Bischof Nona zu Islam – „Wenn der Westen nicht handelt, wird sein Schicksal schlimmer als unseres sein“

(www.conservo.wordpress.com)

Von Dr. Christoph Heger

Es ist immer dasselbe: Wenn man warnt vor den Folgen einer Masseneinwanderung von Muslimen, denen in der Regel der europäische, insbesondere deutsche ordre public, also der Inbegriff der grundlegenden Rechtsanschauungen, fremd ist, mithin für nachrangig gegenüber islamischen Rechtsvorstellungen gilt, so erhält man ziemlich regelmäßig die Antwort, es gebe nicht den Islam. Das ist allerdings ein Appell an die Ignoranz. Dagegen hilft ein Buch von Tilman Nagel, von 1981 bis 2007 Professor für Arabistik und Islamwissenschaft an der Universität Göttingen: „Was ist der Islam? Grundzüge einer Weltreligion“, Berlin 2018. Näheres ist seiner anliegenden Besprechung von Dirk Glaser zu entnehmen.

Mit nüchternen Worten: Es gibt sehr wohl „den Islam“; die Unterschiede der verschiedenen – einander mitunter durchaus feindseligen – Konfessionen sind für die hier anstehende Frage der Fortgeltung unserer Rechtsordnung unerheblich. Letztere gilt allen Richtungen als eine Rebellion gegen das göttlich offenbarte Recht, die Schari’a. Man kommt nicht umhin, in der islamischen Doktrin eine feindliche, ja kriminelle Doktrin zu sehen, verbrecherisch auch in einzelnen Rechtssetzungen (Tod für „Abtrünnige“ usw.).Doch dieselben Kreise, die nicht genug unseren Vätern oder Großvätern vorhalten können, sie hätten den kriminellen Charakter der national-sozialistischen Doktrin nicht wahr- oder nicht ernstgenommen, täuschen uns über den gleichen Charakter der islamischen Doktrin.

Der orientalische (chaldäische) Erzbischof Amel Shamon Nona weiß und sieht voraus, was eine Ersetzung unseres ordre public durch islamische Rechtsvorstellungen bedeutet:

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Chaldäischer Erzbischof zu den Attentaten von Paris: „Wenn der Westen nicht handelt, wird sein Schicksal schlimmer als unseres sein“

(Bag­dad) Msgr. Amel Shamon Nona, Jahr­gang 1967, wur­de im Irak gebo­ren. 1991 wur­de er zum Prie­ster der mit Rom unier­ten chaldä­isch-katho­li­schen Kir­che geweiht. Fünf Jah­re war er Erz­bi­schof von Mos­sul im Nor­den des Irak, dann kam der Isla­mi­sche Staat (IS). Der Erz­bi­schof wur­de zusam­men mit den Chri­sten vertrie­ben und teil­te das Flücht­lings­schick­sal sei­ner Her­de in Kur­di­stan. Im vergange­nen Janu­ar wur­de er von Papst Fran­zis­kus zum chaldäi­schen Erz­bi­schof von Austra­li­en ernannt und betreut seit­her die dor­ti­ge Dia­spo­ra­ge­mein­de. Die Diaspo­ra der ira­ki­schen und syri­schen Chri­sten ist zah­len­mä­ßig bereits grö­ßer als in den Heimat­ge­bie­ten. Sie wur­den „hei­mat­los“ gemacht.

Erz­bi­schof Nona kennt nicht nur das Leben der Chri­sten in einer isla­mi­schen Umge­bung. Er kennt inzwi­schen auch das Leben der Chri­sten im soge­nann­ten Westen. Die Wochen­zei­tung Tem­pi führ­te nach den blu­ti­gen Atten­ta­ten von Paris ein Gespräch mit dem Grenz­gän­ger wider Wil­len zwi­schen Ost und West.

Erz­bi­schof Nona, haben Sie einen Angriff von sol­chem Aus­maß, wie den in Paris, erwar­tet?

Erz­bi­schof Nona: Natür­lich habe ich so etwas erwar­tet und auch vor­her­ge­sagt. Es war nur eine Fra­ge der Zeit. Zwei Wochen, nach­dem ich aus Mos­sul ver­trie­ben wor­den war, habe ich in einem Inter­view gesagt: Wenn der Westen nicht reagiert, wird er ein noch schlim­me­res Schick­sal erlei­den als unse­res. Es konn­te gar nicht anders sein. Die Fra­ge war besten­falls Ort und Zeit.

War­um?

Erz­bi­schof Nona: Am Anfang bestand der Isla­mi­sche Staat nur aus 1000–2000 Mann und konn­te ver­hält­nis­mä­ßig wenig tun. Aller­dings ist die Kraft von 1000 ent­schlos­se­nen Krie­gern kei­nes­wegs zu unter­schät­zen. Für mich völ­lig uner­klär­lich ist, daß ihm eine Hand­voll west­li­cher Staa­ten erlaub­ten und ermög­lich­ten, halb Syri­en und den hal­ben Irak zu erobern.

Es gab Luft­an­grif­fe.

Erz­bi­schof Nona: Die­se setz­ten erst spät ein und erst, nach­dem der Isla­mi­sche Staat zuvor mehr als zwei Jah­re völ­lig freie Hand durch den Westen hat­te. Zudem: die Luft­an­grif­fe erwei­sen sich als fol­gen­los. Wir hören, daß sie statt­fin­den, doch errei­chen sie nichts. Das wirft wei­te­re Fra­gen auf. Der Isla­mi­sche Staat ist geris­sen und er ist eine ein­ge­schwo­re­ne Kampf­ein­heit. Die­se Krie­ger sind es gewohnt, kämp­fend zu leben. Der Westen hat ihm zuerst freie Hand gelas­sen und noch immer erlaubt er es, daß Staa­ten unse­rer Regi­on ihn finan­zie­ren und bewaff­nen, weil es um poli­ti­sche und mehr noch um gro­ße wirt­schaft­li­che Inter­es­sen geht. Es gibt vie­le Fra­gen, die kei­ne Ant­wort fin­den.

(Erz­bi­schof Amel Shamon Nona)

Wel­che Fra­gen?

Erz­bi­schof Nona: Wo waren die west­li­chen Regie­run­gen, als Tau­sen­de jun­ge Mos­lems nach Syri­en gin­gen, um zu kämp­fen? Wollt Ihr uns erzäh­len, daß die west­li­chen Regie­run­gen nicht gese­hen haben, was jeder im Irak gese­hen hat? Die west­li­chen Regie­ren­den haben nichts getan und nun müßt Ihr dafür bezah­len.

Sie wur­den im Irak gebo­ren und ken­nen den Islam von klein auf: War­um ent­ste­hen in der Reli­gi­on Moham­meds so leicht extre­mi­sti­sche Bewe­gun­gen?

Erz­bi­schof Nona: Weil im Koran Ver­se ent­hal­ten sind, die zur Gewalt auf­for­dern. Sie erklä­ren alle Nicht-Mos­lems zu Ungläu­bi­gen, die ent­we­der zum Islam bekehrt oder getö­tet wer­den müs­sen. Das Pro­blem liegt in die­sen Ver­sen, die das mit aller Deut­lich­keit sagen und die ein inte­gra­ler Bestand­teil des Islam sind. Einen Men­schen in der ara­bi­schen Spra­che als „Ungläu­bi­gen“ zu bezeich­nen, ist sehr gefähr­lich. Der Ungläu­bi­ge gilt als so min­der­wer­tig, daß ein Mos­lem, irgend­ein Mos­lem, jeder Mos­lem mit ihm machen kann, was er will: er kann ihn töten, kann sich sei­ne Frau neh­men, kann sei­ne Kin­der ver­skla­ven und sei­nen Besitz an sich rei­ßen.

Besteht also kei­ne Hoff­nung, daß sich etwas ändert?

Erz­bi­schof Nona: Aus unse­rer Sicht wür­den wir sagen, man müß­te die­se Koran-Ver­se umin­ter­pre­tie­ren, anders erklä­ren. Im 7. Jahr­hun­dert hat­ten sie eine ande­re Bedeu­tung als heu­te. Man soll­te sie also nicht wört­lich neh­men. Das alles wür­den wir wohl nur zu ger­ne dazu sagen. Das Pro­blem aber ist, daß es nicht an uns liegt, den Koran zu inter­pre­tie­ren. Das ist das Pro­blem. Wir haben es mit einer ande­ren Denk­wei­se und Welt­an­schau­ung zu tun. Ich kann die Fra­ge also nicht beant­wor­ten.

Die Idee, den Koran anders zu inter­pre­tie­ren, ist im Islam nicht groß in Mode.

Erz­bi­schof Nona: Nein, das ist es nicht. Die Mos­lems sehen im Koran etwas Ewi­ges und Unver­än­der­li­ches. Der Koran ist für sie nicht irgend­wann in einer Zeit und für eine Zeit geschrie­ben, son­dern ein ewi­ger Text für alle Zei­ten. Der Koran, so die isla­mi­sche Vor­stel­lung, exi­stier­te immer schon als Buch bei Gott, bis Gott ihn irgend­wann in der Geschich­te Moham­med über­gab, um ihn den Men­schen bekannt­zu­ma­chen. Man kann die Ver­se daher nicht umin­ter­pre­tie­ren oder sie im Licht der Ver­nunft oder zeit­be­dingt aus­le­gen. Das geht völ­lig am isla­mi­schen Den­ken vor­bei.

Ein fran­zö­si­scher Imam sag­te, der Islam von heu­te durch­le­be eine „Kri­se der Ver­nunft“.

Erz­bi­schof Nona: Das mag viel­leicht sein, gilt aber nicht nur für den Islam. Im Lau­fe der Geschich­te haben vie­le isla­mi­sche Gelehr­te ver­sucht, den Koran im Licht der Ver­nunft zu inter­pre­tie­ren. Alle wur­den ver­folgt oder getö­tet. Noch ein­mal: Wir spre­chen nicht von einem ver­än­der­li­chen oder rand­stän­di­gen Phä­no­men, son­dern dem Kern die­ser Reli­gi­on.

Sind die Mos­lems in Syd­ney anders als jene, die Sie im Irak ken­nen­ge­lernt haben?

Erz­bi­schof Nona: Ja, die Mos­lems, die hier leben, wie auch jene in den USA oder in West­eu­ro­pa, sind viel fun­da­men­ta­li­sti­scher. Wenn sie in die west­li­che Welt kom­men, radi­ka­li­sie­ren sie sich, weil die Moder­ne, die sie antref­fen, in allem ihrer Men­ta­li­tät wider­spricht und im Wider­spruch zum Islam steht. Sie wer­den des­halb aggres­si­ver und reiz­ba­rer. Das Pro­blem ist: Zum Wesen des Islam gehört nicht nur, in ihm die ein­zi­ge wah­re Reli­gi­on zu sehen, son­dern auch, ihn mit Gewalt auf­zwin­gen zu wol­len, und das welt­weit.

Es muß auch für Sie schwie­rig gewe­sen sein, von einer isla­mi­schen Gesell­schaft in eine west­li­che Gesell­schaft zu wech­seln.

Erz­bi­schof Nona: In der Tat ist alles anders. Hier herrscht Frei­heit zu han­deln, zu den­ken, zu spre­chen. Das sind alles Din­ge, die es in einer isla­mi­schen Gesell­schaft nicht gibt. Ich sage absicht­lich in der isla­mi­schen Gesell­schaft und nicht in den isla­mi­schen Staa­ten, weil es viel­leicht eini­ge lai­zi­stisch gepräg­te Dik­ta­tu­ren gibt, in denen man mehr oder weni­ger gut leben und auch eini­ge Frei­hei­ten genie­ßen kann. In der isla­mi­schen Gesell­schaft aber gilt nur eine Men­ta­li­tät. Wenn jemand etwas tut oder sagt, das dem wider­spricht, was der Islam sagt, gilt es als falsch. Das heißt, es ist abzu­leh­nen und hat kein Anrecht auf einen Spiel­raum. Aber auch im Westen ist nicht alles eitel Son­nen­schein.

Auf was bezie­hen Sie sich?

Erz­bi­schof Nona: Die west­li­che Gesell­schaft befin­det sich nicht min­der in der Kri­se, viel­leicht sogar noch mehr als die isla­mi­sche Gesell­schaft. Die isla­mi­sche Gesell­schaft erlebt eine Rück­kehr zum Islam, eine Bewe­gung, die – dem Wesen des Islams ent­spre­chend – nur radi­kal und extrem sein kann. Die west­li­che Gesell­schaft hin­ge­gen durch­lebt eine Wer­te- und Sinn­kri­se. Sie ent­fernt sich von der christ­li­chen Reli­gi­on und beraubt sich damit der Mit­tel, die sie aus der Kri­se her­aus­füh­ren könn­ten. Der Westen durch­lebt eine inne­re Kri­se, er ver­liert die Grund­wer­te des Lebens, das macht Euch schwach, ver­äng­stigt und – wie ich beob­ach­ten muß – völ­lig unfä­hig, auf eine äuße­re Kri­se wie den Isla­mi­schen Staat zu reagie­ren. Die Ter­ro­ri­sten sind eine Min­der­heit, genau­so sind auch die Mos­lems in Euren Staa­ten eine Min­der­heit, und doch machen Euch bei­de Angst. Sol­che Angst, daß Ihr gera­de­zu in Ehr­furcht vor ihnen erstarrt. Ihr selbst aber habt sie in Eure Län­der gelas­sen, die einen wie die ande­ren, denn sie gehen Hand in Hand.

Was ist der Grund dafür?

Bischof Nona: Ihr lehnt die Wer­te ab, auf denen Eure Gesell­schaft auf­ge­baut wur­de und die sie groß gemacht haben. Alle wirk­lich soli­den, trag­fä­hi­gen und kri­sen­fe­sten Errun­gen­schaf­ten, die Ihr heu­te genießt, sind aus die­sen Wer­ten her­vor­ge­gan­gen, und das sind christ­li­che Wer­te. Doch dann habt Ihr an einem bestimm­ten Punkt der Geschich­te gemeint, Ihr könnt Euch nun sogar von die­sen Wer­ten, die­sen Fun­damen­ten ver­ab­schie­den und das Gebäu­de bleibt trotz­dem ste­hen. Kein Haus bleibt aber ste­hen, wenn man Hand an sei­ne Fun­da­men­te lebt. Das ist Hoch­mut, der seinen Preis for­dert. Ihr habt alles auf die indi­vi­du­el­le Frei­heit gesetzt, die gewiß wich­tig ist, aber ohne die Wahr­heit ist sie letzt­lich wert­los und bricht zusam­men, sobald das Erbe der christ­li­chen Wer­te, von denen sie aus­ge­gan­gen ist, auf­ge­zehrt ist. So steht ihr plötz­lich schutz­los und wehr­los den Din­gen gegen­über, die sich rund um Euch her­um ereig­nen, wie dem Ent­ste­hen des Isla­mi­schen Staa­tes oder ande­rer extre­mer mos­le­mi­scher Erschei­nun­gen. Man kann nicht unge­straft zweitausend Jah­re der eige­nen Geschich­te, der christ­li­chen Geschich­te abstrei­fen und sich davon nur behal­ten, was man behal­ten möch­te. Man kann nicht die Errungenschaf­ten des Chri­sten­tums ohne Chri­sten­tum behal­ten, also nur mehr die Frei­heit. Denn die Frei­heit ohne Chri­stus ist kei­ne Frei­heit mehr, sie wird zur antichrist­li­chen Frei­heit und damit zur Unfrei­heit. Das hängt mit dem Wesen des Men­schen zusam­men. Eine Fol­ge die­ser Ent­wick­lung ist, daß eine Hand­voll Terrori­sten mit­ten in Euro­pa zuschla­gen kann. Oder anders gesagt: Eine Fol­ge ist, daß acht Ter­ro­ri­sten ein Atten­tat ver­üben und Mil­lio­nen von Men­schen in Angst und Schrecken ver­set­zen und so erstar­ren las­sen, daß sie nicht wis­sen, wie sie reagie­ren sol­len.

Die Chri­sten des Irak sind seit vie­len Jahr­hun­der­ten eine Min­der­heit. Habt Ihr auch Angst?

Erz­bi­schof Nona: In Mos­sul leb­ten zuletzt 400 christ­li­che Fami­li­en unter drei Millio­nen Mos­lems. Die gesam­te Gesell­schaft war gegen uns, war aggres­siv, es herrsch­te viel Gewalt, die Stadt war voll von Ter­ro­ri­sten, voll von Men­schen, die uns töten woll­ten. Wir aber waren den­noch froh, weil wir den Glau­ben haben, den wir mutig und freu­dig zeig­ten. Sie haben immer wie­der zwei oder drei Chri­sten ermor­det. Aber gleich­zei­tig wur­den wir respek­tiert, weil die­se gro­ße isla­mi­sche Mas­se spür­te, daß wir anders waren, daß wir – obwohl nur so weni­ge an Zahl – so uner­schrocken, so mutig und so freu­dig waren. Sie spür­ten, daß wir stark waren, obwohl wir an Zahl so schwach waren. Das ist eine Stär­ke, die nicht von uns kam, son­dern aus unse­rem Glau­ben.

Was war es also, was Euch stark gemacht hat?

Erz­bi­schof Nona: Wir wuß­ten, daß wir mit dem Glau­ben jeder Situa­ti­on gewach­sen waren, wes­halb wir mit Freu­de jede Kri­se annah­men. Sie dür­fen nicht ver­ges­sen: Die Ter­ro­ri­sten fürch­ten unse­ren Glau­ben. Und ver­ges­sen Sie auch nicht: Die irakischen Chri­sten waren bereit, alles zu ver­lie­ren, Haus, Besitz, Land, Kir­chen, nur um ihren Glau­ben nicht zu ver­lie­ren. Das tut den Ter­ro­ri­sten weh. Es über­steigt ihr Fas­sungs­ver­mö­gen.

Was fehlt der west­li­chen Gesell­schaft?

Erz­bi­schof Nona: Eini­ge Din­ge habe ich bereits genannt. Ohne mich zu wie­der­ho­len, möch­te ich noch sagen: Hier herrscht kei­ne Freu­de, kein Glück­lich­sein. Es herrscht indi­vi­du­el­le Frei­heit alles tun und las­sen zu kön­nen, was man will, sogar sich selbst und ande­re schwer zu schä­di­gen. Man kann sich alles nur Vor­stell­ba­re kau­fen. Aber glück­lich scheint damit nie­mand zu wer­den. Das soll­te zum Nachdenken anre­gen. Ihr habt Euch nur auf die Frei­heit kon­zen­triert, die Ihr als Frei­heit von Gott defi­niert habt, und habt damit alles ande­re ver­lo­ren. Auch die Kir­che, ich muß es sagen, soll­te bei Euch glück­li­cher sein, ist es aber nicht. Auch das soll­te zum Nach­den­ken anre­gen.

Sie leben nun in einer west­li­chen Gesell­schaft. In Austra­li­en leben heu­te 50.000 Chaldä­er. Wor­in sehen Sie die Auf­ga­be die­ser Chri­sten?

Erz­bi­schof Nona: Unse­re Auf­ga­be ist es, unse­re Freu­de durch unser Leben zu zeigen, die Freu­de, die wir durch unse­ren Glau­ben emp­fan­gen haben. Wir sind der Wahr­heit begeg­net, was sol­len uns die vie­len Lügen rund um uns her­um anha­ben kön­nen? Wir soll­ten daher akti­ver in die­ser Gesell­schaft mis­sio­nie­ren. Müs­sen wir nicht dar­über reden, wovon unser Herz voll ist? Wir kön­nen ja gar nicht anders. Es drängt uns. Chri­stus drängt uns. Ändern wir die Men­ta­li­tät die­ser Gesell­schaft und ändern wir ihre fal­schen Geset­ze. Ich den­ke, daß man sehr viel machen kann, wenn wir in der Wahr­heit sind und blei­ben, denn dann liegt Segen auf unse­rem Han­deln. Der­zeit scheint der Segen schnell von den west­li­chen Gesell­schaf­ten zu schwin­den, es scheint, als wür­de Gott Sei­ne seg­nen­de Hand zurück­zie­hen. Das kann doch nicht das sein, was wir wol­len. Öff­nen wir unser Herz, dann wird auch der Ver­stand erken­nen.

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Einleitung/Übersetzung: Tempi/Giuseppe Nar­di, Bild: Asianews/Tempi/ICNS/p> (Quelle: https://katholisches.info/2015/11/25/chaldaeischer-erzbischof-zu-den-attentaten-von-paris-wenn-der-westen-nicht-handelt-wird-sein-schicksal-schlimmer-als-unseres-sein/)
www.conservo.wordpress.com     19.06.2020

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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40 Antworten zu Bischof Nona zu Islam – „Wenn der Westen nicht handelt, wird sein Schicksal schlimmer als unseres sein“

  1. Semenchkare schreibt:

    Jeder weiß es, aber die Politiker die das ermöglichen, werden immer wieder gewählt. Ich verstehts nicht!
    ************************************************

    Zerstört die Scharia alles?

    Tamara Wernli
    38.500 Abonnenten

    Die Facebook-Gruppe „Before Sharia spoiled everything“ zeigt eindrückliche Fotos von der muslimischen Welt aus der Zeit vor 1979, vor der Re-Islamisierung, bevor politische Regelungen und die islamische Orthodoxie das gesellschaftliche Leben und die Sexualmoral dort zu bestimmen begannen. Bevor Frauen unter der Burka verschwanden, kleine Mädchen unter dem Kopftuch.

    (Text yotube ->im Text noch etliche Quellen verlinkt)

    ca 18 min.

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  2. Ulfried schreibt:

    Ein sehr guter Beitrag von Dr. Christoph Heger. Doch warum wird dieser Glaube ständig als RELIGION bezeichnet? Der wahre Schöpfer befiehlt einem Teil Seiner Geschöpfe einen anderen Teil zu töten? Warum hat Er dann erschaffen? Da konnte Er sich doch gleich die Mühe ersparen. Was für ein „Gott“ soll das sein? Der ANTICHRIST?

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    • theresa geissler schreibt:

      „Doch warum wird dieser Glaube ständig als RELIGION bezeichnet?“
      Gute Frage, lieber Ulfried. Wahrscheinlich, weil heutzutage alle Kirchen – nicht nur die katholische – es sich so WÜNSCHEN; wegen dem derzeitigen allgemeinen Denkbild „Man soll niemand ausschliessen, man soll jeder akzeptieren wie er ist, wenn man das nur prinzipiell tut, kommt alles ja in Ordnung… usw.“
      Die Kirchen sind derart besessen vom Angst, ’nicht christlich zu handeln‘, dass sie die Realität durchaus nicht mehr sehen wollen.
      Das bemerkt man hier: Ein Weiser Kirchführer wie dem Erzbischof Nona, der nicht nur der ganzen Welt gesehen hat, aber auch schon das Vertrauen des Papstes geniesst – sonst wäre er kein Erzbischof geworden – wird hier NICHT gehört, weil man ängstlich festhaltet an dem „Wir sollen niemanden ausschliessen“, eben wenn das bedeutet, dass man z. B. seine Brüder und Schwester im nähen Osten ersticken lassen muss. Solange man andere Religionen halt nicht ausschliesst!
      Meiner Ansicht nach heisst das: Ein verkrampftes Weltbild. Und gesunde Stimmen wie der Nonas gibt es zu wenig.

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      • ceterum_censeo schreibt:

        Habe heute in Nachrichten schon wieder von massiven Forderungen von MoHammels nach Zulassung des Freitags-(nur Freitags?) Muezzin – Gejaules gehört.

        Man habe hier doch schließlich ‚RELIGIONS’freiheit ……

        Dürfen die christlichen Kirchen z.B. in Istanbul und Saudi Arabien auch mit ihren Glocken läuten?

        Gefällt 3 Personen

        • theresa geissler schreibt:

          @c_c: Nein – Aber da argumentieren vor Allem die westliche Gutmenschen natürlich wieder: „WIR sollen die vernünftige sein; die Frieden aufbewahren, die Redlichkeit hochhalten usw., usf. …(würg!)

          Gefällt 1 Person

        • ceterum_censeo schreibt:

          …. ja genau, liebe Theresa …. bla … bla …. ballaballa …. WÜRG!

          Nebenbei eine BEWUSSTE Fehlinterpretation des Art. 4 GG.

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        • volksvertreter schreibt:

          Nein c c das darf man nicht mal denken in diesen Ländern.
          Und wenn man es ausspricht,hat man danach keinen Kopf mehr zum denken.

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        • gelbkehlchen schreibt:

          @theresa geissler: Eine „höhere Moral“ erfüllen zu wollen als der Gegner wie dumme Gutmenschen fordern, führt zum Selbstmord. Selbstmord ist nach den Regeln der katholischen Religion verboten.

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        • theresa geissler schreibt:

          @gelbkehlchen: Na also: Kann man ja sehen, wie die Katholische Kirche sich verlaufen hat!

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        • gelbkehlchen schreibt:

          „sich verlaufen hat“ das ist der richtige Ausdruck Theresa!

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      • gelbkehlchen schreibt:

        Wenn man diejenigen nicht ausschließen will, die einen aber selbst ausschließen wollen, führt das zur Selbstzerstörung. Islam raus aus Deutschland, raus aus Europa, ein Verbot wie in Angola.

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      • conservo schreibt:

        @ Danke, liebe Theresa! Auf den Punkt getroffen!!!

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      • „… warum wird dieser Glaube ständig als RELIGION bezeichnet?“ Ganz einfach, weil – wie mir Prof. Schachtschneider ausdrücklich bestätigt hat – die Staatsrechtler sich noch auf keine Definition von „Religion“ einigen konnten, ja sogar sehr wenig darüber nachgedacht haben. Das ermöglicht es, für die islamische Doktrin, ungeachtet ihres verfassungswidrigen, mitunter verbrecherischen Inhalts, „Religionsfreiheit“ zu fordern – ein Schlagwort von größter propagandistischer Wirkung. Und das, obwohl das Grundgesetz nur „Bekenntnisfreiheit“ kennt; „bekennen“ darf man sich demnach zu allem Möglichen, aber „ausüben“ darf man verbrecherische Forderungen eines „Bekenntnisses“ eigentlich nicht.

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        • ceterum_censeo schreibt:

          Sehr richtig! Das ist ja die schon angesprochene Verfälschung und Verdrehung
          Freilich – Die ReligionsAUSÜBUNG wird schon gewährleistet – Art. 4 Abs. 2:

          ‚2) Die ungestörte Religionsausübung wird wird gewährleistet‘

          Aber das belästigende, kulturfremde Muezzingejaule gehört nicht dazu, ebensowenig, daß eine gewalttätige, gewaltverherrlichende und gar nach deutschem Strafrecht strafbare Ideologie (MORDAUFRUFE allenthalben: Tötet sie, die ‚Ungläubigen!‘) zu tolerieren ist.

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        • ceterum_censeo schreibt:

          Islamisierung läuft auf Hochtouren: Herford erlaubt öffentliche Gebetsrufe der Ditib-Moschee

          Dass in Deutschland zunehmend Muezzinrufe zum Freitagsgebet in deutschen Innenstädten erschallen und sich diese Unsitte im Zuge der schleichenden Islamisierung des Landes mehr und mehr ausbreiten wird, war bereits absehbar, als auf dem Höhepunkt des Lockdowns einzelne Kommunen angebliche „Ausnahmebestimmungen“ genehmigt hatten – zum Ausgleich für das auch für Muslime damals geltende Verbot religiöser Veranstaltungen und Versammlungen. Wie befürchtet, wird daraus jetzt nach und nach eine Dauerinstitution – dank willfähriger lokalpolitischer Appeasement-Trottel, die seitens der zuständigen Kommune die rechtlichen Voraussetzungen dafür schaffen.

          Jüngstes Beispiel für diese – gleich einer Geisterfahrerin – fehlgeleitete Toleranz ist die Stadt Herford, wo ab heute der Muezzin zum Freitagsgebet aufrufen darf, inklusive der üblichen Formeln „Es gibt keinen Gott außer Allah“ und ähnlich totalitärer Botschaften. Die provozierende Zumutung der öffentlichen Gebetsrufe wäre für sich betrachtet schon bedenklich genug – doch Herford setzt noch einen drauf: Ausgerechnet die türkische DITIB-Gemeinde ist es, die von der Stadt die Erlaubnis dafür erhielt; eine Moscheegemeinde also, die der türkischen Religionsbehörde Dyanet untersteht und somit direkt von der verbrecherischen Erdogan-Diktatur aus Ankara ferngesteuert wird.

          https://www.journalistenwatch.com/2020/06/20/islamisierung-hochtouren-herford/

          HERFORD? Da war oich was? – RICHTIG:

          Dass ausgerechnet die Herforder Ditib-Gemeinde damit in den Genuss eines Sonderrechts kommt, welches den Rahmen der durch die Religionsfreiheit begründbaren Gebräuche freier Religionsausübung bei weitem überschreitet, ist dabei ein besonderer Skandal:

          Vor zwei Jahren sorgte sie für bundesweite Empörung, als sie Kinder in einem Herforder Kulturzentrum in türkischen Uniformen aufmarschieren ließ. Die Moschee gilt zudem als „Geheimdienstzentrum“ und Schaltzentrale für Aktionen gegen AKP- und Erdogan-kritische Türken.

          Vollendete Tatsachen, da angebliches „Grundrecht“

          Kritisiert wurde die von der Stadtverwaltung – ohne Beteiligung der Gremien – getroffene Wahnsinnsentscheidung im Stadtrat denn nur von der Freien Wählergruppe „Bürger für Herford“ sowie der CDU, die eine nachträgliche Abstimmung über die Entscheidung verlangten – was jedoch von der linken Ratsmehrheit unter OB Tim Kähler (SPD) und der Linkspartei niedergebügelt wurde, mit der zynischen Begründung, über „Grundrechte“ dürfe man nicht abstimmen, so „Radio Herford„.

          Vor allem der Sprecher der Linken Fabian Stoffel – Name ist Programm – lieferte ein beredtes Zeugnis der grenzenlosen Naivität und Gutgläubigkeit ab, indem er die Entscheidung als Toleranz pries und die Kritiker der Entscheidung als einer „deutschen Leitkultur“ verhaftet schmähte. Dass die Position, die Gebetsgesänge seien ein „Grundrecht“ ebenfalls von der FDP geteilt wurde, lässt tief blicken, wie tief der einstige Liberalismus gesunken ist. Und die Grünen, mit ihrem üblichem Kulturrelativismus, setzten die Gebetsrufe auch noch mit christlichen Kirchenglocken und Karnevalsumzügen gleich; ein fataler, stupider Irrtum.

          Das Recht der Allgemeinheit, durch Religionsausübung einzelner Glaubensgemeinschaften eben nicht belästigt zu werden – vor allem nicht durch die konkreten, unmissverständlichen Botschaften der Muezzine, die eine eindeutige Diskriminierung anderer Glaubensrichtungen beinhalten – wiegt anscheinend überhaupt nichts mehr, wenn es darum geht, Muslimen Privilegien zuzuschanzen und dafür das Grundgesetzt zu pervertieren. Doch was damit langfristig gesellschaftspolitisch angerichtet wird, ist den verantwortlichen Gesinnungspolitikern natürlich völlig egal. (DM)

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        • ceterum_censeo schreibt:

          Oben schon gefragt:

          Dürfen jetzt auch die christlichen Kirchen z.B. in Istanbul und Saudi Arabien auch mit ihren Glocken läuten?

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        • ceterum_censeo schreibt:

          Es gibt KEIN Recht auf MUEZZINGEJAULE!!!

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        • gelbkehlchen schreibt:

          @c_c: Es gibt überhaupt kein Recht auf eine Mörderideologie!

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    • gelbkehlchen schreibt:

      Gut Ulfried, warum sollte der Schöpfergott wollen, dass ein Teil seiner Schöpfung (die Ungläubigen) vernichtet wird, wie es im Koran steht? Warum hat sich der Schöpfergott ein bestimmtes Volk (Juden) aus seiner Schöpfung auserwählt? Hat er, der allmächtige Gott, bei seiner Schöpfung Fehler gemacht?

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      • Ulfried schreibt:

        Nein gelbkehlchen, Fehler hat Gott nie gemacht. Doch Er mußte uns den freien Willen belassen sonst wären wir seelenlose Maschinen. Auch die Israeliten hatten mehrere Gelegenheiten sich zu dem Abkommen Gottes mit Abraham zu bekennen. Ich frage mich: „WIE HABEN WIR DIE GNADE GENUTZT DIE UNS GOTT GAB?“ Wie haben wir Sein Vermögen verwaltet? Lukas 16:
        https://www.bibleserver.com/EU/Lukas16
        Wie sind wir Menschen mit Gottes Gaben umgegangen?
        Ja, auch ich muß mir selbst diese Frage stellen. Jetzt bekommen wir halt das was wir nicht wollen. Selber schuld? Wir hatten doch jahrelang die Möglichkeit Jesu Gebote zu verwirklichen!!! Warum haben wir das nicht getan?
        Statt Gott haben wir „DEMOKRATIE“ bevorzugt. Vom Menschen gemachte Selbst-Unterdrückung. Wers nicht glaubt….

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  3. Ulfried schreibt:

    Unter Saddam Hussein hatten die Juden und Christen freie Religions- Ausübung. Dann bombten USA und zerstörten den Irakischen Staat und das Land. Danach installierten sie den sogenannten Islamischen Staat. In Lybien war es ebenso. Wer immer noch glaubt daß USA unsere Schutzmacht ist, der sieht die unheilvolle Entwicklung hier in Deutschland durch rosa Brille. Allein der US/ Nato- Aufmarsch im Baltikum an der russischen Grenze lässt Schlimmes für unsere Existenz befürchten. Wie viele Länder und Menschenleben hat USA auf ihrem Gewissen?

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  4. uwe.roland.gross schreibt:

    Hat dies auf uwerolandgross rebloggt.

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  5. Vasco da Gama schreibt:

    Die Türkei beginnt die „Jagd“ auf Kurden im Irak
    https://www.contra-magazin.com/2020/06/die-tuerkei-beginnt-ihre-jagd-im-irak/

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  6. gerdsoldierer schreibt:

    „Der Islam“ ist zu gliedern in Politischem Islam u. Glauben im Islam.
    Verse des Koran die Bezug nehmen auf den Kafir, Apostat, Märtyrer, Dschihad gehören zum Politischen…nicht zur gerechten Ausübung des islamischen Glaubens.
    Die „Alternative Szene“ hat der Merkel/ cdu mit Agitation u. Argumentation die spezifischen Begrifflichkeiten des Politischen Islam auf die Stirn zu framen, brennen…..
    Das „Buch Gottes“ gilt – in Kairo – nicht hier : was dort zusammengelötet wird, ist hier zu trennen.

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  7. conservo schreibt:

    @ gerdsoldierer: Hier schon hundertmal klargestellt: ES GIBT NUR 1 ISLAM! Man kann den Islam nicht trennen in politischen, in radikalen und „normalen“. Fragen Sie mal Herrn Erdogan! Der hat mehrfach absolut klargestellt, daß es nur 1 Islam gibt, und der ist nicht teilbar.

    Was Sie versuchen, werter gerdsoldierer, mag einer gewissen Friedenssehnsucht geschuldet sein. Es ist aber Illusion. Sie gehen damit der Islamistenpropaganda auf den Leim.

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    • ceterum_censeo schreibt:

      Leider trägt da auch Michael Stürzenberger (BPE) ein wenig zur Begriffsverwirrung bei, in dem er dezidiert auf einen ‚politischen‘ ISlam abhebt.
      (jetzt wieder: /www.pi-news.net/2020/06/was-ist-der-politische-islam/)

      Zwar nicht prinzipell falsch was Stürzenberger anführt, – http://www.youtube.com/watch?v=98DdiFaApT8

      ABER:
      Richtig zum ‚Islam‘ ist allein:

      Als politische Ideologie kann er demnach auch nicht den Schutz von Grundgesetzartikel 4 für sich beanspruchen, in dem die Freiheit des Glaubens und des religiösen sowie weltanschaulichen Bekenntnisses als unverletzlich garantiert werden.

      Eine totalitäre Ideologie, die unter dem Deckmantel einer Religion die alleinige Macht auf Erden fordert, alle Menschen unterwerfen möchte und dazu Gewaltanwendungen bis hin zum Töten legitimiert, kann (und MUSS, cc.,) umfassend kritisiert, in Frage gestellt und letztlich auch verboten werden.

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    • gelbkehlchen schreibt:

      Sehr gute Klarstellung, Peter! Die gewalttätigen, mörderischen Suren gelten für den ganzen Islam!

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  8. Aufbruch schreibt:

    Papst Benedikt XVI: hatte immer wieder aufgerufen, zurück zum Glauben zu finden. Er hat die Entweltlichung der Kirche gefordert, die sich zu sehr von Gott entfremdet hat. Das hat man ihm übel genommen. Der Papst hatte festgestellt, dass die Kirche, besonders die Laien-Kirche, zu sehr in politisches Fahrwasser geraten war und zwar in eine ganz gefährliche linke Drift. Aber auch der Klerus ließ sich in diesen Sog hineinziehen. Ansatzpunkte waren hier die geforderten Lockerungen bewährter Vorschriften und Rituale. Total unverständlich ist mir aber die Hinwendung auch der Katholischen Kirche zum Islam, dessen Vorstellungen doch weit rückständiger und verschlossener sind als die der Katholischen Kirche. Was erwartet man sich da? Hier kommt die Politik zum Tragen. War nicht Peter Sutherland, einer der radikalsten Umvolker überhaupt, Berater des jetzigen Papstes? Ist die Öffnung der Katholischen Kirche für die Massenimmigration nicht ein Ergebnis dieser Beratungen? Sind nicht die Kniefälle unserer Oberhirten vor dem Islam ebenfalls eine Folge dieser Unterwürfigkeit? Wer kann da noch gegensteuern. Sicher in Kardinal Sarah, wenn er genug andere Würdenträger findet, die im Sinne Benedikts das Heft in die Hand nehmen.

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    • Ulfried schreibt:

      Hallo Aufbruch, das ist nicht die katholische Kirche sondern die Freimaurer, Pädophilen und illuminaten die sich seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil in unsere Kirche eingeschlichen haben. Das ist ein Krebsgeschwür. helft bitte mit unsere Kirche von diesen Metastasen zu reinigen incl. das „Zentralkommittee“ (ZdK)). Schaut euch alle selbst an was die für unchristliche Themen haben: https://www.zdk.de/
      Allein der Name verursacht bei mir Brechreiz!!!
      Und wenn ich die Gestalten da sehe….

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  9. Azariah schreibt:

    Ich erinnere mich an Weihnachten vor einigen Jahren. Ich weiß nicht mehr genau ob es 2016 oder 2017 war. Unser Ministerpräsident Söder war damals mit einem Iman auf dem Nürnberger Christkindlmarkt und hörte sich friedliche (?) Suren aus dem Koran an. Söder meinte: „Der Islam ist Bestandteil Bayerns.“
    Der damalige Bundespräsident Christian Wulff meinte 2010 ebenfalls, das der Islam zu Deutschland gehöre.
    Wolfgang Schäuble 2006: Der Islam ist Teil Deutschlands und Europa.
    Joachim Gauck meinte: „Ich würde eher sagen, Muslime gehören zu Deutschland.“
    Angela Merkel: „Der Islam gehört zu Deutschland. das ist so, dieser Meinung bin ich auch.“ Natürlich war Regierungssprecher und Speichel*** Seiffert gleicher Meinung.
    Die Grünen muss man nicht erwähnen, die lieben den Islam deswegen, weil man Kinder heiraten darf. Nur so am Rande erwähnt sei Mohammed, Elf Ehefrauen, die jüngste sechs Jahre, mit Neun ins Eheliche Bett mit aufgenommen und zur frau gemacht. Also voll heilig, der Prophet der liebe und des Friedens.
    Seien wir ehrlich, wir kennen die Gefahr die vom Islam ausgeht. Wir wissen, dass der Islam nur eine einzige Religion duldet. Wobei Islam eine Ideologie ist und der Koran auf Grund seiner Hetze gegen Juden, Christen und Andersgläubige verboten werden müsste, so wie das Buch Mein Kampf von A.H..
    Einige Gläubige Moslime sagen, die wahre Religion sei die Hanif Religion. Dies bedeutet Abraham folgen, da Abraham der erste Hanife war. Hanif und Al-Hanifyya gilt für Synonym zu Muslim bzw. Islam.
    Die Gefahr die darin besteht, erkennt man an manchen Islam-Organisationen, die zwar sagen, man will das Judentum sowie das Christentum und Islam zu einer Religion machen, aber so ganz stimmt das leider nicht.
    Das Problem daran ist, das nur eine Religion existieren kann und dies ist natürlich der Islam. Der Islam steht über alles.Schön nachzulesen unter mihr-germany.com (Mihr-Foundation).
    Woher der Koran das Wissen her hat, dass Abraham Moslem war, habe ich bis jetzt leider noch nicht heraus gefunden. Ich finde keinen Hinweis in der heiligen Schrift.
    Koran, Sure 3, Vers 67. Abraham war weder Jude noch Christ. Er war vielmehr ein ergebener Hanif und kein Heide.
    Also entweder konvertieren alle zum Islam oder es müssen alle sterben.
    Doch unsere Politiker und Kirchen sagen Islam heißt Frieden, Islam heißt Liebe. Sie sagen, der politische Islam ist der gefährliche. Doch es gibt nur einen Islam. Dies sagt sogar das Oberhaupt der Türkei, Recep Tayyip Erdogan.
    Zum Schluss noch über die Religion des Friedens und der Liebe und dessen Prophet Mohammed: Im Jahre 627 Auslöschung des jüdischen Stammes der Banu Quraiza, 900 Menschen wurden bestialisch ermordet, Frauen und Kinder vergewaltigt und und versklavt. Einmarsch wenige Jahre später in Mekka, Blutbad dort im Namen des Islams. Dies geschah unter Mohammed, der friedliche Prophet Allahs. Oder besser, Al-Ilah, der Mondgott, der zu Allah umbenannt wurde.
    Wir können leider nur zusehen, wie sich Europa verändert, ändern können wir es nicht. Menschen verlieren ihren Arbeitsplatz wegen Kritik am Islam, werden als Nazis beschimpft.
    Ein Priester sagte vor einiger Zeit: „Ich habe nichts gegen Wölfe, es sind Geschöpfe Gottes. Doch in meiner friedlichen Schafsherde möchte ich sie nicht haben.“
    Wahre Worte. Doch der Islam gehört zu Deutschland. Gute Nacht, Deutschland, machen wir das beste daraus.

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  10. Anonymous schreibt:

    Wissenswertes über den Islam
    Der islamische Antichrist:

    Ist das nun ein Zufall, dass Angela Merkel im September 2015 die Schleusen für die illegale Masseneinwanderung, überwiegend aus islamischen Staaten, öffnete?
    Natürlich nicht nicht.
    http://www.katholisches.info/2015/09/die-freimaurer-befehlen-der-eu-grenzen-auf-fuer-immer-mehr-einwanderung/

    Freimaurer sind die wahren Antichristen.

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  11. Vasco da Gama schreibt:

    Deutscher Ökonomie-Professor kritisiert „Black Lives Matter“: Umgehend gefeuert
    https://zuerst.de/2020/06/19/deutscher-oekonomie-professor-kritisiert-black-lives-matter-umgehend-gefeuert/

    Auch in den USA sind selbsternannte „Tolerante“ oft gar nicht tolerant. Jetzt traf es den deutschen Ökonomieprofessor Harald Uhlig, der an der University of Chicago lehrt und Herausgeber des renommierten „Journal of Political Economy“ ist. Er wurde jetzt beurlaubt, nachdem er sich kritisch über die derzeit in den USA grassierende „Black Lives Matter“-Bewegung geäußert hatte.

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  12. patriosius schreibt:

    Wenn ich die Kommentare hier so lese dann fragt man sich ist das nur eine kleine Minderheit oder spiegelt das den Gesamteindruck der Ur Bevölkerung Europas. Ich denke mal das mindestens 70% den Islam in seiner jetzigen politischen Ausrichtung ablehnen. Verwunderlich dabei ist aber warum das augenscheinlich auf breiter Front geduldet dieses mörderisch verachtenswerte Gesindel nicht des Landes verwiesen wird. Die Demokratie ist wenn sie richtig angewendet wird ja ein guter WEG des Miteinanders aber in diesem Fall das Todesurteil westlicher Kultur. Manchmal wünsche ich mir einen Politiker wie ein Victor Orbán als Garanten bzw. Schützer Europäischer Werte an der Spitze. Das mehr Parteien System von Demokratien und die dadurch bestehende hausgemachte Uneinigkeit sind die Sargnägel unserer Zivilisation. Parteien Gezänk durchdringt unseren Alltag mit dem Ergebnis was wir jetzt vor uns sehen. Die dunklen Machenschaften Arabischer Emirate mit Petro Dollars islamisches Gedankengut nach Europa zu exportieren sind allenthalben bekannt. Was unternimmt die Politik dagegen…nichts. Blauäugigkeit gepaart mit einer gehörigen Portion Dummheit, den Versprechungen Islamischer Verbände Ditib usw. glaubend die politisch gewachsenen Verhältnisse nicht anzutasten, wiegt man sich in einer trügerischen Sicherheit. 70 Jahre Verdummung und radikal politische Umerziehung zeigen ihr wirkliches Gesicht, nur das dies mit Emsig deutscher Gründlichkeit den doppelten Effekt erzielt hat…..was dabei raus gekommen ist kann man tagtäglich in einem zerrissenen Deutschland bzw. Europa Life mit erleben.

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