Wann spürte ich das erste Mal, dass ich mich als Deutscher in einem Irrenhaus befand?

(www.conservo.wordpress.com)

Von Siegmar Faust *)

Ich las einst während einer Zugfahrt im FOCUS:

„Merkelsteuer, das wird teuer.“ So trommelten die Sozialdemokraten im Wahlkampf 2005. Denn CDU-Chefin Merkel kündigte eine Mehrwertsteuererhöhung um zwei Prozentpunkte an. Die SPD versprach: So etwas gibt es mit uns nicht.

Dann gingen Union und SPD eine Koalition ein – und siehe da, die Mehrwertsteuer wurde um drei Prozentpunkte erhöht, sie stieg von 16 auf 19 Prozent.

Wenn das nicht irre ist, was dann? Wessen Interessen vertreten solche Politiker eigentlich? Als Kompromiss hätte ja 17 Prozent herauskommen dürfen, aber nun gleich drei Prozent nach oben? Womit hatte die neue Bundeskanzlerin die SPD-Führung so in die Knie zwingen können?

Seitdem wurde ich etwas wachsamer, denn die Widersprüche von Politikern lernte ich schon während der Endzeit der „DDR“ kennen. Denn als ehemaliger „DDR“-Bewohner, der seit 1976 im Westen lebte, war ich deshalb besonders sensibilisiert. Was da für dumme Sprüche gegen die sich anbahnende Wiedervereinigung unseres Vater- und Mutterlandes ausgesprochen wurden, hätten sich selbst Kabarettisten nicht einfallen lassen.Wer von den aus dem Arbeiter-und-Bauern-Paradies Geflüchteten, Übergesiedelten oder wer gar von den freigekauften politischen Gefangenen sprach sich jemals dafür aus, dass ihre mitteldeutsche Heimat zum Ausland degenerieren sollte? Der Verfassungsschutz interessierte sich plötzlich für mich, weil ich im Oktober 1989 mit Hilfe der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) eine Veranstaltung in Frankfurt am Main organsiert hatte und plakatieren ließ unter der Überschrift „Deutschland, einig Vaterland?“.

Eine Gruppe von Journalisten der Zeitgeist-Zeitschrift DIE ZEIT reiste 1986 zehn Tage quer durch die „DDR“. Und was sahen dort die ach-so-kritischen Journalisten?

Es herrscht Bewegung statt Stagnation, die Zaghaftigkeit hat einer selbstbewussten Gelassenheit Platz gemacht, das Grau weicht überall freundlicheren Farben, die nieder-drückende Trübsal ist verflogen […] Vor allem wirkt das Land bunter, seine Menschen sind fröhlicher geworden […] Drüben hat sich ein zweites deutsches Wunder vollzogen – ein gedämpftes, gebremstes Wunder, aber dennoch.

Ich selber durfte nach meinem Freikauf im September 1976 nie wieder in meine Heimat einreisen, nicht einmal zum Begräbnis meines Pflegevaters, der mich aufgezogen hatte. Doch ließ ich Mitteldeutschland nie aus den Augen, obwohl ich nicht einmal neben drei anderen Dissidenten nach dem Fall der Mauer im November 1989 in meine Heimat einreisen sollte, wenn es nach dem Willen das Stasi-Generalleutnants und Mielke-Nachfolgers Wolfgang Schwanitz gegangen wäre.

Ab Mitte der 80er Jahre,

also in der Gorbatschow-Ära, die besonders die SED-Führungsclique stark verunsicherte, ließ man relativ viele Antragsteller zu Verwandtenbesuchen in die Bundesrepublik reisen. Von ihnen erfuhr ich das Gegenteil dessen, was uns im Westen die SPIEGEL-, STERN- und ZEIT-Journalisten oder Reporter von „Kennzeichen D“ weismachen wollten.

Als Chefredakteur der Zweimonatszeitschrift „DDR heute“, herausgegeben von der IGFM, konnte ich es kaum bewältigen, allein die vielen Herübergekommenen, Freigekauften oder besuchsweise Eingereisten zu befragen, zu interviewen und deren Erfahrungen, deren Wissen auszuwerten und mit in unsere Zeitschrift einzubringen. Keine Zeitschrift hat sich so intensiv und aktuell, und dies bei sparsamsten Mitteln, mit den tatsächlichen Verhältnissen in der „DDR“ auseinandergesetzt. Kaum einen Artikel haben meine Mitarbeiter und ich heute zu bereuen oder zu korrigieren, auch wenn wir noch einen Artikel über Sascha Anderson aus einer anderen Zeitung nachdruckten, den Star der westdeutschen Germanisten, der 1986 in den Westen übersiedelte, als es noch nicht bekannt war, was für ein Stasi-Schurke er war.

Sogar privilegierte Wissenschaftler, die als Dienstreisende in den Westen reisen durften und viel riskierten, weil sie uns mit Berichten und Fotos versorgten, halfen unserer Redaktion, dass wir den Bezug zur ungeschminkten Wirklichkeit in dieser schöngefärbten SED-Diktatur nicht verlieren konnten. Außerdem besuchten wir das Notaufnahmelager in Gießen, um die Motive und Erfahrungen der Übergesiedelten zu erfahren. Sogar das SED-Zentralorgan „Neues Deutschland“ und andere SED-Zeitungen ackerte ich mit Widerwillen durch, damit mir auch von dieser offiziellen Seite von der Selbstdarstellung des „ersten Friedensstaates auf deutschem Boden“ nichts entgehen konnte.

In meinen 32 Jahren, die ich in der SBZ und „DDR“ verbrachte, konnte ich im Dresdner „Tal der Ahnungslosen“ aus technischen Gründen nie das Westfernsehen konsumieren. Politisch entwickelte ich mich gegen meine Eltern, jedoch mit Hilfe einiger Lehrer erst einmal zum Jung-Marxisten und wurde dadurch stellvertretender FDJ-Sekretär der Dresdner Kinder-und-Jugendsportschule. Während des Studiums in Leipzig erweiterte sich mein Horizont sowohl durch die in den vielen Antiquariaten erworbenen Bücher und durch den Bestand der Deutschen Bücherei als auch durch die Begegnungen mit begabten jungen Künstlern wie Michael Flade, Dietrich Gnüchtel, Heide Härtl, Wolfgang Hilbig, Gert Neumann, Kristian Pech, Andreas Reimann oder Hermann Schein. Das bedeutete zugleich, sich zunehmend an der Engstirnigkeit des Systems des real existierenden Sozialismus zu stoßen. Und so flog ich zweimal vom Studium und landete zweimal wegen „staatsfeindlicher Hetze“ im Gefängnis, erlebte innerhalb von 33 Monaten etliche körperliche und psychische Misshandlungen.

Der plötzlich so bunte Westen,

die vollen Geschäfte, die vielen Blumen und Früchte auch im Winter, die neuen Düfte, die vielen Restaurants mit Küchen aus aller Welt, die unübersehbare Anzahl von Ausländern aus allen Kontinenten allein schon in West-Berlin, die unzähligen Vereine und Kulturveranstaltungen, die unüberschaubare Anzahl von Büchern und Zeitschriften, demzufolge auch die vielen Meinungen und Behauptungen versetzten mich nach meiner Übersiedlung in eine verwirrende Hochstimmung. Es dauerte mindestens zwei, drei Jahre, bis ich einen kleinen Überblick bekam, bis ich mich einordnen und einigermaßen normal werden konnte.

Natürlich wollte ich anfangs links und fortschrittlich sein, aber was summierte sich da alles unter dem Links-Etikett? Es gab Maoisten, Trotzkisten und wie die Listen und Kisten noch alle hießen. Es gab aber auch eine SEW, also der SED-Ableger im freien Teil Berlins, aber auch die jüngeren Genossen der SPD, die Jusos, dann die Judos, also die Jungdemokraten, die damals noch linksradikaler als die Jusos waren, die jedoch bald zu den von der Stasi unterwanderten Grünen überliefen, so dass sich eine neue FDP-Jugendorganisation gründete, der ich kurze Zeit angehörte: die Julis, also die Jungliberalen, die es heute noch gibt.

Die meisten westlichen Vertreter meiner Generation in den Intellektuellenkreisen, die ich kennenlernte, verstanden nicht, warum ich so reizbar gegen die „DDR“ eingestellt war. Gunnar Hinck geht in seinem Buch „Wir waren wie Maschinen. Die bundes-deutsche Linke der 70er-Jahre“ von über 200.000 Menschen aus, die in den 70er-Jahren in den Sog marxistisch-leninistischer, stalinistischer, trotzkistischer, spontaneistischer oder maoistischer Gruppierungen geraten waren. Nur die Maoisten waren so wie ich gegen Moskau oder Ost-Berlin eingestellt. Das einte uns, doch ihre Verehrung Stalins stieß mich heftig ab.

Ich merkte bald mit Verwunderung, dass ich mitten in „Das Rote Jahrzehnt“ geraten war, das der ehemalige Maoist Gerd Koenen später in seinem Buch analysierte. Die Gegensätze, so spürte ich es bald selber, waren nicht nur leidenschaftlich, sondern in manchen Stadtteilen äußerst aggressiv. Die Rote Armee Fraktion (RAF) und deren terroristischen Nachfolger waren noch aktiv. Ich lernte Dieter Kunzelmann kennen, der meinen ersten Vortrag in der Volkshochschule Berlin-Steglitz besuchte und mich anschließend zur Solidarität mit seinen Genossen aufforderte, die schon im Gefängnis saßen und in das auch er schon den Einweisungsbeschluss vorzeigte. Die moralische Ikone Günter Grass lud mich sogar einmal zu seinem Geburtstag in sein Haus in Berlin-Friedenau ein, wo er mich im Kreis seiner Familie davon überzeugen wollte, der SPD nahe zu treten.

Mich zogen hingegen ohne Fremdsteuerung bald Leute an wie der Gründer und Direktor des privaten Mauermuseums am Checkpoint Charlie, Rainer Hildebrandt, der von den Linken gehasst wurde, noch gesteigerter jedoch von den SED-Bonzen im Osten der geteilten Hauptstadt. Ich erfuhr erst von ihm selber, dass er Angehöriger des Haushofer-Kreises war. Seine damaligen Freunde und Vorbilder Albrecht Haushofer und Horst Heilmann, allesamt Widerständler gegen das Nazi-Regime, wurden hingerichtet. Hildebrandt selber kam als Student mit 17 Monaten Haft davon.

Am 21. September 1976, also kurz nach meiner Übersiedlung, wurde mit mir und zwei weiteren politischen Exhäftlingen in seinem Mauermuseum eine Pressekonferenz abgehalten, wo wir ohne Einschränkung über das berichten konnten, was wir in Hoheneck, Bautzen oder Cottbus erleben durften. Mitten in der Entspannungspolitik waren viele Zeitungen plötzlich voll mit unseren schaurigen Erlebnissen. Stasi-Chef Mielke schickte sofort zwei Offiziere nach Cottbus, die das, was ich da erzählt hatte, überprüfen sollten. Und siehe, der Bericht bestätigte alle meine Aussagen. Das Ergebnis? Die Kellerzellen, in den ich 401 Tage hausen musste, wurden geschlossen und die Haftbedingungen verbesserten sich etwas.

1992 erfuhr Rainer Hildebrandt, wie es Friedrich W. Schlomann 1993 veröffentlichte,

dass einer seiner engsten Freunde in Wahrheit im Solde der roten Gestapo stand und ihn ganz offensichtlich entführen sollte!

Auch alte Sozialdemokraten mit Hafterfahrungen wie Hermann Kreutzer und Holm Schöne lernte ich schätzen, die sich noch auf den knallharten Antikommunisten Kurt Schumacher beriefen und mit der gegenwärtigen, also schon damals zu weit nach links gerückten SPD über Kreuz lagen und sie sogar verließen. Zugleich fand ich immer mehr Zugang zu Persönlichkeiten oder diese zu mir, die selbiges oder ähnliches wie ich in den Zuchthäusern der ach-so humanen „DDR“ durchgemacht und sich der Aufklärung verschrieben hatten: Dieter Dombrowski, Jürgen Fuchs, Siegfried Heinrichs, Jürgen K. Hultenreich, Bernd Lippmann, Roger Loewig, Lutz-Peter Naumann, Tina Österreich, Sieghard Pohl, Friedhelm Reis, Ulrich Schacht, Walter und Ursula Schöbe, Horst Schüler, Ellen Thiemann, Wolfgang Welsch, Feridun und Hossein Yazdy, um nur ein paar zu nennen. Letzterer saß insgesamt 16 Jahre unter fadenscheinigsten Gründen in Haft, die längste Zeit davon in Bautzen II.

Fast noch gegen meinen Willen lernte ich auch bald den sogenannten Medien-Zar Axel Springer persönlich kennen, der sich schon, was ich erst jetzt erfuhr, für meine Freilassung eingesetzt hatte, als ich noch im Kellertrakt des Zuchthauses Cottbus einsaß und er mir nun eine Stelle als Kulturredakteur in der WELT-Belage „Geistige Welt“ mit einem Anfangsgehalt von 5.000 DM anbieten ließ. Aber ich wollte frei, freiberuflich bleiben. Ich lernte ebenso Matthias Walden, die CSU-Bundestagsabgeordneten Hans Graf Huyn, Claus Jäger oder Theo Waigel kennen, alles Menschen, die ich bald mehr als alle Linken oder Linksliberalen schätzen lernte.

Springer war damals wohl das schlimmste Hassobjekt der Linken, der Schriftsteller wie z. B. der Gruppe 47, der rebellischen Studenten, die ich vom Osten aus noch bewundert hatte, obwohl ich nur über sie in Rundfunksendungen westlicher Sender etwas erfuhr. Während Springer im Ausland um Frieden warb, blies ihm im eigenen Land mit der Parole „Enteignet Springer!“ ein bösartiger Sturm entgegen und bildete mit dem Auftakt zu den 68er Studentenunruhen.

Dabei galten verlagsintern im Springer-Verlag vier Grundsätze, die ich hätte alle unterschrei-ben können:

  • Das unbedingte Eintreten für die friedliche Wiederherstellung der Deutschen Einheit in Freiheit.
  • Das Herbeiführen einer Aussöhnung zwischen Juden und Deutschen, hierzu gehört auch die Unterstützung der Lebensrechte des israelischen Volkes.
  • Die Ablehnung jeglicher Art von politischem Totalitarismus.
  • Die Verteidigung der freien sozialen Marktwirtschaft.

 

Immerhin konnte ich bald eine sechsteilige Fernsehserie für das ZDF schreiben, bei der ich sogar meine Hafterlebnisse im Sozialismus einbauen und einige aus der „DDR“ abgehauene oder freigekaufte Schauspieler einsetzen konnte. Damals gab es noch das „ZDF-Magazin“ mit Gerhard Löwenthal und Fritz Schenk, in deren Sendung ich auch einmal auftreten durfte. Das ZDF-Magazin wurde mittwochs im wöchentlichen Wechsel mit der die SPD-Entspannungs-politik befürwortenden Sendung „Kennzeichen D“ gesendet.

Schon damals empfand ich die bundesdeutsche Gesellschaft als gespalten, aber nicht vergleichbar mit heute im Jahre 2020. Denn es gab in den 70/80er Jahren noch zu allem einen Ausgleich, ein Gegenstück, sodass sich jeder im Rahmen des großzügigen Grundgesetzes das aussuchen konnte, zu dem er sich hingezogen fühlte.

Löwenthal ging im ZDF-Magazin ungeschminkt und entschieden vor, sodass er in das Visier der Stasi geriet. Die Sendung war selbst in der Bundesrepublik umstritten und wurde von den Linken stark kritisiert, jedoch kaum mit echten Argumenten, sondern nur mit Spott- oder Hassvokabeln. Freilich, das ZDF-Magazin wagte sich, deutlich die Linken und die Ostpolitik Willy Brandts zu attackieren. Es verstand sich auch als Forum für „DDR“-Bewohner, besonders der Opfer des SED-Regimes. Selbstverständlich setzte sich auch Löwenthals Co-Moderator Fritz Schenk, der selber aus der „DDR“ stammte und sogar als Bürochef des Vorsitzenden der Plankommission diente, bevor er nach einer Inhaftierung in den Westen floh, konsequent für die deutsche Wiedervereinigung ein.

Ganz anders hingegen der für die SPD in den Wahlkampf ziehende und spätere Literaturnobelpreisträger Günter Grass, der sich selber als Jugendlicher Hitlers Endkampf angedient hatte und schließlich zur Waffen-SS eingezogen worden war, was er bis ins hohe Alter aber verschwiegen hatte. Er entwickelte sich dann in der Bundesrepublik neben dem Präsidenten des PEN-Zentrums und dem Präsidenten der Berliner Akademie der Künste, Walter Jens, der ebenfalls seine NSDAP-Mitgliedschaft unterschlagen hatte, zum Moralapostel. Ausgerechnet Grass nutzte die krasse Inanspruchnahme des Grauens von Auschwitz, um die Wiedervereinigung als historisch unzulässig darzustellen. Doch Patrioten wurden wie Gerhard Löwenthal nach der Vollendung des 65. Lebensjahres gegen ihren Willen zumeist in den Ruhestand versetzt.

Löwenthals und Schenks SPD-Konkurrenten Hanns Werner Schwarze, der 1963 die Leitung des Berliner ZDF-Studios übernommen hatte, war von vornherein klar war, „dass an der deutschen Zweistaatlichkeit nichts mehr zu ändern ist“. Damals gab es jedoch noch CDU-Politiker mit Rückgrat, die diesem Mann vorhielten, dass in seinen „Kennzeichen D“-Sendungen die „DDR“ notorisch mit dem Weichzeichner belichtet würde. „Kennzeichen D“ war 1971, also von Anfang an, etabliert worden als Konzession an die Sozialdemokraten und alle Linken, die das ZDF nicht auf dem Löwenthal-Niveau verkommen lassen wollten. Freilich, das ZDF galt damals im Gegensatz zur ARD als CDU-nah.

Das alles war für uns, die wir aus einer eindimensionalen Diktatur kamen, oft sehr verwirrend. Manchmal bedauerten wir schon, dass es keine einfachen Geschichtsgesetze gab, die ja Karl Marx sich einbildete, erkannt zu haben. Wie viele Wahrheiten kann es denn geben? Von jedem Gesichts- oder Ideologiestandpunkt aus eine eigene?

Natürlich versuchten die SED-Bonzen über ihren verlängerten Handlungsarm „Schild und Schwert der Partei“ besonders Löwenthal zu bekämpfen wie keinen zweiten. Dass Löwenthal als Jude die Nazizeit überlebte hatte, könne nicht mit rechten Dingen zugegangen sein. Ob-wohl Löwenthals Familie vernichtet wurde, suchte die Stasi nach belastendem Material aus dem 3. Reich. Sie fanden: nichts. Und als er dann gar noch die Aktion „Hilferufe von drüben“ ins Leben rief, gab‘s halt schon mal eine Bombendrohung. Als Löwenthal endlich vom eignen Sender ausgeschaltet worden war, knallten beim Mehrfachmörder Erich Mielke und seinen geheimen Genossen die Sektkorken.

Ansonsten war die Stasi kein Forschungsthema im Westen,

obwohl alle westlichen Hochschulen und Institutionen von Stasi-Leuten durchsetzt waren. Es mag ja stimmen, dass der überwiegende Teil der vielgestaltigen deutschen Linken keinerlei Sympathie für Ulbricht, Honecker & Co. hegte, denn sie würden ja alles besser machen wollen, wenn sie an der Macht wären. Doch sie hatten bestimmt nichts dagegen, dass Hunderte von Millionen Mark vom armen Osten in den reichen Westen flossen, um Einfluss auf die Politik in der Bundesrepublik zu nehmen durch Geldzuflüsse an die DKP und ihre Zeitschriften und Verlage sowie an neu gegründete Parteien wie die „Deutschen Friedensunion“ (DFU) bis zur Finanzierung von Verlagen, Zeitungen und Zeitschriften, das hätte jeder ahnen können, wenn er es denn hätte wissen wollen. Es dürfte auch kein Zufall sein, dass ein Stasi-Autor wie Günter Wallraff (IM „Wagner“) mit seiner angeblichen Entlarvungsliteratur der kapitalistischen Verhältnisse zum Bestsellerautor einer linkspopulären Geschichtsschreibung werden konnte.

Der SPD-Schriftsteller Bernd Engelmann (IM „Albers) gehörte dem Präsidium des westdeutschen PEN-Zentrums an und war von 1977 bis 1983 Vorsitzender des Verbands deutscher Schriftsteller (VS) in der IG Druck und Papier, der wiederum der aus der KPD herkommende Leonhard Mahlein vorstand. Wegen dieser Umstände trat ich wie Reiner Kunze und viele andere Schriftsteller, die aus Mitteldeutschland stammten, dort aus und trat in den Freien Deutschen Autorenverband (FDA) ein, in dessen Vorstand zwei konservative Nazi-Gegner waren: Prinz Hubertus zu Löwenstein und Volkmar von Zühlsdorff, die beide in ihrer Jugend dem demokratisch orientierten Republikschutzbund „Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold“ angehört hatten.

Die linken Kollegen, die immer so gern ihre Solidarität mit den Unterdrückten aller Welt betonten, zeigten sich selten gegenüber den Erfahrungsopfern der Stasi-Repressionen hilfsbereit, es sei denn, diese streckten erst einmal wie Wolf Biermann, Jürgen Fuchs, Gerulf Pannach oder Rudolf Bahro weiterhin ein rotes Fähnchen in den Wind. Vor allem gegenüber den über 200.000 politischen Haftopfern zeigten sich die Politiker engherzig. Diese Opfer wurden nicht nach dem schon bestehenden Bundesentschädigungsgesetz von 1956 entschädigt, sondern auf eine viel billigere Weise, während unsere Peiniger ihre Rentenansprüche 1:1 in das bundesdeutsche Rentensystem einspeisen konnten.

Dadurch stehen heute viele Opfer und Widerständler gegen die SED-Diktatur viel schlechter da als diejenigen, die sie bespitzelt, verhaftet, gequält, unrechtmäßig verurteilt, unter Fronbedingungen haben zwangsarbeiten lassen und mitunter sogar misshandelt und vergewaltigt hatten in den Zuchthäusern oder besonders in den Jugendwerkhöfen des SED-Regimes.

Als dann Ende der 80er Jahre gar die Massendemos und die Fluchtbewegung von „DDR“-Bewohnern in den Westen einsetzten, löste das bei den westlichen Vertretern des Fortschritts keineswegs solidarische Anteilnahme und Freude, sondern schwerste Irritationen und panische Abwehrreflexe aus.

Kein einziges Institut, kein Geschichtsprofessor oder wer auch immer interessierte sich außer den Betroffenen je für das Thema Stasi. Lediglich der Journalist Karl Wilhelm Fricke, der zu den Hunderten gehörte, die man aus dem Westen entführt und nach furchtbaren Stasi-Verhören zu Haftstrafen verurteilt hatte, wurde dann nach seiner Rückkehr faktisch der einzige Fachmann für Widerstand, Opposition und Unterdrückung in der mitteldeutschen Sowjetkolonie. Der „DDR“-Forscher Johannes Kuppe und Frickes Kollege beim Deutschlandfunk erkannte mit Erschrecken:

Fricke hat das Thema Repression in der DDR tatsächlich allein abgedeckt.

Fricke war es auch, der kurz vor dem Ende des totalitären Unrechtsstaates das einzige Buch zum Thema Stasi veröffentlicht hatte: „Die DDR-Staatssicherheit. Entwicklung, Strukturen, Aktionsfelder“. In diesem Buch ging er nach eigenen Recherchen davon aus, dass es in diesem SED-Staat rund 17.000 hauptamtliche Stasi-Mitarbeiter gäbe. Das galt für das kleine Land von rund 16 Millionen Einwohnern und seinem riesigen Parteienapparat als eine große Anzahl. Nach dem Zusammenbruch des sozialistischen Regimes kam jedoch heraus, dass dieses Terrorministerium allein 1989 über 91.000 hauptamtliche und 174.000 inoffizielle Mitarbeiter verfügte. Doch für die hochdotierten „DDR“-Forscher der Bundesrepublik war es wegweisender, dass sich die westdeutsche „DDR“-Forschung „aus der platten Umklammerung eines platten Antikommunismus gelöst“ (Gert-Joachim Glaeßner) habe.

Es gab nur noch einen zweiten Autor, der sich diesem Thema widmete, und das war der 1950 aus der „DDR“ geflohene Friedrich-Wilhelm Schlomann. Er war Jurist, Journalist und Buchautor, beruflich im Einsatz im Bundesministerium der Verteidigung für die „Psychologische Kampfführung“ und später als „Redakteur im Abhördienst“ der Deutschen Welle. Er interessierte sich besonders für die „Wühlmäuse“ der Ostblockstaaten und brachte seine Erkenntnisse in dem 1984 erschienenen Buch „Operationsgebiet Bundesrepublik. Spionage, Sabotage und Subversion“ heraus, in dem der Stasi 20 Seiten gewidmet sind.

Als dann endlich ab 1990 die Stasi-Thematik den Buch- und Zeitungsmarkt überschwemmte, da mutige Bürgerrechtler mit Hungerstreik die Vernichtung und Einsargung der Stasi-Akten verhinderten, wurde kaum noch beachtet, in wessen Diensten die „armen Stasi-Hunde“ (Wolf Biermann) ihre zum größten Teil verbrecherischen Aktivitäten gegen das eigene Volk eigentlich ausgeführt hatten.

Da mit heißer Nadel ausgehandelt worden war, dass das SED-Unrecht nur nach SED-Recht bestraft werden dürfe, gab es bis auf eine einzige Ausnahme keinen Prozess gegen einen der übrigen 91.000 hauptamtlichen Stasi-Schergen, denn sie hatten ja nur die Gesetze der „DDR“ erfüllt.

Immerhin wurde eine „Zentrale Ermittlungsgruppe für Regierungs- und Vereinigungskriminalität“ (ZERV) gegründet, der mit Manfred Kittlaus an der Spitze ein kompromissloser und engagierter Aufklärer vorstand. Im September 2004 wurde er tot in seinem Auto aufgefunden. Er starb „vermutlich“ 67-jährig an einem Herzinfarkt.

Gegen rund 100.000 SED-Funktionäre, Stasi-Offiziere, Gefängniswärter und andere Hilfskräfte des Unrechtsstaates wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet. Gegen 1.286 Angeschuldigte wurden gerichtliche Hauptverfahren eröffnet, doch nur 750 Personen wurden rechtskräftig verurteilt. Lediglich 40 Angeklagte wurden zu Freiheitsstrafen ohne Bewährung verurteilt. Keiner der schießwütigen Grenzer, der den Befehl ausführte, „auf Menschen wie auf Hasen zu schießen“ (Lothar Loewe), musste dafür ins Gefängnis. Doch „Siegerjustiz!“ hallte es durch den Kosmos.

Keiner dieser Verbrecher musste jene Haftbedingungen erdulden oder wenigstens einmal für wenige Stunden kennenlernen, die sie, als sie noch an der Macht waren, ihren politischen Gegnern zugemutet hatten, die sie nach ihrem marxistischen Schema stets zu Feinden erklärten.

Prof. Dr. Richard Schröder, eigentlich ein kluger Kopf, rechtfertigte nachträglich als ehemaliger SPD-Fraktionschef der „DDR“-Volkskammer, warum sie damals als Oppositionelle – im Gegensatz zur Deutschen Sozialen Union (DSU) – gegen das Verbot der SED gewesen seien. Und? Weil es angeblich die Zustimmung der Sowjetunion zur Wiedervereinigung hätte gefährden können. Eigenartig, denn der Oberste Sowjet löste unter Boris Jelzin im August 1991 selber die Kommunistische Partei der Sowjetunion (KPdSU) auf und verbot sie. Nur in Deutschland durfte sie nun weiterexistieren.

Und 30 Jahre nach dem „Wunder“ der Wiedervereinigung?

Heute ist Deutschland zerrissen wie zu Beginn der 30er Jahre des vorigen Jahrhunderts. Der ehemalige CSU-Spitzenpolitiker und Finanzminister unter Bundeskanzler Helmut Kohl, Theo Waigel, gab immerhin 30 Jahre nach der Wiedervereinigung zu:

Wir haben einen Fehler gemacht: Wir hätten die SED angesichts dessen, was sie an Verbrechen zu verantworten hat, verbieten müssen. Dann hätten auch Nachfolgeorganisa-tionen verboten werden können…

Doch im Deutschen Bundestag, wo die SED, die es nötig hatte, viermal ihren Namen zu wechseln, nun mit 69 Sitzen im 19. Bundestag vertreten sein darf, wurde nie die Unvereinbarkeit von einem hohen Amt mit einer früheren Stasi- oder SED-Tätigkeit behandelt. Die SED-Nachfolgepartei wird kaum geächtet, dafür umso mehr ihre gegenübersitzende Neuparteifraktion der AfD, die von den Altparteien blockiert und verachtet wird, als hätte sie schon irgendwelche Verbrechen zu verantworten. Irre!

Fordert die AfD etwas, was für die Mehrheit der Deutschen gut sein könnte, lehnen das die anderen Parteien prinzipiell ab, selbst wenn sie in der Sache zustimmen könnten. Dabei käme unter einem normalen Bundeskanzler eine satte bürgerliche Mehrheit gegenüber dem antibürgerlichen Block Rot-Rot-Grün zustande, wenn, ja wenn das Wörtchen „wenn“ nicht wär.

Was soll das für ein demokratisches Forum sein,

wo in jeder Sitzung des Bundestages zu beobachten ist, wie Kritiker der Regierungsparteien, also Andersdenkende als gewählte Vertreter der größten Oppositionspartei nicht wie politische Gegner, sondern wütend als Feinde behandeln, indem sie diese als Faschisten, Nazis und im mildesten Fall als Populisten beleidigen und oft niederschreien, am lautesten die SED-Nachfolger, die in ihren Reihen noch zahlreiche ehemalige SED-Funktionäre und Stasi-Mitarbeiter dulden.

Kleinste Radikalisierungen einzelner AfD-Politiker, die längst noch keinen Extremismus ausmachen, werden zu Affären hochgespielt, als ob Joseph Goebbels wieder die politische Bühne betreten hätte. Andererseits sitzt mit Frau Dr. Gesine Lötzsch eine alte SED-Tante im Parlament, die vor Jahren sogar im SPIEGEL mal Aufsehen erregte, weil sie nicht nur für die Duldung von ehemaligen Stasi-Mitarbeitern in Parlamenten und Ministerämtern plädierte, sondern erneut den gescheiterten und mit 100 Millionen Todesopfern gepflasterten Weg ins irdische Heil propagierte:

            „Die Wege zum Kommunismus können wir nur finden, wenn wir uns auf den Weg machen und sie ausprobieren, ob in der Opposition oder in der Regierung… Egal, welcher Pfad zum Kommunismus führt, alle sind sich einig, dass es ein sehr langer und steiniger sein wird.“

Das will schon etwas heißen, wenn ihr sogar der grüne Bundestagsabgeordnete Wolfgang Wieland vorwarf, eine „Heilige Johanna der Alt-Tschekisten“ zu sein.

Die durch Merkel aufgeweichte CDU geht lieber ein Bündnis mit der SED-„Verbrecherpartei“ unter ihrem vierten Namen DIE LINKE ein, als mit der bürgerlich konservativen Partei AfD, die ja erst dadurch entstehen und wachsen konnte, da rechts von der Mitte ein Vakuum entstanden war. Doch eine politische Haltung rechts von der Mitte gilt Dummköpfen oder bösartigen Strategen schon als „rechtsextrem“, also außerhalb der Grundordnung unseres Staates stehend. Wo jedoch der „Kampf gegen Rechts“ durch ein Parteienkartell staatlich verordnet und mit Millionen Steuergeldern subventioniert wird, herrscht ganz klar das Prinzip des Totalitarismus, wenn es dieser Logik entsprechend nur noch erlaubt ist, linkskonservativ, linksliberal, sozialistisch, linksradikal oder gar linksextrem, also außerhalb unserer Grundordnung sein zu dürfen. Mit solch einem Abzeichen dieser aggressiv-linksextremen Antifa-Bande wagte sich eine LINKS-Politikerin sogar, ans Rednerpult im Bundestag zu treten.

Insofern verrät der bekannte Satz der Bürgerrechtlerin Bärbel Bohley durchaus noch eine berechtigte Enttäuschung, die besonders jene teilen, die in die Mühle der Stasi geraten waren:

            Wir wollten Gerechtigkeit und bekamen den Rechtsstaat.

Tja, wenn es ihn denn wenigstens noch gäbe, den Staat, den man als solchen bezeichnen könnte. Spätestens seit 2015, als über eine Million überwiegend junge Männer, viele davon ohne Pass und ohne Gesetzesgrundlage, faktisch nur aus Mitleid einer ansonsten kaltherzigen Kanzlerin eingeschleust wurden, bekam ein größer werdender Teil der Bevölkerung langsam mit, dass sie der Rechtsstaat nicht mehr schützt, sondern selber bedroht. Kamen durch den Terroranschlag eines tunesischen Moslem 12 Menschen ums Leben, wie auf dem Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz, dann bekamen die Hinterbliebenen vorerst nur ein Drittel an Opferhilfe dessen, was den Opfern des psychisch kranken Massenmörders von Hanau sofort zugesichert worden war. Die Angehörigen der Opfer des Breitscheidplatzes schrieben ein Jahr nach dem Anschlag einen Brief an die Kanzlerin, der sogar vom SPIEGEL veröffentlicht wurde. Darin heißt es:

In Bezug auf den Umgang mit uns Hinterbliebenen müssen wir zur Kenntnis nehmen, Frau Bundeskanzlerin, dass Sie uns auch fast ein Jahr nach dem Anschlag weder persönlich noch schriftlich kondoliert haben. Wir sind der Auffassung, dass Sie damit Ihrem Amt nicht gerecht werden.

Bei dem Amoklauf des Verrückten in Hanau, der vom Generalbundesanwalt als ein Anschlag mit starken Indizien auf ein rassistisches Motiv bezeichnet wurde, war sofort klar, wer eigentlich dahinter stand, denn die AfD, so die CDU-Bundesvorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer, habe „eine Mitschuld an einer Tat wie in Hanau zu tragen“. So konnte der SED-Retter und begabte Berufslügner Gregor Gysi nur noch ins gleiche Horn blasen, dass die AfD „eine Grundlage für solche extremistischen Täter“ liefere. Könnten diese Schwätzer das wirklich vor einem unabhängigen Gericht beweisen?

Kann ich von solchen Politikern erwarten, dass sie im Fall einer Pandemie die richtigen und sinnvollsten Maßnahmen treffen? Wie kam es eigentlich dazu, dass wir heute überwiegend von einer Negativauslese von Politikern regiert werden, die eine funktionierende Demokratie zu einer Demokratur verkommen ließen, wie es Dr. Markus Krall in seinem Buch „Die bürgerliche Revolution“ gut begründet darlegt?

Das „Gespenst des Kommunismus“,

also die Ideologie, die den Tätern ihre Rechtfertigung zu ihren argen Handlungen gab, kam so gut wie überhaupt nicht zur Sprache. Der Ausgangspunkt dieser in der Französischen Revolution fußenden Ideologie nannte sich selber Marxismus-Leninismus, der sich als „wissenschaftlicher Sozialismus“ über die kommunistischen Parteien fast weltweit ausgebreitet hatte. Doch die viel gefährlichere, weil weichere und human daherkommende Variante war der von Gramsci inszenierte Kulturmarxismus, der sich in ganz Westeuropa ausbreitete, besonders in den geisteswissenschaftlichen und künstlerischen Kreisen von Sartre bis Adorno, von Majakowski bis Picasso oder von Pablo Neruda bis zu Willi Sitte.

Die Einsicht, dass das Proletariat sich weder mit aller Welt vereinigen noch revolutionär sein wollte, somit die erforderliche „Umwälzung sämtlicher Ideen“, wie Marx meinte, nicht schaffen könnte, führte zu der Hoffnung, dass die von Friedrich Nietzsche ganz anders intendierte „Umwertung aller Werte“ nun umgemünzt helfen würde, vor allem von den Marxismus-Denkern Karl Korsch, Georg Lukács und dem Leninisten Antonio Gramsci, die allesamt eine „entscheidende Krise des Marxismus“ (K. Korsch) sahen und sich innerhalb ihrer antibürgerlichen Revolutionsträume für eine „Philosophie der Praxis“ einsetzten, die freilich von den Stalinisten abgelehnt wurde. Es kam fortan darauf an, über die Sprache, die Philosophie, die Kultur, die Kunst etc. die Welt, die es nötig hätte, total zu verändern, also alles madig zu machen, was bisher Familie, Religion, Arbeit, Freizeit, Gemeinschaft, Tradition und Nation aus-machten.

Trotz eines anfänglichen Spannungsverhältnisses wuchsen diese Anfänge und weiterentwickelten praxisphilosophischen Reflexionen durch Henri Lefebvre, Ernst Bloch und Herbert Marcuse bald mit der „Kritischen Theorie“ Max Horkheimers und Theodor W. Adornos zusammen, die sich bis hin zu Jürgen Habermas und Richard David Precht verdünnten. So hat sich die Orientierung auf systemisch erdachte Alternativen spezialisiert und damit auf eine angeblich zukünftige, nicht entfremdete, nichtkapitalistische Gestaltung von Wirtschaft und Gesellschaft. Systemisch Denken soll heißen: Fragestellungen von möglichst abhängigen Personen ganzheitlich in Bezug auf die jeweiligen Bedürfnisse, den jeweiligen Charakter, deren Ziele und das private Umfeld sowohl beruflich als auch individuell ins Visier zu nehmen. Dem Klienten, also dem Steuerzahler, wird dabei eingeflüstert, dass er selbst der Experte für sein Anliegen sei. Lösungsorientiert heißt das im Sinne der Regierenden und ihrer Sprecher, dass wir den Blick vor allem nach vorne richten, denn die Zukunft können wir doch alle nur gemeinsam gestalten.

Philosophisch ließe sich das durchaus mit Martin Heidegger charakterisieren:

Weil jedoch die bisherigen Werte aus der Höhe des Übersinnlichen über das Sinnliche herrschten, das Gefüge dieser Herrschaft aber die Metaphysik ist, vollzieht sich mit der Setzung des neuen Prinzips der Umwertung aller Werte die Umkehrung aller Metaphysik.

Doch jenseits aller Metaphysik haben wir es hier und heute wegen des praxiswissenschaftlich fundierten „konkret-utopischen“ Zukunftsdenkens mit einer ideologischen Pandemie ungeheuren Ausmaßes zu tun. Die Kernstaaten der Demokratie sind ab den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts kulturmarxistisch verseucht und in der Auflösung begriffen. Die bewährten Werte der Rechtsstaatlichkeit, die nur in einer modernen Demokratie voll zur Anwendung kommen und sich vor allem in der Gewaltenteilung und damit auch in der Einklagbarkeit des Rechts für alle Bürger beweisen müssen, sind seit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland noch nie so weit außer Kraft gesetzt wurden wie unter der Regentschaft der Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel.

Es gab im Westen ab 1973 ein retardierendes Moment, nachdem Alexander Solschenizyns Werk „Der Archipel GULAG“ im Westen erschienen und damit das KZ-Lagersystem in der kommunistischen Sowjetunion aufgedeckt worden war. Die Linken in Deutschland ließen sich von ihrer Anklage gegen ihre Elterngeneration, weil sie Hitler nicht verhindert hatten, kaum ablenken, während es in den romanischen Ländern, insbesondere in Frankreich, wo Intellektuelle und Künstler kommunistische Parteien als Mitglieder oder Sympathisanten unterstützt hatten, zu heftigen Diskussionen kam. Einige wandten sich wie der Philosoph André Glucksmann ganz von der kommunistischen Utopie ab. Die ehemals starken kommunistischen Parteien Italiens, Frankreichs und Spaniens gingen geschwächt und desillusioniert aus diesem Streit um Solschenizyns Büchern heraus, die nun verstärkt auf den Markt kamen. Der letzte Versuch, die kommunistische Ideologie nach der nun eingetretenen Distanz zum Sowjetmodell zu retten, kam dann als „Eurokommunismus“ daher und wurde in der „DDR“ besonders von den Dissidenten Prof. Robert Havemann und Wolf Biermann vertreten. Beide waren im Westen Deutschlands sehr bekannt und spalteten die Linke, denn nach der Logik der Orthodoxen schürten jene, die die Sowjetunion oder die „DDR“ zu offen kritisierten, „antikommunistische Ressentiments“ und schwächten somit den Kampf der Fortschrittsgenossen gegen den westlichen „Imperialismus“.

Wäre die Tatsache bekannt gewesen,

dass in der „DDR“ in den 80er-Jahren zehn gesuchte RAF-Terroristen Unterschlupf fanden und die Stasi für West-Guerilleros sogar Schießunterricht organisiert hatte, hätte das die völlig vom SED-Regime ausgehaltenen DKP-Genossen wohl kaum gestört, aber die unabhängigen Linken schon. Doch bei parteiübergreifenden Projekten wie „Rock gegen Rechts“ oder dem „Krefelder Appell“ der Friedensbewegung waren die angeblich Unabhängigen ebenso dabei, obwohl der Einfluss des Ostberliner Diktatur-Politbüros schon damals unverkennbar war. Doch entgegen ihrem Selbstbild haben die sich für modern und aufgeschlossen haltenden Deutschen offenbar nur wenig dazu gelernt. Deutliche, also antikommunistische Kritik an den Zuständen in der „DDR“ wurde schon vor der friedlichen Revolution häufig als „rechts“ abgestempelt – und heute noch immer oder schon wieder.

Gut erinnert sich Reinhard Mohr:

Es waren nicht allzu viele, die dagegen standen und laut ihre Stimme erhoben, gar Kontakte zur kleinen Szene der DDR-Bürgerrechtler knüpften. Doch ausgerechnet sie, darunter die Grünen Petra Kelly und Lukas Beckmann, mussten sich von Leuten wie dem früheren Bundestagsabgeordneten der „Alternativen Liste“ in Berlin, Dirk Schneider, den Vorwurf anhören, sie seien „politikunfähig“ und gefährdeten den „Weltfrieden“. Im Oktober 1991 wurde der 2001 verstorbene Schneider als „IM Ludwig“ enttarnt.

Nur wenige der westdeutschen Stasi-Agenten wurden inhaftiert. Dafür geisterte Markus Wolf, ehemals Mielkes Stellvertreter und Chef der „DDR“-Spionage, durch die Talkshows, nur noch überboten durch den SED-Rechtsanwalt Gregor Gysi, der sich brüstete, Bürgerrechtlern geholfen zu haben. Dabei hatte fast jeder politisch Inhaftierte erfahren, dass die meisten Rechtsanwälte in der Honecker-Ära nur die Feinde im Rücken des Häftlings waren. Im mildesten Fall waren sie nur hilflose Tröster. Hubertus Knabe erinnert sich:

Höhepunkt waren die sogenannten Ostalgie-Shows im Sommer 2003. Die frühere DDR-Eiskunstläuferin Katarina Witt erlangte dabei nachhaltige Berühmtheit, weil sie vor laufenden Kameras in der Uniform der Jungen Pioniere auftrat. ZDF-Moderatorin Andrea Kiewel ging noch weiter und rief mit erhobener Faust vor fast fünf Millionen Zuschauern aus: „Für Frieden und Sozialismus – seid bereit!“, woraufhin die Zuschauer im Chor erwiderten: „Immer bereit!“.

Man kann es nicht oft genug sagen:

Die kulturmarxistische Verseuchung war in ganz Westeuropa schon so vorangeschritten, dass nicht einmal die Implosion des Ostblockes die linke Versuchung davon abhielt, erneut den Neuen Menschen züchten zu wollen, auch wenn es durchaus bei einigen Wenigen ein paar Schrecksekunden gab, da nun ihre Hoffnung konterkariert worden war.

Es haben sich zwar bald überall in Westeuropa starke antikommunistische Parteien gebildet, die jedoch, obwohl sie zumeist die Mehrheit des Volkes vertreten durch vernünftige Positionen, die vor der 68er-Offensive noch als gutbürgerliche Mitte galten, heute als Faschisten, Nazis, Rassisten, Populisten und sonst was so aggressiv wie einfallslos verteufelt werden. Wie konnte das soweit kommen?

Dem zahlenmäßig kleinen Teil von Extremisten aller linken Schattierungen ist der „Marsch durch die Institutionen“, den Rudi Dutschke in Deutschland ausrief, voll gelungen. Die bürgerlichen Politiker schafften es zwar, den Wohlstand in ihren Ländern zu mehren, aber sie beachteten nicht Wilhelm Röpkes Mahnung, dass Wohlstand auch verantwortungslos macht. Freilich, den Sozialisten aller Parteien war Röpke seit jeher ein Populist,

weil er sich mit der ganzen Autorität seiner Wissenschaft und mit der Kraft seiner bildhaften Sprache ungeachtet des Zeitgeistes für den Markt, für die Selbstverantwortung, für den Wettbewerb und für das Privateigentum

eingesetzt hat, wie das Gerhard Schwarz richtig beschrieb.

Nun geben also überall in Westeuropa überwiegend die Volksverächter in der Robe des Richters, die Feinde des Marktes als Minister, die Demagogen im Lehrerberuf, die Lügner und Verdreher als Journalisten, die Schreihälse und Modeaffen unter den Künstlern und Schriftstellern und all jene den Ton an, die sich zum Rechthaben und Erziehen berufen fühlen.

Warum?

Diese Frage hat Dr. Markus Krall in seinem Buch „Die bürgerliche Revolution“ überzeugend beantwortet. Unser Wahlsystem mit dem Listensystem der Parteien bringt durch „adverse ökonomische Selektionsprozesse“ eigenartige Karrieristen an die Macht, also genau gesagt: „die intellektuell Nichtbefähigten und die Rückgratlosen“. Diese erhalten das Zwei- bis Dreifache des Durchschnittseinkommens derer, die sie regieren und reglementieren dürfen. Intellektuelle, die dank ihrer Leistung gut verdienen, gehen demzufolge selten in die Politik, jedoch gern solche, die nie einen Beruf erlernt, ein Studium abgeschlossen oder ihre Doktorarbeiten schreiben ließen oder zu viel von anderen abgeschrieben haben. So entsteht eine Negativauslese, die auf dem Steuerbord unseres Gesellschaftsschiffes das Steuer zumeist verwirrend hin- und herreißt, aber letztendlich immer weiter nach links driftet.

Ist es da ein Wunder, dass der sich immer mehr durchsetzenden Verklärung des SED-Regimes zumeist wenige Bürgerrechtler, fast nur noch ehemalige Häftlinge mit zumeist posttraumatischen Belastungsstörungen entgegensetzen?

Dr. Hubertus Knabe, dem es zu verdanken ist, dass das ehemalige zentrale Stasi-Untersuchungsgefängnis in Berlin-Hohenschönhausen mit den dort eingesetzten Zeitzeugen zu einer der meistbesuchten Ausstellungstätte Berlins geworden ist, hat es gut zusammengefasst:

Um zu verstehen, warum die Erfahrung der SED-Diktatur nicht zu einem Bruch wie beim Nationalsozialismus geführt hat, muss man weiter in die Geschichte zurückgehen. Da sind zum einen die westdeutschen Eliten, die ihre peinliche Anbiederung an die DDR niemals aufgearbeitet haben. Die „Deutschen Irrtümer“, wie der Politologe Jens Hacker sein Buch über die Schönfärber und Helfershelfer der SED-Diktatur im Westen genannt hat, wirken untergründig bis heute fort. Die SPD brachte es sogar fertig, diese als Wurzel der Friedlichen Revolution zu verkaufen.

Die Hauptbeschäftigung der absaufenden SPD-Spezialisten scheint zu sein, die Begriffe im Untergang schnell noch umdeuten zu wollen. So erklärte ihr Haudegen Ralf Stegner die Linken für friedlich qua DNA. Und der sich für unwiderstehlich haltende Heiko Maas definierte Zensur zur wahren Meinungsfreiheit um. „Migration“ soll ab sofort „Flucht“ heißen. Islamistische Terroristen sind in ihren Augen nur „geistig labile Einzeltäter mit unklarem Motiv“. Wer jedoch solche Umdeutungen durchschaut und gar beanstandet, der kann nur „rechts“, also böse sein.

Das ins Unübersehbare angewachsene Heer

von Beamten, das sich nach dem Amtantritts Willy Brandts 1969 ausbreiten durfte, weiß vor Blödsinn kaum noch, was sie während ihrer Arbeitszeit anstellen sollen. Hier ein Beispiel:

In der Zeit, als rings um Deutschland die Länder wegen der Corona-Pandemie Notmaßnahme um Notmaßnahme verkündeten, hatte das rot-rot-grüne Räderwerk aus Umverteilung, Denunziation und Erzwingungsbürokratie in Berlin nichts Wichtigeres zu beschließen als die Erhöhung der Rundfunkgebühren. Die Linksfraktion brachte auf der Bezirksverordnetenversammlung von Berlin-Spandau zur selben Zeit einen Antrag ein, in dem das Bezirksamt beauftragt wird,

einen wissenschaftlichen Reichtumsbericht für den Bezirk zu entwickeln, der Verteilung, Entstehung und Verwendung, Form und Umfang von Reichtum in Spandau erfasst und analytisch beschreibt. Problemlösungsorientiert sollen bezirkliche Maßnahmen für eine sozial gerechtere Verteilung von Reichtum und gesellschaftlichen Wohlstand aufgeführt werden und mit anderen, sich aus dem Bericht ableitenden Maßnahmen anderer Ebenen (Land, Bund, Europa) in Beziehung gesetzt werden.

In der Begründung heißt es:

In der Wahrnehmung einer Mehrheit der Bewohner*innen des Bezirks ist Reichtum ungerecht verteilt. Es ist für die Belange des Bezirks relevant, genaue Zahlen darüber zu erhalten, wie genau Reichtum verteilt ist, wie er entsteht, wofür er verwendet wird, welche Form und welchen Umfang/Ausmaß er annimmt.

Auf einer „Strategiekonferenz“ der SED-identischen LINKS-Partei erklärte Anfang März 2020 eine Rednerin ins Mikrofon:

Energiewende ist auch nötig nach ’ner Revolution. Und auch wenn wir det eine Prozent der Reichen erschossen haben, ist es immer noch so, dass wir heizen wollen. Wir wollen uns fortbewegen. Na ja, ist so!

Als im Herbst 1989 die DDR auch wegen Konkursverschleppung kollabierte, schlug der Altkommunist Bernhard Quandt, der als Erster Sekretär der SED-Bezirksleitung Schwerin 31 Jahre dem Zentralkomitee der SED angehörte, vor, die „Verbrecherbande des alten Politbüros“, die „unsere Partei in eine solche Schmach gebracht hat“, sofort „standrechtlich zu erschießen“. Resigniert trat er schließlich dem „Rat der Alten“ in der Rechtsnachfolgerpartei PDS bei.

Die lange Friedensperiode in Mitteleuropa scheint manchen der im Wohlstand Aufgewachsenen zu langweilig geworden zu sein, deshalb sehnen sie sich nach Revolution, Klassenkampf, also Krieg.

„Unser Ziel ist ja laut Erfurter Programm der Sozialismus. (…) Wir müssen auch mal wieder von Klasse reden – mit der Arbeiterklasse einen radikalen Systemwechsel hinbekommen, und dafür ist natürlich notwendig, dass wir die Energieindustrie vergesellschaften, dass wir auch die Autoindustrie vergesellschaften, die Eigentumsfrage wieder stellen, um wirklich diesen radikalen Umbau hinzubekommen.“

Und wer sagte das? Keine Geringere als Inge Höger, die zwölf Jahre lang in der LINKS-Partei als Mitglied des Deutschen Bundestages uns mitregieren durfte. Aber auch von dem SPD-Nachwuchs-Politiker Kevin Kühnert ließen sich ähnliche Sätze zitieren. Träumen solche Sozialisten noch immer von dem, was Marx einst versprochen hatte?

In einer höheren Phase der kommunistischen Gesellschaft, nachdem die knechtende Unterordnung der Individuen unter die Teilung der Arbeit, damit auch der Gegensatz geistiger und körperlicher Arbeit verschwunden ist; nachdem die Arbeit nicht nur Mittel zum Leben, sondern selbst das erste Lebensbedürfnis geworden; nachdem mit der allseitigen Entwicklung der Individuen auch ihre Produktivkräfte gewachsen und alle Springquellen des genossenschaftlichen Reichtums voller fließen – erst dann kann der enge bürgerliche Rechtshorizont ganz überschritten werden und die Gesellschaft auf ihre Fahne schreiben: Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen! (MEW Band 19, S. 21.)

Unsere sozialistisch-kommunistisch Erleuchteten

reden nicht mehr offen von Revolution, denn sie wissen ja, dass der Staat, diese nach Marx „abscheuliche Maschine der Klassenherrschaft“, nicht abgeschafft werden muss, denn „er stirbt ab“. Einfach so. Habt also Geduld, liebe Utopisten! Corona und die voranschreitende Pandemie der Planwirtschaft wird euch sehr entgegenkommen. Zudem hat der eindimensionale Mensch Herbert Marcuse, der weit von Heideggers Stamm fiel, schon vor vielen Jahren verkündet:

            Ein neuer Lebensstandard, der Befriedung des Daseins angepasst, setzt auch voraus, dass die künftige Bevölkerung abnimmt.

Na, das sollte einer seiner Jünger heute mal in Richtung Afrika verkünden. Da bekäme er aber zu spüren, was hier für Kräfte gegen ihn anschreien und seine Wohnung mit roter Farbe kenn-zeichnen würden: Die LINKE samt ihrer vielen linksextremistischen Unterorganisationen, wie die Antikapitalistische Linke (AKL), das trotzkistische Netzwerk „marx 21“, die Kommunistische Plattform und die Linksjugend, die sich mehr oder weniger offen dazu bekennen, den Kommunismus wieder einführen zu wollen. Oje, das gäbe ein Geschrei!

Die ganz Schlauen bekennen sich jedoch zu einem „demokratischen Sozialismus“, wie z. B. der ehemalige Stasi-Mitarbeiter Gregor Gysi, als ob man nicht wissen könnte, dass der Sozialismus immer nur ein „demokratisches“ Miniröckchen trägt und sowieso nur die Vorstufe zum Kommunismus ist, wie wir es ja alle eingetrichtert bekamen, die im real existierenden Sozialismus die Schulen derer besuchten, die als Stalins Knechte in der sowjetischen Besatzungszone einen Staat gründeten, der sich dummfrech Deutsche Demokratische Republik nannte und dessen Abkürzung „DDR“ ich aus Gründen des Anstandes der Sprache gegenüber wie zu Axel Springers Zeiten nur in Anführung setzen kann.

Als ich 1996 vom Sächsischen Parlament zum Landesbeauftragten gewählt und berufen wurde, musste ich folgenden Titel tragen, den sich höchstwahrscheinlich aus dem Westen angesiedelte Bürokraten ausgedacht hatten: „Der Landesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik“. Es war der gleiche Titel, den auch der erste Bundesbeauftragte Joachim Gauck trug und erduldete, doch auch die Nachfolger störten sich nicht an diesem blödsinnigen Absender. In meiner ersten Jahresbilanz trug ich vor dem Parlament meinen Rechenschaftsbericht vor und kritisierte darin diesen lächerlichen Irrsinn, der Leute dazu verführte, in unsere Behörde zu kommen, obwohl wir im Gegensatz zum Bundesbeauftragten und seinen Außenstellen in jeder ehemaligen Bezirksstadt überhaupt keine Stasi-Akten hatten und nicht einmal einsehen durften. Und wenn wir sie gehabt und den Menschen zur Einsichtnahme hätten vorlegen dürfen, dann hätte es schon aus ästhetisch-sprachlichen Gründen gutgetan, so zu heißen: „Der Landesbeauftragte der StaatssicherheitsUnterlagen“ oder noch kürzer und volksnäher: „…der Stasi-Unterlagen“. Dann hätte man sich alles Weitere sparen können, denn jeder wusste, dass es die Stasi nur in der „DDR“ gab. Und dann gar noch der voll ausgeschriebene Name dieses Unrechtsstaates mit dem völlig sinnlosen Attribut „ehemaligen“!

Es war für mich als Oppositioneller gegen das SED-Regime eine Zumutung, die ich nur mit erzwungener Ironie ertragen konnte, doch selbst das Sächsische Parlament, in dem die CDU die absolute Mehrheit hatte, reagierte nicht auf meine Kritik. Es dauerte fast zwanzig Jahre, bevor im Stolpe-Spitzel-Land Brandenburg endlich die erste Landesbeauftragte Ulrike Poppe eingesetzt wurde, deren Titel dann wenigstens der eigentlichen Aufgabe entsprach: „Die Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur“ (LAkD).

Diese Landesbeauftragten-Posten bis hin zum Bundesbeauftragten waren die Trostpflaster für echte Oppositionelle, hingegen es Gestalten wie Merkel, Diestel, Thierse oder Pau an höchste Entscheidungspositionen spülte, die zu „DDR“-Zeiten nie durch oppositionelle Haltungen oder gar Handlungen aufgefallen waren. Wenn in Thüringen die CDU dem SED-Nachfolgekandidaten Ramelow nicht mal mehr eine klare Ablehnung entgegensetzen kann, wo sollen da noch Widerstandskapazitäten gegen das linksextreme Netzwerk heranwachsen können?

Linksextremistische Unterorganisationen,

die auch vom Verfassungsschutz beobachtet werden, wie die Antikapitalistische Linke (AKL), das trotzkistische Netzwerk „marx21“, die Kommunistische Plattform, die Linksjugend, die SED-Nachwuchsorganisation „Freie Deutsche Jugend“ (FDJ) sowie die zumeist vermummt auftretenden Antifa-Banden werden im Bundestag bestens vertreten durch die marxistische SED, die viermal ihren Namen wechselte, millionenweise Volksvermögen unterschlug, ihre Parteiarchive vernichtete und sich heute unschuldig DIE LINKE nennt, in der nicht wenige Mitglieder sich offen dazu bekennen, den Kommunismus wieder über den harmlos klingenden Begriff „demokratischer Sozialismus“ einführen zu wollen. In einem kommunalen Freizeitforum in Berlin-Marzahn gab es dafür schon eine saftige Vorspeise, denn sie feierten dort ausgiebig den 70. Jahrestag der DDR-Gründung. Schon in der Ankündigung hieß es, die DDR sei „die glücklichste Etappe in der deutschen Geschichte“ gewesen. Und wer war der Festredner? Natürlich der wegen Totschlags verurteilte Honecker-Nachfolger Egon Krenz, den die „Berliner Zeitung“ in ihrer Sonderausgabe zur „friedlichen Revolution“ als eigentlichen Helden der Wende herausgestellt hatte.

(Ganz nebenbei: In dieser „Berliner Zeitung“, die mittlerweile ein ehemaliger Stasi-Mitarbeiter aufgekauft hat, durfte mir der Journalist Markus Decker in einem nichtautorisierten Interview gefälschte und einseitig aus dem Zusammenhang gerissene Sätze in den Mund legen, was dazu führte, dass ich schnurstracks aus allen Zeitzeugenportalen herausflog, da ich nach „rechts-außen“ geschwenkt sei. Der linke Kultursenator Klaus Lederer begrüßte das erfreut. Den neuen Direktor Dr. Helge Heidemeyer in Hohenschönhausen scheint das ebenso zu erfreuen, der nicht einmal das Gespräch mit mir sucht, obwohl die Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft [UOKG] als Dachorganisation der Aufklärungs- und Opferverbände ihn in einem Brief bat, mich dort wieder Führungen machen zu lassen.)

Egons Nachfolger Gregor Gysi darf jedoch wie ein Superstar durchs Land tingeln, um über den Mauerfall vor 30 Jahren zu referieren. Bei einer Gedenkveranstaltung der Philharmonie Leipzig durfte er dort sogar die Festansprache zur Erinnerung an die Friedliche Revolution halten Und wie lautete der Titel einer Veranstaltung im Berliner Theater mit dem LINKS-Partei-Kultursenator Lederer? „DDR neu erzählen!“ Es wird nicht mehr lange dauern, dann dürfen wir politischen Häftlinge bald unsere Haftentschädigung wieder zurückzahlen, denn die „DDR“ war doch kein Unrechtsstaat. Oder? Wir haben leider kein „ZDF-Magazin“ mehr, wo wir noch Gehör und ein offizielles Sprachrohr finden könnten.

Unvergesslich auch, wie der Schreibtischtäter Karl Marx 2018 wie ein Held zu seinem 200. Geburtstag gefeiert wurde. Ausgerechnet die chinesischen Repräsentanten einer kommunistischen Diktatur schenkten den Deutschen ein fünfeinhalb Meter großes und 2,3 Tonnen schweres Bronze-Denkmal, was an seinem Geburtsort nicht etwa in das Gelände des Karl-Marx-Museums, sondern gegen den Protest von ehemaligen Stasi- und chinesischen Ex-Häftlingen auf einem öffentlichen Platz in Trier aufgestellt wurde, worüber sich sogar Kardinal Reinhard Marx freute. Sowohl der anwesende damalige EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker als auch die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) warnten in ihren Reden davor, Karl Marx für die Verbrechen des Kommunismus verantwortlich zu machen. Wie kamen sie denn darauf? Haben sie sich doch nie gefragt, warum alle revolutionären Machthaber, die sich weltweit auf seine einzige „wissenschaftliche Weltanschauung“ beriefen, allesamt zu Massenmördern geworden waren?

Natürlich sind in jeder Demokratie im Rahmen der Verfassung auch linke Parteien gestattet, sonst kann es kein streitbares pluralistisches System geben. Jedoch mit einer „Verbrecherpartei“ wie der SED? Bei der NSDAP sind wir uns wohl alle einig, nur dass die Linken diese linke Nazi-Partei gern den Rechten in die Schuhe schieben möchten. Deshalb darf es ja ihrer Meinung nach oder wegen ihres totalitären Alleinvertretungsanspruchs keine rechten Parteien geben, nicht wahr? Wo mit Steuergeldern ein einseitiger „Kampf gegen Rechts“ geführt wird, also nicht etwa völlig berechtigt gegen Rechts- und Linksextremismus, nein, allein nur gegen rechte, also konservative Positionen. Somit ist dieser Staat schon dadurch kein demokratischer Staat mehr, sondern ein zunehmend einseitig ausgerichteter Vasallenstaat linker Ideologie, von einer „offenen Gesellschaft“ ganz zu schweigen. Das Berliner Abgeordnetenhaus hat sein „Landesprogramm gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus“ um circa 2,3 Millionen Euro erhöht. Die Stasi-Tante Anetta Kahane von der Amadeu Antonio Stiftung freut sich schon ein viertes Loch unter den Bauch.

Auf der Strategiekonferenz der Linken

pointierte der Sprecher des Kreisverbandes der Linkspartei in Münster, Tim Fürup, die meta-politische Strategie des linken Milieus so:

Wir müssen diesen parlamentsfixierten Abgeordnetenbetrieb schwächen. Und das machen wir damit, dass wir feststellen, was die Aufgaben einer Linken sind: Staatsknete im Parlament abgreifen, Informationen aus dem Staatsapparat abgreifen, der Bewegung zuspielen. Den außerparlamentarischen Bewegungen das zuspielen. Und dann braucht man natürlich noch das Parlament als Bühne, weil… die Medien sind so geil auf dieses Parlament, das sollten wir doch nutzen.

Den Genossen*innen in allen möglichen Ämtern und Parlamenten, die den mit Steuergeldern unterstützten totalitären Kampf gegen Rechts anführen, scheute sich Fürup nicht, seine per-versen Empfehlungen öffentlich vorzutragen:

„Es gibt in jeder Stadt eine vernünftig operierende Antifa. Und da könnt Ihr mal die gesamte Kohle hinpacken, anstatt mit SPD, Grünen und CDU eine Einheitsfront zu bilden. Ich glaube, da hat die Antifa mehr von, und wir haben den Nazi-Dreck irgendwann auch weg. „

Dafür gab’s dann auch reichlich Applaus. Und die Verfassungsschützer? Sie sind angespannt ausgefüllt, die aufkommende Volkspartei AfD zu diskreditieren. Das sind sie wohl ihrer Mutti Merkel schuldig, damit Deutschland noch rascher ruiniert werden kann. Es lässt sich der geschilderte Umstand auch ganz anders sehen, nämlich positiv. Ist es nicht besser, den potenziellen Terroristen die gesamte „Kohle“, die sie für ihre Säuberungsaktionen brauchen, frei und willig zu geben, damit sie keine Banken mehr überfallen müssen? Also: Brille absetzen und den Verstand ausschalten!

Pol Pot, der als Student in Paris mit der kommunistischen Ideologie infiziert wurde, ließ dann später als Diktator seiner kambodschanischen Heimat unter den zwei Millionen Ermordeten bevorzugt Brillenträger töten, weil sie als Brillenträger zu widerborstigen Intellektuellen gehören könnten. Was den Kommunistischen Bund Westdeutschlands (KBW) freilich nicht daran hinderte, dem Massenmörder Ende 1979 einen Besuch abzustatten und ein Glückwunschtelegramm zu einem seiner Geburtstage zu schicken.

Dazu passt noch die aktuelle Meldung, dass in der Stadt Gelsenkirchen nach einem lang-jährigen Kampf zwischen einer linken Partei und den Stadtbehörden bald eine Statue von Wladimir Lenin errichtet werden darf. War der Massenmörder Lenin nicht auch ein Vorbild für Pol Pot?

In Berlin haben Linksextremisten die Chancen des Coronavirus für sich entdeckt. Eine Gruppierung namens „revolutionäre antikörper“ ruft auf der Plattform „Indymedia“ zu Folgendem auf:

„…durchbrecht den versuch uns zu vereinzeln […] organisiert flashmobs. aufstände. plünderungen. verteilt essen um, wenn es knapp wird. verlasst die linke blase. wer nicht organisiert ist, versuche sich zu organisieren als revolutionär, anarchistisch und feministische kleingruppe oder als bande. oder als großer zusammenhang.“

Natürlich hat die Linke auch ihre sanften Seiten, denn sie plädiert lautstark für eine „solidarische Einwanderungsgesellschaft“, lehnt jede Einschränkung des Asylrechts ab und plädiert für „sichere Fluchtwege“. So sollen die eingewanderten „Goldstücke“ (Martin Schulz) gleichberechtigt an der deutschen Gesundheitsversorgung teilhaben, inklusive psychotherapeutischer Betreuung, die gerade viele Flüchtlinge nötig haben.

Der Familiennachzug soll nicht behindert und schon gar nur nicht auf die engsten Angehörigen beschränkt werden, die Aufenthaltserlaubnis soll für die gesamte Dauer einer Berufsausbildung gelten. Abschiebungen werden selbstverständlich abgelehnt.

So, wie es die Etablierten durchaus verstehen, spät, aber immerhin gegen die Corona-Viren vorzugehen, alle Veranstaltungen abzusagen und viele andere Methoden anzuwenden, genauso konsequent müssten die europäischen Regierungen gegen alle persönlichkeitszerstörenden Sozialismusvarianten, seien sie rot, grün oder braun, und deren Ideologen vor-gehen, weil sie durch alle bisher zigfach bewiesenen Beispiele immer in die Knechtschaft, in die Umweltzerstörung, Massenverelendung und in den Krieg, der sich gern als Revolution tarnt, geführt haben und naturgegeben immer führen werden, trotz all ihrer sinnlosen Bemühungen, den neuen Menschen nach den Maßstäben infantiler Utopisten erziehen, also dafür züchten zu wollen.

Wer stand hinter Greta?

Wer steht hinter Corona? Die Zentralbank aller Zentralbanken? Oder nur der Geist des Irr-sinns, der unvorstellbare Indoktrinationen zum Blühen bringen wird? Oder ein heiliger Geist, der eilig nur den Zusammenbruch der neuen Planwirtschaft kaschieren will? Die zügellose Gier politisch Unbegabter, die sich mit dementsprechenden Handlungen ausweisen, führt wie deren Lügen zur Zerstörung sozialer Beziehungen. Die Mehrheit der politisch nicht besonders interessierten Landsleute kann gar nicht so böse denken, wie raffiniert sich machtgeile Politiker, die sich Demokraten nennen, wie Tyrannen benehmen. Sie lassen bewusst Menschen ungeprüft ins Land, die eine eindeutig höhere Gewaltaffinität haben. Das bedeutet ganz logisch, dass Einheimische durch deren unverantwortliches Handeln sterben müssen. Wenn es keine Bosheit ist, dann kann nur ein harmonisierend romantisches Verständnis von Leben, das die Konflikte zwischen den Sphären und Ebenen des Lebens aus dem Blick geraten lässt, zu den katastrophalen Ereignissen führen, die uns nicht zufällig, dafür immer öfters ereilen.

Wenn die weltbezogenen Politiker mit ihrem anmaßend ersatzgöttlich-globalen Blick sich schon nicht mehr an ihren Eid halten, dem deutschen Volke zu dienen, wie es immerhin noch in Stein gemeißelt am Reichstag steht, so sollten sie wenigstens beherzigen und verinner-lichen, was der Psychiater und Philosoph Karl Jaspers ihnen auf den Kopf zu sagen würde:

Friede ist nur durch Freiheit, Freiheit nur durch Wahrheit möglich.

*****

*) Siegmar Faust ist freier Schriftsteller und ehemaliger politischer Häftling in der DDR. Von 1996 bis 1999 war er Landesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen im Freistaat Sachsen.

www.conservo.wordpress.com       13. Juni 2020

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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46 Antworten zu Wann spürte ich das erste Mal, dass ich mich als Deutscher in einem Irrenhaus befand?

  1. uwe.roland.gross schreibt:

    Hat dies auf uwerolandgross rebloggt.

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  2. Sisyphus47 schreibt:

    Hat dies auf Where do We go from Here? rebloggt und kommentierte:
    Friede ist nur durch Freiheit, Freiheit nur durch Wahrheit möglich.

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  3. Dr. Gunther Kümel schreibt:

    Es sind zwei Dinge, die mir zuerst einfallen, wenn ich an den Prozeß der Wiedervereinigun denke. Das eine ist die brutale Betrugsmasche, mit der die mitteldeutschen Betriebe selbst Vorzeigebetriebe mit Weltgeltung in den Baknkrott gezwungen wurden.
    Der Betriebsüberschuß von Unterehmen mußte in der „DDR“ an den Staat, an die zentrale Planungsbehörde abgegeben werden. Diese Behörde teilte dann nach Gutdünken den einzelnen Betrieben wieder Mittel zu, zur Investition. Diese Rückflüsse wurden als „Kredite“ bezeichnet, obwohl ohne Zinsen und Rückzahlungsverpflichtung. „Gläubiger“ waren die „DDR“-Banken.
    .
    Die Treuhand verscherbelte die „DDR“-Banken an internationale und BRD-Banken für eringe Summen, obwohl sie eigentlich wertvolle Betriebe waren.
    Nun „entdeckten“ die Bankmanager in der Bilanz riesige Kredite an alle VEB’s und stellten diese „Kredite“ fällig, als wären es nicht die Gewinne eben dieser Unternehmen der letzten Jahrzehnte.
    Die Unternehmen hätten also ihren Profit von vielen Jahren den Banken aushändigen sollen! Obwohl sie eben diesen Profit doch bereits an den Staat abgeführt hatten!
    Die Unternehmen gingen also reihenweise pleite.
    .
    Und nun „entdeckten“ die Bankmanager einen unscheinbaren § im Einigungsvertrag, daß die neue BRD für alle „Kredite“ hafte! Also ußten Hunderte von Millionen, es können Miliarden gewesen sein, vom teuerzahler an die Banken ausgezahl werden, ein „windfall profit“ !!! Die Mitteldeutschen wurden also dreimal beschissen:
    Erst Verlust ihrer Betriebe
    Dann Arbeitslosigkeit und Existenzvernichtung.
    Und dann mußten sie über den Soli noch die betrügerischen internationalen (und BRD-) Banken beschenken!
    .
    Andere durchaus profitabel arbeitende Unternehmen wurden (wie die Kaligruben von Bischoferode) vom neuen BRD-Eigntümer geschlossen, die Arbeiter arbeitslos. Oder irgendein windiger „Investor“ aus dem fernsten Ausland hat einen Betrieb für 1 Euro gekauft, riesige Summen Staatshilfe kassiert, die Maschinen verhökert und den Grund und Boden lukrativ verkauft. Die Mitarbeiter waren alle arbeitslos, der „Investor“ verschwand wieder ins ferne Ausland.

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  4. Ingrid schreibt:

    Lieber Herr Faust, das haben sie alles sehr treffend geschrieben, sie waren ja in beiden Hexenkesseln mitendrin und sie kennen beide Republiken sehr gut.

    Auch ich empfinde dieses Land schon lange als Irrenhaus, weil dieses Land seine Würde verloren hat.

    Sie haben das DDR Regime kennengelernt in seinem ganzen verbrecherischen Vorgehen und sie sind damals in ein freies Land gekommen, wo auch nicht alles Friede, Freude und Eierkuchen war, aber der Bürger hatte das Gefühl, dass die Politiker auf der Seite des Volkes steht und die Gesetze geachtet worden sind.

    Das hat sich nach der Jahrhunderwende grundlegend geändert. Seitdem hatten wir nur eitle Selbstdarsteller und dann kam diese SED Frau und ohne das wir es gemerkelt haben, hat sie unser Land in den neuen DDR 2.0 Staat umgewandelt.
    Die zügellose Gier, dieser Politisch unbegabten, ganz vorne mit Merkel, diese Machtgier der Personen, die eine ganze Armee inzwischen ausmacht und immer weiter wächst, hat die Bürger im wahrsten Sinne verblendet, mit Phrasen die an die Menschlichkeit und die Ehre der Bevölkerung gerichtet waren, ihre eigenen perfiden Machenschaften, aber verbergen sollten.
    Wer möchte schon ein Nazi, ein Rassist, ein Klimaleugner oder einfach nur einer sein der am Rande steht und anders denkt.

    Ob in der DDR oder in der BRD, die Menschen sind auf beiden Seiten gleich, nur der Wohlstand des Westens hat und träge gemacht und angepasst und da muss ich wieder sehr viele Ostdeutsche loben, die jede Woche immer wieder auf die Strasse gehen, denn hier im Westen schäft alles nach kurzer Zeit wieder ein.

    Man will uns unsere Freiheit nehmen, oder man hat sie uns schon genommen, denn hinter der Maske verliert sich das Individuum und wird zur Nummer oder zur Maskenfarbe, wie Söder blau-weiß beweist.

    Danke für ihren Satz: Friede ist nur durch Freiheit, Freiheit nur durch Wahrheit möglich.

    Lasst uns weiter für Frieden, Freiheit und für Wahrheit kämpfen, denn es sind die höchsten Lebensgüter die uns ein Leben in Freiheit gewähren.

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    • conservo schreibt:

      @ Ingrid: Bravo! Das hätte ich nicht besser sagen können. Vielen Dank!

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    • volksvertreter schreibt:

      Lasst uns weiter für Frieden, Freiheit und für Wahrheit kämpfen, denn es sind die höchsten Lebensgüter die uns ein Leben in Freiheit gewähren.
      Mach ich jeden Samstag. Erst durften wir in der Stadtmitte demonstrieren. Danach hat man uns weit weg gezogen damit wir nicht erhört werden.Nun stehen wir im Nirwana und deren Ziel wurde erreicht.
      Inzwischen darf der idiotische BLM Mob natürlich mitten in der Stadt seine beschissenen Zelte aufbauen. Recht und Freiheit existieren schon lang nicht mehr.
      Die Welt erlebt gerade einen rasanten Linksdrall. Furchteinflösende Vergewaltigung an die Menschheit.
      Am Rande noch erwähnt. Die ex SED hat viermal ihren beschi….Parteinamen geändert. Ich hatte mal eine USA Aktie in meinem Depot, die auch viermal ihren Namen änderte.Heute existiert sie nicht mehr.Eine kleine Hoffnung bleibt also.

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      • Dr. Gunther Kümel schreibt:

        volksvertreter,
        Aber was TUN wir gegen diesen Verfall?
        In GB trafen sich immerhin Zehntausende in London, um „die Denkmäler zu schützen“, tatsächlich natürlich, um sich gegen die roten Schwarzen zu stellen. Und es war ihnen schnuppe, daß der islamische Bürgermeister von London sie als „Rechtsradikale“ bezeichnete!

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        • volksvertreter schreibt:

          Stimmt Herr Kümel.
          So schnell bekommt man heutzutage den Nazistempel auf die Stirn gedrückt.
          Mir ist es wirklich scheiss egal wenn man mich von der roten Linie beschimpft, weil ich weiß was ich für ein Mensch bin.

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  5. ceterum_censeo schreibt:

    „„Merkelsteuer, das wird teuer.“ So trommelten die Sozialdemokraten im Wahlkampf 2005. Denn CDU-Chefin Merkel kündigte eine Mehrwertsteuererhöhung um zwei Prozentpunkte an. Die SPD versprach: So etwas gibt es mit uns nicht.

    Dann gingen Union und SPD eine Koalition ein – und siehe da, die Mehrwertsteuer wurde um drei Prozentpunkte erhöht, sie stieg von 16 auf 19 Prozent.

    Wenn das nicht irre ist, was dann?“

    Siegmar Faust – GENAU DAS!

    Ohne daß ich schon zuvor dem MerKILL je über den Weg getraut hätte – seit dem Wahlabend und allerspätestens mit jener Begebenheit schwante mir Fürchterliches – das nimmt kein gutes ENDE.

    ‚IRRE‘ ist ein noch allzu wohlwollender Ausdruck für alles, was MerKILL angerichtet hat.

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  6. Dr. Gunther Kümel schreibt:

    ceterum censeo,
    Nein nein, die ist nicht „irre“. Mit naiver Inkompetenz wäre sie billig entschuldigt.
    Die Merkel hat sich lauter Nullen zusammengesucht, um der grundgesetzfeindlichen (Art.56) Agenda des NEO-Liberalismus, des Globalismus von Soros und den Seinen zu folgen.
    „Freihandelsabommen“ sollen den Weg ebnen für verzerrten Markt, der die Monster-Konzerne begünstigt, und damit der Hochfinanz dient.

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    • conservo schreibt:

      Umgib Dich mit Dummen und Günstlingen, dann bist Du der König, und alle knien vor Dir nieder!
      Merke: Das Leben schreibt die bittersten Satiren!

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    • ceterum_censeo schreibt:

      Dr. Kümel & conservo: Absolut richtig, voll zutreffend.
      Hab ja auch angeführt, ‚irre‘ beschreibt das nur unvollständig.
      Natürlich hat sich MerKILL mit lauter Nullen, eine dümmer als die andere, umgeben.
      Ob wohl, damit ihr eigenes MINDERmaß – Mittelmaß wäre schon zuviel der Ehre – nicht auffällt?

      Und natürlich, wer könnte das noch bestreiten, verfolgt MerKILL konsequent ihre Agenda der Zestörung des verhaßten Deutschlands.

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  7. ceterumm_censeo schreibt:

    GROSSartiger Beitrag! (Leider) voll ins ‚Schwarze!‘

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  8. text030 schreibt:

    „Wäre die Tatsache bekannt gewesen, dass in der „DDR“ in den 80er-Jahren zehn gesuchte RAF-Terroristen Unterschlupf fanden und die Stasi für West-Guerilleros sogar Schießunterricht organisiert hatte, hätte das die völlig vom SED-Regime ausgehaltenen DKP-Genossen wohl kaum gestört, aber die unabhängigen Linken schon…“

    Gern kann ich die Aussage von Siegmar Faust bestätigen. Vor etlichen Jahren interessierte ich mich, seinerzeit noch als Journalist, für das Stasi-Objekt Gosen bei Berlin (u.a. Schulungsobjekt). Ich schoss dort auf einer Anlage, wo Mitglieder der RAF an Waffen ausgebildet wurden. Da mein Ergebnis sehr erfreulich war, stellten sich die „Genossen“ (in Uniform!) vor: Mein Vater war Cheffahrer von Egon Krenz, verkündete einer stolz. Man erzählte mir dann von der Schießausbildung. Als ich den Kontakt vertiefen wollte und mich ehrlich als Journalist auswies, kam kein weiterer Kontakt zustande.

    Schön (wenn auch traurig), dass nun diese Fakten auf „conservo“ gewürdigt werden. Nach „erfolgreicher“ Ausgrenzung relevanter Zeitzeugen, die nun 30 Jahre anhält. Das wertvolle Wissen ist bereits zu großen Teilen unwiederbringlich verloren gegangen. Die Profiteure der Nicht-Aufarbeitung können in Ruhe an ihrer neuen Weltordnung „basteln“. Ungestört von Nachfragen aufgeklärter und mündiger Bürger.

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  9. dfd10 schreibt:

    Hier ein bisschen IRRSIN aus der Schweiz, kann man sogar drueber lachen….

    „Auch Schweiz wird Irrenhaus: Polizist verfolgt 8-Jährigen wegen Spielgelds“
    Link:
    https://www.wochenblick.at/auch-schweiz-wird-irrenhaus-polizist-verfolgt-8-jaehrigen-wegen-spielgelds/

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  10. Harald Hütt schreibt:

    Sehr geehrter Herr Faust,

    herzlichen Dank für die Zusammenfassung der „groben Strömungen“ und deren Protagonisten sozialistischer Umtriebe in der zeitlichen Abfolge. Nachdem ich in den letzten beiden Jahren Artikel von Frau Lengsfeld, Herrn Knabe und anderen Bürgerrechtlern der „DDR“ gelesen habe,verdichtet sich bei mir der Verdacht, dass Westdeutschland nach der Wende von den Seilschaften der SED übernommen wurde. Vor dem Mauerfall war der Westen von Zehntausenden politischen Kadern und Mitläufern – aka „Schläfern“ – systematisch unterwandert worden. Diese gelangten, finanziell und logistisch durch das DDR Regime gefördert, in Schlüsselpositionen des Staates, der Kultureinrichtungen und des Bildungssystems Westdeutschlands. Der politische Arm im Parlament und die Zusammenführung mit den Kadern in der SPD und den sich etablierenden „Grünen“, sowie deren politischen Vorfeld, ermöglichten es seitdem, ihre Ideologie in die Bevölkerung zu tragen. Den „machtpolitischen Schlussstein“, der jetzt offen agierenden und deutlich werdenden Machtübernahme, setzten die Verfassungsfeinde durch die Wahl der Kanzlerin. Die Dekonstruktion unserer Begriffe, die Zerschlagung unseres Familienbildes, Geschichtsrevisionismus, „Kampf gegen Rechts“ et alii sind die Werkzeuge der voranschreitenden Umerziehung. Die bürgerliche Mitte ist ausgezehrt ,die Opposition erfolgreich geächtet, die Medien unter Kontrolle und der Bürger entpolitisiert und moralisch geblendet. Dem 3. Versuch, Deutschland in den Untergang zu führen, stehen wenige, meist unorganisierte und materiell benachteiligte Gruppierungen entgegen. Ein politisches Vorfeld wurde versäumt zu etablieren. Da wo Versuche starteten, eine „Graswurzelbewegung“ konservativer und bürgerlicher Provenienz zu etablieren, IB, PEGIDA, JAD und zahlreiche Blogger und Journalisten, werden diese von alliierten und assoziierten Kräften behindert. Ganz im Gegensatz zu unseren politischen Gegnern. Eines kann man den Linken nicht vorwerfen: Sie hätten keinen „Korpsgeist“! Unser politischer Arm AfD, nachdem man ihr die „Folterwerkzeuge der Inquisition“ gezeigt hatte, geht gerade den fatalen Weg der Anbiederung an das Blockparteiensystem und letztendlich in die Assimilation. Die Desiderius Erasmus Stiftung sowie der westdeutsche Teil der AfD, werden, bis auf wenige Ausnahmen, von in den Altparteien sozialisierten Opportunisten, oder saturierten Beamten geführt, die keine echte Alternative für Deutschland im Sinn haben. Sie stellen eine geduldete Teilhabe an der Macht, die vielleicht einmal als Option seitens der Union erwogen wird, über den Kampf gegen den Sozialismus und der Ersetzungsmigration, die unser Land in den Abgrund führen. In allen westlichen Staaten erleben wir diesen Konflikt der politischen Ideale. Das vertrackte an der Situation ist, dass sich der Multilateralismus der Davos Fraktion und sozialistische Globalisierungsbestrebungen verbündet haben. Am Zielpunkt dieser unheiligen Allianz bipolarer Interessen, „Der Neuen Weltordnung“, wird der Mensch als ein heimatloses, identitätsloses, konformistisches Mitglied einer zufällig zusammengestellten Bevölkerung gezüchtet worden sein. Dessen manipuliertes „Selbstverständnis“ wird dazu führen, dass Konsum und abhängige Arbeit, so noch vorhanden und nicht durch Maschinen ersetzt, oder dauerhafte Alimentierung, als fundamentale Errungenschaften von Humanismus und Gemeinschaftswohl idealisiert werden wird. Bei gleichzeitiger Aufgabe der Selbstbestimmung unterwirft er sich der Timokratie – der Herrschaft der Angesehensten/der Besitzenden -. Vulgo dem Führungsanspruch der neuen Feudalkaste aus Parteien-, NGO-, Finanz- und Funktionärsoligarchie. In der äußeren Erscheinungsform einer weltweit etablierten Mischrasse, deren Vorbild der Ägypter des „Mittleren Reichs“ sein könnte, ähnlich.

    Heinrich Heine hatte nahezu prophetische Gaben als er schrieb: „Der Deutsche gleicht dem Sklaven, der seinem Herrn gehorcht ohne Fessel, ohne Peitsche, durch das bloße Wort, ja durch einen Blick. Die Knechtschaft ist in ihm selbst, in seiner Seele; schlimmer als die materielle Sklaverei ist die spiritualisierte. Man muß die Deutschen von innen befreien, von außen hilft nichts“. Diesem traurigen Blick auf unsere Verfasstheit möchte ich mit Hölderlin optimistisch begegnen: „Laß die Welt ihren Gang gehen, wenn er nicht aufgehalten werden kann, wir gehn den unsern.“

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    • text030 schreibt:

      Gut beobachtet!

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    • Maria Schneider schreibt:

      Sehr gut beschrieben. So sehe ich das auch jeden Tag immer mehr. Viele Rentner blicken genau, was los ist, sind aber zu verzagt oder wollen ihre letzten Jahre in Ruhe verbringen.

      Heute habe ich in meinem gentrifizierten, teuren Stadtteil, der idyllisch wie Bullerbü ist, 8 Mischlingskinder gesehen. Die Mütter sind deutsch und die afrikanischen Väter meist nicht (mehr) vorhanden.

      Wenn die Mutter Afrikanerin ist, dann handelt es sich beim Vater meist um komplett domestizierte, deutsche, vegane Männer mit langem, blonden Zottelhaar.

      Ferner nimmt täglich der Anteil an Afrikanern zu. Fast überflüssig zu sagen, dass sie alle sehr gepflegt sind und keinerlei Anschein von Flüchtlingen erwecken. Besonders beeindruckend ist ihr Stolz und ihr herrisches Gehabe, was sie sich wohl von den Arabern abgesehen haben und seit den „Black Lives Matters“ Demos zugenommen hat. Außerdem ist eine stärkere Aggression von deren Seite zu spüren und mitnichten ein Zusammenkommen der Rassen (neudeutsch: Ethnien).

      Interessant ist auch, dass die Mütter mit den Mischlingskindern ganz sanft und lieb von den rein deutschen, salonlinken Familien und Müttern ausgegrenzt werden. So ist sie, die schöne, neue Welt: Sanft und brutal zugleich.

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      • Mona Lisa schreibt:

        @Maria Schneider

        „Interessant ist auch, dass die Mütter mit den Mischlingskindern ganz sanft und lieb von den rein deutschen, salonlinken Familien und Müttern ausgegrenzt werden.“

        Das haben Sie sehr gut beobachtet !
        Das sind die scheinheiligsten unter den Scheinheiligen und ganz oft sind es Grüne. Die Grünen haben mittlerweile die wohlhabendsten Wähler und bevor die sich auch nur eine farbige Putzfrau zulegten, würden sie eher ein neues Haus kaufen.
        Der passenden Begriff für die Heuchlertruppe lautet : Öko-Bourgeoisie !

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  11. Maria Schneider schreibt:

    Vielen Dank, Herr Faust, für dieses wunderbare, informative „Buch“. Vieles davon war mir in dieser Detailtiefe nicht bewußt, doch ich habe gespürt, was passiert, ohne es genau festmachen zu können.

    Was Sie schreiben, bestätigt all meine Beobachtungen und Erfahrungen der letzten 15 – 20 Jahre. Der Kommunismus hat sich „unsichtbar“, getarnt mit einem freundlichen Gesicht, überall festgesetzt. Das Schlimme ist, lange konnte ich ihn nicht als solchen benennen, sondern habe jahrelang für Personen mit Begriffen wie „weichgespült“ und „aalglatt“ operiert, konnte Fans von Che Gueverra nie verstehen und wußte auch nicht, wie man Poster von solchen Leuten an den Wänden haben konnte.

    Ich hätte einen Vorschlag: Vielleicht könnten Sie noch kürzer zusammenfassen oder einen Überblick darüber geben, wer sich wie bei uns eingenistet hat, so dass wir jetzt die DDR haben. Auch mit Erwähnung der Unterlaufung des willigen Westens durch den Osten? Leider liest nicht jeder solche langen Texte mehr. Hätte man einen kürzeren Text, könnte man ihn auch einmal ausdrucken und verteilen.

    6 Monate war ich im Vorstand meines Verbands und wollte klare Unterscheidungen zwischen Quereinsteigern und jenen einführen, die meinen Beruf jahrelang studiert hatten. Ich scheiterte an meiner Direktheit, der Friede-Freude-Eierkuchen-Philosophie, der Vorgabe „sachlicher“ Diskussionen (was bedeutet: Weder Debatten, noch Widerspruch erlaubt) und Argumenten wie „Solidarität“ und „positive Diskriminierung“, begleitet von Feindseligkeit und Intrigen der Quereinsteiger und Profiteure. Ferner wurde weitere Kommunikation mit mir verweigert, bis ich schließlich nach 6 Monaten aufgabe und nach tagelangen Schlafstörungen mein Amt wieder abgab.

    Erst seit 2105 begann ich allmählich zu verstehen, dass dies überall in der Gesellschaft nun der Fall ist. Jüngstes Beispiel ist auch die Nicht-Wiederberufung einer hochqualifizierten marokkanischen Professorin in den wissenschaftlichen Beirat durch Ministerin Schulze, weil diese Widerworte gabe und der Mauteinführung (= kommunistischen Verboten und Geboten) nicht zugestimmt hatte. Da half dann auch der Migrantenstatus nichts mehr, wenn man zu intelligent und qualifiziert argumentiert.

    Tichys Einblick berichtete vor kurzem darüber und so wurde mir endgültig klar, dass wir in einer neuen DDR-Diktatur leben, und was noch schlimmer ist, unter Frauschaften, die noch gnadenloser und schwerer zu fassen sind, weil sie mit eiskaltem Mobbing unter der Tarnung sanfter Worte regieren – siehe Merkel. Wer mit echten Gefühlen und logischem Denken, diesen korrupten, trägen, zuckersüßen Sumpf aufmischen will, wird entweder mit warmen Worten erstickt oder ausgespien.

    Ich bin überzeugt, das System wird früher oder später zusammenbrechen. Aber bis dahin werden wir noch viele dumme Frauen und Männer an der Spitze und viel Leid ertragen müssen. Nach meinem Gefühl wird es jeden Tag unerträglicher. Gleichzeitig scheinen jedoch die Widerständler an den Widerständen zu wachsen und es werden mehr Menschen, die aufbegehren. Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben.

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  12. gerardfrederick schreibt:

    Das Allerwichtigste ist, dass ohne Wahrheit auch keine Freiheit möglich ist. Demnach muss die gesamte Geschichtsschreibung umgeschrieben werden, denn ALLES, aber wahrlich ALLES welches wir von undren ¨Freunden¨ den Alliierten eingetrichtert bekamen ist in den Worten des Revisionisten Carlos Whitlock Porter – Lies, more lies, nothing but goddamned lies. Sogar ein Herr Siegmar Faust sollte sich dessen bewusst sein und ein bissel die Vergangenheit bis 1900 untersuchen. Lieber Siegmar, ich schicke ihnen gerne eine Liste von Ausländern geschriebenen Büchern welches was ich sage 100%tig belegen. Das Lesen dieser wird etwas weh tun, aber jemand mit ihrer Integrität und ihrer Anständigkeit kann es wohl verkraften.

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  13. Ulfried schreibt:

    Raus aus dem Irrenhaus, rein in die Realität.
    Liebe Freunde hier auf Conservo,
    was uns lieb und teuer war geht derzeit den Bach runter. Mit der DM verschwand unsere Stärke als erarbeitetes Vermögen. Doch als Deutscher bleibe ich innovativ und als ehemaliger DDR-ler weiß ich mir zu helfen wie früher. Habe dieses Jahr mehr Kartoffeln als früher angebaut. Auch mehr Filderkraut (Sauerkraut). Die Scheune hab ich neu eingedeckt werde dort eine Kartoffelmiete einrichten. Ich gebe also mein Geld aus für Dinge die ich wirklich brauche. Geld kann ich nicht mampfen aber mir jetzt alles dafür erwerben was ich später zum Leben benötige. Eine junge Familie ist übrigens dabei. Wo früher im Garten Zier- Stauden standen stehen jetzt Beerensträucher. Tomaten, Gurken, Mangold etc. gedeihen sehr gut. Samen sind vorrätig ebenso wie Diesel, Schmierstoffe für Traktoren, Stromaggregate, usw.
    Viele Stellen im Garten sind jetzt bepflanzt mit Majoran, Rosmarin, Basilikum, und anderen wertvollen Kräuter- und Heilpflanzen.
    Der „Klimawandel“ hatte bisher keinen Einfluss auf meinen Bach und meine drei Wasserquellen und so kann ich auch weiter eine gute Bewässerung und auch Trinkwasser- Versorgung sicherstellen.
    Für Schafe und Ziegen ist genug Heu vorhanden Auch die Kühe finden genug Futter und ich baue weiter an meiner Eigenversorgung. Fehlt nur noch Klo- Papier. Doch das überlasse ich gern den Philosophen und Schwätzern in den Städten. Es gibt Wichtigeres; Patrioten müssen leben um kämpfen zu können.
    ORA ET LABORA
    LG aus dem Odenwald, Ulfried

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  14. Sergey schreibt:

    die gekaufte Soros Hure Merkel hat nicht nur Mutti Theresa Allüren sondern auch krasse NS-Schuldgefühle die nur mit ihren bunten wertvoller als Goldtypen & Schützlingen (Migratten) kompensiert werden kann. Selbst während der Pandemie hat die alte Schabracke
    „bärtige“ Kinder nach GerMoney geholt. Die Kinder hätten Mädchen & Frauen sein sollen
    gekommen sind schlussendlich „bärtige“ Typen.
    In GerMoney darf man das Alter der Merkelischen Migratten nicht in frage stellen
    wer es trotzdem wagt wird als Rassist & Populist betitelt

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  15. luisman schreibt:

    Hat dies auf Nicht-Linke Blogs rebloggt.

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  16. luisman schreibt:

    Ein sehr lesenswerter Beitrag.

    Jedes Mal, wenn einer von „Die Linke“ in einem Parlament spricht sollte jeder noch anstaendig gebliebene Politiker einen der drei Baende des „Gulag Archipel“ auf seinem Tisch aufstellen oder hochhalten. Ach, was rede ich, wer an „anstaendige Politiker“ glaubt, der glaubt auch an regenbogenfarbige Einhoerner.

    Und dann wagen die es von systemischem Rassismus, systemischem Frauenhass, systemischer Diskriminierung zu reden, wenn 90% der Beamtenschaft und der Politiker den Parolen von R-R-G nacheifern. Die SIND das System. D.h. es ist „nur“ Propaganda, und es faellt den Idioten gar nicht auf, dass sie sich durch ihrer penetrante Arroganz ja selbst beschuldigen. Es fehlt eben nur noch die Volksarmee und Volkspolizei wieder einzufuehren, weshalb ja dort auch nach Abweichlern mit der Lupe gesucht wird.

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    • Ulfried schreibt:

      „… regenbogenfarbige Einhörner…“
      Lieber Luismann, die gibt es wirklich. Am 25.Juli werden die wieder in Berlin (Christopher Street Day) auf der Straße ihre „Erstaunlichkeit“ zur Schau stellen. Das ist eine Veranstaltung an der jeder denkende Mensch den Gradmesser der Verblödung ablesen kann. Und die steigt derzeit schneller als die Ausbreitung von Corona.

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      • luisman schreibt:

        Na immerhin etwas bleibt mir erspart. Obwohl, hier im Ort laufen auch so’n paar Gestalten rum, da weiss man nicht, ob die vielleicht als Virus vom letzten Kometen mitgeliefert wurden.

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  17. text030 schreibt:

    Ein weiterer Beleg für den „verirrten“ Zustand unseres Landes… D 2020. Die letzten Masken sind gefallen:
    https://www.focus.de/politik/deutschland/skandal-um-linken-politikerin-illegaler-immobiliendeal-borchardt-soll-ddr-regimegegner-haus-abgepresst-haben_id_12094881.html

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    • volksvertreter schreibt:

      Hallo text
      Da sind sie wieder,die niederträchtigen SED Geburten, die sich am Topf des Steuerzahlers dick und Fett mästen. Widerliches Gesindel.

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      • Dr. Gunther Kümel schreibt:

        text30,
        Die SED-Verbrecher wären nur halb so efährlich, wenn nicht die Finanz-Oligarchen-Mafia sich ihrer bediente.

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        • text030 schreibt:

          Genau so ist es! Und das betrifft auch die Pseudo/Neo-Linke, die sich von diesen Leuten instrumentalisieren lässt. Ohne es zu merken.

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  18. Semenchkare schreibt:

    Genau DAS, die persönlichen Erlebnisse und Erfahrungen der ehem. Dissidenten, sind nicht mit Gold auf zu wiegen. Das, diese Schilderungen, fehlen im öffentlichen Diskurs und werden von den MSM und der Politik m.M.n. bewußt unterschlagen. Dieser Text dürfte einigen die Augen öffnen.

    Danke!

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  19. et iustus schreibt:

    Danke. Eine gute, wenn auch sehr vereinfachte Zusammenfassung der Zustände in diesem Land und in der damaligen DDR. Nicht richtig ist, die Zustände im „Bundestag“ hauptsächlich auf die ehemalige SED zu projizieren. Dort sind wohl kaum noch Bonzen der alten SED drin. Hauptsächlich westdeutsche „Macher“ haben das Heft in der Hand. Viel schlimmer ist für mich das Erstarken der LinksGrünen Ökoterroristen mit Unterstützung des Parteienkartells. Dort steht leider die AfD allein auf weiter Flur. Wenn ich mir heute den Zustand dieses Landes anschaue und bei Demos in Cottbus mit den Mitstreitern spreche fragen wir uns, weshalb wir im Sommer / Herbst 1989 auf die Straße gegangen sind. Die Zustände heute ähneln denen damals immer mehr. Das Wichtigste, was dieses Land braucht, ist eine richtige Verfassung, um die man uns 1989 betrogen hat !! Aber davor hat das Regime Angst !

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  20. Semenchkare schreibt:

    Und die Resultate. Hier eines davon:
    ********************************************

    ******************************
    …würde mich nicht wundern, (Vita bei Wikipedia) wenn die in jungen Jahren auch eine IM war.

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  21. Blindleistungsträger schreibt:

    Ein ziemlich kurzes Buch, dessen Lektüre meinen Eindruck stärkt, dass die Bundesrepublik Deutschland bereits bei ihrer Gründung den Kern des Scheiterns in sich trug. Schon nach dem Krieg waren die Deutschen nicht so richtig willens, ihre Gesellschaft grundlich aufzuräumen, zu entnazifizieren. Noch weniger war dies nach dem Fall der Mauer der Fall. Adenauer hat da ebenso versagt wie später Kohl. Hinterher ist man natürlich immer schlauer. Noch später wird dann aber trotzdem nicht besser gehandelt.

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  22. ceterum_censeo schreibt:

    Na so was – zeig der etwa den HEITLERGRUSS?

    SOFORT VERHAFTEN, den NAZI!

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    • ceterum_censeo schreibt:

      Und das Schlimmste: Lt. der Meldung hat der Magistrat entschieden: Die *NAZISAU* darf bleiben…… Nazibande, allesamt, oder?

      *) Na aber sowas von Satire! Urrrrgh! Da wird glatt die Oma-Nazisau zuschanden!

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    • Mona Lisa schreibt:

      … und Marx steht in Trier, Lenin in Gelsenkirchen, auch Stalin machte 2018 als Leihgabe aus der Mongolei eine Rundreise durch Berlin.
      Und – wo stellen wir jetzt Hitler auf ?

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