auf einen Feiertagsbesuch in der Gastronomie habt? Und keiner möge mir nun damit kommen: „Die hätten sich ja auch einen anderen Job suchen können!“Vielleicht auch jenes Ostern, dass den Schichtarbeitern unter Euch 100 bis 150% Feiertagszulage bescheren würde (religionsunabhängig übrigens), die manch einer selbstverständlich wesentlich lieber genommen hätte, als am gleichen Tag die Osterkommunion? Oder gar jenes, dem Ihr eigentlich zu entfliehen trachtetet mit einer Reise in irgendein Land, in dem ihr mit Ostern und dem ganzen Sch… nichts mehr zu tun hättet haben müssen, sondern Cocktails schlürfend und Popos in Bikinis nachschauend den lieben Gott einen mehr oder weniger guten Mann hättet sein lassen können?

Volle Kirchen plötzlich leer?

Als sei dies kein Normalzustand! Bei uns Katholiken liegt der durchschnittliche Kirchenbesuch an Sonntagen je nach Bistum zwischen 6,5 und 12,5 %, Ostern und Weihnachten bei 20 bis 37%, an Wochentagen des Jahres bei 0,4 bis 5,0%.

Das bedeutet, 63 bis 80 % der Katholiken besuchen auch an hohen Feiertagen nicht die hl. Messe. Die sollten also jetzt in dieser Corona-Krise schon mal pauschal schweigen, weil es ihnen doch nun wirklich sch… egal sein kann, ob Gottesdienste stattfinden oder nicht, ob der Auferstehung Christi gedacht wird oder nicht.

Für einen großen Teil der 20 bis 37 % Feiertagsbesucher sollte das eigentlich auch kein Grund sein, sich in die öffentliche Debatte über die gottesdienstlose Zeit einzumischen. Denn schaut man auf die Gottesdienstbesuchszahlen an normalen Sonntagen, vermissen zwei Drittel der Feiertagsgottesdienst-Besucher das Kircheninnere fast ganzjährig nicht. Für die gehört das „einfach dazu“ an Weihnachten oder Ostern, bei Beerdigungen oder den wenigen kirchlichen Eheschließungen, zur Erstkommunion und Firmung in die Kirche zu gehen. Ist halt „schön“, „etwas Folklore“.

Vielen geht es nur um die Möglichkeit

Von den Nichtchristen rede ich hier nicht, obwohl sich auch von diesen manche in die Debatte einschalten. Ihre Motivation ist jedoch zumeist eine – wie sie es nennen – „übergeordnete“, denn sie zielen in ihren Beiträgen grundsätzlich auf die Freiheitfrage

Alle, die nichts mit dem Glauben an Christus zu tun haben und alle, die seltenst eine Kirche von innen sehen, sollten sich deshalb eigentlich ebenfalls aus der Debatte heraushalten. Tun sie aber eher nicht. Denn für sie geht es um die Freiheit, also darum, eine Möglichkeit zur Wirklichkeit werden lassen zu können, nicht zu müssen. Bei Begriffen wie „Sonntagspflicht“ sträuben sich jenen zumeist ebenso die Haare wie nun beim Gegenteil, dem „Gottesdienstverbot“.

An die treuen Kirchgänger, die „tiefgläubigen!“

Ja, es ist schmerzlich, es tut sauweh, nicht mehr gemeinsam mit anderen beten, nicht täglich oder wöchentlich dem Messopfer beiwohnen zu können, manche Kirchen auch nicht mehr spontan zu einem Gebet vor dem Tabernakel oder an einem Marienaltar aufsuchen zu können, für Beichten weit im Voraus Termine ausmachen zu müssen, Taufen, Hochzeiten oder Beerdigungen nur im kleinsten Kreis begehen zu können.

Unsere Vorfahren zur Zeit der „Spanischen Grippe“, von denen uns leider heute keiner mehr ein Glaubenszeugnis ablegen kann, weil seit dem Ereignis bereits fünf oder gar sechs Generationen nachgefolgt sind, haben das auch erlebt. – Wie haben sie das kompensiert? Sie haben ihren Schmerz aufgeopfert, den der Verlust mit sich brachte. Im stillen Gebet, im Rosenkranzgebet. Und sie haben gebetet für all die Schwerkranken und Verstorbenen, Mitgefühl und Mitleid leiteten sie. Da gab es keine Empörungswellen, Appelle an Bischöfe, Ärger über die Regierungen und tägliche Forderungen nach dem Ende der Beschränkungen.

Was ich in diesen Tagen auch von vielen Christen lesen muss, macht mich mehr als nur erschrocken: „Regt Euch nicht auf, jedes Jahr sterben an der normalen Grippe viel mehr Menschen!“ „Meine Güte, das sind doch meist nur alte Menschen. Die haben ihr Leben gelebt. Ist doch sogar schön, wenn sie jetzt ihren Frieden mit Gott machen können!“ Oder gar: „Dann sollen wenigstens alle in die Kirche gehen können bis 65. Die anderen können ja Fernsehgottesdienste gucken. Meinetwegen auch für die nächsten drei Jahre.“

Zuerst komm‘ ich und dann die vielen Andern!

Christus ist nicht am Kreuz gestorben, weil sein Vater ihn dazu gezwungen hat, weil er gerade nichts Besseres mit seiner Tagesfreizeit anzufangen wusste oder einfach Bock darauf hatte, unter den Römern und Juden mal für ein wenig Stimmung zu sorgen.

Um unserer Sünden willen ist er FREIWILLIG ans Kreuz gegangen, hat den menschlichen Tod mit allen vorausgehenden Qualen durchlitten. Er hätte es sich leichter machen können. Wäre er als römischer Bürger geboren, wäre auch eine Enthauptung infrage gekommen. Kurz und schmerzlos: Ssst, Krack, Plumps! – Ebenso hätte er sich mit Pontius Pilatus oder dem Hohen Rat arrangieren können: „Lasst uns gemeinsam eine Strategie zu einer Reichseinheits-Religion entwickeln. Die ersten fünf Jahre mache ich dem Volk den Erlöser, dann machst Du das, Pontius. Anschließend der aktuelle Hohepriester Und vielleicht können wir Herodes auch noch irgendwie ins Boot holen, ohne dass der Kaiser in Rom nervös wird.“

Hat er aber nicht. Er hat all diese Qualen auf sich genommen und schon während der Zeit seines öffentlichen Auftretens zahlreiche Verächtlichmachungen und Hetze, Missinterpretation und Ausgrenzung erfahren und ertragen.

Viele Christen verhalten sich irrational

Und was machen wir Kirchgänger, wir „Erzkatholiken“? Viele von uns fordern wie auch die „Welt“ (Wirtschaft, Medien, Profisport usw.), jetzt müsse aber ganz rasch wieder Normalität hergestellt werden, Kompromisse müssten her. „Zumindest für uns!“ sagen sie. „Jene, die älter oder schwächer sind als wir, sollen ruhig weiterhin in ihren Wohnungen und Einrichtungen eingeschlossen bleiben. Wir wollen wieder raus: In die Kirchen, in die Parks, in die Fußballstadien und Restaurants. Und wenn wir dann jemanden anstecken? Pech gehabt. Das ist der Lauf des Lebens. Der liebe Gott hatte das schon längst im Plan seiner Vorsehung, dass ich diese 52 Jahre alte Frau anstecken werde und sie dann qualvoll unter künstlicher Beatmung verreckt! Ich will mich dem Staat nicht unterordnen. Ich will jetzt und sofort Gott so dienen, wie ich es für richtig halte!“

Mehr Mut zur temporären Unfreiheit!

Wir alle sehen den Weg nicht. Wir alle wissen nicht, welche dieser Maßnahmen richtig oder falsch ist. Vieles mag sich in der Zukunft rückblickend als untauglich erweisen. Doch wie heißt es so schön: „Hinterher ist man immer schlauer!“.

Dass aber nicht wenige von uns den Anspruch erheben, ja das Recht zu haben glauben, an einer Karfreitags-Liturgie und an der Osternacht teilzunehmen – ein ausschließlich der liturgischen Schönheit verpflichteter Gründer einer Gesellschaft päpstlichen Rechts hatte sogar die Chuzpe, dies vor Gericht erstreiten zu wollen…

Ist Euch, die Ihr so redet, schreibt und fordert, eigentlich bewusst, dass vielleicht durch Euer trotziges Verhalten zwei Wochen, nachdem Ihr mit Christus am Kreuzweg geschwitzt und gelitten, seine Todesängste in der Betrachtung durchlebt und seinen Tod beweint habt oder zwei Tage später seiner Auferstehung ein vielstimmiges Alleluja entgegenge-schmettert habt, ein Mensch stirbt, weil ihr gewohnheitsmäßig nicht in die Armbeuge genießt oder einer älteren Dame die Tür aufgehalten und sie dabei freundlich angeatmet habt? Die Person wäre doch eh irgendwann an irgendwas gestorben? Wenn nicht so, dann vielleicht vom Auto überfahren! Oder jemand anderes hätte sie mit Grippe angesteckt.

Beruhigt Ihr meinetwegen Euer Gewissen. Ich kann das nicht! Zwar gefallen auch mir manche Entscheidung nicht, aber: Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist!

(Original: https://philosophia-perennis.com/2020/04/10/karfreitag-christus-stirbt-fuer-uns-am-kreuz-wir-fuerchten-den-tod-unserer-freiheiten/)
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*) Michael van Laack ist vielgelesener Kolumnist des Blogs „Philosophia Perennis“, den Dr. David Berger betreibt und mit dem conservo einen regelmäßigen Austausch pflegt.
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www.conservo.wordpress.com      10.04.2020

Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. 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20 Antworten zu Karfreitag: Christus stirbt für uns am Kreuz – Wir fürchten den Tod unserer „Freiheiten“

  1. Kommando schreibt:

    Trumps Aussagen über China sind korrekt.
    Taiwan hatte schon im Dezember vor Vertuschung in China gewarnt.
    Fast alle gefährlichen Viren der letzten 50 Jahre kamen aus China.

    China lässt nicht nur Regierungskritiker verfolgen, sondern auch viele Ärzte, die über Covid-19 ausgepackt hatten
    China lässt gnadenlos religiöse Minderheiten verfolgen, darunter auch viele Christen. Warum schweigt die UN oder die WHO ???

    https://religion.orf.at/stories/2658766/
    https://www.epochtimes.de/china/china-politik/zehnter-jahrestag-der-verfolgung-von-falun-gong-in-china-a438458.html
    https://de.wikipedia.org/wiki/Verfolgung_von_Falun_Gong
    https://www.nzz.ch/international/falun-gong-ist-in-china-seit-20-jahren-verboten-ld.1496964
    https://www.zeit.de/2019/25/aktivismus-china-demonstration-meditation-unterdrueckung/seite-2

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  2. francomacorisano schreibt:

    In meiner Katholischen Gemeinde wurden seit Montag täglich die Heiligen Messen über Facebook gesendet und ich habe in Echtzeit von zu Hause daran teilgenommen. Natürlich wäre ich viel lieber dabei mitten in meiner Gemeinde gewesen. Aber mein Glaube hat nicht gelitten!

    Die ersten Christen mussten in die Katakomben flüchten, auch heute bangen Christen in Afrika und Asien täglich um ihr Leben. Nicht jammern, sondern die frohe Botschaft verinnerlichen. Wie sagt die Bibel 365 Mal: Fürchtet Euch nicht!

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  3. DFD schreibt:

    @ Michael van Laack

    Lieber Michael,

    ich verstehe Deinen Ärger, Deine Wut.

    Aber bevor Du die Deutschen, und Andere verdammst als wenn Sie Feinde oder Verräter wären, bitte denke doch mal nach.

    Du sprichst von „Verschwörungstheorien(1)“, ich weiß nicht Dein alter. Seit den frühen 50gern läuft eine Antichristen Kampagne in allen Medien, nicht nur in Deutschland. Diese wurde Jahr für Jahr, und Jahrzehnt für Jahrzehnt immer frenetischer. In der Presse, in Filmen, in „Komödien“, auch wenn es da nicht reinpasste.

    In Berlin, es waren die späten 60ger oder frühen 70ger, vergessen, da standen die Laute an der Gedächtniskirche über 600meter Schlange, um für irgendeine Hungerkatastrophe in Afrika zu spenden! Verdamme die mal…

    Statt die Opfer, die Verführten zu verdammen, verdamme die Täter!
    ===================================================.

    Übrigens, Rom (Pontius Pilatus) wollte ihn nicht kreuzigen, er hat das versucht zu vermeiden. Überlege mal wer es war die schrien: „Kreuzigt Ihn!“ Hat vielleicht was mit der „Jüdisch-Christlichen Kultur“ ***{{Moment bitte: LACH KRÄMPFE}}*** die so in den letzten hundert Jahren auftauchte – überlege bitte.

    Ein Deal mit Rom hätte er machen können? Ich dachte das wurde gemacht, in Nicae! Nicht von ihm, aber von Papst & Co.

    Noch mal zureuck zu Rom: Er war der Traum eines Modell Bürgers. „Gebt Caesar was Caesar gehört!“…“Mein Reich ist nicht von/auf dieser Welt.“ Für das Imperium, der perfekte Bürger!

    Verdamme die Schuldigen, aber nicht deren Opfer.

    Grüße
    DFD

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    • Ulfried schreibt:

      Danke DFD. Ulfried

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    • DFD schreibt:

      PS: „Verschwörungstheorien(1)“

      Ich wollte als Fußnote (1) folgendes einsetzen:

      Verschwörungstheorie. Ich kann diese dumme Wort schon nicht mehr hören. Jeder der eine andere Meinung hat wird versucht als „Verschwörungstheoretiker“ mundtot/lächerlich zu machen.

      Für Alle die dieses Wort so gerne benutzen und sich damit schlau vorkommen. Wenn Leute verschiedene Meinungen, Aussagen und ***sogenannte*** Fakten untersuchen, und sich dann eine eigene Meinung bilden sind keine „Verschwörungstheoretiker“, sondern Leute die nachdenken und sich eine ***eigene Meinung*** bilden. Man stelle sich vor: Eine eigene Meinung – erstaunlich, nicht wahr.

      Ob das Ergebnis dieser Untersuchungen und Gedanken zutrifft oder nicht, ist ***UNWICHTIG***. Was wichtig, ungeheuer Wichtig ist, ist das diese Leute nicht einfach glauben was denen vorgesetzt wird.

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  4. Ulfried schreibt:

    Kolosser 2,8
    Sehet zu, daß euch nicht jemand beraube mittelst der Philosophie und leeren Truges nach menschlicher Ueberlieferung, nach den Elementen der Welt und nicht nach Christus.

    Da mich die Wahrheit immer interessierte hab ich mich seit fast 25 Jahren mit Religion und Prophetie befaßt. Nach all den wissenschaftlichen Schriften die ich las mußte ich feststellen, daß ich von der wahren Geschichte der kath. Kirche genauso wenig wußte wie die meisten Menschen noch heute. Daß bspw. die katholischen Christen nach den Juden die am meisten verfolgten Gläubigen waren und sind. Als ich dann die hetzerischen Reden dieses Luther las kamen mir immer mehr Zweifel ob ich in dieser protestantischen Sekte gut aufgehoben bin. Daß z. B. die mutmaßliche Kriegsverbrecherin Katrin Göring E. zur Chefin der evangelischen Synode wurde paßt dort ins Gesamtbild. Es wird immer viel darüber gelabert die kath. Kirche hätte per Inquisition gefoltert und getötet und lauter so’n Zeug. Die moderne Geschichtswissenschaft hat das zwar längst widerlegt, doch die Gerüchte halten sich hartnäckig. Ebenso die Sache mit den Kreuzzügen. Daß die stattfanden, weil die Muslime im Heiligen Land grausamste Massenmorde an Juden und Christen begingen wird hartnäckig ignoriert. Sei’s drum. Wer darüber mehr wissen möchte dem kann ich gern meine Quellen benennen.
    2001 wurde mein größter Wunsch wahr: eine Pilgerreise nach Lourdes. Ich hatte rasend Schmerzen in meinem neuen Hüftgelenk. Konnte weder im Sitzen noch Stehen Linderung bekommen. Dann das Bad in der Heilquelle. Die Schmerzen waren wie weggeblasen und ich konnte mich sofort wieder schmerzfrei bewegen. Das können leider nur die damaligen Mitglieder meiner Pilgergruppe bezeugen.
    Am nächsten Tag bat mich ein Priester den Rosenkranz zu sprechen. Ich sagte daß ich Protestant sei und er lächelte nur: „Tu es, es kann dir helfen!“
    Wieder daheim konvertierte ich Weihnacht 2001 zur katholischen Kirche. Dabei bleibt es!!
    Dann geschah noch ein zweites Heilwunder durch Lourdes- Wasser an der damals anderthalbjährigen Enkelin. Dieses Wunder können heute noch einige Leute bezeugen. In Irland lernte ich Jesus Christus vor dem Essen für die Gabe zu danken. Durch irische Mönche kam einst die katholische Religion in mein Unterfranken. Gerade in Nordirland zeigt sich heute noch die grausame Fratze der Protestanten die dort gnadenlos die Katholiken verfolgen.
    Michael van Laack schreibt „Vielleicht auch jenes Ostern, dass den Schichtarbeitern unter Euch 100 bis 150% Feiertagszulage bescheren würde…“
    Lieber Michael van Laack, bist du nicht nach den Feiertagen einkaufen gegangen und wolltest volle Regale? Dafür haben u. a. meine Fahrerkollegen und ich gesorgt.

    Gefällt 1 Person

    • DFD schreibt:

      Hi Ulfried,

      Ich verstehe Dich schon.

      Aber mit Irland (auf Deutsch: Arier Land, mach Dir nichts draus, die meisten Iren wissen das auch nicht {mehr}) liegst Du aber sehr, sehr schief.

      Die Troubles haben NICHTS mit Religion zu tun. Die Katholiken betrachten sich als Iren, im Sinne von Irish Republic. D.h. auch Keltischer Herkunft. Die Protestanten, Englischer/Sächsischer Herkunft, betrachten sich als Engländer/Saxons, Bürger des UK.

      Religion spielt da überhaupt keine Rolle. Selbst die „Dubliners“ nationalistischer (Irish Republic) als die geht’s nicht, sangen: „The Land that the Saxon stole“ – „das Land das die Sachsen gestohlen haben“. Die haben hunderte von records gemacht, alle pro Irish, und oftmals pro – IRA. Direkt. Aber NIEMALS ein Wort über Religion. Nicht einmal.

      By den Chieftains das gleiche, nicht ein Wort, und sehr, sehr pro-Repub. :“…while Britannias sons with their long range guns said: ‚live in the foggy dew‘.“ Nicht ein Lied, nicht ein Wort über Religion. Keinerlei Verdammung von Christen anderer Konfession.

      Ich weiß, die Medien auf dem Kontinent behaupten immer wieder es wäre ein religiöser Dispute. NEIN. Das ist für die eine Gelegenheit anti-religiöse, insbesondere anti-Christliche, Propaganda zu verspritzen, sonst nichts.

      Wünsch Dir schöne Feiertage
      DFD

      Gefällt 2 Personen

    • Michael van Laack schreibt:

      Nein, bin ich nicht, weil ich als Covid-19-Positiver in Quarantäne hocke, die hoffentlich Mitte der nächsten Woche zu Ende ist. Aber auch davor gehörte ich weder zur Hamsterkauf-Community noch zu denen, die sich beklagt haben, dass der Wildlachs aus Kanada an der Feinhosttheke nicht mehr zu bekommen war. Und in den Wochen davor habe ich mich immer um Sicherheitsabstand usw. bemüht. In der Familie aber hat das der Kinder wegen nicht geklappt und Zack, hat es mich doch erwischt.
      Mit 54 kein Drama, aber schön waren die viereinhalb Tage des Höhepunkts der Krankheit dennoch nicht!
      Ich halte nichts vonm pauschalen Feirtagszuschlägen. Welches Opfer bring ein Muslim, Hinduist oder welcher religion auch immer zugehöriger, wenn er Weihnachten, Ostern oder Pfungsten seinem Beruf nachgeht. Diese Reglung stammt noch aus der Zeit, als 87% der deutschen einer christlichen Konfession angehörten.

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  5. Ulfried schreibt:

    Was wir derzeit erleben ist der verlogene Griff der Satans Jünger nach der Weltmacht. Bspw. werden uns Bilder gezeigt von Särgen mit Corona- Toten in Italien. In Wahrheit sind das Bilder von 2013 nach dem Schiffsunglück von Lampedusa:
    https://video-frt3-1.xx.fbcdn.net/v/t42.9040-2/10000000_688149008656847_8008379020641042432_n.mp4?_nc_cat=104&_nc_sid=985c63&efg=eyJ2ZW5jb2RlX3RhZyI6ImxlZ2FjeV9zZCJ9&_nc_ohc=ONYO8f90w8YAX8aO4bQ&_nc_ht=video-frt3-1.xx&oh=1dfe23878c9c28dcef6e33c887eac8f9&oe=5E90F0A3
    Bitte diesen Film bis zu Ende ansehen.

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  6. Berti schreibt:

    Harter Tobak dieser, zu recht, vorgehaltene Spiegel…

    Gefällt 1 Person

  7. praxis371 schreibt:

    Beruhigt Ihr meinetwegen Euer Gewissen. Ich kann das nicht! Zwar gefallen auch mir manche Entscheidung nicht, aber: Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist!

    Aber Gott sagt auch: ‚die Rache ist mein, ich will vergelten‘,

    Das beruhigt mich und ich weiß, Gottes Plan ist unergründlich: ‚ Fortan sollen, so lange die Erde steht, nicht aufhören Säen und Ernten, Frost und Hitze, Sommer und Winter und Tag und Nacht.‘ 1. Mose 8:22! Mit freundlichen Grüßen Dr. Hans-Ulrich Jabs

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  8. gerardfrederick schreibt:

    Ich bin als Lutheraner erzogen worden, zwar nicht streng, aber doch. Wir zuhause z.B. assen nur Fisch am Freitag und meine Mutter war eine begnadete Bach Interpretin, sowie auch Schubert Lieder singende Frau die nebenbeibemerkt im Jahre 1946 in amerikanischen Offiziers Klubs Schlager sang, begleitet von Elly Ney. Als Bezahlung gab man beiden Essen, von dem meine Fmilie existierte. Seit meiner Kindheit besuche ich Kirchen, weil man dort viel geschichtliches lernen kann. Ansonsten geht mir das religiöse Gedöns am Arsch vorbei, denn wenn man bedenkt auf welch grauenhafte Art man uns den Glauben aufzwang und dass unsre Todfeinde (die anglo-amerikanisch-jüdische Welt) denselben Schall und Rauch verehren dann kann man nur sagen– Gott Mit Uns hat uns nichts weiter als Unglück gebracht. Was auch immer unser Volk geschaffen hat, ob Musik oder Kunst oder Architektur, es wurde TROTZ dem widerwärtigen Semitenglauben geschaffen.

    Gefällt 2 Personen

    • DFD schreibt:

      Stimme zu 95-99% mit Dir ueberein.
      ============================

      Allerdings ist das Christentum (WELCHES?!) kein Semitenglauben. Im Gegenteil! Wie nannte Jesus diese Leute? Kinder des Teufels!

      Des Weiteren; „anglo-amerikanisch-jüdische Welt“. Du kommst der Sache schon sehr nahe. Was sagt die ‚Frankfurter (zersetzungs) Schule‘? „Das Christentum ist die einzige Ideologie die wir fuerchten muessen, die uns gefaehrlich werden kann.

      Die kennnen Islam noch nicht…

      Na ja.

      Gefällt 2 Personen

      • Ulfried schreibt:

        Ja die ‚Frankfurter (zersetzungs) Schule‘ fürchtet das Christentum wie der Teufel das Weihwasser. Denn da isser persönlich involviert. Mit dem Islam können die gut – ist ja deren Verbündeter im Kampf gegen uns Christen.

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      • gerardfrederick schreibt:

        Ja, der Islam, da kommt einen das Gruseln – wie sowas möglich ist. Das muss ich dem christlichen Glauben geben, trotz der Unterdrückungen all dessen was man nicht akzeptieren wollte, die Grössen die der Westen hervorbrachte sind atemberaubende Giganten, während der Islam niemanden von Wert schuf, wenigstens kenne ich keinerlei Grössen. Irgendwo las ich mal, dass es der Islam war der während den dunkelsten Zeiten die Mathematik, bewahrte, aber ob das stimmt frage ich mich.

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  9. altmod schreibt:

    Daran denke ich an diesem Tag:

    „Wir setzen uns mit Tränen nieder
    Und rufen dir im Grabe zu:
    Ruhe sanfte, sanfte ruh!
    Ruht, ihr ausgesognen Glieder!
    Euer Grab und Leichenstein
    Soll dem ängstlichen Gewissen
    Ein bequemes Ruhekissen
    Und der Seelen Ruhstatt sein.
    Höchst vergnügt schlummern da die Augen ein.“

    Gefällt 1 Person

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