Qualitätscheck aus dem Wahrheitsministerium

(www.conservo.wordpress.com)

DR.PHIL.MEHRENS, AUTOR & PUBLIZIST

Durch „Corona“ hat es sich noch einmal verstärkt: Politik und Leitmedien blasen seit Jahren in dasselbe Horn. Woran liegt das?

Mit deutlich erhöhter Frequenz tauchte in den vergangenen Tagen im Zusammenhang mit der medialen Berichterstattung zur „Corona-Krise“ der Begriff Verschwörungstheorie auf. Hintergrund waren zunehmende Proteste von Kritikern der „Corona“-Zwangs-maßnahmen.

Vor allem ihre Berichterstattung über die Demonstration am zweiten Mai-Wochenende in Stuttgart verbanden die öffentlich-rechtlichen Medienanstalten mit der wie auf Kommando von Politikern verschiedener Couleur in den Medienwald geschossenen und willfährig aufgegriffenen Warnung, Menschen, die Gebrauch machten von ihrem legitimen Recht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit könnten in den Sog von „Rechtsextremen und Verschwörungstheoretikern“ geraten. Wer diesen Berichten aufmerksam folgte, musste den Eindruck gewinnen, dass sich beim Grundrecht auf freie Versammlung und Meinungsbekundung einiges verändert hat, dass es neuerdings einen vom Wahrheitsministerium verordneten Qualitätscheck für die Teilnahme an solchen Kundgebungen zu bestehen gilt: Wer demonstriert da noch mit? Inwieweit diskreditiert die Anwesenheit von Menschen mit abwegigen Meinungen die Kundgebung? Wo bleibt die Distanzierung von diesen Mitdemonstrierenden?

Während es vor einem Jahr bei denselben Medien noch weitgehend unbeanstandet durchging, dass Menschen auf die Straße gingen, die in der Regel noch ein paar Jahre von einem Bildungsniveau entfernt sind, das sie befähigt, ein sach- und fachkundiges Urteil zu dem auf der Demo vertretenen Anliegen begründet darzustellen, dass merkwürdige Gestalten von linksextremen Gruppen wie Extinction Rebellion mitmarschierten und dass die Mehrheit der Demonstranten eklatant gegen die Schulpflicht verstieß, scheinen sie den aktuellen Demos gegen die „Corona“-Beschränkungen eine Art Zulassungsprüfung vorschalten zu wollen, die es zur unerhörten Begebenheit macht, dass Menschen daran teilnehmen, die sich nicht vorher von der Redlichkeit und fachlichen Kompetenz ihrer Mitmarschierer überzeugt haben. Dass Protestierer die Thesen und Parolen, die in Sprechchören, auf Spruchbändern und Plakaten auf einer Demonstration geäußert werden, auf ihre wissenschaftliche Exaktheit und Zuverlässigkeit prüfen müssen, ist zweifellos ein Novum in der bundesdeutschen Gesellschaftsgeschichte, das jedenfalls in den siebziger und achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts noch nicht anwendbar war auf Plakate und Transparente und deren Träger, die den baldigen Atomtod, das bevorstehende Waldsterben und so manche abstruse Theorie – sollte man wagen, sie Verschwörungstheorie zu nennen? – hinsichtlich der Verflechtung von Atomlobby, multinationalen Konzernen und Politik vertraten.

Zu den konkreten Fakten: Stellvertretend für viele meldete die Deutsche Welle am 11. Mai auf ihrer Webseite: „Vertreter von Regierungsparteien wie auch Opposition betrachten mit Sorge die bundesweiten Demonstrationen gegen die Corona-Restriktionen. Sie befürchten, dass sich antidemokratische Kräfte die Proteste zunutze machen.“ Von SPD-Chefin Saskia Esken wurde eine Stellungnahme wiedergegeben, die sie gegenüber der Funke-Mediengruppe geäußert hatte: „Wer die Pandemie leugne und zum Verstoß gegen Schutzvorschriften aufrufe, nutze die Verunsicherung der Menschen schamlos dafür aus, die Gesellschaft zu destabilisieren und zu spalten.“ CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak, Häresieexperte Lars Klingbeil von der SPD und Grünen-Fraktionsvize Konstantin von Notz hauten in dieselbe Kerbe und sahen, in sich allmählich abnutzender Rhetorik, mal wieder die Demokratie durch deren fanatische Feinde (von rechts) in Gefahr. Die Willfährigkeit und Regierungsnähe der Rundfunkmedien hat in der „Corona“-Krise auch auf den Spiegel übergegriffen, der ARD und ZDF früher auch schon mal als „Staatsfunk“ lächerlich gemacht hat.

„Warum sind viele Corona-Rebellen anfällig für faschistische Denkmuster?“, fragte das Qualitätsmedium im jüngsten Heft (Nr. 21/2020) und befragte dazu mit Natascha Strobl ein 35-jähriges Politologieküken, das, in der universitären Brutstätte Wiens zur opportunen Gesinnung gereift, frisch aus dem Ei des Neomarxismus geschlüpft ist. Die Mitgliedschaft im „Verband Sozialistischer Student_innen in Österreich“, die als Nebenraum der linken Uni-Echokammer ihr Studium flankierte, dürfte der Salonsozialistin den letzten Rest Zweifel daran genommen haben, allzeit das Gute, Edle und Wahre zu vertreten, und sie damit für den linksliberalen Spiegel bei der Suche nach einer „Expertin“ zum Thema Faschismus und Verschwörungstheorien zur ersten Wahl gemacht haben.

Entsprechend unkritisch fielen die Fragen des einstigen Flaggschiffs regierungskritischer Kommentierung aus: Sie sind eher Stichwortgeber für die erwünschte Botschaft. Kostprobe: „SPIEGEL: Eine Art Selbstermächtigung zum Kampf mit allen Mitteln? – Strobl: Genau.“ Hätte Manfred Dworschak keine Angst vor der Wahrheit, hätte er sich mit Strobl aus der eigenen Echokammer hinausbewegt und zu dem Gespräch Ken Jebsen gebeten, den der Spiegel-Mann als Pars-pro-toto der als faschistoid verunglimpften Gegenfraktion anführt.

Kritikern des Regierungskurses wirft Strobl undifferenziert und pauschal vor, „sich erleuchtet“ zu fühlen und „im Kampf zwischen Gut und Böse“ auf der „richtigen Seite“ zu sehen, doch sie ist blind und taub für den Subtext dieser Formulierung: dass selbstverständlich in Wahrheit sie und ihr Interviewpartner vom klugen Spiegel die „richtige Seite“ vertreten. Das macht diesen Spiegel-Beitrag zum Musterbeispiel für die Verwechslung von Krankheit und Therapie: Interviewer und Interviewte wähnen sich im Besitz der Wahrheit und das ermächtigt sie, mit den Meinungen und Argumenten anderer totalitär umzugehen, indem sie sie herablassend als dummes Gewäsch abtun. Mit dieser Haltung gegenüber kritischen Stimmen in der Gesellschaft meinen sie zu allem Überfluss auch noch die Demokratie zu retten. Sie wollen den Splitter aus dem Auge ihres Nächsten ziehen, sehen dabei aber gar nicht den Balken im eigenen.

Wenn Medien und Politiker derart einhellig ins selbe Horn blasen, muss einen das in Alarmbereitschaft versetzen. Dann könnte die Demokratie tatsächlich in Gefahr sein.

Denn erstens ist es in einer Demokratie alles andere als der Normalfall, dass sich Medien, wichtige Oppositionsparteien und Regierung derart einig sind; und zweitens fällt es schwer zu glauben, dass zu einem Zeitpunkt, da durch die Regierung und partielle Billigung der Opposition fundamentale Grundrechte außer Kraft gesetzt sind, ausgerechnet diejenigen die Demokratie gefährden, die genau dagegen auf die Straße gehen. Eher kommen bei so einem Befund ganz unwillkürlich Gedanken hoch an Staaten wie die Erdogan-Türkei oder China oder die böse alte „DDR“ mit willfährigen Polit-Kaspern an den Schalthebeln des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens, mit medialen Marionetten der Mächtigen, mit auf Kurs gebrachten Künstlern, mit Einheitspartei, Einheitsregierung, Einheitspolitik und einem Karl-Eduard von Schnitzler im Fernsehen, der das alles schön regimekonform erklärt.

Widerstand ist unter solchen Umständen nicht nur nicht opportun, er ist vor allem auch völlig zwecklos. Genau so war sicher auch Saskia Eskens kaltschnäuziges Verdikt über Pandemie-Leugner zu verstehen. Man kann der SPD-Frontfrau die Sehnsucht nach einer nicht-gespaltenen und qua Einheitsregierung auf Kurs gebrachten, im Gleichschritt der all-linken Parteisoldaten marschierenden Gesellschaft bei fast jedem ihrer Statements ablauschen. Es gilt die alte marxistische Regel: Wer leugnet, dass die Partei = Regierung immer recht hat, der kommt womöglich in einem nächsten Schritt noch auf die Idee, im Sozialismus sei nicht das Seelenheil für die Menschheit zu finden!

Besonders stutzig muss man aber werden, wenn man sich anschaut, was vor der Ausbreitung des Virus in Deutschland als „Verschwörungstheorie“ bezeichnet wurde und was danach: Am 28. Januar veröffentlichte die Tagesschau auf ihren Webseiten einen Text von Natalia Frumkina mit der Überschrift „Coronavirus als angebliche Verschwörung“. Unter der Zwischenüberschrift „Panikvideo zu 2019-nCoV“ wurden „diverse dubiose Aussagen über seine Eigenschaften“ als fragwürdig dargestellt. Wörtlich war in Frumkinas Beitrag zu lesen:

„So wird in einem hunderttausendfach aufgerufenen und zahlreich verbreiteten Youtube-Video behauptet, der Coronavirusausbruch sei ‚weitaus schlimmer, als man euch glauben machen möchte‘.“

Als Beleg für die als überzogen diffamierte Botschaft des Videos wurden unwissenschaftliche Behauptungen des Video-Urhebers herangezogen, etwa eine unpräzise Darstellung zur Verbreitung des Virus durch „Flüssigkeiten“, die der Freiburger Virologe Hartmut Hengel für die Tagesschau zerpflückte. Das war zu einem Zeitpunkt, da das Virus noch nicht als so virulent und bedrohlich angesehen wurde wie heute. RKI-Präsident Lothar Wieler sagte am 27. Januar im ZDF-Morgenmagazin wörtlich:

„Deutschland ist absolut gut vorbereitet. […] Gerade an den Flughäfen, den so genannten Eintrittsorten, ist man sehr, sehr gut gewappnet. Insofern ist die Gefahr für die deutsche Bevölkerung sehr gering.“

Wer dagegen heute, Wochen später, der Wind hat sich gedreht, behauptet, dass die Gefahr für die deutsche Bevölkerung sehr gering ist, der findet sich im Lager der Verschwörungstheoretiker wieder, Medizinstudium hin oder her. Auf einmal sind also nicht mehr diejenigen der Verschwörungstheorielastigkeit verdächtig, die ungebührlich das Problem der Pandemie vergrößern – für die Vergrößerung hat die Faktenlage inzwischen selbst gesorgt –, sondern die, die es ungebührlich verkleinern und die Gegenmaßnahmen für überzogen halten.

„Gemeinsam ist den als ‚Verschwörungstheorie‘ bezeichneten Auffassungen, daß sie der Darstellung der Behörden oder der Regierung widersprechen. Dabei wird die Stimmung erzeugt, daß die Darstellung der Regierung und der Behörden verläßlich und ihre Absichten gut seien“, fasst der Philosoph Daniel von Wachter, der als einer der Ersten auf die Merkwürdigkeiten beim Umgang mit dem pauschalisierenden Begriff hingewiesen hat, seine Beobachtungen zusammen. Wie in einer totalitären Diktatur wird immer jeweils diejenige Position in das gesellschaftliche Abseits abwegiger Spekulationen gerückt, die mit der Regierungsmeinung nicht konformgeht.

Die Frage, die sich hier ganz zwangsläufig stellt, ist: Warum legen die etablierten Medien so immensen Wert darauf, Regierungskritiker – egal, was sie sagen – zu diskreditieren und die Regierung im besten Licht erscheinen zu lassen? Es fällt ungemein schwer, sich vorzustellen, dass man in den Kohl-Jahren bei Anti-AKW-Demos seitens der Leitmedien derart auf die Demokratiekompatibilität dessen fokussiert war, was da von linken Marschierern und im Verein mit welchen dubiosen Gruppen auf die Straße getragen wurde.

Damals machten Bürger ihrem Unmut Luft und vertraten öffentlich ihre Meinung. Punkt. Heute dagegen droht Kritikern der Regierungslinie, Xavier Naidoo, Ken Jebsen, Attila Hildmann, eine medial entfachte Empörungswelle. Sicher, die Regierenden müssen, damals wie heute, verbal Front machen gegen solche Proteste. Immerhin stellen die ihre Agenda in Frage.

Aber die Medien? Die verurteilten Demos früher nur, wenn Gewalt im Spiel war und nicht bloß ein paar abstruse Argumente. Eskalierten in den siebziger und achtziger Jahren Protestmärsche und arteten in Straßenschlachten aus, dann war man sich auch in der Berichterstattung einig: Die Demonstranten, die zu Gewalt gegriffen oder sich davon nicht ausreichend distanziert hatten, haben ihrem womöglich berechtigten Anliegen einen Bärendienst erwiesen. Heute reicht die falsche Meinung, um einen Empörungstsunami auszulösen.

Das nötigt zu folgendem Fazit: Viel gefährlicher als jede Pandemie ist die Pandummie, die Herdendummheit. Sie kann, wie das griechische Wort pan („jedes“) ausdrückt, jeden befallen und tritt kollektiv auf. Zustande kommt sie dadurch, dass Herdentiere nicht selbst denken, sondern blöde ihrem Leittier hinterherlaufen – auch wenn dieses mit Scheuklappen vor den Augen direkt auf den Abgrund zusteuert. Die Pandummie ist es, die unsere Demokratie wirklich zerstören kann.

www.conservo.wordpress.com     19.05.2020

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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7 Antworten zu Qualitätscheck aus dem Wahrheitsministerium

  1. uwe.roland.gross schreibt:

    Hat dies auf uwerolandgross rebloggt.

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  2. ceterum_censeo schreibt:

    Berlin/R-L. Platz/’Volksbühne‘ –

    ‚Antifa‘ (sh. -> Fahne) geht, für das Grundgesetz demonstrierende Bürger nicht!

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  3. luisman schreibt:

    Hat dies auf Nicht-Linke Blogs rebloggt.

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  4. luisman schreibt:

    Die Pandummie ist ganz normal bei jeder Katastrophe oder grossen Gefahr. Alle scharen sich um den Fuehrer, den man ja fuer sein Organisationstalent gewaehlt hat. Und wenn man Deppen und Idioten gewaehlt hat, naja….

    Die Medien sind nicht nur ideologisch kaputt, sondern senden und drucken Staatspropaganda, weil sie entweder direkt vom Staat finanziert werden, oder um Subventionierung kaempfen (wie alle Printmedien).

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  5. Berti schreibt:

    Daher ist die Reihenfolge der zum Teufel zu jagenden:
    1. Journaille
    2. Politikdarsteller
    3. sog. „influencer“ & „Experten“
    strikt einzuhalten;-)

    Gefällt 2 Personen

  6. ceterum_censeo schreibt:

    @ luisman – ‚PANDUMMIE‘ ist herrlich treffend!

    Wohl uaurottbar und mit Sicheheit viel infektiöser als jedes KPCh Virus.

    Aber auch der Spaltpilz wütet kräftig weiter:

    Meuthen tritt nach
    Berlin – Wenn die Spaltaxt erstmal gewetzt ist, gibt es für jemanden wie Meuthen kein Halten mehr:
    Der AfD-Bundessprecher hat sich jetzt auch noch für die Durchführung eines Sonderparteitags ausgesprochen. „Ich weiß die Mehrheit der Partei hinter meinem Kurs. Vielleicht ist ein Sonderparteitag dahingehend sogar eine ganz gute Idee zur Klärung der Mehrheitsverhältnisse“, sagte Meuthen „Cicero“ auf die Frage, ob er bei einem Parteitag nach dem nun offen ausgebrochenen Richtungsstreit innerhalb der Partei noch eine Chance sehe, wiedergewählt zu werden.

    Die „Haltungsgemeinschaft“, die sich um das Gedankengut von Björn Höcke schare, habe in der Partei noch nie eine Mehrheit gehabt. Meuthen hatte am Freitag im Bundesvorstand einen Parteiausschluss des Brandenburger AfD-
    Fraktionsvorsitzenden Andreas Kalbitz initiiert. Eine daraus resultierende Spaltung der Partei befürchte er hingegen nicht.

    „Ich glaube, dass wir in kurzer Frist sehen werden, dass sich die Aufregung in der Partei wieder legen wird, weil wir eine Brandmauer nach rechtsaußen wirksam und dicht machen.“ Und das gegen Gaulands Wille, der habe „seine Hand immer schützend über Kalbitz und den Flügel gehalten.“ Das tue er nun auch.
    Gauland sitze einem Irrtum auf, wenn er glaube, dass die Annullierung der Mitgliedschaft von Herrn Kalbitz keinen Bestand haben werde.
    Meuthen hat längst – innerlich – die AfD verlassen und ist gerade auf Schmusekurs mit der linken Elite. Bleibt die Frage, wer ihn beauftragt hat oder ob er in Brüssel einfach den Boden unter den Füßen verloren hat. (Mit Material von dts) —–

    Mir verstärkt sich immer mehr der Verdacht, der steht beim Haldenzwang auf der Gehaltsliste.

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  7. Blindleistungsträger schreibt:

    Linke sind absolut intolerant und treiben den Grad der Intoleranz immer weiter und weiter. Daran kann man sie erkennen.

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