Zum Tod von Rolf Hochhuth, dem Besudler des Andenkens Pius XII.

(www.conservo.wordpress.com)

Von Michael van Laack –

Rolf Hochhuth ist tot. Er starb am gestrigen Tag im Alter von 89 Jahren. Möge sein Seele trotz allem in Frieden ruhen. Sein Theaterstück „Der Stellvertreter“ über das Verhältnis Papst Pius XII. (1939-1958) zu den Juden, dessen angebliche Untätigkeit während der Herrschaft Hitlers und Mussolinis, gar die ihm unterstellte Sympathie für die nationalsozialistische – weil antisemitische – Ideologie löste 1963 eine Kontroverse aus, die auch noch in unseren Tagen ausgetragen wird.

Bis heute verhinderte dieser Historikerstreit die Aufnahme eines Seligsprechungsprozesses. Erst vor wenigen Monaten wurden die in vatikanischen Archiven lagernden Akten des Pacelli-Papstes für die Forschung öffentlich zugänglich. Bis dahin durften nur handverlesene Historiker Einsicht nehmen, doch selbst diese nicht in den ganzen Corpus.

Nachfolgend will ich nicht auf Rolf Hochhuths Werdegang eingehen oder seine Motivation ausleuchten. Auch eine Analyse des Theaterstücks mag ich nicht liefern. Beides habenviele, die berufener sind als ich, in den vergangenen Jahrzehnten ausgiebig getan. Ich könnte hier also nur anderer Leute Erkenntnisse referieren. Und das ist etwas, was ich nur mache, wenn es gar nicht anders geht.

Schweigen als Hauptvorwurf

Je, es stimmt: In keiner Rede, keiner Predigt, keiner Enzyklika und keinem sonstigen Schreiben spricht Eugenio Pacelli über Ghettoisierung und Deportation von Juden, von requirierten Vermögen und geschlossenen Geschäften. Auch greift er die NS-Politik und die Kriegstreiberei nie dezidiert an. Zweifellos aber hat er von vielem gewusst. Ausländische Dienste (vor allem die Amerikaner und die Franzosen) reichten Erkenntnisse an verschiedene Stellen im Vatikan weiter. Die deutsche Nuntiatur berichtete mindestens einmal wöchentlich.

Wieviel davon dem Papst zur Kenntnis gebracht wurde, ist kaum nachprüfbar. Bekanntlich sind diverse Mitarbeiter der Kurie ja auch heute noch aus taktischen Gründen, aus Eigeninteresse oder was auch immer geneigt, den jeweiligen Papst nur dann in Kenntnis zu setzen, wenn es sich nicht mehr vermeiden lässt. In Internetzeiten gestaltet sich das freilich schon deutlich schwieriger als 1939 und den Folgejahren. Informiert war er allerdings über manches, wie wir heute wissen. Warum also hat er öffentlich geschwiegen?

Ein Blick auf Mussolinis Italien…

Manch einen mag es wundern, aber die italienischen Juden standen bis Anfang des letzten Drittels der 30er Jahre sehr eng an der Seite Mussolinis. Dem Faschismus des Duce war der Antisemitismus fremd, die Juden bejubelten den Sieg Italiens über Äthiopien. Tausende jüdische Dozenten lehrten an italienischen Universitäten. Erst um 1936 (nach den Olympischen Spielen) wurde das Deutsche Reich für die italienische Politik immer wichtiger. Mussolini wollte Hitler lieber zum Freund als zum Feind. So bildete sich eine zunächst rein strategische Allianz.

Nach und nach wurde Nazi-Deutschland allerdings fordernder, verlangte und erreichte letztendlich dann auch 1938 die Gleichschaltung in der Judenfrage. In zeitlich dichter Folge kam es zum Rassenmanifest (August), dass die Unterschiede zwischen der „Italienischen und jüdischen Rasse“ aufzeigte, der Ausweisung ausländischer Juden und Entfernung jüdischer Mitarbeiter aus dem Staatsdienst und der Schüler aus den Bildungseinrichtungen (September). Später dann auch zu öffentlichen Diskriminierungen. Zahlreiche Juden konvertierten zum katholischen Glauben, mehr noch emigrierten.

…und Pius XII. Karriere

1917 war der spätere Papst von Benedikt XV. zum Apostolischen Nuntius von Deutschland ernannt worden und residierte zunächst in München. Zwölf Jahre übte er dieses Amt aus. Weder während der Kaiserzeit noch in der Weimarer Republik war Antisemitismus Thema in der breiten Öffentlichkeit. Das Deutschland, in dem er lebte und das er 1929 verließ, war eine Demokratie. Negative Erfahrungen machte er lediglich zur Zeit der Räterepublik mit den Kommunisten.

1929 wechselte er auf Befehl Pius XI. nach Rom und wurde 1930 Staatssekretär. Über die Zustände im faschistischen Italien bis 1938 habe ich ja gerade berichtet. Für den Bischof und Kardinal Pacelli war all das also nie ein Thema. Noch vor Kriegsbeginn starb Pius XI. und Eugenio Pacelli wurde am 2. März 1939 zu seinem Nachfolger gewählt. Am 1. September begann WK II – Italien trat in diesen Krieg im Juni 1940 ein. Erst wenige Wochen zuvor hatten sichtbare Maßnahmen gegen die Juden begonnen. Zigtausende wurden interniert, weil einige Gestörte befürchteten, sie würden im Kriegsfall gegen das eigene Land kämpfen.

Was wusste Pius XII. über den Holocaust?

In den ersten Papstjahren vermutlich nichts. Erst als die Dienste vermehrt Informationen übersandten und auch in Italien selbst die Maßnahmen gegen die Juden immer massiver wurden, erhielt er Kenntnis. Selbstverständlich kannte er die NS-Rassenlehre und Rassengesetze. Auch die Kirchenfeindlichkeit des inneren Kreises um Hitler war ihm nicht verborgen geblieben. Schließlich hatte er bereits 1937 mitgewirkt an der Enzyklika „Mit brennender Sorge“ von Pius XI., die Hitlerdeutschland als Affront und gewissermaßen geistige Kriegserklärung an den Nationalsozialismus verstand.

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit waren ihm ab Ende 1943 auch Berichte über die Zustände in den KZs zugetragen worden. Verifiziert freilich war nichts von alledem, das wahre Ausmaß des Holocaust wurde erst nach 1945 deutlich.

Vatikan tat, was er konnte

Der Vatikan war vermögend in den 30ern des letzten Jahrhunderts. Wirklich reich nicht (ist er ja auch heut nicht, wenn man auf Barvermögen schaut). Pius XII. und die Seinen taten jedoch, was sie konnten. Es gab finanzielle Unterstützung für zahlreiche Juden, vielen wurde die Flucht ermöglicht, mit Wissen des Papstes auch manche Juden versteckt in Räumen der Kirche, bis man ihnen eine neue Perspektive bieten konnte. Mehr war nicht drin!

Vatikan besetzen – Papst entführen oder töten

Pläne dazu gab es schon früh. Himmler selbst wäre gern Papst geworden. Das ist kein Witz. Im Rahmen des Endsieges sollte das Christentum ausgelöscht werden. Jedoch nicht in einem Zug, sondern in mehreren Phasen. Einer dieser Phasen wäre Papst Heinrich (Himmler) gewesen, dem ein blondes, germanisches, einfach herrlich arisches Christentum vorschwebte. Gemixt mit der Edda, denn schließlich war die Bibel gefälscht und Christus stammte nicht aus Palästina.

Auch Mussolini hat den Papst immer wieder gewarnt, seine Priester und Bischöfe nichts Kriegsschädliches oder Ideologiefeindliches schreiben oder predigen zu lassen. Immer mal wieder wurde das Hoheitsgebiet des Vatikans umstellt, während der deutschen Besatzungszeit dann kontinuierlich.

Hätte Pius eine ähnliche Enzyklika veröffentlichen lassen zu Italien oder zu Deutschland, wie es Pius XI. noch möglich war, gäbe es vermutlich den Petersdom heute nicht mehr. Drohend waren zeitweise gar Flakgeschütze auf seine Kuppel gerichtet. Heute wissen wir, dass Pius XII. an einer solchen Enzyklika geschrieben hat, aber sie nie veröffentlichte. Der Entwurf liegt in den Vatikanischen Archiven.

Nach dem Krieg

Rolf Hochhuth wirft Pius XII auch vor, er habe nach dem Krieg geholfen, zu vertuschen. Mehreren Kriegsverbrechern sei durch Vermittlung und aktives Tun vatikanischer Dienste die Flucht nach Südamerika gelungen. In der Tat gab es solche Vorgänge, aber in diese war der Papst nicht involviert. In der Kurie saßen freilich schon einige, die den italienischen Faschismus sympathisch fanden.

Der heute Verstorbene wirft dem Papst auch vor, er sei ein politischer Antisemit gewesen, habe nicht einfach nur stillschweigend alles zugelassen. Hochhuth verwechselt (bzw. vertauscht absichtlich) den politischen Antisemitismus mit dem, was ich den religiösen Antisemitismus nenne. Ja, der Begriff ist zweischneidig. Die Juden haben Christus an Pilatus ausgeliefert. Ihr Blut, so schrien sie, solle über sie und ihre Kinder kommen. Ans Kreuz mit ihm! Deshalb galten die Juden stets im Verständnis der Theologie als „Gottesmörder“. Das war es dann aber auch schon.

Wie bei der Hexenverbrennung die staatliche Inquisition deutlich mehr Opfer forderte als die kirchliche Inquisition, so sehen wir auch bei der Verfolgung der Juden im Mittelalter und später bis in 17. Jahrhundert hinein staatliche (materielle) Interessen die religiösen dominieren.

Hochhuths Schlammvorrat war groß

Pius XII. habe sich nie entschuldigt, lautet ein weiterer Vorwurf. Ich frage mich: Wofür? Dafür, dass nicht alle Priester, Bischöfe und die beiden während des Nationalsozialismus regierenden Päpste öffentlich Widerstand geleistet und den Martyrertod erlitten haben? Dafür, dass man die nationalsozialistischen Mörder nicht so sehr provoziert hat, bis sie alle Klöster und Kirchen dem Erdboden gleich machen ließen?

Hochhuth und seine Genossen haben Pius XII. und anderen das Unterlassen eines Verhaltens vorgeworfen, das ihre sozialistischen, liberalen oder atheistischen Väter noch viel weniger an den Tag legten. Denn diese sind mitmarschiert. Der Klerus der Kirche hat lediglich geschwiegen und still geholfen, wo es ihm möglich war!

(Original: https://philosophia-perennis.com/2020/05/14/zum-tod-von-rolf-hochhuth/)
******
*) Michael van Laack ist vielgelesener Kolumnist des Blogs „Philosophia Perennis“, den Dr. David Berger betreibt und mit dem conservo einen regelmäßigen Austausch pflegt.
MIT EINEM KLICK KÖNNEN SIE DIESEN BLOG UNTERSTÜTZEN: Per PAYPAL
… oder auf Klassische Weise per Überweisung:
IBAN: DE04 3002 0900 0803 6812 81, BIC: CMCIDEDD, Kontoname: David Berger – Betreff: Spende PP
www.conservo.wordpress.com    14.05.2020

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten in meinen Emails sowie auf den Seiten der „sozialen Medien“ und mache mir diese Inhalte nicht zueigen. *****
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Antisemitismus, Christen, Kirche, Papst, Politik abgelegt und mit , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

14 Antworten zu Zum Tod von Rolf Hochhuth, dem Besudler des Andenkens Pius XII.

  1. oldman_2 schreibt:

    „Möge sein Seele trotz allem in Frieden ruhen.“ Nein. So einfach geht das nicht. Für die Niedertracht, die er an den Tag gelegt hat und deren Folgen noch heute anhalten, sollte er nicht so einfach „in Frieden ruhen“. Egal – Gott hat das letzte Wort.

    Gefällt 1 Person

  2. Verismo schreibt:

    Hierzu die Sicht eines exkommunizierten katholischen Priesters
    Die westliche Welt beugt sich dem radikal-religiösen Islam im Kampf gegen die Juden.
    Der Vatikan als Triebfeder für die Islamisierung Europas. Teil 5
    Johannes XXIII, der gute Papst Roncalli, wie man zu sagen pflegte, erlebte nach der Papstwahl einen „Schwächeanfall“. Was heißt das? Wie bei so manchem Papst vor ihm gab es auch in seiner Familie jüdisches Blut, das über abgefallende oder zwangsweise zum Christentum bekehrte Juden in seinem Körper floß. Er war sich der schrecklichen unfassbaren Schuld seines Vorgängers Pius XII den Juden gegenüber bewusst. weiter im Link
    https://bibeltreu.com/gims/islamisierung-durch-den-vatikan/

    Liken

  3. uwe.roland.gross schreibt:

    Hat dies auf uwerolandgross rebloggt.

    Liken

  4. theresa geissler schreibt:

    Pius XII – Eugenio Pacelli – war tatsächlich der „Papst des zweiten Weltkrieges“, also in einer äusserst schwieriger Periode.
    Manches kann er faktisch nicht gewusst haben, über sonstiges war es für ihn wohl einen übermenschlichen Aufgabe, sich richtig zu entscheiden – ÜberMENSCHLICH, also, während ein Papst doch auch nur ein Mensch sei.
    Vor Allem, weil er im Allgemeinen mit „Heiliger Vater“ angedeutet wird, will man das ab und zu noch mal vergessen – sowie der Tatsache, dass eben die ‚richtinge‘ Heiligen während ihren Leben wohl nie ganz ohne Fehler gewesen sind. Weshalb der Papst denn nicht?
    Konnte man von ihm das Unmögliche erwarten, nur, weil er der Papst war? Blödsinn!
    Man soll halt nicht seine ganze Erwartungen an einem Individu aufhängen, sei es Papst, Fürst oder was denn auch:
    Denn man kann es sich nicht genug realisieren: Auch-ein-Papst-ist-nur-ein-MENSCH!

    Liken

    • Verismo schreibt:

      werte theresa geissler,
      doch er hatte gewußt über den Frauenkreis um die erste promovierte Juristin Deutschlands, Anita Augspurg. Dieser Frauenkreis forderte schon 1923 die Ausweisung Hitlers aus Deutschland. Im Gegenteil, es war den Bischöfen und Priestern verboten etwas gegen Hitler zu reden oder zu unternehmen. Von seiner diplomatischen Beschaffenheit und seiner religiösen Präsenz in aller Welt wußte der Vatikan als erster Staat der Welt von dieser Judenverfolgung.
      Die jüdische Konvertitin, die Philosophin Edith Stein wollte in ihrer höchsten Verzweiflung nach Rom zum Papst persönlich fahren, doch er verweigerte ihr die Audienz.
      Sie wurde dann von Hitlers Schergen am 9. August 1942 im KZ Auschwitz ermordet und Papst Johannes Paul II sprach sie am 11. Oktober 1998 heilig, um die Vergangenheit zu vertuschen.
      Ja, die Wahrheit über alles ist sehr schmerzhaft, hat aber mit dem Glauben an Gott, der an keine Institution gebunden ist, überhaupt nichts zu tun.
      Keine Kirche kann retten, auch wenn sie sich das anmaßt.
      Der uns das Leben gab ist der Einzige, die uns nach unserer hier befristeten Zeit über die jedes Menschenkind Rechenschaft geben muß, ewiges Leben schenken kann.
      Denn Er hat allen die Ewigkeit ins Herz gelegt.
      Und niemand ist barmherziger und gerechter als unser Himmlischer Vater- reich an Güte und seine Gnade währt ewig- bei denen die Ihn fürchten. (Im Sinne von Ehrfurcht und von bösen Wegen umkehren). Denn die Folgen, die man angerichtet hat, trotz Vergebung, trägt man ein Leben lang.
      David- ein Mann nach dem Herzen Gottes- brach unter seiner Schuld zusammen- er bekam Vergebung – jedoch die Folgen seines Tuns waren schrecklich. Er verlor das Kind der Sünde, sein Sohn Absolom von Bathseba kam ums Leben, als er seinen Vater vom Thron stürzen wollte und eine seiner Töchter wurde vom Halbbruder vergewaltigt.
      Ja, Hitler sollte ausgewiesen werden, hat auch die SPD verhindert.
      Doch spätestens jetzt sollte man lernen nach so viel Leid auf Erden, ein Tränental, nach den Ordnungen Gottes zu leben und keine gottlose Genderobrigkeit, eine verwahrloste jeder Moral spottende Regierung über sich zu dulden, indem man solche wählt.
      Ehe für alle, Sexuelle Vielfalt usw.
      Zurück zu den ewig gültigen Schöpfungsordnungen, auf daß es allen Menschen auf Erden, die guten Willens sind, gut gehen möchte.
      Wir, die Völker auf Erden müssen das Problem sein, diese satanische Elite über uns können wir entmachten durch den Geist Gottes.
      Love Parade, Christopher Street -Day , evangelischer Kirchentag, an dem Kondome verteilt werden, damit muß endlich Schluß sein.
      Dann dürfen wir erleben, daß Gott wieder das Sagen hat in unserem Land.
      Dann können wir singen „Großer König aller Völker, unsere Heimat schütze du“

      Liken

      • theresa geissler schreibt:

        @Verismo:
        Nehmen Sie mir bitte nicht übel, dass ich hier noch etwas zur Verbesserung spüre:
        Die Mutter Absoloms war NICHT Bathseba, sondern Maächa (ach ja, König David hatte schliesslich acht Gattinnen) und nicht Absolom war also das ‚Kind des Sündens‘, sondern Salomo, der Sohn von Bathseba (die durch David geraubt wurde von seinem treuen Vasallen Uriah, der darauf von David in den Tod geschickt wurde.) Das ‚Kind des Sündens‘, Salomo, verlor David allerdings NICHT: Im Gegenteil wurde das Kind zum nächsten König Jerusalems!
        Ja, ja, die Wegen Gottes sind ab und zu unergründlich, glauben Sie das mal!

        Liken

      • Verismo schreibt:

        gerardfrederick
        haben Sie noch nie von Juden gehört, für die Deutschland ihr Vaterland war und dafür in den Krieg gezogen sind? Haben Sie noch nie davon gehört, daß die Synagoge Satans, wie Henry Makow schreibt, einen Hitler erfinden hätten müssen, damit ihr „fauler Ast“ so nannten sie ihre eigenen, die Juden, die in Deutschland und in Europa sich sehr gut integriert haben und ein Segen für unser Land waren, denken Sie doch einmal an unsere vielen Nobelpreisträger, Musiker usw. die nicht nach Palästina, es war ja damals eine Wüste, gemäß der Forderung der Zionisten abwandern wollten und somit nachgeholfen haben?
        Daß viele Juden verfolgt worden sind und ums Leben kamen im Dritten Reich kann niemand leugnen, auch daß die Juden Europa mit zur Blüte und Wohlstand verhalfen ebenso nicht, und dafür haben wir jetzt Millionen von MUslimen, darunter viele Analphabeten als „Ersatz“ bekommen, ja sogar selbst hereingeholt.
        Es gibt Juden und Juden, so wie es Deutsche und Deutsche gibt, Christen und Christen.
        Bitte nicht alle verallgemeinern.
        Auch unter Muslime ist es so. Immer wieder hört man von den Christenverfolgungen im Nahen Osten, daß unter ihren Rettern auch Muslime sind.
        Gott sei Dank, daß Gott einmal zu unterscheiden weiß.
        Und vergessen Sie nie, das große Elend der Juden begann, als sie zu Gottesmördern erklärt worden sind. Sie durften kein ehrbares Handwerk erlernen und so wurden sie Kaufleute. Sie waren an der Pest im Mittelalter schuld usw.
        Das Problem liegt beim Vatikan.

        Liken

  5. Verismo schreibt:

    gerardfrederick,
    das mit dem englischen König Alfred dem Großen höre ich zum ersten Mal. Bei uns in Deutschland hatten sie diese Privilegien jedoch nicht.
    Muß natürlich auch ganz ehrlich sagen, mit den Juden, sind ja eigentlich 12 Stämme bin ich noch immer nicht durchgedrungen. 10 Stämme sollen sich ja unter uns Europäern befinden, die zum Christentum übergetreten sind.
    Und dann gibt es noch die Khasarenjuden- die nur die Religion angenommen haben- jeder hat nur ein Puzzlestück – ein Gesamtbild habe ich noch immer nicht.
    Und die Synagoge Satans, die da sagen sie seien Juden, sind es aber nicht.
    Ich danke jedenfalls für Ihre Rückantwort zum Nachdenken. Gruß Verismo

    Gefällt 1 Person

    • gerardfrederick schreibt:

      Es ist ein nimmerendendes Problem. Ich möchte nur noch eines erwähnen und das ist, es gibt keinen einzigen Giganten in unsrer Zivilisation der pro-semitisch war. Keinen. Niemand. Kein Denker, Schriftsteller, Maler, Musiker, Philosoph, Bildhauer, bis so um 1960, keinen Theologen — niemanden. Aber es gab tausende die diese Fremdrasse abgestossen haben oder sogar gehasst haben.

      Liken

      • Ulfried schreibt:

        gerardfrederick, du verrennst dich in blindem Haß. Schau dir meinen Kommentar weiter unten dazu an. Du erzählst hier Dinge, die du nicht mit Fakten belegen kannst. Wenn du möchtest beweise ich dir das Gegenteil deiner Behauptungen. Du beziehst dich auf Künstler und Philosophen, alles Leute auf deren Ergüsse ich gern verzichten kann, weil sie unproduktiven Nichtsnutz hervorbringen, den kein Mensch braucht. Ein Beispiel wie gesagt mein unten angeführter Kommentar. Möchtest du noch mehr Beispiele?
        LG Ulfried

        Liken

        • gerardfrederick schreibt:

          Die Seher Kinder —– das unbefleckte Herz der Maria —– bla., blas. Weisst Du was? Mit Leutchen welche solchen Senf von sich geben kann man keine Gedanken austauschen. . Ich setz mich jezt in mein wnderschönes Wohnzimmer, öffne ´ne Flasche Corona und hör mir Alfred Cortot an, Schumann spielend, weisst Du, so zwei Musiker deren Ergüsse Du abtust. Welche Arroganz, welche kulturelle Armut, alles vom Jesuleinchen und der unbefleckten Jüdin ersetzt. Unbefleckt? Ich kenne Juden intimst und kann dir garantieren, dass es eine Unbefleckte niemañls über´s Alter von 14 gebracht hat. Leute wie Du machen sich mit diesem irren Gefasel lächerlich.

          Liken

  6. Ulfried schreibt:

    Rolf Hochhuth war ein blinder Eiferer der linken antichristlichen Bewegung denen wir heuer das Debakel mit zu verdanken haben in dem wir uns derzeit befinden.
    Hochhuths anti- katholische Hetze, die jeder sachlichen Grundlage entbehrt, ist eines von vielen Sandkörnchen im Getriebe des christlichen Abendlandes das uns heut „grüne“ Linke , Islam und die Zerstörung unserer Deutschen Nation angefangen bei der traditionellen deutschen Familie beschert.
    Hochhuths dumme Anwürfe gegen „meinen“ Papst Pius XII. grenzen an rhetorische Abscheulichkeit.
    Papst Pius XII. wurde vorgeworfen, durch sein Schweigen den Faschismus unterstützt zu haben. Wer das glaubt wie dieser Hochhuth hat sich nie mit den politischen Gegebenheiten der damaligen Zeit beschäftigt. Nach Goeppels Sportpalast- Rede war klar, daß der links- braune Faschismus jetzt auch auf die Vernichtung der katholischen Kirche zielt. Der Papst ist auch Staats- Oberhaupt des Vatikan. Hätte sich Pius offen gegen Hitler, Churchill, Mussolini und Stalin gestellt, hätte das einen Vernichtungs- Feldzug gegen christliche Katholiken weltweit zur Folge gehabt – das wußte er. Deshalb seine diplomatische Zurückhaltung – er wollte seine Herde schützen.
    Was viele „Unwissende“ ausblenden, Pius hat auf seiner Sommerresidenz Castel Gandolfo bis zu vierzigtausend Juden beherbergt und gerettet.
    Was viele auch nicht wissen: Die Seherkinder von Fatima, haben allen Päpsten eine ernsthafte Aufgabe der Mutter Gottes übermittelt:
    DIE WEIHE RUSSLANDS AN DAS UNBEFLECKTE HERZ MARIENS!
    Das getrauten sich die meisten nicht und verbargen diese Ignoranz aus diplomatischem Kotau. Besonders im kalten Krieg aus Angst vor der Reaktion Moskaus.
    Und hier ein Fakt der unwiderlegbar ist:
    Am 31. Oktober 1942 hielt Pius XII. seine Radio- Ansprache an die portugiesische Nation und verkündete seine Welt- Weihe an das unbefleckte Herz Maria.
    Genau unmittelbar nach dieser Weltweihe stoppte der Vormarsch der deutschen Truppen und das Blatt wendete sich. Wer es nicht glaubt kann das gern überprüfen.
    Schwester Lucia, eines der Seherkinder bescheinigte ihm, daß es schon sehr gut war dennoch nicht ausreiche, da die Weihe Rußlands damit nicht vollzogen war. Das dritte Geheimnis wurde weiterhin unter Verschluß gehalten.
    Erst am 26. Juni 2000 enthüllten Erzbischof Bertone und Kardinal Ratzinger dieses Geheimnis, das jedoch viele nicht verstanden.
    Jedoch begreifen jetzt immer mehr Menschen, was es damit auf sich hat ohne die Quelle zu kennen. Jetzt wo die angekündigte Not immer größer wird, und die Voraussage der Mutter Gottes zu Rußland immer stärker präsent wird.
    Dies alles haben Leute wie der Hochhuth einfach ausgeblendet und den Menschen Sand in die Augen gestreut. Dafür wurden sie auch gut bezahlt. Von wem?? Jetzt haben wir den Salat.
    LG Ulfried

    Liken

Kommentare sind geschlossen.