Über Mut

(www.conservo.wordpress.com)

Von Maria Schneider *)

Angesichts der zunehmenden Aushebelung unserer Freiheitsrechte und der Tatsache, dass die Polizei und Staatsgewalt mit zweierlei Maß mißt, übersende ich Ihnen ein Gedicht „Über Mut“, da gerade Mut in der heutigen Zeit Not tut:

—–

Über Mut

Von Maria Schneider *)

Mut heißt, trotz Angst und Schrecken ein Wagnis einzugehen,

aus der Reihe zu tanzen und alleine dazustehen.

Mut heißt, vieles – auch sein Leben – riskieren,

für sich und seine Wahrheit womöglich alles verlieren.*

Mut heißt nicht, mit den Wölfen zu heulen,

sich mit doppeltem Boden und Netz am Heldentum zu erfreuen.

Mut heißt nicht, Andersdenkenden das Lebensrecht zu verwehren,

sondern einander auf Augenhöhe die jeweilige Sicht zu erklären.

*

Mut heißt schließlich, ohne Wenn und Aber weiterzumachen,

auch wenn die Wölfe immer irrer über mutige Menschen lachen.

*

Mutige Menschen erkennt man am Glanz in den Augen,

dem aufrechten Gang und ihrem unbedingten Glauben.

Mutige Menschen wissen um ihre Macht,

deswegen sind sie gefährlich für Politiker, Pfaffen und staatliche Macht.

———-

Maria Schneider ist freie Autorin und Essayistin. In ihren Essays beschreibt sie die deutsche Gesellschaft, die sich seit der Grenzöffnung 2015 in atemberaubendem Tempo verändert. Darüber hinaus verfaßt sie Reiseberichte.
Kontakt: Maria_Schneider@mailbox.org
www.conservo.wordpress.com     15.04.2020

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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33 Antworten zu Über Mut

  1. DFD D schreibt:

    Guter Artikel, aber:
    „auch wenn die Wölfe immer irrer über mutige Menschen lachen“

    Was fuer Woelfe? Ich wuerde die eher als Schakale bezeichnen. Schakale? Hmh… Vielleicht waere Ratten eine noch zu treffendere Bezeichnung.

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    • Maria Schneider schreibt:

      Danke für den Vorschlag. Ich werde mir das mit den „Ratten“ überlegen. Bin ich nicht drauf gekommen, da ich auf „Heulen mit den Wölfen“ fixiert war.
      „Schakale“ geht wegen des Reimmaßes nicht.

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      • Berti schreibt:

        „Mut heißt, vieles […] riskieren“
        Könnte aber auch in …Übermut ausarten.

        Zu „Schakale“ könnte einigermaßen „Gejaule“ hinkommen / -passen.

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        • Maria Schneider schreibt:

          Ja. Wurde mir bereits des öfteren gesagt – der „Übermut“, oder auch der „Glanz in den Augen“, der fanatisch werden könnte. Das stimmt alles und war auch so gemeint. Denn wer hat schon heutzutag wirklich so viel Mut, wirklich alles zu riskieren? Ich auch nicht, auch wenn ich in verschiedenen Blogs schreibe. Gegenüber meinen Kollegen muss ich, auch wenn stets meinen Meinung sage, trotzdem vorsichtig sein.

          Daher habe ich bewußt so formuliert, denn ich denke, wer heute Mut zeigt, ist in der Tag oft etwas „übermütig“ – siehe die Anwältin Beate Bahner, die sich seelisch anscheinend in einer Ausnahmesituation befindet und daher alles riskiert.

          Zu erwähnen wäre auch Xavier Naidoo, bei ihm habe ich aber das Gefühl, dass er finanziell gut vorgesorgt hat und genau weiß, was er tut.

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  2. uwe.roland.gross schreibt:

    Hat dies auf uwerolandgross rebloggt.

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  3. Maria Schneider schreibt:

    Beate Bahner vor der Polizei Heidelberg:

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    • theresa geissler schreibt:

      Ganz gut, jedoch bin ich erstaunt:
      Dies war also heute? In Heidelberg? Durften diese Leute denn ohne Weiteres dort demonstrieren? Wurden sie nicht einmal weggeschickt bzw. verbalisiert wegen den ‚Corona-massnahmen?
      Vielleicht noch später, als die Kameras ausgeschaltet waren?
      Jedenfalls: Auf dieser Weise scheint Frau Bahner ihren Ziel doch noch mehr oder weniger erreicht zu haben!

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      • theresa geissler schreibt:

        Übrigens habe ich gesternabend doch noch mal den Artikel David Bergers übersetzt:
        https://theresasvisie.com/2020/04/14/advocate-beate-bahner-afgeserveerd-naar-de-psychiatrie/

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      • Maria Schneider schreibt:

        Die Polizei hat 2 Mal versucht, sie wegzuschicken. Die Leute sind aber einfach stehengeblieben. Man muss bedenken, dass bei dieser Demo, wie man in diesem und anderen Videos sieht, hartgesottene und erprobte Demonstranten dabei waren, die eher links sind. Der Mut der Frauen ist beeindruckend, nur leider kann man gar nicht so schnell schauen, wie sie wegrennen, wenn man sie auf die verfehlte Flüchtlingspolitik der Regierung anspricht. Das ist sehr schade, denn die Damen dort sind unerbittlich und haben viel Energie, sind aber – wie gesagt – eher links bis extrem links. Ich weiss, diese Kategoreien sind doof und hier bei Frau Bahner gab es eine Überlappung, aber ansonsten kann man leider nicht mit diesen Frauen rechnen, wenn es um Grenzschutz sowie Recht und Ordnung geht.

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        • theresa geissler schreibt:

          Kapiert! – Wäre auch fast ZU schön…

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        • Kaa schreibt:

          Wir sollten doch all unseren afrikanischen Goldsuchern mal verklickern, dass sie die westliche Konsumgesellschaft lockt, wie die Mäuse mit Speck in die Falle, Pharisäer der Pfaffenwirtschaft verdienen an der Asylindustrie, dass sie dank Corona kein freies Paradies erwartet, sondern eine andere Knechtschaft. So wie wir heute in Quarantäne eingesperrt sind, was im Zuge der Seuchenbekämpfung noch Sinn macht, werden es die Afrikaner noch bereuen, dem Lockruf noch voll gepampert zu werden, zu folgen. Die DDR war schon ein großes Gefängnis. ohne große Reisefreiheit, Familien konnten sich 40 Jahre nicht begegnen und Subotnik an freien Tagen ohne Lohnzahlungen waren Pflicht. Der Wind wird sich drehen, wo die noch gepamperten Goldsucher aus Afrika aufwachen. .

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    • ceterum_censeo schreibt:

      Und jetzt? →
      Statement der Anwältin: Verstörend oder zweideutig?
      Beate Bahner: „Lest keine rechte Lügenpresse, glaubt es nicht!“


      H ttp://www.pi-news.net/2020/04/beate-bahner-lest-keine-rechte-luegenpresse-glaubt-es-nicht/

      Bahners Sympathisanten trauen ihren Ohren nicht

      Zur Überraschung der versammelten Anhänger dementierte sie, von der Polizei misshandelt worden zu sein. Sie habe sich bei den Beamten für den ganzen Aufruhr entschuldigt.
      Weiter berichtete sie, dass sie in den letzten beiden Wochen Urlaub gemacht habe. In Berlin sei sie in einer Oper gewesen, hätte in Paris den Louvre besichtigt und in London das Royal Opera House besucht.
      (Anmerkung des Verfassers: Und das alles während des Shutdowns…)

      Die Verletzungen hätte sie sich vor einigen Tagen im angeheiterten Zustand nach einem Umtrunk mit Freunden auf den „seit zwei Wochen rappelvollen Neckarwiesen“ (Anmerkung des Verfassers: Während des Shutdowns…) bei einem Sturz mit dem Fahrrad zugezogen
      ( … )
      Es folgte eine ganze Reihe weiterer erstaunlicher Aussagen, die im folgenden Auszugsweise zitiert werden:

      „Da kursieren Gerüchte in der rechten Lügenpresse, ich sei von der Polizei misshandelt worden (…) Es muss im Netz rumgehen und in der rechten Lügenpresse und so Verschwörer, weißte, in der normalen Presse liest man es auch nicht. Nee, so isses nicht. Ich möchte das gerne klarstellen, es war ganz anders“.
      (Beitrags-Video bei 05:10) 

      Den von Zuhörern mehrmals laut geäußertem Hinweis auf die Audiodatei, in der sie von den Misshandlungen berichtet hatte, konterte sie schließlich mit den Worten:

      „Alles Fake, alles Fake“

      Nun ja: Es darf spekuliert werden –
      Es bleibt jedem Leser selbst überlassen, aus dem, was in den beiden Videos zu sehen und zu hören ist, seine eigenen Schlüsse zu ziehen.
      Es gibt drei Möglichkeiten:
      1. Beate Bahner hat ihre Sinne nicht mehr ganz beieinander
      2. Ihr Statement war ein geschickter Protest gegen das herrschende System, bei dem sie die Überspitzung als rhetorisches Mittel einsetzte
      3. Ihre Aussage erfolgte aus Angst, von den Mühlen des Systems zermalmt zu werden .
      ##########################################################################

      Ich werde mich hier der Spekulation enthalten; die Sache wird zunehmend undurchsichtiger.
      Eine (mögliche) Deutungsversion wäre allerdings:
      Das ging aber schnell. 1 Tag Psychiatrie? Was hat man der Frau womöglich gespritzt? –
      Fragen über Fragen ….

      Gefällt 1 Person

  4. ceterum_censeo schreibt:

    Liebe Maria,
    ich hoffe, ich darf dieesn interessanten Artikel nach hier übernehmen –
    Das paßt so gut zu den Berichten von Polizei-Übergriffigkeit, die wir schon in Nachbarsträngen hatten –
    Zuerst erschienen: http://www.journalistenwatch.com/2020/04/15/nichtmehrmeinepolizei/

    #NichtmehrmeinePolizei

    (3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.
    nur MerKILL nicht – cc.

    (4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist. (Artikel 20, Grundgesetz)

    Von Maria Schneider

    Am 11.04. zitierten Menschen auf den Plätzen verschiedener deutscher Städte in ausreichendem Sicherheitsabstand das Grundgesetz, hielten Schilder hoch oder hatten das Grundgesetz sogar aus Pappe gebastelt.

    Jeder, der einen Platz ohne Grundgesetz überquerte oder darauf verweilte, wurde von der Polizei nicht behelligt. Sobald sich jedoch jemand mit einem Schild oder dem Grundgesetz blicken ließ, wurde er wegen einer „Ordnungswidrigkeit“ des Platzes verwiesen und seine Personalien aufgenommen. In Dresden wurde am 11.4. ein Mann, der Artikel 20, Absatz 4 des Grundgesetzes über das „Recht auf Widerstand“ verlas, von fünf Polizisten in einen Toreingang gedrängt, von wo aus der mutige Mann unbeirrt den Artikel mit lauter, kräftiger Stimme vorlas.

    Bewegend ist auch Inge Steinmetzens Aufruf zum Widerstand, der am 11.4. von Henryk Stöckl in Frankfurt dokumentiert wurde. Beide wurden, wie der Grundgesetzzitierer in Dresden sowie die Grundgesetzbastler und die Grundgesetzverteiler in Stuttgart, unverzüglich von der Polizei umzingelt, mußten sich ausweisen und den Platz verlassen. Einigen Stuttgarter Bürgern wurde sogar ein Bußgeld auferlegt, nur weil sie alleine mit großem Abstand auf das Grundgesetz hinwiesen.

    Eine junge Frau, die im Stuttgarter Video interviewt wurde, folgerte: „Es werden nur die Bürger von der Polizei verwiesen, die das Grundgesetz in Händen halten.“

    Die Polizisten selbst trugen häufig keinen Mundschutz, näherten sich den „aufmüpfigen“ Bürgern in einem Abstand von unter 1 Meter und verweigerten in allen Fällen die Auskunft darüber, wer die Anordnung zum Platzverweis gegeben hatte und auf welcher Rechtsgrundlage der Verweis beruhte, wenn doch der Sicherheitsabstand gewahrt bliebe.

    Fazit: Wer sich ohne Schild und Grundgesetz bewegte oder auf einem Platz aufhielt, wurde nicht behelligt. Wer den Mindestabstand beachtete und ein Grundgesetz hielt oder daraus zitierte, wurde von 5, 10 oder gar mehr Polizisten, die bei Zugschubsern, Messermännern oder Faustschlägern nur als kleiner Punkt am Horizont auszumachen sind, innerhalb kürzester Zeit umzingelt und an der Äußerung seiner Meinung gehindert. Danke, liebe Polizei!

    Kottbusser Tor – Schariagebiet
    Schauen wir nun zur Hure Babylon-Berlin und dem Bericht der Bild vom 12.04: „Ich kann allen Frauen nur abraten, die U-Bahn zu nehmen“. Zwei junge Frauen berichten, dass sie am U-Bahnhof des Kottbusser Tors regelmäßig von Rudeln junger Männer verbal sexuell belästigt und an den Po gefaßt werden. Da die Nationalität nicht genannt wird, kann man heutzutage im Umkehrschluss davon ausgehen, dass es sich um die ominösen nicht-deutschen Einmänner handeln muss, die allesamt aus Südland stammen. Als eine der Frauen Polizisten am Görlitzer Park um Hilfe gebeten hatte, wurde sie – wie zu erwarten – abgewimmelt.

    Polizisten, die mit 20 Männern und Frauen am Heinrichplatz postiert waren, verweigerten ebenfalls ihre Hilfe, weil sie wegen Corona keine Zeit mehr hätten, um am Bahnhof Wache zu schieben.
    Das verstehe ich. Denn es ist wichtiger, deutsche Bürger unter Kontrolle zu halten, die das Grundgesetz aus Pappe basteln und daraus Artikel zitieren. Solche Menschen sind ungleich gefährlicher als ein Rudel Männer, die Mädchen an den Po fassen. Immerhin kann man so eine knackige Pobacke sogar noch mit einer Armlänge Abstand erreichen, stimmt’s Frau Reker?

    Jetzt wird mir auch klar, warum Ende März – ebenfalls am Kottbusser Tor – ein junger Mann ganz allein seine Freundin vor einer anderen Rotte flirtwilliger, junger Männer schützen und dafür einen Kopfstoß und Nasenbeinbruch einstecken mußte. Damals war ja Corona noch gar nicht so akut. Welche Ausrede haben die Polizisten wohl in diesem Falle angeführt? Vielleicht die sogenannte Besonnenheit – das Tarnwort für Feigheit?

    Bislang war ich immer auf der Seiten der Polizei. Sie tat mir leid, weil sie zu Toleranz und Deeskalation verpflichtet wird und offensichtlich noch nicht einmal mit Waffengewalt gegen Dutzende von aggressiven, steinewerfenden Clanbrüdern und -cousins vorgehen darf.

    Ja, bislang war ich noch auf Deiner Seite, Polizei. Doch das ist jetzt vorbei. Jetzt bist Du – liebe Polizei – nichts weiter als ein Vollstrecker und Erfüllungsgehilfe einer totalitären Diktatur bösartiger Frauen. Du, mein Freund und Helfer, bist nicht besser als der Imam, als die frauenverachtenden Männer im Vatikan und die Mullahs im Iran.

    Denn Du, meine liebe Polizei, läßt es zu, dass sich immer mehr Frauen bei Einbruch der Dunkelheit nicht mehr aus dem Haus trauen. Dass sie, wie die beiden Frauen in Berlin, nicht mehr die U-Bahn nehmen. Dass sie sich im Sommer nicht mehr leicht anziehen, sondern immer mehr Haut bedecken, um nicht gezwickt, begrapscht oder vergewaltigt zu werden.

    Du, liebe Polizei, hast auch schon meinen Mann und mich auf einem Platz in respektlosem Ton schikaniert, weil wir uns mit drei Metern Abstand mit einer Bekannten unterhalten hatten, redest aber säuselnd in Engelszungen, wenn sich in Berlin 300 Moslems wie Sardinen in der Büchse zum Gebet versammeln.

    Und Du, liebe Polizei, lieferst Anwältinnen wie Beate Bahner, die zum Aufstand gegen totalitäre Maßnahmen aufrufen, in die Psychiatrie ein, läßt aber tiefenentspannt die Linke „Sandra“ nach einer halbherzigen Entschuldigung weitergewähren, nachdem sie zur Erschießung des einen Prozents der Reichen aufgerufen hatte.

    Du, liebe Polizei, bist feige. Denn Du machst es Dir leicht und bedrängst brave, deutsche Bürger auf öffentlichen Plätzen, während unsere Frauen Schritt für Schritt den öffentlichen Raum, Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen an Einmänner aus Südland verlieren.

    Genauso fing die Scharia im Iran an.

    Genauso – mit Verlachen, Beleidigen, Verspotten und Begrapschen von Frauen ohne Kopftuch – wird sie in islamischen Ländern aufrechterhalten.
    Du, liebe Polizei, bist der Freund und Helfer der Scharia.
    Du, liebe Polizei, bist nicht mehr meine Polizei. #NichtmehrmeinePolizei
    §§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§

    Und, so müßte man bald hinzufügen, nur noch erbärmliche Staatsbüttel!

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    • Maria Schneider schreibt:

      Lieber CC,
      Du darfst immer und überall teilen – auch hier, wenn es dem Peter recht ist. Peter hat ihn auch schon. Ich verdiene kein Geld mit meinen Essays und habe keine Exklusivvereinbarungen.

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      • ceterum_censeo schreibt:

        Vielen Dank liebe Maria,
        ich finde ihn wirklich sehr gelungen und treffend.

        Ich hoffe jetzt nur ich bin Peter jetzt nicht in die Parade gefahen, falls er ihn auch veröffentlichen wollte.

        Liebe Grüße!

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        • conservo schreibt:

          @ c_c: Nein, nein! Aber nicht doch! Ich freue mich über jede Veröffentlichung!

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        • Maria Schneider schreibt:

          Der liebe Peter weiß, dass ich immer weit streue – keine Sorge :). Er weiß aber auch, dass er mein Lieblingsblog ist neben Wolfgang bei Opposition24. Die beiden sind wunderbar und veröffentlichen immer meine Essays, wofür ich ihnen sehr dankbar bin.

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    • conservo schreibt:

      @ ceterum_censeo u. Maria: Ja klar, das kannst Du veröffentlichen. Auch ich arbeite ohne jede Geldeinnahme: keine Spenden, keine Anzeigen.
      Liebe Grüße
      Peter

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    • DFD D schreibt:

      Artikel 20 ist ja wunderschoen, nur ein Problem: Bundesrepublikaner die den nicht anwenden wollen sondern sich das auch trauen.

      Die gibt es schon, aber nur hart rechts von der Hoffnungsfrohen CDU Nachfolgerin/Alternative.

      Hmmmhhhh… Any takers? Naaahhhh!

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  5. altmod schreibt:

    Es ist einmal mehr die Stunde der Bürokraten.
    Ich darf dazu eine Definition aus einer alten Enzyklopädie zitieren:
    „Büreaukratie (franz.-griech., „Schreibstubenherrschaft“), Bezeichnung für eine kurzsichtige und engherzige Beamtenwirtschaft, welcher das Verständnis für die praktischen Bedürfnisse des Volkes gebricht. Auch eine solche Beamtenschaft und ihre Angehörigen nennt man Büreaukratie. Der Boden der Büreaukratie ist der Absolutismus. Das bürokratische Regiment kennzeichnet die Zeit des Polizeistaates, der polizeilichen Bevormundung des Volkes während des 19. Jahrhunderts*. Die Begründung der konstitutionellen Regierungsform, das freie Vereins- und Versammlungsrecht, die Bedeutung der Presse für die öffentliche Erörterung der Staatsangelegenheiten, die Anerkennung des Selbstverwaltungsrechts der Gemeinden und höheren Gemeindeverbände sind Momente, welche ein bürokratisches Regiment in der Gegenwart ausschließen …“
    * kann man durch „21. Jahrhundert“ ersetzen.
    http://altmod.de/2020/04/coronakrise-die-stunde-der-buerokraten/3496/

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  6. Ingrid schreibt:

    Liebe gute Maria, was für ein zutreffendes Gedicht.
    Ich habe mich darin auch wiedergefunden.

    Auch wenn wir keine Berge bewegen können, so trauen wir uns doch alle hier unsere Stimme zu erheben und mit aufrechtem Gang und auch Stolz gegen alle Wiedersacher anzukämpfen.

    Ja Maria, wir können Stolz darauf sein, noch nicht ganz verblödet zu sein und aufgegeben zu haben und vor allem, hinter die ganzen Lügen und den Betrug schauen zu können.

    Bitte, wir brauchen mehr davon, gut gemacht.
    LG Ingrid

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    • Maria Schneider schreibt:

      Immer wieder gerne 🙂

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      • Verismo schreibt:

        @Maria Schneider,
        Werte Maria Schneider,
        der rumänische Pfarrer Wurmbrand hat einmal die Frage gestellt:
        „Was hättest Du auf Golgatha getan?“
        Es wurde ganz still im Saal.
        Und das ist die Frage aller Fragen, was tue ich, wenn ich Unrecht sehe. Schweige ich oder traue ich mich zum Opfer zu stehen?
        Nachdem es eine Zeit vor 2015 gab und eine Zeit nach 2015
        eine Zeit vor Corona und so wird es auch eine Zeit nach Corona geben, jedoch,
        wie uns ja Sebastian Kurz mitgeteilt hat, werden wir nach Ostern mit einer neuen Normalität rechnen müssen, wobei ich immer dachte – es gibt entweder
        normal oder unnormal jedoch bei einer neuen Definition zu normal ist mir unwohl

        Deswegen möchte ich hier allen Mut machen mit nachstehendem Video
        „Niemals war mehr Anfang als jetzt“

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  7. gelbkehlchen schreibt:

    „deswegen sind sie gefährlich für Politiker, Pfaffen und staatliche Macht.“
    Das ist es. Wir bleiben dickköpfig!

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  8. floydmasika schreibt:

    Ich schrieb schon sehr früh, dass der „Mut“ von Beate Bahner der gleiche „Mut“ ist wie der von Carola Rackete. Das Herumreiten auf den humanitär-anarchischen Prinzipien, denen die Bunte Republik huldigt, erfordert kaum Mut. Es ist im Gegenteil ein besonders penetranter Konformismus. In Zeiten der Seuche käme es vielmehr darauf an, mit den wesentlichen Freiheiten behutsam umzugehen, um den Kern der Freiheit, nämlich die Bindung der Regierung an das Recht sowie dessen Überwachung durch freie Meinungsbildung, zu pflegen und erhalten. Genau dies tun KonformistInnen wie Bahner und Rackete nicht. Wer sich imit Hunden ins Bett legt, wacht mit Läusen auf. Den rechten SympathisantInnen von Bahner geschieht Recht.

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  9. Dieter Farwick schreibt:

    Liebe Schreiber und Schreiberinnen !
    Danke für Ihre Beiträge. Es sind wichtige Beiträge, die von uns mehr Mut ( oder Zivilcourage) fordern.Es gibt nahezu täglich die Möglichkeit, Mut zu beweisen. Ein Sprachrohr ist immer conservo.
    Zu den Polizisten:
    Sie sind heute vielfach Blitzableiter für Berufsnörgler. Das schlägt auf das Gemüt – und den Charakter.
    Es gehört Mut dazu, sie vor diesen Attacken zu schützen.
    Sie werden von ihren Vorgesetzten zu wenig richtig geführt und in Schutz genommen.

    Mit besten Grüßen

    Ihr

    Dieter Farwick

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  10. ceterum_censeo schreibt:

    Lieber Herr Farwick – schön gesagt –
    aber einen ‚Freifahrtschein‘ würde dich ‚den Polizisten‘ oder ‚der Polizei‘ als solcher nicht ausstellen.
    Dafür habe ich zu viel erlebt in jahrzehntelanger juristischer Tätigkeit und auch heute noch.

    Manche sind schlicht und einfach Systembüttel und schlimmer, noch gefallen sich manche darin, Bürger noch zu schikanieren. Es sollte anders sein, aber so ist es nicht.

    Und was zur Zeit abläuft – prächtige Gelegenheit – einige auf diesen Seiten berichtete Fälle, und diese bekanntgewordenen Fälle sicher nur ein Teil der tatsächlichen Vorfälle….
    Wes Brot ich esse – des‘ Lied ich singe.“

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