Kirchen sind gefordert: Gottesdienstverbot verletzt Kernbereich der Religionsfreiheit

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes

Kneifen die Kirchen vor der Beantwortung der Frage: Ist ein Gottesdienstverbot mit Religionsfreiheit vereinbar?

Dieses Verbot, das am Mittwoch letzter Woche (15.4) von Bund und Ländern vereinbart worden war, untersagt Gottesdienste mit Gläubigen „zum Schutz vor der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus“. (Am 30. April will Kanzlerin Angela Merkel (CDU) erneut mit den Ministerpräsidenten beraten.)

Zuvor hatte Staatssekretär Markus Kerber mit Vertretern religiöser Gemeinschaften gesprochen. Teilnehmer waren Repräsentanten der katholischen und evangelischen Kirche, der orthodoxen Christen, des Zentralrats der Juden sowie des Koordinationsrats der Muslime sowie Vertreter dreier Bundesländer.

Die evangelische und katholische Kirche kündigten an, in der kommenden Woche Konzepte mit Abstands- und Hygieneregelungen vorzulegen. Ziel sei es, „möglichst bald“ wieder Gottesdienste abhalten zu können. Ob das schon am ersten Mai-Wochenende der Fall sein könnte, sei offen und gegebenenfalls je nach den Bedingungen der einzelnenGemeinden regional unterschiedlich, sagte der Bevollmächtigte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Martin Dutzmann, dem Evangelischen Pressedienst.

Auch der Zentralrat der Juden will nach eigenen Angaben ein Hygienekonzept vorlegen.

Der Sprecher des Koordinierungsrats der Muslime, Burhan Kesici, sagte, die muslimischen Glaubensgemeinschaften würden sich an die Beschränkungen halten. Für die Muslime beginnt Ende der kommenden Woche der heilige Fastenmonat Ramadan. (Man darf gespannt sein!)

Auf einen Protest, gar eine Weigerung seitens der Kirchen brauchte man gar nicht erst zu warten. „Kotau“ kommt zwar aus dem Chinesischen, aber hat längst die Gläubigen und die meisten „BürgerInnen und Bürger“ auch unseres Landes ergriffen. Lediglich der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, hatte das Gottesdienstverbot im Vorfeld als „unverständlich“ kritisiert. Das war´s.

Vor dem Gespräch hatte die katholische Kirche an ihre grundgesetzlich garantierten Rechte erinnert. Es sei notwendig, daß nicht nur der Einzelhandel öffne, sondern daß auch die Kirchen wieder öffentliche Gottesdienste abhalten könnten und auch die anderen Religionsgemeinschaften – „und zwar ist das notwendig, um das Verfassungsrecht der freien Religionsausübung zu schützen und auch einzufordern“, ergänzte der Erzbischof von Köln, Rainer Maria Kardinal Woelki, bei der ARD.

Dabei blieb´s dann auch:

„Die Religionsvertreter haben deutlich gemacht, daß sie von Anfang an diese Maßnahmen mitgetragen haben, die sehr einschneidend waren für die Menschen“, sagte der Sprecher des Innenministeriums. Man sei sich einig gewesen, daß nun Wege zu einer schrittweisen Normalisierung des religiösen Lebens gefunden werden müßten, unter Einhaltung der Anforderungen von Gesundheits- und Infektionsschutz.

Ein in Berlin ansässiger katholischer Verein hatte gegen das Gottesdienstversammlungs-Verbot der Berliner Coronavirus-Eindämmungsverordnung geklagt, hatte aber mit der Klage keinen Erfolg.

SELK-Bischof Voigt übt Kritik an Begründung des Berliner Verwaltungsgerichts

Der leitende Geistliche der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK), Bischof Hans-Jörg Voigt *), hat in einem Offenen Brief Kritik an der Urteilsbegründung des Berliner Verwaltungsgerichts zum Gottesdienstversammlungsverbot im Rahmen der Coronavirus-Krise geübt, wie sie in einer Pressemeldung vom 7. April veröffentlicht wurde.

Voigt stellt in seinem Offenen Brief klar, dass sich seine Kritik nicht gegen das Urteil selbst richte. Vielmehr habe seine Kirche das Verbot von gottesdienstlichen Versammlungen mitgetragen und umgesetzt.

Grundsätzlich kritisiert der SELK-Bischof jedoch die Begründung des Urteils, wie sie der Pressemeldung des Verwaltungsgerichts zu entnehmen ist. Dort heißt es:

„Der Kernbereich der Religionsfreiheit werde nicht berührt. Kirchenbesuche zur individuellen stillen Einkehr blieben weiter erlaubt, ebenso private Andachten im Kreis der Haushaltsangehörigen. Ferner bestehe die Möglichkeit, Gottesdienste auf elektronischem Wege zu übertragen und als gläubiger Mensch entsprechende Angebote zu nutzen.“

Damit definiere das Verwaltungsgericht einen Kern der christlichen Religion als „individuelle stille Einkehr“, als „private Andachten im Kreis der Haushaltsangehörigen“ und als „Gottesdienste auf elektronischem Weg“.

Bischof Voigt meint, dass die Aussage, dass ein „Kernbereich der Religionsfreiheit“ durch das Gottesdienstversammlungsverbot nicht berührt werde, entspreche nicht den Grundsätzen des Grundgesetzes. Für seine Kirche wie für die meisten anderen Kirchen in Deutschland gehörten der öffentliche Gottesdienst und die öffentliche Feier des Abendmahles unbedingt zum „Kernbereich“ der Religionsfreiheit.

Der Bischof schreibt, er beobachte schon seit Längerem, dass in Gerichtsurteilen Grundsätze der Religionsausübung auf ähnliche Weise rein innerlich definiert würden. Eine Definition, was zu den Grundsätzen der Religionsausübung gehört, stehe jedoch ausschließlich den Kirchen und Religionsgemeinschaften selbst zu.

Dazu Voigt wörtlich: „Deshalb widerspreche ich einer solchen verfassungsrechtlichen Grenzüberschreitung.“

Diese Frage sei für seine Kirche von besonderer Sensibilität, da das Grundrecht auf freie Religionsausübung auch für Migrantinnen und Migranten gelte, die zum christlichen Glauben konvertiert sind. Zum Grundrecht der Religionsfreiheit gehöre unabdingbar auch das Recht zur öffentlichen Religionsausübung.

Abschiebungen in Länder, in denen dieses Grundrecht nicht beachtet werde, mit einem Verweis auf private und rein innerliche Religionsausübung halte er in gleicher Weise für nicht grundgesetzkonform. In der Pressemeldung stelle er eine gewisse Widersprüchlichkeit fest, wenn es heiße: „Diese Regelung verletze nicht die Religionsfreiheit der Antragsteller. Die Bestimmung bedeute zwar einen Eingriff in die Religionsfreiheit.“

Ein Eingriff in die Religionsfreiheit könne diese aber sehr wohl verletzen, so der SELK-Bischof.

Dem widerspreche zudem das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vom 10. April 2020 (BVerfG, Beschluss der 2. Kammer des Ersten Senats vom 10. April 2020 – 1 BvQ 28/20 – Rn. (1 – 16), http://www.bverfg.de/e/qk20200410_1bvq002820.html) in vergleichbarer Sache.

Dort heiße es, „dass die gemeinsame Feier der Eucharistie nach katholischer Überzeugung ein zentraler Bestandteil des Glaubens ist, deren Fehlen nicht durch alternative Formen der Glaubensbetätigung wie die Übertragung von Gottesdiensten im Internet oder das individuelle Gebet kompensiert werden kann. Daher bedeutet das Verbot dieser Feier einen überaus schwerwiegenden Eingriff in das Recht auf Glaubens- und Bekenntnisfreiheit nach Art. 4 Abs. 1 und 2 GG. Das gilt nach den plausiblen Angaben des Antragstellers noch verstärkt, soweit sich das Verbot auch auf Eucharistiefeiern während der Osterfeiertage als dem Höhepunkt des religiösen Lebens der Christen erstreckt.“

Bischof Voigt stimmt diesem Weg der Entscheidungsfindung, den das Verfassungsgericht im Sinne einer Güterabwägung zwischen freier Religionsausübung und dem Grundrecht auf Leben wählt, in vollem Umfang zu. Der leitende Geistliche bittet deshalb das Berliner Verwaltungsgericht, die Urteilsbegründung wie auch die Pressemeldung dazu zu korrigieren.

*) Quelle für die SELK-Meldung: https://charismatismus.wordpress.com/2020/04/17/selk-bischof-voigt-uebt-kritik-an-begruendung-des-berliner-verwaltungsgerichts/

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Die Unionsfraktion im Deutschen Bundestag hat inzwischen nachgezogen:

Union: Gottesdienste unter Auflagen zulassen

Im Zusammenhang mit ersten vorsichtigen Lockerungen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie wird auch über die Zulässigkeit der Feier von Gottesdiensten in Kirchen, Moscheen oder Synagogen diskutiert. Dazu erklärt der kirchenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Hermann Gröhe:

„In Gemeinschaft gefeierte Gottesdienste sind wesentlicher Ausdruck der Religionsfreiheit und für viele Gläubige Quelle von Hoffnung und Kraft in schwierigen Zeiten. Sie tun den Gläubigen und damit auch unserem Land gut!

Ich hoffe sehr, dass die Gespräche zwischen den Kirchen und Religionsgemeinschaften sowie den Verantwortlichen auf Länder- und Bundesebene zur Verständigung darüber führen werden, dass in Kirchen, Moscheen und Synagogen zeitnah wieder öffentliche Gottesdienste gefeiert werden dürfen.

Selbstverständlich müssen im Vorfeld verbindliche Vorgaben zur Gewährleistung des Gesundheits- und Infektionsschutzes verabredet werden. Hier sind auch die Kirchen und Religionsgemeinschaften gefragt, konkrete Vorschläge zu machen, wie bei der Feier von Gottesdiensten auf die Einhaltung des Mindestabstands geachtet sowie die Möglichkeit der Handhygiene sichergestellt werden kann. Gegebenenfalls sollte auch das verpflichtende Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in Betracht gezogen werden.“

*(Quelle: https://charismatismus.wordpress.com/2020/04/16/union-gottesdienste-unter-auflagen-zulassen/)

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Fazit conservo:

Ich darf bitter resümieren:

  • „Natürlich“ darf der Staat Gottesdienstfeiern verbieten
  • Die Bekämpfung des Corona-Virus erlaubt die Aushebelung unserer Grundrechte
  • Die Staats-Kirchen riskieren keinen Grundsatzstreit
  • Wirtschaft (Handel, Handwerk, Dienstleistung und Industrie) wird in „Corona-Zeiten“ gleichgewichtet mit Kirchen. Ein Bekenntnis zur abendländischen Tradition erscheint hiermit vollkommen fehl am Platz. Ladenöffnungszeiten haben den gleichen Stellenwert wie Kirchenöffnungszeiten.
  • Bischöfe und Kardinäle taugen nicht mehr als Vorkämpfer des Glaubens, sie sind Teil des Systems und bewegen sich vollkommen angepaßt in ihm
www.conservo.wordpress.com     18.04.2020

Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. Wer jedoch andere Foristen mehrfach persönlich angeht, beleidigt oder unflätig beschimpft, wird nach einer dreimaligen Verwarnung vom Diskussionsforum ausgeschlossen. Maria Schneider Beiträge bitte an Maria_Schneider@mailbox.org Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten in meinen emails und auf den Seiten der „sozialen Medien“ und mache mir diese Inhalte nicht zu Eigen. Diese Erklärung gilt für alle in und mit meiner Internetadresse/emails angebrachten Links. 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28 Antworten zu Kirchen sind gefordert: Gottesdienstverbot verletzt Kernbereich der Religionsfreiheit

  1. uwe.roland.gross schreibt:

    Hat dies auf uwerolandgross rebloggt.

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  2. Semenchkare schreibt:

    Bischöfe und Kardinäle taugen nicht mehr als Vorkämpfer des Glaubens, sie sind Teil des Systems und bewegen sich vollkommen angepaßt in ihm
    ————————————————————-
    War das denn nicht schon (spätestens seit Konzil von Nicäa) immer so?

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  3. Ulfried schreibt:

    „Bischöfe und Kardinäle taugen nicht…“
    Woher weißt du das Semenchkare? Weißt du daß der Bruder von Peter Helmes Priester ist? Weißt du daß Pius XII. jüdische Mitbürger rettete; bis zu vierzigtausend verfolgte Juden beherbergte er auf seiner Sommerresidenz St. Gandolfo vor dem Zugriff der Faschisten. Weißt du daß Pfarrer Winfried Pietrek in Beugehaft ging, weil er behauptete, daß Abtreibungs- „Ärzte“ Mörder sind und diese Behauptung aufrecht erhielt? Kennst du die mutigen Schriften des afrikanischen Kardinal Sarah? Weißt du warum Kardinal Müller von Franziskus vom Posten des Chefs der Glaubens- Kongregation gefeuert wurde? Kennst du Bischof Dyba von Fulda?
    Warum verteufelst du pauschal alle Kleriker im Allgemeinen und damit meine katholische Kirche? Wir Katholiken stehen derzeit auf einem fast verlorenen Posten und werden von allen Seiten bedrängt. Warum wohl?
    Die katholische Kirche ist und bleibt der Fels Petri, und die von mir genannten Männer und viele andere geben Mut und Hoffnung auf eine Wende zum Guten Christlichen.
    LG Ulfried

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  4. Ingrid schreibt:

    Die Kirche muss für die christliche Gemeinde eine feste Burg bleiben. Es wäre ja schrecklich würde man alle Pfaffen verteufeln.
    Für die Seelsorge ist immer die kirchliche Basis verantwortlich und nur wenige Pastoren haben da versagt.

    Der Fisch stinkt immer vom Kopf, denn da bringen Papst und Kardinäle, sowie auch die evangelischen Kirchenführer die ganze Zunft in Verruf.

    In unserem Ort kam nach einem langjährigen und etwas selbsherrlichen, ein junger innovativer Pfarrer und ich muss euch sagen, er hat in kurzer Zeit den ganzen Ort verändert und zusammengebracht, den Gottedienst eimal im Monat mit einer Menge jüngerer Christen im Bürgerhaus gestaltet mit Diskussionen, Theaterspiel, Band , freien Fragen an den Pfarrer und schönen Liedersingen gestaltet.

    Ich muss euch sagen, der Saal war rappelvoll.
    Die Kirchen aber, werden leider immer leerer.
    Es muss sich was ändern in dieser Instutution Kirche, sie muss ihr Bild ändern und sich der Zeit anpassen, denn gerade in schweren Zeiten, ist die Gemeinsamkeit wieder sehr wichtig für unser Seelenleben.

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  5. Ulfried schreibt:

    „Kirchen sind gefordert: Gottesdienstverbot verletzt Kernbereich der Religionsfreiheit?“
    Religionsfreiheit? Was bedeutet das?
    Da ist erst mal der Begriff Religion: Verbindung zu etwas anscheinend Verlorenem – mit Gott.
    Hier stellt sich die Frage: Wer ist Gott und wie erkenne ich IHN(?):
    Ist es ein Gott der Teile kreiert und dem anderen Teil befiehlt den ersteren zu töten? Ist für mich unglaubwürdig.
    Oder ist es Gott der alles erschuf und durch Sein fleischgewordenes Wort uns Menschen lehrte:
    Markus 12; 29 Jesus antwortete: Das erste ist: Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr. 30 Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit deinem ganzen Denken und mit deiner ganzen Kraft. 31 Als zweites kommt hinzu: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden.
    Hier ist die Feindes- Liebe eingeschlossen denn alle Menschen sind von Gott erschaffen:
    Johannes 1; 1 Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott. 2 Dieses war im Anfang bei Gott. 3 Alles ist durch das Wort geworden und ohne es wurde nichts, was geworden ist.
    Dies ist die älteste Aussage zur Schöpfung und keine andere „Religion“ hat diesen hohen Anspruch in ihrer Schrift, woher auch.
    Woher kennt die Menschheit das alles?
    Seit zweitausend Jahren überliefert durch die katholische Kirche – nur durch unsere Mutter Kirche.
    In keiner anderen „Religion“ gab es in den letzten zweitausend Jahren prophetische Seher. In keiner anderen „Religion“ hat die Mutter Gottes Maria ihre Botschaften verkündet- nachweislich!
    Leute die in Ländern wo sie das Sagen haben Christen gnadenlos verfolgen spielen sich hier in Deutschland als „Religion“ auf. Warum kommen als verfolgte Migranten kaum Christen zu uns sondern deren Peiniger? Und jetzt wird bei den Glaubensverfechtern diskutiert über was?
    Kirchen sind gefordert: Gottesdienstverbot verletzt Kernbereich der Religionsfreiheit – was geht da wirklich????

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  6. conservo schreibt:

    Es ärgert mich durchaus, daß nicht ein einziger Kirchenvertreter zum Text der Überschrift meines Artikels Stellung bezogen hat:

    „Kirchen sind gefordert: Gottesdienstverbot verletzt Kernbereich der Religionsfreiheit“ – „Kneifen die Kirchen vor der Beantwortung der Frage: Ist ein Gottesdienstverbot mit Religionsfreiheit vereinbar?“

    Trotzdem: Allen einen frohen Sonntag!

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    • Ulfried schreibt:

      So sehe ich das auch lieber Peter. Es ist das weg Ducken eines Großteil des Klerus. Es ist das Appeasment eines Teiles mit der Politik und dem Islam. Was nicht in der Ordnung ist. Unseren Pfarrer hab ich um ein Gespräch gebeten. Das war vor zwei Jahren. Da mein Standpunkt in der Diözese Würzburg bekannt ist, kann ich das wohl vergessen. Es ist schon schlimm wenn Laien fester für den christlichen Glauben einstehen als manche Hirten. Doch das ist in dieser Zeit der Bedrängnis notwendig. Dir lieber Peter und allen anderen hier einen gesegneten Sonntag. LG Ulfried

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  7. luisman schreibt:

    Die Notstandsverordnung beinhaltet ein Versammlungsverbot, voellig unabhaengig von den individuellen Gruenden fuer die Versammlung. Die Richter haben einer Ausnahmeregelung fuer Kirchen nicht zugestimmt. Es ist eben nicht so, dass es ein gezieltes Gottesdiensverbot gibt. Das Versammlungsverbot ist eine massive Einschraenkung der Freiheit (inkl. Teile der Religionsfreiheit) fuer alle, ohne Ausnahme. Mal sehen, ob die Moslems ab naechster Woche sich auch daran halten.

    Die Sinnhaftigkeit oder Sinnlosigkeit der Notstandsverordnungen sind ein Thema, welches man durchaus diskutieren kann und muss. Aber bitte in der gesamten Bandbreite, von Grundrechten bis zur (empirischen) Wirksamkeit einzelner Massnahmen.

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    • alphachamber schreibt:

      Hallo luisman,
      es haelt sich jeder daran – ausser den Muselmanen, was sie ja schon durch mehrere Verstoesse bewiesen haben.
      Schlimmer ist, das unsere Ordnungs(ver)hueter nicht wagen einzugreifen. Aber wie gesagt, die Gefahr kommt ja bekanntlich von rraechts. LOL

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    • Ingrid schreibt:

      Und das ist eine Sauerei Luisman , denn die Kirchen sind fast alle groß genug um Abstand zu halten, anders als bei den Bückbetern.
      Es wird sich zeigen, kommt der Ramadan, fällt das Verbot.

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  9. greypanter schreibt:

    Noch nie war Gesundheit und Leben eines jeden Einzelnen so sehr durch eine Epidemie bedroht, wie jetzt durch Covid-19. Da finde ich es ausgesprochen verantwortungslos, wenn einige Publizisten das Recht auf freie Religionsausübung von einer Abwägung gegen elementar wichtige Grundrechte des Lebens freistellen wollen. Das ist religiöser Übereifer und grenzt an Volksverhetzung.

    In einer wissenschaftlich aufgeklärten Welt verlangt zwar der zwischenmenschliche Respekt, die religiöse Überzeugung des Mitmenschen zu respektieren und Äußerungen zu unterlassen, welche dessen Gefühle verletzen würden; – dies gilt bezüglich aller Religionen und nicht nur bezüglich des Propheten Mohammed – der gleiche Respekt verlangt aber auch vom religiös überzeugten Menschen, die Rechte seiner Mitmenschen zu achten und nicht unter das Diktat der eigenen religiösen Überzeugung zu stellen. Ebenso wären die Interessen eines hohen Bevölkerungsanteils gebührend zu berücksichtigen, welche ohne religiöse Bindung leben, was bisher völlig vernachlässigt wird.

    Im konkreten Fall würden religiöse Zusammenkünfte die Ausbreitung der Epidemie zweifellos begünstigen und damit Gesundheit und Leben der Gesamtbevölkerung gefährden. Der Staat hat die Pflicht, dieses höchstwertige Gut mit absoluter Priorität zu schützen, selbst unter Inkaufnahme einer zeitweiligen Beeinträchtigung anderer Grundrechte.

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  10. alphachamber schreibt:

    Ulfried,
    Sie sind teilschuldig an der deutschen Verhaltenskultur. Es ist unbegreiflich, wie ein Mensch der Theologie STUDIERTE sich dieses heuchlerischen Hokuspokus nicht bewusst sein soll. Dies ist keine Hinterfragung ob es EINEN Gott gibt, DEN Gott, den Ihre Bande seit Jahrunderten von Gesinnungsterror verbreitet, gibt es nur in Ihrem Gehirn. Dass unter den Kirchenfuersten und Pfaffen auch gelegentlich das Gewissen funktionierte, ist nur die Ausnahme, welche die Regel bestaetigt.

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    • Ingrid schreibt:

      Nun mal langsam alphachamber.Jeder Mensch hat das Recht sich sein eigenes Gottesbild zu schaffen. Egal aus welcher Religion man sich das nimmt.
      Dem einen ist die Bibel wichtig und dem anderen der Koran.
      Das die Nächstenliebe über allem steht, wie Ulfried sagt, heißt doch nur, dass wir unseren nächsten als Geschöpf Gottes betrachten und auch so mit ihm umgehen sollen. Wenn uns das auch oft sehr schwer fällt, denn lieben muss ich nur meine Familie.

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    • Ulfried schreibt:

      Eine kleine Richtigstellung lieber alphachamber. Ich bin kein studierter Theologe.
      Sondern habe mir mein Wissen privat angeeignet durch ein fast 20 jähriges Selbststudium. Ich habe sehr viele Schriften (auf eigene Rechnung) eingelesen, auch die moderne Geschichtswissenschaft. Als Fernfahrer hatte ich in meinen Pausen dazu viel Gelegenheit meine Interessen zu verfolgen.
      Besonders widmete ich mich dabei der Freimaurer- Organisation „Zeugen Jehovas“ deren Schriften ich genau las und darüber ein 320- Seiten-Script schrieb über deren Ideologie und deren Aussagen in sich selbst und zur Heiligen Schrift gegenüberstellte. Dieses Script liegt der Diözese Würzburg, der Pius- Bruderschaft und einem befreundeten Religionsforscher in Tirol vor.
      Die Diözese wollte das Script nicht publizieren und sagte mir aber, daß es in Teilen im Priester- Seminar verwendet wird. Gleichzeitig bekam ich das Angebot zum Studium und Ausbildung zum Hilfspfarrer/ Diakon. Als ich die Studien- Unterlagen einsah, lehnte ich ab. Es waren Zum größten Teil Prüfungsthemen zur Philosophie. Evangelium und Philosophie sind zwei paar verschiedene Schuhe.
      Aus all meinen Studien hatte ich die Erkenntnis, daß es nur einen Gott und einen Weg zu Ihm (Religion) geben kann: Johannes 14:6.
      Der Unterwanderung meiner Kirche durch Freimaurer, Illuminaten und 68er stehe ich sehr kritisch gegenüber. Unter Pseudo Stepher habe ich schon bereits 2018 diesen Beitrag bei Conservo eingestellt, den Peter Helmes Dankenswerterweise veröffentlichte.
      https://conservo.wordpress.com/2018/11/06/der-letzte-papst-und-das-ende-des-alten-europas/#comment-29977
      Die Feinde der kath. Kirche von Innen und Außen werden immer brutaler auch verbal. Eine grobe Axt braucht einen groben Klotz. Deshalb bin ich manchmal auch verbal etwas schärfer. Doch ich bleibe bim Thema, bei meiner Erkenntnis und meinem Glauben. LG Ulfried

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      • alphachamber schreibt:

        Ingrid, Ulfried,
        Es geht (uns) nicht um den perseonlichen Glauben, sondern um die RELIGION als Institution der Macht und ihr (z.T. staatlich verordnetes) Monopol ueber persoenliche Moral, soziales Verhalten und sanktionierte Geldschneideriund. Der Papismus hat wissenschaftliche Erkenntnis und soziale Fortschritte ueber Jahrhunderte verzoegert, abgesehen davon, dass die Kirche durch Inquisition, Kreuzzuege, usw. Millionen von Opfern auf dem Gewissen hat (nicht inbegriffen die neueren Missbrauchten). Die ganze „christliche“ Geschichte ist eine einzige Folge von brutalster und menschenverachtender Gewalt, Verrat und Betrug.
        Ulfried, wenn Sie sich tatsaechlich mit all dem (wahrhaftig) befassten, kennen Sie sicher das Standardwerk von Ernst Haeckel „Weltraetsel“, der schon 1899 diesen gesamten Hokuspokus eloquent aufdeckt und aburteilt. Nochmals, wenn er nicht auf mein persoenliches Leben einwirkt, kann jeder glauben was er will …

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        • Ingrid schreibt:

          Das stimmt ja alles alphachamber, dass unterschreiben wir beide.
          Das Fehlverhalten unserer Kirchen seit tausenden Jahren kennen wir, aber es geht doch um die heutige Zeit und da hat Ulfried Recht.

          Der liebe gute Ulfried hat meine Hochachtung; der hat sich immer weiter gebildet und ich nenne ihn das wandelnde Lexikon, weil er eine Kenntnis über Geschichte und auch Neuzeit hat, die einen sprachlos macht.
          Ich ernenne ihn hiermit zum Professor Ulfried.
          LG Ingrid
          Spass muss sein!

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  11. Freya schreibt:

    Meine Erfahrung der letzten Jahre mit unseren „Hirten“ ist schlichtweg enttäuschend. Nicht nur, daß sie jeden Gottesdient genutzt haben, uns auf die Politik der Regierung einzustimmen, vor allem im Hinblick auf die Christenhasser (wir wissen, wen ich meine) sondern sie laberten in ihren Predigten ständig davon, wie schlecht wir alle seien, wie wir an unserem Besitz kleben, und daß wir uns als „Eine Welt“ fühlen sollen und das, was wir haben unbedingt teilen sollen. Nunja, das mag ja noch christlich gemeint gewesen sein, wenngleich aus jedem Geschwätz die „Flüchtlingspropaganda“ heraustropfte, als hätte der Honigtopf an dem sie hängen kleine Ritzen bekommen. Der Name Jesus Christus kam äußerst selten vor und ich fragte mich manchmal, warum ER nicht den Altar entzündet oder den ganzen Laden mit großem Getöse auskehrt, bei so viel Abgewandheit von SEINEM Namen. Kurz vor Ostern bekam ich einen Pfarrbrief, der das Papier nicht wert war. Eine bedruckte Seite mit Durchhalteschwätz und oben drein kein einzige Bild drauf von Jesus oder der Himmelskönigin, der Heiligen Mutter Maria. Stattdessen benutzte dieser Pfarrer den Rand des Schreibens um einen Witz dort abzudrucken, der irgendwie mit Weihwasser zu tun hatte. Sofort in den Papierkorb damit. Seither kein einziges Wort, keine einzige persönliche Anfrage (immerhin lebe ich als Katholikin ganz allein draußen auf dem Land), ob man vielleicht irgendwie Hilfe braucht. Das ist der heutige „gelebte Glaube“ der Pfaffen. Mag sein, daß es noch Aufrechte unter ihnen gibt, doch ich habe diese schon lange nicht mehr angetroffen. Alles Merkeldiener und Managertypen, von denen man sich nur abwenden kann. Dafür sieht es jetzt in meiner Wohnung fast aus, als wäre hier meine ganz private Kirche, denn das Beten und Hoffen konnten mir diese Pseudo-Hirten noch nicht abgewöhnen. Gelobt sei Jesus Christus!
    Danke für die klaren Worte von Peter, sehr mutig und aufrichtig von ihm.
    Gott schütze Dich und Deine Frau, lieber Peter und Deine große und treue conservo-Familie!
    mit patriotischen Grüßen von Freya

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    • conservo schreibt:

      @ Danke, liebe Freya! Ich weiß, daß Du gläubige Christin bist. Deshalb dürften Zweifel an Dir nicht erlaubt sein. Und dasselbe reklamiere ich für mich.

      Aber das macht uns doch nicht zu Duckmäusern! Ich darf doch nicht alles „ergeben“ hinnehmen, was mir so manche „Gottesmänner“(???) vorsetzen. Die Freiheit der Kritik behalte ich mir! (So wahr mir Gott helfe!)

      Und Dir, liebe Freya, danke ich für Deinen kritischen aber loyalen Verstand!
      Schönen Sonntag!

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    • Ulfried schreibt:

      Liebe Freya, da bin ich ganz bei dir. Auch ich habe mir einen Hausaltar eingerichtet. Da unsere Kirche geöffnet ist kann ich auch dort zu Jesus und Maria beten. Weihwasser gibt’s leider nicht mehr. Ich bin dennoch zuversichtlich. LG Ulfried

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      • Freya schreibt:

        Lieber Ulfried, ja so müssen wir uns irgendwie behelfen. Ich kann seit Beginn der herbeipropagierten Krise nicht mehr in meine Kirche, denn die Buslinie für die 25 km Fahrt wurde ersatzlos eingestellt. Aber der Herr sorgt ja für die Seinen. Habe gestern ein wundervolles Packet von meiner Taufpatin aus der Abtei Sankt Hildegard bekommen, und da war neben ganz vielen superschönen Dingen auch ein Fläschen Weihwasser drin. Ja, so sorgen die Engel und Heiligen gerade für mich. Hoffe, ich kann noch ein wenig durchhalten, deshalb hab ich mir inzwischen eine Schutzmaske genäht. Alles so unwirklich, so überaus verrückt, ich finde dafür keine Worte. In Schweden genießt man den Frühling und hier drehen wir bald alle am Rad. Besonders leid tun mir die Menschen, die man jetzt ohne Abschied von den Angehörigen allein auf Krebsstationen sterben lässt. So viel Menschlichkeit ist fast nicht mehr auszuhalten, gelle?!
        Nun, Jesus wird wissen, was er von all dem zu halten hat und wieso wir das jetzt durchmachen müssen. Da bin ich gewiß.
        Sei herzlich gegrüßt von Freya

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  12. Ulfried schreibt:

    alphachamber schreibt:
    „…abgesehen davon, dass die Kirche durch Inquisition, Kreuzzuege, usw. Millionen von Opfern auf dem Gewissen hat (nicht inbegriffen die neueren Missbrauchten). Die ganze „christliche“ Geschichte ist eine einzige Folge von brutalster und menschenverachtender Gewalt, Verrat und Betrug…“
    alphachamber, da haben sie wohl meine früheren Texte zur modernen Geschichtsschreibung über Kirche und Inquisition nicht beachtet. Auch nicht meinen Hinweis auf einen großen Humanisten – Friedrich von Spee – der im Auftrag des Papstes unterwegs war um das Hexenblutvergießen zu unterbinden, schade eigentlich. Vielleicht lesen sie es doch noch.
    Was war eigentlich der Grund warum Papst Urban II. 1095 zum ersten Kreuzzug aufrief?
    Es waren die Massaker der Muslime an Christen und Juden die der Papst unterbinden wollte. Er hatte die Muslime mehrfach aufgefordert das Töten und Massakrieren zu beenden. Dann als die Not am größten war hat er die Ritterschaft aufgerufen mit Gewalt im Heiligen Land das Morden zu stoppen, anders war das nicht mehr möglich. Die „bösen“ Christen und die „friedliebenden“ Muslime. Mir kommen fast die Tränen. Hier schlage ich einen Bogen nach Serbien in den 90er Jahren. Wer hatte damals begonnen friedliche serbische Christen zu ermorden? Der Bosnier Alija Izetbegović war sicher kein Christ. Wie es dazu kam kann jeder googeln: ES BEGANN MIT EINER LÜGE
    Lieber alphachamber, seit Nero in Rom, die französische Revolution (Aufstand der Vendée) bis heute u. a. in Belfast und viele Beispiele mehr sind katholische Christen Verfolgungen ausgesetzt. Doch leider verdrehen auch heute noch die meisten Menschen diese Tatsache und machen das Opfer zum Täter, bravo!
    Nun zu den Sex- Tätern. Die 68er haben u. a. skandiert, daß sie die katholische Kirche unterwandern und erobern. Das ist denen auch teils mit Hilfe des II. Vaticanum (und protestantischen Sektenführern) gelungen. Viele Sittenstrolche schlüpften ins Ornat nur um an Kinder heranzukommen.
    Weltweit entfallen auf die Sex- Straftaten weniger als 10% auf die katholische Kirche und die katholische Kirche ist seit Benedikt XVI. die einzige Organisation wo restlos aufgedeckt und entschädigt wird.
    Was ist mit den Kinderschändern der Linken und „Grünen“, den „Zeugen Jehovas“, den Lehrern bspw. der Odenwald- Schule, im Islam wo kleine Mädchen mit alten Männern…, den Protestanten, den Politikern die mit Taxi- Schein nachts auf den Berliner Kinderstrich fahren (Udo Ulfkotte berichtete) und viele mehr?
    alphachamber, das Spektrum reicht weit über die katholische Kirche hinaus. Mal den Tunnelblick ablegen ist sinnvoll. LG Ulfried

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  13. Ulfried schreibt:

    Vielen Dank liebe Ingrid für deinen Zuspruch und meine Nominierung zum Professor Honoris Causa (Ingridis, lol).
    Ich nehme jedes Geschenk und jede Anerkennung gern an und gehöre nicht zu den Leuten die sagen:
    „War doch nicht nötig.“ Nöö ich freue mich über Kritik genauso wie über eine Anerkennung wie deine. Auch Freya, Gelbkehlchen, Semenchkare, Lemurianerin, Peter und viele andere hier in der Conservo- Familie sagen frei ihre Meinung und sparen weder mit Kritik oder auch Lob. Diese Offenheit und Ehrlichkeit gefällt mir hier besonders bei Conservo. LG Ulfried

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  14. floydmasika schreibt:

    Das orthodoxe Ostern wurde in Moskau und im Netz sehr ausgiebig ohne physischen Kirchenbesuch gefeiert. Ein Kern von irgendwas ist davon nicht berührt. Und selbst wenn. Der Affentanz um die Individualrechte, bei deren Außerkraftsetzung angeblich Orwells 1984 droht, demonstriert nur die Lebensfremdheit der herrschenden Individualrechtsideologie. Wenn es da einen Kern gibt, der über alles hinweg bewahrt werden muss, ist das die Freiheit der politischen Willensbildung und die Möglichkeit, darauf zu drängen, dass sich die Regierung an die Regeln hält. Wozu z.B. gehören könnte, dass sie die Zeit des Notstands nicht nutzt, um allerleich sachfremde Rechnungen zu begleichen (z.B. Kritiker verschwinden zu lassen).

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