„Widerstand 2020“? – Erinnerungen an ein Wolkenkuckucksheim

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes

Der Taufschein ist auch der Grabstein

Ach, es hätte so schön sein können! Jedenfalls war´s ein schöner Traum: Das deutsche Volk in Massen auf den Straßen, protestierend, fordernd, „Merkel muß weg!“ usw. Eine „Massenbewegung“, hieß es von dort. Daß der Bewegung die Massen fehlten, wußten mit der Materie Vertraute schon längst. In 3-4 Wochen stampft man keine neue Partei mit „100.000 Mitgliedern“ aus dem Boden!

Mal ganz sachlich: Wenn man sich vorstellen soll, wie z.B. die „100.000“ Mitgliedsanträge behandelt werden müßten, ist schnell klar, daß hier der gesunde Menschenverstand einen Ausraster hatte. 100.000 Aufnahmeanträge „verifizieren“ – also prüfen, Identitäten nachforschen, evtl. Antragsteller befragen, Stichworte: „U-Boot“, „Rechts- oder Linksradikale“, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer anderen Partei, Bankeinzugsverfahren regeln usw. usf. Arbeit noch und nöcher!

Hat jemand eine Ahnung, wielange ein solcher Aufnahmeprozeß normalerweise dauert? Zumindest muß ein satzungsgemäßes Gremium einberufen werden – meist ist das der Kreisvorstand einer Partei –, das über jeden einzelnen(!) Antrag zu entscheiden hat. Hä, hat da jemand eine Vorstellung, wieviele Monate das Gremium tagen müßte, um alle Anträge ordnungsgemäß zu bearbeiten und(!) zu bescheiden?Kein Programm und viel Tamtam

Nä, Leute, ich hör jetzt auf, die Scharlatanerie war für mich von Anfang an greifbar. Noch einmal zum langsamen Mitschreiben: „Einhunderttausend“! Und, Verzeihung: Wieviele „Begeisterte“ glaubten den Unfug sofort, liefen auf die Straße und riefen: „Eine neue große Bewegung!“ Oder: „Deutschland im Widerstand!“ Und eine stets auf Effektheischerei getrimmte „geneigte“ Journaille schrieb sich die Finger wund. Sensation ist Umsatz, ist Auflage, ist Geld, ist Einkommen, ist PR.

Und so formierte sich im Netz und auf der Straße nicht nur der mentale Widerstand gegen die Corona-Maßnahmen der Politik, sondern auch eine – vorgebliche – „Massenbewegung“. Das war das Gründungsklima für „Widerstand 2020“, eine „Organisation“, die es gar nicht gab, (noch) nicht geben konnte, die (noch) kein Programm hatte, (noch) keine rechtlich haltbare Satzung, (noch) keine Mitglieder, (noch) keine Struktur – also (rechtlich) NICHTS! Ein bißchen viel „Noch nicht!“

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Einschub: Parteiengesetz

„Der Name einer Partei sowie ihre Kurzbezeichnung muss sich deutlich von den Namen bereits bestehender Parteien unterscheiden (§ 4 PartG). Die Partei muss bei ihrer Gründung eine Satzung und ein Programm beschließen und diese schriftlich dokumentieren. § 6 Abs. 2 PartG enthält detaillierte Regelungen über den Inhalt von Satzungen. Eine Satzung muss zum Beispiel folgende Bestimmungen enthalten:

Name, Kurzbezeichnung und Sitz der Partei

Aufnahme, Austritt, Rechte und Pflichten der Mitglieder“ …..

Wahrscheinlich hatten Schiffmann und Genossen keine Ahnung vom Parteiengesetz.

Nochmals: Um eine Partei zu sein, braucht man ein Mindestmaß an politischem Programm. Das „werde derzeit aber erst entwickelt“, hieß es noch vor kurzem. Zum jetzigen Zeitpunkt ist die Parteieigenschaft damit ausgeschlossen.

Noch ärger ist der Punkt „Spenden“:

Die selbsternannte „Partei“ wollte sich durch „anonyme Spenden“ finanzieren, hatte sie verlauten lassen. Das ist wenig transparent und läßt alle Alarmglocken schrillen.

(Einschub Ende)

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Doch flugs behaupteten sie auf ihrer mit heißer Nadel gestrickten Webseite – die dementsprechend schnell versagte –, eine „Partei“ mit mehr als 100.000 Mitgliedern zu sein. Das wären mehr Mitglieder als jeweils die FDP, die AfD oder die Linke haben. Und eine „Partei“ im rechtlichen Sinn war der „Widerstand“ nie, weil fast alle im Parteiengesetz geforderten Voraussetzungen fehlten (siehe „Einschub“).

Die „Gründerin“ war die 36-jährige Victoria Hamm, die in der Nähe von Hannover wohnt. Sie habe sich angesichts der Corona-Maßnahmen machtlos gefühlt und „Widerstand leisten wollen“, verkündete die bis dahin Unbekannte. Davor sei sie politisch nicht aktiv gewesen.

Eine Schwindel-Ambulanz und -bilanz

Der Leipziger Rechtsanwalt Ralf Ludwig stieß auf sie und die beiden schlossen sich zusammen. Auf der Suche nach einem „prominenten Unterstützer“ fand sich ein HNO-Arzt, Dr. Bodo Schiffmann. Der betreibt eine „Sinsheimer Schwindelambulanz“ (nomen est omen) in eben jenem Sinsheim und wurde mit einem YouTube-Video zum Coronavirus bekannt, in dem er behauptet, das Virus sei ungefährlich bzw. genau so gefährlich wie ein Grippe-Erreger. Schiffmann verbreitet schon länger kritische Inhalte zu Gesundheits-Themen in der Corona-Pandemie.

Eine seiner „pfiffigen“ Ideen war es, Mandatsträger in Bund, Ländern und Kommunen zum Übertritt in seine „Partei“ aufzurufen. Wäre ihm das auch nur mit einer einzigen Person gelungen, säße der „Widerstand 2020“ in einem Parlament. So was nennt man nicht nur unsauber, sondern Mandatserschleichung.

Und wo wir schon bei „Vertrauen“ sind: Warum soll ich einer Bewegung vertrauen, die nicht deutsche Interessen im Kopf (und im Programm) hat, sondern sich internationalistisch(?) gibt. Mein langjähriger Leser Ulfried schrieb mir sehr deutlich:

„In einem seiner Statements sagte Schiffmann, er sei kein Nationalist. Okay! Damit hat er sich von mir schon mal verabschiedet. Denn ich bin bekennender Nationalist, Deutschland ist mein Haus, meine Heimat, dafür hab ich mein Leben lang geschuftet und Steuern gezahlt. Wenn der glaubt – und das auch noch sagt –, dass er „ganz Afrika in Baden-Württemberg aufnehmen“ kann, geht mir der Vogel am verlängerten Rücken vorbei. Solche Deppen hatten wir als Piraten Partei und leider immer noch als links-grün.“

Bedenklich schien mir auch das Demokratieverständnis des „Widerstands 2020“ zu sein, das teils offen, teils „zwischen den Zeilen zum Vorschein kommt. Auf der offiziellen Website klingt das so:

Es gebe keine Partei, die „echte Demokratie“ und „Menschlichkeit“ anstrebe. Das „System“ müsse geändert werden. Das „System“ sei falsch; macht- und geldverliebte Eliten regierten uns, alle möglichen Bedrohungen würden auf die Bürger losgelassen, Demokratie und Rechtsstaat seien nur Hohlformeln. Nur man selbst vertrete die Interessen „des Volkes“ und würde diese kennen. So heißt es bei „Widerstand 2020“: „Politiker fernab von der normalen Bevölkerung hatten wir genug. Wir brauchen wieder Menschen, die so sind wie du und ich. Bodenständig und nahbar, nicht über- sondern gleichgestellt.“

Welche Probleme mit welchen Mitteln gelöst werden sollen, ist völlig unklar, wird im Gegenteil überhaupt nicht angesprochen. An die Stelle von tatsächlichen politischen Positionen treten lediglich Slogans aus dem Werbejargon: Man sei „innovativ“ und „modern“.

Machen wir es kurz: Das Übel stinkt von Kopf bis Fuß. Da hilft auch kein HNO-Arzt.

Die Gründerin Hamm schmiß bereits nach wenigen Wochen, der Gründer Schiffmann warf jetzt entnervt das Handtuch. Sie gaben den Widerstand auf. Ende des Schreckens – der keiner war und nicht einmal eine Fußnote wert sein sollte.

Blamiert sind nicht nur die Aktivisten und die Mitläufer, die sich bereits im neuen, Merkel-befreiten Deutschland wähnten – besonders blamiert sind auch die eifrigen Posaunenbläser im Medien-Orchester.

Was bleibt? Ein zerrüttetes Vertrauensverhältnis zwischen Politik und Gesellschaft

Die Corona-Beschränkungen waren gewiß der Anlaß für die Anti-Corona-Proteste. Sie zeigten aber vor allem ein Vertrauensproblem zwischen Teilen der Gesellschaft und der Politik. Das Vertrauensverhältnis zwischen diesen Teilen und der Regierung beziehungsweise der Politik im Allgemeinen ist massiv zerrüttet. Da ist „Corona“ eher eine Art Ventil – statt der Auslöser dafür.

Man glaubt den Versprechungen der Politiker nicht mehr und geht auf die Straße. Da warten Wölfe und Scharlatane, Heilsprediger, Gesundbeter, Verführer und meinethalben auch Verschwörungstheoretiker, denen man glaubt, weil man sonst nichts mehr glauben kann.

Klar, daß bei dem Begriff Verschwörungstheoretiker viele reflexartig an Rechtspopulisten denken. Aber so ganz klar ist die Sache auch nicht. Natürlich gibt´s die auch bei den Linken. Auf beiden Seiten hängt das auch damit zusammen, daß die Wahrnehmung von Corona durch die Demonstrierenden höchst unterschiedlich aussieht. Wir haben es mit Leuten zu tun, die Corona anerkennen, aber sagen, die Maßnahmen der Bundesregierung seien völlig überzogen. Wir haben es aber auch mit Leuten zu tun, die glauben, daß Corona mehr oder weniger eine Erfindung ist oder alles nicht so schlimm.

Und man übersieht, daß von linker Seite insbesondere durch die Medien der Haß gegen rechts geschürt und am Kochen gehalten wird.

Deutlich geworden ist auch der Unterschied zwischen Kritik an der Sache – das gilt zum Beispiel für die berechtigten Sorgen von Gastronomen – und Verachtung für Verantwortungs- und Entscheidungsträger. Wohin also soll man sich mit seiner Kritik wenden – vor allem, wenn man sich zudem auch noch von den Medien mißbraucht oder zumindest mißverstanden fühlt.

Das ist eine von Merkels ganz besonderen Leistungen: Der Kitt, der eine Gesellschaft zusammenhalten soll, ist bröckelig geworden. „Der brave Mann“, „die brave Frau“ fühlen sich verraten und verkauft.

*****

Den frischen Kommentar des von mir hochgeschätzten Bloggers (und Arztes!) „altmod“ will ich meinen Lesern zum Schluß nicht vorenthalten (Original: http://altmod.de/2020/06/und-tschuess/3629/) :

Und Tschüß … Widerstand 2020 am Ende?

Es gab ja von Anfang an erhebliche Zweifel an einem „nachhaltigen“ Fortbestand der neuen Partei „Widerstand 2020“. So durfte man zunächst Notiz nehmen von einem furiosen Start mit unglaublichen Mitgliederzahlen bereits zwei Wochen nach der Gründung dieser Bewegung, Medien-wirksame Präsenz durch und bei organisierten Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen, eine „charismatische“ Führungsfigur mit dem Hals-Nasen-Ohren-Arzt Bodo Schiffmann aus Sinsheim, der seit mehr als 2 Monaten fast täglich auf seinem Youtub-Kanal mit aktualisierten Stellungnahmen aufwartete.

Man trat an mit dem Anspruch auf eine grundsätzliche Neugestaltung von (Partei-) Politik im Sinne basisdemokratischer Regeln und reklamierte für sich die „Schwarmintelligenz“ in der Bevölkerung in Sachen Politik. Nach gewisser Beobachtungszeit erhielt die „Bewegung“ durch die staatstragenden Medien entsprechende Aufmerksamkeit und wurde – wie zu erwarten – als Initiative von Spinnern und Verschwörungstheoretikern gebrandmarkt und mit entsprechenden Winkelzügen gar als rechtsextrem und „Nazi“ eingeordnet. Und dann flaute das ohnehin bescheidene Interesse der Hass-Tröten parallel zum Rückgang der Proteste auch wieder ab.

Wir waren überzeugt, dass dem Vorhaben kein langer Bestand zu prophezeien sei und vorsichtig kritische Erwägungen dazu führten zum Gekränktsein und dann auch zu Beschimpfungen von blauäugigen, enthusiasmierten Anhängern gegen Kritiker und Skeptiker in Kommentaren und eMails.

Nun haben sie den Salat! Erst trat die Mitgründerin der „Partei“ Viktoria Hamm zurück und aus. Dann warf deren erst vor einer Woche gewählte Nachfolgerin Sandra Wesolek ebenfalls das Amt hin und schließlich erklärte die erste und oberste Führungsfigur, Bodo Schiffmann, heute den Austritt aus der von ihm gegründeten „Partei“.
Man kann sich seine Erklärung dazu hier anhören.

Der Mann aus der Schwindelambulanz in Sinsheim scheint mir inzwischen nicht nur mental angeschlagen, wie in seinen letzten Videos unschwer zu erkennen ist. Ich erspare mir mal Gehässigkeiten, denn der nicht uneitle Schiffmann hat mit seinen überzogenen und blauäugigen Ansprüchen sich schließlich selbst in diese Situation manövriert.

Sein Verdienst, mit seinen Videos in großem Umfang sachlich Aufklärung entgegen den staatlichen und amtlichen Verlautbarungen über die Corona-Pandemie betrieben und auch Gehör gefunden zu haben, wird bleiben. Dazu durchaus auch, mit den Anstoß zu bundesweiten Protestaktionen gegen den staatlich verfügten „Lockdown“ geliefert zu haben.“

www.conservo.wordpress.com     6.6.2020

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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21 Antworten zu „Widerstand 2020“? – Erinnerungen an ein Wolkenkuckucksheim

  1. uwe.roland.gross schreibt:

    Hat dies auf uwerolandgross rebloggt.

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  2. text030 schreibt:

    „Jedenfalls war´s ein schöner Traum: Das deutsche Volk in Massen auf den Straßen, protestierend…“

    Es wird auch weiter bei unseren Träumen bleiben. Den alten Parteien fehlen Kraft und Wille zur Erneuerung. Die AfD zerlegt sich gerade selbst – resp. wurde zerlegt, weil sie die Mechanismen der U-Boote nicht verstanden hat (da geht es DDR-Verfolgten besser – sie haben „Heimvorteil“).

    Längst ist unser Land wieder im alten Trott angekommen. Wurden vor kurzem noch einsame Demonstranten mit GG in der Hand festgesetzt, können nun Zehntausende als „Superspreader“ wieder die Straßen und Plätze „erobern“, wenn es der korrekten Sache dient.

    Erklären kann man das nicht. Verstehen will ich es nicht!

    In all dem „Treiben“ geht unter, dass wir uns im 30. Jahr der deutschen Einheit befinden. Ich werde mit kurzen Filmen daran erinnern. Wie im nachfolgenden Beispiel an die Unfallopfer der Nationalen Volksarmee der DDR.

    Jeder setzt sich Prioritäten. Manch einer sucht nach einer „Neuen Weltordnung“. Ich suche Lösungen für die existenziellen Probleme unseres Landes, wozu ganz explizit die Aufklärung der DDR und ihrer „Kader“ gehört:

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  3. ceterum_censeo schreibt:

    Ich meinerseits – wie hier auf diesen Seiten wiederholt zum Ausdruck gebracht – habe dem ‚Parteienspuk‘ von vornherein höchst skeptisch gegenübergestanden. Als ‚Bewegung‘ – entsprechend gehandhabt – hätte das vielleicht (!) funktionieren können, als ‚Partei‘ nie und nimmer. Peter hat das hier auch sehr schön dargestellt.

    VIEL zu kurz gesprungen, Herr ‚Schwindeldoktor‘.
    Dabei bleiben Dr. Schiffmanns Bemühungen um
    Aufklärung in der von der irren BunTesreGIERung und ihren speichelleckenden Journalunkenschranzen angezelltelten und beförderten irrsinnigen ‚Corona‘ – Hysterie unbenommen – vor allem zu einem Zeitpunkt als wir von dieser absurden Dilettanten Kasperltruppe in Berlin um die selbsternannte ‚Florence Nightingspahn‘ noch mit unhaltbaren Beschwichtigungen und Falschinformationen angesichts des eigenen VollVersagens zugedeckt wurden.

    Ich erinnere nochmals an jenen unsäglichen Viehdoktor vom Reichs Katastrophen Institut, der – wie bereits wiederholt berichtet – noch am 4. MÄRZ (!) vor der Presse äußerte: “Es besteht objektivkein Grund, sich wegen des Corona – Virus Sorgen zu machen!” (sic!) —

    Also, Verdienste durchaus, aber:
    Aber eine Nummer kleiner, werter Herr Dr. Schiffmann, hätte es auch getan.
    Und der geschätzte ‚altmod‘ bringt es wieder einmal herzerfrischend auf den Punkt.

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  4. gelbkehlchen schreibt:

    Zitat von Ulfried: „In einem seiner Statements sagte Schiffmann, er sei kein Nationalist. Okay! Damit hat er sich von mir schon mal verabschiedet. Denn ich bin bekennender Nationalist, Deutschland ist mein Haus, meine Heimat, dafür hab ich mein Leben lang geschuftet und Steuern gezahlt. Wenn der glaubt – und das auch noch sagt –, dass er „ganz Afrika in Baden-Württemberg aufnehmen“ kann, geht mir der Vogel am verlängerten Rücken vorbei. Solche Deppen hatten wir als Piraten Partei und leider immer noch als links-grün.“
    Genauso wie Ulfried gedacht hat, haben wohl sehr viele gedacht. Ich war ja auch kurzzeitig in dieser Bewegung, weil ich nur das Wort „Widerstand“ gesehen hatte und gedacht hatte, es würde gegen Merkel gehen. Aber dieser Bodo Schiffmann wurde wohl von vielen kritisiert wegen genau dieser Äußerung, dass ganz Afrika in Baden-Württemberg oder ins Saarland passen würde. Und dadurch hat er wohl die Brocken hingeschmissen und es ist auch gut so. So einen Schwachsinn kann man nicht akzeptieren oder als Führungsperson akzeptieren.

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  5. ceterum_censeo schreibt:

    ‚….. wegen genau dieser Äußerung, dass ganz Afrika in Baden-Württemberg oder ins Saarland passen würde.‘ —
    EBEN, lieber gelbkehlchen. Und daran offenbarte sich bereits der ganze Schwachsinn.

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  6. ceterum_censeo schreibt:

    Und Erschreckendes zur Agenda‘ von MerKILL und der tiefroten ‚C’DU –
    KLARTEXT Markus Gärtner:

    Links-Kalkül der CDU zerstört die Demokratie
    7. Juni 2020 39

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  7. Semenchkare schreibt:

    Das erste Etappenziel ist doch erreicht, die Drückung der AfD unter 10%! Genau dafür, als Fliegenfänger, wurden die erschaffen.

    Folgen: Der Rest der AfD wird gerade durch die Parteispitzen (Arbeitsgruppe Verfassungsschutz) selbst platt gemacht.
    Der Rauswurf der prodeutschen Patrioten ,zuletzt Kalbitz, ist der Katalysator. Ein massiver Schlag ins Mark der Partei selbst.

    Hier im Osten grummels ganz gewaltig an der AfD-Basis, laut meinem „hörensagen“.

    Werden noch mehr starke Leute aus der AfD rausgeekelt, wars das. Wozu brauchts da noch den sog. „Widerstand 2020“ ? Mission erfüllt.

    Die nächste Stufe der Verblödung (Stichwort Rassismus) wurde ja schon
    gezündet.

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  8. Norbert Müller schreibt:

    Herr Helmes, ich glaube, Sie gehen mit den Initiatoren zu hart ins Gericht. Aus meinem Umfeld kenne ich zwei Personen, die sich spontan über das Internet registriert haben und ich hatte auch die Absicht, mich registrieren zu lassen. Da stand der Zähler schon bei ca. 100.000, aber durch eine DDos-Attacke oder etwas Anderes war der Server wohl lahmgelegt worden. War wohl ganz gut so, blieb mir der Misserfolg erspart.

    Natürlich wurden Fehler gemacht, die Geschichte mit den Farbigen aus Afrika war blöd. Eine Satzung gab es aber schon ab dem 21. April 2020 und vergangene Woche waren für 12 unserer Bundesländer bereits Koordinatoren namentlich bekannt.

    Der Boom über den Messenger Telegram spiegelte ein reges Interesse wieder – auf Whatsapp habe ich es nicht verfolgt. Die zweite Aussage, die genau so unbedarft war, war die der gebührenfreien Mitgliedschaft. Ich habe Anfang der 1990er-Jahre als Mitglied in einer anderen Partei einmal gehört, mindestens vier DM seien für eine ordnungsgemäße Verwaltung erforderlich. Das dürften heutzutage ca. vier bis fünf Euro monatlich sein.

    Und das ist meines Erachtens einer der Knackpunkte: Zur Zeit ist im Internet noch vieles kostenlos und alternative Blogger etc. müssen um Spenden bitten, um über die Runden zu kommen. Das hatten viele nicht realisiert, als sie sich unbedarft anmeldeten. Die Aussage mit den anonymen Parteispenden war auch zu blauäugig – bzw. ist bis 200 Euro angeblich nur zulässig.

    Letztlich die Auflösung des Vorstandes ist meistens den Animositäten der Mitglieder geschuldet. Das sieht man bei der AfD und sind auch persönliche Erfahrungen. Nicht der Gegner, sondern die eigenen Mitglieder machen sich das Leben schwer!

    Schöne Woche!

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    • conservo schreibt:

      @ Norbert Müller: Verehrter Herr Müller, wenn´s so einfach wäre!? Beispiel: Es widerspricht dem gesunden Verstand und erst recht dem Parteiengesetz, eine Mitgliedschaft durch einen simplen Anruf zu erwerben. Das aber haben die Organisatoren gemacht. Nach meinen Informationen kamen so etwa 20.000 „Mitglieder“ zustande. „100.000“ gehört absolut ins Fabelreich. Und eine klare Organisation gab´s noch lange nicht. Nein, Hier wurden entweder Lügengebäude oder Phantasiegemälde konstruiert. Ich kann durchaus verstehen, daß ein Anfangsbegeisterterer wie Sie jetzt enttäuscht ist und sich zu rechtfertigen sucht. Aber es hilft nichts. Die Wahrheit: Sie sind getäuscht worden. Liebe Grüße! PH

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  9. luisman schreibt:

    Hat dies auf Nicht-Linke Blogs rebloggt.

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  10. Alemannen schreibt:

    Mittelstandspräsident warnt: „Wir steuern auf eine dramatische Insolvenzwelle zu“
    https://deutsch.rt.com/wirtschaft/103130-mittelstandsprasident-warnt-wir-steuern-auf/

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  11. Pingback: George Floyd: Ein Schwerverbrecher wird von den Linken zum Märtyrer und zur Propagandafigur gemacht! – Willibald66's Blog/Website-Marketing24/Verbraucherberatung

  12. Pingback: George Floyd: Ein Schwerverbrecher wird von den Linken zum Märtyrer und zur Propagandafigur gemacht! – website-marketing24dotcom

  13. diehassrede schreibt:

    Neues Video,vom,Doc. Er kündigt eine neue Partei an und außerdem müssten sich alle neu anmelden bei Widerstand2020. Beim Flesch war auch die Vici — ziemlich naiv für eine 36jährige.

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  14. Friedenslieb schreibt:

    Mein lieber Peter Helmes, wenn ein Sachverständiger wie P.H. dabei gewesen wäre und hätte
    beratend und leitend zur Seite gestanden, wären dann die Widerständler Zweitausendzwanzig
    in die richtigen Meilenstiefel gestiegen?
    Und all jene, die es besser wissen und es hier kundtun,habt ihr etwas dazu beigetragen, daß die Meilenstiefel auch richtig besohlt sind für einen harten weg durch den Parteiensumpf?
    Ich bin sehr gespannt auf die weitere Entwicklung. Wer gut meckern kann, weiß wie es geht, also macht es besser.

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    • conservo schreibt:

      @ Lieber Friedenslieb, auch wenn´s eitel klingt: Klares JA! Ein paar Beispiele meiner erfolgreichen Arbeit: Aufbau der Schüler-Union (von Null), Aufbau der „Bürgeraktion für F.J.Strauß“, aus der Die Deutschen Konservativen e.V. hervorgegangen sind (heute rd. 45.000), Initiator und (Mit-)Gründer des „Freiheitlichen Konservativen Aufbruchs“ (heute WERTEUNION) und und und
      Daneben beteiligt oder beratend an der Gründung von mehr als 100 Vereinen und Bürgerinitiativen.
      Wäre Schiffmann („Widerstand2020“) zu mir gekommen, hätte ich ihm brauchbare Ratschläge geben können, vor allem den, beim „Aufschneiden“ zurückhaltend zu sein und glaubwürdig zu bleiben. Liebe Grüße PH

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      • Friedenslieb schreibt:

        Hochgeschätzter Freund, das weiß ich doch 🙂
        Jetzt ist WIR2020 am Start. Ich lehne mich zurück und genieße die Show.
        Mögen sie besser vorankommen , vielleicht entwickeln sie sich zu einer sehr starken Bürgerinitiative ? Eine die ständig die Finger in offene Wunden legt? Und dann natürlich bessere Konzepte hat!
        Daß sie an die Wurzel allen Übels vordringen werden, wage ich indes nicht zu glauben.
        Siehe:
        Die Bewegung Ärzte für Aufklärung ist bereits gekapert von Aselm Lenz, dem Berliner Kommunisten/ Bolschewisten , der gerne Polizisten provoziert,um spektakulär verhaftet zu werden. Sie behaupten pol. unabhängig und neutral zu sein, befinden sich aber im Fahrwasser des Sozialismus. Mag sein ich täusche mich.

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  15. francomacorisano schreibt:

    Ob von links, rechts, oben oder unten.
    Jeder Widerstand ist willkommen!

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