Wahrheit damals und heute

(www.conservo.wordpress.com)

Von Maria Schneider *)

In den goldenen 70er und 80er Jahren ging ich aufs Gymnasium. Neun Jahre lang wurde ich der Dauergedankenfolter zu den 12 Jahren unterworfen und lernte kaum etwas im Geschichtsunterricht – erst recht nicht zu den Völkern hinter dem „Eisernen Vorhang“, außer dass sie ein „bedauernswertes Dasein unter den Kommunisten fristeten“. Ständig betont wurden jedoch die errungenen Freiheiten der Nachkriegszeit, wie Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit und politische Freiheit.

Ich fand das überflüssig. Warum so etwas Selbstverständliches überhaupt erwähnen, wo wir doch stundenlang mit unserer Clique am siffigen Kneipentisch saßen und bei brennenden Kerzen in alten Weinflaschen über Gott und die Welt diskutierten?Freiheit war das Wichtigste

Freiheit war das Wichtigste. Alles wurde debattiert – laut, heftig und mit Leidenschaft. Ganz gleich, welche Meinung man vertrat, man blieb befreundet für alle Zeiten, es sei denn, das Leben mit Umzug und Ehe kam einem in die Quere. Doch wegen Politik das Kriegsbeil schwingen und so etwas Kostbares, wie langjährige Freundschaften beenden, zeugte von Dummheit, Ignoranz und vor allem Intoleranz. Dafür gab man doch nicht die Gemeinschaft auf!

Frauen meiner Generation konterten lüsterne Blicke junger oder älterer Männer mit Lachen oder freundlicher Nachfrage nach der Ehefrau. Unerwünschte, verirrte Hände auf meinem Knie oder auch sonstwo strich ich wie eine lästige Fliege ab oder schlug auch manchmal richtig zu. Für Ruhm und Geld hätte ich mich nie auf eine Couch begeben und Metoo hat weder damals noch heute die Frauen im Iran gerettet.

Mord war damals vor dem Gesetz noch Mord

Ein Mord war damals noch Mord und wurde hart bestraft. Bei Vergewaltigung galt das Mitleid noch den Frauen und nicht „traumatisierten“ jungen Männern aus archaischen Kulturen, die „es einfach nicht besser wissen“. „Selber Schuld“ als hämische Belehrung wegen eines kurzen Rockes oder Aushäusigkeit zu später Stunde (wie es sich junge Frauen heute wieder sagen lassen müssen) wurde wie die Vergewaltigung in der Ehe, die allzulange als Kavaliersdelikt entschuldigt worden war, nicht mehr akzeptiert.

Das Kopftuch galt noch als Unterdrückung, von der sich die türkischen Frauen unter Atatürk befreit hatten. Der ägyptische Präsident Gamal Abdel Nasser lachte in den 1950ern noch über die Forderung der Muslimbruderschaft, einen Kopftuchzwang einzuführen. Auch deutsche Frauen sahen in dem Kopftuch zu meiner Jugend noch das, was es bis heute ist: Ein Machtmittel der Männer zur Bändigung der starken, weiblichen Sexualität – nicht ohne Beteiligung der Mütter und Großmütter, die im besten Fall mit der Keuschheit der Tochter ihre Heiratschancen erhöhen oder ihr im schlimmsten Fall aus Neid ihre Schönheit und Freiheit vorenthalten wollten.

Die Wahrheit trug ein prächtiges Gewand

Sehr präsent und offensichtlich waren in meiner Jugend noch die Parallelen zur katholischen Kirche. Es wurde Jungfräulichkeit vor der Ehe gelehrt und Mädchen wurde das Ministrieren wegen ihrer Reize, die Männer während des Gottesdienstes ablenken würden, lange vorenthalten. Bis heute wird den „unreinen Frauen“ in der katholischen Kirche das Priesteramt mit seinem erklecklichen Einkommen verwehrt. Stattdessen sieht man immer mehr Pfarrer aus Afrika und anderen Ländern, die in schlechtem Deutsch den Gottesdienst zelebrieren.

„Nicht ohne meine Tochter“ war in aller Munde und prangerte die institutionalisierten, abrahamitischen Religionen mit ihrem strafenden, frauenverachtenden Gott an, den die menschlichen Männer zur Beherrschung der Frau erfunden hatten. Weltweit rief dies damals bei Feministinnen und Frauen Empörung gegen Kopftuch, Zwangsheirat und ganz allgemein gegen brutale, männliche Gewalt hervor. Damals sah man die Dinge noch so wie sie waren. Denn damals hatte die Wahrheit noch Ausgang und schritt erhobenen Hauptes umher in prächtigem Gewand.

Metoo funktioniert nur bei weißen Männern

Heute nun soll ich ohne jeden Beweis nur noch weiße Männer als Verbrecher sehen. Nach Jahrzehnten rächen sich weiße Frauen mit Metoo an weißen Männern für Entscheidungen, die sie häufig aus freien Stücken für Ruhm und Geld auf einer Couch getroffen haben. Harmlose Komplimente und Flirts werden als sexuelle Gewalt deklariert und dadurch Leben und allgemein die Leichtigkeit des Seins ruiniert.

Heute soll ich das Kopftuch als Befreiung sehen und meinen Zorn im Zaum halten, wenn stolze, junge, verhüllte Frauen mich in meinem Land mit Verachtung mustern. Ehrenmorde und Bigamie werden nun von meinen früheren Kampfesschwestern als kulturelle Eigenheit und Freiheit der Religion verteidigt, da sie mit dem Import archaischer Männer Geld verdienen oder sogar das Bett mit ihnen teilen, weil sie ihre eigenen Landsmänner entmannt haben.

Seit wann bestimmt Religion wieder die Politik?

Ich frage mich: Wann genau hat die Religion wieder Einzug in die Politik gehalten? Seit wann wird der Wert einer Frau wieder über ein Tuch auf ihrem Kopf und über ihre Jungfräulichkeit definiert? Seit wann wird Vergewaltigung in der Ehe nur noch bei weißen Männern als Tatbestand geahndet? Und wo sind meine Schwestern hin, die noch vor 30 Jahren um echte Frauenrechte kämpften?

Ich finde sie nicht mehr. Sie haben mich verstoßen, weil ich die Wahrheit hochhielt. Weil ich sie fragte:

„Warum finanzierst Du einen jungen Mann aus Afrika, aber interessierst Dich nicht für Deinen Vater im Altersheim?

Wie kannst Du es mit Deiner Freiheit und Deiner Wahrheit vereinbaren, dass „Dein Flüchtling“ bei der Heirat auf einer Jungfrau aus seiner Kultur besteht?

Und warum soll mein alter, weißer Mann Dich nach Hause begleiten, wenn Du zugleich auf offenen Grenzen und Verständnis für junge, arabische Vergewaltiger bestehst?“

Meine Schwestern haben mich zur Feindin gemacht

Diese Fragen stelle ich nur einmal. Danach ist die Freundschaft vorbei. Vorbei sind auch die hitzigen Debatten, nach denen man sich herzlich umarmen und entspannt nach Hause gehen konnte – in der Gewissheit, dass die Freundschaft auf einem starken Fundament gebaut war. Heute haben meine Schwestern mich zur Feindin gemacht.

Was früher so selbstverständlich wie das „Amen“ in der Kirche war, ist nun ein rares Gut geworden. Wenn drei im Namen der Freiheit versammelt sind, drohen hohe Strafen. Wenn dreihundert im Namen Allahs versammelt sind, droht nichts. Unschließbare, offene Grenzen, an deren Folgen Familien zerbrachen und Menschen starben, lassen sich nun plötzlich wieder schließen. Dennoch – ein Mord, der früher ein Mord war, wiegt bei fremden Tätern immer noch leichter als eine Versammlung zu dritt, als die Aussprache der Wahrheit und als die Zugehörigkeit zu einer unliebsamen Partei.

Die Wahrheit schleicht umher im Bettelgewand

Wir leben in Coronas Zeiten. Die Meinungsfreiheit hat sich tief verkrochen und die Wahrheit schleicht umher im Bettelgewand. Und doch weiß ich, dass der Himmel so blau ist wie schon lange nicht mehr. Dass die Familien vereint sind und manche zum ersten Mal erkennen, was wirklich wichtig ist. Ich weiß, dass Gottes Wege unergründlich sind und – „ich weiß, warum der gefangene Vogel singt.“**)

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*) Maria Schneider ist freie Autorin und Essayistin. In ihren Essays beschreibt sie die deutsche Gesellschaft, die sich seit der Grenzöffnung 2015 in atemberaubendem Tempo verändert. Darüber hinaus verfaßt sie Reiseberichte. Kontakt: Maria_Schneider@mailbox.org
**) Titel des Buches von Maya Angelou: „Ich weiß, warum der gefangene Vogel singt“
www.conservo.wordpress.com     13.04.2020

Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. Wer jedoch andere Foristen mehrfach persönlich angeht, beleidigt oder unflätig beschimpft, wird nach einer dreimaligen Verwarnung vom Diskussionsforum ausgeschlossen. Maria Schneider Beiträge bitte an Maria_Schneider@mailbox.org Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten in meinen emails und auf den Seiten der „sozialen Medien“ und mache mir diese Inhalte nicht zu Eigen. Diese Erklärung gilt für alle in und mit meiner Internetadresse/emails angebrachten Links. 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43 Antworten zu Wahrheit damals und heute

  1. Bravo schreibt:

    jetzt hab ich was über Frauen, Feminismus, (alte weiße ) Männer, Kopftücher, Corona…
    ? Verschwörer, Toleranz, Solidarität, Gesellschaft uvam gelernt

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  2. Ulfried schreibt:

    Maria Schneider, 1970 hab ich (geboren 1953) meine Schule mit Realschulabschluss in der DDR beendet. Danach hab ich mit 16 Jahren meine Lehre als Maurer und Betonbauer begonnen und 1972 erfolgreich abgeschlossen. Dann kam meine Dienstzeit in der NVA. Gymnasium? Das sind Gebäude die ich gebaut habe. Wer braucht so etwas? Alle meine Schulkameraden haben anständige Handwerksberufe erlernt und leben heut noch. Ich höre und lese immer öfter von Studenten und Schülern die weit über die zwanzig sind. Was Deutschland braucht sind Menschen die anpacken und das Leben gestalten. Wie bspw mein Sohn, der ist Meister Im Heizungsbau. Leider findet er keine Lehrlinge. Warum wohl??

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    • gelbkehlchen schreibt:

      Ulfried, Du hast zum Teil recht. Ohne Ingenieure und Erfinder und Physiker und Naturwissenschaftler und Mathematiker würde es Deinen LKW und den Heizungsbau Deines Sohnes nicht geben. Dann würden wir Menschen wahrscheinlich noch wie die Affen auf den Bäumen herumturnen. Es muss auch Theoretiker geben. Theoretiker und Praktiker müssen sich ergänzen. Geschwätzwissenschaftler brauchen wir allerdings nicht, da bin ich mit Dir überein.

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    • Maria Schneider schreibt:

      Lieber Ulfried,
      ich höre von meinen Handwerkern, auf die ich 4 Monate warten mußte, das Gleiche. Leider hat die OECD, die von Deutschland mehr Abiturienten verlangt hat, das auch eingebrockt. Außerdem der Standesdünkel vieler Eltern, die alles dafür tun, dass ihr Kind Abitur macht, selbst wenn es dumm wie Brot ist. Damit meine ich keinesfalls, dass die praktischen Berufe von dummen Leuten ausgeführt würden – nein! Die Handwerker und auch Selbstständige müssen ziemlich intelligent und auch clever sein, um überhaupt noch Gewinn machen zu können, da die Steuern ständig steigen und das verbleibende Personal oft sehr unwillig ist.

      Wie hier erwähnt, sind die Geschwätzwissenschaftler das eigentliche Problem. Studiengänge für Politologie, Romanistik, Germanistik, Soziologie und dergleichen sollten beschränkten Zugang haben.

      Man kann natürlich niemanden zum Erlernen eines Handwerksberufs zwingen, doch sollte ein arbeitsloser Politikwissenschaftler niemandem auf der Tasche liegen und schon gar nicht als Politiker eine hohe Diät beziehen, die von den restlichen 30% Erwerbstätigen in Deutschland erwirtschaftet wird.

      Ich finde ernsthaft, dass wir eine grundlegende Reform des Systems benötigen – ohne Grundeinkommen, denn das müssen wieder die leistungserbringenden Steuerzahler erbringen. Der Impfpapst Bill Gates, der gerade irgendwo aus dem Gebälk gekrochen ist und sogar bei uns minutenlang in den Nachrichten seine Weltsicht erläutern durfte, wird jedenfalls seine Milliarden nicht hergeben.

      Die Sozialisten schwärmen immer von der Einheit mit der Natur, in der kleine Menschengruppen wie die Ureinwohner in den Wäldern gleichberechtigt miteinander leben. Was immer übersehen wird, ist, dass jeder im Stamm etwas beitragen muss und sonst bei Faulheit ausgeschlossen wird. Denn es gibt eben nichts umsonst auf der Welt.

      Für mich sollte daher jeder etwas für seinen Lebensunterhalt leisten müssen, ohne allein von „Staatsknete“ leben zu dürfen oder anderen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Wer einen Beruf wie Romanist hat, der nicht gefragt ist, muss sich etwas Neues suchen oder eine neue Ausbildung durchlaufen. Wer nichts leisten will und wohl oder übel Hartz4 bekommt, sollte wie in Ungarn der Gesellschaft durch Parkpflege etc. etwas zurückgeben. Denn im Grunde bekommt er mein Geld über Steuern und Hartz4 geschenkt.

      Die einzigen Gruppen, die wirklich vom Verdienen des eigenen Lebensunterhalts ausgeschlossen sein sollten, wären Alte, Kranke, Elternteil in Familienzeit sowie Rentner Kinder.

      Warum sich gesunde junge Männer und Frauen über Jahre hinweg in Hartz4 einrichten dürfen, habe ich schon vor 30 Jahren nicht verstanden und verstehe es immer noch nicht. Die Sozialhilfe war für den Übergang da und nichts als Regel.

      All das bedingt aber auch, dass die Menschen einen Lohn erhalten, mit dem sie ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Der sollte dann auch möglich sein, wenn die Mittelschicht wie Du und ich nicht mehr Leute über und unter uns mitfinanzieren muss. Die einen, weil sie keine Steuern zahlen, die anderen, weil sie sich der Leistung verweigern.

      Ich bin überzeugt, dass wir keine Pfleger etc. aus Osteuropa benötigen würden, wenn man sie hier ordentliche bezahlen würde. Das Gleiche gilt für Krankenschwestern, Kindergärtnerinnen und all die pflegenden Berufe.

      Am wichtigsten ist natürlich der Austausch der Regierung, denn sie macht ja die Ausbeutung durch die Grenzöffnung gen Osteuropa sowie den nahen und fernen Osten erst möglich. Jedes Land muss sich einfach um sich kümmern. Und wenn der Papst mir etwas von nationalen Egoismen erzählt, dann falle ich vor Lachen vom Sofa. Wohnt er doch mit seinen warmen Brüdern im egoistischsten, reichsten und abgeriegeltsten Staat der Welt: Dem Vatikan.

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      • Maria Schneider schreibt:

        PS: Zu de warmen Brüdern. Mir sind Schwule so egal wie Lesben, Heteros und sonst irgendwer, solange sie nette Menschen sind. Dass sie sich aber nun ihr eigenes Refugium – wiederum auf meine Steuerkosten – in der katholischen Kirche eingerichtet haben und mich weiterhin als Frau ausschließen, kann ich nicht akzeptieren.

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      • gelbkehlchen schreibt:

        Maria, Du bist die Beste, Du hast mir in den Kopf geguckt, das hätte fast alles von mir sein können. Ich würde auf freiwillige Nächstenliebe setzen. Nicht auf Zwang. Zwang ist für mich als ehemaliger Zwangskranker das Böse schlechthin.

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      • Ulfried schreibt:

        Super Antwort liebe Maria. Lg Ulfried

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  3. Sylvia Konate schreibt:

    Liebes Goldkehlchen, es tut mir in der Seele weh, dass Sie die Beichte missverstanden haben und diffamieren und darüber hinaus Lügen über sie verbreiten. Die Beichte ist ein wunderbares Geschenk und keineswegs so, wie Sie sie darstellen. Ich empfehle Ihnen die Internetseite Zeugen der Wahrheit, da wird die Beichte erklärt.

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    • gelbkehlchen schreibt:

      @Sylvia Konate: Da war keine einzige Lüge bei, wo ist der Beweis? Und wo soll ich gelogen haben? Butter bei den Fischen! Mach mich nicht wütend!

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    • gelbkehlchen schreibt:

      @Sylvia Konate:
      aus dem Katechismus der katholischen Kirche von 1997 (http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_INDEX.HTM) zur ewigen Hölle, zur Todsünde und zur Beichte:
      IV Die Hölle
       
      1033 Wir können nicht mit Gott vereint werden, wenn wir uns nicht freiwillig dazu entscheiden, ihn zu lieben. Wir können aber Gott nicht lieben, wenn wir uns gegen ihn, gegen unseren Nächsten oder gegen uns selbst schwer versündigen: „Wer nicht liebt, bleibt im Tod. Jeder, der seinen Bruder haßt, ist ein Mörder, und ihr wißt: Kein Mörder hat ewiges Leben, das in ihm bleibt“ (1 Joh 3,14-15). Unser Herr macht uns darauf aufmerksam, daß wir von ihm getrennt werden, wenn wir es unterlassen, uns der schweren Nöte der Armen und Geringen, die seine Brüder und Schwestern sind, anzunehmen [Vgl. Mt 25,31-46]. In Todsünde sterben, ohne diese bereut zu haben und ohne die barmherzige Liebe Gottes anzunehmen, bedeutet, durch eigenen freien Entschluß für immer von ihm getrennt zu bleiben. Diesen Zustand der endgültigen Selbstausschließung aus der Gemeinschaft mit Gott und den Seligen nennt man „Hölle“.
       
      1034 Jesus spricht öfters von der „Gehenna“ des „unauslöschlichen Feuers“ [Vgl. Mt 5,22. 29; 13, 42. 50; Mk 9,43-48], die für jene bestimmt ist, die bis zum Ende ihres Lebens sich weigern, zu glauben und sich zu bekehren, und wohin zugleich Seele und Leib ins Verderben geraten können [Vgl. Mt 10,28]. Jesus kündigt in ernsten Worten an, daß er „seine Engel aussenden“ wird, die „alle zusammenholen, die andere verführt und Gottes Gesetz übertreten haben, und … in den Ofen werfen, in dem das Feuer brennt“ (Mt 13,41-42), und daß er das Verdammungsurteil sprechen wird: „Weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer!“ (Mt 25,41).
       
      1035 Die Lehre der Kirche sagt, daß es eine Hölle gibt und daß sie ewig dauert. Die Seelen derer, die im Stand der Todsünde sterben, kommen sogleich nach dem Tod in die Unterwelt, wo sie die Qualen der Hölle erleiden, „das ewige Feuer“ [Vgl. DS 76; 409; 411; 801; 858; 1002; 1351; 1575; SPF 12]. Die schlimmste Pein der Hölle besteht in der ewigen Trennung von Gott, in dem allein der Mensch das Leben und das Glück finden kann, für die er erschaffen worden ist und nach denen er sich sehnt.
       
      1457 Es ist Vorschrift der Kirche, daß jeder Gläubige nach Erreichen des Unterscheidungsalters die schweren Sünden, deren er sich bewußt ist, wenigstens einmal im Jahr beichtet [Vgl.  [link] CIC, can. 989; DS 1683; 1708]. Wer sich bewußt ist, eine Todsünde begangen zu haben, darf selbst dann, wenn er tiefe Reue empfindet, die heilige Kommunion nicht empfangen, bevor er die sakramentale Absolution erhalten hat [Vgl. K. v. Trient: DS 1647; 1661], außer wenn ein schwerer Grund vorliegt zu kommunizieren, und es ihm nicht möglich ist zu beichten [Vgl.  [link] CIC, can. 916; CCEO, can. 711]. Die Kinder müssen, bevor sie zum ersten Mal die heilige Kommunion empfangen, zur Beichte gehen [Vgl.  [link] CIC, can. 914].

      IV Die Schwere der Sünde -Todsünde und läßliche Sünde
       
      1854 Die Sünden sind nach ihrer Schwere zu beurteilen. Die schon in der Schrift erkennbare [Vgl. 1 Joh 6,16-17] Unterscheidung zwischen Todsünde und läßlicher Sünde wurde von der Überlieferung der Kirche übernommen. Die Erfahrung der Menschen bestätigt sie.
       
      1855 Die Todsünde zerstört die Liebe im Herzen des Menschen durch einen schweren Verstoß gegen das Gesetz Gottes. In ihr wendet sich der Mensch von Gott, seinem letzten Ziel und seiner Seligkeit, ab und zieht ihm ein minderes Gut vor.
       
      Die läßliche Sünde läßt die Liebe bestehen, verstößt aber gegen sie und verletzt sie.
       
      1856 Da die Todsünde in uns das Lebensprinzip, die Liebe, angreift, erfordert sie einen neuen Einsatz der Barmherzigkeit Gottes und eine Bekehrung des Herzens, die normalerweise im Rahmen des Sakramentes der Versöhnung erfolgt.
       
      „Wenn der Wille sich zu etwas entschließt, was der Liebe, durch die der Mensch auf das letzte Ziel hingeordnet wird, in sich widerspricht, ist diese Sünde von ihrem Objekt her tödlich …‚ verstoße sie nun, wie die Gotteslästerung, der Meineid und ähnliches gegen die Liebe zu Gott oder, wie Mord, Ehebruch und ähnliches gegen die Liebe zum Nächsten … Wenn hingegen der Wille des Sünders sich zu etwas entschließt, was in sich eine gewisse Unordnung enthält, aber nicht gegen die Liebe zu Gott und zum Nächsten gerichtet ist, wie z. B. ein müßiges Wort, übermäßiges Lachen und anderes, so sind das läßliche Sünden“ (Thomas v. A., s. th. 1-2, 88, 2).
       
      1857 Damit eine Tat eine Todsünde ist, müssen gleichzeitig drei Bedingungen erfüllt sein: „Eine Todsünde ist jene Sünde, die eine schwerwiegende Materie zum Gegenstand hat und die dazu mit vollem Bewußtsein und bedachter Zustimmung begangen wird“ (RP 17).
       
      1858 Was eine schwerwiegende Materie ist, wird durch die zehn Gebote erläutert, entsprechend der Antwort Jesu an den reichen Jüngling: „Du sollst nicht töten, du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht falsch aussagen … ehre deinen Vater und deine Mutter“ (Mk 10,19). Sünden können mehr oder weniger schwer sein: ein Mord wiegt schwerer als ein Diebstahl. Auch die Eigenschaft der Personen, gegen die man sich verfehlt, ist zu berücksichtigen: eine Gewalttat gegen die Eltern wiegt schwerer als die gegen einen Fremden.
       
      1859 Eine Todsünde erfordert volle Erkenntnis und volle Zustimmung. Sie setzt das Wissen um die Sündhaftigkeit einer Handlung, ihren Gegensatz zum Gesetz Gottes, voraus. Die Todsünde schließt auch eine genügend überlegte Zustimmung ein, um persönliche Willensentscheidung zu sein. Selbstverschuldete Unwissenheit und Verhärtung des Herzens [Vgl. Mk 3,5-6; Lk 16,19-31] mindern die Freiwilligkeit der Sünde nicht, sondern steigern sie.
       
      1860 Unverschuldete Unkenntnis kann die Verantwortung für ein schweres Vergehen vermindern, wenn nicht sogar aufheben. Aber von niemandem wird angenommen, daß er die sittlichen Grundsätze nicht kennt, die in das Gewissen jedes Menschen eingeschrieben sind. Auch Triebimpulse, Leidenschaften sowie von außen ausgeübter Druck oder krankhafte Störungen können die Freiheit und die Willentlichkeit eines Vergehens vermindern. Die Sünde aus Bosheit, aus überlegter Entscheidung für das Böse wiegt am schwersten.
       
      1861 Die Todsünde ist wie auch die Liebe eine radikale Möglichkeit, die der Mensch in Freiheit wählen kann. Sie zieht den Verlust der göttlichen Tugend der Liebe und der heiligmachenden Gnade, das heißt des Standes der Gnade, nach sich. Wenn sie nicht durch Reue und göttliche Vergebung wieder gutgemacht wird, verursacht sie den Ausschluß aus dem Reiche Christi und den ewigen Tod in der Hölle, da es in der Macht unseres Willens steht, endgültige und unwiderrufliche Entscheidungen zu treffen. Doch wenn wir auch beurteilen können, daß eine Handlung in sich ein schweres Vergehen darstellt, müssen wir das Urteil über die Menschen der Gerechtigkeit und der Barmherzigkeit Gottes überlassen.
       
      1862 Eine läßliche Sünde begeht, wer in einer nicht schwerwiegenden Materie eine Vorschrift des Sittengesetzes verletzt oder das Sittengesetz zwar in einer schwerwiegenden Materie, aber ohne volle Kenntnis oder volle Zustimmung übertritt.

      1452 Wenn die Reue aus der Liebe zu Gott, der über alles geliebt wird, hervorgeht, wird sie „vollkommene“ oder „Liebesreue“ [contritio] genannt. Eine solche Reue läßt die läßlichen Sünden nach; sie erlangt auch die Vergebung der Todsünden, wenn sie mit dem festen Entschluß verbunden ist, sobald als möglich das sakramentale Bekenntnis nachzuholen [Vgl. K. v. Trient: DS 1677]
       
      1453 Die sogenannte „unvollkommene Reue“ [attritio] ist ebenfalls ein Geschenk Gottes, ein Anstoß des Heiligen Geistes. Sie erwächst aus der Betrachtung der Abscheulichkeit der Sünde oder aus der Furcht vor der ewigen Verdammnis und weiteren Strafen, die dem Sünder drohen [Furchtreue]. Eine solche Erschütterung des Gewissens kann eine innere Entwicklung einleiten, die unter dem Wirken der Gnade durch die sakramentale Lossprechung vollendet wird. Die unvollkommene Reue allein erlangt noch nicht die Vergebung der schweren Sünden; sie disponiert jedoch dazu, sie im Bußsakrament zu erlangen [Vgl. K. v. Trient: DS 1678; 1705].

      1456 Das Geständnis vor dem Priester bildet einen wesentlichen Teil des Bußsakramentes: „Von den Büßenden [müssen] alle Todsünden, derer sie sich nach gewissenhafter Selbsterforschung bewußt sind, im Bekenntnis aufgeführt werden …‚ auch wenn sie ganz im Verborgenen und nur gegen die zwei letzten Vorschriften der Zehn Gebote begangen wurden [Vgl. Ex 20,17; Dtn 5,21; Mt 5,28.]; manchmal verwunden diese die Seele schwerer und sind gefährlicher als die, welche ganz offen begangen werden“ (K. v. Trient: DS 1680).
       
      „Indem die Christgläubigen also alle Sünden, die [ihnen] ins Gedächtnis kommen, zu bekennen trachten, legen sie zweifellos alle der göttlichen Barmherzigkeit vor, damit sie verziehen werden. Wer aber anders handelt und wissentlich etwas zurückhält, legt der göttlichen Güte nichts zur Vergebung durch den Priester vor. ‚Wenn sich nämlich der Kranke schämt, dem Arzt seine Wunde zu entblößen, so heut die Arznei nicht, was sie nicht kennt‘ (Hieronymus, Eccl. 10,11)“ (K. v. Trient: DS 1680).
       
      1457 Es ist Vorschrift der Kirche, daß jeder Gläubige nach Erreichen des Unterscheidungsalters die schweren Sünden, deren er sich bewußt ist, wenigstens einmal im Jahr beichtet [Vgl.  [link] CIC, can. 989; DS 1683; 1708]. Wer sich bewußt ist, eine Todsünde begangen zu haben, darf selbst dann, wenn er tiefe Reue empfindet, die heilige Kommunion nicht empfangen, bevor er die sakramentale Absolution erhalten hat [Vgl. K. v. Trient: DS 1647; 1661], außer wenn ein schwerer Grund vorliegt zu kommunizieren, und es ihm nicht möglich ist zu beichten [Vgl.  [link] CIC, can. 916; CCEO, can. 711]. Die Kinder müssen, bevor sie zum ersten Mal die heilige Kommunion empfangen, zur Beichte gehen [Vgl.  [link] CIC, can. 914].

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      • Konate schreibt:

        Liebes Gelbkehlchen,
        Sie haben nicht über die Beichte gelogen. Es tut mir sehr leid, dass sie eine Zwangsstörung haben/ hatten. Bitte verunglimpfen Sie nicht wegen dieser Zwangsneurose die Wahrheit der katholischen Lehre. Um eine Zwangsstörung oder Zwangsneurose im klinischen Sinne zu entwickeln gehört wesentlich mehr als die Lehre über die Beichte.
        Der Ursprung von Zwängen aus verhaltenspsychologischer Sicht ist auf eine chemische Imbalance im Gehirn zurück zu führen. (Natürlich in Kombination mit Erfahrungen aus der Kindheit) Mich stört, dass Sie die Beichte für Ihre Zwangsstörung verantwortlich machen. Wir sind durch Jesu Sterben von der Sünde rein gemacht worden, geraten aber immer wieder in Versuchung und dann leider oft in Sünde. Durch die Beichte dürfen wir wieder zu Gott zurückkommen und uns mit ihm versöhnen. Das ist ein Geschenk von Gott.
        Was Luther angeht, er hatte einen Menschen umgebracht. Er bezeichnete den Menschen als Kot, der nur eine weiße Schicht bekommen hat, durch den Schnee, der den Kot zugedeckt hat. Ich bezweifle, dass Sie mit solch einem Menschenbild leben möchten.
        Es tut mir leid, wenn ich Sie verärgert habe.

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        • gelbkehlchen schreibt:

          In einem haben Sie recht, Frau Konate, der Urgrund meiner Zwangsstörung – es begann mit Kontrollzwängen – war meine Mutter, von der ich eigentlich nur Schläge und Schimpfe kenne, und ein Umzug vom Sauerland ins Münsterland.
          Sie sehen die Beichte als Befreiung, ich sehe die Beichte, bei der man Fehler machen kann, bei der man unterscheiden muss zwischen lässlicher Sünde und Todsünde, bei der man möglichst alle Todsünden beichten soll, und bei der man eine neue Todsünde begeht und alle bisherigen Todsünden erhalten bleiben, wenn man einen Fehler gemacht hat, als Bedrohung.
          Im übrigen haben Jesus und andere Theologen uns Sünden (ein theologischer Begriff) eingeredet und uns mit der ewigen Hölle bedroht, um Macht über uns zu bekommen und mit dieser Macht den produktiven fleißigen Menschen auf der Tasche zu liegen. Damit konnten sie sich von schwerer körperlicher Arbeit befreien. Und in der Beichte haben sie eine Erlösungsmacht.
          Außerdem ist die Bedrohung mit der ewigen Hölle total bösartig und ungerecht, sie ist unbegrenzt, obwohl doch ein begrenztes Lebewesen wie der Mensch nur begrenzt Böses getan haben kann.
          Außerdem möchte ich gerne wissen, wen Martin Luther getötet haben soll! Das ist eine ziemlich dreiste Behauptung!

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        • gelbkehlchen schreibt:

          Liebe Sylvia Konate, ich bin Ihnen nicht mehr böse, antworten Sie ruhig. Nur eins ist wichtig: die Wahrheit und Wirklichkeit ist immer der Maßstab, niemals eine Ideologie. Oft können wir Menschen allerdings nicht alles ergründen und glauben an irgendetwas, das mache ich auch. Ich bin kein Atheist, ich glaube an einen letztlich guten Schöpfergott. Ich habe mit Mathematik und Mechanik zu tun. In der Schöpfung, im Universum steckt unglaublich viel hochintelligente Mathematik (nur 1 Beispiel: Kraft = Masse mal Beschleunigung, von Newton entdeckt), die wir Menschen zwar aufgebaut haben, aber nicht in die Schöpfung hineingelegt haben. Und ohne ein hochintelligentes höheres Wesen, allein durch Zufall entstanden, kann ich mir die hochintelligente Mathematik nicht vorstellen. Dabei kann man das hochintelligent nicht stark genug betonen.
          Deswegen haben Sie Mut und antworten mir, aber seien Sie wahrhaftig.

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        • Sylvia Konate schreibt:

          Liebes Gelbkehlchen,
          ich bin selbst zwangskrank und kann Ihre Probleme sehr gut nachvollziehen, die Sie mit der Beichte haben. Ich wollte Ihnen nur klarmachen, dass das Problem nicht die Beichte ist, sondern die Zwangskrankheit. Fakt ist, dass man zu wenig Gottvertrauen hat, dass man sich nicht fallen lassen kann, weil man ja die Kontrolle behalten will. Deshalb arbeite ich daran, Gottvertrauen aufzubauen und an einer tieferen Gottesbeziehung. Ich kann ja nicht etwas anderes verantwortlich machen, das Problem sind ja meine Zwänge. Ein Mensch, der keine Zwänge hat, wird ja einfach beichten und sich nicht solche Gedanken machen, die wir uns machen. Das gilt nicht nur für die Beichte, das ist ja im alltäglichen Leben auch so. Ich habe immer festgestellt, dass die anderen Menschen ganz andere Gedankengänge haben als unsereiner. Denen sind solche Gedanken fremd. Dass Sie so genau den Katechismus kennen und ihn akribisch zitieren können, zeigt ja, dass Sie sich intensiv damit beschäftigt haben und alles richtig machen wollen. Das machen nicht viele Menschen.
          Für mich ist Wahrheit sehr wichtig, deshalb hatte ich ja geantwortet und weil ich ein impulsiver Mensch bin.
          Die Geschichte von Luther habe ich aus dem Buch von Albert Mock, Abschied von Luther, und aus einem Vortrag, den ich 2017 besucht hatte. Luther war ganz anders, als er dargestellt wird.
          Ich suche gerne die Wahrheit und laufe mit offenen Augen und Ohren durch die Welt. Dies ist vielleicht der einzige Vorteil meiner Erkrankung, wenn es denn einen gibt und ich das richtig sehe.
          Damit meine ich nicht, dass Sie nicht mit offenen Augen und Ohren rumlaufen oder lügen.
          Ich habe vor einigen Tagen einen interessanten Vortrag gehört, da sagte die Rednerin, manche Dinge können wir nur durch das Herz verstehen und nicht durch den Verstand.

          Ich freue mich für Sie, falls Sie keine Zwänge mehr haben.

          Liebe Grüße
          Sylvia Konate

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        • gelbkehlchen schreibt:

          Liebe Sylvia Konate, ich freue mich, dass Sie geantwortet haben. Ich habe im Internet recherchiert und nach dem Buch von Albert Mock gegoogelt und gefunden, dass Martin Luther bei einem Duell seinen Kommilitonen Hieronymus Buntz getötet hat und deswegen in ein Kloster Asyl geflüchtet ist. Ich war völlig überrascht, ich hatte vorher noch nie davon gehört. Aber genauso gut hätte dieser Hieronymus Buntz bei dem Duell auch Martin Luther töten können.
          Martin Luther suchte immer einen gnädigen Gott, wie ich selbst auch und wie ich an Ihren Zeilen erkenne, Sie ebenfalls. Eben um die ewige Hölle zu vermeiden. Einer meiner schlimmsten Zwänge, bzw. Ängste, wie wahrscheinlich bei Martin Luther auch, war, wie viel gute Werke muss ich tun, um Eintritt in den Himmel zu bekommen, um damit eben die ewige Hölle zu vermeiden. Ich habe, indem ich praktisch Katholische Theologie privat studiert habe – deswegen kenne ich mich so gut aus –, dafür eine Lösung innerhalb des Systems, nämlich der katholischen Kirche gefunden. Denn es heißt ja in der Bibel oft genug: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!“ Und die letzten drei Worte werden oft vergessen oder unterschlagen, denn sie bedeuten ja auch, dass du dich selbst lieben sollst. Auch gibt es zum Beispiel im Katechismus der Deutschen Bischofskonferenz auf Seite 119 und 120 folgenden Text:
          „Aus der Würde des Menschen vor Gott folgt auch die Würde des Menschen vor sich selbst, das Recht und die Pflicht zur Selbstachtung und Selbstliebe. Wir sollen ja den Nächsten lieben wie uns selbst (vgl. Mk 12,31). Wir dürfen und sollen uns also etwas wert sein und sollen auf unsere Gesundheit ebenso achten wie auf unsere Ehre und unseren Ruf. Dies alles entspricht freilich nur dann der Würde des Menschen, wenn der Mensch seine Erfüllung nicht zuerst in dem sucht, was er hat, sondern in dem, was er ist. „Der Wert des Menschen liegt mehr in ihm selbst als in seinem Besitz“ (GS 35). Gerade in der Hast und Hetze des modernen Alltags besteht die Gefahr, daß wir uns selbst vergessen und verlieren und nicht mehr zur Besinnung auf uns selbst kommen. Auch dies ist gegen Wert und Würde des Menschen.“
          Denn man ist ja selbst auch Mensch und nicht weniger wert als der Nächste. Das kurz zum System katholische Kirche. Denn als erstes wollte ich natürlich immer eine Lösung innerhalb des Systems katholische Kirche finden. Und ich meine, ich habe sie gefunden, deswegen habe ich auch meine Zwänge zu ca. 95 % überwunden, ich will nicht sagen, zu 100 %, aber sie belasten mich kaum noch und ich kann schon sehr lange meinen Alltag bewältigen. Aber es war ein jahrzehntelanger harter Kampf, mein Leben ist dadurch zum großen Teil zerstört worden, mein Maschinenbau Studium an der RWTH Aachen ist kaputt gegangen, meine langjährige Beziehung zu meiner Freundin ist kaputt gegangen und eins meiner Hobbys, nämlich Drachenfliegen, ist ebenfalls kaputt gegangen. Bei diesem Kampf haben mir sehr viele Theologen geholfen, an erster Stelle möchte ich Professor Dr. Josef Schwermer, Professor an der theologischen Hochschule in Paderborn, nennen, der Psychologie für angehende Priester gelehrt hat (https://www.thf-paderborn.de/professor-josef-schwermer-verstorben/). Er hatte Ahnung von beiden Gebieten, nämlich von katholischer Theologie und Psychologie. Er hat mich begleitet mit unendlicher Geduld von 1994 bis zu seinem Tod im August 2017. Er war praktisch mein geistiger Vater. Aber auch noch andere Theologen haben mir geholfen, Professor Michael Theobald von Tübingen, Exeget für das Neue Testament, der Assistent Franz Domaschke von Professor Neuner von der LMU München, die ehemalige Juniorprofessorin Birgitta Kleinschwärzer-Meister, ebenfalls an der LMU München, und auch ganz besonders Pater Marian vom Benediktinerkloster in Meschede.
          Aber inzwischen bin ich aus dem System katholische Kirche gedanklich ausgestiegen, ich weiß nicht, ob ich noch einmal zurück finde. Denn richtig harte Beweise gegen das System katholische Kirche habe ich nicht, aber dagegen mehrere gute Indizien, wie man vor Gericht sagen würde.
          1. Die Bibel ist sehr widersprüchlich, Belege könnte ich genug bringen.
          2. Es ist augenfällig, dass, wie Maria Schneider richtig feststellt, die 3 abrahamitischen Weltreligionen von Männern gemacht wurde, um Macht über andere Menschen zu haben und mit dieser Macht anderen Menschen auf der Tasche zu liegen. Das gilt aber nicht nur für die 3 abrahamitischen Weltreligionen, das gilt nach meiner Meinung für jede Religion, und das sage ich nicht als Atheist, sondern als religiöser Mensch, der an einen Schöpfergott glaubt. Daraus folgt, dass nicht ich von Grund auf psychisch krank bin – ich kann mich noch sehr gut erinnern an die Zeit vor meinen ersten Kontrollzwängen im Alter von 8 Jahren, als ich psychisch kerngesund war – sondern dass ich als Kind mit acht Jahren psychisch krank gemacht geworden bin, hauptsächlich wegen der Schläge und der Schimpfe meiner Mutter und noch viel schlimmer wegen der damals auch uns Kindern Angst einflößenden katholischen Kirche im Beicht – und Kommunionsunterricht 1960/1961 mit dem strafenden Gott. Den ich allerdings, das muss ich wohl zugeben, noch verschärft habe, weil ich wohl das Bild meiner unberechenbar strafenden Mutter mit Gott verglichen habe. D.h. nicht ich oder Sie sind deformiert oder krank, sondern einige wenige machthungrige Männer sind deformiert und erfinden Religionen und behaupten in Verbindung zu stehen mit einem höheren übernatürlichen Wesen, mit dem sie den Menschen Angst ein jagen, um eben Macht über sie zu bekommen, und um mit dieser Macht ganz wesentlich mühselige körperliche Arbeit zu vermeiden und anderen auf der Tasche zu liegen. Deshalb widerspreche ich Ihnen, wenn Sie sagen, dass es unsere Krankheit ist. Ich denke, dass ich sehr gesund bin und einen sehr gesunden Menschenverstand habe, was ich mir auch als Nachhilfelehrer für Mathematik bis zu Maschinenbau Studenten bewiesen habe, sondern dass der übergroße Machtinstinkt und der Faulheitstrieb (Energiespartrieb, den jedes Tier, jeder Mensch hat) dieser religiösen Führer stark deformiert ist, so dass sie ein System geschaffen haben, mit dem sie andere Menschen ausbeuten können.
          Wie man mit Angst regiert, kann man gerade jetzt in der Coronakrise sehen. Ich möchte auch nicht wissen, wie viel Waschzwänge jetzt entstehen und wie viel Waschzwänge jetzt auch verstärkt werden.
          Wenn Sie mit mir Kontakt aufnehmen wollen, dass Peter Helmes Ihnen meine E-Mail-Adresse geben. Liebe Grüße gelbkehlchen

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        • gelbkehlchen schreibt:

          @Sylvia Konate: Nachtrag: Ich bin übrigens immer noch in der Deutschen Gesellschaft Zwangserkrankung (DGZ: http://www.zwaenge.de), unter deren Organisation ich vor über zehn Jahren mehrere Treffen mitgemacht habe, auch in einer Gruppe mit religiösen Zwängen, die damals Pastor Dr. Hartmut Becks in dem niederrheinischen Ort Alpen geleitet hat. Dieser Pastor Dr. Hartmut Becks hat auch behauptet, dass Martin Luther zwangskrank war. Ich weiß nicht, ob diese Gruppe noch besteht, aber vielleicht wäre das was für Sie.

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        • gelbkehlchen schreibt:

          Liebe Sylvia Konate, Sie haben mich zum Nachdenken gebracht, vielleicht haben Sie doch Recht mit der Beichte als Befreiung. Melden Sie sich vielleicht mal wieder.

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  4. yvonne52 schreibt:

    PS. Ich danke für diesen Artikel, der mir mein jetziges Unbehagen so gut erklärt. Es ist fast nicht möglich, den jungen Frauen von heute den Unterschied zu erklären. Eine Denk-Wahl zwischen Scharia einerseits und marxistischem Unsinn samt Sprachpolizei andererseits ist keine Wahl. Nur zwischen dumm und noch dümmer. Kann mich nicht erinnern, jemals in so einer kranken Zeit-Epoche gelebt zu haben. Und ja, ich wurde auch von Frauen ausgegrenzt, da ich ihre neue Bigotterie einfach nicht akzeptiere. Sie machen sich mitschuldig an der erneut steigenden Gewalt an Frauen. Aber das kümmert sie nicht. Ich bin froh, in der heutigen Zeit keinen Sohn und keine Tochter grossziehen zu müssen.

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    • Maria Schneider schreibt:

      Ja. So ist das. Frauen in meinem Alter habe ich kaum mehr als Freundinnen.

      Interessanterweise habe ich gute Freundschaften zu Damen der höheren Gesellschaft, die in Rente sind, um die 70 Jahre alt sind und eher konservativ denken. Sie sind häufig viel offener und im besten Sinne toleranter als Frauen in meinem Alter, oder die jüngeren stromlinienförmigen Frauem um die 30. Von den Alt-68ern, die es in der Generation der genannten Damen auch gibt, ganz zu schweigen.

      Ich nenne solche Frauen und Männer nur noch die „verlorene Generation“: Heimatlos und statt der eigenen Identität die Identität der Schuld, die ausgiebig mit Putzen von Stolpersteinen und jährlichen Ritualen vor Denkmälern abgebrannter Synagogen zelebriert wird – wie ich immer wieder beobachte. Erschütternd ist dabei immer zu beobachten, wie eiskalt gleichgültig sie auf die Vergewaltigung junger Mädchen durch Migranten reagieren oder auf das Abstechen der jungen Männer, die sie verteidigen. Meistens haben sie ein starres Lächeln auf den Lippen und tönen von „kein Generalverdacht, bitte!“.

      Früher habe ich die Männer mit Jesuslook, coolen Latschen, Cordhose und längerem Strubbelhaar bewundert. Jetzt wird mir körperlich schlecht, wenn ich sie als hagere Seelenkrüppel mit schütterem Zottelhaar gebeugt herumschlurfen sehe. So ändern sich die Zeiten.

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      • ceterum_censeo schreibt:

        Sehr gut gesagt.Und danke für den Artikel.
        Aber um alledem noch ein wenig an Heiterem (‚Galgenhumor?) àbzugewinnen:

        Das mit dem ‚Jesuslook‘ wird uns (mangels Friseur) wohl bald wieder blühen, wenn der Spuk nicht bald endet. O was freue ich mich schon auf das neue Hippie – Zeitalter!
        [Sarkasmus aus]

        Aber noch etwas Schönes:

        ttps://www.youtube.com/watch?v=GjFyvjjdIU4

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    • gelbkehlchen schreibt:

      Liebe Yvonne, ich habe Achtung vor Deiner Standhaftigkeit!

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  5. yvonne52 schreibt:

    Ja, ich dürfte im etwa gleichen Alter sein und ich trauere ebenfalls dem relativ vernünftigen Zeitfenster 70- bis Mitte/Ende 80 nach. Alles stimmt, was Sie schreiben. Vergewaltigung war damals noch ein Delikt und die Schuld wurde nicht den Frauen zugeschoben, wie heute. Hat das mit der Islamisierung zu tun oder der allgemeinen Rückentwicklung und Dummheit? Für Frauen war damals das Leben interessant, aufregend und befreiend, im Gegensatz zu heute. Sie erhielten endlich auch mehr Rechte und mehr Respekt. Heute ist alles wieder über den Haufen geworfen, wobei die grünen und linken Neo-Genderistinnen (Neo-Feministinnen) dabei nicht ganz unschuldig sind, da sie mit ihrer „Political correctness“ alles verwässern und nur auf die richtige Sprache, statt auch auf die Taten achteten. Heute möchte ich keine junge Frau mehr sein. Es ist schlimmer als in den 50ern. Und Diskussionen sind auch nicht mehr möglich. Freundschaften fast nicht mehr möglich. Alle müssen gleich denken und gleich handeln. Das nennt man dann lustigerweise „Diversität“. Der faschistoide Linksrutsch und das Liebäugeln mit der Scharia und dem Islam kann ich einfach nicht verstehen oder gar tolerieren. Ja, ich trauere auch den alten einigermassen vernünftigen Zeiten nach, wo sich auch die meisten Männer noch irgendwie zu benehmen wussten. An generelles Frauen-bashing, oder Bashing des alten weissen Mannes kann ich mich auch nicht erinnern. Gab es nicht.

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  6. Berti schreibt:

    „Wenn drei im Namen der Freiheit versammelt sind, drohen hohe Strafen. Wenn dreihundert im Namen Allahs versammelt sind, droht nichts.“

    quod licet Jovi, non licet bovi!

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  7. gelbkehlchen schreibt:

    Zitat: „…. und prangerte die institutionalisierten, abrahamitischen Religionen mit ihrem strafenden, frauenverachtenden Gott an, den die menschlichen Männer zur Beherrschung der Frau erfunden hatten.“
    “ …, den die menschlichen Männer zur Beherrschung der Menschen erfunden hatten.“ So ist es richtig, liebe Maria. Und mit dieser Macht und dem Druckmittel der ewigen Hölle konnten die religiösen Führer herrlich und in Freuden den produktiven Menschen auf der Tasche liegen.

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    • Maria Schneider schreibt:

      Gebkehlchen, ich gebe Dir recht. Denn ich will Männer und Frauen nicht gegeneinander aufhetzen. Wir müssen jetzt mehr als je zuvor zusammenhalten. Auch wenn hauptsächlich Männer (und bei der katholischen Kirche und gerade im Vatikan sehr viele Schwule) viel stärker von Macht und Geld profitiert haben als die Frauen. Aber, wie Du angemerkt hast: Der Straßenkehrer und der normale Arbeiter werden genauso von „Frauen“ wie Claudia Roth und Kathrin Göring-Eckardt sowie Kardinal Marx und Oberpropagandist Bedford-Strohm ausgebeutet wie die Aldi-Kassiererin.

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      • DFD D schreibt:

        Das Video fuer Gamal Abdel Nasser’s Rede, er hatte Humor(!), ist weiter oben. Danke uebrigens fuer den guten Artikel.

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      • theresa geissler schreibt:

        Frauen, und vor Allem LINKE Frauen, sind da auch nicht besser als Männer, Maria. Das haben uns bloss die Radikale Feministen Jahrzehntelang vorgeschwindelt – uns UND sichselbst. Stimmt aber nicht.

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        • Maria Schneider schreibt:

          Aber unbedingt, Theresa. Du hast völlig recht. Das ist ja die bitterste Erkenntnis, die ich eingestehen mußte. Die letzten 20 Jahre wurden ganz besonders dumme und faule Frauen als Negativauslese nach oben befördert. Und eine weitere bittere Erkenntnis in meinem Beruf als Freiberuflerin ist, dass es unter Frauen viele Neiderinnen und Saboteurinnen gibt, von denen viele bis heute nicht wirklich voll und ganz arbeiten wollen. Viele Männer wiederum wollen unter sich bleiben. Da bleiben dann nur noch wenige Frauen übrig, die man als Verbündete haben kann.Richtige verfügbar werden die meisten Frauen sowieso erst nach der Familienzeit. Das ist halt so, macht es aber nicht leichter, wenn man als Unternehmerin erfolgreich sein will. Denn dann steht man schnell allein da.

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      • gelbkehlchen schreibt:

        Nicht nur das, liebe Maria, ich bin älter als Du, Kommunion- und Beichtunterricht 1960/1961. Damals wurde uns 8-oder 9-jährigen Kindern von der Ewigen Hölle gepredigt, wir mussten als Kinder im 3.Schuljahr unterscheiden können zwischen Todsünde und lässlicher Sünde. Todsünden musste man unbedingt beichten, lässliche Sünden nicht, und man durfte keine Todsünde vergessen. Wenn doch, musste sie bei der nächsten Beichte gesagt werden. Und wenn man absichtlich eine Todsünde verschwieg, war die ganze Beichte ungültig und man hatte eine neue Todsünde begangen. Gottesraub nannte sich das. Mit einer Todsünde auf dem Buckel fuhr man nach dem Tod sofort in die Ewige Hölle, wenn man sie wenigstens nicht vorher noch bereut hatte. Aber dann erzählte man uns, bei einem plötzlichen Tod wie z.B. bei einem Verkehrsunfall, kann man ja gar nicht vorher bereuen. Außerdem hätte dann diese Reue kurz vor dem Tod eine Liebesreue (Reue aus Liebe zu Gott) und keine Furchtreue (Reue aus Angst vor der Ewigen Hölle) sein müssen. Eine Furchtreue ist nur im Zusammenhang mit der Beichte erlaubt.
        All dieses hat mich in eine jahrzehntelange religiöse Zwangsneurose gebracht, die mein Leben zerstört hat, die aber so ziemlich überwunden habe.
        Übrigens hatte Martin Luther ähnliche Probleme mit der Beichte vor 500 Jahren. Er war wahrscheinlich auch Zwangsneurotiker und hat sich mit seiner Rechtfertigungslehre von der Werkgerechtigkeit der katholischen Kirche befreit.

        Im Folgenden ein Auszug von dem Artikel von Wikipedia über Luther:
Hier übte er die Ordensregeln so genau und streng, dass er schon am 27. Februar 1507 zum Diakon und am 4. April desselben Jahres zum Priester geweiht wurde. Trotz täglicher Bußübungen gab Luther große Gewissensnöte an. Seine Hauptfrage war: „Wie kriege ich einen gnädigen Gott?“ Die Frage entzündete sich nicht an Missständen der kirchlichen Praxis, sondern am Sakrament der Buße, deren Vorbedingung die aufrichtige Reue aus Liebe zu Gott, nicht Angst vor Gottes Bestrafung, und die Beichte aller, auch der heimlichsten, einem selbst unbewussten Sünden war. Luther nahm diese Forderungen sehr ernst und stürzte deshalb in verzweifelte Heilsungewissheit darüber, ob er diese Voraussetzung erfüllen könne oder aber mit einer ungültigen Absolution ewige Verdammnis auf sich ziehen würde. Er erlebte sich als unfähig, aus Liebe, nicht Angst, Gottes Forderungen zu erfüllen, so dass er auch an der verheißenen Vergebung zweifelte.[7]

        Und hier ein Auszug aus Planet Wissen:
        Angst vor dem richtenden Gott
        Wenn man verstehen will, warum Luther nur aufgrund eines bedrohlichen Gewitters einen so einschneidenden Schritt unternimmt und ins Kloster eintritt, muss man sich das christliche Verständnis des mittelalterlichen Menschen vor Augen halten. Luther hatte in jener Nacht den Tod vor Augen. Es war weniger die Angst zu sterben, die ihn so erschreckte. Was ihn mit Panik erfüllte war der Gedanke, unvorbereitet auf seinen Schöpfer zu treffen. Luther bekennt später im November 1521: „Ich bin nicht gern und nicht aus Eifer ein Mönch geworden, viel weniger des Bauchs wegen, sondern da mich eine Angst und Todesschreck unversehens überfiel, tat ich ein erzwungen und erdrungen Gelübde.“

        Luther nimmt sein Leben als Mönch sehr ernst. Permanent wähnt er sich in Sünde und begangenem Unrecht. Er kasteit sich. Luther hat furchtbare Angst vor dem jüngsten Gericht, vor dem strafenden Gott, der nach dem Tod über den Menschen Gericht hält. Luther ist verzweifelt und depressiv. Kein Mensch auf Erden, denkt er, sei er auch noch so bemüht und rechtschaffen, werde je vor Gott bestehen können. Denn jeder Mensch sündigt, jeder Mensch hat Phasen in seinem Leben, in denen er sich gegen Gott entscheidet. Das bedeutet also, wenn Gott gerecht wäre, müsste der Mensch nach seinem Leben und seinen Taten in jedem Fall gerichtet und bestraft werden.

        Der Ordensobere Johann von Staupitz wird sein Vertrauter und wäscht ihm ordentlich den Kopf. Luther vertraut sich ihm an: „Da ich ein Mönch war, schrieb ich Dr. Staupitz oft, und einmal schrieb ich ihm: ‚O meine Sünde, Sünde, Sünde!‘ Darauf gab er mir diese Antwort: ‚Du willst ohne Sünde sein und hast doch keine rechte Sünde; Christus ist die Vergebung rechtschaffener Sünden, als die Eltern morden, öffentlich lästern, Gott verachten, die Ehe brechen, das sind die rechten Sünden. Du musst ein Register haben, darin rechtschaffene Sünden stehen, soll Christus Dir helfen; musst nicht mit solchem Humpelwerk und Puppensünden umgehen und aus einem jeglichen Bombart [lautes Geräusch; die Red.] eine Sünde machen!'“

        Ich weiß nicht, ob Du katholisch bist, aber Du bist ein Stück jünger als ich, und zu Deiner Zeit wurde das sicher nicht mehr verkündet, eben angepasst an den Zeitgeist. Deswegen hast Du und auch die Spätberufenen wie Freya und Ulfried nichts davon mitbekommen. Aber die Lehre hat sich nicht geändert. Siehe den KKK (Katechismus der Katholischen Kirche).
        http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_INDEX.HTM

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        • Sylvia Konate schreibt:

          Liebes Goldkehlchen, es tut mir in der Seele weh, dass Sie die Beichte missverstanden haben und diffamieren und darüber hinaus Lügen über sie verbreiten. Die Beichte ist ein wunderbares Geschenk und keineswegs so, wie Sie sie darstellen. Ich empfehle Ihnen die Internetseite Zeugen der Wahrheit, da wird die Beichte erklärt.

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        • gelbkehlchen schreibt:

          @Sylvia Konate: Da war keine einzige Lüge bei, wo ist der Beweis? Und wo soll ich gelogen haben? Butter bei den Fischen!

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        • gelbkehlchen schreibt:

          @Sylvia Konate:
          aus dem Katechismus der katholischen Kirche von 1997 (http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_INDEX.HTM) zur ewigen Hölle, zur Todsünde und zur Beichte:
          IV Die Hölle
           
          1033 Wir können nicht mit Gott vereint werden, wenn wir uns nicht freiwillig dazu entscheiden, ihn zu lieben. Wir können aber Gott nicht lieben, wenn wir uns gegen ihn, gegen unseren Nächsten oder gegen uns selbst schwer versündigen: „Wer nicht liebt, bleibt im Tod. Jeder, der seinen Bruder haßt, ist ein Mörder, und ihr wißt: Kein Mörder hat ewiges Leben, das in ihm bleibt“ (1 Joh 3,14-15). Unser Herr macht uns darauf aufmerksam, daß wir von ihm getrennt werden, wenn wir es unterlassen, uns der schweren Nöte der Armen und Geringen, die seine Brüder und Schwestern sind, anzunehmen [Vgl. Mt 25,31-46]. In Todsünde sterben, ohne diese bereut zu haben und ohne die barmherzige Liebe Gottes anzunehmen, bedeutet, durch eigenen freien Entschluß für immer von ihm getrennt zu bleiben. Diesen Zustand der endgültigen Selbstausschließung aus der Gemeinschaft mit Gott und den Seligen nennt man „Hölle“.
           
          1034 Jesus spricht öfters von der „Gehenna“ des „unauslöschlichen Feuers“ [Vgl. Mt 5,22. 29; 13, 42. 50; Mk 9,43-48], die für jene bestimmt ist, die bis zum Ende ihres Lebens sich weigern, zu glauben und sich zu bekehren, und wohin zugleich Seele und Leib ins Verderben geraten können [Vgl. Mt 10,28]. Jesus kündigt in ernsten Worten an, daß er „seine Engel aussenden“ wird, die „alle zusammenholen, die andere verführt und Gottes Gesetz übertreten haben, und … in den Ofen werfen, in dem das Feuer brennt“ (Mt 13,41-42), und daß er das Verdammungsurteil sprechen wird: „Weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer!“ (Mt 25,41).
           
          1035 Die Lehre der Kirche sagt, daß es eine Hölle gibt und daß sie ewig dauert. Die Seelen derer, die im Stand der Todsünde sterben, kommen sogleich nach dem Tod in die Unterwelt, wo sie die Qualen der Hölle erleiden, „das ewige Feuer“ [Vgl. DS 76; 409; 411; 801; 858; 1002; 1351; 1575; SPF 12]. Die schlimmste Pein der Hölle besteht in der ewigen Trennung von Gott, in dem allein der Mensch das Leben und das Glück finden kann, für die er erschaffen worden ist und nach denen er sich sehnt.
           
          1457 Es ist Vorschrift der Kirche, daß jeder Gläubige nach Erreichen des Unterscheidungsalters die schweren Sünden, deren er sich bewußt ist, wenigstens einmal im Jahr beichtet [Vgl.  [link] CIC, can. 989; DS 1683; 1708]. Wer sich bewußt ist, eine Todsünde begangen zu haben, darf selbst dann, wenn er tiefe Reue empfindet, die heilige Kommunion nicht empfangen, bevor er die sakramentale Absolution erhalten hat [Vgl. K. v. Trient: DS 1647; 1661], außer wenn ein schwerer Grund vorliegt zu kommunizieren, und es ihm nicht möglich ist zu beichten [Vgl.  [link] CIC, can. 916; CCEO, can. 711]. Die Kinder müssen, bevor sie zum ersten Mal die heilige Kommunion empfangen, zur Beichte gehen [Vgl.  [link] CIC, can. 914].

          IV Die Schwere der Sünde -Todsünde und läßliche Sünde
           
          1854 Die Sünden sind nach ihrer Schwere zu beurteilen. Die schon in der Schrift erkennbare [Vgl. 1 Joh 6,16-17] Unterscheidung zwischen Todsünde und läßlicher Sünde wurde von der Überlieferung der Kirche übernommen. Die Erfahrung der Menschen bestätigt sie.
           
          1855 Die Todsünde zerstört die Liebe im Herzen des Menschen durch einen schweren Verstoß gegen das Gesetz Gottes. In ihr wendet sich der Mensch von Gott, seinem letzten Ziel und seiner Seligkeit, ab und zieht ihm ein minderes Gut vor.
           
          Die läßliche Sünde läßt die Liebe bestehen, verstößt aber gegen sie und verletzt sie.
           
          1856 Da die Todsünde in uns das Lebensprinzip, die Liebe, angreift, erfordert sie einen neuen Einsatz der Barmherzigkeit Gottes und eine Bekehrung des Herzens, die normalerweise im Rahmen des Sakramentes der Versöhnung erfolgt.
           
          „Wenn der Wille sich zu etwas entschließt, was der Liebe, durch die der Mensch auf das letzte Ziel hingeordnet wird, in sich widerspricht, ist diese Sünde von ihrem Objekt her tödlich …‚ verstoße sie nun, wie die Gotteslästerung, der Meineid und ähnliches gegen die Liebe zu Gott oder, wie Mord, Ehebruch und ähnliches gegen die Liebe zum Nächsten … Wenn hingegen der Wille des Sünders sich zu etwas entschließt, was in sich eine gewisse Unordnung enthält, aber nicht gegen die Liebe zu Gott und zum Nächsten gerichtet ist, wie z. B. ein müßiges Wort, übermäßiges Lachen und anderes, so sind das läßliche Sünden“ (Thomas v. A., s. th. 1-2, 88, 2).
           
          1857 Damit eine Tat eine Todsünde ist, müssen gleichzeitig drei Bedingungen erfüllt sein: „Eine Todsünde ist jene Sünde, die eine schwerwiegende Materie zum Gegenstand hat und die dazu mit vollem Bewußtsein und bedachter Zustimmung begangen wird“ (RP 17).
           
          1858 Was eine schwerwiegende Materie ist, wird durch die zehn Gebote erläutert, entsprechend der Antwort Jesu an den reichen Jüngling: „Du sollst nicht töten, du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht falsch aussagen … ehre deinen Vater und deine Mutter“ (Mk 10,19). Sünden können mehr oder weniger schwer sein: ein Mord wiegt schwerer als ein Diebstahl. Auch die Eigenschaft der Personen, gegen die man sich verfehlt, ist zu berücksichtigen: eine Gewalttat gegen die Eltern wiegt schwerer als die gegen einen Fremden.
           
          1859 Eine Todsünde erfordert volle Erkenntnis und volle Zustimmung. Sie setzt das Wissen um die Sündhaftigkeit einer Handlung, ihren Gegensatz zum Gesetz Gottes, voraus. Die Todsünde schließt auch eine genügend überlegte Zustimmung ein, um persönliche Willensentscheidung zu sein. Selbstverschuldete Unwissenheit und Verhärtung des Herzens [Vgl. Mk 3,5-6; Lk 16,19-31] mindern die Freiwilligkeit der Sünde nicht, sondern steigern sie.
           
          1860 Unverschuldete Unkenntnis kann die Verantwortung für ein schweres Vergehen vermindern, wenn nicht sogar aufheben. Aber von niemandem wird angenommen, daß er die sittlichen Grundsätze nicht kennt, die in das Gewissen jedes Menschen eingeschrieben sind. Auch Triebimpulse, Leidenschaften sowie von außen ausgeübter Druck oder krankhafte Störungen können die Freiheit und die Willentlichkeit eines Vergehens vermindern. Die Sünde aus Bosheit, aus überlegter Entscheidung für das Böse wiegt am schwersten.
           
          1861 Die Todsünde ist wie auch die Liebe eine radikale Möglichkeit, die der Mensch in Freiheit wählen kann. Sie zieht den Verlust der göttlichen Tugend der Liebe und der heiligmachenden Gnade, das heißt des Standes der Gnade, nach sich. Wenn sie nicht durch Reue und göttliche Vergebung wieder gutgemacht wird, verursacht sie den Ausschluß aus dem Reiche Christi und den ewigen Tod in der Hölle, da es in der Macht unseres Willens steht, endgültige und unwiderrufliche Entscheidungen zu treffen. Doch wenn wir auch beurteilen können, daß eine Handlung in sich ein schweres Vergehen darstellt, müssen wir das Urteil über die Menschen der Gerechtigkeit und der Barmherzigkeit Gottes überlassen.
           
          1862 Eine läßliche Sünde begeht, wer in einer nicht schwerwiegenden Materie eine Vorschrift des Sittengesetzes verletzt oder das Sittengesetz zwar in einer schwerwiegenden Materie, aber ohne volle Kenntnis oder volle Zustimmung übertritt.

          1452 Wenn die Reue aus der Liebe zu Gott, der über alles geliebt wird, hervorgeht, wird sie „vollkommene“ oder „Liebesreue“ [contritio] genannt. Eine solche Reue läßt die läßlichen Sünden nach; sie erlangt auch die Vergebung der Todsünden, wenn sie mit dem festen Entschluß verbunden ist, sobald als möglich das sakramentale Bekenntnis nachzuholen [Vgl. K. v. Trient: DS 1677]
           
          1453 Die sogenannte „unvollkommene Reue“ [attritio] ist ebenfalls ein Geschenk Gottes, ein Anstoß des Heiligen Geistes. Sie erwächst aus der Betrachtung der Abscheulichkeit der Sünde oder aus der Furcht vor der ewigen Verdammnis und weiteren Strafen, die dem Sünder drohen [Furchtreue]. Eine solche Erschütterung des Gewissens kann eine innere Entwicklung einleiten, die unter dem Wirken der Gnade durch die sakramentale Lossprechung vollendet wird. Die unvollkommene Reue allein erlangt noch nicht die Vergebung der schweren Sünden; sie disponiert jedoch dazu, sie im Bußsakrament zu erlangen [Vgl. K. v. Trient: DS 1678; 1705].

          1456 Das Geständnis vor dem Priester bildet einen wesentlichen Teil des Bußsakramentes: „Von den Büßenden [müssen] alle Todsünden, derer sie sich nach gewissenhafter Selbsterforschung bewußt sind, im Bekenntnis aufgeführt werden …‚ auch wenn sie ganz im Verborgenen und nur gegen die zwei letzten Vorschriften der Zehn Gebote begangen wurden [Vgl. Ex 20,17; Dtn 5,21; Mt 5,28.]; manchmal verwunden diese die Seele schwerer und sind gefährlicher als die, welche ganz offen begangen werden“ (K. v. Trient: DS 1680).
           
          „Indem die Christgläubigen also alle Sünden, die [ihnen] ins Gedächtnis kommen, zu bekennen trachten, legen sie zweifellos alle der göttlichen Barmherzigkeit vor, damit sie verziehen werden. Wer aber anders handelt und wissentlich etwas zurückhält, legt der göttlichen Güte nichts zur Vergebung durch den Priester vor. ‚Wenn sich nämlich der Kranke schämt, dem Arzt seine Wunde zu entblößen, so heut die Arznei nicht, was sie nicht kennt‘ (Hieronymus, Eccl. 10,11)“ (K. v. Trient: DS 1680).
           
          1457 Es ist Vorschrift der Kirche, daß jeder Gläubige nach Erreichen des Unterscheidungsalters die schweren Sünden, deren er sich bewußt ist, wenigstens einmal im Jahr beichtet [Vgl.  [link] CIC, can. 989; DS 1683; 1708]. Wer sich bewußt ist, eine Todsünde begangen zu haben, darf selbst dann, wenn er tiefe Reue empfindet, die heilige Kommunion nicht empfangen, bevor er die sakramentale Absolution erhalten hat [Vgl. K. v. Trient: DS 1647; 1661], außer wenn ein schwerer Grund vorliegt zu kommunizieren, und es ihm nicht möglich ist zu beichten [Vgl.  [link] CIC, can. 916; CCEO, can. 711]. Die Kinder müssen, bevor sie zum ersten Mal die heilige Kommunion empfangen, zur Beichte gehen [Vgl.  [link] CIC, can. 914].

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    • DFD D schreibt:

      Nicht nur. M Schneider schrieb auch, Zitat: „Der ägyptische Präsident Gamal Abdel Nasser lachte in den 1950ern noch über die Forderung der Muslimbruderschaft, einen Kopftuchzwang einzuführen“

      Siehe Video dazu weiter oben.

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  8. ceterum_censeo schreibt:

    Aber JA doch!

    SPD-Chefin fordert Aufnahme weiterer Migrantenkinder aus Griechenland
    Epoch Times 8. April 2020

    Im Koalitionsausschuss haben wir mit CDU und CSU vereinbart, dass Deutschland bei der Linderung der Not der Kinder einen angemessenen Beitrag leistet, auch wenn nicht alle Mitgliedstaaten der EU sich beteiligen“, sagte SPD-Chefin Saskia Esken.
    SPD-Chefin Saskia Esken dringt auf die Aufnahme weiterer Flüchtlingskinder aus griechischen Lagern.
    Daher müssten nach der jetzt beschlossenen Aufnahme von 50 besonders schutzbedürftigen Kindern „weitere Schritte folgen“. Die SPD werde von den Zusagen der Regierungskoalition „keinen Fußbreit abrücken“.
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    Entsetzen auf Lesbos: Zügelloser Migrantenmob holzt uralte Olivenhaine ab

    Bei so viel ‚Bereicherung‘ werden die Griechen sicher immens ‚beglückt‘ gewesen sein ………

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    • yvonne52 schreibt:

      Die Schafe und Lämmer dazwischen dürften sie geschächtet haben.

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    • Ingrid schreibt:

      Gut gesagt c.c., ich habe heute Aufnahmen des Lagers Moria gedehen und ich war entsetzt was für riesige Ausmaße dieses Lager hat.
      Holt man da Tausend raus, wachsen Tausende nach. Dieses Lager ist ein einziger Skandal, denn das sind Invasoren, die sich an keine geltende Regel halten.
      Warum hilft man den armen gebeutelte und um ihr Leben bangenden Griechen nicht und bringt die dahin zurück wo die herkommen.

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  9. DFD D schreibt:

    „Der ägyptische Präsident Gamal Abdel Nasser lachte in den 1950ern noch über die Forderung der Muslimbruderschaft, einen Kopftuchzwang einzuführen“

    Siehe das Video dazu hier:

    Tja, das waren noch Zeiten..

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  10. ceterum_censeo schreibt:

    Sahr schön: “ Wenn dreihundert im Namen Allahs versammelt sind, droht nichts….“

    dann ist auch die Pozelei NICHT unter ihnen …..

    Setzt sich aber ein einheimischer Deutscher auf eine – ausnahmsweise mal nicht abgesperrte – Parkbank *) – dann sind die Systembüttel alsbald zur Stelle.

    SCHÖNE NEUE WELT!

    *) sh. auch: ……im mittelfränkischen Fürth ein risikogefährdeter 76-jähriger Rentner mit Mund-Nasenschutz diese Woche von der dortigen Polizei eine Strafanzeige wegen „eines Verstoßes gegen das Vermummungsverbot“ ………..

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