Verschwörungstheoretiker

(www.conservo.wordpress.com)

von altmod *)

Konspiration gegen die Rechtgläubigkeit?

Zweifel ist keine angenehme Voraussetzung,
aber Gewissheit ist eine absurde.
Voltaire

Ich bin kein Anhänger einer demokratischen Doktrin dahingehend, dass die Mehrheit immer recht hat. Auch eine Mehrheit kann eine fehlgeleitete Meinung haben.
Das gilt in der Politik wie auch – man höre! – in der Wissenschaft.
Wir erleben aber derzeit, dass eine überwältigende Mehrheit der Bevölkerung einer zahlenmäßig wissenschaftlichen Minderheit in deren Glauben oder Wissen folgt.

Vice versa: In Deutschland gelten nach offizieller Lesart in Zeiten der Corona-Krise nur die Verlautbarungen von wenigen Repräsentanten des Robert-Koch-Instituts und eines Virologen der Charite´ – einer Minderheit – als stichhaltig, verlässlich und unwiderlegbar; auch wenn die sich das eine oder andere Mal selbst widersprechen oder widerlegen.

Zwei Autoritäten stehen gegen mehr als zwei Dutzend andere „fachliche Autoritäten“, die sich in der Öffentlichkeit gemeldet haben oder von „Talkmastern“ in deren Talk-Gig eingeladen wurden; denen aber fast unisono durch die Medien und die politischen Vertreter das Stigma der Dissidenten oder der Verschwörungstheoretiker angeheftet wird. Besonders verwerflich scheint, dass sich diese Leute besonders über die alternativen Medien wie Youtube oder über Blogs artikulieren.

Die Firmierung einer Person als Verschwörungstheoretiker in Zeiten von „Corona“ ist auf demselben Rang zu sehen wie Nazi – bzw. das eine inkludiert das andere.

„Die 30“

Liste der Verschwörungstheoretiker:
Dr. Bodo Schiffmann, Dr. Joel Kettner, Dr. Wolfgang Wodarg, Dr. Mark Fidigge, Dr. Karl J. Probst, Prof. Dr. Knut Wittkowski, Dr.Jenö Ebert, Dr. Gehard Krause, Prof. Maria Rita Gismondo, Prof. Dr. John lonannidis, Prof. Dr. Carsten Scheller. Prof. Dr. Sucharit Bhakdi. Prof. Hendrik Streeck, Prof. Dr. Dr. Martin Haditsch, Prof. Dr. Jochen A. Werner, Dr. Jaroslav Belsky, Prof. Dr. Stefan Hockertz. Dr. Klaus Köhnlein, Prof. Karin Molling, Prof. Dr. Carsten Scheller, Prof. Dr. Yoram Lass, Prof. Dr. Pietro Vernazza, Prof. Frank Ulrich Montgomery, Prof. Erich Bendavid, Prof. Jay Bhattacharya, Dr. Yanis Roussel, Dr. David Katz, Dr. Heiko Schonning, Dr. Michael T Osterholm, Dr. Peter Goetzsche.

Nicht-Verschwörungstheoretiker:
Prof. Christian Drosten – Charite´, Prof. Lothar Wieler – RKI

Zu jedem findet man inzwischen einen Eintrag im Internet. Man möge sich selbst der Mühe unterziehen, wenn man mehr zu deren Ansichten erfahren will. Ich erspare mir einmal die „Links“. Mir geht es hier auch um weitergehende Dinge.

Was zeichnet eine Verschwörungstheorie bzw. einen Verschwörungstheoretiker aus?

„Als Verschwörungstheorie wird im weitesten Sinne der Versuch bezeichnet, einen Zustand, ein Ereignis oder eine Entwicklung durch eine Verschwörung zu erklären, also durch das zielgerichtete, konspirative Wirken einer meist kleinen Gruppe von Akteuren zu einem meist illegalen oder illegitimen Zweck.“ – So Wikipedia.

Nicht nur Pessimisten wissen es: „Konspirationstheorien sind mit einer eigensinnigen und hochoperationalen Logik verknüpft.“

Dem wäre jetzt nachzugehen, ob diese 30 Wissenschaftler bzw. deren Verlautbarungen die Kriterien für eine Verschwörungstheorie erfüllen.

Ich habe mal versucht, aus verschiedenen Quellen die Kriterien für eine Verschwörungstheorie oder die Charakteristika derer Vertreter zu extrahieren. Diese mögen vielleicht nicht der wissenschaftlichen politologischen Semantik entsprechen oder dem, was ein Falsifikator z.B. auf Wikipedia dazu sagt.

1. Widersprechende Beweise
Ein Verschwörungstheoretiker fängt mit der Schlussfolgerung an und findet dann Gründe, um alles auszuschließen, was dem gewünschten Resultat nicht entspricht.

2. Obskurität
Von der Voraussetzung ausgehend, dass der äußere Anschein trügt, lehnt die Verschwörungstheorie das gewöhnliche Wissen ab und sucht exotische und wenig bekannte Varianten. Eine Vorliebe für das Unwahrscheinliche und das Okkulte verleiht ihren Daten durchaus eine typische und erkennbare Qualität.

  1. Abneigung, Wissen preiszugeben
    Dieses zeigt sich gewöhnlich in der sprachlichen Form unter der Benutzung von passiven Verben und vagen Pronomen („sie“). Manchmal auch direkt: „Um die Namen der Personen zu schützen, habe ich mich entschieden, meine Quelle im gegenwärtigen Augenblick nicht preiszugeben.“
  2. Stützen auf Fälschungen
    Fälschungen als Beweismittel spielen bei VT eine überdimensionale Rolle. Z.B. sind makabre Menschenversuche, Aliens-Beweise (Roswell) ein Dauerthema von Verschwörungstheorien.
  3. Wiederholen von Widersprüchlichkeiten
    Verschwörungstheoretiker bringen mit leichten Abwandlungen und aufschlussreichen Widersprüchen immer die gleichen Kernthesen in Umlauf.
  4. Gelehrte Scheinfaktizität mit pedantischen Verweisen
    Verschwörungstheoretiker legen es darauf an, Kritiker oder Kleingläubige mit Namen, Daten und Fakten zu bombardieren.
  5. Kumulation
    Die Lücke in einer Verschwörungstheorie wird wiederum durch eine weitere Verschwörungstheorie erklärt.
  6. Unkritische Akzeptanz
    Verschwörungstheorien machen Hilflose scheinbar zum Herrn von Verhältnissen, deren Herr sie gerade nicht sind.
  7. Nichtbeachten des zeitlichen Ablaufs
    Auch innerhalb großer Zeiträume ändert sich für Verschwörungstheoretiker kaum etwas.
  8. Leichtfertiger Umgang mit Fakten
    Nicht selten erfinden Verschwörungstheoretiker Tatsachen aus dem Nichts.
  9. Macht als Ziel
    In der Welt des Verschwörungstheoretikers drängt die Gier nach Macht alle anderen, geringerwertigen Motive zur Seite.
  10. Vorteilsgewinn
    Wer aus einem Ereignis Gewinn zieht, muss es verursacht haben und wenn man weiß, wer der Nutznießer ist, kennt man den Verschwörer.
  11. Keine Zufälle
    Der Zufall spielt keinerlei Rolle. Was immer in der Gesellschaft geschieht, ist für den Verschwörungstheoretiker das Resultat direkten Planens von einigen wenigen, mächtigen Einzelpersonen oder Gruppen.
  12. Äußerer Anschein
    Um erfolgreich zu sein, muss eine Verschwörung sich und ihre wahren Ziele tarnen und als Gegenteil dessen ausgeben, was sie in Wahrheit ist.

Das klingt jetzt alles sehr theoretisch, kann aber im Falle der „Corona-Häretiker“ wie auch bei den Orthodoxen mit Fakten erklärt, widerlegt – aber auch bestätigt werden. So ist es eben bei „wissenschaftlicher Komplexität“.

Ich habe mir unzählige Quellen der orthodoxen Wortführer wie auch der 30 angesehen. Als „verzehrender Konsum-Senior“ mit akademischem Background, im „Home-Office“, hat man ja auch nicht viel anderes zu tun.

Im Folgenden heißt „VT“ Verschwörungstheoretiker oder auch nur „angeblicher Verschwörungstheoretiker“. Wenn ich von den „30“ spreche, sind das die oben genannten wissenschaftlichen „Abweichler“, oppositiv zu den offiziell bestätigten „Orthodoxen“ vom RKI oder der Charite´ und der Politik.

Aber schon indem ich diesen Gegensatz aufstelle, bin ich schon ein VT.
Es ist verrückt.

Zu 1.
Unsere VT führen widersprechende Beweise zu den Rechtgläubigen an, verweisen auf die Widersprüchlichkeiten in deren eigenen Aussagen hin z.B. Prognosen über Todeszahlen, Wirksamkeit von Vorsorgemaßnahmen (Mundschutz), Statistische Unsauberkeiten etc. Es ist nicht zu erkennen, dass die vermeintlichen VT jegliche störenden Fakten für ihre eigenen Behauptungen ausschließen.

Zu 2.
Ich habe bei keinem der sog. VT – bei den 30 – den Anschein von Obskurantismus entdeckt.

Zu 3.
Die VT geben alle ihre Quellen an und argumentieren aktiv.

Zu 4.
In keinem einzigen Fall können tatsächliche Fälschungen nachgewiesen werden. Einschränkung: Insoweit auch die Rechtgläubigen und -habenden auch Fälschungen auf den Leim gehen können.

Zu 5.
Auch die Orthodoxen bringen immer die gleichen „Kernthesen“ in den Umlauf.

Zu 6.
Kritiker oder Kleingläubige mit Namen, Daten und Fakten zu bombardieren ist hingegen die Methode der Politiker und im Medien-Journalistenbrei.

Zu 7.
Bei den VT-Wissenschaftlern steht in keiner Weise eine Kumulierung der eigenen Theorien im Vordergrund. Man beschränkt sich korrekt auf die Erörterung der Hypothesen mit Rede und Widerrede.

Zu 8.
Keiner der 30 Wissenschaftler missbraucht mit seinen Meinungen in irgendeiner Weise Hilflose.

Zu 9.
Der Vorwurf schlägt eher auf die Orthodoxen – z.B. vom RKI – zurück, welche aus ihren eigenen Erkenntnissen über die laufende Chronizität zu keiner Zeit Schlüsse ziehen wollten.

Zu 10.
Eine Verdächtigung, die durch nichts zu belegen ist.

Zu 11.
Macht als Zweck oder Ziel, ist eine schwer zu widerlegende Behauptung – was durchaus für beide Seiten gilt. Aber daraus ergibt sich das nächste Problem.

Zu 12.
Cui bono? Eine elementare Frage. Ein Vorteilsgewinn der Politik ist nicht zu verleugnen und natürlich sucht ihn jeder, der auf Medieninteresse schielt.

Zu 13.
Wenn man nach politischen Motiven sucht, kann man dem eigentlich nicht ausweichen. In der Wissenschaft, welche die 30 vertreten, ist ein Ergebnis nicht planbar, und so sehen das diese angeblichen VT.

Zu 14.
Inzwischen tarnt auch die Politik ihre Ziele nicht mehr: die „große Transformation“ ist bereits angekündigt.
Vorsicht – ist das eine Verschwörungsannahme?
Aber inwiefern sollte das ein Thema für die 30 in der Wissenschaft sein?

Die Auslegungen waren jetzt gewiss nicht erschöpfend. Jeder kann sich dazu seine eigenen Gedanken machen. Aber ehrlich, wenn man die Punkte durchgeht, könnte man da nicht „durchdrehen“, wenn man da nach Unvoreingenommenheit, Integrität, Wahrhaftigkeit sucht – auch bei sich?

Ich „glaube“ den 30 mehr als den in den Augen der Mehrheit „Rechtgläubigen“ vom RKI und der Charite´. Aufgrund von qualitativen und nicht von quantitativen Faktoren.
Ich befinde mich als möglicher VT in geschätzter Gesellschaft: Ausschließlich Doktoren und Professoren tauchen in dieser Liste auf und ich brauche mich nicht mit einem Minderwertigkeitskomplex verstecken, verfüge ich doch auch über ein Doktorat. Kein Berufs-, nein, ein richtiges „Forschungsdoktorat“, mit dem mir einst die Fähigkeit zum selbstständigen wissenschaftlichen Arbeiten bescheinigt wurde.
Gute Lehrer haben es uns schon in der Schule, im Gymnasium, an der Universität beigebracht: Es gibt keine dummen Fragen. Das gilt – es muss eigentlich nicht betont werden – besonders, wenn es um Wissenschaft geht. Wer fragt, ist noch lange kein Apostat oder Verschwörungstheoretiker.

Aber Fragen ist ja in unserer Zeit schon verdächtig.
Und schon argumentiere ich wieder auf verschwörerischer Grundlage – könnte man sagen.

———-

Dazu zwei Kommentare (von der Originalseite übernommen):

KW sagt (April 21, 2020 um 5:43 am):

Wo nicht mehr um Ergebnisse gestritten, wo ein Disput mit Schimpfkeulen statt mit Argumenten und Beweisen abgewehrt wird, herrscht eine religionsartige Ideologie, die von den derzeitigen Machthabern durchgepeitscht wird. Da ist es die Pflicht der wenigen, das böse Spiel Durchschauenden, dagegen aufzustehen.
Es bleibt nicht bei der Ideologie, es steht die Zwangsimpfung = Körperverletzung von uns allen zum Zweck der Macht und des Reichtums einiger weniger im Hintergrund wie der Scheiterhaufen im Mittelalter für Girdano Bruno.
Wer das Weltbild der Kirche in Frage stellte, landete dort.
Trotzdem konnte sich auch damals die Wahrheit durchsetzen.
Sie, geschätzter Frieder, haben zum Beweis Ihrer Denkleistung den Doktortitel, ich habe ein Diplom, aber auch das beweist in dieser irren Zeit gar nichts. Da beides heute gekauft werden kann, sind ihre Träger oft genau solche Irrlichter wie die Masse.
Nur wer gegen den Strom schwimmt, kommt zur Quelle.

altmod sagt (April 21, 2020 um 3:10 pm):

Die Regierungspresse und Verschwörungstheoretiker
https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/querfront-protest-vor-der-volksbuehne-wie-die-ard-verschwoerungstheoretikern-auf-den-leim-ging/25755124.html?utm_source=pocket-newtab

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*) „altmod“ ist Facharzt und Blogger (http://altmod.de/) sowie seit vielen Jahren Kolumnist bei conservo
www.conservo.wordpress.com   24.04.2020

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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24 Antworten zu Verschwörungstheoretiker

  1. Berti schreibt:

    Diese sog. „Verschwörungstheoretiker“ sind eigentlich nur Leute bei denen u.a. der gesunde Menschenverstand noch nicht ausgesetzt hat, die sich nicht den perversen Machtgelüsten der Politiker, Medienhuren, „Influencer“ u. sonstiger linken Bazillen unterwerfen.

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  2. uwe.roland.gross schreibt:

    Hat dies auf uwerolandgross rebloggt.

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  3. floydmasika schreibt:

    Die Zahl der Anhänger der klassischen Epidemiologie ist viel größer als nur Wieler, Droste etc. Und wenn die Einschätzungen von CoViD-19 auseinandergehen ist das normal. Dass die 30 Verschwörungstheoretiker wären, hat wohl kaum jemand behauptet. Das wären sie nur, wenn sie über Gates etc schreiben und solchen Sündenböcken die gegenwärtige Quarantänepolitik zuschrieben. Nicht verschwörungstheoretisch aber unseriös werden Wissenschaftler auch, wenn sie ihre Hypothesen mit Lockerungsforderungen verbinden. Bei Fragen der Lockerung hat man jedenfalls von vorsichtigen Prognosen auszugehen und sich nicht einseitig auf diejenigen Szenarien zu stürzen, die man sich wünscht.

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    • altmod schreibt:

      Wie bitte? Nichts davon mitgekriegt, wie man mit Wodarg, Schiffmann und Bhakdi umgegangen ist.

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    • Dr. Gunther Kümel schreibt:

      floydmasika,
      Das ist das Wesentliche:
      Wissenschaft besteht ja nicht aus „Meinungen“, die ausgetauscht werden, bis sich eine qualifizierte Mehrheit findet. Sie besteht daraus, daß Arbeitshypothesen rational und experimentell falsifiziert werden. Was übrigbleibt, ist der objektiven Wahrheit näher.
      Das ist übrigens die einzige außerwissenschaftliche, philiosophische Voraussetzung, die die Naturwissenschaft trifft: daß es eine objektive Realität gibt, der wir uns nähern können.

      Aussagen können wahr oder falsch oder überhaupt nicht sachhaltig sein.
      Nun stellt der eine Forscher diese und jener Forscher andere Experimente an, um die Aussage zu stützen oder zu verwerfen, die Ergebnisse können unterschiedlich sein.
      Jetzt setzen die inhärenten Prüfmechanismen des Wissenschaftsbetriebs ein:
      Die Ergebnisse werden in einer Fachzeitschrift publiziert. Vorher müssen zumindest zwei Gutachter aus demselben Fachgebiet die Arbeit prüfen und eventuelle Fehler aufzeigen.
      Der einreichende Wissenschaftler muß die Bedenken ausräumen, sonst wird nichts aus der Veröffentlichung.
      Die Ergebnisse werden auch auf Kongressen zur Diskussion estellt, und so bereichert, abgeschliffen, verbessert, überprüft.
      .
      Es ist also eigentlich nicht schwierig, sich als Laie ein Bild zu machen, welche Aussage denn nun Gültigkeit beanspruchen kann: Man braucht bloß nach Belegen in Originalarbeiten zu fragen. Wer nach den Normen der Wissenschaftlichkkeit arbeitet, wird ohnehin stets auf Originalarbeiten hinweisen.
      .
      Nun, wer tut das, und wer tut das nicht?
      Beispiel Wodarg:
      Wenn man ihm zuhört, stellt man auch als Laie fest, daß er nur ungeprüfte Meinungen aufzählt. Er versucht erst gar ncht, seine Aussagen an Originalarbeiten zu messen.
      Erkennbar wirft er die unterschiedlichsten Erreger und die von ihnen ausgelösten Krankheiten durcheinander.
      Er ist ja nicht Wissenschaftler, sondern Funktionär und Lungenarzt.
      Für ihn ist alles irgendwie „Grippe“, was Auswirkungen auf die Lunge haben kann.
      Daß es ein gutes Dutzend der unterschiedlichsten Viren gibt, die mit dem Körper mit dem Ergebnis einer Atemwegserkrankung interagieren, davon hat er wohl gehört (das kann nicht ausbleiben), aber das schert ihn wenig.
      Alles Lunge, alles Grippe.
      .
      Wissenschaftlich argumentieren, das tut etwa das Wissenschaftsportal sciencefiles.org.
      In den Beiträgen wird immer auf Originalarbeiten verwiesen, werden solche Arbeiten elesen, herausgestellt, interpretiert.

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  4. ceterum_censeo schreibt:

    KEINE Verschwörungstheorie, sondern ganz real:

    Ganz ’nebenbei‘ übrigens wurden zwischenzeitlich auch andere Schweinereien durchgezogen:
    (‚BT‘ Sitzung Mitte Januar). Das war ja auch wichtiger als die Bedrohung durch ‚Corona ‚.
    Ab jetzt:

    DEUTLICH HÖHERE BUßGELDER IM STRASSENVERKEHR !!! Und der ‚Schein‘ ist auch früher weg!

    sh. z.B. :
    https://www.focus.de/auto/news/neue-verkehrsregeln-treten-in-kraft-verstoesse-werden-teurer_id_11914850.html
    Der im Februar verabschiedete neue Bußgeldkatalog für Autofahrer tritt Ende April in Kraft – und enthält drastische Verschärfungen. Bevorzugt behandelt werden dagegen Radfahrer. FOCUS Online zeigt, wo Autofahrer besonders abkassiert werden.
    Nachdem der Bundesrat der Straßenverkehrsnovelle der Regierung bereits im Februar zugestimmt hatte, treten die neuen Bestimmungen ab Dienstag, den 28.4. in Kraft. Viele Verkehrsverstöße werden teurer, außerdem kommen einige Neuerungen und Änderungen auf Verkehrsteilnehmer zu.

    Einige Beispiele:
    – Tempolimit: Ab 21 km/h zu viel ist der Führerschein weg

    Autofahrer, die Tempovorgaben nicht beachten, zahlen künftig viel höhere Strafen und verlieren auch schneller den Führerschein:

    Wer inner- und außerorts mit 16 km/h zu schnell unterwegs ist, muss jetzt mit einem Punkt rechnen.
    Dazu gibt es ein Bußgeld von 70 Euro (innerorts) sowie 60 Euro für Überschreitungen außerhalb geschlossener Ortschaften.

    Außerdem hat eine innerörtliche Überschreitung des Tempolimits um 21 km/h weitreichendere Konsequenzen als bisher. Zu einem Bußgeld in Höhe von 80 Euro sowie zwei Punkten in Flensburg erwartet den Temposünder nun ein einmonatiges Fahrverbot.

    Außerorts greifen diese Strafen (95 Euro, Fahrverbot für einen Monat) ab einer Limitübertretung von 26 km/h. Damit wird auch die bisherige Regel hinfällig, nach der Temposünder, die zweimal innerhalb von 12 Monaten mindestens 26 km/h zu schnell unterwegs waren, mit einem Fahrverbot belegt werden können.

    Daüber hinaus wurde eine MASSIVE Erweiterungsmöglichkeit der ohne hin schon krebsartig und willkürlich überall wuchernden ’30 – er Zonen‘ beschlossen.

    Und da kann dann auch kräftigst abkassiert werden!

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    • ceterum_censeo schreibt:

      Quellen:

      /www.bundesrat.de/SharedDocs/drucksachen/2019/0501-0600/591-19(B).pdf

      Wir machen den Straßenverkehr noch sicherer, klimafreundlicher und gerechter(!)

      HURRA!
      /www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/K/stvo-

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    • Dr. Gunther Kümel schreibt:

      Völlig richtig!
      Die „Regierung“ beutet die COVID-Katastrophe aus, sie manipuliert, was das Zeug hält, sie verfolgt ihre Zwecke, nicht das „Wohl des deutschen Volkes“ (Grundgesetz, Art. 56).
      Dabei haben wir es ausschließlich der Merkel-Spahn-Clique zu verdanken, daß es überhaupt eine SARS-Epidemie gab:
      .
      DIE EPIDEMIE WAR VERMEIDBAR !!
      .
      Beweis: Der Erfolg anderer Länder, etwa TAIWAN (24 Mio E).
      1. Taiwan hatte seit SARS-1 ein Frühwarnsystem. Wir haben sowas nicht.
      2. Chinesische Wissenschaftler haben seit SARS-1 die Gefahren neuer SARS-Viren beschrieben und davor gewarnt. Schließlich gab es auch MERS.
      3. Beim allersersten Auftreten von SARS-2 hat das Frühwarnsystem die Gefahr angezeigt.
      SOFORT hat die Regierung lange vorher erstellte Notfallpläne ausgelöst und noch im DEZEMBER mabgestuft mit den ersten von 124 effektiven Maßnahmen zur Unterbrechung der allerersten Infektionsketten die Epidemie VON ABFAN AN VERHINDERT!
      .
      ERFOLG:
      In TAIWAN fand die Epidemie überhaupt nicht statt! Sie ging an dem Land vorbei!
      Es traten nur wenige Dutzend Erkrankungen auf (weniger als 0,01 Promille der Bev.), kaum Einschränkungen des sozialen Lebens, die Wirtschaft blüht.
      .
      DAS HÄTTEN WIR AUCH HABEN KÖNNEN!

      https://www.mittellaendische.ch/2020/04/07/covid-19-eine-zwischenbilanz-oder-eine-analyse-der-moral-der-medizinischen-fakten-sowie-der-aktuellen-und-zuk%C3%BCnftigen-politischen-entscheidungen/

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      • ceterum_censeo schreibt:

        So ist es – Aber WAS an den vielen Katastrophen haben wir NICHT der MerKILL – Clique zu verdanken?

        Preisfrage!

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        • Dr. Gunther Kümel schreibt:

          Die merkl-Junta ist schon ein ganz besonders wichtiges, negatives Beispiel.
          .
          Aber seit (mindestens) 1949 wurden Dutzende von falschen Entscheidungen gefällt, die der Mehrheit suspekt waren, und von denen sich binnen kurzem herausgestellt hat, daß sie zum Schaden des Deutschen Volkes waren.
          Zurückweisung der militärischen Neutralisierung gegen Wiedervereinigung 1952, Wiederbewaffnung, NATO-Beitritt, Türkenanwerbung, EU-Integration, Osterweiterung, DM-Abschaffung, €, Migrations-Katastrophe. Und alle Kabinette seit 1949 haben durch vorsätzliches Unterlassen gerechter Familienpolitik die demographische Katastrophe herbeigeführt!

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    • ceterum_censeo schreibt:

      Erheblich höhere Bußgelder, Privilegien für Radfahrer, Fahrverbote schon ab 21 km/h Geschwindigkeitsüberschreitung: Die StVO-Novelle, die am kommenden Dienstag im Schatten der Corona-Krise in Kraft treten wird, sorgt jetzt schon für heftige Reaktionen.

      Notwendige Anpassung an undisziplinierte Fahrweise – oder ABZOCKE, um aktuelle und künftige Haushaltslöcher zu flicken? Im Schatten der Corona-Krise tritt am kommenden Dienstag (28.4.) eine Novelle zur Straßenverkehrsordnung (StVO) in Kraft.

      – Will das MILLIARDENGRAB Sxcheuerlappen von der grünverstrahlten Halbmond – Sozi Union die zum Fenster herausgeworfenen Gelder etwa von den abgezockten und kriminalisierten Bürgern wieder hereinholen?. Und das Autofahren – den Individualverkehr getre der grünlinken Agenda NOCH risikoreicher und unattraktiver machen? – Zuzutrauen wär’s ihm. – cc.

      Verkehrsminister Andreas Scheuer freut sich nach eigenem Bekunden über die damit verbundenen Veränderungen – denn, so erklärt er gegenüber der „Bild“-Zeitung, „damit machen wir unsere Mobilität sicherer, klimafreundlicher und gerechter“.

      “ GERECHTER“??? cc.

      Die neuen Regeln, so Scheuer, „stärken insbesondere die schwächeren Verkehrsteilnehmer“
      Also NOCH mehr Narrenfreiheit für disziplinlose Radfahrer? – cc.!
      .
      StVO als Instrument zur Stabilisierung des Haushalts in Corona-Zeiten?

      Kritiker in sozialen Medien argwöhnen hingegen jetzt schon, die Novelle solle Geld in die Haushaltskassen spülen, da künftig erhebliche Ausgaben zur Bewältigung der Corona-Folgen auf den Finanzminister zukommen werden und dafür die erforderlichen Rücklagen nicht in ausreichendem Maße vorhanden seien.

      Diese Einschätzung stützt sich auf den Umstand, dass künftig bereits für bislang als eher geringfügig angesehene Verstöße gegen die StVO erhebliche Sanktionen drohen. So wird es künftig bereits bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung ab 21 km/h im Ortsgebiet einen Punkt in Flensburg, 80 Euro Bußgeld sowie einen Monat Fahrverbot geben. Ab einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 51 km/h innerorts drohen einem 280 Euro Bußgeld und zwei Monate Fahrverbot.

      Dabei wird nicht danach unterschieden, ob diese in einer Wohnstraße bzw. vor einer Schule oder aber wenige Meter vor dem Ortsschild an einer kaum frequentierten Ausfahrtsstraße stattfindet. Die gleiche Sanktion gilt künftig auch auf Freilandstrecken.
      Auch das Knöllchen wird teurer

      Ab 21 km/h außerorts gibt es einen Punkt und ein Bußgeld von 70 Euro. Ab einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 56 Stundenkilometern erhält man 2 Punkte, einen Monat Fahrverbot und ein Bußgeld von 240 Euro.

      Ein Bußgeld von 200 Euro sowie zwei Punkte und einen Monat Fahrverbot gibt es künftig auch für Rettungsgassenverweigerer. Trittbrettfahrer, die dem Krankenwagen folgen, um schneller aus dem Stau zu kommen, müssen mit den gleichen Sanktionen rechnen – allerdings mit zusätzlichen 40 Euro Aufschlag auf das Bußgeld.

      Falschparken kostet künftig 25 statt 15 Euro, deutlich teurer wird es auch für das Halten in zweiter Reihe, Verkehrsbehinderung, Parken auf Radwegen, Schwerbehindertenparkplätzen oder E-Lade-Plätzen. Das Halten in zweiter Reihe wird künftig mit 55 Euro und bei Behinderung sogar 70 Euro sowie einem Punkt in Flensburg bestraft.

      Bußgeld für Auto-Poser verfünffacht

      Für Auto-Poser, wie vor einigen Wochen vor dem Bahnhof Zoo in Berlin, wird das Bußgeld verfünffacht – auf das „Verursachen unnötigen Lärms und einer vermeidbaren Abgasbelästigung“ sowie „unnützes Hin- und Herfahren“ stehen künftig 100 statt 20 Euro.

      Hingegen wird Radfahrern das Nebeneinanderfahren künftig grundsätzlich gestattet.
      Lediglich wenn andere Verkehrsteilnehmer behindert werden, müsse hintereinander gefahren werden. Der Mindestüberholabstand wird mit 1,5 Metern innerorts und von zwei Metern außerorts für das Überholen von Fußgängern, Radfahrern und
      Elektrokleinstfahrzeugen durch Kraftfahrzeuge explizit festgeschrieben. Bisher schreibt die StVO lediglich einen „ausreichenden Seitenabstand“ vor.

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  5. August der Kuhle schreibt:

    Eigentlich ganz einfach: Wenn man die WAHRHEIT sagt, gibt es keine oder wenige
    Verschwörungstheorien. Und so lange die Völker von den Mächtigen belogen und
    betrogen werden, wird es Verschwörungstheorien geben. Der Erfurter Probst Falcke
    sagte auf dem Kirchentag 1987:“Unsere Macht ist unsere Ohnmacht!“. Und der
    Kampf der Mächtigen gegen die (noch) Ohnmächtigen zeigt doch gerade die Wirkung
    der Verschwörungstheorien. Cum grano salis, sagten die Lateiner – mit einem Körn-
    chen Salz, anders ausgedrückt: Etwas wird schon dran sein.

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  6. altmod schreibt:

    Meldung auf der ersten Seite der GNZ, einer Postille des SPD-nahen Redaktions-Netzwerks-Deutschland:
    „Sterblichkeit in Hessen durch Corona nicht gestiegen – Die Zahl der Todesfälle bewegt sich derzeit im unteren Normberich eines milden Winters“.
    Noch Erläuterung gefällig?

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  7. Maria Schneider schreibt:

    Danke, lieber altmod.

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    • Dr. Gunther Kümel schreibt:

      Ja, was altmod vertritt, ist wenigstens tröstlich, wenn es auch nicht richtig ist!

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      • altmod schreibt:

        Also doch Erläuterungen notwendig.
        So war es in der regionalen Presse zu lesen:
        »Sterblichkeit: Die Corona-Pandemie hat in Hessen bisher nicht zu einem Gesamtanstieg der Sterbefälle geführt. „Wir sehen, dass die Sterbezahlen im unteren normalen Bereich eines milden Winters liegen“, sagte Helmut Uphoff, Leiter der Infektionepidemiologie des Landesprüfungs- und Untersuchungsamts im Gesundheitswesen. Normalerweise würden im Schnitt im Sommer 150 Menschen pro Tag in Hessen sterben. Für den Winter seien 160 bis 190 Todesfälle normal. Laut Uphoff sterben seit Mitte März etwa 160 bis 170 Menschen pro Tag.
        Diese Meldung wurde von Welt, FAZ, RTL usw. übernommen. Dazu ein Auszug aus der FAZ:
        „… Wie viele Tote beispielsweise durch Grippe – oder Coronavirus gestorben sind, lässt sich nicht aufschlüsseln. „Wir sehen im Grunde genommen nur Ausschläge über das normal erwartete Maß hinaus.“ Diese zahlenmäßigen Ausschläge bei den Sterbefällen können dann laut Uphoff in Zusammenhang mit Krankheitswellen wie Grippe oder Hitzeperioden gebracht werden.
        Weil dieser Ausschlag nun trotz Covid-19 fehlt, lässt sich laut Uphoff der Schluss ziehen: „Wir haben durch den Lockdown ganz sicher eine Situation verhindern können, wie wir sie in England oder Italien sehen.“ Gleichzeitig lasse sich aber nicht die Frage beantworten, ob die Grippe gefährlicher als das Coronavirus sei – weil der Lockdown die Statistik beeinflusst hat. Allerdings sei in den stark von Covid-19 betroffenen Ländern erkennbar, dass eine ohne Maßnahmen gebremste Ausbreitung des Virus zu einem deutlich höheren Ausschlag bei der Sterblichkeit führe, „als wir es von der saisonalen Influenza kennen“.“

        Recherchieren, Analysieren, Nachdenken – ist das Gebot der Stunde. Es geht mir hier darum, was man dem staunenden und verunsicherten Laienprublikum vorsetzt.
        Rechthaberische, fatale Schnellschüsse gab und gibt es in diesen Zeiten zu genüge, besonders von „Spitzen-Virologen“, welche nur den Blick durch ihre Röhre kennen. Deren Meldungen werden dem Publikum von der Tagesschau bis Welt und FAZ, gleichwohl im Stundentakt um die Ohren geschlagen.
        Fatal, wenn man nur das sieht, was man sehen möchte.
        Und mit Verlaub Her Kümel, verzichten Sie darauf, die Krawallseite „sciencefiles“ (Kritische Sozialwissenschaften) als seriöse Quelle anzugeben. Da greife man unter uns schon auf Originalquellen z.B. vom RKI (!), Lancet, NEJM zurück, ohne Selektion und reißerische Aufmachung durch Herrn Klein und Frau Diefenbach.

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  8. luisman schreibt:

    Hat dies auf Nicht-Linke Blogs rebloggt.

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  9. Dr. Gunther Kümel schreibt:

    altmod:
    Die „Regionalpresse“ will alles mögliche festgestellt haben, für Hessen. Geht gar nicht, denn die Daten sind nicht vor Ende April valide zu bekommen.
    Sie wollten sich ja auf das RKI berufen.
    Nun, der Artikel in der SZ stellt eine ganz erhebliche Übersterblichkeit für alle möglichen Regionen in Europa fest, und fährt mit Hinblick auf die BRD fort:
    .
    „Für Deutschland hat das Statistische Bundesamt bislang nur die Sterbefälle bis Mitte März veröffentlicht. Sie lassen keine Übersterblichkeit erkennen – diese wäre allerdings auch frühestens für die zweite Märzhälfte zu erwarten. Auch in Zukunft sei mit einer Veröffentlichung erst nach jeweils etwa dreißig Tagen Verzögerung zu rechnen, teilt die Behörde mit. Demnach lässt sich erst Ende April absehen, ob es auch in Deutschland zu einer Übersterblichkeit gekommen ist – ob also im Zuge der Pandemie mehr Menschen starben als im langjährigen Mittel üblich. Auch mehrere Statistische Landesämter konnten auf Anfrage keine aktuellen Zahlen nennen. Es würden noch Daten aus den örtlichen Standesämtern fehlen, außerdem gebe es ein große „Unklarheit über die Qualität der Rohdaten“, teilte etwa das Bayerische Landesamt für Statistik mit. Das Robert-Koch-Institut hält für wahrscheinlich, dass auch in Deutschland die Zahl der Covid-19-Toten unterschätzt wird. In den meisten Bundesländern werden Verstorbene nur selten nachträglich auf den Erreger untersucht.“

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  10. Rambo schreibt:

    Der Weg zum Eurobonds ist nicht weit, wenn man versteht Merkel zu hören zu müssen und auch nicht die Frage ob , Merkel und UvdL am Ende ihrer Rivalität angekommen sind. Deutschland muss Europa retten, welches sich Globalisten, die Finanzoligarchie unter den Nagel reißen will ?

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