Von den USA, über Europa, Israel, Iran bis hin zu China und Hong-Kong – Eine geopolitische Analyse über die derzeitig anhaltende Kompasslosigkeit deutscher Außen- und Sicherheitspolitik

(www.conservo.wordpress.com)

Von Freddy Kühne *)

Nordstream2 und US-Truppen: USA und Polen sollten stärker auf deutsche und russische Interessen eingehen, sonst zerstören sie dauerhaft die traditionell guten Beziehungen – vor allem zu Deutschland.

Im Gegenzug müssen auch Berlin und Brüssel Washington entgegenkommen, ansonsten droht dauerhaft die transatlantische und innereuropäische Spaltung 

Wer – wie alle Berliner Regierungen Merkels – permanent nur auf Sicht fährt, der hat in Wahrheit weder einen Kompass noch eine Karte.nordstream

Und weil und warum dies so gefährlich ist, erfolgt an dieser Stelle einmal eine grundsätzliche geopolitische Positionierung.

Dabei beginnen wir heuer zunächst mit der Energiesicherheit, ausgelöst durch die gegensätzlichen Interessen in der Frage von Nordstream 2, bevor wir dann den Bogen zu anderen wichtigen weltpolitischen Themen von Europa, über die USA, Israel, Iran, China und der Hong-Kong Frage schlagen.Energiesicherheit

Energiesicherheit muss in Deutschland groß geschrieben werden. Aufgrund des – unglücklicherweise – beschlossenen Atomkraft und Kohleausstiegs braucht Deutschland zukünftig vermehrt Gasimporte. Da das US-Flüssiggas aus gefracktem Gas stammt und es zudem auf circa minus 200 Grad Celsius heruntergekühlt werden muss und mit Schiffen über den Atlantik verschifft wird, ist es aus Aspekten der Ökologie und Ökonomie für Deutschland schlicht nicht interessant, das US-Flüssiggas in enormen Mengen zu importieren.

Auch die Energiesicherheit wird mit US-Flüssiggas für Deutschland nicht verbessert. Denn im Kriegsfall sind die Tanker ein leichtes Ziel für gegnerische Flugzeugträger und Raketen.

Sowohl ökologisch wie ökonomisch macht der Import von russischem Gas daher viel mehr Sinn für Deutschland. Und auch die Energiesicherheit Deutschlands und

Europas gewinnt mit russischem Gas an Qualität, denn: Der russische Bär wird weder das Land angreifen, das ihn regelmäßig füttert, noch dessen militärische Partner attackieren. Auch belegt die Vergangenheit, dass russisches Gas stets zur Zufriedenheit nach Deutschland floss – völlig unabhängig von politischen Großwetterlagen.

Die US-Sanktionen gegen Nordstream 2 sind daher schädlich für die deutsch-amerikanischen als auch für die russisch-amerikanischen Beziehungen. Je höher die USA hier die Sanktions- und Drohspirale anziehen, desto mehr wird dies die deutsche Politik und Bevölkerung davon überzeugen, dass die USA eine Bedrohung für deutsche Interessen sind.

Damit legt die US-Politik die Axt an die seit 1945 eigentlich traditionell guten Beziehungen.

So wie es in den USA eine parteiübergreifende Einigkeit gegen Nordstream 2 gibt, genauso gibt es in Deutschland und Russland eine parteiübergreifende Einigkeit für Nordstream 2. Und da die russische Seite die Pipeline auf jeden Fall mit eigenen Mitteln fertigstellen wird, wird sie zur Not auch mit eigenen Mitteln die Anlagen versichern.

Die USA schaden damit letztendlich massiv der transatlantisch-europäisch-amerikanischen Partnerschaft: Bereits jetzt belegen Umfragen, dass 70 oder mehr Prozent der Deutschen das Verhältnis zu den USA als belastet bewerten.

Das liegt nicht nur an den USA. Und auch nicht nur an Trump. Sondern auch an dem überwiegend linken medialpolitischen Komplex in Deutschland.

In Fragen von Nordstream 2 sollten die USA daher eben auch auf die Bedürfnisse von Deutschland und Russland eingehen.

Wohin es führt, deutsche und russische Interessen willentlich und  stur zu übergehen, hat seinerzeit der Hitler-Stalin-Pakt vor allem den Polen eindeutig bitterböse aufgezeigt.

Europa + EU + Freihandel

Die EU belastet US-Unternehmen  in mehreren Wirtschaftsbereichen seit Jahrzehnten mit weitaus höheren Importzöllen, als umgekehrt. Beispielsweise erhebt die EU auf US-Autos eine Zollquote von circa 12,5 Prozent während die USA nur 2,5 Prozent auf die Importe für Autos aus der EU verlangen.

Im gleichen Zug schützt die EU ihre Bauern mit massivem Protektionismus gegen landwirtschaftliche Importe aus den USA, Afrika und Südamerika.

Dass US-Präsident Trump hier eine Verbesserung aus Sicht der USA fordert, sollte anerkannt werden.

Ukraine + Assoziierung + Freihandelszone von Vancouver bis Wladiwostok

Der Auslöser für den Gas-Pipeline Bau von Nordstream 2 war die konzertierte Aktion der orangenen Revolution. Ergebnis dieser orangenen Revolution war die Absetzung des russlandfreundlichen Premierministers und dessen Ablösung durch US-freundliche Premierminister. Unterstützt wurde die ukrainische Revolution im Hintergrund durch US-Geheimdienste einerseits und durch private US-Stiftungen andererseits, die beispielsweise von George Soros unterstützt wurden.

Dies geschah unter Obamas Amtszeit. Und auch Hunter Biden, der Sohn von John Biden, verdiente hinter den Kulissen wohl mächtig mit in diesem Gas-Monopoly, wie 99Thesen bereits berichtete.

Das ukrainische Staatsgebiet ist aus historischen Gründen grob in drei Bereiche aufgegliedert: Der Westen war früher einmal ein Teil Polens, ist katholisch und daher westlich orientiert. Das Zentralgebiet ist auch westlich-europäisch orientiert, dort leben hauptsächlich Ukrainer. Der Osten der Ukraine und die Krim jedoch sind überwiegend durch russische Bevölkerung besiedelt, und von daher traditionell nach  Russland ausgerichtet.

Ohne diese zerbrechliche Gemengelage zu berücksichtigen, wollte die US-Regierung unter Obama nun mit sogenannter Softpower ohne Krieg die Ukraine in Richtung Nato und in Richtung EU bewegen.

So gelang zwar die Implementierung einer US-freundlichen Regierung in Kiew, aber eben nicht die Assoziierung der Ukraine mit der EU. Denn da hatten Obama, Biden und Merkel die Rechnung ohne Putin gemacht, der verständlicherweise die geostrategischen Interessen Russlands selbstbewusst vertritt und sich mit rabiaten Methoden zu wehren wusste.

Er unterstützte daher sowohl in der Ostukraine russischstämmige paramilitärische Gruppen, logistisch und finanziell und brach damit kühl kalkuliert einen Bürgerkrieg in der Ukraine vom Zaun.

Merkel, Obama , Biden und Co. hatten sträflich vernachlässigt, ihre Pläne in partnerschaftlicher Kooperation mit Russland vorzubesprechen und auch russische Interessen nur mal im Ansatz zu bedenken und zu berücksichtigen:  Solche stümperhaften Fehler wären dem geschichtskundigen Helmut Kohl und dem Dauer-Außenminister Genscher nicht passiert!

Nun kennen wir inzwischen ja auch als Bürger die Methode auch aus innenpolitischer Ansicht: Eigene Fehler macht Merkel nicht – und natürlich auch nicht Obama oder Biden oder Clinton.

Der Schwarze Peter wurde jetzt natürlich an Putin überreicht: Man beschloss Sanktionen gegen Russland.

In diesem geostrategischen Spiel setzte Putin für vier Wochen lang auch die Gaspipeline in der Ukraine als Druckmittel gegen den Westen ein und sperrte die Gaslieferungen für vier Wochen. Angeblich soll die Ukraine sich unberechtigt Gas abgezapft haben, was insofern stimmt, dass die Ukraine ihre regulären Gaslieferungen zwar abzapfte – aber eben die Rechnungen an Russland nicht beglich.

Aus ukrainischer Sicht mag das eine Revanche für den Bürgerkrieg gewesen sein. Aus russischer Sicht war das schlicht Vertragsbruch.

Aus deutscher Sicht jedoch stellte dies eine völlig neue Erfahrung dar. Denn noch zu Zeiten des kalten Krieges lieferte die Sowjetunion völlig zuverlässig Gas nach Westdeutschland – ohne jede Probleme.

Um zukünftig nicht als Gasgeisel zwischen die Fronten des geopolitischen Machtkampfes der USA und Russlands  und von Heißspornpolitikern innerhalb der Ukraine zu geraten, vereinbarte Russland, Deutschland und die EU den Bau von Nordstream 2.

Denn schließlich hatte man eine große geschäftliche Vertrauensbasis und -erfahrung aus über 30 Jahren unproblematischer Lieferung von Gas auch während des kalten Krieges gemacht.

Was die geopolitische Lage der Ukraine betrifft, so hatten wir hier auf 99Thesen bereits vor vielen Jahren eine Beteiligung der Ukraine an einer transatlantischen Freihandelszone zwischen den USA, Europa und Russland gefordert, metaphorisch gesprochen sollte eine solche Freihandelszone von Vancouver bis Wladiwostok reichen.

Das Verhältnis zwischen Deutschland, den USA, der EU und den Visegradstaaten

Zu der Visegrad-Gruppe zählen die baltischen Kleinstaaten Estland, Lettland, Litauen, Polen, Ungarn, die Tschechei und die Slowakei. Bereits Donald Rumsfeld – der unter George W. Bush als US-Verteidigungsminister diente – nannte diese Gruppe von Staaten das „neue Europa“ – und bezeichnete Deutschland, Frankreich, Spanien und  Italien dagegen als das „alte Europa“. Der Begriff „alt“ war von Rumsfeld durchaus bewusst abschätzig gemeint. Denn seinerzeit ging es um die Beteiligung europäischer Alliierter an dem Krieg gegen Irak zum Sturz Saddam Husseins. Hieran wollte die deutsche Bundesregierung unter Schröder nicht teilnehmen.

Hierüber verärgert, verschaffte sich Rumsfeld mit der Bezeichnung „altes“ versus „neues Europa“ nicht nur rhetorisch Luft. Man konnte bereits damals ahnen, dass sich vor allen Dingen die Visegradstaaten – die sich ja gerade erst einer 70 jährigen Besatzung der russischen Sowjets entledigt hatten – viel stärkeren Schulterschluss mit den USA suchen würden, als die unter Schröder und später unter Merkel nach links gerutschte deutsche Bundesrepublik. Denn sowohl die Sozialisten der Linken, Grünen und Sozialdemokraten als auch Merkel waren antiamerikanisch indoktriniert, denn die Antiatomkraftbewegung und die Grünen waren ebenso von der DDR-Staatssicherheit konditioniert und unterwandert wie es die Menschen in der DDR waren – und wie es erst Recht Menschen waren, die dem sozialistischen SED-Regime treu hinterhergelaufen waren – wie eine Sekretärin für Agitation und Propaganda der SED-Jugendorganisation.

In Polen, Tschechien, der Slowakei und den baltischen Republiken dagegen wuchsen nach dem Fall des Eisernen Vorhangs genauso pro-amerikanische Generationen heran, wie in Ungarn.

Es ist also eine Falschbehauptung, dass die Ursache für den Antiamerikanismus in Deutschland Trump darstellt! Die Ursache für Antiamerikanismus ist nicht nur die Saat linker nationaler Sozialisten des dritten Reiches, sondern eben auch der Propaganda linker internationaler Sozialisten der DDR.

Die derzeitige Spaltung Europas in „pro-amerikanische Osteuropäer“, die die Errungenschaften ihrer nationalen souveränen Staaten gegen eine euro-sozialistische EU verteidigen und in eine zentraleuropäische deutsche Regierung, liegt also viel tiefer. Die seit dem Amtsantritt Schröders und Merkels nach links gerutschte Berliner Republik der sogenannten Altparteien ist nicht nur in diesem Punkt unfähig zur kritischen Selbstreflexion.

Folglich fehlt in Berlin bisher die so notwendige Selbsterkenntnis eigener Fehler und eigener dringend notwendiger ideologischer Korrekturen.

Dies wird auch in der Spaltung innerhalb der EU deutlich: Während osteuropäische Politiker aus Polen, Tschechien , der Slowakei , Ungarn usw. die gerade erst mühsam errungene Freiheit und nationale Souveränität nach 70 Jahren sowjetisch-russisch-kommunistischer Besatzung verteidigen, wollen vor allem linksliberale und linke deutsche Politiker einer informellen Großparteienkoalition von CDU, SPD, Grüne , Linke und FDP die deutsche Souveränität an alle möglichen supranationalen Gebilde abgeben – und seien sie noch so ineffizient, demokratie- und volksfern.

Die Vereinigten Staaten von Amerika – die schon seit 1945 eine massive imperialistische Außenpolitik betreiben, die sich zu überwiegenden Teilen nur an den nationalen Interessen der USA ausrichtet – entsprechen daher der grundlegenden Weltsicht der Osteuropäer weit mehr, als eine diffuse selbstverachtende und eigene Interessen verleugnende Politik von Berliner Regierungen unter der Sozialistin Angela Merkel.

Innerhalb Europas wird diese deutsche Understatement-Politik seit langem verstärkt ausgenutzt. Staaten in Süd- und Westeuropa die sich entweder absichtlich bzw. vorsätzlich der Maastricht-Kriterien verweigern, bekommen Milliarden via Target-2-Salden und via Eurorettungs- bzw. Coronapaketen aus Berlin.

Und das, obwohl das Meridian-Vermögen in Süd- und Westeuropa circa dreifach so hoch ist, wie das des deutschen Bürgers…

Trotzdem erkauft sich Deutschland damit überraschenderweise keine Freundschaften! Teilweise offen schlägt Deutschland neuer Hass und Wut aus Griechenland (Euro) Italien (Euro/Corona) ,  Frankreich (Euro/Corona) und sogar Polen (Nordstream) entgegen.

Aus Italien, weil man Deutschland unterstellt, die Eurozone würde nur den deutschen Firmen nützen, in Italien dagegen aber für Arbeitslosigkeit sorgen – und weil man in der italienischen Politik den Exportstopp der Bundesregierung für Schutzkleidung zu Beginn der Coronakrise übel nahm und noch nimmt.

Aus Polen, weil man Deutschland mangelnde Solidarität mit den Sicherheitsinteressen Polens und mangelndes Verständnis vor seinen Ängsten vor Putins Armeen in der Ostukraine unterstellt.

Aus den USA , Polen und der Ukraine, weil alle drei Länder ihre nationalen wirtschaftlichen und/oder sicherheitspolitischen Interessen durch die Nordstream 2 Pipeline gefährdet sehen.

Deutschland wiederum will seine Energie nicht ökonomisch und ökologisch teuer aus Frackinggasimporten aus den USA decken, wohingegen US-Politiker genau dafür einen Absatzmarkt suchen und diesen mit Sanktionen in Deutschland erzwingen wollen.

Doch an dieser Stelle wiederhole ich nochmal die Warnung: Wer dauerhaft vorsätzlich deutsche und russische Interessen übergeht, wie dies die polnischen, englischen und französischen Regierungen von 1919 bis 1939 durchgehend praktizierten, wird in Europa keinen fairen Frieden schaffen, sondern wieder einmal  nur einen Diktatfrieden erzwingen, der von Deutschland unermessliche finanzielle Beiträge verschlingt.

Im Jahre 1919 geschah dies über den Versailler Vertrag. Im 21. Jahrhundert geschieht dies durch die durch die Hintertüre der Eurozone eingeführten permanenten Eurorettungs-, Coronarettungs- und auch Bankenrettungspakete, ergänzt durch die permanent steigenden Target-2-Salden der Bundesbank an die EZB und ergänzt durch deren Niedrigzins- und Geldmengenausweitungspolitik, die vor allen Dingen deutsche Sparer, deutsche Bankeninsitute, deutsche  Lebens- und Rentenversicherer hart treffen wird.

Wenn die Koalition aus Osteuropa und den USA Deutschland und Russland mit massiven Sanktionen zum Verlierer des Nordstream-2-Projektes machen und wenn Süd- und Westeuropa weiterhin mit ihrer Mehrheit im Rat der EZB und in den Gremien der EU Deutschland zur finanziellen Melkkuh Europas machen, dann besteht die Gefahr, dass – sofern die Deutschen eines Tages aus ihrem bisherigen gefühlten Wohlstandsparadies mit einem unangenehmen Kater nach Corona aufwachen und sich in einer tiefen Wirtschaftskrise widerfinden – auch in Deutschland die Stimmung gegen die EU , gegen Europa und gegen die USA  umschlagen könnte.

Um dies zu vermeiden, müssen die USA Deutschland in der Frage von Nordstream 2 ebenso entgegenkommen, wie die West- und Südeuropäer endlich begreifen müssen, dass sie zur soliden Finanz- und Haushaltspolitik zurückkehren müssen.

Die bisherigen deutschen Regierungen unter Angela Merkel waren hier mit Europa und den Eurostaaten überaus geduldig, langmütig und selbstlos.

Aber das kann sich eines Tages auch mal ändern, wenn die deutsche Gutmütigkeit weiter in überzogener Weise in Anspruch genommen wird.

Naher Osten: Deutschlands Verhältnis zu Iran

Der Iran bedroht – ebenso wie Saudi-Arabien auf seine und  die Türkei und Syrien auf ihre Weise – die Sicherheit im Nahen Osten. Allerdings bedroht der Iran darüber hinaus noch in existenzieller Weise die Sicherheit des Staates Israels.

Der Iran fördert logistisch, ideologisch und finanziell den Terror der Hamas in Gaza, der Hisbollah in Südlibanon und der Huthis im Jemen. Er hat sich selbst aber inzwischen auch mit Kämfern der offiziellen islamischen Revolutionsbrigaden in Syrien einen beinahe unglaublich großen Einflussbereich Schritt für Schritt und Jahr um Jahr erarbeitet und ausgeweitet.

Das maßgeblich unter der Obama-Clinton Administration mit dem Iran verhandelte „Atomwaffenabkommen“ ermöglichte dem  radikalschiitischen iranischen Regime die Ausweitung seiner Deviseneinnahmen durch Ölexporte. Mit diesen Devisen konnte der Iran seine teilweise offene Raketenforschung und seine überwiegend verdeckte Atomforschung weiter finanzieren und weiter vorantreiben.

Alle maßgeblichen Parteien in Israel kritisierten daher das „Atomabkommen“ mit dem Iran als de facto unwirksam. Aber nicht nur Israel übte diese Kritik mit der Folge, dass die republikanische US-Administration unter Trump das Atomabkommen einseitig aufkündigte. In dasselbe Horn der Kritik stimmten die sunnitischen Staaten der arabischen Halbinsel mit ein: Auch sie sahen und sehen sich durch die Atomwaffenambitionen des Mullah-Regimes in Teheran bedroht.

Daher machte es geopolitisch überhaupt keinen Sinn, am Atomwaffenabkommen mit dem Iran festzuhalten.

Das Abkommen war ein Fehler einer völlig naiven Heran- und Vorgehensweise der Regierungen Obamas, Merkels und Macrons, deren Maxime einzig die Hoffnung darstellte, sich mit diesem Abkommen die weitere Gesprächsbereitschaft Teherans , ein mögliches freiwilliges Entgegenkommen Irans und neue Exportmöglichkeiten in den Iran zu sichern.

Aus iranischer Sicht stellte das Abkommen vor allem die Steigerung der Deviseneinnahmen durch Ölexporte sicher, mit denen man vor allen Dingen weitere Raketen- und geheime Atomwaffenprogramme durchführen konnte.

Europa , allen voran eine Berliner Bundesregierung, täte wohl daran, in diesem Punkte den USA, Israel und den sunnitischen Regierungen entgegenzukommen.

Naher Osten: Deutschlands Verhältnis zu Israel

Die Regierungen der USA  stärken Israel schon seit vielen Jahrzehnten praktisch politisch, militärisch und wirtschaftlich.

Insbesondere die Administration von Donald Trump bekennt sich ausdrücklich nun auch diplomatisch , symbolisch und sicherheitspolitisch zu dem Staat Israel.

Trump machte dies bereits zweimal der ganzen Welt deutlich. Zuerst verlegte er die US-Botschaft vor circa einem Jahr nach Jerusalem. Damit setzte Trump das schon seit vielen Jahrzehnten bestehende US-Gesetz zur Anerkennung der Hauptstadt Israels um, dessen Vollzug bis dahin alle vorherigen US-Präsidenten unterließen.

Zweitens anerkennen die USA seit ebenfalls circa etwa einem Jahr, dass die Golanhöhen israelisches Staatsgebiet sind. Zuletzt bestätigte die US-Regierung, dass das Westjordanland zum Staatsgebiet Israels gehört.

Alle die vorgenannten Punkte wurden auch praktisch von der US-Regierung und etlicher weiterer Staaten der Welt anerkannt und vollzogen.

Aus biblisch-eschatologischer (heilsgeschichtlicher) Sicht wurden damit die jahrtausendealten Vorhersagen bzw. Prophetien zur Wiederauferstehung israels als Nation am Ende der Weltzeit bestätigt.

Die Zurückhaltung der deutschen und westeuropäischen Regierungen in diesen Punkten stellt besonders für die deutsche Regierung kein Ruhmesblatt dar.

Berliner Regierungen glänzen nämlich – so hat es den Anschein – vor allem dann mit salbungsvollen israelfreundlichen Worten, wenn sie den Blick in den Rückspiegel der Geschichte werfen.

Wenn es um psychologische und diplomatische politische Unterstützung Israels in der Ist-Zeit in den Gremien der Vereinten Nationen, um die Verlegung der Botschaft uvm. geht, dann aber taucht die Berliner Regierung schon beinahe traditionell feige und rückgratlos ab.

Hier empfehle ich der Berliner Republik den aufrechten pro-israelischen Gang, die Verlegung der deutschen Botschaft nach Jerusalem und die Anerkennung der Golanhöhen und des Westjordanlandes als zu Israel gehörig.

Das Verhältnis Deutschlands zu China und der Hong-Kong-Frage

In China regiert eine Einparteiendiktatur der Kommunistischen Partei mit einem inzwischen wieder auf Lebenszeit bestimmten Diktator  an der Spitze.

Nach Innen verfolgt China eine brutal-effiziente soziale permanente politische Kontrolle und Bewertung der eigenen Bevölkerung. Xi-Jingping stellt zwar nach Außen den lächelnden lieben chinesischen Onkel dar. Aber das ist nur das chinesische kommunistische Pokerface.

Xi Jingping ist halt nicht Deng Xiao Ping. Xi Jingping begreift sich selbst als der Hüter und Erneuerer der kommunistischen Ideologie. Die neue wirtschaftliche Stärke Chinas, die bereits sein Vorgänger Deng Xiao Ping seit über 30 Jahren in Kooperation mit westlichen Unternehmen und Politikern vorantrieb, nutzt er nun auch zur Erneuerung des kommunistisch-ideologischen Unterbaus.

Wenige Jahre nach Amtsantritt von Xi Jingping begann er mit der Überwachung und Verfolgung von chinesischen Christen: Kirchen werden sogar während laufender Gottesdienste abgerissen, Pastoren und Kirchenleiter verhaftet und in Gefängnisse oder Lager gesteckt.

Ebenso verfährt Xi Jingping mit den muslimischen Uiguren im Westen Chinas: Diese steckt er tausenderweise in chinesische Arbeits- und Umerziehungslager, deren Existenz die chinesische Kommunistische Partei offiziell bis heute leugnet.

Mit der Übergabe des 100 Jahre unter britischer Hoheit stehenden Hongkongs an China hatte Deng Xiao Ping die Regel „Ein Land, zwei Systeme“ akzeptiert.

Doch Xi Jingping kümmert dies nicht mehr viel. Er hat bereits linientreue und hörige KP-Politiker – als Pekings Handlanger – in die Hongkonger Politik und Verwaltung eingeschleust und beginnt scheinbar nun mit der offiziellen Phase, die Demokratie westlichen Modells in Hongkong abzuschaffen.

Mit dem neuen sogenannten Sicherheitsgesetz legt  Xi Jingping jetzt auch nach außen hin die Axt an die Unabhängigkeit Hongkongs. Denn die dortige Demokratie ist ihm ein Dorn im Auge, denn: diese bedroht auch das Diktaturmodell in Peking.

Auch hier steht Deutschland wieder mal im Abseits: Außer wohlfeilen Worten auf geduldigen Papieren, die schon einige Jahre alt sind, erhalten die Bürger und Studenten in Hongkong sage und schreibe NULL Unterstützung aus der Bundesregierung in Berlin  in ihrem Kampf für die Aufrechterhaltung der Demokratie.

Diese Feigheit Berliner Regierungspolitiker vor den Diktatoren der KP in Peking ist schlichtweg grotesk!

Genau wie im Falle Irans schielen unsere Politiker im Falle Pekings  lieber auf ein paar lukrative Aufträge, als zu den grundsätzlichen Werten der Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu stehen.

Auch an dieser Stelle verscherbeln ausgerechnet die 68er Politiker – wer hätte das jemals so geahnt und kommen sehen – die grundsätzlichen Werte des Westens und des christlichen Abendlandes – für ein paar Millionen oder Milliarden möglicherweise bald wertloser Euro.

Sie verkaufen und verraten damit das Erbe des christlich-aufgeklärten Abendlandes wegen quasi eines Linsengerichtes, wie einst Esau sein Erbe an Jakob versaubeutelte.

Wer sich so verhält, verliert an allererster Stelle die eigene Selbstachtung und er verliert zugleich auch die Achtung und den Respekt seiner ideologischen Kontrahenten.

Australien, die USA, Neuseeland, Japan und über 100 andere Nationen dagegen legen – seither ohne Beteiligung Deutschlands – hier massiven Protest gegen das Vorgehen der kommunistischen Diktatoren in Peking ein.

Fazit

Weder die USA noch Süd-, West- und Osteuropa können dauerhaft davon ausgehen, die Interessen Deutschlands in etlichen wichtigen Bereichen permanent ignorieren zu können, ohne, dass dies irgendwann politische Folgen zeitigen könnte.

Denn: Die Kuh, die man melken will, muss man auch mal füttern. Es sei denn – man will sie schlachten.

Umgekehrt aber muss die deutsche Bundesregierung  auch den Bedürfnissen sowohl Osteuropas als auch denen der USA stärker Rechnung tragen. Vor allem hinsichtlich des bekannten 2-Prozent-BIP Ziels zur Finanzierung der Verteidigungshaushalte.

Alle zusammen zuvor Genannten aber müssen auch die Interessen Russlands stärker in Gesprächen ausloten und berücksichtigen.

Eine Maximierung eigener Interessen auf Kosten des anderen, wie es derzeit Polen und die USA einerseits und die Südeuropäer andererseits aber stets zulasten Deutschlands und auch Russlands tun, wird die Stabilität und den Frieden in Europa dauerhaft gefährden oder auch stören.

Man kann nicht stets von Deutschland nur Geld und Sicherheit fordern, wenn man selbst nicht bereit ist, auch deutschen Interessen – z.B. in der Nordstream2-Position und bei den massiven finanziellen Lasten innerhalb der Eurozone – entgegen zu kommen.

Darüber hinaus  ist auch eine Rückkehr Russlands zur G7 und  in den Nordatlantik-Rat dringend geboten und überfällig.

In der politischen Beziehung zu Hongkong und China sollte Deutschland den Schulterschluss mit den Demokratien des Fernen Ostens und den USA suchen. Auch hier zeigt sich die Regierung Merkels wieder einmal prinzipien- und kompasslos durch die Weltmeere der Geschichte segelnd – einzig und allein auf Sicht fahrend.

Dasselbe gilt für Deutschlands Verhältnis zu Israel und sich selbst:

Im Verhältnis zu sich selbst und zum Staat Israel empfehle ich Deutschland die Rückkehr zu Selbstbewusstsein: Nur wer sich selbst liebt, wer sich selbst annimmt und positiv zu seinem eigenen Land steht – der kann auch andere wirklich lieben: Wer also den Patriotismus Israels unterstützen will, der muss diesen Patriotismus auch im eigenen Land im gesunden Maße akzeptieren und fördern. Bereits in der Bibel heißt es: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“

Wer sich selbst ständig wiederkehrend ablehnt und sich selbst hasst, der wird auch andere nicht dazu bringen sich selbst zu achten und zu ehren: Das betrifft nicht nur die Unterstützung Israels, sondern vor allem auch die Integrationsfähigkeit Deutschlands nach innen.

(Original: https://99thesen.com/2020/06/12/nordstream2-und-us-truppen-usa-sollten-staerker-auf-deutsche-und-russische-interessen-eingehen-sonst-zerstoeren-sie-dauerhaft-die-tradtionell-guten-beziehungen-vor-allem-zu-deutschland/ )

******
*) Freddy Kühne betreibt das Blog http://99thesen.com und ist regelmäßiger Kolumnist bei conservo
www.conservo.wordpress.com   14.06.2020

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten in meinen Emails sowie auf den Seiten der „sozialen Medien“ und mache mir diese Inhalte nicht zueigen. *****
Dieser Beitrag wurde unter AfD, Afrika, Allgemein, Außenpolitik, Dritte Welt, EU, Flüchtlinge, Islam, Merkel, Nahost, Nato, Politik, Putin, Trump, USA, Weltpolitik, Wirtschaft abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

20 Antworten zu Von den USA, über Europa, Israel, Iran bis hin zu China und Hong-Kong – Eine geopolitische Analyse über die derzeitig anhaltende Kompasslosigkeit deutscher Außen- und Sicherheitspolitik

  1. uwe.roland.gross schreibt:

    Hat dies auf uwerolandgross rebloggt.

    Liken

  2. Verismo schreibt:

    Sehr geehrter Herr Kühne,

    mit dieser ausgewogenen gerechten Sicht ohne Bevorzugung einzelner Staaten muß ich Ihnen meine Anerkennung hierfür zollen. Sie haben das wunderbar erklärt und zudem auch einen Weg aus dieser mißlichen Lage offeriert, was sich mit meinen Erkenntnissen deckt.
    Vor allem haben Sie auch erkannt, daß das Weltgeschehen nicht allein in den Händen der Menschen liegt, sondern wir sollten uns wieder darauf besinnen, daß das letzte Wort und Gott sei es gedankt, Er allein spricht.
    Wir haben anhand der Schrift, wenn wir sie lesen würden und beherzigen alles Wissen, was dem Frieden dienen würde.
    Mit der Anerkennung des Staates Israel, des einzig demokratischen, blühenden Staates im Nahen Osten, fällt unser Sein und Nichtsein. Mag sein, daß dem Zeitpunkt für die Entstehung vorausgeeilt war, wie mit der Täuschung Isaaks bezüglich des Erstgeburtssegen an Jakob, anstatt Esau, der allerdings diesen für ein Linsengericht verkaufte.
    Und bezüglich der Muslime, die damals als den Juden Israel wieder als Heimstätte zugesprochen worden ist, aufgefordert wurden, sofort das Land zu verlassen, weil in der gleichen Nacht bereits die Angriffe kamen und Nasser sagte: “ Wir werden alle Israeli ins Meer werfen“. Jedoch es kam anders, Israel siegte und die Muslime waren draußen. So entstanden die Palästinenser, ein mißbrauchtes Bollwerk der Terrorbanden, gegen Israel.
    Ist eigentlich bekannt, daß Israel allein zwischen 1948-1967 seinen Nachbarn 122 Friedensvorschläge unterbreitet hat und Syrien allein 1948 – 1967 über 400 Waffenstillstände mit Israel einseitig gebrochen hat?
    Denn es sieht mehr danach aus, daß diese Globalistenelite selbstherrlich ihre Profite aus allem ziehen werden und das entstehende Leid für die Völker der Erde ignorieren.
    So wird sich auch das noch erfüllen, was in Sacharija steht, daß Jerusalem zum Taumelbecher der Völker werden wird, was nicht sein müßte, wenn man hören würde und mit der Gottspielerei endlich aufhört. Denn die Weissagung über Ninive wurde aufgehoben, weil es umkehrte.

    Liken

  3. Dr. Gunther Kümel schreibt:

    Es ist zu kritisieren, daß der Autor völlig einseitig die Interessen Israels vertritt, ohne darauf Bezug zu nehmen, daß die Annexion besetzter Gebiet völkerrechtlich totales Unrecht darstellt. Was geht die Europäer, was geht die BRD die „eschatologische Sicht“ Israels an? Was geht es uns an, was die Israellis an chauvinistischen Mythen in irgendwelchen Wüstenhöhlen gefunden haben?
    .Chauvismus („Auserwähltheitswahn“) ist der auf Ehnien bezogene „Rassismus“.

    Liken

    • 99Thesen schreibt:

      Sehr geehrter Herr Dr. Kümel,

      die Abschaffung von Nationen und ihrer Kulturen ist neumodischer Unsinn, der nur in Europa und den USA und in Neuseeland/Australien gefördert wird. Wo werden Nationen und Kulturen in Indien, China, Russland, Saudi-Arabien , der Türkei usw. abgeschafft ?

      In der Tierwelt würde auch niemand auf die Idee kommen, Rassen und Arten abzuschaffen: Dort spricht man gar von Artenschutz und Schutz von einheimischen Tieren gegen „eingeschleppte“ Tiere.

      Nun zum Völkerrecht: Seit der Vernichtung Israels im Jahre 70 n. Christus und die Vertreibung der Juden in alle Welt durch die Römer gab es bis 1949 keinen unabhängigen Staat „Palästina“. Der Begriff „Palästina“ war zudem vom judenhassenden Kaiser Hadrian erfunden – er kommt von „Kreti und Pleti“. Stets war das Land von fremden Mächten besetzt: Durch die Römer, durch die Osmanen, zuletzt durch die Briten und teilweise verwaltet von Jordanien aus. Erst mit der Wiedergründung Israels im Jahre 1949 gab es wieder einen souveränen Staat auf diesem Landstrich und das mit der Zustimmung der Vereinten Nationen.

      Im Übrigen sind die Palästinenser keine eigene Gattung / Art, sondern eben Araber. Noch in den 1950er Jahren lehnten die Araber es ab, die in Judäa und Samaria lebenden Menschen als „Palästinenser“ zu bezeichnen. Sie verstanden sich selbst alle dort als „Araber“. Erst nach den von den Arabern begonnen aber verlorenen Kriegen gegen Israel änderte sich die Haltung der Araber zum Begriff „Palästinenser“. Jetzt erkannte man dessen ideologischen Nutzwert in der politischen Auseinandersetzung.

      Desweiteren begannen mehrere arabische Nationen ihre Kriege gegen Israel und forderten die Araber in Judäa und Samaria auf, dort auszuharren, bis man die „Juden ins Meer“ getrieben habe.
      Die Kriege gingen aus Sicht der Araber aller verloren. Und wie wir Deutschen selbst wissen, wer den Krieg verliert, verliert in der Regel auch Land.

      Liken

      • Dr. Gunther Kümel schreibt:

        99Thesen,
        Lesen Sie Shlomo SAND oder Solschenyzyn:
        Israel wurde 70 n.Chr. nicht „vernichtet“. Lediglich die Bewohner der Hauptstadt dürften vertrieben worden sein. Vermutlich sind die meisten ins Umland gezogen. Ohnehin war schon vor diesem Datum ein rechtgroßer Anteil des Volkes über den ganzen Orient und den Mittelmeerraum verstreut.
        Und zwar freiwillig, um der Handelsinteressen willen.
        .
        Die Bauern im Land blieben am Ort. Das Land wurde zunächst von Byzanz erobert, viele konvertierten. Jahrhunderte später eroberten die Araber das Land. Viele konvertierten, da sie so einer hohen Steuer ausweichen konnten. Etliche Araber siedelten sich zusätzlich an. Da beide Völker etwa den gleichen levantinisch-orientalischen Habitus haben, waren die Eingewanderten bald von den Konvertierten nicht mehr zu unterscheiden.
        Noch Herzl und später Ben Gurion wußten, daß die Palästinenser die Nachkommen der Hebräer der Antike sind. Die heutigen „Juden“ sind es zum größten Teil nicht.
        Wenn also Israel die Palästinenser bombardiert, ist das „Antisemitismus“.
        .
        Klar sind die Palästinenser (heute) Araber. Aber das berechtigt doch die europäischen Einwanderer nicht, auf dem Gebiet der dort seit Tausenden von Jahren lebenden Einheimischen einen „jüdischen Staat“ zu errichten, die Einheimischen zu drangsalieren und zu berauben!
        Es ist doch ganz am Thema (Recht und Unrecht) vorbei, zu saen, die Palästinenser seien doch bloß Araber, da könnte man sie doch vetreiben.
        .
        Es wäre das gleiche, als wollten die Türken, Syrer oder Afrikaner in Bayern einen exklusiven Staat errichten. Sie würden das dann vermutlich verteidigen mit dem Argument, die Bayern seien doch ohnehin nichts besonders Spezielles, blo0ß eben Deutsche. Die Bayern könnten ja doch alle nach Schleswig-Holsten ziehen.

        Liken

    • 99Thesen schreibt:

      Rassismus ist nach meinem Verständnis die Abwertung und Diskriminierung von Rassen und Arten. Die Menschheit ist nach meinem bisherigen Verständnis im Grunde eine einzige „Rasse“, die lediglich in auf horizontaler Ebene sich gruppierende Unterarten entwickelt hat. Eine Diskriminierung von Arten und Rassen findet dann statt, wenn sie entweder benachteiligt , beleidigt, abgewertet werden, oder wenn man ihnen nicht dieselben Rechte zusteht: Das ist Diskriminierung und Rassismus. Im übrigen steht es den Völkern nach dem Völkerrecht sogar zu, über ihre eigene Zusammensetzung zu bestimmen, denn es heißt, dass die Völker das Recht auf ihre kulturelle Selbstbestimmung haben. Da die Kulturen durchaus verschieden sind, macht das auch Sinn. Saudi-Arabien bezeichnet sich als muslimisches Land, Israel seit einiger Zeit explizit als jüdisches Land. Warum sollte Europa oder Deutschland sich nicht als „christliches Territorium“ analog bezeichnen, um deutlich zu machen, welche Kultur Europa über 2000 Jahre prägt ?

      Liken

      • Dr. Gunther Kümel schreibt:

        99Thesen,
        „Diskriminierung“ heißt „Unterscheidung“.
        Was Sie hier als „Untergruppen“ der biologischen Art homo unterscheiden, das sind eben die Rassen. Jede beliebige Spezies kennt Rassen, warum stört es Sie, daß das bei der Spezies homo genau so ist? Bei Pferden, Hunden oder Erbsen sind Ihnen Rassen geläufig und „unverdächtig“, bloß bei der Menschheit darf es das nicht geben?.
        Gäbe es die Rassen NICHT, dann könnten sie doch auch nicht unterschieden, diskriminiert, benachteiligt werden. Dann würden ja alle gleich aussehen.
        .
        Wenn die Düsseldorfer in so großer Zahl nach Ghana eingeschleust werden, wie Fremde in die BRD, dann wird es dort bald Ablehnung der Weißen geben. Das ist sogar in den USA so, obwohl schwarz, weiß und gelb schon Jahrhunderte lang im gleichen Land leben.
        Wie viele Weiße wurden angepöbelt, verletzt, umgebracht, als die Schwarzen wegen eines privaten Mordes an einem schwarzen Gewohnheitsverbrecher „friedlich demonstrierten“!
        .
        Ich habe eine alternative Definition von „Rassismus“. Es ist die Parallele zum Chauvinismus im Bereich der Ethnien. Er äußert sich darin, daß jemand die eigene Rasse für allein wertvoll hält, alle anderen seien eigentlich keine Menschen, sondern seelenlos wie das Vieh (Goyim). Der Auserwähltheitswahn der Juden ist allerdings kein „Rassismus“, da sie ja keine Rasse darstellen

        Liken

  4. Dr. Gunther Kümel schreibt:

    Ein (wirklich, nicht nur nominal) „freier Markt“ funktioniert so:
    Ein Anbieter fordert im Wettbewerb mit anderen Anbietern einen bestimmten Preis für seine Ware.
    Der potentielle Kunde wählt unter den Anbietern jenen, dessen Angebot ihm insgesamt als günstig erscheint.
    Die USA verhalten sich anders: „Kauf bei mir, oder ich erschlag Dich!“
    Das ist kein „freier“ Markt, das ist überhaupt kein Markt, sondern eine NEO-liberalistische Tributforderung! Die USA leiten diese unverschämte Epressung von ihrem gigantischen Kriegsbudget ab: sie sind bis an die Zähne bewaffnet, also können sie sich, wie Rambo, alles erlauben!
    Die Drohung mit Sanktionen, die dann möglichst weltweit Geltung haben sollen, ist eine bodenlose Unverschämtheit!. Die BRD muß das immens teure und ökologisch unsinnige US-Gas kaufen, sonst droht ihrer Industrie der Ruin!, Daß sich die USA trauen, eine solche Politik vor den Augen der Weltöffentlichkeit zu machen, zeigt ihre despotische Haltung als Welt-Hegemon!
    .
    Wie lange noch kann dieses Land diese Schurkenrolle spielen?
    „Quo usque tandem, Catilina . . .“

    Liken

    • ceterum_censeo schreibt:

      Nun, womöglich ist die amerikanische Einstellung auch die Reaktion auf die andauernden ‚Gunstbeweise‘ ggü. POTUS von ‚Deutscher Demokratischer 2.0 ‚ Seite?
      – Sh. MerKILL, Steingeier Stinkende Jauche Fischabfall u.v. mehr nebst Hetz-MSM? – ‚HASSPREDIGER‘ z.B. –

      Ein Mann wie Donald POTUS Trump läßt sich doch nicht ad infinitum von solch kläffenden Kötern ständig ans Bein pinkeln.

      Liken

  5. Berti schreibt:

    Was geht es den Amerigauner an woher Deutschland Energie beziht?!
    Außerdem, Grüne u. Merkel zum Teufel jagen, AKW-s hochfahren, Windräder abbauen!

    Gefällt 1 Person

    • POGGE schreibt:

      Atomkernkraftwerke wieder hochfahren und die Dummen Windräder weiterhin in Landschaft herum stehen lassen wäre der Beste Weg aus Wirtschaftlicher Sicht !

      Liken

  6. Tina schreibt:

    Leider haben die hiesigen MSM und die Merkelregierung unsere guten
    Beziehungen zu Amerika schwer, sehr schwer erschüttert.
    Diese Frau kommt eben aus der ehemaligen DDR!!!
    Bei denen waren die Amerikaner die Bösen.
    Dann haben wir noch all die Moslems an der Backe, für die sind die Amerikaner
    ebenfalls die Bösen.
    Mein Gott, was ist nur aus Deutschland geworden.

    Jedoch ist wichtig, das Angesichts der großen Umwälzungen die guten
    Beziehungen des gesamten Westens bestehen bleiben, bzw. wieder
    verbessert werden.
    Hier sehe ich bei der jetzigen Regierung und schon gar nicht bei den total Amerika-
    und Trump hassenden Medien eine Change.

    Liken

  7. luisman schreibt:

    Hat dies auf Nicht-Linke Blogs rebloggt.

    Liken

  8. lilie58 schreibt:

    Ich habe diese anti-deutsche Politik der Viertelpolin Merkel so sehr satt. 15 Jahre Merkel, es reicht, es reicht. Begrenzung auf 2 Wahlperioden, das wäre das Erste, was anliegt, sobald diese Person endlich abgetreten ist. Ich kann sie nicht mehr ertragen. Da habe ich eine „rassistische“ Ader. Das Beste, was diese Person kann, das ist deutsches Steuergeld verschleudern in alle Welt.

    Gefällt 1 Person

Kommentare sind geschlossen.