Kardinal Marx: Folgt Eurem Gewissen, nicht Christus!

(www.conservo.wordpress.com)

Von Michael van Laack

Manch einer atmete auf, als Reinhard Kardinal Marx die Entscheidung bekannt gab, nicht für eine weitere Amtszeit als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz zur Verfügung zu stehen. Doch hatten sie sich zu früh gefreut. Nicht nur, dass ihm mit Bischof Georg Bätzing ein weiterer Feministinnen- und Islamversteher im Amt folgte, der wie sein Vorgänger die katholische Kirche Deutschlands unbeirrt auf dem „Synodalen Weg“ ins Schisma führen will.

Nein, es kam, wie es kommen musste und somit noch schlimmer. Befreit von der Aufgabe, als Vorsitzender der DBK um Ausgleich zwischen Konservativen und Progressiven bemüht sein zu müssen, kann er jetzt die anti-katholische Sau durch die Gemeinschaft der Gläubigen treiben. Oder besser: Sich als wilder Eber im Weinberg des Herrn gerieren. Was wäre (neben einem Blog) geeigneter, die eigenen Ideen aller Welt kundzutun, als ein Buch? Richtig: Nichts, falls man nicht zufällig als Haltungsjournalist oder Redaktionsstübler tätig ist.

Das Buch erschien am 25. Mai 2020. Ich habe es mir heruntergeladen und „angetan“. Was ich im Folgenden bringe, ist nicht so sehr eine massive Anhäufung von Zitaten, sondern eine kurze Zusammenfassung des Geschriebenen sowie Konklusionen, die sich aus der Freilegung mancher Andeutungen und Subtexte ergaben.

„Freiheit“ – Ein Buchtitel, der jedem gefallen dürfte

Nach Freiheit sehnen wir uns alle und viele besitzen sie auch (noch): Religionsfreiheit, Meinungsfreiheit, Freiheit der Berufswahl usw. Marx‘ Freiheitsverständnis in diesem Buch hat aber mit diesen Freiheiten eher weniger zu tun und ist zudem ein antikatholisches (nicht nur unkatholisches) Verständnis.

Ein neu formulierter Mischmasch aus Martin Luthers „Freiheit eines Christenmenschen“; der Kant’schen Forderung nach Befreiung von Vorurteilen und Dogmen, die den „Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit“ bewirken soll; des Kirchenhassers Voltaires hohler Phrase „Ich bin nicht Eurer Meinung, aber ich werde darum kämpfen, dass Ihr eure Meinung ausdrücken könnt.“ Und mancher häretischer Wirrköpfe Ansichten mehr.

„Liberté, Égalité, Fraternité“ sind die Leitsterne des Bischofs in diesem Buch. Nicht aber Glaube, Hoffnung und Liebe. D.h. doch, aber Liebe dann doch hauptsächlich in Bezug auf Begehren und Sexualität. Auch liegt sein Fokus eher auf der individuellen und äußeren Freiheit als auf der kollektiven oder inneren.

Freiheit für alle – Nur nicht für die Konservativen

„Zu Ende geht aber möglicherweise eine bestimmte Sozialgestalt und auch eine bestimmte Sprache“, frohlockt der Kardinal, nachdem er zuvor den Konservativen die alleinige Verantwortung für die kirchlichen Skandale der letzten Jahrzehnte in die Schuhe geschoben hat, die das Sein mit dem Schein übertüncht hätten.

Nicht die Täter scheinen für ihn die eigentlichen Verantwortlichen im Missbrauchsskandal zu sein. Auch nicht die Tatsache, dass in manchem Priesterseminar Homo-Netzwerkler dafür sorgten, dass schwule Priesteramtskandidaten aus der LGBT-Community in ausreichender Zahl fast ungeprüft aufgenommen wurden.

Nein, das Problem seien vor allem anderen die verharmlosenden und vertuschenden Bischöfe, die selbstverständlich fast ausschließlich den Konservativen und Ewiggestrigen zuzurechnen seien, während die progressive episkopale Heldenschar (auch jene um den Erzbischof herum) stets mit offenen Karten gespielt hätte.

Das Gewissen macht euer Leben sündenfrei

Was jemand tut, von dem er glaubt, dass es gut ist und er es tun muss, das müssen wir so akzeptieren, meint der Münchener Erzbischof. Und eben nicht nur akzeptieren, sondern auf jeden Fall vermeiden, darauf hinzuweisen, dass die Entscheidung oder der gewählte Lebensweg unvereinbar sein mit der Lehre Christi. Nach seiner Ansicht ist es zudem ein Ding der Unmöglichkeit, „die Freiheitsgeschichte der modernen Welt als Irrweg zu verdammen oder gar als Bedrohung des Glaubens und der Kirche zu sehen“.

Französische Revolution, Deutsche Revolution von 1848, Sturz des Deutschen Kaisers, Russische Revolution – alles Ausdruck des Freiheitsdrangs. Ja, selbstverständlich auf der Basis von Freiheitsbegriffen, die außerhalb des christliche längen, aber das sei vollkommen OK.

Ehe und Familie? Ja, aber bitte nicht zu christlich!

Auch im privaten Bereich stehe das Gewissen ganz klar über der Lehre der Kirche. Die müsse dann einfach malzurückstehen. Aus Barmherzigkeit, versteht sich. Wir hätten nicht das Recht, zu kritisieren, dass Katholiken nicht heirateten, aber Kinder bekommen und Familie seien. Es gälte, sich vom mittelalterlichen Familienbild zu lösen, dass Familie ohne Segnung durch Gott und das gegenseitige Eheversprechen im Sakrament nicht denken konnte. Familie sei überall dort „wo Liebe unter mehreren Menschen sei“. Ups!

Das Sakrament sei nur etwas Sekundäres, die Liebe das Primäre. Auch die zweite Ehe nach einer Scheidung müsse die Kirche deshalb akzeptieren, im Einzelfall gar fördern und selbstverständlich auch segnen. Exkommunikation aus dem unbedeutenden Grund, dass man das Versprechen gebrochen habe, zusammenzubleiben bis das der Tod den Überlebenden aus dem Zwang des permanenten Zusammenseins entlasse, sei liebloses Handeln. Auch hier dürfe das Sakrament nicht einer neuen Liebe im Weg stehen.

Passt Euch der Welt nicht an? Alles Unsinn!

Moderne Freiheiten sind gesellschaftliche Errungenschaften. Dazu gehören dann selbstverständlich auch alle Rechte. Abtreibung, Euthanasie, die Ehe Gleichgeschlechtlicher – Alles gesellschaftliche Errungenschaften, die wir nicht zu kritisieren hätten? So, so!

An „kirchlichen Lebensgewohnheiten“ werde sich viel ändern. Was auch immer Marx damit meinen mag. Die Änderungen beträfen das „Zueinander von Freiheit und Gehorsam, Glaube und Leben, das Verhältnis von Männern und Frauen, Laien und Klerikern, Vielfalt und Einheit in der Kirche.“

Dass Frauen nicht zur Priesterin geweiht werden können, wurmt den Münchener Erzbischof sehr. Diese Frage müsse unbedingt weiter diskutiert und permanent am Kochen gehalten werden, bis sich eine für alle (wen er damit wohl meint) zufriedenstellende Lösung abzeichne. So werde sich vor allem am Umgang mit den Frauen die Überlebensfähigkeit der Kirche in Verbindung mit ihrer Glaubwürdigkeit zeigen. An diesem Umgang ließe sich auch ablesen, „ob die Kirche ein Zeichen der Freiheit ist oder an überholten Unter- und Überordnungsmodellen“ festhalten werde.

Allgemeines Fazit

Jesus Christus kommt im Buch selten vor, auch die Bezüge zur Heiligen Schrift scheinen oft mühsam konstruiert. Breit zu Wort kommen Kirchenkritiker des 19. und 20. Jahrhunderts. Massive Kritik wird an den Konservativen geübt, die an der Lehre der Kirche nicht rütteln wollen würden, obwohl die Welt ihnen so oft den Weg gewiesen hätte durch ihre neuen Erkenntnisse, Lebensweisen und Freiheitsbegriffe. Überhaupt sei die mittelalterliche Kirche (für Marx endete das Mittelalter in Deutschland vermutlich erst mit der Einberufung des „Synodalen Wegs“ 2019) an allem schuld, was schiefgelaufen sei in der Vergangenheit.

Das starre Festhalten an Dogmen, an der Sozial- und Sexuallehre der Kirche sei ein weiterer Hinweis, dass nur wenige Päpste der letzten 2000 Jahre verstanden hätte, was Freiheit bedeute. Es sei den Konservativen stets nur darum gegangen den Irrtum und den Widerspruch die Kirche zu bekämpfen. Auf die Idee, dass Kirche und die Heilige Schrift vielleicht doch nicht irrtumslos seien, sei niemand gekommen. Dass die nichtkatholischen oder vielleicht gar nichtchristlichen Menschen der jeweiligen Gegenwart oder vielleicht auch damalige katholische Laien den Päpsten und Menschen Aktuelleres und Tieferes zu sagen gehabt hätte als z.B. der Apostel Paulus oder die Kirchenväter, sei ihnen ein unerträglicher Gedanke gewesen. Deshalb müsse die „neue Kirche“ müsse Teil der Gesellschaft werden und sich an sie anschmiegen. Andersrum wäre rückwärtsgewandt.

Persönliches Fazit

Ein Buch, das man nicht gelesen haben muss. Wenn man es allerdings gelesen hat, wird klar: Mitglied dieser National-Kirche zu bleiben bedeutet, Christus zu verraten, die Märtyrer zu verraten und die Abermillionen andere, die in Verfolgung gestorben sind. Dieses Buch hat nicht Kardinal Marx geschrieben, sondern der Affe Gottes, der sich als „Heiliger Geist“ ausgibt und doch in allen Zeiten nur ein böser Geist war, der sich stets schales Salz, verdorbenen Sauerteig und eine erlöschende Flamme wünscht, da das Strahlen der Kirche seinen Augen wehtut und die Verkündigung des Evangeliums seine Ohren schmerzt!

(Original: https://philosophia-perennis.com/2020/05/28/kardinal-marx-neues-buch/)

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*) Michael van Laack ist vielgelesener Kolumnist des Blogs „Philosophia Perennis“, den Dr. David Berger betreibt und mit dem conservo einen regelmäßigen Austausch pflegt.
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www.conservo.wordpress.com       28.05.2020

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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29 Antworten zu Kardinal Marx: Folgt Eurem Gewissen, nicht Christus!

  1. uwe.roland.gross schreibt:

    Hat dies auf uwerolandgross rebloggt.

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  2. Emil schreibt:

    Natürlich weiß ich, dass es sehr viele gläubige, praktizierende Katholiken in diesem Blog gibt. Peter vorne weg. Auch ich war in der Kath. Kirche bin aber ausgetreten. Der Grund war der Pfarrer unserer Gemeinde. Seitdem fühle ich mich tatsächlich als besserer Christ und halte meine Zwiegespräche mit Jesus täglich auf meine Weise. Manchmal wünsche ich mir dabei, dass Jesus da wäre und all diese Gotteslästerer und Pharisäer, wie damals die Händler, aus den Haus Gottes vertreiben würde.
    Ich wiederhole mich wenn ich in Erinnerung bringe, wie Marx und Bedford- Strohm ihren Glauben durch ablegen des Kreuzes verleugnet haben. Da ist natürlich auch der Pope, der verantwortlich mitschuldig an diesem Dilemma ist.

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  3. gelbkehlchen schreibt:

    Ich selbst halte von Kardinal Marx und Papst Franziskus gar nichts, wegen ihrer positiven Einstellung zu einer mörderischen Ideologie namens Islam. Und vor allen Dingen weil sie auch die Umverteilung bzw. den Raub von fleißig nach faul befürworten, was nach meiner Meinung himmelschreiend ungerecht ist. Und weil beide nicht anerkennen, dass der Mensch Anspruch auf einen Lohn seiner eigenen Mühsal, seiner Arbeit hat wie das zum Beispiel Papst Leo XIII anerkannte in seiner Sozialenzyklika Rerum Novarum (aus Wikipedia: Der Mensch habe nach geleisteter Arbeit das Recht auf Lohn und auch das Recht, über diesen frei zu verfügen.Investiert der Arbeiter einen Teil seines Lohns in Sachgüter, so seien diese Güter der Ertrag seiner Arbeit in neuer Form. Die Umwandlung von Privatgut in Gemeingut beraube die Arbeiter demnach der Erträge ihrer Arbeit und missachte den Eigentumsanspruch, der „dem Menschen von Natur zukommt“ (RN 5). Gerade dies dürfe weder bei Einzelpersonen noch bei Familien geschehen. Die Familie als Gemeinwesen sei älter als der Staat und dürfe deshalb nicht von ihm abhängig sein. Sie „besitzt […] die gleichen Rechte wie die bürgerliche Gesellschaft“ (RN 10) und müsse eigenständig bleiben.), was eben durch die Umverteilung von fleißig nach faul hintergangen wird.
    Aber was das Gewissen anbelangt, hat doch meines Wissens auch ein großer Denker der katholischen Kirche, nämlich Thomas von Aquin, das eigene Gewissen sehr hoch gehalten.

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    • Berti schreibt:

      …aber nie über IHN gestellt!

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      • theresa geissler schreibt:

        Selbstverständlich nicht: Gerade Thomas von Aquin war ein Tiefgläubiger!
        Aber dennoch zeigt das, der Glaube und das eigene Gewissen widersprechen einander nicht.

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        • gelbkehlchen schreibt:

          @Theresa:
          Leider weist der Katechismus der katholischen Kirche (KKK) mit der Nummer 2039 daraufhin, dass das Lehramt (bestehend aus dem Papst und den Bischöfen oder dem Papst allein) über dem persönlichen Gewissen und der Vernunft steht:
          2039 Die kirchlichen Ämter sind im Geist brüderlichen Dienens und der Hingabe an die Kirche im Namen des Herrn auszuüben [Vgl. Röm 12,8.11]. Wer im Dienst der Kirche steht, soll sich hüten, sich bei der moralischen Beurteilung des eigenen Tuns auf eine bloß individuelle Sicht zurückzuziehen. Er soll soweit wie möglich das Wohl aller im Blick haben, wie es im natürlichen und geoffenbarten Sittengesetz und daher auch im Gesetz der Kirche und in der Lehre des Lehramtes über die sittlichen Fragen zum Ausdruck kommt. Es ist nicht angemessen, das persönliche Gewissen und die Vernunft dem moralischen Gesetz oder dem Lehramt der Kirche entgegenzusetzen.
          (http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P7A.HTM#HN)

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  4. Ingrid schreibt:

    In der Kirche hat sich seit Jahrhunderten nichts geändert.
    Die ganzen oberen Pfaffen waren immer nur an Macht und Mammon interessiert.
    Die waren Gläubigen sind das Volk, weil sie die Kraft Gotten unseres Schöpfers brauchen wie das tägliche Brot.
    Gerade im Moment könnte man diese ganze Misere ohne den wahren großen Gott gar nicht ertragen.
    Die Pharisäer haben die Macht übernomnen, machen wir es wie Jesus und treiben sie aus dem Tempel. Die Zeit drängt, wir müssen handeln!!

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    • Ulfried schreibt:

      Liebe Ingrid, ich stimme dir zu. Doch es gibt auch anständige und ehrliche Kleriker denen wir vertrauen können. Und es werden immer mehr. Helft unsere Kirche zu reinigen, bevor es unser Jesus tut. Wie vor zweitausend Jahren. LG Ulfried

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    • dfd10 schreibt:

      ***BRAVO !!!***
      ============

      (And it’s DFD – not „dfd10″…)
      Gruesse.

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    • Dieter Farwick schreibt:

      Liebe Ingrid !
      Danke für Ihren Kommentar, dem ich voll zustimme.
      Man sollte die Kirchensteuer – einschl. der Bischofsgehälter ersatzlos streichen.
      Sie müssen sich ihr Geld bei ihren “ Gläubigen“ verdienen – wie in den USA.
      Das erzieht zur Bodenhaftung und – Demut.
      Sein Nachfolger setzt noch einen drauf.

      Mit besten Grüßen

      Ihr

      Dieter Farwick

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  5. Bärbel Witzel schreibt:

    Würden wir uns alle an Gottes zehn Gebote halten, gäbe es dieses geistige und materielle Chaos nicht, in dem wir uns zur Zeit befinden.
    Ein Zitat:
    Die Zehn Gebote Gottes sind deshalb so klar und verständlich, weil sie ohne Mitwirkung einer Sachverständigenkommission zustande gekommen sind.
    Charles André Joseph Marie de Gaulle (französischer General und Staatsmann, 1890 – 1970)
    https://www.erzdioezese-wien.at/site/glaubenfeiern/christ/unserglaube/10gebote

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  6. Ulfried schreibt:

    Kardinal Marx: Folgt Eurem Gewissen, nicht Christus!
    Weiter Michael van Laack, Zitat:
    „…wird klar: Mitglied dieser National-Kirche zu bleiben bedeutet, Christus zu verraten, die Märtyrer zu verraten und die Abermillionen andere, die in Verfolgung gestorben sind.“ So ein sinnentleerter Schwachsinn!!!
    Michael van Laack, von der Geschichte der katholischen Kirche weißt du wohl so viel wie ne Kuh vom „Tschatschatscha“. Klar, als Philosoph rennst du der „Welt“ hinterher und begreifst wahrscheinlich nicht, daß Erde und Welt zwei verschiedene Dinge sind.
    Laack, ich bin Mitglied dieser katholischen Kirche und werde es bleiben bis an mein hoffentlich seliges Ende. Deine erstaunlichen Einlassungen verraten dich als einen weiteren philosophischen Depp, der nichts begreift. Und warum? Ich als Katholik habe mein Leben lang ehrliche und anständige Arbeit abgeliefert, die der Allgemeinheit nützt. Habe Steuern und Sozial- Abgaben geleistet und Kirchen- Steuer die zum großen Teil verwendet wurden als caritative Zwecke.
    So M. v Laack, was kannst du als Lebensleistung vorweisen? Hast du jemals im Handwerk gearbeitet? Hast du jemals einen Acker bearbeitet? Was hast du „Philosoph“ jemals an nützlicher Arbeit geleistet?
    Hast du als Kranken- Alten- Pfleger gearbeitet? Mal einen LKW gefahren? Danke im Voraus für deine Antwort.
    Égalité, Fraternité?? Das ist Gut- Menschen Ideologie die immer in Brutalité endete wenn Philosophen wie Kant, Hegel, Marx ihre Doktrin umsetzen konnten. Nicht nur die Oktober- Revolution auch die Französische unter Robespierre hat das bewiesen.
    Ich als Katholik verrate nach deiner Meinung Jesus Christus? Schau mal in den Spiegel. Dann weißte besser Bescheid. Und du willst mir einreden: „…in dieser National-Kirche zu bleiben bedeutet, Christus zu verraten??“ Ich fasse es nicht! Was bist du für ein Typ?
    Laack, ich bleibe meiner Kirche treu und werde mit vielen anderen dafür sorgen, daß das Haus meines Schöpfers von Philosophen, Freimaurern, Illuminaten, Atheisten und anderen Christus- Verrätern gereinigt wird. Daran ändern du und deine Philosophen nichts. Ihr „Philosophen“ habt genug Unheil in dieser Welt angerichtet!!
    Ich bleibe meiner Kirche als Fels Petri treu – versprochen. Und ich weiß auch warum!!
    Es ist die Zeit gekommen, wo ich mich entscheiden muß. Und ich habe mich felsenfest entschieden. GELOBT SEI JESUS CHRISTUS!

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  7. Ludger Klein schreibt:

    der marx maht seinem namen alle ehre, nur für die kirche spricht er nicht!

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  8. dfd10 schreibt:

    „Was jemand tut, von dem er glaubt, dass es gut ist und er es tun muss, das müssen wir so akzeptieren, meint der Münchener Erzbischof.“

    Wie hieß es im alten Rom? „Die Straße zum Hades ist mit guten Absichten gepflastert.“

    {von DFD
    NICHT dfd10 – wer oder was das auch immer ist…. wordpress…}

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    • gelbkehlchen schreibt:

      Und Kardinal Marx, wenn ich meine, dass es gut ist, dass ich so Ausbeuter der eigenen Gemeinschaft und Beschädiger der Nächstenliebe wie Sie und Merkel und andere Versklaver der eigenen Gemeinschaft….., dann akzeptieren Sie das also?! Na dann ist ja gut!

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    • Berti schreibt:

      Ich lasse mal wieder den Klugscheißer raushängen, der Spruch ist neuerem Datums, stammt nicht aus’m lat. sondern engl. u. wird G.B.Shaw („The road to hell is paved with good intentions.“) zugeschrieben;-)

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    • ceterum_censeo schreibt:

      Scheint wohl doch älteren Ursprungs zu sein:

      The expression the road to hell is paved with good intentions was first published in its current form in Henry G. Bohn’s A Hand-book of Proverbs in 1855. An earlier iteration was published in 1670 in A Collection of English Proverbs collected by John Ray: Hell is paved with good intentions. This is the version that Samuel Johnson was quoted as saying in James Boswell’s The Life of Samuel Johnson LL.D published in 1791. Johnson is credited with creating the proverb, but as we have already seen, it predates him.
      A still earlier influence is a quote supposedly uttered by Saint Bernard of Clairvaux who lived at the turn of the eleventh century: L’enfer est plein de bonnes volontés ou désirs, which translates from the French as “hell is full of good intentions and wishes”. However, this quote was reported by St Francis de Sales in his Correspondence: Lettres d’Amitié Spirituelle written in 1640, 500 years before St. Bernard’s death.
      (grammarist.com/proverb/the-road-to-hell-is-paved-with-good-intentions/)

      Aber –
      Hauptsache, wir wissen was gemeint ist:

      ‚…. the proverb means that trying to do something good often has unintended consequences which make things worse …..‘

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      • dfd10 schreibt:

        Hi CC,

        Danke für deine Antwort. Hier der Historische Hintergrund für dieses Proverb. Es ging auf die geplante Ermordung Sullas‘ zurück. Shaw und Andere werden das wohl auch gelesen haben.

        Allerdings……

        Soweit ich weiß geht das auf Gespräche zwischen Konspirateuren zurück die die Ermordung Sullas planten. Das Triumvirat abschaffen.

        Zu der Zeit war die Republik schon schwer angeschlagen. Es wurde immer offensichtlicher das die Republik (d.h. direkte Demokratie/Faschismus) einfach nicht imstande war das immer komplizierter (durch eine sich ständig steigernde Diversifizierung) werdende Imperium zu Verwalten.

        Die Bevölkerung wusste das, oder wenigsten fühlte es, und schlug sich immer mehr auf Seite eine Zentralmacht die im Prinzip folgendes versprach: „Rome den Römern! Alles Andere ist zweitrangig.“ Den Leuten ging das Imperium (Internationalismus) gegen den Strich. Was natürlich, von Sulla an bis zu den letzten Imperatoren niemand aussprach, war das Rom immer mehr ‚Resourcen‘ (zu Deutsch…?) verbrauchte.

        Übrigens, es wird angenommen das einer dieser Konspirateure ein sehr junger Gaius Julius Caesar war.

        Wie dem auch sei, es wurde in den Vorgesprächen immer wieder auf Sokrates‘ Kommentar hingewiesen, das die Order in einer Tyrannei dem Chaos einer Anarchie vorzuziehen ist. Und das die Bevölkerung recht zufrieden war mit Sulla.

        Es war ultimativ die Seite der Bevölkerung, ***POPULARIS***, die dem Imperium Tür und Tor öffnete. Siehe auch spaeter den Aufstieg Octavians.

        Zurück zu Sulla, im Laufe der Vorgespräche kommentierte einer der möglichen Attentäter, basierend auf Sokrates, das die Straße zum Hades voll guter Absichten ist. Dieser Mann, ich weiß nicht mehr wer, wollte versuche Sulla unter Druck zu setzen – das war ein Optimist!

        Es kam wie es kommen musste, nur Bruchstücke der Gespräche wurden später bekannt.

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  9. theresa geissler schreibt:

    @gelbkehlchen: Das LEHRAMT, ja! Aber der GLAUBE kann jeder im Prinzip so einfüllen, wie man selbst will.
    Und wird dann gesagt: ‚Auf dieser Weise bist du kein reiner Katholiker‘, na, dann eben nicht: Gläubiger kann man dennoch ebensogut sein.
    Ich verstehe z. B. nicht, warum einer, der sagt, es sei höchster Zeit, dass auch Frauen Priesterinnen werden können, weil bestimmte Zeiten definitiv vorbei sind, kein guter Gläubiger sein würde; was das angeht, hat der Marx m. A. n. völlig Recht. Wenn das vielleicht „unkatholisch“ ist… Tja, mag sein: ist denn auch eine der Gründe, warum ich zu der katholischer Kirche adieu gesagt habe.
    Auffällend ist es schon ein wenig, dass bestimmte konservative Katholiker, die vor und nach behaupten, man soll unter keinem Beding Frauen im Amt zulassen, nie einen wirklich gültiger Grund dafür nennen können, ausser das ewige: „Frauen sind einmal nicht dazu gerufen“. Und warum denn nicht? Da kriegt man dann nie einen klaren Antwort.
    Und rede mir nicht vom Erbsünde, denn jeder weisst in dieser Zeit duch schon, dass man diese „Geschichte“ nicht wörtlich nehmen soll, weil sie niemals so stattgefunden hat.
    Wenn Marx meint, von solchen Dogmen soll man heutzutage nicht mehr ausgehen, dann hat er Recht – was übrigens nichts zu tun hat mit der Tatsache, dass seine Haltung zum Islam wieder viel zu naiv ist. Aber auch Kardinalen bleiben Menschen und brauchen nicht mit alles Recht zu haben.
    Mit der Frauenemanzipation (was nicht das Gleiche ist, wie „Feminismus“ hat er aber Recht -)finde ich jedenfalls.

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    • gelbkehlchen schreibt:

      @Theresa: Liebe Theresa, ich hoffe, Du hast schon bemerkt, dass ich nicht der Verteidiger der katholischen Kirche und ihrer Lehre bin. Weil ich mich aber von meiner schlimmen religiösen Zwangsneurose, ausgelöst vor allem durch die ewige Hölle, befreien wollte, kenne ich mich einigermaßen gut mit der Lehre der katholischen Kirche aus und werfe sie ein, um auch Widerspruch zu provozieren. Ich lasse Deine Meinung einfach mal so stehen, bzw. ich finde sie gar nicht so schlecht. Für mich ist es allerdings ein Nebenkriegsschauplatz, ob Frauen Priesterinnen werden könnten oder nicht. Die negative Einstellung zu Frauen in der katholischen Kirche rührt wahrscheinlich von Paulus her, der gesagt hat, dass Frauen nicht predigen sollten. Siehe 1 Kor 11,2 folgende und 1 Kor 14,34 folgende.

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      • theresa geissler schreibt:

        Was das erste betrifft: Sei nur beruhigt, das habe ich schon lange bemerkt. Und ich schätze Dich wirklich deswegen!
        Und was das Zweite angeht: Sicher rührt das von Paulus her, der am Ende auch nur ein Mann seiner Zeit war – und ER hatte es vermutlich wieder vom Ersten Beginn des Alten Testaments: Das Phantasiemärchen aus Genesis (Der Sündfall, Adam und Eva).
        Aber in DIESER Zeit könnten wir alle weiser sein: Ein wahrer Christen sein heisst: Menschen so viel wie möglich glechberechtigen, am Ersten Männer und Frauen.

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  10. ceterum_censeo schreibt:

    Bezeichnend:

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  11. ceterum_censeo schreibt:

    Die KAMPF’beter‘:

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    • ceterum_censeo schreibt:

      Hinweis: Adresszeile –
      *ttps://www.youtube.com/watch?v=cgSwY9jG5aE

      kopieren & in Browser laden – > youtube –

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