„Papa contra Papam“ – ‚Papst‘ gegen ‚Papst‘, der alte gegen den neuen, Benedikt gegen Franziskus

(www.conservo.wordpress.com)

zusammengestellt von Eberhard Heller *)

In einem vorab veröffentlichen Zitat aus dem neuesten Buch Ratzingers heißt es in der französische Zeitung „Le Figaro“: „Ich kann nicht still bleiben!“ schreibt er, aus dem die Zeitung bereits vorab Auszüge veröffentlichte. Darin übt er harsche Kritik an seinem Nachfolger über dessen Pläne zur Lockerung des Zölibates. „Bild“ spricht von einem „Krieg der Päpste“, einem kirchenpolitische Super-Gau. „Le Figaro“ zitiert: Die Aufhebung des Zölibats komme überhaupt nicht in Frage. Die Ehe fordere einen Mann, der sich komplett seiner Familie hingebe: „Da anderseits der Dienst für den Herrn die völlige Hingabe eines Mannes erfordert, scheint es nicht möglich, diese zwei Berufungen gleichzeitig fortzuführen.“ (Vgl. auch PP vom 13.1.2020)

Schon gestern vermutete Michael van Laack (vgl. auch PP vom 13.1.2020), dass es nach den Vorveröffentlichungen aus dem gestern erschienen Buch „Aus der Tiefe des Herzens, Priestertum, Zölibat und die Krise der katholischen Kirche“ enormen Druck und Drohungen von Franziskus gegen dem von ihm abhängigen emeritierten Papst gegeben habe – so dass Erzbischof Gänswein gar nicht anders konnte, als sich schützend vor Benedikt zu stellen und in seinem Namen zurückzurudern, um den emeritierten Papst vor einer Racheaktion des zum Jähzorn neigenden Franziskus zu bewahren.

Nun bestätigt ein Bericht des katholischen Nachrichtenmagazins kath.net diese Vermutung: „Papst Franziskus soll von Benedikt XVI. verlangt haben, seinen Namen vom gemeinsamen Buch „Aus der Tiefe des Herzens, Priestertum, Zölibat und die Krise der katholischen Kiche“ zurückzuziehen. Diese These vertritt der bekannte Vatikanjournalist Antonio Socci, wie „Lifesite News“ berichtet. Laut dem Journalisten, der sich auf „verlässliche Quellen“ innerhalb des Vatikans beruft, soll Franziskus über den Beitrag wütend gewesen sein.“

„Das Ende der Welt“: Bergoglio wurde wütend

Socci hat auf Facebook berichtet, dass offensichtlich das „Ende der Welt“ im Vatikan ausbrach, als Bergoglio wütend wurde. Der Papst hatte laut Socci anschließend sofort Erzbischof Gänswein einberufen und ihn beauftragt, den Namen von Benedikt vom Buch zu entfernen und die Autorenschaft komplett zurückzuziehen. Letzteres konnte Benedikt XVI. natürlich nicht machen. Er konnte aber laut dem Journalist kein falsches Zeugnis ablegen und Kardinal Sarah beschuldigen, dass dieser von ihm kein Einverständnis bekommen hatte.

Hier die Begründung, die Ratzinger gibt, um ein Miteinander von zölibaterem Priestertum und (sakramentaler) Ehe auszuschließen; „Aus der täglichen Eucharistiefeier und aus dem umfassenden Dienst für Gott, der darin mitgegeben ist, ergab sich die Unmöglichkeit einer ehelichen Bindung von selbst. Man könnte sagen, die funktionale Enthaltsamkeit war von selbst zu einer ontologischen geworden. Damit war von innen her ihre Begründung und Sinngebung verändert. Heute drängt sich dagegen sofort der Einwand auf, daß es sich dabei um eine negative Einschätzung des Leibes und der Sexualität handle.

Der Vorwurf, der priesterlichen Ehelosigkeit liege ein manichäisches Weltbild zugrunde, wurde schon im 4. Jahrhundert erhoben, aber von den Vätern sofort mit Entschiedenheit zurückgewiesen und ist dann auch für einige Zeit verstummt. Eine solche Diagnose ist schon deshalb falsch, weil in der Kirche die Ehe von Anfang an als eine von Gott im Paradies geschenkte Gabe betrachtet wurde. Aber sie nahm den Menschen als ganzen in Anspruch und der Dienst für den Herrn beanspruchte ebenfalls den Menschen ganz, so dass beide Berufungen zugleich nicht realisierbar erschienen. So war die Fähigkeit, auf die Ehe zu verzichten, um ganz für den Herrn da zu sein, zu einem Kriterium für den priesterlichen Dienst geworden.“ (Die Tagespost vom 15.1.2020: Im Wortlaut der deutsche Originaltext des emeritierten Papstes Benedikt XVI. zu Priestertum und Zölibat, der im Buch „Des profondeurs de nos coeurs“ („Aus den Tiefen unserer Herzen“) erscheint.

(Wir entnehmen das Zitat aus dem Text, der als exklusiver deutscher Vorabdruck mit freundlicher Genehmigung des Fe-Medienverlags publiziert wird. Das Buch von Robert Kardinal Sarah mit diesem Beitrag von Benedikt XVI. erscheint am 21.2.2020 unter dem Titel „Aus der Tiefe des Herzens“ im Fe-Medienverlag, Hauptstrasse 22, 88353 Kisslegg)

Bereits am 31. August 2018 hatte DIE ZEIT auf die einsamen Aktionen von Carlo Maria Viganò aufmerksam gemacht: „Wenn ein hoher kirchlicher Würdenträger den Papst zum Rücktritt auffordert, muss schon einiges im Argen liegen im Vatikan. Wer ist der Mann, der Franziskus die Stirn bietet? Eine Spurensuche von Raoul Löbbert“:

„Das gab es noch nie in der jüngeren Geschichte des Katholizismus: Da fordert ein Erzbischof den Papst per Brief öffentlich auf zurückzutreten. So als wäre Pontifex ein politisches Amt wie jedes andere, seit Benedikt XVI. am 28. Februar 2013 den Stuhl Petri angeblich aus gesundheitlichen Gründen räumte, um als „Papa emeritus“ (was immer das kirchenrechtlich ist) fortan durch die Vatikanischen Gärten zu flanieren.

Schon formal ist die Traute von Erzbischof Carlo Maria Viganò also einmalig. Gegen alle Gehorsamskonventionen bietet er dem Papst vor aller Welt die Stirn. Hinzu kommt: Die Rücktrittsforderung des vatikanischen Diplomaten und ehemaligen Apostolischen Nuntius in den USA traf Franziskus im vielleicht verletzlichsten Moment seines Pontifikats: während einer diplomatisch heiklen Mission im einst sehr katholischen Irland. Immer wieder wurde die irische Gesellschaft in den vergangenen 20 Jahren erschüttert von Berichten über den jahrzehntelang geduldeten sexuellen Missbrauch an Kindern durch Kleriker. Und dann veröffentlichte eine Grand Jury des US-Bundesstaats Pennsylvania auch noch Tage bevor der päpstliche Flieger gen Dublin abhob einen Bericht über tausendfachen sexuellen Missbrauch in sechs Diözesen des Staates. Weltweites Entsetzen war die Folge. Dieses Entsetzen wollte auch nicht weichen, als Franziskus kurz nach Veröffentlichung des Grand-Jury-Berichts in einem Brief an alle Christen das Versagen seiner Kirche reumütig eingestand. Der Schrei der Opfer, schreibt Franziskus in dem Brief, sei stärker gewesen „als die Maßnahmen all derer, die versucht haben, ihn totzuschweigen“.

Was immer genau geschehen oder unterblieben ist: Viganò beschuldigt Franziskus nicht nur vor aller Welt, einen Missbrauchstäter vor Strafe bewahrt zu haben. Franziskus habe McCarrick angeblich auch noch zum Berater befördert, um dem Vatikan die Türen zu öffnen in die damalige Obama-Administration. Das alles ließe sich vielleicht noch abtun als giftiges Geraune eines bekennend konservativen Franziskus-Gegners, der mit der auslegungsfähigen Haltung des Papstes zum Sakrament der Ehe und der Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene noch nie viel anfangen konnte. Carlo Maria Viganò behauptet: Bereits im Jahr 2013 habe er persönlich Papst Franziskus über angebliche homosexuelle Verfehlungen McCarricks informiert. Dieser sei schon damals kein unbeschriebenes Blatt gewesen in Rom:

Bereits Papst Benedikt XVI. habe Jahre zuvor ein Reise- und Zelebrationsverbot über McCarrick verhängt. Einen offiziellen Beleg dafür gibt es nicht. Im Gegenteil: McCarrick las über Jahre hinweg ungestört die Messe und reiste 2012 sogar eigens in den Vatikan, um, wie die New York Times berichtete, dem deutschen Papst zum Geburtstag einen Erdbeer-Kiwi-Kuchen zu überreichen.“

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*) Dr. Eberhard Heller ist verantwortlicher Redakteur der Zeitschrift „Einsicht“ (www.einsicht-aktuell.de)

www.conservo.wordpress.com     13.06.2020

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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8 Antworten zu „Papa contra Papam“ – ‚Papst‘ gegen ‚Papst‘, der alte gegen den neuen, Benedikt gegen Franziskus

  1. Berti schreibt:

    „Razipapi“ kann nun mal nicht anders u. das ist gut so, er war schließlich, bevor er Papst wurde sozusagen „Chef der Inquisition“, ein erzkonservativer Mann der die Lehre d. kat. Kirche ad literam versteht, im Gegensatz zum aktuellen „Kommunistenpapst“ der sogar Muselfüße knutscht.

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    • Ingrid schreibt:

      Das stimmt Berti er war unter dem Polen der Inquisitor, aber er hat es für seinen Glauben getan und für die Kirche, was man von Bergoglio nicht behaupten kann.
      Er ist in Würde gealtert und er hat auch die Weisheit des Alters erreicht.
      Er hat Narrenfreiheit!!!!

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  2. uwe.roland.gross schreibt:

    Hat dies auf uwerolandgross rebloggt.

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  3. Dr. Gunther Kümel schreibt:

    Papst Benedikt ist ein Intellektueller von hohen Graden und ein Philosoph, und ein sehr mutier Mann. Die Hintergründe senier „Emeritierung“ sind, sagen wir, unklar.
    In Zukunft wird er sehr auf seine Gesundheit achten müssen.

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  4. Elias schreibt:

    Dieser Artikel ist, mit Verlaub, alter Café von gestern.

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  5. Adler schreibt:

    Es hat zwar nicht unbedingt mit klerikalen Widerstandsdenken zu tun, aber Bismarck war ein Christ dem jetzt die gottlose Atheisten Mafia ungeheuerliche Sachen andichten will und ein Hamburger Professor der linksgrünen Szene den Denkmälern für Bismarck an den Kragen will, wie Adolf Hitler einst auch. Ja, Bismarck stammt aus dem Adelshaus der Hohenzollern, aber er war ein Mensch mit sozialem Gewissen. Noch unter seiner Herrschaft konnte das deutsche Volk 1918/19 über eine Verfassung abstimmen! Natürlich war Bismarck ein Stratege. der das deutsche Volk einen wollte, es beschützen wollte, gegen Angriffe von außen, wo ein Hannes Jänicke mit Verdiener mit Verdrehung historischer Tatsachen an grüner Lobbyarbeit kräftig mit verdient. Dabei war es gerade dieser Bismarck, abgesehen davon, das ich mir keine neue Monarchie wünsche, der die Sozialgesetzgebung eingeführt hat, das Familien wenn sie schwach oder alt sind abgesichert wurden. Das in einer Zeit, wo man sich für das Überleben missbrauchen und unterordnen musste unter die Befehlsgewalt der Herrschenden. Er war ein sozialer Denker und ein Herr Jänicke, Mitverdiener der Grünen, der von dem sozialen Denken Bismarcks profitiert, das erst Ludwig Erhard realisieren konnte, stellt Bismarck als Kriegstreiber für das Haus Hohenzollern hin. Ich bin kein Fan von Monarchie, aber dieses Verbrechen was ihm der Jänicke von linksgrünen Organisationen anlasten will, hat Bismarck nie begangen, weil die linksgrünen mit einer Diktatur an die Macht kommen wollen. Sogar hat Bismarck sich gegen den Machtrausch des Kaisers gestellt. Er mag ja die Franzosen provoziert haben, die sich unter Napoleon als Bessermenschen etablieren wollten, aber es ging immer um geopolitische Ziele. Da spielt auch eine Rolle, einfach das Deutschland vor über 100 Jahren, wo sie eher afrikanischen Völkern beim Aufbau der Infrastruktur der Länder halfen, ihren Kolonialstaaten die Freiheit geschenkt haben, während Holländer , Briten und Franzosen über Hebel der Finanzoligarchie die Ausbeutung ihrer Kolonien ausgebaut haben. Nennen wir das Kind einfach beim Namen und Deutschland soll für deren Sünden büßen. Selbst manche Russen wussten Bismarck als sozial und humanistisch denkenden Menschen zu schätzen, Buchempfehlung dazu von Arkardi Jerusalimski, ein frei denkender Autor.

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    • Dr. Gunther Kümel schreibt:

      Adler,
      Bismarck war ein betont fortschrittlicher Sozialpolitiker! Mit seiner Sozialpolitik stand er an der Spitze der europäischen Nationen! Er wäre in der Sozialgesetzgebung noch viel weiter gegangen, aber er konnte sich im Reichstag nicht so weit gegen die Parteien der Besitzenden durchsetzen. Er hat die Industriearbeiter in die Volksgemeinschaft einbezogen..
      .
      Kein Wunder, daß seine Sozialreformen in den Dreißiger Jahren des 20. Jh. vervollkommnet wurden, als die Errichtung der Volksgemeinschaft Staatsziel war!
      .
      Außenpolitisch hat er dem Unbehagen der eur. Mächte Rechnung getragen, daß das Reich nun seit dem 30-jährigen Krieg endlich vereinigt, seine geistige und wirtschaftliche Kraft Deutschland zum Vorbild der ganzen Welt machte. Der britische Autor WATSON beschreibt das detailliert in „Das deutsche Genie“.
      Bismarck hat eine prononciert defensive Außenpolitik verfolgt und Defensivbündnisse mit den eur. Mächten schließen können. Sein Meisterstück war der „Rückversicherungsvertrag“ mit dem Zarenreich. Er verwirklichte eine enge Freundschaft mit Österreich, schließlich war Wien bis zu Napoleons Angriff auf Europa die Residenz des Heiligen Deutschen Reiches gewesen. In seiner Rücksicht auf England und die übrigen Kolonialmächte verhielt er sch skeptisch und bremsend gegenüber den Bestrebungen breiter Kreise, deutsche Kolonien zu erwerben.
      Als er um 1890 sein Amt und seinen Einfluß auf die Politik des Reiches verlor, und ihn Wilhelm II. entmachtete, wurde auch der Rückversicherungsvertrag nicht erneuert: ein wesentlicher Schritt zum WKI, der dem Reich und Österreich von einer geheimen Clique britischer Imperialisten aufgezwungen wurde.

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  6. Elias schreibt:

    @gerardfrederick
    Sie mögen mit den letzten Päpsten nicht einverstanden sein – das ist Ihr Problem.
    Aber Ihre Wortwahl ist absolut inakzeptabel – das ist meine Meinung.
    Was Dantes Inferno angeht . . .

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