Rassismus-, Gender- und Klimadebatte: Ideologie statt Wissenschaft

(www.conservo.wordpress.com)

Von Klaus Hildebrandt

Offener Brief an Professor Dr. Ulrich Kutschera, Uni-Kassel (kut@uni-kassel.de)

Sehr geehrter Herr Professor Kutschera,

Sie behandeln in Ihrem jüngsten Interview mit Moritz Schwarz für die „Junge Freiheit“ https://philosophia-perennis.com/2020/07/01/rassismus-gender-und-klimadebatte-ideologie-statt-wissenschaft/ eine breite Palette an Themen, wobei Gender m.E. das wichtigste ist, weil der staatliche Hirnschmalz inzwischen in fast alle andere Themenbereiche hineinwirkt. Diese skurrile Entwicklung kann nur noch durch massive Aufklärung und eine breite öffentliche Diskussion korrigiert werden.

Es ist mir ein Anliegen, Menschen klarzumachen, dass der genderbedingte Bevölkerungsschwund das Ergebnis dieser politischen Bevormundung ist, wie wir sie augenblicklich auf allen Ebenen erleben. Nur so erklärt sich auch die Migrationspolitik Berlins, die ganz offensichtlich dem prioritären Zweck dient, den durch den Gender-Unfug schrumpfenden Nachwuchs schnell und einfach auszugleichen und darüber hinaus auch zur Sättigung der Gier der dt. Wirtschaft beizutragen, eine Gier, die heute weit über unsere Grenzen hinaus wirkt (Globalismus und Multilateralismus).Deutschland ist nicht Afrika, wo die Bevölkerung nur so explodiert.

Und man sollte sich bei diesem Thema bitte nicht der entwicklungspolitischen Argumente bedienen,  denn wir haben genau das gegenteilige Problem, nämlich die Selbstsucht der Menschen und insbesondere die ausufernde Emanzipation der Frau.

Diese Aussage bezieht sich ganz sicher nicht auf die „normale Frau“, von der es immer noch genug gibt, sondern auf diejenigen in der Politik. Neben dem Verlust der eigenen Identität und Nationalität entstehen heute – nicht nur in Deutschland – gesellschaftliche Spannungen, die sich gewaschen haben, wie uns die USA mit ihrem hohen Anteil an Schwarzen vor Augen führen.

Das Schreckgespenst Gender produziert Zwietracht nicht nur in den traditionellen Zweierbeziehungen der Menschen, sondern in der Gesellschaft selbst und sogar zwischen Staaten per se.

Es zerstört die natürliche Toleranz, für die wir alle so lange die Fahne hoch hielten, und fördert – durch die Betonung der Sexualität – massive Gewalt auch gegen Kinder (s. Kindesmissbrauch und Abtreibung). Auch sollten wir anderen Staaten nicht in ihre internen Angelegenheiten hineinreden und sie dabei stekum auch noch für eigene Ziele missbrauchen, und ihnen stattdessen gezielt helfen, indem wir unsere Unterstützung von der Erfüllung konkreter Auflagen abhängig machen. Zusätzlich brauchen wir eine Rückbesinnung auf die traditionelle Familie entsprechend einer neuen Familienpolitik, die ihrem Namen und Auftrag gerecht wird.

Wer es zulässt, dass Denkmäler niedergerissen werden, die über Jahrhunderte idR. historischen und kulturellen Bestand hatten, der sollte sich nicht wundern, wenn man in einigen Jahren oder Jahrzehnten auch Politiker und  Politikerinnen aus ihren gepolsterten Sesseln aus dem Dt. Bundestag zerrt. In einem Land, wo Politiker selbst Plünderungen als nur „Partie machen“ verharmlosen, da sind auch solche Auswüchse nicht mehr auszuschließen.

Mit freundlichen Grüßen,

Klaus  Hildebrandt (Rheinland-Pfalz)

—–

(Gesendet: Mittwoch, 01. Juli 2020 um 17:56 Uhr, Von: „Berthold A“)
Betreff: Rassismus und Migration

Sehr geehrte Damen und Herren,

hier ist ein Interview mit dem Evolutionsbiologen Professor Dr. Ulrich Kutschera, der in seinem Buch “Klimawandel im Notstandsland” über Rassismus, Einwanderung und Demografie schreibt.

Bevölkerungsbiologie ist sicherlich wichtiger als Gender-Unsinn, denn es gibt nur noch ca. 63 Million Ethnodeutsche in unserem Land. Der Trend ist beängstigend.

Ein wichtiges Buch! Bitte lesen Sie hier:

https://philosophia-perennis.com/2020/07/01/rassismus-gender-und-klimadebatte-ideologie-statt-wissenschaft/

Mit freundlichen Grüßen  Ihr  Berthold A.

*****

Hier ist das Interview, das Dr. David Berger von Philosophia Perennis mit Prof. Kutschera führte, im Wortlaut:

Der Bestsellerautor Thilo Sarrazin (SPD), Finanzsenator von Berlin von 2002 bis 2009, hat vor zehn Jahren mit seinem Klassiker „Deutschland schafft sich ab“ eine kontroverse gesellschaftliche Debatte ausgelöst. –  Jetzt wird er wegen seiner früheren beruflichen Tätigkeit angegriffen.

In einem Kommentar mit dem Titel „Steuerbetrug im System-Spekulantenparadies Deutschland“ (Junge Welt, 26. Juni 2020) wird Sarrazin für die mangelhafte Personalausstattung der Berliner Finanzämter verantwortlich gemacht, wodurch Deutschland heute zum „Paradies für Spekulanten“ geworden sein soll. Die Frage, ob der promovierte Volkswirt in der Tat hier eine Mitschuld trägt, sei dahingestellt. Dem „Provokateur, der immer wieder spaltet“ (Tagesspiegel, 23. Jan. 2020) wird von seinen SPD-Parteigenossen u. a. „Rassismus“ vorgeworfen.

Die Frage, was Rassismus im biologischen Sinne eigentlich bedeutet, wird im Interview „Schlimmer als Sarrazin“ diskutiert, das Moritz Schwarz mit Prof. Ulrich Kutschera für die Junge Freiheit geführt hat.

Schlimmer als Sarrazin

In seinem neuen Buch „Klimawandel im Notstandsland“ schockiert der Evolutionsbiologe Ulrich Kutschera erneut mit „politisch unkorrekten“ wissenschaftlichen Tatsachen – auch bei den Themen Rassismus, Einwanderung und Demographie.

Herr Professor Kutschera, Ihr neues Buch wurde von vier Verlagen abgelehnt. Warum?

Ulrich Kutschera: Bereits mein Titel „Das Gender-Paradoxon“ ist massiv attackiert worden, weil ich dort die biologische Grundlage der Zweigeschlechtlichkeit dargelegt und die Gender-Ideologie ad absurdum geführt habe. Im neuen Buch „Klimawandel im Notstandsland“ analysiere ich unter anderem die seit 2015 andauernde Massenzuwanderung als evolutionsbiologisches Phänomen und präsentiere – ergänzt durch fundierte Darlegungen zur CO2-Klimawandel- und der Coronaviren-Problematik – politisch inkorrekte, aber faktisch richtige Schlussfolgerungen.

Nämlich?

Kutschera: In Deutschland wird die moderne Biologie, etwa die Genetik oder die Evolutionsforschung, seit der NS-Zeit weitgehend verachtet und nicht selten als „darwinisches Teufelszeug“ diskreditiert. Daher musste ich vier Verlags-Ablehnungen akzeptieren, bevor das Buch nun in einer fünften, erheblich aktualisierten Version bei Amazon Media in Luxemburg erschienen ist.

„Das Buch legt tabuisierte biologische Tatsachen offen“

Warum dort und haben die deutschen Verlage Ihre Wissenschaftlichkeit bezweifelt?

Kutschera: Es wurde keine inhaltliche Kritik geäußert – das wäre auch schwierig gewesen, denn meine Aussagen sind durch etwa 350 wissenschaftliche Quellen belegt und unangreifbar. Typische Argumente aus den Lektoraten lauteten: „politisch inkorrekt“, „unseren Lesern nicht zuzumuten“ oder auch „schlimmer als Sarrazin“. Ein Verleger sagte, er habe mit dem Inhalt keine Probleme. Da Fakten aber heutzutage nicht mehr zählten, sei dieser Buchtext für Mainstream-Leser eine Provokation. Ein Professor, der über dreihundert wissenschaftliche Publikationen vorweisen kann, sollte aber biologische Realitäten beschreiben dürfen! Deshalb habe ich das Buch dann eben – unzensiert – im Ausland veröffentlicht.

Wie ist es also um die Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit in Deutschland bestellt?

Kutschera: Ich gebe zu, dass das Buch schockierende, tabuisierte biologische Tatsachen offenlegt. Gerade die Abschnitte zur Kriminalitätsrate in verschiedenen Kulturen, der Frauenmisshandlung in Afrika, wie auch meine Analysen zur Pseudorassen-Ideologie von Hitler und Co., zum Holocaust, Antisemitismus etc. waren für mich alles andere als angenehm. Charles Darwin und sein deutscher Kollege Ernst Haeckel hatten Glück, im 19. Jahrhundert zu leben. Heute würden diese Weltklasse-Biologen keinen Verlag mehr finden und in eine politische Schmuddelecke gestellt, in der sie nichts verloren haben. Wir leben in einer ideologisch-dogmatisch festgefahrenen Zeit, in der Meinungs-Moralisten dominieren. Politisch neutrale Freidenker haben es daher schwer.

Sie haben sich im Buch auch mit der „Replacement-Migration“ der UNO beschäftigt, deren Name den Verdacht nährt, die Politik ziele auf einen Bevölkerungsaustausch – zutreffend oder Verschwörungstheorie?

Kutschera: Als international tätiger Biowissenschaftler konnte ich hier die besten englischsprachigen Quellen zitieren, die verfügbar sind. So wurde etwa das Konzept der „Replacement-Migration“ – zu Deutsch „Bevölkerungsersatz-Zuwanderung“ – 2019 im Journal Demographic Research vorgestellt. Dort hat ein internationales Forscherteam dargelegt, dass Deutschland bis 2060 jährlich 0,3 bis 0,5 Millionen „Replacement Migrants“, also „Austausch-Zuwanderer“, benötigt, um eine vitale Gesellschaft zu erhalten. Da in diesem referierten Fachjournal keine Verschwörungsesoterik, sondern harte Wissenschaft publiziert wird, kann ich versichern, solide Fakten präsentiert zu haben.

Also ist der Vorwurf, dahinter stecke das Ziel eines Bevölkerungsaustauschs richtig?

Kutschera: Nun, angesichts dessen, dass wir faktisch ein deutsches Massenaussterben beobachten …

Inwiefern?

Kutschera: Derzeit existieren noch etwa sechzig Millionen Abstammungs-Deutsche. Doch werden Jahr für Jahr 0,3 bis 0,4 Millionen Kinder nicht geboren, die eigentlich zum Erhalt dieser Population notwendig wären. Und da sich Nichtgeborene bekanntlich auch nicht fortpflanzen können, halte ich den Begriff „deutsches Massenaussterben“ für angebracht. In Kapitel Sechs meines neuen Buches präsentiere ich demographische Modellrechnungen, die belegen, dass beim derzeitigen Geburtenunterschuss von circa 1/3 pro Generation in hundert Jahren nur noch eine deutsche Reliktbevölkerung von bestenfalls 22 Millionen Menschen übrig sein wird. Bei anhaltender Massenzuwanderung aus bildungsfernen Schichten arabisch-afrikanischer Länder und der hohen Reproduktionsrate der Eingereisten kann sich jeder, der einen Dreisatz rechnen kann, ausmalen, wohin das führt. Der aus der US-Bevölkerungswissenschaft stammende Begriff „Kipp-Punkt“ trifft hier exakt zu: in absehbarer Zeit wird die deutsche Aufnahmegesellschaft „kippen“ – und zu einer Minderheit werden. Leider wurde das „K-Wort“ von gewissen Klimaforschern umgedeutet und in einem anderen Kontext missbraucht, Stichwort „Klima-Hysterie“.

Die Gender-Lehre halten Sie dabei für einen zentralen Faktor. Warum?

Kutschera: Nur Frauen können Nachkommen hervorbringen, Männer sind hingegen zum Gebären unfähige Variationen-Generatoren. Wie in den Kapiteln Sechs und Zehn dargelegt, wird im Rahmen der Gender-Indoktrination jungen Frauen – insbesondere Akademikerinnen – vermittelt, ein kinderloses Leben sei erstrebenswert. Dieser „Dead-Style“ – in gewisser Weise ein genetischer Todes-Kult – trägt entscheidend zum Massenaussterben der abstammungsdeutschen Bevölkerung bei.

„Die Anti-Rassisten halten die NS-‘Rassen’-Lehre lebendig“

Sie beschäftigen sich in diesem Zusammenhang auch mit Adolf Hitler und dem Rassismus. Was hat das mit Massenaussterben und „Replacement-Migration“ zu tun?

Kutschera: Laut publizierten UNO-Dokumenten von 1999 sind „unvermischte Völker“ ein „Nazi-Konzept“, weshalb ein „Euro-Rassenmix“ generiert werden müsse. Da der „deutsche Darwin“ Ernst Haeckel noch 2019, in seinem 100. Todesjahr, mit der NS-Ideologie in Verbindung gebracht, und im gleichen Jahr die „Jenaer Erklärung: Menschenrassen gibt es nicht“ formuliert worden ist, habe ich diese Themen aufgegriffen. Man muss wissen, dass die in den USA offiziell geltenden, biologisch definierten „fünf Menschenrassen“ („Five Human Races“) nichts mit Hitlers Pseudorassen-Ideologie zu tun haben. So sind zum Beispiel Deutsche, Türken und Nordafrikaner nicht, wie die Nazis lehrten, verschiedene „Rassen“, sondern gehören alle zu einer „Human Race“, die der Kaukasier. Daraus folgt: Gewisse Politiker, Medien, Anti-Rassisten etc. berufen sich noch immer auf die absurde NS-Rassenlehre, wenn etwa von „Rassismus“ zwischen Deutschen und Türken oder Arabern gesprochen wird. Damit wird leider die NS-Pseudorassenlehre am Leben gehalten! Das halte ich für völlig unakzeptabel. Daher habe ich in „Klimawandel im Notstandsland“ die unter anderem durch Genanalysen bestätigte „Five Human Races“-Einteilung vorgestellt und eine längst überfällige Entnazifizierung der Biologie vollzogen.

Wenn es also doch Rassen gibt, warum behaupten dann zahlreiche Biologen, etwa in der „Jenaer Erklärung“, das Gegenteil und warum wird dann gefordert, den Begriff „Rasse“ aus dem Grundgesetz zu streichen?

Kutschera: Mein Buch ist unter anderem Leben und Werk des Zoologen Ernst Haeckel, der von 1834 bis 1919 lebte, gewidmet. In Kapitel vier habe ich die zu seinem 100. Todestag in Jena an der Friedrich-Schiller-Universität verlesene Erklärung „Menschenrassen gibt es nicht“ vorgestellt und analysiert. Meiner Ansicht nach sind die Jenaer Argumente eher politisch als biologisch motiviert und deren These, „erst Rassismus macht Rassen“ ist fragwürdig. Demnach wären Darwin und Haeckel „Rassisten“, da sie Afrikaner, Kaukasier und Asiaten als verschiedene Populationen unterschieden haben. Natürlich aber schließt das nicht aus, dass es auch fließende Übergänge zwischen diesen Populationen gibt.

Nochmals, wo ist der Zusammenhang zwischen diesem und dem Thema Migration?

Kutschera: 2008 habe ich im Hamburger Abendblatt unter dem Titel „Evolution im Rückwärtsgang“ das Aussterben der deutschen Bevölkerung diskutiert. Heute, zwölf Jahre später, sind diese inzwischen als „politisch inkorrekt“ geltenden Aussagen, die ich in mein Buch aufgenommen habe, im Zusammenhang mit der anhaltenden Massenmigration, so aktuell wie damals.

Sie sprechen inzwischen sogar sarkastisch von der „‘Abtreibung’ des Instituts für Bevölkerungsforschung“.

Kutschera: Ja, die 2004 erfolgte „Abtreibung“ des Bielefelder Instituts für Bevölkerungsforschung und Sozialpolitik (ehemaliger Lehrstuhl Herwig Birgs) ging einher mit der Etablierung der Gender-Studies an den deutschen Unis und war eine hochschulpolitische Entscheidung mit weitreichenden Konsequenzen! Denn das Motto lautet seitdem: Bevölkerungsbiologie: Nein! Weil diese – und da komme ich auf Ihre Frage – angeblich mit Hitlers Pseudorassen-Irrlehre verbunden sei. Im Gegenzug: Gender-Studies (also „Frau gleich Mann“-Ideologie): Ja! Und diese bitte auch gleich medienwirksam, vom Kindergarten bis zur Erwachsenenbildung, in den Mainstream einspeisen! Dieses Problem wurde ebenfalls zusammenfassend dargestellt.

Es gibt also ein durch Politik, Medien und Lobbyisten betriebenes „Mindsetting“, das uns Demographie und Einwanderung in einem bestimmten Licht erscheinen lassen soll?

Kutschera: Das kann man so interpretieren. Da ich während der 1980er Jahre in den USA gelebt und gearbeitet habe sowie seit circa 15 Jahren Forschungsprojekte in Stanford/Kalifornien durchführe, bin ich gewissermaßen ein „Dauer-Migrant“ – mit tschechischen Wurzeln. Qualifizierte Zuwanderer – etwa Naturwissenschaftler und Ingenieure – sind willkommen, egal aus welchem Land sie legal eingereist sind. Wie aber Soziologen dargelegt haben, kommen keineswegs Elite-Akademiker nach Deutschland, sondern mehrheitlich männliche Personen aus bildungsfernen Regionen, wie Arabien oder Afrika. Die Frage, welche Perspektiven diese zu uns gelockten jungen Männer in unserer Hochtechnologie-Gesellschaft haben, habe ich unter Verweis auf Studien der „American Association of Black Psychologists“ beantwortet, dieses Menschentransfer-Phänomen nüchtern als „evolutionäres Zeitsprung-Experiment“ beschrieben und durch Fakten belegt. Stichwort: „Public Understanding of Science“!

Die USA erleben derzeit eine erschütternde Welle der Gewalt und des ideologischen Furors: Worauf führen Sie das zurück?

Kutschera: Die gewaltsame Festnahme des 46jährigen George Floyd in Minneapolis, die den Tod des Afroamerikaners verursachte, war ein barbarischer Gewaltakt, der klar verurteilt werden muss. Gegen die vier beteiligten Polizisten wurde zu Recht Anklage erhoben. In vielen Teilbereichen, etwa in Stanford, wo prominente „Black Professors“ lehren, funktioniert das friedliche Zusammenleben hervorragend. Doch habe ich den Eindruck, dass infolge der wirtschaftlichen Misere – Abbau der Mittelschicht, auch verstärkt durch die Corona-Maßnahmen – und Diskriminierungen gewisser Gruppen von „Black Americans“, inzwischen eine fatale Entwicklung voranschreitet: Der Zerfall der US-Gesellschaft. In Deutschland beobachtet man ebenfalls einen Niedergang im Zusammenhalt der Gesamtbevölkerung, die oft untergliedert nach ethnischen Gruppen in verschiedenen Stadtteilen koexistieren. Als „deutsch-amerikanischer Pendler“ sehe ich mit Blick auf die erodierenden US-Verhältnisse hierzulande eine ähnliche Entwicklung. Im Epilog des Buchtextes habe ich daher die evolutionäre Zukunft Deutschland beziehungsweise Europas analysiert, mit folgendem nüchternen Fazit: Die Hoffnung auf einen friedlichen Ausgang der derzeitigen demographisch-gesellschaftlichen Fehlentwicklung „stirbt zuletzt“.

„Wie die Klima- ist auch die Corona-Debatte ideologisiert“

Schließlich gehen Sie auch noch auf die Klima- und die Corona-Problematik ein. Was hat das mit dem Hauptkomplex Ihres Buches, der Migrations-Demographie, zu tun?

Kutschera: Da ich auch als Photosynthese-Forscher ausgewiesen bin und eigenhändig CO2-Levels gemessen und publiziert habe, konnte ich in den Kapiteln Acht und Neun klarstellen: Das für Pflanzen unabdingbare Spurengas CO2 führt derzeit zu einer Ergrünung der Erde. Kohlendioxid ist jedoch nicht der dominierende Faktor bei der – seit etwa 1850 gemessenen – geringen Erderwärmung. Als Nebenfach-Mikrobiologe mit Schwerpunkt Methylo-Bakterien bin ich kompetent, Fakten zur Biologie der Coronaviren und deren physiologischer Wirkung auf den Menschen darzulegen, was ich im Buch tue. Zu Ihrer Frage: Ähnlich wie bei der Migrations-Rassismus-Debatte haben wir es leider auch im Kontext von „Klima und Corona“ mit einer weitgehend ideologischen, nicht aber ergebnisoffen-faktenorientierten, wissenschaftlichen Debatte zu tun. Stichworte: Corona-Panik und Klimawandel-Angst. Das Wort „Professor“ bedeutet übrigens „Bekenner“: Ich bekenne mich daher in meinem, von einem Kritiker als „unappetitlich“ bezeichneten neuen Buch dazu, die beschriebenen biologischen Realitäten darzulegen, die mit „links-grünen“ politischen Utopien in Konflikt stehen. Denn das ist die Aufgabe eines aufrichtigen Biowissenschaftlers, und ich stehe zu all diesen kontroversen, politisch inkorrekten Aussagen!

Hier gibt es weitere Infos und Bestellmöglichkeiten zum Buch Kutscheras

www.conservo.wordpress.com     2.7.2020

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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11 Antworten zu Rassismus-, Gender- und Klimadebatte: Ideologie statt Wissenschaft

  1. uwe.roland.gross schreibt:

    Hat dies auf uwerolandgross rebloggt.

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  2. Vasco da Gama schreibt:

    142 m² mit Terrasse: Berlin baut geräumige Luxuswohnungen für „Geflüchtete“
    https://philosophia-perennis.com/2020/07/02/142-qm-mit-terrasse-berlin-baut-geraeumige-luxuswohnungen-fuer-gefluechtete/

    Super. Mal wieder kein Geld da für Schulen, aber Luxusbuden für die Fluchtis – so was gibt ’s nur bei uns in Deutschland. Wir haben doch wohl nicht mehr alle Latten am Zaun!!
    Merkel macht auch am liebsten Selfies mit diesen muslimischen teufelsanbetern…

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  3. Ingrid schreibt:

    Dieses Land hat Politiker, die nicht für das deutsche Volk agieren.
    In den letzten 20 Jahren haben kranke Gehirne im Schnellverfahren immer neue Sauereien und Wahnsinnstaten verfasst und auf unser Volk losgelassen. Wir sehen ja täglich wohin der Trend geht.
    Da aber alles ohne große Gegenwehr akzeptiert und nie hinterfragt wurde, ist der Zersetzungsprozess unseres Volkes immer schlimmer weiter vorangetrieben worden.

    Dabei werden aber Menschen in diese Land hereingelassen, die durch ihre extreme Vermehrung auffallen, was auch nicht gut für diesen Globus sein kann..

    Aus schwarz wurde weiss und umgekehrt.
    Auf diese Weise hat man Frauen sogar das Kinderkriegen abgewöhnt, oder es wird so weit nach hinten geschoben, dass nur ein verwöhntes Kind mit alten Eltern dabei rauskommt.
    Frauen sollen arbeiten und mit der Ehe ist es auch nicht mehr weit her, weil nicht nur für Männer, nein auch inzwischen für viele Frauen, die Quantität vor der Qualität kommt und man einfach nur seinen Spass haben will, ohne die Konsequenzen tragen zu müssen, um dann auch noch an Abtreibung zu denken.

    Das wird von der Politik so verbreitet und schon in den Schulen, werden Kinder auf diesen Wahnsinn vorbereitet.
    Da hilft nur eine Gegensteuerung und das ist das Vorleben einer intakten Familie, die das auch an ihre Nachkommen weitergibt.
    Deshalb ist die Familie, der Hort, des Wohlgefühls, des Wohlstand und auch der Intelligenz die die Eltern an ihre Kinder weitergeben.
    Sicher hat nicht jedes Kind dieses Glück, aber auch Alleinerziehende können ihre Kinder mit Gesprächen und mehr Zuwendungen erziehen.
    Aber leider ist dieses auch in vielen Familien verloren gegangen.

    Danke Herr Hildebrandt für diesen guten Artikel und ich werde mir dieses Buch von dem Prof.Kutschera aus Kassel mal kaufen und damit ich die Zusammenhänge besser verstehen kann.

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    • theresa geissler schreibt:

      Liebe Ingrid, ich werde dir mal etwas erzählen, was ich selbst einigen Jahren her schon gelesen habe:
      Eine Mutter von drei kindern erzählte, sie und ihr Mann arbeiteten beide 40 Uhr pro Woche und meinten, das marschierte alles ganz gut: Kinder gingen schon alle in der Volksschule, Plätze in der Auffang geregelt bis 5 Uhr usw. …
      Eines Tages war sie dann einem ganzen Nachmittag im Konferenz und entdeckte nachher etliche Fehlaufrufe auf ihrem Handy: Man hatte vergebens versucht, sie zu erreichen, weil ihre Tochter (8 Jahre alt) auf dem Schulplatz verletzt worden war; jetzt hatte das Madchen stundenlang, begleitet von einer ihr völlig unbekannter Hilfskraft, beim Notarzt verbringen müssen. Und leider handelte es sich nicht gerade um eine leichte Verletzung ….
      Na ja, die Mutter, als sie das erfuhr, völlig durcheinander, so sehr, dass sie gleich verweigerte, noch zu arbeiten und ihren Job kündigte: Sie wollte da sein, wenn die Kinder sie brauchten, erklärte sie.
      Ihr Mann hatte es ihr etwa anderthalbes Jahr gewährt, aber sie auf dem Moment des Artikels wieder angedrängt, sie sollte jetzt wieder eine Stelle suchen, denn „es sei doch redlich, beide verdienen JEDER DIE HÄLFTE DES FAMILIENEINKOMMENS“. Sie wollte noch immer nicht , auf demgleichen Grund weshalb sie gekündigt hatte, aber er fand, es reichte jetzt.
      Weiss nicht, was Du davon hältest, aber ich fand – und finde – ihn ein egoistischen, gefühllosen Arschloch! Noch immer, wenn ich an den Artikel zurück denke!

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  4. Dr. Gunther Kümel schreibt:

    Die demographische Katastrophe der Deutschen ist nicht auf die absurde Gender-These zurückzuführen. Sie wurde verursacht durch das VORSÄTZLICHE UNTERLASSEN einer sachgerechten Sozialpolitik durch alle Kabinette seit Adenauer.
    Die Geburtenlücke seit 1970 ist eine geometrisch wachsende Größe: Je größer sie wird, desto mehr wächst sie.
    Sie führt dazu, daß die jüngeren Jahrgänge mit jedem Jahr mehr ausdünnen.
    Es sind aber die Jungen, die Familien gründen könnten (wenn sie denn könnten), die die Innovationen erschaffen, patente anmelden, Firmen gründen und den Wohlstand sichern.
    Ein Richter am Bundes-GG-Gericht:
    „Die beste Möglichkeit, in der BRD von Kindern zu profitieren, ist, keine zuhaben!“
    Wieso?
    Die Kinderlosen leben durch privilegierte Sozialabgaben und Renten auf Kosten der Familien mit Kindern.

    Gefällt 2 Personen

    • Ingrid schreibt:

      Genau so ist es Herr Kümel. Wer die Kinder großzieht hat die schlechteren Karten im Rentenalter, das konbte man sich nur leisten, wenn der Mann gut verdient.
      Der Staat hat versäumt, die erziehenden Mütter mit einer Rente zu versorgen und nicht nur mit Kinderanrechnung.

      Liebe Theresa, die Mutter ging es nicht ums Geld, sondern um das Kinderwohlergehen. Dem Mann leider nur um den Wohlstand.
      Liebe Grüße Ingrid

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      • theresa geissler schreibt:

        Ja, am Ende um SEINEN Wohlstand!
        Und deshalb finde ich es ein Skandal, dass Ein Mann seine Frau – wenn sie schon kinder hat – zwingt zum mitarbeiten. Das hat er , sicherlich dann, nicht länger zu bestimmen!

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      • luisman schreibt:

        „Maedels“, lasst euch doch von dem Kuemel nicht so aufziehen.

        Seitdem die Affen von den Baeumen stiegen und zum Menschen wurden, war in Stein gemeiselt, dass Muetter ab sofort nie mehr arbeiten muessen, wegen der Kinners. War doch so oder, steht das nicht in den 10 Geboten? Auch nicht? Bibelstelle? Auch nichts gefunden? Na dann?

        Die Marxisten haben euch eingeredet, dass ihr einer „entfremdeten Arbeit“ (den Begriff hat er richtig hinbekommen) nachgehen muesst, sonst seid ihr nichts wert. Darauf sind ca. 70% aller Frauen reingefallen, egal ob sie von Feminismus geschwaetzt haben oder nicht. Vor der industriellen Revolution mussten praktisch ALLE Frauen arbeiten, weil fast alle arm waren. Dass nur ein Einkommen, das des Mannes, zur Versorgung der Familie ausreicht ist relativ neu in der Menschheitsgeschichte. Oder es WAR neu, fuer einige Jahrzehnte. Durch die Industrialisierung und Automatisierung koennen wir mit knapp 30% der maennlichen Arbeiter alles herstellen was wir brauchen (nicht nur das Ueberlebensnotwendige, nein ALLES!). Die anderen 70% sind Mausschubser, Formularausfueller und vor allem Schwaetzer. Die tun nichts, fuer was einer freiwillig bezahlen wollte. Wenn nun aber, nicht nur ca. 95% der Maenner, sondern auch ca. 70% der Frauen nach Arbeit suchen, geschehen 2 Dinge: Der Staat erfindet Arbeit (Verwaltungsprozesse, Zwangsversicherungen, etc.), und der durchschnittliche Arbeitslohn sinkt oder stagniert. Mehr als die o.g. 30% an produktiver Arbeit sind einfach nicht da. Genau in der Situation sind wir seit den 50’/60’ern.

        Nehmt mal den Unfug von Kuemel auseinander:
        […Die Kinderlosen leben durch privilegierte Sozialabgaben…]
        Der ist ein Sozialist, der Leuten vorwirft, sie wuerden nicht genug Sozialabgaben zahlen, oder zuviel davon erhalten. Wir muessen den Mist, den Bismarck damals angerichtet hat, um die Sozialisten ruhig zu stellen, nicht weiterfuehren, nicht weiter ausbauen, sondern abschaffen. Ein Sozialstaat kann nie ein freiheitliches Land sein. NIE. Du wirst gezwungen zu zahlen, was andere beschliessen, und bist gezwungen mit dem bisschen Vorlieb zu nehmen, was sie dir dann mal auszahlen.

        Der Sozialstaat ist die selbst erwaehlte Unmuendigkeit. Und so lange ihr das nicht einseht, werdet ihr den Maennern, der Regierung, oder wem auch immer die Schuld an eurer Malaise geben, nur nicht der Person im Spiegel. Hasst mich dafuer, wenn euch wohler ist, aber das ist nun mal die Wahrheit.

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        • diehassrede schreibt:

          Klare Worte, so wie es sein muss. Das der Wirrologe auch zu diesem Thema die Backen aufblasen muss und auch hier nur heiße Luft herauskommt, war ja klar.
          In der Tat war es vor und auch durchaus nach der Industriellen Revolution normal, dass Frauen mitarbeiten mussten. Dazu kam natürlich, dass Hausarbeit auch körperliche Arbeit war und manuell erledigt werden musste (kein Kühlschrank, keine Waschmaschine, kein E—Herd). Der Anteil von Frauen in der Erwerbsbevölkerung lag übrigens bis in die 00 bis 60 Jahre bei 20 Prozent, Abweichungen davon gab es in den 29—33 Jahren und während des 2. WKs und kurzfristig danach.

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  5. POGGE schreibt:

    Jetzt kommt die Erste Nationale Atemschutzmaske für richtige echte Deutsche gegen Antirassismus-verseuchte Luft !!!!

    Copytec Mundmaske Deutsches-Kaiser-Reich WW1 Preußen Adler Deutschland Heimat Deutscher #34645

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  6. luisman schreibt:

    Hat dies auf Nicht-Linke Blogs rebloggt.

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